Jetzt hab ich wieder was losgetreten. Es geht um den Fall wo lvp mit kleiner Last abgeschaltet hat. Ich gehe aber davon aus das jeder so schlau ist und rechtzeitig für Ladung sorgt. Daher immer schön den Battmonitor verwenden. Also unter normalen Bedingungen kein Problem. Es passiert auch nichts außer das der Zellstress auf das Alter geht.
Beiträge von Sonnentau
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Man sollte ja den Akku nicht bis auf die letzte Rille fahren, damit dieser ein langes Leben hat ! Sollte es wirklich mal passieren muss man ja nicht alles was man hat aktivieren.
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Das niedrigere Wiedereinschalten ist in der Tat nicht schlimm für den Akku ! Es ist nur ärgerlich wenn ich 3 Tage am Landstromanschluss hänge und mit leerer Batterie losfahre. Noch schlimmer ist es bei Solar.
Ein vielleicht noch sehr wenig beachteter Grund ist die Qualität der Zellen. Wenn ich da an Winston denke so weis ich,das dort enorm viele Patente im Bereich Zellchemie vorliegen. Natürlich ist auch überall ein wenig Marketing im Spiel. Es gibt auch andere gute Hersteller von Lifepo4. Ich selbst habe mich für Winston entschieden, da ich mit diesen Zellen noch nie Probleme hatte ! Selbst die 700 Ah Zellen laufen sehr gut. Eins ist aber noch sehr wichtig und dies wird sehr wenig beachtet: sollte der Akku mal wirklich leer sein,so muss man unbedingt darauf achten, mit sehr kleinen Strömen bis auf 50% aufzuladen.
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http://www.deutronic.com/fileadmin/imag…kkus_Teil_1.pdf
http://www.deutronic.de/fileadmin/imag…kkus_Teil_2.pdfHier mal was in deutsch. Ich kann aktuell folgendes empfehlen : Ladegeräte auf Lifepo4 Programm , Ladewandler mit Li Kennlinie , Batteriemonitor für Li, Solarladeregler Li mit Bluetooth zur Angleichung.
Ein Lifepo4 Akku wie Winston LFP ist für meine Bergriffe ein sehr stabiler Akku, der sich gut selbst bauen lässt. Meine Erfahrungen nach 7 Jahren : 100 % der Kapazität noch vorhanden. Ladung erfolgt mittels alter Technologie , weil es damals nichts anderes gab ! Da ich nicht weis wie gut das der Lebensdauer gut tut, empfehle ich heute die aktuellsten Ladegeräte dafür. Gerade bei Solarladeregler ist es für mich sehr wichtig, da dort bei vielen die Temperatursensoren innen verbaut sind und für Lifepo4 nicht gut sind. Ausgleichsladung bei Kälte mit bis zu 15 Volt und mehr. Bei den vorhandenen Womoladegeräten ohne Temperatursensor und schlechter Kennlinie für Bleiakkus kann man einen Kompromiss finden,wenn das Ladegerät nicht höher wie 14,4 Volt geht. Dort muss man aber wiederum aufpassen, das bei kleinen Verbrauchern ein sehr spätes zuschalten erfolgen kann. Ein Ladewandler auf Lifepo4 Basis ist sehr gut, da die Lima geschützt wird und der Akku wenn dieser bei Kälte leer ist ,nicht mit vollem Strom geladen wird . Auch verhindert dieser eine zu starke Beanspruchung des Starterakkus bei leerem Lifepo4.
Hat man den Victron MPPT Solarladeregler mit Bluetooth Dongle so mache ich aktuell folgendes : Ich stelle diesen auf Lifepo4 ein und nehme die automatische Spannungserkennung auf off. Damit verhindere ich bei einem OVP oder LVP Signal die falsche Spannungserkennung. -
Das stimmt ! Es ändert sich aber nichts an der Ladearchetekur. Es sind nur andere Spannungen. Hier geht es viel mehr darum,das es komplizierter ist wie viele behaupten.
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Wie kompliziert es ist zeigen auch verschiedene Doktorarbeiten . Bis aber immer bessere Methoden auf den Markt kommen werden noch Jahre vergehen. Die Zeit hat aber keiner ! Die Vorteile überwiegen aktuell um Welten die Nachteile.
http://www.hochschule-bochum.de/fileadmin/medi…nuel%20berg.pdf -
Zitat von Thomas135
Hallo Sonnentau,
was ist denn schlimm daran den Akku über einige Stunden auf einer Zellspannung von 3,675V zu halten? Laut Winston Datasheets gehen bis 4VHallo Thomas,
Wie ich schon geschrieben habe,ist ein Lifepo4 Akku 3,4-3,6 Volt Ruhespannung voll. Alles was darüber hinaus geht altert den Akku . Viele Top Balancer arbeiten ab 3,6-3,65 Volt pro Zelle. Diese Spannung ist notwendig, weil erst dort die Sättigung der Zelle eintrifft . Läd das Ladegerät bis 14,6 Volt so springen die Balancer an und das Ladegerät denkt der Akku ist nicht voll. An den Balancerplatinen entsteht außerdem noch thermischer Stress. Viele Firmen arbeiten in der Speicherbranche maximal bis 80 % Volladung um auf Zyklen zu kommen. In der Womobranche sehe ich eher eine vollere Ausnutzung, damit die Kapazitäten kleiner ausfallen können. Eine Ladeendspannung von 14,2-14,4 Volt und eine sofortige Absenkung ist aktuell die beste Lösung die ich kenne.
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Zitat von restler
Trotzdem oder gerade deshalb neige ich manchmal zum Philosophieren: Wenn das der Stand der Technik nach 80(?) Jahren Bleiakkus ist, bis wann werden sich dann akzeptierte Erkenntnisse für (verschiedene) Lithiumakkus etabliert haben?
Danke für eure Beiträge.
Gruß RestlerBei Lifepo4 wird es noch weitere Fortschritte geben. Während bei Blei alles erforscht ist, wird es bei Lifepo4 noch gewaltige Fortschritte geben.
Bis jetzt habe ich nach 7 Jahren 100 % trotzt schlechter Kennlinie. Das allein zeigt mir ,das es der Akku ist, der ein völlig anderes Verhalten aufweist!!!! Egal ob es noch besser wird oder nicht .edit Leerkabinen-Wolfgang: Zitierung korrigiert
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Zitat von campo
Hallo Sonnentau !
Hast du kein lust um in Bodenheim ein kurzer Vortrag oder Workshop uber Lithium Systeme zu geben ?
Wir könnten bereits vorab ein paar Fragen einreichen.
Gruesse CampoHallo Campo,
Die Idee ist nicht schlecht ! Ich werde mal meinen Kalender und die Familie befragen. Ich habe sehr viel schon im Wohnmobilforum darüber geschrieben . Über die Selbstbausätze konnte ich vielen Menschen einen Lifepo4 Akku ermöglichen, wo jeder etwas darüber gelernt hat und wo diese Akkus an Stellen möglich waren,wo fertige Akkus nie gepasst hätten. Es waren Zeiten, da gab es wenig bis gar keine Firmen . Mittlerweile ist ja schon seit 2 Jahren ein reger Markt von fertigen Akkus. Bei Lifepo4 wird es meiner Meinung nach ähnlich wie bei Blei werden. Viele Firmen wollen mit aufspringen und jeder wird versuchen dies billiger hinzubekommen. Fertige Akkus die von außen verklebt oder verschweißt werden ,sind in der Regel nicht mehr reparabel. Fällt die Elektronik aus, ist der ganze Akku schrott . Wer also sich ein Lifepo4 Akku zulegen möchte sollte dies unbedingt mit beachten !
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Fakt ist, das es sehr wichtig ist, das der Akku je nach Typ diese hohe Spannung bei Kälte benötigt, um den Akku ideal zu pflegen. Was sehr wichtig ist, ist die Tatsache nicht einfach gel ,AGM, Säure einzustellen. Viel mehr ist es wichtig die vom Akkuhersteller vorgeschrieben Werte einzusetzen. Ein anderes Thema ist noch die Bleiquallität und Verarbeitung ! Da dies meistens auf dem Weltmarkt zugekauft wird, kommt es zu extremen Schwankungen der Güte. Der beste Laderegler nützt nichts, wenn der Akku von schlechter Qualität ist. Das fängt mit der Plattenstärke an und endet bei Legierungen und Verarbeitung.
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Zitat von Thomas135
Das müßt ihr mir jetzt aber mal genauer erklären.
Die Spannung für die Erhaltungsladung ist doch bei beiden Einstellungen gleich, sollte also kein Problem sein. Und beim Laden ist es, meine Meinung, auch kein Problem. Erreicht der Akku die Ladespannung ist der Strom Null und der Regler geht auf Erhaltung.
Aus meiner Sicht frage ich mich sogar warum man bei den Lithium Geräten schon nach 0,5 Stunden auf 13,6V geht. Das sind doch lediglich 3,4V je Zelle?Hab ich was falsch verstanden??

Hallo Thomas,
Wenn man einen Lifepo4 Akku mit kleinen Strömen läd, schafft man diesen auch unter 14 Volt voll zu bekommen. Der Bleiladeregler weis ja nicht das er einen Lifepo4 Akku hat. Obwohl ja kein Strom mehr eingelagert wird bleibt die Spannung auf einem sehr hohem Level über mehrere Stunden . Beim Bleiakku ist dies ja sehr wichtig. Ganz schlimm wird es ,wenn es Laderegler mit internen Temperatursensoren sind. Dort steigt ja die Spannung bis 15 Volt an wenn es kalt wird. Ein anderer Nachteil von verschiedenen Bleiladegeräten ist die Tiefe Einschaltspannung . Durch die hohe Ruhespannung schalten diese sehr spät wieder zu. Mal ein Beispiel. Hat man sehr kleine Verbraucher entlädt sich der Akku und von der Sonne kommt nichts rein. Erst ein Wechselrichterbetrieb würde das System eher starten. Sehr gute Systeme beachten noch Temperaturen unter 0 Grad. Auch wenn ein Lifeypo4 wie Winston unter 0 Grad geladen werden darf, so ist es immer besser wenn Hohe Ströme vermieden werden.
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Hallo Jogi,
Wenn man sich solch einen Akku verbaut hat,macht es Sinn dieses Geld noch in die Hand zu nehmen und für 50 Euro den Booster auf lifepo4 einstellen zu lassen. Es macht auch Sinn ,da ja Votronic sich bestimmt die Platienen anschaut und Schwachstellen mit behebt, die aufgetreten sind. Wichtig ist nur, das der Temperatursensor mit angeschlossen wird, sonst funktioniert dieser dann nicht mehr. Hast du Winston verbaut, wäre die Einstellung Dill Schalter Variante 3 die richtige Einstellung.
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Es ist so : Wenn der Strom über cc/cv eingelagert wird, wird der Akku Rand voll bei 14,0 Volt . Das erkennt man ganz einfach daran ,wenn der Strom gegen 0 geht. Würde man jetzt den Regler auf 14,4 -14,6 Volt stellen , lagert man gerade mal 5 -10 Ah je nach Akkugröße ein. Das geht so schnell, das man da förmlich zuschauen kann. Daher ist es nicht ratsam den Akku höher wie 14,2-14,4 Volt zu laden und danach sofort auf Erhaltung oder Abschaltung zugehen. Bei der vollen Abschaltung hat man das Problem, das der Laderegler zu spät wieder zuschaltet , da ja die Spannung auf der Geraden des 2 Phasen Plateau liegt. ( Längste Spannungsstabiltät bei unterschiedlicher Kapazität) . Daher gehen jetzt viele Hersteller auf die 13,6 -13,8 Volt Erhaltung.
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Hallo combo,
Die Klebebinder werden verschraubt oder mit Polymer Kleber fixiert. Am Pluspol ist eine Hauptsicherung . Die Alukisten sind Kunstoffpulverbeschichtet. Das Kabel ist eine Kurzschlussfeste verzinnte Sondergummileitung mit richtigen DIN Kabelschuhen von klauke .
Von diesen Akkus fahren Fahrzeuge in den extremsten Gebieten seit mehreren Jahren ohne Probleme. Natürlich werden die fertigen Akkus immer preiswerter . Ob diese dann auch besser werden , ist aber genau so fraglich. Es gibt aktuell fertige china Lifepo4 wo nach 3 Tassen Kaffe das System wegen Hitze abschaltet. Auch darf man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
Eine Industrie Zelle von Winston kann man nicht mit einer No Name 18650 Zelle vergleichen. Nimmt man z.B. Ein 400 Ah Akku als 2P4S so hat man fast 100 Ah mehr drinn wie darauf steht. Bei einem 200 Ah Akku sind es somit fast 50 Ah mehr drinn. -
Für die Winston habe ich jetzt Kisten aus Alu Lasern lassen. Die Komponenten lassen sich dann sehr schön montieren . Als Abdeckung gibt's noch einen Deckel ,wenn dieser benötigt wird. Somit kann man den Akku auch mal schnell umsetzen. Ein weiterer Vorteil ist für Fernreisemobile wo einem unterwegs keiner helfen kann. Alles lässt sich sehr schnell selbst reparieren !
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Es gibt Systeme da ist es so. Am Anfang war es noch viel schlimmer. Ich kenne Systeme da ging ohne Stromanschluss am Abend nichts mehr.
Mein neuer Akku Sonnentautravel mit Winston Zellen hat einen Eigenverbrauch von 100 MücroAh . Finde das Zeichen nicht.Hast Du Erfahrungen bei Limas mit dicken Kabeln ? Konntest Du eine Überlastung der Limas feststellen ? Beim Cyrix Li ct ist ja ein Thermoschutz verbaut. Nützt halt nichts bei Euro 5 und Euro 6.
Für den Starterakku nehme ich immer Votronic Stand by Charger .
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BMV 700 für Lifepo4 nach Sonnentau Winston / Lisunenergy Sonnentautravel
01 Batterie Kappazität in Ah z.B 400 Ah.
02 14,2 Volt
05 1,05
06 98 %
07 0,05
16 15 %
32 on
33 15 %
34 20 %
35 11,2 Volt unter Last
36 12 ,o Volt
Hab ich noch was vergessen ?Mal ein Richtwert einer Ruhespannung eines Lifepo4
13,6- 14,5 Volt Akku Rand voll
13,3 - 13,5 Volt 98 %
13,0 Volt 50%
12,8 Volt 25%
12,4 Volt 10%
12,0 Volt fast leer
11,2 Volt sehr schnell nachladen !!!
Alles aber nur bei Ruhespannung ohne Ladung und Entladung. KONTROLLWERT BMV IST 12,4 VOLT !!!!!!! Dies ist wichtig da der 500 A Shunt keine Ströme auf lange Zeit messen kann. Sehr kritisch ist eine kleine Solarladung im Winter ohne Volladung zur Synchronisation. -
Ja so ist es ! Kann ich bestätigen . Ein guter Laderegler kann aber auch nur gut arbeiten ,wenn die Qualität des Akkus stimmt !!!
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@ combo, der Victron Ladewandler ist nicht schlecht. Ich frag mich schon eine Weile ob direkt von victron oder von einer anderen Firma hergestellt wird. Gesehen habe ich ihn schon bei stroomwinkel .nl. Beim ersten MPP war es ja auch Toyo , oder EP solar .
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Bms Systeme haben manchmal Eigenverbrauch von 500 mAh und mehr. Hier ist es so , das alles zusammen 5mAh hat. Mit LED.