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Beiträge von Stoppie

  • Sicherungsbox

    • Stoppie
    • 19. Juni 2018 um 01:17

    @ Myk,
    Deine Elektroverteilung ist, wie so vieles an/in Deinem Fahrzeug was ich bisher so gesehen habe, perfekt und akribisch aufgebaut. :!:
    Sind die Bluesea Sicherungsverteiler nicht mit den Kfz-Flachsicherungen bestückt?
    Ich würde statt Schmelzsicherungen lieber Automaten nehmen. Das hat meiner Meinung Vorteile im Störungsfall.

    @ wiru
    von ABB gibt es die aus dem Verteilungsbau bekannten LS-Schalter auch für 12V und 24V DC. Die sind zwar deutlich teurer als die Standard-Sicherungsautomaten, funktionieren aber bei den geringen Kfz-Bordspannungen zuverlässig.

  • Sicherungsbox

    • Stoppie
    • 18. Juni 2018 um 20:01

    An die Elektrolurche in diesem Forum,

    ich habe einige Kleinverbraucher, die separat abgesichert werden müsen. Die Stöme liegen je Verbraucher im Bereich von 1A bis 6A.

    Gibt es eine Art Sicherungsbox/Sicherungsgehäuse (bevorzugt mit Automaten) für 10 bis 20 Stromkreise mit den entsprechenden Sicherungen im Kfz- oder Marine-Bereich, die solche doch eher geringen Ströme absichern können. Die normalen Kfz-Flachsicherungen (18,5 x 19 x 5mm ) sind wegen der höheren Sicherungsströme von 2A bis 40A für diese Anwendeung eher ungeeignet. Für die kleinen 5x20mm Feinsicherungen, die Ströme unter 1A und auch bis mehrere Ampere absichern können, gibt es keine "Multibox", die etwa 10-20 Sicherungen/Stromkreise aufnehmen kann.

  • Welche Staukasten-Klimaanlage: FreshWell 3000 / Saphir Comfort? Erfahrung mit Truma vs. Dometic?

    • Stoppie
    • 10. Juni 2018 um 16:40
    Zitat von mrmomba

    ....
    Bei 1000W Um den Spannungsabfall über das Kabel unter 1% zu halten musst du dann schon bei 1M ein Querschnitt von min. 10mm² haben bei 5M min 50mm²
    Bei 2KW halt doppelt, also 1M = 25mm² oder 5M = 120mm²

    Ich möchte jetzt hier einmal ein wenig die Angst vor großen Leitungsquerschnitten bei einer Wechselrichterbestromung nehmen.

    Üblich und empfohlen im 12V-DC-Netz eines Kfz/WoMos/Caravans etc. ist ein maximaler Spannungsfall von der Batterie zu Verbrauchern von 0,8 V.
    Das entspricht einem prozentualen Spannungsfall von ca. 6,5%. Bei dem genannten Strom von der Batterie zum Wechselrichter in Höhe von 85 A und einer Leitungslänge von 5 Metern (Gesamtlänge für Hin- und Rückleitung, also 2,5 Meter Verlegelänge der 2-adrigen Leitung) würde ein Leitungsquerschnitt von 25mm² reichen. Bei Verwendung von 35mm² Leitungen hätte man einen Spannungs(ab)fall von etwas über 0,4 Volt. Das liegt in der Regel deutlich innerhalb der Anschlusstoleranzen von guten Wechselrichtern.
    Wenn man z. Bsp. die Leitungslänge zwischen Batterie und Wechselrichter auf 2 Meter kürzt, (also 1 Meter Velegelänge für Hin- und Rückleitung), dann ergibt sich ein Leitungsquerschnitt von nur noch 10mm².
    Das verdeutlicht, welche Bedeutung eine kurze Zuleitung bei hohen Strömen hat.

    Im Übrigen ist die Empfehlung für die Ladeleitungen zur Batterie lediglich ein maximaler Spannungs(ab)fall von 0,3 Volt (das entspricht ca. 2,5%).
    Hier müssten die Zuleitungen im obigen 5-Meter-Beispiel mit 85A also wesentlich dicker ausgeführt werden. (70mm²)

  • 230v kabel in kabine.

    • Stoppie
    • 29. Mai 2018 um 01:38
    Zitat von chrisi

    kann es sein, das ich mal irgendwo gelesen habe, das im Womo 230 V Leitungen in rotem Schutzrohr verlegt werden muss? ....

    Hallo chrisi, diese Vorschrift gibt es nicht.

  • 12v oder 24v in der kabine?

    • Stoppie
    • 28. Mai 2018 um 22:54

    Ich kann da den Argumenten von Campo nur beipflichten.
    So viel wie möglich auf 24V/DC auslegen bzw. umrüsten. Die Preisnachteile von 24V- Aggregaten zu den 12V- Teilen gibt es heute faktisch kaum noch. Das war früher in der WoMo-Steinzeit anno 2000 noch anders. :D:D (sorry, Thomas)

    Fūr die 12V-Mussunbedingtseingeräte gibt es ja die DC/DC-Wandler, die in qualitativ guter Ausführung keine 200,- EUR kosten.

  • 230v kabel in kabine.

    • Stoppie
    • 28. Mai 2018 um 01:42

    Die VDE 721 Teil 7 ist für Motorcaravans/Wohnmobile zuständig. Die besagt, dass nur flexible Leitungen verwendet werden dürfen. In sofern wäre der Typ H07RN-F mit die erste Wahl. Das ist auch eine mechanisch sehr gut geschützte Leitung. Die ist zwar nicht ganz preiswert, lohnt sich aber meiner Meinung.

  • Wie Gasanlage erweitern?

    • Stoppie
    • 24. Mai 2018 um 15:38

    Ich weiß nicht, ob Sika eine Rohrkorrosion hervorruft oder sie beschleunigt. Deshalb würde ich eine stramm sitzende Gummitülle als Korrosionsschutz um das Gasrohr ziehen und drum herum mit Sika abdichten, so, dass das Sika-Zeug nicht an das Gasrohr kommt.

  • Iveco Magirus 110-17 als Wohnmobil

    • Stoppie
    • 17. Mai 2018 um 03:35

    Hallo mountain,
    wie bist Du nach nunmehr ca. 3 Jahren Nutzung mit dem Fertigparkett zufrieden? Macht sich da eine partielle Abnutzung im Gehbereich bemerkbar oder gibt es andere Probs?
    Bei mir steht in diesem Jahr auch der Fußbodenbelag an und ich weiß noch nicht, welcher?
    Fertigparkett hat ja einen sehr hohen wohnlich/kuscheligen Aspekt. Ich weiß aber leider nichts von einer Anwendung im WoMo.
    Gruß, Stoppie

  • Wassertank wie befestigen

    • Stoppie
    • 17. Mai 2018 um 00:33

    Meine drei Tanks kommen in den Zwischenboden.
    Gegen das horizontale Verschieben bekommen sie jeweils rundum Alu-Winkel verpasst, die mit dem Boden verschraubt werden. Nach oben werden sie mit mehrere Lochbändern gesichert sowie mit dem eigentlichen Fußboden abgedeckt, der ebenfalls rund um die Tanks verschraubt wird.

  • 230V Ladegerät an Landstrom mit oder ohne FI?

    • Stoppie
    • 13. Mai 2018 um 23:40

    uups, ich muss mich korrigieren. Du hast ja gar keinen Wechselrichter mit Ladefunktion. Ich hatte an meinen Victron Multiplus gedacht, als ich die vorigen Zeilen schrieb. Du hast aber einen reinen Wechselrichter, der ausschließlich aus 12V DC => 230 V AC generiert. In sofern passt das mit dem "potentialbehafteten Durchschalten" des Landstrom garnicht.
    Es bleibt aber dabei - RCDs sind bei Landstrom-Versorgung Pflicht.

  • 230V Ladegerät an Landstrom mit oder ohne FI?

    • Stoppie
    • 13. Mai 2018 um 23:33

    Hallo mrmomba,

    für den Schutz gegen elektrischen Schlag in einem Wohnmobil ist ein FI-Schutzschalter (RCD) mit einem Bemessungsstrom von maximal 30mA vorgeschrieben, egal ob es nur einen Verbraucher oder 20 Verbraucher in dem Mobilheim gibt. Das ist auch sinnvoll. So ein RCD kostet kaum etwas, der Schutzeffekt ist dagegen sehr hoch.

    In Deiner Zeichnung sehe aber noch zwei weitere 230V-Geräte, eine Steckdose, an die ein 230V-Gerät angeschlossen werden kann und einen Kühlschrank.

    Moderne Wechselrichter schalten den 230V-Landstrom potentialbehaftet an die angeschlossenen 230V-Verbraucher durch. Somit ist ein weiterer RCD hinter dem Wechselrichter eigentlich nicht notwendig. Was ich im Moment nicht beantworten kann ist die Verwendung eines RCD hinter dem Wechselrichter, wenn dieser nur über die Bordbatterien gespeist wird. Das kann ich Dir aber demnächst sagen, wenn ich mich um den Einbau meines WR in mein Fahrzeug kümmere. :idea:

  • Tanks auf Maß fertigen

    • Stoppie
    • 5. Mai 2018 um 19:38

    Hallo Myk,
    danke für die Antwort und den Link zu Deiner Page. Die kannte ich aber schon, da ich dort schon x-mal zu Besuch gewesen bin und mich an dem sehr informativen und strukturiertem Aufbau erfreut habe. Super gemacht!!. :D

    Die Entleerung und die Entnahme werden bei meinem Frischwassertank separat ausgeführt, deshalb zwei Absperrschieber dort.
    Beim Grauwassertank hat es sich in der Vergangeheit bei meinen Vorfahrzeugen als Vorteil herausgestellt, die Abwasserleitungen zum Tank verschließbar zu machen, damit während der Fahrt keine Gerüche durch die Abflussrohe ins Fahrzeug gelangen.

    Gruß, Stoppie

  • Tanks auf Maß fertigen

    • Stoppie
    • 5. Mai 2018 um 07:29

    Moin Moin Selbstbaugemeinde,
    die Bestellung der Tanks steht bei mir an. Die Größen stehen weitgehend fest. Die letzten Überlegungen beziehen sich auf die Anschlüsse für die Befüllung, Entleerung und Be- und Entlüftung der Tanks. Diese Anschlüsse können ja unterschiedlich ausgeführt werden; als Schlauchanschluss sowie Innen- oder Außengewindeanschluss.

    Welche Variante habt Ihr genommen und wie haben sich diese in der Ausbau- und Nutzungspraxis bewährt?

    Der Schlauchanschluss hat den Vorteil der mechanischen Entkoppelung des Tankanschlussen von den daran angeschlossenen Komponenten bezüglich Vibrationsübertragung oder sonstiger Minimalbewegungen. Der Tank selber darf sich ja überhaupt nicht bewegen. Ein Gewindeanschluss ist hingegen mechanisch stabiler und besser abdichtbar.

    Ich stelle mir das bisher so vor:

    Grauwassertank;
    Jeder Anschluss außer der Belüftungs- und Überlaufanschluss wird separat absperrbar ausgeführt, das Rohrsystem für die Zuläufe und der Entleerung wird in PVC-Rohr ausgeführt, die Belüftung und der Überlauf erfolgt mittels Schlauch.
    Zulauf 1 - Dusche Küchenspüle: DN40, Schlauchanschluss
    Zulauf 2 - Waschbecken: DN32, Gewindeanschluss
    Entleerung: DN50, Gewindenschluss
    Belüftung und Überlauf: DN20, Schlauchanschluss

    Frischwassertank;
    Jeder Anschluss außer der Belüftungs- und Überlaufanschluss wird separat absperrbar ausgeführt, das Rohrsystem für die Entleerung wird in PVC-Rohr ausgeführt, der Zulauf, die Belüftung und der Überlauf erfolgt mittels Schlauch.
    Zulauf: DN40, Schlauchanschluss
    Entleerung: DN40, Gewindenschluss
    Belüftung und Überlauf: DN20, Schlauchanschluss
    Entnahme: DN20, Schlauchanschluss

    Spricht irgendetwas dagegen?

  • wollte mich mal vorstellen

    • Stoppie
    • 3. Mai 2018 um 20:36

    Hallo Erpel,
    auch von mir ein herzliches Willkommen. Wie schafft man es, als Handwerksmeister in Brot und Arbeit zu stehen und dabei 4 Monate Urlaub (am Stück?) zu machen.
    Ich bin total neugierig - vielleicht ist da ja auch etwas für mich dabei. :idea: Ich bekomme das leider seit Jahrzehnten nicht hin. :roll::wink:

  • MAN gesucht & gefunden

    • Stoppie
    • 3. Mai 2018 um 01:24

    Ich habe mir das Fahrgestell mit gekürztem Heck und 5-Meter Kabine gerade mal mit meinem geistigen Auge betrachtet - das sieht schon kurios aus. (Oder nur ungewöhnlich) :wink:
    Wenn Du, wie beschrieben, die echten Massen (Wassertanks etc.) im Heck der Kabine unterbringst, kommt das natürlich der Fahreigenschaft des Gesamtfahrzeugs entgegen.

  • MAN gesucht & gefunden

    • Stoppie
    • 2. Mai 2018 um 23:31

    Ein Hallo auch von mir an den MAN-Neubesitzer. :D

    Jetzt hast Du schon ein tolles Fahrgestell mit absolut ausreichenden technischen Leistungs-Daten.
    Welchen Grund gibt es bei Dir, das Heck um 0,95 m zu kürzen bzw. die Kabine auf 5 Meter zu begrenzen? Dein Fahrgestell schreit nach mehr. :D Eine 5,8 bis 6-Meter Kabine würde doch perfekt passen.

  • Wie Gasanlage erweitern?

    • Stoppie
    • 2. Mai 2018 um 13:20
    Zitat von Picco

    .... Meine Gasinstallation hab ich aus 8/6mm-Kupferrohr ab der Rolle gemacht, verbindungslos vom Gaskasten bis zum Verteilerblock und verbindungslos vom Verteilerblock zu den Apparaten, alles am Stück gebogen.
    Ist meiner Meinung nach wesentlich sicherer als zusammengeschraubte verzinkte Stahlrohre.


    Das sehe ich ganz genau so. In meinem Neuen werde ich es genau so machen. :)

  • Wie Gasanlage erweitern?

    • Stoppie
    • 1. Mai 2018 um 20:15

    Hallo Picco,

    Wasser ist natürlich nicht in den Leitungen. Es reicht aber eine erhöhte Luftfeuchtigkeit die zu Kondensatbildung führen und damit ihr zerstörerisches Werk beginnen kann.
    Der Materialmix Cu/Stahl bei Flüssiggasleitungen ist zwar nicht explizit in der TRF bzw. in der für uns gültigen DVGW G 607 verboten, jedoch sollte es bei den angebotenen preiswerten Rohralternativen meiner Meinung vermiedern werden - insbesondere bei Gasleitungen.

    Alurohr hingegen ist als Flüssiggasrohr in Fahrzeugen nicht zulässig. Deshalb wundert mich die Aussage von mowagman, dass seine Gasanlage ohne Beanstandungen in den vergangenen Jahren abgenommen wurde.

    Grüßle, Stoppie - der bei (Flüssig-)Gas immer sehr vorsichtig ist.

  • Wie Gasanlage erweitern?

    • Stoppie
    • 29. April 2018 um 16:18
    Zitat von mowagman

    ......
    Der Schlauch links ist ein handgebogenes Alurohr vom Vorbesitzer....


    Kein Materialmix aus Alu, Kupfer und/oder Stahl bitte!

    Zitat von mowagman

    ......
    einen 5fach Verteiler würde ich gern verbauen. Hast du eine Quelle?


    Die gibt es bei jedem Campingausrüster der auch Flüssiggaskomponenten vertreibt. Als deutschen Hersteller tut sich die Firma GOK hervor.
    https://www.gok-online.de/de/produkte/fl…en_freizeit.php

  • Wie Gasanlage erweitern?

    • Stoppie
    • 26. April 2018 um 23:10

    Hallo mowagman,

    Holger4² hat in all seinen Punkten ablolut recht.
    - jeder Verbraucher muss einen eigenen Absperrhahn haben - also nix mit T-Stück
    - Gasrohre müssen fest verlegt werden. Das hast Du ja selber schon erkannt und willst das überarbeiten

    Am Besten ist es, Du besorgst dir einen 5-fach-Verteiler und installierst diesen.

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