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Beiträge von Picco

  • Vorstellung unserer Planung

    • Picco
    • 15. Juni 2019 um 09:18

    Hoi zämä und herzlich willkommen hier!

    Schaut nicht schlecht aus, aber... ;)
    Ihr habt Längsbetten über dem Fahrerhaus, also gut 2m frei tragender Alkoven.
    Mit entsprechenden Verstärkungen ist das sicher machbar. Der Sabilität ist das aber nicht zuträglich.
    Meine Gedanken zu PickUp-Kabinen sind:
    -Luft hat kein Gewicht! Darum wird meine zukünftige Kabine hinten die Sitzecke haben, aber ohne die Sitzgelegenheit als Stauvolumen zu benutzen. Dafür wird vorne, sozusagen unter dem Alkoven, ein grosser Bereich für Gas, Wasser. Technik, Kleider, Campingutensilien usw sein, dann ist das Gewicht auch dort vorne wo es weniger Schaden anrichtet als hinten unter der Sitzgelegenheit.
    -Wenn die Kabine Ladung ist dann darf sie in der Schweiz nicht seitlich über die Fahrzeugbreite (ohne Spiegel und Anbauteile) hinausragen! Solltet Ihr also in oder durch die Schweiz fahren wollen muss die Kabine entweder eingetragen oder so schmal wie das Fahrzeug sein.
    -Gewicht ist der Feind des Pickups! Das gilt auch beim Landcruiser, aber vor allem wenn der Schwerpunkt der Kabine hinter der Hinterachse zu liegen kommt! Beachtet aber auch die Vorderachse, die hat bei vielen Pickups kaum Zuladungsreserven!
    -Ich hatte bei meinem ersten Camper ein Bett das am Kopf- und am Fussende je eine Wand bzw. ein Brett hatte. Das Bett war 14cm länger als ich gross bin...ich hab mich stark daran gestört das ich im Liegen mit den Haaren an die Wand und mit den Zehen ans Brett gestossen bin, das nächste Bett wird in einem Raum sein der 20cm länger ist als jener, also 34cm länger als ich. Dann sollte das Problem behoben sein.

    Und nun: Viel Spass!

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 14. Juni 2019 um 10:39

    Oben: Auf halbem Weg nach oben schauen wir mal wieder zurück...

    Oben: ...bevor wir wieder nach oben schauen...ganz nach oben, zu den Brüllaffen, die wir schon beim Abstieg bemerkt haben.

    Oben: Oben: Mama trägt Kind...das hat meine Mama mit mir schon seit rund 50 Jahren nicht mehr gemacht! ;)

    Oben: Doch schon bald sind sie der Meinung das wir genug gesehen haben und entfernen sich wieder, so dass wir die Treppen
    weiter zu erklimmen versuchen...

    Oben: Oben angekommen sehen wir sie nochmals kurz, aber weit oben in den Bäumen.

    Oben: Wir gehen weiter und geniessen die sonderbaren Gewächse des Urwaldes...

    Oben: ...auf denen auch schon mal ein Piepmatz sitzt. Wie hier der zu den Sägeracken gehörende Plattschnabelmotmot (Electron platyrhynchum)

    Oben: Nasser Reiseberichtschreiber auf rutschigem Weg...

    Der Weg windet sich nicht den Berg rauf sondern liegt ruhig und gelassen am Boden rum als wir eine Aussichtsplattform erreichen, die wir natürlich besteigen!
    Und tatsächlich: Man hat eine Aussicht hier!
    Und zwar eine Schlechte!
    Denn sie ist dank Nebel kaum vorhanden.
    Trotzdem fordere ich unseren Guide auf uns nun endlich einen oder zwei Jaguare und Pumas zu zeigen, was ihn dazu bringt uns zu erklären dass es hier zwar Pumas hat, die Jaguare jedoch auf der anderen Seite des Vulkanes leben.
    Und dass er mir heute keinen davon zeigen kann, da diese heute wohl einen freien Tag haben...
    Offensichtlich hat er die Ernsthaftigkeit meiner Forderung erkannt ;)
    Aufgrund der fehlenden Sichtungen auf Tenorio, Jaguar und Puma gehen wir weiter über den recht schlammigen Weg in Richtung des Zusammenflusses, aus dem der Rio Celeste entsteht.

    Oben: Mal wieder ein Blick in die Vegetation...

    Oben: ...in der man schon mal ein faules Faultier finden kann! Wie hier über der 'Laguna Azul'.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 13. Juni 2019 um 11:10

    Oben: Und hier das versprochene Bild eines Kolibris im Flug, von Sabine mit dem iPhone aufgenommen...
    NEID!!!
    OK, ich mags ihr gönnen, hätte aber selbst auch gern so was, schaffs aber nicht da ich (nicht die Kamera) zu langsam für die
    flinken Viecher bin.

    Oben: Dafür ist der grosse Zoom aber wesentlich besser um die Piepmätze detaillierter abzubilden...was wohl niemanden wirklich erstaunen wird.

    Nach dem Frühstück und der ausgiebigen Information durch Christine fahren wir mal los in Richtung des Rio Celeste.
    Erst gehts mal wieder nach Bijagua rein um was zu trinken zu kaufen, dann biegen wir am Ende des Dorfes in die Strasse, die
    mittels Schild gekennzeichnet in Richtung des Rio Celeste führt.
    Nach total 13km guter Strasse mit einigen steilen Passagen erreichen wir einen Parkplatz, den wir als Ausgangspunkt für die
    Wanderungen zum Rio Celeste identifizieren.
    Also macht Mann was Mann in solchen Situationen zu machen hat: Er parkiert!
    Einige Tropfen finden den Weg von den Wolken herunter und durch mein Haar auf meine Kopfhaut, was mich nicht sonderlich
    frohlocken lässt.
    Aber es sind zum Glück nur wenige, so dass es sich nicht lohnt den Regenschutz anzuziehen.
    Aber die Wanderschuhe werden montiert, jawohl!
    Noch kurz das Auto abschliessen und mal in die Richtung gehen in die die Meisten hier gehen, denn da wird wohl die Anmeldung
    oder der Ticketverkauf sein.

    Oben: Der Platz wo die Guides auf die Touris warten...
    Das lange Gebäude beherbergt den Ticketverkauf, davor stehen die Guides rum und rechts sieht man die Kontrollstelle.

    Zumindest seh ich schon bald den Kontrollstand und geh mal dahin, aber wie nicht anders zu erwarten wollen die kontrollieren
    ob ich ein Ticket gekauft habe. Was ich natürlich noch nicht habe weil ich ja fragen wollte wo man die bekommt... ;)
    Er schickt uns zu einem Gebäude, vor dem wir von einem Typen angequatscht werden der sich als Guide empfielt.
    Nennen wir ihn mal 'Josè'...ich hab natürlich wieder mal vergessen wie er hiess! :-/
    Da wir einem Guide überhaupt nicht abgeneigt sind und auch der Preis in Ordnung ist willigen wir ein und holen unsere Eintrittskarten.
    Und gleich darauf zotteln wir los, ab in den unberührten Urwald!
    ...oder zumindest in den Wald, denn unberührt ist der bei den vielen Brücken, befestigten Wegen und Treppen genausowenig wie er bei den Menschenmassen 'Ur-' sein kann...
    Als Erstes gehts mal über eine Brücke wo eine Gruppe Amis sich einen Schmetterling in etwa 15 Metern Entfernung zeigen lässt.
    Wir Drei scherzen vom 'seltenen menschenfressenden Schmetterling des Grauens' und amüsieren uns köstlich darüber wie die ganze Gruppe das Flattervieh bewundert als wäre es ein sechsbeiniges Kamel beim Handstand...die haben offenbar noch nie Natur gesehen!
    Wir ziehen es vor Spinnen und Pflanzen in der Nähe zu fotografieren...

    Oben: Spinne nahe bei der Tourigruppe die den 'menschenfressenden Schmetterling des Grauens' zu knippsen versuchen.

    Oben: Nebst den Insekten und Spinnen hats in so einem Sekundär-Urwald auch Pflanzen, die gerne fotografiert werden wollen!

    Und dann endlich gehen wir wirklich los, über befestigte Wege und Treppen rein in den Wald...der durch diese Wege und Treppen so gar nicht mit dem zu vergleichen ist was wir als Urwald kennen!
    Wir gehen und steigen, steigen und gehen und dann kommts!
    Und zwar von obern herab!
    Regen!
    So richtig nasser Regen!
    Von oben!
    Und von unten auch, denn es sind so richtig grosse, nasse Tropfen, die auf dem Boden aufschlagen und voller Freude wieder nach oben spritzen!
    Toll!
    Sabine hat ihre Jacke schon montiert, ich kämpfe mich noch durch den Regenponcho...und das sehr erfolglos!
    Bis Sabine mir hilft...
    ...wie man einem kleinen Jungen helfen muss...tja!
    Aber dann ist es endlich so weit und ich bin zwar schon völlig nass, aber nun immerhin im Poncho!
    Genau die richtige Zeit für den Regen um aufzuhören...was er dann auch tut!
    GMPFL!!!
    Also zieh ich das Teil...
    ...nicht aus!
    Nur schon aus Prinzip, denn ich lass mich doch nicht vom Wetter verarschen!
    Bald erreichen wir eine steile Treppe, die nach unten führt und gehen da runter!
    Sie führt nicht nur runter sondern auch zur Aussichtsplatform am Fusse des Wasserfalls 'Catarata Río Celeste'.

    Oben: Und so sehen wir in unseren Regenschützen aus...nun von innen her nass...

    Unser Niedergang zur Aussichtsplattform ist schweisstreibend und knieschlotternd, aber wir erreichen den Tiefpunkt lebend!
    Was ja eh schon klar ist, denn sonst könnt ich hier ja gar nicht mehr schreiben ;)

    Oben: Schon richtig unnatürlich wirkt das Blau des Wassers, aber genauso faszinierend ist die Farbe!

    Oben: Jaja, so einen Guide kann man auch als selbstauslösendes Bio-Stativ missbrauchen!

    Oben: Noch ein Blick auf den Tümpel und dann gehts schon wieder zur Treppe...

    Oben: ...die von unten so unsympatisch wirkt und mich etwas an die Eiger Nordwand erinnert! :-O

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 12. Juni 2019 um 17:05

    Oben: '...und nicht Deins!'

    Oben: 'Dann nehm ich halt was übrigbleibt...'

    Oben: Geile Frisur und viele Namen: Der 'Weisskehl-Langschwanzhäher' oder 'Langschwanzhäher' oder in Latein 'Calocitta formosa' und in englisch 'White-throated-Magpie-Jay'

    Ein kleiner Weg führt durch einen kleinen Wald zu einem kleinen See und zurück...
    Ich kann mich natürlich nicht zurückhalten und trample dem Trampelpfad entlang zum See und zurück, während Sabine sich etwas ausruht um zum Abendessen wieder fit zu sein.

    Oben: Grünreiher (Butorides virescens) wartet auf Beute bis er grün ist...

    Oben: Obs ihn interessiert oder nicht, ich halte diesen beim Gehen an Dinos erinnernden Vogel für einen Graukopfguan (Ortalis cinereiceps), Englisch auch 'Grey-headed Chachalaca' genannt.

    Wieder zurück im Bungalow leg ich mich noch kurz hin während Sabine wieder munter wird und so um 19:00 Uhr gehen wir ins
    Restaurant hinauf.
    Auch wenn ich keine Ahnung mehr habe was wir gegessen haben weiss ich doch dass wir positiv überrascht waren wie gut es war!
    Und wie viele Frauen legt Christine viel Wert auf den Dessert, der in meinen nun beengten Platzverhältnissen im Magen nicht
    den Weg dorthin findet.
    Aber probieren tu ich natürlich: Sensationell!
    Schon früh gehen wir runter in unser Zimmer, köpfen eine im Supermarkt in Bijagua gekaufte Flasche Wein und entfleuchen schon bald von Costa Rica ins Land der Träume, ganz ohne Ausweis- und Visakontrolle.
    Gute Nacht!

    Tag 9: Wo die Wälder grün und die Flüsse blau sind...

    Schon früh sind wir wach, Sabine schaut sorgenvoll zum Himmel und knipst den Vulkan Tenorio...
    ...nur um bald rauszufinden dass ihre Kamera noch einige 'Special Effects' zu bieten hat:

    Oben: Jaja, wenns nur immer glitzert und funkelt...Frauen, ts, ts, ts... ;)

    Pünktlich zum Frühstück erscheinen wir da wo es serviert wird.
    Und was soll ich sagen: Früchte, Omelette, selbstgebackenes Brot und noch viel mehr, hier kann man sichs gut gehen lassen!
    Und draussen fliegen diverse Vögel die Futterstation an, darunter auch Kolibris!
    Natürlich geh ich sofort die Kamera holen während Sabine mit dem iPhone rumknippst...
    ...und dabei mehr Erfolg bei den Kolibris hat als ich!
    Nicht weil das iPhone so eine tolle Kamera hat, nein, sondern weil diese etwa drei Sekunden lang ein Foto nach dem Anderen aufnimmt!
    Und da kann man dann auswählen welches das Beste ist!
    So ist auch das Bild vom fliegenden Kolibri entstanden...aber die fehlende Brennweite fehlt halt schon...

    Oben und unten: Zwitscherdinger am Frühstückstisch mit dem 100-400mm-Objektiv aufgenommen...

    Oben: Das was ich da mit meiner Kamera erlegt habe dürfte ein Kolibri sein...bestenfalls ein Beweisbild... :(

    Oben: Vogelfrühstücksstation mit dem iPhone aufgenommen...im Hintergrund rechts der Station sieht man die Kolibri-Fütterstation.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 11. Juni 2019 um 11:51

    Die Strassen sind in einem tadellosen Zustand und wir düsen gemütlich weiter...
    Nach wenigen Metern beginnt das Auto wieder mit einer orangen Kontrollleuchte darauf hinzuweise dass es bald mal etwas Benzinnachschub gebrauchen könnte, was ich natürlich ohne Widerrede akzeptiere!
    Und so fahren wir durch die Pampa, hoffend einer am Wegesrand in der Sonne liegenden Tankstelle zu begegnen.
    Aber da liegt nirgends eine Tankstelle...und das Lämpchen blendet schon wieder so stark dass trotz inzwischen eher trüber
    Bewölkung die Sonnenbrille angesagt ist!
    Darum hol ich meinen zärtlichsten Umgang mit dem Gaspedal hervor und fahre mit den niedrigstmöglichen Drehzahlen um nicht doch noch stehen zu bleiben, denn es sind noch rund 32km bis dahin und wir haben keinerlei Sicherheit dass es davor noch eine Tankstelle hat...
    ...und Bargeld haben wir ja auch nicht mehr, also muss auch zuerst ein Bancomat, der auch etwas spendabler eingestelt ist als
    der Letzte, gefunden werden.
    Und es dauert und dauert, ich nutze jedes noch so kleine Gefälle um mit der Schubabschaltung Benzin zu sparen, aber tendentiell geht die Strasse halt rauf in die Berge, da gehts nicht viel anderes als im höchstmöglichen Gang zu fahren.
    So langsam fühl ich mich nicht mehr wohl mit dem leuchtenden Etwas da am Armaturenbrett...
    Doch irgendwann sehen wir die Abzweigung zur Tenorio Lodge und beschliessen einfach weiterzufahren, in der Hoffnung in Bijagua zum Einen den sehnlich ersehnten Bankomaten und zum Anderen eine Tankstelle zu finden!
    Und tatsächlich: Wir finden eine Tankstelle!
    Fehlt also nur noch der Bancomat...und auch den finden wir!
    Falls er sich nicht so zickig anstellt wie der vorhin können wir unseren Tank sogar füllen und somit auch unseren Urlaub
    weiterhin geniessen!
    Was soll ich sagen...
    ...nach dem ersten Versuch erkläre ich den Bankomaten von Bijagua zu meinem persönlichen Lieblingsbancomaten!
    Geld!
    Endlich!
    Also kurz in den Laden gegenüber und einiges zu trinken gekauft und schon tuckern wir mit dem letzten Tropfen Benzig an die
    Tankstelle am Ortseingang...
    ...wo wir sogar Benzin kriegen!
    Halleluja!
    Wir loben und preisen den Zapfhahn!
    ;)
    Nun gehts endlich zu unserer Lodge, vor deren Zufahrt ich im Facebook von einer (selbsternannt) erfahrenen Costa-Roca-Reisenden gewarnt wurde dass man für die Zufahrt zwingend einen 4x4 benötigt!
    Na ja, was soll ich sagen...
    Mit einem tiefergelegten Ferrari könnte es eventuell Schwierigkeiten geben, aber selbst mit meinem Zweiplätzer-Cabrio würd ich da rauf höchstens im Neuschnee Bedenken haben...
    Na ja, offenbar gibts Leute die denken dass man bei mehr als 10% Steigung zwingend einen 4x4 benötigt...
    Zumindest ich fahr so was in meinem 4x4 ohne die Vorderachse zuzuschalten...also im 2WD...
    Kaum angekommen fragen wir die im Speisesaal beschäftigen zwei Damen ob wir bei ihnen einchecken können, aber wieder mal haben wir ein Sprachproblem...
    Doch die Eine deutet uns an die Chefin Christine zu holen, mit der wir uns in einem Mischmasch aus Englisch, Deutsch und
    Französisch unterhalten können, denn sie ist Französin!
    Und sie begrüsst uns nicht nur sehr herzlich sondern auch mit zwei sehr schmackhaften und alkoholfreien Begrüssungsdrinks!
    Schön, da fühlt man sich doch gleich wohl!
    Da es schon Nachmittag um 15:00 Uhr ist werden wir auch gefragt ob und was wir hier essen wollen.
    Und nett (und vor allem müde) wie wir sind bestellen wir was, wobei ich wieder mal vergessen habe was es war...
    Auf der nächsten Reise muss ich mir wieder Notizen machen damit ich nicht alle Infos aus den Fotos, Google und den Erinnerungen von Sabine und mir ziehen muss...
    Christine zeigt uns das Zimmer oder eher den Bungalow, der im Booking.com aussieht als würde er mitten im Urwald stehen und in Wirklichkeit 'nur' hohe Pflanzen als Sichtschutz zwischen den Bungalows hat.
    Schön hier!
    Und wenns Wetter mitmachen würde könnte man auch den Tenorio-Vulkan sehen!

    Oben: Die Bungalows von aussen...

    Oben: ...und von innen!

    Oben: Von innen nacht Aussen...

    Oben: ...und von Aussen nach Innen!

    Oben: Der Tresorraum mit Garderobe und angrenzender türloser Nasszelle.

    Oben: Der Reiseberichter mal spiegelverkehrt...

    Oben: ...und das Klo sowie die Dusche mit grossem Fenster, das von aussen nicht zu sehen ist.
    Also kein SpannerInnen-Alarm...

    Oben: Die Terasse mit zwei Stühlen und dem Tenorio-Vulkan im Hintergrund.

    Oben: Blick durch den Garten zum Haupthaus rauf.

    Nach dem Einrichten geht ich in den Garten, in dem es von Vögeln nur so wimmelt.

    Oben: Kleiner Streit unter kleinen Wichtigtuern: 'Meins...'

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 8. Juni 2019 um 09:51

    Oben: Sabines 'keine Ahnung was das ist' mit Reis, aber es hat scheinbar genauso gut geschmeckt wir mein Curry!
    Auch wenn alles etwas 'chemisch' aussah...

    Noch einen oder zwei Drinks hier, dann gehen wir...
    ...nicht nach Hause, sondern in die nächste Bar, ins 'Sana Banano', wo wir noch je zwei herrlich fruchtige Coctails schlürfen.
    Sonst bin ich ja nicht so der Coctailtyp, aber hier sind die Limonen und all das Zeug was da drin ist einfach besser als bei uns!
    Geht mir ja in Afrika auch nicht anders, das muss am tropischen Klima liegen.

    Oben: Offenbar machen wir auf den Kellner einen sehr gelangweilten Eindruck, denn er bringt uns ein Spiel an den Tisch... :-O

    Oben: Da wir für unseren Geschmack noch etwas zu wenig Tiere gesehen haben freuen wir uns doch dass hier die halbe Tierwelt Costa Ricas ausgestellt ist... (Handy)

    Oben: ...wenn auch etwas sehr im Neon-Style und unecht wirkend, aber es passt trotz der kitschigen Farben irgendwie hierhin. (Handy)

    Oben: Und von dem haben wir eh viel zu wenige gesehen, deshalb hier mal ein Exemplar das sich auch fotografieren lässt!

    Da es schon wieder spät ist und wir uns nicht abfüllen wollen machen wir uns bald mal auf den kurzen Weg zum Hotel, wo
    wir schon bald das letzte Mal für lange Zeit in diesem Bett einschlafen, gute Nacht!

    Tag 8: Fahrt von Montezuma zum Tenoriovulkan

    Da es der Sonne mal wieder langweilig ist weckt sie uns schon sehr früh...
    ...danke Du aufgeblasener Gashaufen!
    Auch wenn ich Dich sonst liebe, mit solchen Aktionen verdirbst Du es Dir bald mal!
    Darum ein heftiges 'GRMPFL'!
    Aber sie hat ja recht, die Sonne, denn heute gehts ja auf lange Fahrt zur Tenorio Lodge!

    Oben: Gemäss Google Maps sind das 221km beziehungsweise 4 Stunden und 3 Minuten. Dies nur für diejenigen, die mit Kartenlesen
    nicht so ganz klar kommen...

    Wir packen also unser Zeug zusammen, lassen unsere diversen Gerüche unter der Dusche in die Kanalisation abprasseln und schlürfen zum letzten Mal einen Tee auf unseren Stühlen vor der Zimmertüre, natürlich nicht ohne etwas Kekse und Bananen von der Rezeption sowie Kuchen aus dem kleinen Supermarkt.
    Bezahlen müssen wir ja auch noch bevor wir alles ins Autolein schmeissen, uns verabschieden und um 08:20 Uhr abdüsen!
    Und wie wir abdüsen sieht man in folgenden Video:

    Klick mich, ich bin ein Youtube-Video!

    Was man da auch sieht ist die Baustelle, bei der ich aber die laaaangen Wartezeiten rausgeschnitten habe.
    Und wer denkt dass ich wirklich so rassig durch Costa Rica gerast bin: Nein, bin ich nicht!
    Aber der Videoclip ist etwas zusammengestaucht worden...

    Oben: Ein Teil der x Kilometer langen Baustelle...bei der man ewig lang stehen bleiben muss damit ein Lastwagen eine Ladung Erdreich von hier nach da transportieren kann...
    Wobei das 'hier' und das 'da' manchmal keine 100m voneinander entfernt sind...

    Nach der Baustelle fahren wir so vor uns hin und dabei schaff ich es irgendwo eine Abzweigung zu verpassen!
    Dadurch geraten wir auf eine schlechte Piste welche ans Meer runter führt, was dann unser Zweifeln hervorruft.
    Also kurz aufs Handy geschaut und den Irrtum aufgedeckt, was dann zu einem Kehrmanöver führt.
    Und so fahren wir wieder den Berg hinauf.
    Zum Glück kommt mir einer der Lastwagen, die uns entgegen kommen, etwas merkwürdig vor...
    ...denn der Depp schneidet die Kurve und sein ellenlanger Auflieger schneidet die Kurve naturgemäss noch viel mehr!
    Ich reisse also das Lenkrad rum ich Richtung Abgrund, was Sabine eine sehr helle Farbe ins und einen schrillen Ton aus dem Gesicht zaubert, denn neben ihr gehts beinahe senkrecht nach unten!
    Und der Sattelauflieger kommt immer näher!
    Hätte die Zugmaschine die Kurve nicht schon geschnitten wär alles problemlos gegangen, lediglich etwas eng wärs geworden, aber unproblematisch.
    Aber er hat sie geschnitten und darum sind nun zwischen uns und dem Abgrund nur noch wenige Zentimeter und zwischen den Rädern und unserem linken Spiegel auch nur noch maximal zehn Zentimeter...
    Was nach nicht so wenig klingt, aber wir waren ja auch schon deutlich neben der Strasse und seine linken HInterräder ebenfalls!
    Was für ein Vollidiot fährt so durch Kurven!!!
    Und dann noch bei Gegenverkehr!!!
    Gemeingefährlich, so einer!!!
    Aber wir habens überlebt, was man auch daran erkennen kann dass dieser Reisebericht hier zu lesen ist.
    Denn als Toter hätt ich den nicht mehr geschrieben...
    Wir verfluchen den Kerl noch eininge Minuten lang mit den übelsten Wünschen und erreichen bald wieder die vorher verpasste Abzweigung.
    Und diesmal geben wir alles und düsen auf dem richtigen Weg von Dannen!
    Nach einiger Zeit erreichen wir wieder die Brücke welche uns vom halbinselhaften aufs ganz feste Festland bringt.
    Und da wir keine Colones und Dollar mehr haben suchen wir uns da einen Bancomaten!
    Da wir direkt bei der Einmündung 'unserer' Strasse in die 'Carretera Interamericana', bei uns besser als 'Panamericana' bekannt, in der Ortschaft 'Limonal' einen Imbis und einige Ladengeschäfte entdecken vermuten wir dort auch einen Bancomaten.
    Da wir aber auf jeden Fall mal aufs Klo müssen gehen wir in den Imbis rein um bald zu bemerken dass wir hier die Einzigen sind die irgeneine Sprache nebst Spanisch beherrschen.
    Nur dummerweise beherrschen wir zwar mehrere Sprachen, aber eben kein Spanisch...
    Blöd, so was!
    Aber mit Händen, Füssen, Gesten und Grimassen erklär ich der recht begriffsstutzigen aber netten Verkäuferin was wir wollen.
    Und tatsächlich werden wir verstanden, Caramba und olè!
    Wobei es schon richtig schwierig ist nicht zu verstehen was der Kunde will wenn er auf einen Sack Tortilla-Chips zeigt und mit Geld
    vor der Verkäuferin rumwedelt... ;)
    Nach erfolgreicher Vernichtung der Tortillachips durch sorgsames zermahlen zwischen den Zähnen gepaart mit Runterschlucken
    machen wir uns auf die Suche nach dem Bancomaten und tatsächlich finden wir auch einen!
    Also rein in das Hüttchen, in dem es weniger von der Ausstattung sondern eher von der Temperatur her stark an eine Sauna erinnert.
    Aber eine Sauna mit Bancomat! :D
    ...der jedoch trotz inständigem Karte Einschieben und Codes eingeben kein Geld rausspuckt...
    Weder bei Sabine noch bei mir, obwohl wir es mit total 4 unterschiedlichen Karten versuchen.
    Nicht nett!
    Und dies verschlechtert unsere Launen etwas, denn so ganz ohne Geld in Mittelamerika rumdüsen ist doch etwas zu prickelnd...
    Und so fahren wir weiter, nun auf der 'Carretera Interamericana' in Richtung Norden bis wir schon bald rechts auf die '6' nach
    Bijagua abbiegen.

    Oben und unten: Faul in der Sonne rumliegende Strasse und Landschaften...schön hier! (Handy)

  • Alu Koffer / Fragen Anregungen

    • Picco
    • 8. Juni 2019 um 09:08

    Hoi zämä

    Zitat von Anton

    Ideal wäre ja eine hinterlüftete Vorhangfassade, nur die Wand würde so ca. 2 cm dicker. :?


    Da gibts einen Camperbauer auf LKW-Basis der so was macht. Aussen mit Stoffbespannung, innen Holz. Sehr interessant und bauphysikalisch top!
    Siehe hier: Zirbenbox (klick mich)

    Zitat von Anton

    Und das Dach als Umkehrdach, dann is Ruhe! :wink:


    Na ja...das hat man auch geglaubt als wir die Überbauung, in der ich seit über 24 Jahren wohne, Umkehrdächer gemacht hat.
    Bei zwei der drei Häuser gabs aber Undichtigkeiten die beide nach rund 2 Jahren auftraten. Von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt...
    Das und die energetische Fragwürdigkeit eines Umkehrdaches haben dazu geführt dass es heute kaum mehr gemacht wird. zumindest hier in der Umgebung.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 7. Juni 2019 um 18:20

    Oben und unten: Wohl aus irgendeinem Wohnzimmer ausgebüchste Zimmerpflanze...zumindest bei uns ist sie das.
    Hier ists eine Wildpflanze, die sich uns leider nicht vorgestellt hat.

    Oben: Und wieder mal wirds dank einem Weissrüsselnasenbären...

    Oben: ...und einem Waschbären ziehmlich bärig hier!

    Oben und unten: Wir haben wieder die Strasse erreicht und sehen nun dass die Flut offenbar zugeschlagen hat, denn die Mangroven stehen jetzt unter Wasser...
    ...zumindest deren Wurzeln!

    Oben: Klein sind sie, die Costa Ricaner...zumindest viele von ihnen...und noch fast kleiner die Pferde!
    Man vergleiche mit dem Kleinwagen daneben...

    Oben: Parkplatzwächter der gruseligen Art...

    Und jetzt gehts an den Strand!
    Das sagen nicht nur wir zu uns sondern offenbar auch die Wasch- und Nasenbären sowie die Affen zu sich!
    Und da sich viele Touris offenbar an den Tieren erfreuen bevor sie von ihnen ausgeraubt werden kennen die Viecher keine Scheu!
    Aber nach nur einem eher agressiven schnellen Vorpreschen in Richtung der Tiere fliehen sie verstört etwa einen Meter zurück...
    ...und halten Abstand zu uns!
    Und nur zu uns!
    ;)
    OK, im Nachhinein betrachtet hätten die Tiere ja auch selbst angreifen können, haben sie aber zum Glück nicht.
    Intelligent wars nicht was ich gemacht habe, aber es hat funktioniert und nichts tun wäre noch dümmer...
    So wechseln Sabine und ich uns halt beim Baden ab, wobei das extrem seichte Wasser ein echtes Baden eh nicht zulässt.
    Erst versucht sich Sabine, danach ich...aber zu mehr als bis über die Knöchel schaffns wir kaum, so flach fällt der Strand ab.
    Nicht so toll hier zum baden und dazu wird das Wetter auch immer schlechter, so dass wir uns bald mal auf den Weg zurück
    nach Montezuma machen.
    Gedacht, getan!
    Um etwa 17:30 sind wir wieder in Montezuma und fotografieren etwas rum bevor wir in das Strandrestaurant gehen das wir schon am ersten Tag besucht haben.

    Oben: Sehr spezieller Laden da im 1.OG, da wird alles verkauft was niemand benötigt...aber scheinbar kann die Frau trotzdem vom Ertrag überleben!

    Oben: Blick der Hauptstrasse entlang in Richtung unseres Hotels

    Oben: Mein Curry mit Fisch (odrr ungekehrt?)

  • Alu Koffer / Fragen Anregungen

    • Picco
    • 7. Juni 2019 um 18:09

    Hoi zämä

    Zitat von Anton

    Interessant ist aber immer wieder, das auch einfache Wohnwagen von vor mehr als 25, 30 Jahren teils immer noch ihren Dienst versehen. Warum ist das so?


    Ich denke dass die Wandkonstruktion nebensächlich ist wenn ein Mobil so genutzt wird wie die meisten Mobile: Spätfrühling bis Frühherbst in halbwegs warmen Gebieten für maximal 3 Wochen am Stück.
    Dann kann der eingedrungene Dampf die meiste Zeit nicht kondensieren und wenn doch dann hat die Aussenhülle genügend Zeit zwischen den Urlauben zu trocknen.
    Das ist was ganz anderes als wenn man drin wohnt...da sollte schon kein Dampf eindringen der nicht aussen wieder raus kann.

    Und ja, auch als Fachmann denkt man nicht immer dran, so hab ich ja meinen Hiace isolationstechnisch falsch aufgebaut und dadurch im Endeffekt grossflächige Durchrostungen von innen her gehabt.
    Das Blech war teilweise so dünn dass ich an einem Ort wo es kleine Bläschen gab die Faust durchs aussen noch halb intakte Blech schieben konnte!
    Das war dünn beinahe wie Alufolie, obwohl es an jener Stelle ursprünglich etwa 2mm dick war.
    Ist nicht witzig seinen geliebten Camper wegen so einer Dummheit zu verlieren...da nützt es auch nichts dass es nicht meine Idee war sondern die eines selbsternannten Camper-Experten, denn ich hätte es bemerken sollen... :(

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 6. Juni 2019 um 17:34

    Der Weg führt uns durch ein kleines Tor, welches uns offenbar den Park verlassen lässt, und dann über eine Wiese durch ein weiteres Tor, welches uns den Park offenbar wieder betreten lässt...
    Von dort gehts in der prallen Sonne weiter bis wir die Strasse erreichen, über die wir in den Wald gefahren sind.
    Dort steht nicht nur ein PicNic-Tisch mit Sitzbänken sondern auch eine Herde Rehe!
    Und ein Coati, denn die hats ja überall.
    Wir setzen uns hin, denn wir sind etwas geschlaucht weils wirklich sehr heiss ist.
    Zum Glück ist der Baum in der Nähe recht spendabel was Schatten angeht...das können wir natürlich nicht ausschlagen!

    Oben: Wie auch Walt Disneys 'Bambi' kein Reh sondern ein weiblicher Weißwedelhirsch (Odocoileus virginianus truei)

    Oben: Auch wenn er mittels der Haltung versucht einen Waschbären vorzugeben erkenn ich schon nach kurzer Zeit die Täuschungsversuche dieses Coatis...
    Nicht mit mir, mein Kleiner! ;)

    Oben: ein Weisswedelhirschweibchen weisswedelt mal wieder am Boden rum...

    Wir gehen irgendwann mal weiter der Strasse entlang, zumal es uns trotz spendablem Schattenspender zu warm wird und auch zu viele Autos den Staub der staubtrockenen Strasse aufwirbeln.
    Welcher natürlich zu uns rüber wirbelt...hüstel...
    Schon bald sind wir wieder im Wald und hören keinen Brüllaffen...

    Oben: ...sondern sehen einen wenige Meter entfernt im Geäst rumhängen!

    Oben: Schön zu sehen dass es ein Männchen ist und dass zum Greifen eines Astes auch zum Greifschwanz gegriffen wird.

    Oben: So neugierig wie der hier ins Gebüsch guckt möchte man ja gerne wissen was es da zu gucken gibt...rausgefunden haben wir es nicht.

    Oben: Dieser Sabanero (Cowboy in Costa Rica) ist es jedenfalls nicht, denn um den zu sehen müsste der Affe Augen am Hintern haben.

    Oben: Ein mittelamerikanisches Agouti, verdreht dasitzend...

    Oben: Wieder mal ein Waran der das macht was Warane halt so machen...

    Nach dem Waran schweifen wir ab...
    ...zwar nicht vom Thema, aber immerhin vom Weg!
    Denn wir haben wieder einen kleinen Trampelpfad in den Urwald hinein gefunden.
    Zwar ohne die auf einem Trampelpfad wohl zu erwartenden Trampeltiere, aber...

    Oben: ...mit einem weiteren Weisswedelhirsch, der versucht mit einem Gestrüpp verwechselt zu werden...
    ...aber nicht mit uns! ;)

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 5. Juni 2019 um 21:38

    Oben: Statt ein Brett vor dem Kopf hat man als Coati offenbar einen Baum vor dem Gesicht...

    Oben: Und siehe da, auch Mittelamerika hat Eisvögel! Hier ein Erzfischer (Chloroceryle aenea), aber weit, weit weg...

    Oben: Wieder mal ein Gerüsselter der kein Elefant ist...

    Wir gehen so auf dem nun wieder sehr breiten Weg durch die Vegetation als wir einen Brüllaffen hören.
    Sabine glaubt mir anfangs nicht dass das ein kleiner Affe ist und will das Tier sehen um sicher zu sein dass es relativ ungefährlich ist.
    Also wird gesucht was das Zeug hällt!
    Aber nichts gefunden...
    Und plötzlich hören wir ein Rascheln und bemerken dass es auf uns zukommt.
    Das Gebrüll ist direkt davor verstummt und das Rascheln kommt schnell näher!
    Nun wird die Situation auch mir etwas unheimlich...wars etwa kein Brüllaffe sondern irgend ein Raubtier?
    Ich bin verunsichert...
    Und plötzlich seh ich was im Busch rumflitzen, schon nur noch etwa 20m entfernt!
    Und da nochmal!
    Und nochmal!
    Und endlich seh ich wer da rumraschelt:

    Oben: Der und seine Clique haben uns zusammen mit dem Brüllaffen einen gehörigen Schrecken eingejagt!
    Phu!

    Eine ganze Gruppe Coatis wieselt durchs Gebüsch und nun auch über den Weg und wir können sie sicher gegen 10 Minuten in unserer direkten Umgebung beobachten, herrlich!

    Oben: Wo wir hinschauen wuselt eines der etwa 8 Tiere rum...

    Oben: Nur sind leider meistens Blätter oder Äste im Weg oder das Tier ist in einer noch dunkleren Ecke als es im Regenwald so schon ist.
    Nicht optimal für Fotos...

    Oben: Wir gehen weiter uns sehen einen Reiher der überhaupt nicht runreihert...

    Oben: Ein Agouti! Ein Mittelamerikanisches! Ein Dasyprocta punctata! Und das beides zusammen in einem Tier!

    Oben: Mich erinnert es eher an einen Hasen oder eine kleine Antilope als an ein Meerschweinchen, mit dem es verwandt ist.

    Oben: Wie im Urwald üblich hats eher kleinere Tiere, wie diesen kleinen Gesellen.

  • Alu Koffer / Fragen Anregungen

    • Picco
    • 5. Juni 2019 um 07:10

    Hoi zämä

    Wenn man in einem Womo wohnen will muss man darauf achten dass die Bauphysik stimmt, ansonsten kann es zu Problemen, vor allem mit in die Wand eindringender Feuchtigkeit, kommen.
    Dazu gehört dass man sich genau anschaut wie die Dampfdiffusion durch die Aussenhülle sein wird.
    Grundsätzlich gilt: Innen muss mehr Widerstand sein als aussen.
    Wenn Du also aussen Metall hast musst Du innen auch Metall haben.
    Wenn Du aussen Holz hast reicht innen auch Holz, sofern die Isolierung als Dampfbremse wirkt usw.
    Der von Mr. Momba gesuchte User nennt sich 'Holzbock', er hat seinen Aufbau ganz aus Holz gemacht und fährt wenn ich mich recht erinnere seit den Siebzigern damit rum, wohnt aber nicht drin.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 4. Juni 2019 um 18:06

    Hoi Gode

    Zitat von Gode_RE

    whow, Du könntest mit Deinen Fotos Bücher illustrieren! Echt toll, sowohl von der Motivwahl, als auch von der Qualität der Bilder...


    Danke! :)

    Zitat von Gode_RE

    Würdest Du mir gestatten, manche Deiner Fotos zur Verschönerung von Seminaren zu gestatten - selbstverständlich mit Quellenhinweis (z.B. "picco", oder Du teilst mir eine andere Quellenangabe mit)...?


    Grundsätzlich ist das Copyright auf den Fotos die ich gemacht habe als Schriftzug unten zu sehen.
    Die Fotos, bei denen nichts von Copyright zu sehen ist hat Sabine gemacht.
    Bitte gib mir an welche Du willst, dann kann ich Dir mehr sagen bzw. die Nutzung erlauben.

    Ich bin da etwas vorsichtig geworden nachdem ich einem Österreicher mal ein von ihm ausgewähltes Bild zur Nutzung überlassen habe und dann als Reaktion auf meine schriftliche Nutzungsbestätigung eine eMail mit folgendem Satz bekommen habe.
    Zitat: 'Herzlichen Dank für die Freigabe des Bildes eines Tümpels. Ähnlich ist mir ein Tümpel vor vielen Jahren gegenüber unserem Hause in Erinnerung. Heute steht dort ein Haus.'... :shock::?:lol:

    Zitat von Gode_RE

    Fühle Dich frei, "nein" zu sagen, wenn es für Dich nicht passt.


    Glaub mir, ich fühle mich immer frei das zu sagen was meiner Meinung entspricht :wink:8)

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 4. Juni 2019 um 09:50

    Oben: Auch viele Schmetterdinger hats hier, der Farbe nach könnte der hauptberuflich Zitronen falten...

    Oben: Diese Bäume, diese Bäume!!!

    Oben: Und da versucht sich ein Vogel vor mir zu verstecken...Ha¨Hab Dich, Feigling!

    Oben: Wenn mich ein Baumstamm mit seinen Augen anschaut dann weiss ich dass da ein Schmetterling sein muss...

    Oben und unten: Ein wunderschöner Blauscheitelmotmot (Momotus momota) posiert etwa 5 Meter neben dem Weg...
    Das nenn ich Touristenfreundlichkeit!

    Oben: Jaja, auch die Stellung macht uns der Blauscheitelmotmot!
    Das ist Service!!!

    Oben: Diese Formen der Pflanzen...einfach der Hammer!!!

    Oben: Gar nicht so einfach zu entdeckende Taube...wenn sie sich nicht bewegt fällt sie weniger auf als es hier im Bild scheint.

    Oben: Und so nah kommen Coatis an die Menschen ran. Natürlich benutzen die Tiere auch die guten Waldwege, die sind ja nicht blöd...
    Und nein, Sabine hatte keinen Sonnenbrand, sie hat nur direkt davor den Rucksack demontiert...

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 3. Juni 2019 um 11:14

    Oben: An einem Baumstamm neben dem Fluss kaum so gut zu sehen wie hier auf dem Bild ist diese Echse...

    Oben: ...die direkt rechts dieser Brücke am Baumstamm hieng.

    Oben: Blick von der Brücke über den (gemäss Beschriftung auf einer Tafel) krokodilverseuchten Fluss zur Mündung.

    Oben: Hier dieselbe Echse...gar nicht so gut zu sehen...

    Oben: Und was wuselt denn da neben einer kleinen Brücke rum?
    Unser erstes Gürteltier! Genauer gesagt ein Neunbinden-Gürteltier (Dasypus novemcinctus).
    Ein weiterer Verwandter der Faultiere und Ameisenbären...denn die alle gehören zu den Nebengelenktieren (Xenarthra).

    Oben: Eine Schönheit ist es ja nicht gerade, aber scheu auch nicht.

    Oben: Eine Schönheit ist hingegen der Wald!

    Oben: Insbesonders diese Brettwurzeln wirken so speziell...

    Oben: ...vor allem wenn im Hintergrund das Meer gemütlich vor sich her rauscht!

    Oben: Der Weg war ein kleiner Rundweg und deshalb kommen wir wieder an der kleinen Brücke mit dem Gürteltier, welches in der Zwischenzeit nicht hübscher geworden ist, vorbei.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 2. Juni 2019 um 13:10

    Tag 7: 'Cabo Blanco' oder 'Curú'?

    Guten Morgen, die Sonne scheint, der Tag ist wach und wir machens ihm nach!
    Heute solls wieder in das 'Riserva Natural Absoluta Cabo Blanco' gehen, aber diesmal früh damit wir auch die hinteren
    Teile des Parks sehen können.
    Aber zuerst gehts mal in die Rezeption und den Tee sowie die Crackers und Bananen holen, davor etwas Kuchen und Wasser aus dem Supermarkt, fertig ist das Frühstück und verdursten müssen wir heute auch nicht!
    Die Rezeptionistin wird natürlich ausgefragt betreffend des 'Cabo Blanco' und erklärt uns dass sie kein Fan dieses Naturreservates sei und viel lieber ins unbekanntere 'Curú Wildlife Refuge' gehe, da man dort mehr Wege und weniger Touristen habe.
    Dafür sehe man mehr Tiere und baden könne man auch sehr gut.
    Klingt ja toll!
    Zumal unsere Begeisterung für den 'Cabo Blanco' sich auch in Grenzen hält.
    Also wird umentschieden und in den 'Curú' gefahren!
    Nach dem Frühstück mit umherrschwirrenden Schmetterlingen und nicht vorhandenen Kolibris wird der Rucksack gepackt und das Kamera-Equipement montiert...

    Oben: Was dann dank der 'Peak Design CapturePro'-Halterung mit der an den Kameras verschraubten 'Peak Design MICROplatte' so getragen wird.
    Ein Druck auf den kleinen roten Knopf (der auch gesperrt werden kann) und die Kamera kann nach oben aus der Halterung gezogen werden.
    Sehr praktisch!

    Und dann entern wir den kleinen Toyota und slalomen um die Schlaglöcher herum in Richtung 'Curú'!
    Der erste Anstieg ist für den kleinen schon recht happig, vor allem die Kurven muss man relativ rassig nehmen um nicht in den ersten Gang runterschalten zu müssen.
    Und genau das mach ich!
    Also...nicht in den ersten runterschalten sondern rassig um die Kurven flitzen!
    Aber schon nach wenigen hundert Metern ists nicht mehr so steil und die Asphaltpiste geht in eine Naturstrasse über.

    Oben: Naturstrasse, die zum Glück trocken ist und recht wenige Schlaglöcher bietet. Im Regen wäre hier ein sensibler aber nicht zögerlicher Gasfuss von Vorteil, denke ich...könnte glatt werden!

    Wir düsen zwar nicht im Sauseschritt sondern eher mit 60km/h und bringen auch nicht die Liebe mit sondern leere Portemonais...
    Also suchen wir uns einen Geldautomaten, den wir in der Fassade der 'Banco Nacional' in Gollo Cobano (Provinz Puntarenas,
    Santa Fe, Costa Rica, klick mich)
    finden.
    Nach anfänglichen Schwirigkeiten (nicht nur bei uns, sondern auch bei den Ticos) spukt das Teil dann doch was aus und so düsen wir weiter!

    Oben: Situation am Wegesrand...wie im wilden Westen! ;)

    Kurz nach dem Cowboy steht rechts ein kleines Kassierhäuschen mit einem grossen Schild und stellt den Eingang zum 'Carù' dar!
    Die Gelegenheit benutzen wir natürlich und ich reisse das kleine (an dem Auto ist wirklich alles ausser das Platzangebot klein)
    Lenkrad herum.
    Wir bezahlen den Eintritt (ich meine 12$ pro Nase) und fahren anschliessend zwischen Kuhweiden und Kühen hindurch durch den Park...

    Oben: Der Schattenbaum ist nicht für die Katz sondern offensichtlich für die Kuh...

    Oben: Normalerweise seh ich lieber mich unter Palmen, hier seh ich aber nur Kühe unter Palmen...
    ...kann es sein dass das hier eine Palmmilch-Plantage ist?

    Wir fahren noch ein gutes Stück zwischen Weiden durch und erreichen dann ein Waldstück, durch das der Kiesweg führt.
    Links und rechts schauts nach Urwald aus und bald stehen wir auf einem Parkplatz mit einigen Häusern in der Nähe.
    Und unweit davon ist schon das Meer!
    Während Sabine mal kurz beschäftigt ist quatsch ich ein Schweizer Paar an das mit mir zusammen ein Tier in einem Baum beobachtet und frag wie denn hier die Wege sind, ob Wanderschuhe nötig sind oder nicht, ob sie die Wege kennen und ob sie uns Tipps geben können.
    Und ich hab Glück, denn die sind nicht das erste Mal hier!
    Wanderschuhe sind also nicht nötig wenn man nicht den schwirigsten Weg nimmt.
    Und den wollen wir nicht nehmen, denn es ist heiss und da können wir gerne auf Steigungen verzichten.
    Also verabschieden wir uns voneinader und Sabine und ich schreiten in unseren Sandalen frohen Mutes in die Wildniss des Mittelamerikanischen Urwaldes und dessen Tierwelt, hoffend, dabei nicht gefressen zu werden...
    Wobei wir uns sehr sicher sind dass Letzteres nicht geschehen wird.

    Oben: Der Strand dieser Bucht...sehr flach, sehr schön und mit frechen Waschbären und Coatis... ;)

    Oben: ...und nicht nur denen, sondern auch diesen manchmal diebischen Kerlchen...

    Oben: Zwar nicht gut erwischt, aber als Fotobeweis langts allemal: Waschbär!

    Oben: Neben uns stelzen die Mangroven im Schlamm rum...die Bäume fasziniern mich immer wieder!

    Oben: Eine Kokosnuss die mal als Ausname nicht irgendwem den Schädel zertrümmern sondern netterweise eine Palme gebären will.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 1. Juni 2019 um 16:49

    Oben: Um uns herum fliegen Vögel und...

    Oben: ...latschen züngelnde Echsen rum, es ist einfach schön hier!

    Wir beschliessen nun am Strand bei der Schildkrötenstation baden zu gehen und tun das auch!
    Unter einigen schattenspendenden Bäumen nehmen wir die Spende des Schattens gerne rumliegend entgegen.
    Die Wertsachen (Handys, Fotoapparat, Portemonaie und Sabines Sonnenbrille) pack ich in die wassersichte Umhängetasche und schon hopsen wir beide ins Meer.
    Sabine bleibt eher in Strandesnähe, ich geh etwas weiter raus weil ich gerne ausserhalb der Zone wo die Wellen brechen
    schwimmen gehen will.
    Dazu muss ich natürlich durch die Zone der brechenden Wellen durch, was ich rückwärts mache damit ich nicht alles Wasser
    ins Gesicht gespritzt kriege.
    Klingt nach guter Idee, ist es aber nicht zwingend... :(
    Denn plötzlich reicht mir das Wellental nicht mehr bis zum Bauch sondern nur noch bis zu den Knien...
    ...was mich veranlasst doch mal nach hinten zu schauen...
    ...und was seh ich da?
    Eine Welle die weit über meinem Kopf bricht!
    Und nicht nur das, sie wirft mich zu Poden, reisst mir die Sonnenbrille weg und schleift mich wohl einige Meter am Sandboden entlang, was meine Haut mit etlichen grossflächigen Abschürfungen bedankt...
    Na toll!
    Abgesehen von den Schürfungen schmerzt mich der Verlust meiner so tollen und treuen Sonnenbrille doch sehr, sind wir doch auf etlichen Reisen durch Afrika und bella Italia zu einem tollen Team geworden.
    Adiöö, Sonni, ich werde Dich nie vergessen!!!
    Aber so leicht geb ich nicht auf!
    Ich häng die mit Mühe und Not gerettete wasserdichte Tasche an Sabines Schulter und hol meine Schnorchelmaske!
    Wäre doch gelacht wenn ich meine Sonnenbrille in dem kleinen Tümperl namens Pazifik nicht wiederfinden würde!
    Ich versuchs und versuchs, doch statt der Sonnenbrille find ich nur die Erkenntniss dass es hier sehr viele aus dem Sand rausstehende Felsbrocken hat und ich richtiges Glück hatte nicht auf einen von denen geprallt zu sein!
    In Würdigung dieser Erkenntniss und der Tatsache dass man im Wasser vor lauter Schwebeteilchen kaum was sieht geb ich
    notgedrungen auf, obwohl ich mir sicher bin noch nicht mal den halben Pazifik abgesucht zu haben.
    Diesmal endgültig: Adiöö, Sonni, adiöö und auf Nimmerwiedersehen!
    Schluchz!
    Dummerweise hab ich wohl zum ersten Mal überhaupt keine Ersatzsonnenbrille dabei, warum auch immer.
    Und das mit meinen dank der Histaminintoleranz extrem lichtempfindlichen Augen...toll!!!

    Oben: Der Strand und dahinter der sich wieder beruhigte Ozean welcher nun meine Sonnenbrille besitzt...
    ...womit ich wohl zum grossen Plastikberg im Pazifik mit beigetragen habe... :(

    Nach etwa vier Stunden am Strand machen wir uns auf dem Heimweg, denn die Sonne hat sich mal wieder hinter den Bergen versteckt.

    Logisch, es ist ja auch schon kurz vor 17:00 Uhr...
    Beim über den Strand schlendern sehen wir natürlich noch dies und das und nehmen uns die Zeit alles genau anzuschauen...

    Oben: Dies...

    Oben: ...und das...

    Oben: ...und Montezumas Flaniermeile...

    Oben: ...welche von der zweitgrössten Kreuzung (im Bild) zur grössten Kreuzung (im Hintergrund des vorherigen Bildes) führt.

    Da wir keinen Zeitdruck haben duschen wir uns beim Swimmingpool das Salz vom Körper und hüpfen noch kurz in den Pool rein.

    Oben: Da hüpft man doch gerne rein, zumal man hier seine Sonnenbrille auch wiederfinden würde...

    Nach dem Baden gehen wir duschen und richten uns fürs Abendessen, das wir heute im unweit unseres Hotels befindlichen
    'Sano Banano Restaurant' einzunehmen gedenken.
    Vorher muss aber eine Sonnenbrille her, denn spätestens morgen früh brauch ich wieder eine!
    Deshab frag ich mal unseren Rezeptionsangestellten wo man in Montezuma am besten eine Sonnenbrille kauft, was bei ihm für grosse Augen und hochgezogene Augenbrauen sorgt.
    Und das freut mich nicht sonderlich, denn es lässt erahnen dass Sonnenbrillengeschäfte in Montezuma rar sind...
    Er weist uns in einen Modeladen im 1.Obergeschoss der Hauptstrasse, wenn man den hundert Metern Asphalt überhaupt so sagen darf.
    Also gehen wir da rauf und schon bald hab ich eine Sonnenbrille in der Hand die mir auch passt!
    Auch die Sticker mit den UV-Werten sind vorhanden und stellen die Sonnenbrille als etwas mehr als nur gefärbtes Glas mit Gestell dar.
    Ich rechne so mit 50-80$ und erschrecke erst mal als die Verkäuferin nicht ganz 6$ dafür will... :-O
    Ob die Brile was taugt?
    Na ja, keine Ahnung, ich nehm sie, schau damit nicht direkt gegen die Sonne und wenn sie nicht brauchbar ist dann kauf ich
    übermorgen in irgendeiner Stadt eine Neue.
    Natürlich schaut sich Sabine noch diverse Kleider und Tücher an was ich draussen wartend abwarte.
    Dann gehts ins 'Sano Banano' und dort werden wir in den schönen Garten gesetzt.
    Ist zwar nicht so einfach mit dem Sitzen da zum Einen die Stühle hoch, zum Zweiten die Tische niedrig und zum Dritten der Kiesboden uneben sind, aber wir schaffen das!
    Die Speisekarte zu lesen ist dann ein Abenteuer für sich, denn die ist im fahlen Licht kaum zu lesen und dazu in einen spiegelnden Kunststoff eingeschweisst, der das Lesen mit Taschenlampe gekonnt sabotiert da man nur noch hell sieht, aber nicht mehr was auf
    der Karte geschrieben steht.
    Na ja...irgendwann bestellen wir dann doch noch was und bekommen es auch.
    Und: Es schmeckt sehr gut!
    Lediglich die Cocktails sind etwas wässrig...
    Dafür ist die Atmosphäre umso schöner, bis...
    ...ja bis eine Gruppe US-Amerikaner sich irgendein Footballspiel anschaut und eine Frau bei jeder Ballberührung abgeht wie eine Mondrakete!
    Leider nicht so schnell weg aber dafür genau so laut!
    Was für ein Geschrei und Rumgehoppse, und das wegen einem Footballspiel in einem Speiserestaurant...
    ...keine Kultur und kein Anstand!
    Es entspricht halt wieder genau dem Klischee des ignoranten, lauten US-Amerikaners...
    Mir wurde an jenem Abend klar was für Menschen den Trumpel gewählt haben...
    Na ja, wir trinken unsere Cocktails aus und verlassen den Garten durch den Hinterausgang, der genau zum Parkplatz am Strand führt.
    Denn wir wollen noch etwas im Mondschein am Strand rumlungern.

    Oben und unten: Nächtliches Nightlife in Montezuma...nicht sooooo prickelnd, aber das passt ja mit unserem Wunsch früh ins Bett zu gehen gut zusammen.

    Nach einigen Minuten am Strand zieht es uns in unser Zimmer zurück, wo wir bald schon in die Heia hüpfen.
    Gute Nacht!

  • Fiat Ducato mit aufstellbarem Alkoven

    • Picco
    • 1. Juni 2019 um 16:41

    Hoi Peter

    Da hat sich das Hohlbohren der Schrauben offenbar gelohnt! :lol:
    Herzlichen Glückwunsch!
    Das würd ich gerne mal live sehen, ich hoffe doch sehr dass Ihr Euch das nächste Forumstreffen in Bodenheim auch antut!
    Rundumunddurchführung ist gebucht! 8)

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 31. Mai 2019 um 17:28

    Oben: Noch ein Blick auf den Strand, leider mit ins Bild gehüpfter Palme...tststs, immer dieses im Mittelpunkt stehen wollen...

    Oben: Ein zweites Wildtier ist auch schon bereit loszudüsen!

    Oben: Noch kurz bevor wir wieder in Montezuma sind zeigt sich auch diese schöne Blüte in ihrer Pracht...so schön!

    Wieder in Montezuma angekommen, es ist nun etwa 08:20 Uhr, gehts erst mal in den kleinen Supermarkt um etwas Frühstückartiges und natürlich viel Wasser usw. einzukaufen.
    Anschliessend gehts ins Zimmer, wo ich endlich...
    ...genau...
    Und danach setzen wir uns vors Zimmer und schnabullieren die gekauften Sachen zum von Sabine organisierten Tee währed Libellen, Kolibris und Zimmernachbarn um uns herum schwirren.
    Heute wollen wir ja zum Wasserfall hinter dem Dorf gehen...
    ...und diesmal wirklich bis zum Wasserfall, darum werden auch die Wanderschuhe montiert und der Rucksack gepackt!
    Aber wir nehmens gemütlich und gehen erst so nach 09:00 Uhr los.
    Wieder gehts an der Rezeption vorbei nach rechts, den Strand links liegen lassend weiter zwischen den ärmlichen Backpacker-
    Unterkünften durch über die Brücke und dann den Trampelpfad nehmend zum Rio Montezuma!
    Wer sich nach der Beschreibung noch verlaufen kann ist selber schuld... ;)
    Nun gehts ab ins Flussbett und über die schon vor Tagen gesehenen Steinstufen rauf, wo uns ein steiniges aber recht ebenes
    Flussbett erwartet.
    Wir latschen da unter Bäumen durch bis wir wieder einige Affen am Wasser sehen und da natürlich stehen bleiben.
    Bis die Kamera einsatzbereit ist sind bis auf einen alle wieder auf den Bäumen...unfair!

    Oben: Nicht mehr am Wasser sondern auf dem Baum: Affe...

    Oben: Aber der ist noch am Wasser geblieben! Danke, Äffhen! :D

    Oben: Doch die hier waben sich von uns gestört gefühlt und lieber etwas Abstand zu den Menschen gehalten, was ja auch gut ist.

    Nach einiger Zeit des Zuschauens gehen wir weiter bis ich von hinten ein 'Au' höre...
    ...Sabine ist ausgerutscht und voll mit dem Knie auf einen Stein geprallt...
    ...die Ärmste...
    Aber sie rafft sich schnell wieder auf und hinkt tapfer weiter, obwohl sichtbare Abdrücke zeigen dass sie definitiv sehr hart
    aufgeschlagen hat.
    Wir verlassen das Flussbett und gehen auf einem Trampelpfad im angrenzenden Wald weiter, was teilweise etwas klettern inkludiert.
    Der Weg ist zwar nicht so anspruchsvoll wie im Gebirge aber etwas trittsicher und beweglich sollte mann/frau doch sein.
    Plötzlich sehen wir einige Leute rumsitzen und einige Schritte weiter den kleinen See um den sie sitzen und noch etwas später
    den Wasserfall...

    Oben: Jaja, so sieht er aus, der Montezuma-Wasserfall bzw. die Cascada de Montezuma!

    Wir setzen uns auch auf einige Steine und geniessen das Plätschern und die Kühle wie man sie nur an Wasserfällen findet.
    Schon schön hier, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu viele Menschen.
    Wir sehen zu wie junge Männer bei den ebenfalls jungen Frauen Eindruck schinden wollen indem sie waghalsige Kletterpartien
    bis in die halbe Höhe des Wasserfalls unternehmen um dann von dort kopfvoran ins Wasser zu springen.
    Während die jungen Frauen den jungen Männern mit ihren knapp bekleideten Körpern und einigem Zulächeln (solange die Jungs schauen wird gelächelt und danach so wie es scheint abgelästert) zu gefallen versuchen.
    Und natürlich regen die Damen die Herren zu immer waghalsigeren Kletterpartien und Sprüngen an, während sie selbst sich kaum getrauen einen halben Meter runter zum Wasser zu klettern.
    Und die Jungs tun wie geheissen...jaja, die Hormone haben die Jungs im Griff, offensichtlich!
    ;)
    Wir amüsieren uns darüber, machen uns aber nach einer guten Stunde wieder auf den Rückweg.
    Diesmal gehen wir wieder in das Strandrestaurant in dem wir am ersten Tag was getrunken haben und geniessen da je eine Lemonada, was bei der Wärme hier einfach das Beste ist um den Durst zu löschen.

    Oben: Lemonada und ich, ein Traumpaar der internationalen Durstlöscherei!

    Oben: Und hier sieht man weshalb ich die Hand auf die Lemonada halte...denn ich möchte da keine weiteren Zusatzstoffe drin haben.
    Auch nicht wenn sie noch so natürlich sind, nein!

    Oben: Im Baum neben uns sehen wir wieder mal eine dieser Verdickungen und jetzt können wir erstmals sehen was das sind:
    Ameisennester!

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 30. Mai 2019 um 19:27

    Oben: Geschützte Brutgehege für Schildkröten...nicht ganz so natürlich wie wir alle es gerne sehen würden, aber notwendig!
    Leider...
    Gut dass es solche Stationen und die Leute, die so was betreiben gibt!

    Oben: Baumstamm besteigt Felsen...da soll wohl ein versteinerter Baumstamm draus entstehen...

    Oben: Nicht ungefährlich wenn die runterfallen: Kokosnüsse töten jährlich mehr Menschen als alle Haie zusammen, hab ich mal irgendwo gelesen!

    Oben: Gefallen Kokosnuss...

    Oben: Offenbar ist der Strand noch gefährlicher als die Kokosnüsse!
    Oder dient das Schild nur die Leute unter die Kokosnüsse zu locken? :-O

    Oben: Beim 'Ylang Ylang Beach Resort' überlegen wir uns ob wir hier etwas trinken sollen...vielleicht mit einigen
    Früchten als Frühstück?
    Aber die Küche (nicht der Computer [kleiner Insider für 'Little Britain'-Kenner]) sagt 'Nein'...

    Oben: Blume am Wegesrand auf dem Weg zurück zum Hotel...

    Oben: Hoppla, die Wildtiere sind trotz fehlendem Wecker auch schon auf den kurzen Beinen!

    Oben: Hab ich Dich!

    Oben: Oh, ein Klo! Trotzdem ziehe ich es vor solche (noch immer andrückenden) Tätigkeiten zuhause im Hotel zu verrichten.
    Zumal das hier als Aschenbecher misshandelt worden ist...

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