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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Fritz

Beiträge von Fritz

  • Alternative zu SCAM/Bremach?

    • Fritz
    • 3. März 2006 um 18:40

    Hallo!

    Sind die angesprochenen Kasten wirklich so schlecht? War mit einem LT 4x4 mit Alkovenkabine in ca. 450 Urlaubstagen gut zufrieden.
    Aber warum nicht was anderes?
    Ich habe in Australien recht viele Mitsubishi Canter 4x4 gesehen, machte auf mich keinen so schlechten Eindruck und die Leute mit denen ich sprach waren auch nicht unzufrieden. Canter gibt es ja auch bei uns, ob es den 4x4 in Europa gibt?

    Gruß

    Fritz

  • Unimog-Umbau

    • Fritz
    • 14. Februar 2006 um 21:06

    Hallo!

    Ich gebe nun auch meinen Senf dazu, dies vor dem Hintergrund etwas längerer Reisen von fast 100 000 km Australien und Neuseeland und eine Reise von Mexiko bis in die nördlichste Ecke von Alaska, jeweils mit 4x4 WoMo.

    Träume sind schön, deren Realisierung auch, also soll es ein Unimog sein, gut so und viel Freude bei der Realisierung. Deine angesprochenen Urlaubspläne erfordern ihn nicht. Also ein Traum und keine Notwendigkeit, aber was wären wir ohne Träume.

    Denk an die Maße, Verschiffungskosten, ich habe schon öfter das Thema angesprochen. Wenn es nur Halifax sein soll (Preiswert mit RoRo), dann kannst du auch 2,5 m breit bauen, wenn du mal an Containerschiffe denkst ist das schlecht und RoRo-Schiffe fahren nicht überall.
    Die Bedenken hinsichtlich Flat Rack bzw. Open Top teile ich kaum.

    Wasser: 200 Liter Tank war immer ausreichend. Habe als Trinkwasser aber gewöhnlich „Mineralwasser“ gekauft, daher war eine Filteranlage nicht erforderlich. Für Kaffee und Tee habe ich keine Bedenken, auch nicht mit Quellwasser, für die Dusche eh nicht.

    Abwasser- und Fäkalientank scheinen mir nur in dicht besiedelten Gebieten erforderlich bzw. deren Größe hier beachtenswert. Dort gibt es gewöhnlich aber auch Entsorgungsmöglichkeiten. Im Busch spielt das Thema keine Rolle, Entsorgung ist überall. Warum dann große Tanks?

    Energieversorgung auf Gasbasis ist schon gut, aber natürlich nur dann, wenn es Gas gibt. Australien, Neuseeland, Nordamerika ist kein Problem. Hier dann die dortigen Flaschen kaufen und einen Druckminderer, die haben auch 30 mbar. Die Lösung ist besser als Adapter mitzuführen, damit lassen sich die Flaschen nicht komplett füllen und mitunter gibt es Schwierigkeiten bei der Füllung. Afrika, Russland, China und Gasversorgung????

    Treibstoffvorrat für mindestens 1000 km halte ich für erforderlich, auch wenn die Tankstellen alle 300 bis 500 km kommen. So sind aber auch spontane Abstecher bedenkenlos und vor allem stresslos möglich. Kanister sind nur eine schlechte Alternative.

    Kühlschrank auf Kompressorbasis ist sehr gut, schont die Gasvorräte gewaltig(wichtig wenn es Gasversorgungsprobleme gibt ist das nicht unwichtig), erfordert aber mit Sicherheit eine Solaranlage.

    Gruß

    Fritz

  • Alkoven auf Vario-Pritsche?

    • Fritz
    • 6. Februar 2006 um 18:28

    Moin!

    Mir wäre schon die Breite mit 2,5 m zu unhandlich. Wo will man hin, wo will man fahren und parken? Für mich sind 2,1 m Breite akzeptabel, mehr führt zu Problemen.
    Die Höhe würde ich auch reduzieren, gegebenenfalls eben durch ein Hubdach, das hat natürlich Winterprobleme.

    Fritz

  • Amerikanische Hubdach Wohnkabine

    • Fritz
    • 5. Februar 2006 um 15:05

    Hallo!

    Ich habe in den USA und Kanada schon Kabinen nach einem Unfall bzw. in Reparatur gesehen. Der Aufbau bestand aus einem Dachlattengerüst. Senkrechte und waagerechte Latten, so wie bei uns früher (jetzt auch noch?) die Wohnwagen und auch etliche Wohnmobile. Dies Fachwerk liefert die Statik. Außen war Alublech, innen Sperrholz. Als Isolierung habe ich auch Glaswolle oder Steinwolle gesehen, eigentlich ja unmöglich.

    Gruß

    Fritz

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 3. Februar 2006 um 16:19

    Das kannst du mit Sicherheit und dir auch noch was ausdenken, dass man die Klappe nach dem Aufbruch der (billigen) Schlössen nicht öffnen kann. Klappe mit Drähten innen gegen Öffnen fixieren. Du musst nur sehen was Wallenius dazu sagt. Ich würde die Sachen dort verstauen, den Rest des Autos leer lassen und bei einer Inspektion hast du den Schlüssel für die KLappe nicht mit. Oder baust das ganze Schloss aus, das AUto ist umgebaut, dort ist gar keine KLappe mehr. Fällt zwar bei jeder gründlichen Inspektion auf, aber die Inspektion bei der Autoabgabe für die Verschiffung ist ja keine Zollinspektion, du bist ja kein Schmuggler und es geht "nur" um die Einhaltung der Transportbestimmungen.
    Beim Transport mit Containerschiff (Flat Rack) habe ich diese Kontrollen nie erlebt und nicht davon gehört. Also prüf mal, ob Dein Auto nicht auch auf Flat Rack geht und was das kostet im Vergleich zu RORO.

    Gruß

    Fritz

  • 5 Wochen Island im Sommer 2005

    • Fritz
    • 2. Februar 2006 um 22:16

    Hallo!

    Du wirst mit dem 2WD genügend sehen und erleben und ich denke, dass du auf den normalen Schotterpisten mehr Fahrkomfort haben wirst als ich früher mit dem Landrover mit Starrachsen und Blattefedern.
    Die Wasserstände in den Furten kann man vorher erfragen und es dann wagen oder nicht. Wenn man nur bis zur Askja fährt (und dann zurück)dann sind das von der Ringstraße auch nur so um 100 km ein Weg. Also die große Einsamkeit kommt da nicht auf und du bis nicht tagelang alleine.

    Gruß

    Fritz

  • Alles logisch, oder?

    • Fritz
    • 1. Februar 2006 um 19:01

    Alles logisch, oder doch nicht?

    Mein LT hatte als HU-Fälligkeit 06/2005. Zu dem Zeitpunkt war er aber außerhalb Europas unterwegs. Am 17. Januar 06 also HU nachholen. Die Plakette gilt nun bis 06/2006. So was kennen wir ja.
    Dann soll am 30. Januar das Fahrzeug ein Exportkennzeichen (Ausfuhrkennzeichen) bekommen. Dies kann maximal für 12 Monate ausgestellt werden, oder bis zum Zeitpunkt der nächsten HU.
    Was macht man nun? Die Lösung der Bürokraten ist dann, dass man das Fahrzeug am 30. Januar ja erneut vorführen kann, dann erhält man die Plakette für 12 Monate und auch für 12 Monate das Ausfuhrkennzeichen. Ist doch alles logisch, zumindest bei unseren Bürokraten.


    Fritz

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 30. Januar 2006 um 17:46

    Hallo!

    Es wird eine schöne Reise werden, viel Spaß dabei.

    Wir werden vorausslichtlich noch in diesem Jahr (2006) unser Wohnmobil nach Australien verschiffen und minimum 1 Jahr Australien plus 6 Monate in Neuseeland verweilen.
    Offensichtlich eine lange Reise, ergo haben wir uns auch ein grosses Wohnmobil gekauft: 2.35x7.10x.3.10 hoch und spreche damit schon mal ein Problem an: Flat-Rack oder RoRo

    Frage: was ist der Vorteil vom Flat-Rack gegenüber RoRo? Das Fahrzeug ist doch bei beiden Varianten offen und ungeschützt?


    Das ist so nicht richtig. bei RoRo (roll on roll off) handelt es sich quasi um eine Fähre ohne Passagiere. Das AUto ist im Schiff und keinem Wetter ausgesetzt. Die Besatzung kann aber in den LAderaum zu deinem Auto. Je nach Reederei und Qualität der Besatzung (wenig Heuer für Seeleute aus der 3. Welt) wir auch geklaut. Ideal ist es, den Zugang vom Fahrerhaus zum Wohnteil zu verbarrikadieren. Eine Sperrholzplatte nur für den Transport hinschrauben, das kann schon helfen.

    Flat-Rack ist eine Transport per Containerschiff, da kann (muss aber nicht) das auch am Schiffsbug in der obersten Reihe stehen und bekommt das ganze Wetter gut mit. Meines war (zum Glück) immer im Schiff selber, nicht an Deck. Eine Garantie dafür wollte man mir im Voraus nie geben. Ist wohl eine Frage des Lade- und Löschhafens und somit der Logistik.
    Bei der Breite Deines Fahrzeugs ist mir nicht klar, ob dies auf ein Flat passt, Spediteur anrufen, die Breite des Flatbodens ist geringer, die maximale Breite für "das Paket" kenne ich nicht. Wenn Du aber nur 30 mm Platz bis zum nächsten Container hast, dann solltest auf alle Fälle die Federn spannen damit das Auto bei Seegang nicht an die Nachbarcontainer anschlägt.

    Nächstes Problem: Der lange Aufenthalt erfordert einiges an persönlichen Untensilien, die wir gerne im Wohnmobil mittransportieren würden, aber Wallenius sagt folgendes:"
    "...the personal effects are not allowed due to liability reasons and because of the instructions of the AQIS – the Australian Quaranteen."


    Ich kenne das. Die Begründung ist ISPS. Wallenius hält sich dran. Bei der letzten Verschiffung in Bremerhaven hat ein Mitarbeiter von Wallenius das AUto bei der Abgabe inspiziert, nicht besonders gründlich, aber auch nicht sehr oberflächlich. Mündlich akzeptierte man die werksseitige Ausrüstung oder Ausstattung, dazu gehörte dann das ganze Küchenzubehör. Da ich mein Auto kenne (selber gebaut) weiß ich auch wo Platz ist. Also fand ich in diversen doppelten Böden und selbst hinter dem Kühlschrank soviel Platz, um alles mitzunehmen was ich benötigte. Aber ein Schlauboot mit Außernborder wäre nicht akzeptiert worden. Der Walleniusmitarbeiter in Bremerhaven öffnete alle Schränke im Wohnteil, die waren leer. Leere Zargesboxen hat er akzeptiert.
    Weder Hual noch NYK hielten sich vor 15-18 Monaten an ISPS, die Frage nach den "personal effects" stellte sich nicht. Mag jetzt anders sein. War bei Wallenius früher auch anders. Obige Reedereien haben aber (so sagt man, Gerüchte) aber eher Seeleute die wenig Geld verdienen. Habe selber 1 x mit NYK verschifft, Wohnteil war aber nicht zugänglich. Nachher fehlten alle Lampen aus dem Fahrerhaus und zusätzliche Aussenspiegel. Kein großer Schaden, aber was hätte gefehlt, wenn der Wohnteil zugänglich gewesen wäre. Bei einer anderen Verschiffung mit Wallenius und nicht verriegeltem Wohnteil fehlte eine Jacke aus dem prall gefüllten Kleiderschrank. Es gibt aber auch hierzu Horrorgeschichten, vor allem bei Verschiffung nach Afrika, Südamerika. Hier kommt der Diebstahl durchs Hafenpersonal hinzu.


    Wallenius in Neuseeland sagt bezüglich "personal effects" wieder etwas anderes, die akzeptierten offiziell (Nachricht per Mail) die Küchenausrichtung und das Bettzeug und Wäsche. Für die Inspektion in Auckland durch einen "Sicherheitsbeauftragten" nahm man dann 400 NZ $ und es blieb alles im Auto, wir flogen nach Australien mit leichtem Gepäck.


    "Australian Quaranteen" hast du natürlich zu beachten, also keine Lebensmittel, keine toten fliegen oder Mäuse oder Käfer oder..........., keine Erde unterm Auto, keine Erde an Zeltheringen und im Profil der Wanderschuhe usw. Das stellt aber keine Einschränkung dar, finde ich.
    Die Inspektion im Hafen ist fair.


    Somit können wir offiziell nichts mittransportieren was nicht zum Fahrzeug gehört und abschliessen können wir es auch nicht.

    Ich weiß von anderen Reisenden, dass sie eine große Holzkiste gebaut haben und diese dann mit Wallenius verschifft wurde.

    Gruß

    Fritz

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 27. Januar 2006 um 18:48

    Hallo!

    So richtig kann ich dir das nicht sagen. Es wir aber nicht exakt der doppelte Preis sein, denn ein Teil der Kosten sind Nebenkosten die im Hafen anfallen und mit der eigentlichen Frachtrate nichts zu tun haben. Der Unterschied ist aber nicht riesig, denke ich. Wenn ich mit Flat Rack verschifft habe, dann habe ich wegen der Überhöhe (eigentlich ja auch zwei Containerplätze) auch nicht exakt den doppelten Preis eines normalen Containers bezahlt.
    Ein Angebot durch einen Spediteur (Anruf reicht ja schon) wird dir helfen.

    Frag hier mal:
    Spedition in Hamburg.
    http://www.transbaltic.de/ oder http://www.translog-hamburg.de
    Gehören zusammen oder arbeiten zusammen. Habe mit beiden zu tun gehabt im Zusammenhang „Auto mit Flat Rack verschiffen“ bzw. bei der Rückkehr des Autos. (Hamburg Sydney in 2000 bzw. Melbourne Hamburg in 2006)


    Gruß

    Fritz

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 25. Januar 2006 um 18:17

    Hallo!

    Vielleicht ja ein geeigneter Abschluß zu dem Thema oder einfach eine Ergänzung.

    Containermaße finden sich hier http://www.tis-gdv.de/tis/containe/inhalt2.htm und ich kann nur erneut empfehlen bei dem Gedanken an eine Verschiffung zumindest die Breitenmaße für einen Open Top bzw. für ein Flat Rack einzuhalten.

    Fritz

  • 5 Wochen Island im Sommer 2005

    • Fritz
    • 25. Januar 2006 um 17:48

    Es ist zwar schon lange her (Ende der 60ger Jahre und dann oft in den 80ger Jahrendass ich dort war (mit LR 109) und die Anzahl der 4WD und der Touristen war damals noch recht gering. Mit dem VW Bus (Typ I und Typ II) fuhr man aber durchaus durch die Furten bis zur Askja. Es wurde aber immer gewartet, bis ein 4WD auch an der Furt war für eventuelle Hilfsdienste. Waren aber nicht erforderlich.
    Es geht also doch recht viel mit so einem Auto, aber eben nicht alles und ich denke die Reise lohnt sich durchaus mit einem 2WD.

    Fritz

  • Die Multifunktions-Leerkabine ...

    • Fritz
    • 13. Januar 2006 um 19:20

    Moin allerseits!

    Da ich umgezogen bin habe ich den von Wolfgang angeführten Versuch nach zwei Jahren beendet.

    Die Holzlage unter dem äußeren GFK hat (neben dem zusätzlichen Gewicht) keine Nachteile gehabt bisher. Die Wände sind einfach druckfester. Für eine Aluwand halte ich die Holzlage für noch wichtiger als bei GFK, zumindest dann, wenn man auch in den Busch fährt. Beim GFK mag man auch darauf versichten können. Neben diesem Aspekt wird die Kabine verwindungssteifer.

    Ich halte im Innenbereich Holz für besser als GFK, das Raumklima ist besser, eben weil Holz Feuchtigkeit aufnimmt (und wieder abgibt), auf GFK dagegen bildet sich eher „Schwitzwasser“. Wird GFK mit Textilien (Teppichboden etc) beklebt ist zwar das Schwitzwasserproblem kleiner, aber dafür werden Gerüche gespeichert. Ich habe meine Holzinnenwand vor dem Ausbau mit einer reißfesten Tapete tapeziert und mit weißer Latexfarbe gestrichen. Würde ich immer wieder so machen. Im Küchenbereich aber ein dünnes Blech aus „Nirosta“.

    Fußboden: Ich habe auf die Sperrholzplatte (6mm) vor dem Ausbau des Autos einen PVC-Belag in der ganzen Kabine ausgelegt, aber nicht verklebt. Das war nicht ganz so gut. Es sind mir mal 3 oder 5 Liter Wasser auf den Fußboden gelaufen (langsam, halber Tag, also erst nicht gemerkt). Dies Wasser ist dann auch teilweise unter den PVC-Belag gelaufen. Das Holz wird feucht und kann nur ganz schwer und langsam wieder austrocknen, da der Belag weitgehend Diffusionsdicht ist.

    Der Fehntjer hat die Platten auch in der eigenen Werkstatt gebaut.

    Verstärkungen für Möbelbefestigungen habe ich nicht einbauen lassen. War bisher auch kein Nachteil. Allerdings habe ich auch nur ein Hängeregal in dem sich keine schweren Gegenstände befinden. Die anderen Möbeleinbauten stehen direkt oder indirekt auf dem Boden.


    Gruß


    Fritz

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 28. November 2005 um 22:12

    Hallo!
    Noch ein Hinweis.
    Wenn du in Australien (länger) wohnen willst, kannst du dein Auto auch hier lassen, du kannst es lediglich ein JAhr mit einem Carnet nutzen, danach bekommst du es nicht zugelassen wenn es sich um einen Linkslenker handelt.
    Es soll lediglich für Oldtimer eine Ausnahme geben, angeblich auch für Selbständige ausländische Unternehmer mit Zweiniederlassung in Nordaustralien. Gerüchte die ich hörte.

    Gruß
    Fritz


    Zitat von Mc Nab

    Hallo Leute,
    Nach dem ich alles über die Such-Funktion in Erfahrung gebracht habe möchte ich euch um Rat bitten.

    Ich verlege Ende Jänner nach Australien (nachdem ich hier meinen Job+Wohnung aufgegeben habe). Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten dafür: Entweder meinen Mitsubishi L200 (2,5 TD) verschiffen und dazu noch einen Anhänger (sogenannte campervans) anschaffen die man hochklappt und mit Küche+Schlafmöglichkeit ausgestattet sind. ". Variante= drüben einen Landcruiser mit 300tkm kaufen und den Anhänger dazu. Seit ca 2 Monaten beobachte ich den Gebrauchtwagen-Markt aber es ist eher unbefriedigend was man so für sein geld bekommt zumal die Karre dann ohne Ausrüstung dasteht. Da flammt der gedanke der Überstellung wieder auf und ich wollte mal fragen ob ihr mir Adressen von seriösen Reedereien nennen könnt damit ich dort die dementsprechenden Anfragen stellen kann.

    Lg aus Wien

  • Mit dem Womo im Container über die Weltmeere...

    • Fritz
    • 28. November 2005 um 22:07

    Hier nun eine etwas ausführliche ANtwort auf dein Problem.


    Deutschland Neuseeland, Australien ist vergleichbar, gleiche Reedereien oder Agenten anfragen

    Verschiffung möglich mit HUAL (http://www.hual.com/),
    NYK (http://www2.nykline.com/home/index.html) und Wallenius Wilhelmsen (http://www.2wglobal.com)per RoRo (andere kenne ich nicht), aber auch über Contship (http://www.contship.com/new_home_page/…me/newhome.html)
    und Hamburg Süd (und sicherlich weitere) möglich per Container oder Flat Rack. Genereller Service/Vermittlung wird auch geboten durch: http://www.roro-service-center.de
    Auch mit „AFL Logistic , König-Georg-Deich 2, 21107 Hamburg,040 7420013-10“ habe ich positive Erfahrung gesammelt.
    Ich habe mit Wallenius (WW) per RoRo direkt nach Auckland verschifft (früher aber auch schon mit Hamburg Süd per Flat Rack nach Sydney)
    Die Passage von Bremerhaven dauert ca. 32 bis 34 Tage und hat im Dezember 2004 ca. 135 US $ per Kubikmeter gekostet. Der Ablauf ist einfach, ein Spedition etc. war nicht erforderlich, direkter Kontakt mit den WW Angestellten in Bremerhaven, Auto anliefern (ein Tag vor Abfahrt des Schiffes war o.k). WW hält sich an ISPS, Mitnahme persönlicher Effekten verboten, Kontrolle in Bremerhaven aber fair. Wer sein Auto kennt, kennt auch Verstecke. Aber die Mitnahme von Schlauchboot mit Motor wäre problematisch geworden. Weder NYK noch HUAL sprachen diesen Punkt an. NYK hätte das Auto Umladen müssen, Preis wäre mit WW weitgehend identisch gewesen. Umladen bedeutet, Auto steht im Hafen, Diebstahlsgefahr. (Habe ich bei NYK schon erlebt, 14 Tage in Thailand im Hafen stand das Auto, es wurde geklaut in der Zeit, wenn auch unbedeutend bezüglich des Wertes)

    Ankunft Neuseeland. Gang zur Reederei am Montag und dort 306 NZ $ bezahlen, Papiere bekommen. WW vereinbart für uns einen Termin mit dem MAF (also Quarantäne) am Dienstag 11 Uhr. Wir gehen am Montag zum Zoll, das Carnet wird gestempelt, das Auto ist quasi eingeführt, steht im Hafen, kein Zöllner hat es gesehen in unserem Beisein. Dann am Montag noch zum AA und das Auto anmelden. Das dauert auch nur 20 Minuten und kostet ca. 100 NZ $ für 6 Monate. Haftpflicht für Personenschäden eingeschlossen, aber keine „Third Party Insurance“ AA bietet das an, Mindestdauer 6 Monate und doppelt so teuer (etwa 450 NZ $) wie die Alternative NAC.
    Unser Auto ist also am Montag zugelassen, steht noch im Hafen. Am Dienstag der Termin mit dem MAF (kostet 45 NZ $), Kontrolle verläuft fair, mehr Fragen (nach Zeltausrüstung, Angelausrüstung, Lebensmittel etc.) als gründliche Durchsuchung. Der MAF Inspektor gibt uns die notwendigen Papiere (außerhalb des Hafens) und damit gehe ich zur Hafeneinfahrt, will mein Auto holen. So einfach geht das nicht. Ich werde aber als Besucher registriert, bekomme einen Ausweis und ein Shuttelbus bringt mich zu P&O im Hafen. Die schauen sich die Papiere an, machen Kopien, bringen mich zum Auto. Da dies nicht anspringt (Batterie leer) wird noch Starthilfe organisiert und ich fahre mit dem Auto zur Hafenausfahrt. Als Besucher registriert, als Autofahrer wieder raus. Dies geht so eigentlich nicht, da Autos unter 3,5 t nur über einen zugelassenen „Autotransporteur“ den Hafen verlassen dürfen (keine Selbstabholung erlaubt).
    Versicherung des Autos steht noch an. Alle Versuche zu NAC (National Automobil Club, Whangarei) von Deutschland aus Kontakt, aufzunehmen blieben ohne Reaktion. Jetzt nur ein Anruf, 45 Minuten später ist im Hotel (Fax) der Versicherungsantrag angekommen. Ausfüllen, unterschreiben und zusammen mit einem Scheck (bei uns war es eine Postanweisung, Kreditkarte geht nicht)abschicken. Kostete 112,5 NZ $ für 6 Monate. Versicherung nennt sich „Jetsetter- bzw. Backpacker Insurance“
    Angeblich (las ich mal in einer Info) versichert NAC keine Autos über 2,8 t. Mich frage niemand nach dem Gewicht.
    Autos über 3,5 t bezahlen noch eine „Road Charge“ bei der Zulassung.
    Normalerweise müsste man noch zum TÜV (WOF), da das aber für die Anmeldung nicht notwendig war, habe ich darauf verzichtet. Polizeikontrolle erlebte ich nie.


    Neuseeland-Australien

    ANZDL (http://WWW.anzdl.com) und Wallenius Wilhelmsen (WW) kommen hier als RoRo Anbieter in Frage. Andere kenne ich nicht.
    Ich habe mit WW von Auckland nach Melbourne verschifft. Ausschlaggebend dafür war letztlich die Tatsache, dass das Schiff von WW nur 4 Tage benötigte. Bei anderen Reisen dieser Reederei können es auch 9 Tage sein. Weitere Gründe für mich waren: Ich habe mehr Vertrauen zu WW (habe öfter mit denen verschifft), das Angebot war auf den $ klar spezifiziert (ANZDL sagte bei persönlicher Vorsprache: Etwa 2500-2600 NZ $ plus Nebenkosten), das Auto konnte länger genutzt werden (ANZDL: 5 Tage vorher abliefern) und WW wollte nicht unbedingt einen Agenten einschalten, wir haben also den Ablauf selber organisiert. Für ANZDL spricht aber: Die Mitnahme persönlicher Effekten ist kein Problem, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Gefahr des Diebstahls besteht und man wertvolle Gegenstände nicht sichtbar liegen lassen soll.
    WW ist hier anders, verbietet die Mitnahme persönlicher Effekten (wegen ISPS), gestattet aber (fast?) alles was so zum WoMo gehört. Küchenzubehör, Wäsche, Kleidung, Schlafzeug, Dinge des täglichen Bedarfs. Das wird vor Ausreise kontrolliert und dafür werden 400 NZ $ berechnet.
    In Doppelböden habe ich einiges Versteckt was mir kritisch erschien.

    Ablauf:
    Den ganzen Kontakt mit WW in Auckland haben wir per Internet über email abgewickelt. Es scheint wirklich erforderlich (Nicht nur für dem Export von Auckland, auch für den Import in Melbourne), dass man in Australien eine Adresse hat. Wir haben die von einem Caravanpark in Melbourne (big4, Elisabethstraße) angegeben und dort auch in einer Cabin für einige Tage gewohnt um die Einfuhr des Autos zu organisieren.
    Am Montag dann bei WW in Auckland ins Büro, Fracht und Nebenkosten zahlen und für Mittwoch (durch WW) einen Termin mit dem Security
    Inspektor an der Hafeneinfahrt vereinbaren. Dann am Montag noch zum Zoll, das Carnet wird , ausgestempelt, mit dem Auto fahre ich aber noch rum.
    Am Dienstag das Auto gründlich waschen, auch (vor allem, wegen der Quarantäneinspektion in Melbourne) von unten.
    Am Mittwoch Kontrolle durch den Inspektor, freundlich, nett, fair, aber nicht oberflächlich, auch nicht sehr gründlich. Auto im Hafen bei P&O abgeben. Das war es.
    Dieser Inspektor hat zwar 400 $ gekostet, aber auf die Art konnte ich mein Auto selber in den Hafen fahren. Dies ist laut Verordnung für Autos unter 3,5 t nicht möglich, es muss ein zugelassener Autotransporteur eingeschaltet werden. ANZDL gibt auf seinem Merkblatt gleich 5 Firmen für diesen Dienst an, die dann natürlich kassieren.

    Gesamtkosten für ein WoMo von 36 Kubikmeter Rauminhalt: 2985 NZ $, die reine Frachtrate belief sich zu dem Zeitpunkt auf 60 NZ $ per Kubikmeter plus Bunkercharge von etwa 10 %.auf diesen Preis.

    Ankunft Melbourne

    Am Freitag zu WW ins Büro, dort etwa 40 AUS $ zahlen, Papiere bekommen. Damit zum Zoll. Es wird ein Termin für Montag 11 Uhr an der Hafeneinfahrt vereinbart. Quarantäne (AQIS), im gleichen Gebäude, am gleichen Schalter, aber Bürokraten. Termin für Dienstag 11.30 Uhr (vorher zahlen, ca. 130 AUS $) Dann am Freitag noch zur Zulassungsstelle (VIC ROADS, Lygon Str. 459, Stadtteil Carlton, http://www.vicroads.vic.gov.au, eine andere Adresse: http://www.dotrs.gov.au)). Es gab 15 Schalter, als wir dran waren blickte der Mann nicht durch, Chef holen. Der nimmt das ungestempelte Carnet, die Deutsche Zulassung -die Internationale hatte ich nicht in der Tasche- und den Paß, nach 20 Minuten hatten wir die Zulassung und 205 AUS $ für 6 Monate gezahlt. Der Betrag schließt eine Haftpflicht für Personenschäden ein, nicht für Sachschäden. Das Auto stand noch im Hafen, das Carnet war nicht gestempelt, aber so kann es gehen. Laut Vorschrift hätten wir hinten ein Schild mit „ LEFT HAND DRIVE“ (75 mm große Buchstaben!) haben müssen. Hat der Chef wohl vergessen.
    Die Kontrolle durch den Zoll dauerte dann 5 bis 10 Minuten, am Dienstag die Kontrolle durch AQIS ebenfalls 10 Minuten. Jeweils 2 Personen waren amtlich tätig. Am Dienstag gehe ich im Hafen (dort sitzt auch AQIS) mit den Papieren zu einem Büro, warte wie andere auch, bin nach 30 Minuten dran, gebe Papiere ab, bekomme andere und den Autoschlüssel. Gehe zu meinem Auto und fahre zum Gate, gebe Papiere ab, ebenso die Warnweste, den Besucherausweis und die Schranke öffnet sich für mich. Ich bin im Straßenverkehr von Melbourne. Es fehlt lediglich noch eine allgemeine Haftpflichtversicherung. Bei einer früheren (2001) Reise haben wir so einige Erfahrungen gesammelt. Sind jetzt Mitglied im Campingclub Australien (CMCA: http://www.cmca.net.au)geworden und haben über diesen Club eine Versicherung abgeschlossen bei einem Versicherungs-Broker. Das war Ken Tame&Associates PTY LTD in Melbourne, Stadtteil Kew in der High Street 79-83. Den ganzen Zinober haben wir im Vorfeld per email (kent at kentame.com.au) geklärt. Die Versicherung erfolgt bei Lumley General Insurance Limited, 99 King Street, Melbourne, Tel. 0386274333, Fax. 0386274312. Da waren wir auch 2001 über „Kings Cross Car Park“ in Sydney versichert. Jetzt über den CMCA zahlen wir für eine Haftpflicht und quasi eine Vollkaskoversicherung 215 AUS $ für 6 Monate. Eingeschlossen ist noch so was wie bei uns der ADAC-Schutzbrief. Der Ablauf vereinfacht sich, wenn man den Versicherungsrabatt aus der Deutschen Haftpflicht und den Wert des WoMos nachweisen kann. Da der Abschluss im Vorfeld aus Deutschland möglich ist, ist dieser Nachweis ja auch kein Problem.
    Andere Versicherungen laut RACV: OAMP (Tel 1800240432) und Just Car Insurance (Tel 13 13 26 in Melbourne)


    Hamburg-Sydney

    In 2000 habe ich von Hamburg nach Sydney verschifft. Diesmal nicht RoRo sondern per Flat Rack mit Hamburg Süd via Panama-Kanal (Umladen).
    Ankunft in Seydney:
    Gang zur Reederei (Montagmorgen), diese beauftragt nach Rücksprache mit mir (in meinem Namen) eine Spedition, dieses „Flat Rack“ mit dem Auto darauf aus dem Hafen zu holen. Ich gehe am Montag zum Zoll und vereinbare einen Termin für Dienstag auf dem Speditionsgelände. Der Zoll telefoniert mit der Quarantäne, die haben zum gleichen Termin auch Zeit.
    Am Dienstag Kontrolle des Autos. Der Zoll ist zufrieden und füllt das Carnet aus, die Quarantäne verlangt eine Nachreinigung. Man hat Erde am Unterboden gefunden. Am Dienstagnachmittag verlasse ich mit dem Auto das Speditionsgelände (keine Anmeldung, keine Versicherung, ich bin auf den Straßen Sydneys) und fahre einige km zu einer Werkstatt, die die notwendige „TÜV-Prüfung“ (Green Slip, oder so ähnlich heißt das Dokument was man dann bekommt) vornehmen will.
    Am Mittwoch habe ich diesen Zettel und fahre zur Zulassungsstelle. Die wollen das Carnet, die Freigabe durch die Quarantäne und die TÜV-Prüfung sehen. Ich bekomme meine Zulassung.
    Die Versicherung (Thirt Party Insurance) schließe ich über Kings Cross Car Park
    ab. Ein Fax hin zur Versicherung mit meinen Daten, ein Fax zurück und ich bin versichert. Am Mittwochnachmittag beginnt die Reise mit dem eigenen Auto und Deutscher Zulassung.


    Dauerhafte Registrierung/Anmeldung/Zulassung eines LHD Fahrzeugs mit Australischem Nummernschild.
    Eigentlich ist dies nicht möglich, das LHD Fahrzeug darf mit Carnet 1 Jahr genutzt werden, dann hat die Ausfuhr zu erfolgen oder es ist umzurüsten auf RHD bzw. zu verschrotten. So kannte ich es bislang.
    Ich sprach darüber mit einem (wie mir schien) informierten Australier. Demnach gibt es eine Variante. In Nordaustralien (Darwin) werden LHD Fahrzeuge zugelassen, wenn es sich um das Fahrzeug einer Firma, eines Selbständigen handelt. Der Ausi sagte sinngemäß: Bist halt selbständig, meldest das an, handelst mit Löffeln oder Gabeln, egal. Das in Nordaustralien angemeldete Auto darf dann natürlich im ganzen Land fahren. Was mir nicht ganz klar ist (habe auch nicht nachgefragt), gilt das nun für den „NichtAusi“ der sich in Nordaustralien selbständig macht und seinen „Firmenwagen“ mitbringt, oder auch/oder nur für den Einheimischen?


    Australien Deutschland.

    2001 habe ich von Brisbane mit NYK per RoRo nach Bremerhaven verschifft. Damalige Kosten etwa 100 US $ per Kubikmeter Frachtvolumen. Der Preis war weitgehend identisch mit dem des Hinweges per Containerschiff (Flat Rack) von Hamburg nach Sydney.

    Jetzt in 2005 ist der Transport mit NYK nicht mehr möglich. Wallenius fährt regelmäßig nach Bremerhaven, die Kosten belaufen sich aber auf gut 200 US $ per Kubikmeter. Wallenius in Melbourne verlangt die Einschaltung eines Freight Forwarders (im Gegensatz zu Bremerhaven und Neuseeland). Der kostet schon ca. 20 US $ pro Kubikmeter. Ich werde mit Containerschiff per Flat Rack zurückverschiffen. Gegenüber Wallenius spart das etwa 3000 US $.

    Mein Auto ist zur Zeit auf dem Rückweg von Australien, wieder mit einem Flat Rack.


    Gruß

    Fritz


    Zitat von Mc Nab

    Hallo Leute,
    Nach dem ich alles über die Such-Funktion in Erfahrung gebracht habe möchte ich euch um Rat bitten.

    Ich verlege Ende Jänner nach Australien (nachdem ich hier meinen Job+Wohnung aufgegeben habe). Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten dafür: Entweder meinen Mitsubishi L200 (2,5 TD) verschiffen und dazu noch einen Anhänger (sogenannte campervans) anschaffen die man hochklappt und mit Küche+Schlafmöglichkeit ausgestattet sind. ". Variante= drüben einen Landcruiser mit 300tkm kaufen und den Anhänger dazu. Seit ca 2 Monaten beobachte ich den Gebrauchtwagen-Markt aber es ist eher unbefriedigend was man so für sein geld bekommt zumal die Karre dann ohne Ausrüstung dasteht. Da flammt der gedanke der Überstellung wieder auf und ich wollte mal fragen ob ihr mir Adressen von seriösen Reedereien nennen könnt damit ich dort die dementsprechenden Anfragen stellen kann.

    Lg aus Wien

  • Mercedes Benz 207D Marco Polo bzw 309D James Cook

    • Fritz
    • 20. November 2005 um 14:01

    Was hat denn nun das Automatikgetriebe mit der Kraftstoffart zu tun?
    Ist doch eher eine Frage des Motors bzw. der im Kraftstoffsystem verarbeiteten Kunststoffe, oder???

    Fritz


    Automatik ist nett (hat meiner) frist aber Leistung und Sprit.
    dafür kann ich ohne Umbauten (!) bei Lidl oder Aldi tanken (Liter 75 ct).
    Uns gefällt es mit dem JC und ich nutze ihn täglich.
    Ein Ducato ist leiser, komfortabler und verbraucht weniger. Mehr Rost bietet er IMHO auch nicht.[/quote]

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