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  2. Jogibär

Beiträge von Jogibär

  • Neuvorstellung

    • Jogibär
    • 22. Januar 2013 um 09:39
    Zitat von Lumar


    Kann es vielleicht sein, das es sich bei Diesel oder Gas nicht vielleicht doch nur um eine Glaubensfrage handelt?
    Denn wenn jetzt nur mit den Maximalwerten und Dauerbeitrieb rechnet braucht die Webasto in 24 Stunden auch 10 Liter Diesel. Die Truma S3004 dagegen rund 7 Kg Gas. Bei dem höheren Gaspreis dürften die Kosten für beide Heizungsarten nahezu gleich sein. Oder hab ich noch irgendwas nicht bedacht?


    Du hast schon recht, der Verbrauch bzw. die Kosten sind am Ende ähnlich (je nach Diesel- oder Gaspreis).
    Der Nachteil der Dieselheizungen sind der höhere Stromverbrauch und evtl. eine höhere Empfindlichkeit bei größeren Höhenlagen. Geruchsbelästigung ist wohl bei den modernen Modellen zu vernachlässigen, die Lautstärke aber gerade beim Anlauf höher als bei einer Gasheizung.
    Ich bezog meine Empfehlung einer Dieselheizung generell erstmal für den Winterbetrieb, da eben i.d.R. mehr und einfacher Diesel gebunkert werden kann, als Gas.

    Das Austauschen von 11 kg Stahl-Gasflaschen einen ganzen Winter lang könnte gerade dann lästig sein, wenn du keinen direkten Baumarkt etc. in der Nähe hast. Wenn du auf dem Campingplatz stehst, ist das natürlich weniger ein Problem.
    Eine Alternative wäre ein Gastank bzw. betankbare Gasflaschen. z.B. ein Unterflur montierter Gastank hätte große Kapazitäten und wäre Innen "aus den Füßen". Was jedoch ab und zu berichtet wird, ist, dass bei einem höheren Mischungsverhältnis von Butan zu Propan es zu Problemen bei der Entnahme bei sehr niedrigen Temperaturen kommen kann. Abhilfe: Manche Tankstellen bietet aber im Winter sogar reines Propan an, zudem gibt es eine Art Heizdecke für einen Gastank.
    Ich hatte in meinen Kastenwagen eine betankbare Alugasflasche, die auch ihren Dienst getan hat.
    Die Preise für 2 solcher Flaschen sind jedoch über die Jahre regelrecht explodiert. Für diese Summe kann ich mir auch nun eine Dieselheizung kaufen und aus Platzgründen nur zwei kleine Gasflaschen zum Kochen nutzen. Was mir beim Vergleich von Webasto AirTop und Eberspächer Airtronic aufgefallen ist, ist dass letztere Modell D3 erheblich weniger Strom braucht (laut Datenblatt). Dafür ist diese Baureihe ohne Nachrüstung für geringere Höhen ausgelegt AirTop. Zudem gibt es laut Telefongespräch mit einem Eberspächer-Techniker dort immer noch 10-jährigen Prüfrhythmus.
    Zumindest steht fest: Auch hier gibt es keine perfekte Lösung, egal was man nun wählt...

    Zitat von Lumar


    Als Solarzellen hab ich mir 2 große 200 - 250 Watt-Module wie auf einem Hausdach vor gestellt. [...] Die Dach-Module bieten meiner Meinung den Vorteil, das sie die doppelte Leerlaufspannung wie die Campingsolarmodule liefern. Dann wird die Batterie auch schon bei weniger Sonne geladen.


    Leider sind die in Glas gefassten Mono- und Polykristallinen Hausdach-Module sehr schwer und haben oft ungünstige große Maße.
    Zwar bieten sie eine höhere Leerlaufspannung und liefern auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen somit noch Strom, aber dafür fließen bei guten Wetter eben weniger Ampere als eine Anlage mit niedrigerer Leerlaufspannung.
    Ein Ausrichten der Solarmodule mit festem Winkel würde ich nicht vornehmen, denn anders als auf dem Hausdach möchtest du doch flexibel bleiben.
    Was es aber gibt, sind Halte-Gestellte, die man vor Ort ausrichten kann. Während der Fahrt bleiben die Solarzellen ungewinkelt, z.B. gibt es diesen Anbieter:
    http://www.solarmaxipower.de
    Laut Herrn Büttner (Büttner Electronics), der übrigens auch eine automatisch nachgeführte Anlage verkauft, bringt eine manuelle Nachführung aber nur etwas, wenn man dies konsequent durchhält. Sonst zieht die Sonne weiter und bescheint die Panels weniger, als wenn sie ganz flach auf dem Dach liegen würden.

    Gruß
    Jürgen

  • Unser Projekt

    • Jogibär
    • 22. Januar 2013 um 00:05

    Hallo Dr.Desmo,

    prima, dass du dir die Mühe machst, die Bilder hier einzustellen!

    Frage:
    Wie habt ihr die Möbelplatten furniert, mit „normalen“ Furnier oder irgendwas speziellem?
    Die Schrankklappen sehen ja richtig gut aus! Magst du ein paar Einzelheiten erzählen?
    Ich sauge im Moment alles auf, was ich an Info bekommen kann.
    Z.B. Welches Holz und welche Stärke? Schraub- oder/und Klebeverbindung? etc. Danke!

    Gruß
    Jürgen

  • Alkoven - wie weit kann er überstehen

    • Jogibär
    • 21. Januar 2013 um 21:22
    Zitat von womoben


    Werde mich jetzt wohl oder übel mal in eine 3D Software einarbeiten, mache bisher alles in Photoshop was für Pläne eigentlich sehr ungeeignet und 2D ist.
    Falls hierzu jemand einen Tip hat, gerne her damit.


    Hallo Ben,

    da du Photoshop besitzt, hast du ja vielleicht auch Zugriff auf Adobe Illustrator.
    Das ist zwar nur ein 2D-Programm, aber gerade für eine Planung mit vielen virtuellen Möbel und Bauteilen ist das sehr effizient.
    Bei mir ist z.B. alles auf 100 mm = 1 m ausgelegt, mit Ansicht von Oben und beiden Seiten, also ganz simpel.
    Wenn du ein relativ maßstabsgetreues Modell vom alten Sprinter brauchst, könnte ich dir auch die Datei zukommen lassen.

    Ansonsten ist für 3D Google SketchUp sehr beliebt und auch kostenlos.

    Gruß
    Jürgen

  • Alkoven - wie weit kann er überstehen

    • Jogibär
    • 21. Januar 2013 um 19:00

    Hallo Ben,

    ich wollte auch noch meinen Senf loswerden :wink:

    Du schriebst anfangs ja, dass ihr eher einen gebrauchten Sprinter sucht. Deshalb der Hinweis, dass das Modell vor 2006 (Sprinter TN1) ein deutlich tieferes Dach hat (glaube 8-10 cm). Also für Alkoven noch etwas besser geeignet.

    Wir haben uns so ein Modell gekauft und nun eine Kabine mit Mini-Alkoven in Auftrag gegen (Innenlänge: 3400 cm + 80 cm Mini-Alkoven, Innenhöhe: 220 cm, Innenbreite: 188 cm; 3,5 Tonnen)

    Als mir der Ausbauer (Ormocar) sagte, dass es mit 3,5 Tonnen knapp wird, habe ich sämtliche Optionen genutzt, um Gewicht zu sparen:

    • 1,5 mm GFK außen (statt zuvor 2 mm)
    • Türrahmen aus Alu (statt aus GFK-Formteilen)
    • 9 mm Siebdruckplatte am Boden (statt regulär 12)
    • Blech-Trennwand Fahrerhaus raus (anstatt nur ausgesägter Durchgang)


    Für den Innenausbau wäre das:

    • Alugasflasche(n) (statt Stahl)
    • Tür- und Schrankplatten mit 10-12 mm dicken Platten (anstatt 16 mm)
    • Tischplatte z.B. aus Wabenkernplatte oder anderen dickeren extrem leichten Hölzern
    • Bei großen Wandbereichen im nicht sichtbaren Bereich etwas aus dem Mittelfeld heraussägen
    • Alu-Rollläden bei manchen Schränken / Fächern
    • Falttür oder Vorhang (anstatt Badtür)
    • Foliertes Holz auf den großen Flächen, nur an den Fronten kratzfestes (und schwereres) HPL oder CPL

    Bei der Kabine waren es so rund 50 kg die ich sparen konnte. Beim Ausbau werden es hoffentlich mindestens genauso viel sein.
    Zumindest sollte man auch dieses „Kleinvieh“ nicht unterschätzen.

    Geht doch mal in einer Liste durch, wie lange ihr euch in den einzelnen Bereichen aufhalten wollt. Beim Wintercamping ist z.B. eine gemütliche große Couch sicher wichtiger als im Sommer, wo man lange draußen sitzen kann. Ein großes Bad ist natürlich schön, aber man im Verhältnis hält man sich dort eben seltener auf.
    Auch die Küche benutzt man nicht so häufig, aber ohne einige Abstellflächen kann es anstrengend werden. Hier haben wir z.B. zu temporär ausklappbaren Arbeitsflächen gegriffen.
    Das Bett ist auch bei uns wichtig, genauso wie eine große Couch.
    Wir haben nun beides auf dem gleichen Platz geplant (hinten erhöht, mit Rundumblick, darunter Garage), jedoch ohne großen Betten-Umbau, d.h. beide Matratzen liegen bereits bezogen längs aus. Darauf sollen für gutes Sitzen abgestimmte Polsterflächen liegen. In der Mitte, also zwischen beiden Betten bzw. der Couch dann der Tisch, der am Abend durch simpel hochklappbare Seitenteile verschlankt werden kann. Die Sitzflächen werden dann einfach oben in Dachnähe über Nacht verstaut.

    Bei entsprechender Breite des Fahrzeugs könnte man auch die Betten seitlich hochklappen. Dies nur als Denkanstoß, dass schöne große Betten auch ohne Alkoven möglich sind.

    Ob sich nun unsere Version bewährt, wird sich natürlich erst zeigen. Aber wenn man selbst ausbaut ist ja das Schöne, dass man so Manches auch noch nach dem Alltagstest entsprechend abwandeln kan.

    Wie dem auch sei, ich drücke euch die Daumen, dass ihr das richtige findet!

    Gruß
    Jürgen

  • Unser Projekt

    • Jogibär
    • 21. Januar 2013 um 09:40

    Willkommen Insa und Michael,

    macht uns doch nicht so die Nase lang :wink:
    Ihr seid schon fertig und du zeigst uns nur 3 Bilder im Rohbau?!
    Also mich würde sehr interessieren, wie der Wagen heute aussieht bzw. welche Detaillösungen ihr gefunden habt.

    Grüße
    Jürgen

  • Spätvorstellung

    • Jogibär
    • 20. Januar 2013 um 19:19

    Willkommen hier Jörg!

    wünsche dir viel Durchhaltevermögen und Kraft, bei deinem Unterfangen.
    So einen DAF wie auf deiner Homepage aufgezeigt, habe ich noch nie live gesehen. Du schreibst ja auch, er wird mehr in England verwendet.

    Aber wundert mich trotzdem, warum du gerade dieses Modell gewählt hast. Gerade weil du vor allem Wintercamping machen willst, ist doch ein Kastenwagen mit Glasfenstern eher suboptimal (zumindest sehen sie für mich wie Glasfenster aus). Oder war es nur wegen des Preises? Dass er breiter ist als Sprinter und Co. ist, hast du ja geschrieben.

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 20. Januar 2013 um 15:25
    Zitat von Anton


    Ich hatte ja schon gefargt, wie es denn mit der Aflage des Rostes aussieht, und welche Höhe überhaupt zur Verfügung steht. Eine kleine skittze wäre schön.


    Hallo Anton,

    leider weiß ich gar nicht genau, wie Ormocar das im Detail realisiert. Ich weiß nur, dass 4 Platten angewinkelt mit einer Schräge zur Mitte zusammengeklebt werden. Da ich noch nicht genau weiß, in welchem Bereich genau geduscht werden soll, sollte diese Abschrägung über die gesamten 65 x 92 cm gehen.
    Insgesamt habe ich 221 cm Innenhöhe zur Verfügung. Ich bat darum, dass die Höhe des Duschbodens 18 cm nicht überschreitet, um inkl. Lattenrost noch aufrecht unter der Dusche stehen zu können.

    Letztendlich hatte ich ein Lattenrost von 2-3 cm Höhe einkalkuliert.

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 20. Januar 2013 um 01:42

    Für mich als Laie sind die Unterschiede zwischen einer geschäumten Polyurethan und geschäumten PVC nicht wirklich ersichtlich.
    PU-Schaum ist wohl noch etwas leichter, aber nicht so stabil. Ich habe auch beides noch nie bearbeitet.
    Es sind ja inzwischen so viele Vorschläge gekommen, dass ich mich mit allem erstmal genauer beschäftigen muss.

    Gruß
    Jürgen

  • Möbelbefestigung

    • Jogibär
    • 19. Januar 2013 um 21:48

    interessante Vorgehensweise, Peter,

    Wie viel GFK- und PU-Schaum-Dicke hast du bei deiner Kabine?

    Ich wollte kleben, aber zusätzlich auch links und rechts Stützplatten anbringen, über die das Gewicht der Schränke abgeleitet wird. Bei mir gibt es (glaube ich) nur 0,5 mm GFK Innen, da sind diese Nieten sicher nicht so zweckmäßig.

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 19. Januar 2013 um 15:26

    ich hatte eben das Wort „Würfelgrätingleisten„ bei Ralf ganz überlesen und habe eben erst mal googlen müssen, was das ist.
    Wahrscheinlich ist das tatsächlich schon wieder eine Ecke Material mehr als ich brauche, ich fahre ja keinen KAT wie ihr wisst :wink:

    Zudem habe ich eben in einem Yacht-Forum durchaus kontroverse Meinungen zu diesen Grätingleisten gelesen. Es gab bei Einigen wohl immer wieder auch Sammelstellen für Dreck und Schimmel (vielleicht auch nicht fachmännisch gemacht). Aber ich kann im Wohnmobil ja auch nicht immer gewährleisten, das ich die Dinger rechtzeitig wieder trocken bekomme.
    Eine einfache Konstruktion, z.B. Querleisten mit längeren Latten als Halterung wie auch schon vorgeschlagen, am besten aus 2 Teilen, die ich bei Bedarf herausnehmen kann, scheint mir der beste Kompromiss.

    Wenn Teak zwar etwas teuer ist, aber weniger Behandlung braucht, bei guter Stabilität und Feuchteresistenz wäre ich durchaus bereit einen Mehrpreis zu zahlen. Aber es muss sich im Rahmen halten; es geht hier doch nur um einen Mini-Badboden und es warten noch so viele andere Baustellen auf mich...

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 19. Januar 2013 um 13:12

    Ralf und Anton:
    ich bräuchte diese Leisten als "Brücke", da ja darunter die Schräge verläuft (65 cm Breite des Räumchens)
    Leider habe ich keine Erfahrungen, welche Dicke da für max. 2 Personen notwendig ist), 2 cm könnten reichen, oder?
    Da ich ständig mit dem Gewicht zu kämpfen habe (also das Fahrzeug :D ), möchte ich es aber nicht übertreiben, also nur so dick wie nötig.
    Das Raumgewicht von Teak liegt wie eben gelesen bei ca. 680 kg/m3; es wäre damit ja schon deutlich leichter als dieses Resysta.

    Ralf:
    danke schonmal für dein Angebot, schreibe mir mal wie viel du für ca 92 x 65 cm Maße willst, wenn du überhaupt so viel übrig hast (mit ca. 0,5 - 1 cm Lücke verlegt).
    Bis Mölln (ca. 600 km) wäre mir doch zu weit, da dieser Ausbauteil bei mir ja eigentlich erstmal ein Nebenschauplatz ist. Kannst mir ja mal schreiben, wo du wohnst, ob ich da vielleicht eher mal vorbeifahre.

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 19. Januar 2013 um 11:01

    peter:
    Nein, leider hatte ich Resysta noch nicht in den Händen, habe es nur bei weit entfernten Händlern im Netz gesehen. Aber wenn man die Beispiele sieht (z.B. ganze Bäder, Swimmingpools etc) glaube ich schon, dass es ein tauglicher Ersatz ist, der sich holzähnlich anfühlt. Es gibt ja auch noch dieses WPC (Wood-Plastic-Component), das wohl tatsächlich eher glatt und kühl ist.
    Das erwähnt Teak ist ja tatsächlich der Klassiker, aber aufgrund meiner speziellen Raummaße, müsste ich es ja zurechtsägen mit der Gefahr, dass die Wasserfestigkeit nachlässt. Ich weißt nicht, ob einfaches Streichen dass wieder wett macht.

    klaus:
    Bei Kiefer denke ich automatisch auch an Holzsplitter, die man sich in den Fuß jagen kann. Kann man das denn wirklich zuverlässig so glatt schleifen, dass die Splittergefahr ausgeschlossen werden kann?
    Vorteil wäre bei Kiefer ja eindeutig der Preis und das Gewicht, wenn ich mich richtig erinnere.

    @Reto:
    Wenn ich das recht verstehe, ist das doch dann ähnlich einer GFK-PU-Platte. Zumindest könnte ich so etwas dann sehr einfach noch bei Ormocar dazubestellen. Ich glaube nur, dass dieses Material mindestens 4-5 cm dick sein müsste, um 65 cm lange Latten zu produzieren, die einen oder zwei Menschen tragen. Zudem scheinen diese Platte auch eher wenig rutschfest zu sein.

    Mobilix:
    Da kommt die Frage wie Peter auf, ob eine Bearbeitung die Wasserfestigkeit beeinträchtigt.
    Wenn ich dich aber richtig verstehe, muss man es nach Bearbeitung einfach nur wieder ölen und gut is', richtig?
    Vom Gewicht her, liegen diese Edelhölzer aber schon im Bereich Resysta, wie ich gelesen habe. Und zu viel Gewicht ist eigentlich meine Hauptsorge...
    Aber vom Aussehen her, finde ich dieses Teakholz auch fantastisch, zum Robinien-Holz muss ich mich erstmal weiter informieren. Hatte davor noch nie davon gehört.

    Axel:
    von Bankkirai hatte ich in einem Holzforum gelesen und es kam nicht überall gut an. Weiß aber nicht mehr warum, ich glaube, weil es wohl oft aus illegalen Quellen kommt.
    Aber ich werde nochmal auf die Suche gehen.

    Danke schonmal bis hierher! Wie so oft, gibt es wohl keine einzige beste Lösung, sondern wohl so viele „beste“ Lösungen wie es Forumsteilnehmer gibt :wink:

    Gruß
    Jürgen

  • Wasserfeste Hölzer für Gitterrost in Dusche

    • Jogibär
    • 18. Januar 2013 um 23:14

    Hallo zusammen,

    ich lasse mir für meine Kabine einen Duschraum von Ormocar einbauen, d.h. mit abgeschrägtem Boden und Abfluss.

    Über diesen gesamten abgeschrägten Boden würde ich gerne eine Art Gitterrost oder Leisten mit Lücken legen, um sicher stehen zu können und immer noch eine Abflussmöglichkeit zu haben.

    Nun suche ich natürlich nach dem besten Material für dieses Vorhaben, d.h.
    - wasserfest, nicht aufquellend
    - gut zu verarbeiten
    - möglichst geringes Gewicht

    Folgendes habe ich bereits gefunden:

    • Resysta => Recht neues Produkt aus Reishülsen, Steinsalzen und Öl (ca. 1200 kg/m3)
    • „Dauerholz“ => Auch recht neue Entwicklung, komplett bis zum Kern in Wachs getränkt (Raumgewicht nicht genau bekannt, Kiefer + Wachs, wohl 600 - 1000 kg/m3)
    • Multiplex => Wohl auch relativ wasserfest, wenn Kanten bearbeitet (650 - 800 kg/m3)
    • Kunststoffplatten => Verschiedene Anbieter, aber wohl nicht stabil genug oder aber zu schwer bei entsprechender Dicke; nicht generell rutschfest, kein schönes Ambiente
    • Imprägnierte Hölzer = > Nach dem Sägen wohl anfälliger für Wasseraufnahme. (500 - 1000 kg/m3 je nach Art)

    Im Moment tendiere ich zu Resysta, da sehr leicht zu bearbeiten, keine Holzschliffer, keine Pilzgefahr, rutschfest etc.
    Würde für meinen Duschbereich (65 x 92 cm) aber so ca. 10 kg wiegen, was ich schon heftig finde.

    Frage zu Multiplex:
    Welche Dicke glaubt ihr, wäre notwendig, um 65cm zu überprüfen? Ist das für eine Dusche wirklich wasserfest genug?

    Generell würde mich eure Meinung interessieren und vielleicht habt ihr ja weitere Ideen oder könnt über Erfahrungen berichten. Danke!

    Gruß
    Jürgen

  • Neuvorstellung

    • Jogibär
    • 18. Januar 2013 um 14:32

    Auch von mir ein herzliches Willkommen...

    ich finde im vorderen Bereich verschenkst du recht viel Platz, z.B. könnte man das Bad doch etwas länger machen, so dass es den Durchgang zum Fahrerhaus integriert.

    Zu deinem Vorhaben möchte ich noch 2 Überlegungen einbringen, und zwar:
    - Investition / Wiederverkauf
    - Winter-"Camping"

    Die Praxis zeigt ja, dass der geplante Geldbetrag oftmals überschritten wird. Ich hatte z.B. die vielen kleinen Dinge unterschätzt, die sich summieren.
    Wenn du nach gewissenhaftem Nachrechnen also vielleicht im Bereich 12-15000 Euro ankommst würde ich mir auch die Frage nach dem Wiederverkaufswert stellen, falls sich deine Lebensumstände erneut ändern oder ein Leben im Wohnmobil auf die Dauer doch nichts für dich ist.
    Wie groß sind die Chancen, einen "ollen" Postkoffer-Lkw, mit relativ vielen km, Lebensjahren und gelber Plakette zu verkaufen? (das Thema hatten wir hier kürzlich).
    Vielleicht ist es auf lange Sicht sogar günstiger, ein teureres, aber besser erhalteneres Exemplar zu kaufen.

    Als ich mich mit dem Thema "Winter" auseinandergesetzt hatte, wurde mir klar, dass ich für einen längeren Aufenthalt auf jeden Fall eine Dieselheizung verwenden würde. Für das Kochen /Backen und das Heizen im Frühjahr/Herbst hält eine Gasflasche ja wirklich lange, aber im Winter sind es bei 11 kg so 2-3 Tage wie ich mehrfach lesen musste.
    Nun hatte ich überlegt auf 2 x 11 kg aufzurüsten, aber das nimmt einiges an Platz weg, bringt mehr Gewicht und das ständige Wechseln ist auch nicht gerade spaßig.
    Leider sind die praktischen, weil betankbaren Alugasflaschen extrem teuer geworden, so dass ich mir für den Preis lieber eine kleine Dieselheizung kaufen werde.
    Bei 0,2 bis 0,5 Liter Verbrauch hält ein normalgroßer Dieseltank recht lange und es kann sehr einfach Ersatz beschafft werden.
    Zudem macht es beim Verbrauch auch einen größeren Unterschied, ob du 1-2 cm oder 3-4 cm Isolierung in deiner Kabine hast.

    Wenn du vorhast, auf einem Campingplatz zu stehen und mit Strom zu heizen, wird es ebenfalls nicht günstig -- sei es wenn der reale Strom abgerechnet wird oder eine meist hohe Pauschale. Ich würde tatsächlich erstmal die extremsten Fälle durchspielen und prüfen, ob dein Vorhaben auch dann noch funktioniert.

    PS: Es wäre etwas einfacher die Dimensionen in der Zeichnung zu erfassen, wenn du eine Bemaßung anbringen würdest.

    Gruß
    Jürgen

  • VW T4 syncro - Umweltplakette rot auf grün?

    • Jogibär
    • 15. Januar 2013 um 23:42

    Hallo Hans,

    die sk-handels-ag ist schon länger am Markt. Ich habe 2002 ein Gutachten für eine Auflastung dort erworben.

    Mein letzter Bus hatte Euro 3 + Partikelfilter und bei meinem Verkauf wurde immer nochmal nach der grünen Plakette gefragt.

    Ich habe mir jetzt übrigens ganz bewusst noch den alten Sprinter ohne Partikelfilter gekauft, da ich eher Kurzstrecken fahre und das für einen Filter suboptimal ist.
    Bei TÜV und GTÜ fragte ich jeweils die Prüfer nach Ihrer Meinung und aus technischer Sicht rieten mir beide ab.
    Man könne es sich tatsächlich so vorstellen, dass zumindest bei den Nachrüstfiltern eine Art Pfropfen auf ein in sich „geschlossenes“ System gesteckt wird, gegen das der Motor arbeiten muss. Das sorgt ganz unbestritten für einen Mehrverbrauch und kostet indirekt Leistung.

    Aber du fragtest ja auch nach dem Wiederverkauf:
    Da du ja noch gar nicht einen Verkauf planst, warte doch, was sich noch ergibt.
    Vielleicht weiß jemand ein Fahrzeug ohne Partikelfilter zu schätzen (aus technischer Sicht) und plant keine Städtereisen.
    Oder du könntest im ärgsten Fall einem Interessenten ?x? Euro Nachlass als Appetithäppchen bieten - und sparst am Ende gegenüber einem Filter.

    Da alle moderneren Autos schon Partikelfilter haben und die alten Fahrzeuge immer mehr aussterben, wird die Hysterie und Kontrollhäufigkeit meines Erachtens auf kurz oder lang nachlassen. Es gibt ja inzwischen auch Studien, die die Wirksamkeit der Umweltzonen widerlegen.

    Und wer weiß schon, welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird. Vielleicht ist dann Euro 5 Pflicht oder ein nachgerüsteter Filter genügt nicht mehr.
    Man kann einfach nicht in die Zukunft planen, bei dieser Politik in D und Europa (man erinnere sich nur an die rückwirkend greifende Besteuerung für Womos, glaube 2006 war das).

    Gruß
    Jürgen

  • Ausbau einer Ormocar-Leerkabine auf Sprinter-Tiefrahmen

    • Jogibär
    • 8. Januar 2013 um 22:49

    Hi Franz,

    sehr interessant und für mich beruhigend, da ich ja noch nichtmal Allrad habe, also wohl 150kg weniger, zudem nur 1,5mm GFK außen und heute bei Herrn Kuhn die Siebdruckplatte auf 9mm reduzieren lassen.
    Zudem habe ich ja noch das alte Sprinter-Modell, das angeblich etwas leichter sein soll und meine Kabine ist zudem nicht so große wie deine. Dann mach ich mir ab jetzt mal einfach weniger Sorgen :wink:
    PS: Auch wenn das hier der Thread von Klasi ist, kurz mal die Zwischenfrage, wo man denn Bilder über deinen Ausbau finden kann... ich habe zumindest nix gefunden.

    Gruß
    Jürgen

  • Ausbau einer Ormocar-Leerkabine auf Sprinter-Tiefrahmen

    • Jogibär
    • 7. Januar 2013 um 23:33

    Hallo Klasi,

    die unterlaufenen Fehler sind echt ärgerlich, aber einen Teil konntest du ja zum Glück wieder ausbügeln...
    Ich muss morgen gleich mal anrufen, ob meine Pläne angekommen und gelesen wurden (hatte nach dem Beratungsgespräch nämlich auch noch ein paar Veränderungen vorgenommen und auch keine Eingangsbestätigung erhalten).

    Warst du schon auf der Waage? Vor Baubeginn wäre es doch sehr interessant zu wissen, wie viel Luft nach oben noch ist. Ich habe auch eine Kabine mit Mini-Alkoven, aber einen Tick schmäler und kürzer.

    Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht und wie alles am Ende aussehen wird. Auf jeden Fall gutes Gelingen.

    Gruß
    Jürgen

  • Pappelsperrholz / Multiplexplatte selbst mit HPL Beschichtung beschichten

    • Jogibär
    • 30. November 2012 um 22:10

    Hallo Marcel,

    ich bin selbst auch noch am Thema dran und habe u.a. auch über die Verleimung gelesen.

    Der Tischler würde wohl eine Heißpresse verwenden, wie zu lesen ist, aber es geht zur Not auch mit Kontaktkleber.
    Dabei ist aber wohl Pattex den hohen Temperaturschwankungen nicht gewachsen, auch wenn es manchmal empfohlen wird.

    Empfohlen wurde in Holzforen u.a. Araldit und Eumabond 110 Sprüh-Kontaktkleber.

    Vielleicht haben ja die Holzprofis hier damit auch Erfahrungen sammeln können.

    PS: Nur der Vollständigkeit halber, hier noch aktuelle Daten für Resopal direct bei BAUHAUS:
    Größe der Platte: 3.050 mm x 1.320 x 0,8 mm / Preis: rund 56,- Euro.

    Gruß
    Jürgen

  • Imt-Fenster

    • Jogibär
    • 28. November 2012 um 18:02

    Hallo Chrigu,

    ich hatte im August Kontakt mit dem Geschäftsführer aufgenommen, um vor allem Gewichte und Preise zu erfahren.

    Die Fenster sind tatsächlich sehr leicht (im Vergleich zu KCT oder Pabst Airtec):

    • 80 x 40, ca 6 kg, ca. 900 €
    • 1000 x 600, ca. 8 kg, ca. 1100 €

    Preise sind aber schon happig, auch wenn er einen Mengenrabatt gewähren würde, wie er mir sagte.
    Live gesehen habe ich die Fenster aber noch nicht.

    Ein Nachteil könnte sein, dass der Griff auf dem Glas montiert ist, nicht am Rahmen. Aber vielleicht durch die schlanke Bauweise nicht anders machbar.

    Ich war lange Zeit ganz angetan davon, werde wohl aber nun doch aus Gewichts- und Preisgründen die Seitz-Fenster bestellen.

    Gruß
    Jürgen

  • Hilfe bei Auswahl von Tür, Fenster und Klappen

    • Jogibär
    • 26. November 2012 um 22:03

    So, es war ein langer Tag und ich bin von Ormocar zurück...

    Dort hatte ich u.a. auch das Seitz S5-Fenster in Händen, dass am Innenrahmen durchaus harmonischer ist als das S4, ABER: Das Plissee hielt gar nicht richtig unten, sondern wurde vom daran angeknipsten Fliegengitter teilweise wieder hochgezogen. Scheinbar kann man zwar ein bisschen an der Spannung herumfummeln, aber eine wirkliche Einrastung der Verdunkelung wie beim S4 gibt es hier nicht.
    Wolfgang: Hast du bei dir (mit dem S7) dieses Problem auch schon beobachtet oder ist es wirklich nur eine Justage-Sache? Ich würde sonst eher zum S4 tendieren, auch wegen deinem Hinweis der mangelhaften Insektenfernhaltung.

    Danke auch holger4x4 für die Info und das Mut machen...!
    Da es für mich das erste mal sein wird, habe ich beschlossen, die 3 großen Fenster (1450 x 700 / 1200 x 600) von Ormocar einbauen zu lassen, die beiden kleinen quasi als Übung dann selbst.

    klasi46:
    Deinem Sprinter geht es gut ;) Ich sollte mir an ihm die Verjüngung des Alkovens anschauen. Meine Kabine hat auch eher einen Mini-Alkoven, ist aber doch etwas höher und schmäler als deine (ohne ALKO).

    Gruß
    Jürgen

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