Beiträge von Stoppie
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Hallo liebe WoMo Gemeinde, hallo Urologe,
jetzt, wo sich die emotionalen Wogen weitgehend geglättet haben, möchte ich auch meinen Senf zu dem Ursprungsthema von Herrn Urologe dazu geben.
Der Ausdruck und die unterschiedlichen Bedeutungen von „Elite“ sind ja schon hinreichend diskutiert worden. In einigen Bedeutungen ist „Elite“ negativ belegt, in anderen Bedeutungen durchaus positiv. Diese positive Belegung filtere ich jetzt mal für mich (in diesem Forum) heraus mit: wir gehören der (abgrenzenden) Elite der WoMo-Selbstbauern an. Wir heben uns ab von der breiten Masse der WoMo-Fahrer – wir bauen selbst!



Herr Urologe, Du grübelst über die möglichen Intentionen mancher WoMo-Selbstbauer, die ein deiner Ansicht nach hyperpräzises WoMo bauen, wobei die Messlatte „hyperpräzise“ schon gaaaaanz weit oben liegt. Ob die je einer von uns erreichen kann, hängt auch von der individuellen Definition von „hyperpräzise“ ab.
Meine Intention ist, ein für mich absolut passendes Wunsch-Traum-Wohnmobil zu bauen. Das gäbe es nicht zu kaufen, weil es eben selbstgebaut sein muss. Meine Ansprüche daran habe ich in mehr als drei Jahrzehnten WoMo- und Selbstbauerfahrung definiert. Auf Grund meines fortgeschrittenen Alters – ich bereite mich gerade auf das langsam nahende Ende meines Beruflebens vor – wird es wohl das letzte Wohnmobil sein, welches ich selbst baue. Deshalb möchte ich möglichst viel von meinen Wünschen und Vorstellungen für mein zukünftiges (individuell perfektes) Wohnmobil realisieren. Ich fange übrigens gerade erst damit an. Ob es dann später meinen Vorstellungen entspricht, weiß ich heute auch noch nicht – aber träumen ist erlaubt.
Einen wesentlichen Teil der unterschiedlichen Intentionen hast Du schon selbst in Deinem Anfangspost genannt – früher und heute.
Früher … waren wir jung, schön und weitgehend mittellos, hatten einen mobilen Traum und haben ihn irgendwie realisiert. Mein erstes WoMo war ein DB 508, den ich für 500,- DM (nicht EUR
) kaufte und in jahrelanger handwerklicher Arbeit zu meinem damaligen Wunschmobil aufbaute. Alles daran war selbstgemacht, einschl. der herausziehbaren Motoradhalterung, der Innenisolierung des Fahrzeugs sowie der Lackierung. Es war das weltweit erste WoMo mit einem Ceran-Kochfeld
. (1985 habe ich mir das eingeredet, das ist aber eine andere Geschichte) und ich liebte es heiß und innig, obwohl es keine Schönheit war.Heute … sind wir (natürlich nicht alle
) beruflich etabliert oder schon darüber hinaus, die Kinder sind aus dem Haus, finanzielle Handstände muss man nicht mehr machen etc.
Man hat also mehr Zeit und ggf. auch mehr Geld, sein Wunsch-WoMo entsprechen seinen Wünschen und Vorstellungen aufzubauen. Bei mir wird es jedenfalls so sein. Wo früher eine Außendusche reichte, soll es heute eine Duschkabine sein, statt eines freistehenden Porta-Potti zwischen den Vordersitzen jetzt ein Stand-WC mit Häckselwerk, statt einem 60 Liter Abwassertanks jetzt einen mit 200 Litern Fassungsvermögen usw.Der Selbstbau eines WoMos, so habe ich den Eindruck hier im Forum gewonnen, geschieht nicht (mehr) aus reiner Geldnot so wie früher, sondern eher aus Leidenschaft, aus Spaß und Freude am Tun. Es ist Hobby und Nützliches zugleich – sozusagen der (mobile) Vorgarten des Hobbygärtners oder die 10 m² große Modelleisenbahn im ehemaligen Kinderzimmer mit original nachgebauten Miniaturbahnhöfen und Ortsdurchfahrten, Präzision inbegriffen.
Hinzu kommen die handwerklichen Möglichkeiten und Erfahrungen, die man während seines Berufsleben erlangt hat. Diese fließen, was früher eher nicht möglich war, in den WoMo-Bau mit ein, einschließlich der Wunschpräzision nach eigener Fasson.
Ein kommerzieller Zukunftsgedanke steht, so glaube ich wenigstens, bei den meisten Selbstbauern hier im Forum nicht dahinter. Zu viele betriebswirtschaftliche Faktoren sprechen dagegen.
Soviel zu den Intentionen, ein möglichst perfektes WoMo zu bauen. Du hast natürlich recht, was einige Mitglieder hier hinzaubern, ist allergrößten Respekt wert. Vielleicht gelingt mir das bei meinem Projekt auch an der einen oder anderen Stelle,
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Hallo und danke für Eure Meinungen.
Fazit: nicht einer hat ein Pro abgegeben!
Ich fahre ja auch seit über 30 Jahren Wohnmobile durch die Gegend und habe, ehrlich gesagt, auch noch nie eine Dunstabzugshaube vermisst, kenne aber endersherum auch nicht eventuelle Vorteile, falls man eine DA-Haube hätte. Deshalb meine obige Frage.
Vermutlich ist die Lösung von Herby die bessere Wahl, Küchendachluke mit Ventilator. Ein Fenster hinter der Küchenzeile ist ohnehin bei meinem Aufbau geplant.Noch eine kurze Info: Ende nächster Woche hole ich mein Fahrgestell von MAN ab. freu freu !!!



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....im WoMo über dem Herd, ist das Eurer Meinung nach Blödsinn, überflüssig, nice-to-have oder ein Must-have, zum Beispiel beim Wintercamping?
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Zitat von holger4x4
Die Ziele sind nicht so spektakulär (wegen älterer Eltern trauen wir uns nicht so weit weg) : Ostern ein bisschen nach Belgien, im Frühjahr in die Gegend Erfurt, Leibzig, Spreewald, Sommer in Südfrankreich und Herbst Richtung Venedig.
Hallo Herr Holger16,
die Ziele müssen auch nicht unbedingt spektakulär sein - Hauptsache REISEN

Ich wäre froh, im Moment überhaupt wegzukommen.
Allseits einen guten Rutsch und ein reise- und bastelfreudiges 2015!!!

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Thomas,
das sehe ich genau so. Es ist ohnehin so, das man eher Spaß an dem Handeln und Tun hat, welches einem liegt und wovon man etwas versteht.
Deshalb kaufe ich das Fahrgestell und die Leerkabine und freue mich jetzt schon darauf, endlich mit "meinen" Arbeiten anfangen zu können.
Preise folgen, sobald ich was "in den Händen habe".
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Ui ui ui - dieses Thema artet aus!



Um diesen Thread noch einmal auf das gewünschte Grundthema zu reduzieren, denkt bitte nur an die Überschrift "Wohnmobilselbstbaukosten"!
Es geht doch hier garnicht darum, seine WoMo-Selbstbaukosten zu rechtfertigen, von Serien-WoMos abzugrenzen oder den Sinn und Unsinn eines solchen Selbstbau-Projektes zu hinterfragen oder Vergleiche mit irgendwelchen Fertigmobilen zu stellen, sonden nur darum - was hat Eure Kiste
(bisher) gekostet, also "was habt Ihr an Geld dafür ausgegeben".
In sofern ist die Mobilix-Aufstellung absolut korrekt und meiner Meinung nach auch richtig angepackt.Meine Meinung ist, dass die Arbeitsstunden hier nicht eingerechnet werden sollen/dürfen, weil:
a) es ist Hobby !!!!!
b) jeder bewertet seine Arbeitsstunden ohnehin anders und setzt ggf. sogar marktübliche Stundensätze für irgendwelche Firmenmitarbeiter dafür an, die allerdings alle Lohnnebenkosten, Sozialversicherungen und weitere betiebswirtschaftliche Kalkulationsparameter wie z. Bsp. Gewinn, Krankheitsausfälle u.a. enthalten.
c) die Arbeitszeit an sich kostet einen ja nichts, ausser eben Freizeit (und ggf. Ärger mit den Familienangehörigen
)d) wir betreiben den Selbstbau eben um uns selbst wegen und nicht, um das WoMo, wenn es ferig ist, direkt gewinnorientiert zu verkaufen. Wir betreiben den WoMo-Bau eben nicht unter den wirtschaftlich-professionellen Gesichtspunkten.
Ich denke, daß Anton hier gemeint hat, "was gebt Ihr an Geld für Euer Selbstbau-WoMo aus", um eventuellen Nachahmern oder einem selbst mal die böse Realität
vor Augen zu führen, was solch ein Unterfangen denn überhaupt wirklich kostet - und es wird immer teurer als man denkt. 

Die Pingeligen unter uns rechnen ggf. Unterlegscheiben, gebrauchte Putzlappen oder 0,3 Meter Isolierband-blau mit ein. Falsch ist das nicht, nur kann man den Kleinkram getrost pauschalieren, eine wesentliche Änderung wird das bei den Gesamtkosten eines SelbstbauWoMos jedoch nicht verursachen.
Also Leute, Zahlen müssen her.
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Zitat von Mobilix
Tja, mich hat es echt selbst auch vom Hocker gehauen......
Hallo Mobilix,
Deine Aufstellung zeigt genau den Unterschied zwischen einer "Milchmädchenrechnung" und der bösen Realität.
Diese vielen "Kleinigkeiten" Deiner Liste vergisst man oft, wenn es um die reale Betrachtung der Kosten für das WoMo geht. Man nennt das "Schönrechnen".
In Wirklichkeit sind die realen WoMo-Selbstbaukosten meist deutlich höher als man bei der ersten Betrachtung/Hochrechnung meint.
Eigentlich gehören die Kosten für die vielen Fahrkilometer zu den Bau- und Umbaumärkten dieser Welt auch noch zu den WoMo-Gesamtkosten. Die Arbeitszeit wird ohnehin unter der FiBu-Rubrik "Hobbys" mit Null bewertet.Deshalb wollen wir garnicht wissen, was unser Hobby so kostet!!!!



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Zitat von kuhtreiber_74
@ Picco:
Hallo Picco, ich habe mir mal die technischen Daten von meinen ursprünglichen Verbindern (Viega Sanpress=Rotguss für Trinkwasser in Kombi mit VA Rohr und Viega Profipress=Kupfer für Heizung) angesehen. Laut den technischen Daten sind sie für Betriebstemperatur von 85° und Tmax. 110° zugelassen. Für Solaranlagen finde ich in der Doku leider nichts. Die sind aber bei mir im Haus verbaut worden und da fließt im Hochsommer heißeres Wasser mit Frostschutz durch... Na hoffentlich wußte der Installateur was er tut...
Hallo Herr Kuhtreiber_74 (fährst Du BMW ?
)
Für das Viega-Profipress-System gibt es extra Press-Dichtungen, um die Fittinge für die hohen Temperaturen im solarthermischen Bereich benutzen zu können. Diese HT-Dichtungen (HT steht für HochTemperatur) werden einfach gegen die Standard-Dichtungen ausgetauscht. Dann hoffen wir mal beide, dass Dein Installateur diese verwendet hat.
Gruß, Stoppie
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Hallo Campo,
wie hast Du den Aussentank beheizt?
... dito den V2A-Kugelhahn?Wie ist das mit der Entlüftung zu verstehen? Du hast ein 19mm-Rohr nach oben (über das Dach ?) geführt und dieses Entlüftungsrohr ab einem Abstand von ca. 1 Meter vom Fäkaltank mit Aktivkohle gefüllt oder kommt an diese Stelle eine Art Filterkasten/Filterkasette?
@ Robi
Ich möchte einen etwas größeren Frischwassertank verbauen, so dass ich nicht unbedingt auf jeden Liter achten muss. Ich spüle lieber mit einem Liter mehr, wenn es für die reibungslose Funktion notwendig werden sollte.Grüßle aus dem Münsterland, Stoppie
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Danke für den Link, Herr MuPeBe.
Gruß, Stoppie -
Zitat von urologe
.....Berichte , wie es bei Dir weiter geht.
LG
Ralf
Hallo Ralf,
ja, das werde ich. Das wird allerdings noch eine Weile dauern, weil ich derzeit mit scharrenden Hufen auf mein Fahrgestell warte und dann zunächst die Kabine dran kommt.
Lüfterbasteleien stehen in meiner Prioritätenliste doch recht weit unten
.
Gruß, Stoppie -
Zitat von restler
.... vielleicht kannst du auch den Lüftertausch umgehen, ...... Vielleicht lassen sie sich ohne Aufwand in Reihe schalten. Dann hast du auch eine Drehzahlreduktion durch die geringere Spannung von 12 V pro Lüfter und das Suchen passender Lüfter entfällt.
Gruß Restler
Hallo Restler,
diese Lösung kommt nicht in Frage, weil dann die Drehzahl dauerhaft reduziert bleibt und bei Bedarf, (WR wird im Maxbereich gefahren in Verbindung mit hohen Außentemperaturen) die Kühlung dann nicht ausreicht.Grüßle, Stoppie
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Hallo zusammen, Hallo MuPeBe,
danke für Deine Info.Hat jemand einen Link, wo man die vorgenannten Komponenten bekommen kann?
Wenn ich "Ultraschallsensor" google, bekomme ich alles mögliche, aber nichts für den Selbstbau von WoMos.Grüße aus dem Münsterland
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Hallo Herr urologe,
mein Fäkaltank soll aus PE gefertigt werden.
Wie lange kommt Ihr ca. mit dem 180-Lier-Volumen hin, vier bis fünf Tage oder länger?
Welche Zerhackertoilette habt Ihr?Grüßle aus dem Münsterland
Stoppie -
Hallo Selbstbaugemeinde,
ich sinniere gerade über eine Füllstandanzeige für einen Fäkalientank. Die Anzeige an sich ist ja kein Problem. Aber wie sieht es mit dem Füllstandsgeber, -Sensor aus. Wo wird dieser verbaut - außen am oder im Tank? (wegen der Themen Verschmutzung, Reinigung, Reparatur etc.) -
Danke für den Link. So hast Du das also gelöst.
Es gibt ja, z.Bsp. von Papst extra leise Lüfter. Ggf. werde ich dann doch mal über eine temperaturgeführte Kühlung nachdenken (wenn die Gewärleistung abgelaufen ist
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Wie an anderer Stelle bereits geschrieben, möchte ich in meinem WoMo eine Zerhackertoilette mit einem Fäkalientank einbauen.
Ich denke gerade über die sinnvolle Größe des Fäkaltanks nach. Der notwendige Platz für diesen Tank wäre bis 400 Liter vorhanden, jedoch zweifele ich an der Notwendigkeit eines solch großen Tanks, weil dieser ja schon aus biologischen Gründen nicht "ewig" teilbefüllt sein sollte.Deshalb meine Frage an die Fäkaltankbesitzer nach Euren Erfahrungen bezüglich des Volumens eines Fäkalientanks in Verbindung mit einer Zerhackertoilette.
(Kassettentoilettenbesitzer müssen leider draußen bleiben
und mich nicht von den Vorteilen dieses Systems zu überzeugen versuchen)Mein Nutzerprofil: 2 Erwachsene, maximale Standzeit irgendwo in der Landschaft ca. zwei Wochen.
(kann man die Sch.... überhaupt zwei Wochen im Fäkaltank belassen?)