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Beiträge von Picco

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 7. Juli 2019 um 10:54

    Und schon kommt unser Guide, der gar kein 'Er' sondern eine 'Sie' ist, also eine Guidin!
    Nennen wir sie einfach mal Juanita!
    So hiess sie nicht, aber mehr weiss ich nicht mehr!
    Um eine halbwegs brauchbare Gewichtsverteilung zu haben soll ich vorne, Sabine in der Mitte und Juanita hinten sitzen!
    Wobei ihre maximal 45kg meinen 100kg nicht sooo viel entgegenzusetzen haben dürften, aber der Seilbahnchef sagt dass wir so sitzen sollen um im Gleichgewicht zu sein, also machen wir das auch!
    Ich muss ja nicht alles verstehen...
    Und los gehts!

    Oben: Durch eine Schneise im Wald schweben wir daher, teilweise unter und teilweise neben dem Gegenverkehr!

    Oben: Wie sehen viele grosse und vor allem unterschiedliche Bäume während Juanita uns die Entstehungsgeschichte der Seilbahn erzählt.

    Oben: Die Geschwindigleit ist meist zu hoch um gut zu fotografieren, dann bremst die Bahn wieder ab, so dass die Gondel schaukelt und das Fotografieren darum auch nicht leichter ist.
    Und kaum hat die Gondel genug vom Schaukeln beschleunigt sie wieder!
    Nicht ganz ideal um zu fotografieren...

    Oben und unten: Gewächse der diversesten Sorten wohin man auch schaut!

    Oben und unten: Es grünt so grün im grünen Wald, wo des Jaguars Aufenthalt...nur leider zeigt er sich nicht...

    Oben: Dafür zeigen sich diverse Aufsitzerpflanzen-Blüten...

    Oben: ...und Palmwedel inklusive dazugehörigem Palmenstamm!

    Oben: Das müssten wohl Palmen-Samenstränge sein, nehm ich mal an...

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 5. Juli 2019 um 07:34

    Anna erzählt uns einiges über diese Katzen, vor allem aber eine Geschichte die auch aufzeigt wie gefährlich selbst die kleinsten Wildkatzen sein können!
    Eine Geschichte ging so (Anna hats mir per eMail nochmals geschrieben, danke Anna!):

    Diavolino (die Langschwanzkatze) sollte über die Grenze nach Panama geschmuggelt werden (vllt um aus ihm ein Haustier zu machen oder aus seinem Fell Kleidung herzustellen). Die Polizei hatte ihn aber in dem Track eines Mannes gefunden und konfesziert.
    Daraufhin wurde er zu Sandro und Encar in das Center gebracht. Er war noch so klein, dass die beiden ihn mit der Flasche füttern mussten und er einfach mit alleman (Mensch und Tier) frei im Center lebte. Diavolino wurde zwei mal ausgewildert und er kam beide Male zurück gelaufen! Das erste mal saß er nachmittags, überseht mit Stachelschwein-Stacheln, wieder miauend vor der Haustür.
    Das zweite Mal kam er über Nacht wieder. Da es zu Anfangszeiten noch keine Gehege in dem Center gab, liefen ja alle Tiere frei rum...
    ...und da schlug wohl sein Wildkatzen-herz schneller! Ein Ameisenbär und ein Vogel mussten daran glauben, außerdem biss er einer Brüllaffendame ein Ohr ab...
    Daraufhin wurden Gehege gebaut und Gespräche mit der Regierung über Auswilderungen und Haltung der Tiere geführt.
    Wildkatzen sind einfach nicht zu unterschätzen, auch nicht die scheinbar kleine Langschwanzkatze!
    Und das stellte sich noch deutlicher heraus, als sich ein Tierarzt Diavolino angucken sollte. Er arbeitete vorher wohl mit Jaguaren, hatte dementsprechend die Kraft und Aggressivität einer körperlich kleineren Wildkatze falsch eingeschätzt.. Wobei, sich auf den Boden zu hocken (sich also klein zu machen) und "where is my little kitty" zu rufen, ist vielleicht auch nicht die richtige Herangehensweise!
    Das merkte der Tierarzt spätestens ein paar Sekunden danach, als sich die Langschanzkatze nämlich in seinem Nacken verbeißen wollte.
    Nur durch die Hilfe von vier bis fünf Männern mit Stöckern in der Hand, geling es, den Tierarzt aus den Fängen des "Kätzchen" zu befreien.

    Oben: Gefährliches kleines, hübsches Ding: Langschwanzkatze!

    Nach den Katzen sind wir mit der Führung durch und Anna verabschiedet uns alle einzeln und persönlich!
    Wir warten um die letzten zu sein, denn wir wollen sie noch fragen was sie denkt wer wohl dem Kapuzineraffen vom Cahuita Nationalpark so schwer verletzt haben könnte!
    Und wir erfahren dass der Affe nun hier ist!
    Anna sagt dass man hier auch vermutet dass es eine Katze gewesen sein muss, aber mehr weiss man bisher noch nicht.
    Auch weil der Affe bisher erst unter Narkose die grossen, eitrigen Wunden behandelt bekommen hat und noch keine weiteren Erfahrungen mit ihm vorhanden sind.
    Aber immerhin wissen wir jetzt dass er in guten Händen ist, das ist doch auch schön!
    So verabschieden wir uns nun auch von Anna und gehen noch ins Restaurant des Centers um etwas zu trinken.
    Natürlich auch in der Hoffnung im kleinen Sumpf unter und neben der Restaurantterrasse einige farbige Frösche oder Libellen zu sehen!
    Tun wir aber nicht...
    ...im Gegensatz zu einem Engländer, der einen kleinen grünen Frosch mit roten Augen entdeckt!
    Natürlich gehen wir auch zu ihm hin und warten bis er den Frosch, den er unvorsichtigerweise in die Hand genommen hat, wieder auf dem Blatt absetzt.

    Oben und unten: Der wieder aufs Blatt gesetzte Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas)

    Nachdem wir den Souveniershop auch noch genauestens unter die Lupe genommen haben verlassen wir das Center und entdecken beim Einsteigen in unseren Kleinen den Ara wieder!
    Der sitzt nämlich in einem hoch am Baumstamm angebrachten Kunststofffass und schaut aus einem Loch raus!
    Offenbar sind die Kunststofffässer in den Bäumen Bruthöhlen für die Aras!
    Auch das ist eine Art des Recyklings! ;)

    Oben: Ein grosser Soldatenara oder Bechsteinara (Ara ambiguus) bewacht sein Nest!

    Anna hat uns ja unter anderem von der zum Center gehörenden Unterkunft bei der Auswilderungsstation erzählt, da wollen wir mal hin und schauen wo das denn genau ist.
    Und so fahren wir weiter in Richtung Süden, immer den Erinnerungen an Annas Wegbeschreibung folgend!
    Tatsächlich entdecken wir auch die Strasse welche zum 'La Ceiba Reserva Natural' führt und wir biegen auch in die Strasse ein...
    ...was wir aber nicht tun ist die zum Jaguar Rescue Center gehörende Unterkunft finden!
    Denn wir fahren dran vorbei ohne es zu merken!
    Das Strässchen wird immer schlechter und bald fahren wir nur noch in der Pampa rum...wortwörtlich!
    Irgendwann ist aber die Landschaft so was von überhaupt nicht mehr Urwaldig dass wir kurz nach einer Brückenbaustelle darüber sprechen umzudrehen und wieder zurückfahren!
    Und nachdem Sabine eine SMS mit 'Welcome in Panama' erhalten hat quatschen wir zwar darüber ob wir einen Abstecher nach Panama machen sollen, entschliessen uns aber doch umzudrehen.
    Die Pässe hätten wir ja eh nicht dabei...und ohne Pass nach Panama könnte zu einem längeren Aufenthalt in staatlichen Unterkünften führen...was sich mit unseren Reiseplänen schlecht vertragen würde...
    Besser wärs gewesen ich hätte mal aufs Handy geschaut, dann hätt ich nicht erst zuhause bemerkt dass wir nicht nur nahe an Panama sondern auch nahe an der Route 36 sind, die auch nach Cahuita führt!
    Wir hätten uns einiges an Holperei ersparen können!

    Oben: Bis beinahe nach Panama sind wir falsch gefahren! Denn das violett gekennzeichnete Gebiet ist schon Panama!
    Also nur noch rund 3-4km von unserem Umkehrpunkt entfernt!

    Oben: Der Angsthase flieht bei der Rückfahrt doch tatsächlich vor unserem Auto, das ja nur unwesentlich grösser ist als er!
    (iPhone-Foto)

    Irgendwann sehen wir rechts tatsächlich die gesuchte Unterkunft, aber uns ist bei der Holpelei die Neugier darauf verloren gegangen.
    Die ist wohl bei einem der grösseren Hopser aus dem offenen Fenster geflogen, wer weiss...
    Wie ich auch erst zuhause erfahren habe hätten wir dort eventuell auch zwei andere Schweizer, die wir wenige Tage nach unserem Urlaub an einem Afrika-Forums-Treffen kennengelernt haben, treffen können!
    Die waren übrigens am Sonntag auch im Jaguar Rescue Center, aber nicht als Besucher sondern um einen weiteren Tag in der Unterkunft zu buchen!
    Und danach sind sie (wie wir auch) in den Cahuita National Park gegangen und haben dort auch gebadet...wie wir auch... ;)
    Zufälle gibts, die gibts gar nicht!
    Zum letzten Mal nehmen wir wieder die Strasse nach Cahuita unter die Rädchen und machen uns noch einige letzte, schon melancholische Stunden im schönen, mit Hängematten behangenen Garten der Lodge...

    Oben: Hach....seufz...Blick aus der Hängematte aufs karibische Meer...seufz...hach...

    Oben: Panoramablick von unserer Terrasse in den Garten...

    Nach dem Duschen gehen wir wieder ins Cahuita-Inn-Restaurant und geniessen bei Wein, Weib und San Pelegrino unser Essen während im Hintergrund auch das Meer schon ganz melancholisch vor sich hinrauscht.
    Vielleicht wird es uns vermissen...wir es auf jeden Fall!!!
    Nach Espresso und Grappa gehen wir zur Chefin und wollen zahlen.
    Und es bleibt nicht nur beim 'wollen'...
    ...zumindest bei Sabine nicht!
    Aber meine Karte will nicht genügend Geld freigeben!
    Warum auch immer...
    Wir beschliessen es morgen früh nochmals zu versuchen und gehen ins Zimmer und dort ins Bett.
    Gute Nacht!

    Tag 15: Fahrt zurück zum Flughafen und Abflug in die kalte Schweiz!

    Guten Morgen!
    Nun ist er da, unser letzter Tag in Costa Rica!
    Wie üblich erwachen wir erst und stehen danach auf, richten die Augen, putzen die Haare und waschen die...ach was, Ihr wisst ja was man so macht nach dem Aufstehen!
    Machen wir beim Frühstück weiter!
    Wie schon an den Tagen zuvor verstehen wir uns mit der Serviererin ohne gemeinsame Sprache doch irgendwie und geniessen unsere Früchte, die Eier und den Tee in aller Ruhe bevor wir bei der Chefin einen weiteren Zahlungsversuch starten!
    Und wieder will meine Karte nicht tun was ich von ihr will!
    Pöse Karte, ganz pöse!!!
    Zum Glück funktioniert Sabines Karte einwandfrei, so dass wir keine Angst haben müssen am Flughafen wegen Zechprellerei verhaftet zu werden!
    Immerhin!
    Aber etwas geschockt hat mich das schon, denn die Karte hat mich ausserhalb Costa Ricas noch nie im Stich gelassen!
    Etwas irritiert gehen wir packen und schmeissen alles ins kleine Fach hinter der Rücksitzbank, das auch als Kofferräumchen bezeichnet werden kann.
    Noch kurz verabschieden und schon sind wir auf dem Weg in Richtung San Jose!

    Oben: Von Cahuita gehts über den Rio Banano (der heisst wirklich so) in Richtung San Jose, wo wir das Auto zurückbringen müssen...

    Wir beschliessen falls wir vor 12:00 Uhr beim 'Rainforest Adventures Braulio Carrillo' sind dort noch die Seilbahn durch die Baumwipfel zu machen, welche wir schon am ersten Tag machen wollten.
    Später würden wir aber nicht mehr anhalten sondern nach Alajuela neben San Jose durchzufahren, damit wir nicht in den typischen Stau in San Jose geraten.
    Uns so düse ich im Sauseschritt und bring meine Liebe (und das Gepäck) mit in Richtung des 'Braulio Carrillo' weg vom Meer.
    Wir kommen gut voran, nicht mal tanken müssen wir, und so sind wir um 11:45 beim 'Rainforest Adventures Braulio Carrillo'!
    Und was heisst das?
    Genau!
    Das heisst dass wir mit der Seilbahn durch die Baumwipfel schweben!
    Dort sehen wir sicher einige Tiere, zum Beispiel einen Jaguar oder einen Puma...odrr so!
    Hoff ich zumindest!
    Und so parkiere ich wieder beim netten Parkplatzwächter und die Dame am Schalter verkauft uns die zwei teuren Tickets!
    Bald werden wir wieder mal vom Bus abgeholt und fahren die steile Strasse runter, um einige Kurven rum, über eine Brücke und wieder die steile Piste hinauf, alles durch den hier lichten Regenwald.
    Und wieder halten wir mitten in einem Kreisel an!
    Nur waren wir diesmal nicht alleine, denn die halbe Jugend Japans (oder Chinas?) war auch im Bus!
    Und die waren nicht zu überhören!
    Alle mit dem Handy in beiden Händen und einander dies und jenes zeigen und kichern und und und...
    Sabine und ich haben uns herrlich amüsiert beim Zuschauen!
    Nach dem Aussteigen gehts schnurstraks zur Gondelbahn, nicht dass die China-Japan-Jugend noch vor uns da ist und wir anstehen müssen...
    Und wir haben Glück, wir sind die Ersten!
    Nur...der Guide ist noch nicht da!
    Und so stehen wir nun doch an, in einer sehr kurzen Schlange, gebildet von Sabine und mir und ohne weitere Helfer...
    Immerhin müssen wir nicht nasebohrend warten, denn kurz bevor wir das begonnen hätten entdeckt der Seilbahnangestellte etwas im Gebüsch!

    Oben: Dieser Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) bewahrt uns vor dem Nasebohren!

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 5. Juli 2019 um 06:59

    Hoi zämä

    Zitat von mrmomba

    Was ich nicht aus diesen Werten herleiten kann, wieviel Leistung ich brauche um den "leeren Raum" auf 20C° zu halten - Picco kannst du das?


    Klar kann ich das. Ist ja nebst Heizungsmonteur auch mein Beruf Heizungen und somit auch den Wärmebedarf eines Hauses (Ein Camper unterscheidet sich da nicht von einem Haus) zu berechnen ;)

    Und damit auch Ihr das mit ziemlicher Genauigkeit könnt hab ich ein Wärmebedarfsabschätzungsprogrämmchen in Excel geschrieben und hier in die Wissensbasis eingefügt.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 4. Juli 2019 um 07:44

    Oben: Und natürlich Faultiere! Wobei das untere kein Faultier sondern unsere Führerin Anna ist... ;)

    Oben und unten: Nachdem die anderen Gruppen die Terrarien verlassen haben gehen wir wieder dorthin und schauen uns in Ruhe die Tiere an. (Fotos durchs spiegelnde Plexiglas)

    Oben: Natürlich hängen auch diverse Faultiere rum. Wobei die nicht mal so unbeweglich sind wie man sie sonst kennt!

    Oben: Nabelschwein, neuweltliches Schwein oder Pekari (Tayassuidae) mit zur Hälfte fehlendem Unterkiefer (andere Site)

    Oben:Ja, das ist ein Affe...nur hab ich vergessen welcher! Anna hats gesagt und ich habs vergessen...tststs...
    Was ich aber noch weiss ist dass er sehr selten sein soll...

    Oben: Hier erzählt uns Anna die Geschichte des verängstigten Kapuzieneraffen, der wochenlang niemand in seine Nähe lassen wollte und dann eines Tages endlich Vertrauen zu ihr fasste.
    Nur schon diese Geschichten machen einen Besuch im Center lohnenswert!

    Und hier ist Annas Geschichte mit dem Kapuzineraffen: Klick mich um einen Zeitungsbericht darüber zu lesen!

    Meine Geschichte mit der Kapuzineraffendame Turri hat unser beider Leben verändert. Turri kam als Baby in eine Familie und wurde dort als Haustier gehalten, obwohl das in Costa Rica verboten ist. Glücklicherweise wurde die Polizei informiert. Sie brachte Turri in unser Center. Bis heute weiß ich nicht, was die Familie mit diesem Kapuzineraffen angestellt hat. Immer wenn ich an Turris Gehege vorbeikam, saß
    sie zitternd und mit aufgerissenen Augen in der Ecke. Da mir ihr Zustand das Herz zerrissen hat, fragte ich, ob ich mich persönlich um sie kümmern dürfte – und ich durfte.
    Ich habe mich jeden Tag, stundenlang mit Milch und Früchten in ihr Gehege gestellt. Ich wollte ihr das Gefühl von Sicherheit geben. Nach eineinhalb Monaten waren wir endlich soweit, dass sie Fruchtstücke fraß, die ich ihr hinhielt, und dass sie langsam aufhörte zu zittern. Es war ein langwieriger Prozess, aber an meinem letzten Tag im Mai waren wir so weit, dass ich ihre Hände streicheln konnte, ohne, dass sie weggelaufen ist. Ich war unheimlich stolz, dass Turri mir vertraute und dass ich ihr helfen konnte, ihr Trauma zu überwinden.
    Als ich dann wieder nach Deutschland kam, stellten sich einige Fragen: Was möchte ich in meiner Zukunft machen? Wie soll es weitergehen?
    Wofür schlägt mein Herz? Und gleichzeitig stellte ich fest, dass die Sehnsucht nach Turri und nach dem Leben hier im Paradies immer größer wurde. Deshalb habe ich mich spontan entschlossen, zurück nach Costa Rica zu fliegen, mein Studium um ein weiteres Jahr nach hinten zu schieben und wieder bei meiner Kapuzineraffendame zu sein.
    Da meine Ersparnisse aber am Ende waren, musste ich einen Weg finden, um in Costa Rica Geld zu verdienen. Da das Jaguar Rescue Center keine finanzielle Unterstützung von der Regierung bekommt, finanziert es sich durch Touristen, die sich das Center bei geführten Touren anschauen
    können. Das Eintrittsgeld wird für die Versorgung der Tiere verwendet. Ich fragte, ob ich deutschsprachige Touren anbieten könnte. Als ich die Zusage bekam, buchte ich den Flug und war im August 2018 wieder in der Karibik. Nun lebe ich von dem Trinkgeld, das mir die Touristen nach der gemeinsamen Tour geben, da ich noch immer eine Freiwillige in dem Center bin und kein Gehalt, keine Unterkunft oder Verpflegung gestellt bekomme.
    Neben den Touren, in denen ich den Touristen alles über die Tiere, ihre Besonderheiten und Lebensweisen erkläre, kümmere ich mich natürlich wieder um Turri. Glücklicherweise sind Kapuzineraffen so intelligent, dass sie sich Gesichter, Stimmen und Menschen merken können. Als ich im August das erste Mal wieder in Turris Gehege stand, war sie freudig aufgeregt und kam tatsächlich auch das erste Mal auf meinen Arm. Von
    dem Moment an, war meine Motivation noch größer als jemals zuvor.
    Fast jeden Tag verbringe ich nach meinem Arbeitstag als Tourguide so viel Zeit mit Turri und den restlichen vier Kapuzineraffen in deren Gehege wie es nur irgendwie möglich ist. Mittlerweile kommt Turri regelmäßig auf meine Schulter, spielt mit mir im Sand und überprüft meine Haare. Unter den Tieren ist das Lausen (Grooming) ein Zeichen von Liebe und Respekt. Vermutlich werden wir die Fünfer-Gruppe Ende des Jahres im Nationalpark in Tortuguero auswildern. Es schreit also fast danach, dass ich mir dann wieder ein Flugticket nach Costa Rica buche.

    Und nach dem Zeitungsbericht hat Anna mir per eMail die Geschichte nochmals geschrieben:

    Turri wurde in dem Ort "Turrialba" als Haustier mishandelt. Sie wurde von der Polizei, einen Monat bevor ich kam, in das Rescue Center gebracht. Turri war total verängstigt und zitterte an ihrem ganzen Leib, sobald ein Mensch auch nur an ihrem Gehe vorbei lief. Als ich anfing in dem Krankenhaus des Centers zu arbeiten, sah ich dieses kleine Wesen und ich hatte direkt das Bedürfnis ihr zu helfen! Ich fragte meine Chefin, ob ich mich speziell um sie kümmern dürfe und sie sagte ja. Ich versuchte mich ganz langsam, mit viel Zeit und noch mehr Geduld, anzunähern. Mein Ziel war es dieses Äffchen wenigstens zum Essen zu bringen. Nach ungefähr einem Monat wurde ihr Zittern schwächer und ihre Augen sahen ein wenig entspannter aus! Irgendwann trank sie sogar aus der Milchschüssel, die ich in der Hand hielt! Das war das erste Erfolgserlebnis. Von dem Moment an ging es weiter aufwärts. Turri verstand wohl, dass ich ihr nicht Böses will!
    Sie wurde ein wenig zutraulicher und nahm irgendwann sogar Früchte aus meiner Hand. Ich war sehr stolz, dass wir es bis dahin geschafft
    hatten! Meine Zeit in Costa Rica sollte aber planmäßig zuende gehen. Da Turri aber von niemand anders Essen annahm, hatte ich Angst,
    sie zu verlassen. Ich buchte also wieder einen Flug und meine Zeit für und mit Turri ging weiter.
    Als ich nach 3 Monaten wieder in ihrem Gehege stand war ich total aufgeregt, weil ich nicht wusste, ob sie sich wohl noch an mich erinnerte. Sie tat es aber! Sie kletterte ganz demonstrativ auf meinen Arm (das erste Mal!!!) und ließ sich Früchte reichen!
    Ich war überglücklich und voller Motivation ihr weiterzuhelfen und sie weiterhin zu fördern.
    Um meinen Aufenthalt in Costa Rica finanzieren zu können, fing ich mit den Touren an. Die Reaktionen, die ich in den Touren zu meiner Geschichte mit Turri bekam machten mich noch stolzer und trieben meine Energie noch weiter nach oben!
    Turri ließ sich von mir anfassen und sie fing sogar an meine Haare auf Ungeziefer zu untersuchen. Bei den Affen nennt sich das "Grooming" und es symbolisiert Liebe und Respekt, ganz nach dem Motto "Wenn du mir Gutes tust, dann kümmere ich mich auch um dich".
    Turri adoptierte einen kleinen Kapuzineraffen namens Sherman, sie kämpfte gelegentlich sogar um die Alphaposition und scheint nun völlig inmitten der fünf anderen Kapuzineraffen unseres Centers angekommen zu sein.
    Ende des Jahres wird diese Gruppe in einem Nationalpark auf einer Insel ohne Zutritt für Menschen ausgewildert.
    So hat sie also wieder eine Chance auf ein "ganz normales Affeneleben". Mit einer Familie ihrer Art, ohne Menschen und vor allem OHNE Trauma

    Oben: Eine Frisur zum Brüllen? Brüllaffenbaby im Haar einer Pflegerin! ;)
    Aber niedlich sind die Brüllaffen nicht mal als Baby...

    Oben: Die Faultierbabykrippe mit den ganz Kleinen...

    Oben: Und hier ein weiteres Krokodil, scheinbar im Gegensatz zu den Kaimanen ist diese Art für Menschen gefährlich!

    Nun kommen wir zu den Katzen!
    Vorab: Es hat keinen Jaguar hier, dabei ist ein Jaguar doch genau das was ich sehen wollte!
    Aber es hat Ozelot und Langschwanzkatzen hier! Immerhin!

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 4. Juli 2019 um 07:26

    Hoi Mobililx

    Offtopic:

    Zitat von Mobilix

    Das Ding funktioniert wie eine mongolische Jurte, praktisch mit Lodenstoff aussen. Aber ganz ehrlich: eine Hinterlüftung ist das nicht, das ist einfach eine zwar schlagwasserdichte, aber vollkommen diffusionsoffene Hülle. Wäre mal interessant, hier den U-Wert zu erfahren, darüber schweigt der Hersteller ja ausgiebig. Ich bin aber sicher, dass man ein mehrfaches an Heizenergie aufwenden muss, um das Ding bei Frost behaglich zu halten.


    Ich denke das hast Du falsch verstanden.
    Es ist nicht nur ein Zirbenholzgerippe das mit Stoff bespannt ist.
    Es ist eine Kiste die auch isoliert ist. :wink:
    Der Stoff aussen ist natürlich Dampf- und auch Lufturchlässig, aber da er Abstand zur Isolation hat und 'nur' gespannt ist kann auch unten Luft in den Zwischenraum eintreten und oben wieder entweichen.
    Wie es genau war weiss ich nach der Zeit nicht mehr, obwohl der Erbauer und ich lange zusammengesessen sind und darüber gesprochen haben.
    Schau da mal vorbei wenn Du in der Nähe bist, es lohnt sich!

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 3. Juli 2019 um 10:32

    Tag 13: Gebrüll und nasse Tücher!

    Es brüllt!
    Und zwar laut!
    Ich schau auf die Uhr und danach wundert es mich nicht mehr dass es draussen noch dunkel ist, denn es ist so um halb vier Uhr!
    Irgendwas brüllt da draussen rum, es scheinen verschiedene Stimmen zu sein!
    Und die Schreie sind anders als die welche ich schon von Brüllaffen gehört habe!
    Sabine ist auch wach und kann sich genausowenig einen Reim drauf machen wie ich.
    Ich geh mal zur Glastüre und schau raus, alles ist dunkel!
    Doch da!
    Da bewegt sich was auf unserer Terrasse!
    Und es kommt auf mich zu, kratzt an der Türe und...
    ...miaut ganz ängstlich!
    Es ist die sonst eher arrogante Hauskatze der Lodge!
    Die will rein, obwohl sie sonst Abstand zu Menschen hält!
    Es scheint so als hätte sie Angst!
    Ich nehm die Taschenlampe und meinen Flir ONE Pro-Wärmebildkameraaussatz fürs Smartfone und öffne die Tür nur so breit dass ich raus, aber die Katze nicht rein kann!
    Nun leuchte ich erst mal in die Gegend und sehe nichts was nicht hier hin gehören würde, aber die Schreie gehen weiter!
    Die Katze sucht zwischen meinen Füssen offenbar Schutz, sie ist enorm nervös!
    Ich auch etwas...
    Ich geh vorsichtig etwas raus, leuchte in die Baumkronen rauf und sehe...
    ...Baumkronen!
    Aber nichts was so schreien könnte...
    Also wird die Wärmebildkamera eingesetzt, und da seh ich...
    ...auch nichts!
    Na ja, also wieder rein bevor ich von einem schreienden Ungeheuer gefressen werde.
    Beim Hineingehen bemerke ich dass vor jedem der Zimmer jemand steht...somit ist klar dass wir uns das nicht eingebildet haben!
    Na ja, wieder ab ins Bett, wo ich natürlich nicht mehr schlafen kann.
    Sabine gehts auch nicht besser, aber nur schon liegen bringt Erholung, darum bleiben wir noch liegen bis die Sonne aufgeht.
    Danach folgt natürlich das Frühstück, denn zum Mittag- oder Abendessen ists noch zu früh.
    Aber davor geh ich nochmals raus und suche die Störenfriede!
    Und diehe da, ich finde sie auch!
    Es sind Herr, Frau und Kind Brüllaffe!
    Danke für die tolle Nacht, ihr Deppen!!!

    Oben: So reizvoll die Hängematte auch am Meer hängt, mit den Brüllaffen zusammen passt das nicht...

    Das Frühstück sorgt wieder mal infolge sprachlicher Differenzen zu diesem und jenem Lacher auf allen beteiligten Seiten, herrlich!
    Anschliessend packen wir unsere Schnorchelausrüstung und gehen zum gestern besuchten Laden, wo wir wieder die Verkäuferin und weitere Touristen antreffen.
    Nach einiger Zeit, die die Verkäuferin mit diversen Telefonaten verbringt, teilt sie uns mit dass heute kein Guide schnorcheln gehen will, da es wegen dem hohen Wellengang viel zu viele Schwebepartikel im Wasser hat.
    Na ja...ich habs beinahe vermutet und sie hat es gestern ja schon angedeutet.
    Also nix schnorcheln in Cahuita! :(
    Aber etwas Gutes hats doch dass wir hierher gekommen sind!
    Denn bei einem daherfahrenden Dreirad hör ich ein Musikstück, das ich schon in früher Jugend als Titelmelodie einer Radiosendung im Ö3 immer wieder gehört habe und das mir sehr gut gefällt obwohl es keine der für mich üblichen Musikrichtungen ist:
    'Last Date' von Floyd Cramer!
    Sehr schön!
    So beschliessen wir das 'Jaguar Centro de Rescate' bei Puerto Viejo zu besuchen.
    Schlauerweise nehmen wir die Badeutensilien auch gleich mit, könnte ja sein dass uns ein toller Strand vors Auto hüpft!
    Und so tuckerln wir los in Richtung Süden, grobe Richtung Panama!
    Nach etwa 17km erreichen wir Puerto Viejo de Talamanca und was soll ich sagen...
    Schöner als Cahuita ist es auch nicht, aber es hat viel mehr Menschen!
    Vor allem Touristen!
    Trotzdem schauen wir schon mal wies mit Baden aussieht...aber...

    Oben: So siehts bei Puerto Viejo aus...na ja...ein wenig schräg ists schon, und damit mein ich nicht nur das Schiff! ;) (Handyaufname)

    Oben: Aber hier ist ein Surfer-Paradies! (Handyaufname)


    Na ja, fahren wir weiter...
    Nach gut 4,5km erreichen wir die Einfahrt zum 'Jaguar Centro de Rescate'...bemerkens aber dummerweise nicht rechtzeitig!
    Das heisst: Wir düsen in aller gebotenen Souveränität ahnungslos daran vorbei!
    Bis Sabine ein Schild entdeckt das in die Richtung zeigt von wo wir herkommen!
    Nach kurzem abwägen ob ich nun den Kopf auf das Lenkrad schlagen soll oder doch lieber daran drehe (Am Lenkrad, nicht am Kopf) greiff ich mal beherzt ins Lenkrad und schmeiss das Kistlein rum, schwupps, schon sind wir in der Einfahrt!
    Zuerst fahren wir die Strasse bis zum Schluss, den es gar nicht gibt weil da eine Kehre ist welche uns wieder auf dieselbe Strasse, nur in anderer Richtung, bringt.
    Und dann sehen wir endlich das Tor vom 'Jaguar Centro de Rescate'!
    Jaja, genau, wir sind also auch da vorbeigefahren, tststs...
    Nun parkieren wir, steigen aus und sehen das Schild auf dem steht dass Sonntag geschlossen ist!

    Oben: Und was haben wir heute für einen Tag?
    Genau, Sonntag!

    Was für ein Tag bisher...
    Mit Gebrüll, aber ohne Schnorcheln oder 'Jaguar Centro de Rescate'...
    Na ja...
    Wir steigen also wieder ins Kistchen und düsen weiter in Richtung Süden, bis Sabine eine Strasse an den Strand entdeckt!
    Dort fahren wir rein, parkieren (was nur mit sehr kleinen Autos möglich ist) und bestaunen das Verkehrskaos, das hier drei Autos und ein Bus veranstalten!
    Vollbepackt mit unserem Badezeug gehen wir zum Strand, dem 'Playa Punta Uva' nahe Manzanillo, Luftlinie nur noch wenige Kilometer von Panama entfernt!
    Wer kennts nicht: 'Oh, wie schön ist Panama'! ;)
    Aber da reisen wir jetzt nicht hin, auch in Ermangelung eines Tigers...
    Dafür gehen wir den Strand entlang und freuen uns nicht über die vielen Menschen hier!

    Oben: OK, der Strand ist nicht zu verachten, aber das sind die menschenleersten Meter des Strandes...und schon das ist mir zu viel!

    So sehr 'freuen wir uns nicht' dass wir bald mal umdrehen und nach Cahuita zurückfahren!
    Auf dem Weg suchen wir den südlichen Eingang des Cahuita-Nationalparks, um schneller zu den schönen kleinen Buchten zu kommen, aber der Feigling von einem Eingang versteckt sich vor uns!
    So düsen wir halt nach Cahuita, beziehungsweise daran vorbei zu einem kleinen Supermarkt, in dem Sabine Knabbereien und Getränke einkauft während ich dem Auto Gesellschaft leiste.
    Danach stellen wir das Auto zurück zur Unterkunft, packen unser Badezeugs ohne das Schnorchelequippement und watscheln wieder quer durch das Dorf zum Nationalpark.
    Auch diesmal treffen wir den aufdringlichen Guide von allen bisherigen Tagen und auch diesmal macht er nicht nur eine saure Miene sondern auch kein Geschäft.
    Denn wir gehen nur baden, dazu brauchen wir keinen Guide!
    Und während wir so watscheln, den Rio Suarez queren und gemütlich vor uns herschwitzen entdecken wir einen kleinen, aber feinen Strand!
    Und das ohne so weit zu gehen wie wir es eigentlich vor hatten!

    Oben: Tatataaaaa!!! I proudly present you: The Beach of the Beaches!

    Oben: Und hier die Aussicht von meinem Liegeplatz! W U N D E R S C H Ö N ! ! !
    Um nicht sogar 'W-A-U' zu sagen!

    Und hier machen wir was Badende halt so machen: baden!
    Mal in der Sonne, mal im Meer, aber immer: baden!
    Dazu passt dass ich die Badehose montiert habe!
    Das macht nicht nur Sinn während ich im Wasser bin, nein, auch an Land macht das Sinn!
    Denn die Eine oder Andere Welle ist etwas vorlaut und möchte sich auf mein Badetuch legen!
    Aber Held wie ich nun mal bin kann ich das unter Einsatz einzelner Kalorien vereiteln!
    ...meist...
    Aber nicht bei der fiesen Welle die mich beim Dösen kalt erwischt und das halbe Tuch einnässt!
    Womit wir nun wissen: Die Costa-Ricanischen Wellen müssen Inkontinent sein, denn wie sonst könnte die Welle mein Tuch einnässen?
    Es ist herrlich hier, trotz nassem Tuch!
    Unter Palmen zu liegen, im seichten Meer zu planschen, das alte Spiel 'Mann wirft sich in die Welle' spielen und dabei nicht immer nur verlieren...das hat schon was!
    So vergeht die Zeit wie im Fluge, lediglich dass keine Touristen mehr in Richtung Osten sondern alle Richtung Cahuita gehen zeigt uns dass es bald 16:00 Uhr sein muss...denn um 16:00 schliesst der Park!
    Aber wir hetzen nicht, zumal wie erst kurz vor 14:00 Uhr den Strand gefunden haben.
    Und wie vermutet lässt man uns auch um 16:25 noch raus und die Letzten sind wir bei Weitem nicht!
    Die Einheimischen nehmens nämlich sehr gemütlich mit dem Rausgehen...
    Während Sabine sich noch kurz in den Parkeigenen Nasszellen frisch macht geh ich zum Fluss hinter dem Parkeingang und sehe da das Schild 'Beware of Crocodiles'...
    Also beware ich mich halt vor den Krokodails, brav wie ich bin!
    Aber zwei kleine Touristenkinder spielen direkt am Zaun, der auch nur knapp neben dem Flussufer steht, und eines will sogar noch rüberklettern.
    Und die Eltern schauen zu und trinken irgendwas, von Einschreiten oder sonstwelcher Reaktion keine Spur!
    Drum schreite dann halt ich ein und rufe die Jungs etwas vom Zaun weg.
    Auch wenn ich kein Krokodil gesehen habe find ich das einfach zu gefährlich!
    Den Eltern sag ichs natürlich noch, was nur grosse Augen verursacht.
    So wie die reagiert haben sind ihre Hirnwindungen heute noch damit beschäftigt den Zusammenhang zwischen dem Schild, dem Fluss und Gefahr für die Kinder zu begreifen...
    Und nein, es waren keine Amis sondern französisch sprechende Leute.
    Sabine ist schon fertig während mein Kopf noch immer hin und her wackelt wegen dieser Eltern, und so gehen wir raus aus dem Park!
    Wohl zum letzten Mal, zumindest für diese Reise!
    Denn morgen ist ja das 'Jaguar Centro de Rescate' angesagt!
    Zumindest wenn wir als Unangemeldete da rein dürfen...
    Wir genehmigen uns wieder mal Nachos mit Guacamole und zwei Cocktails im Restaurant beim Nationalparkeingang und so gegen 18:00 Uhr Gehen wir zurück in unser Zimmer, ab unter die Dusche!
    So um 19:00 gehts wieder in die hoteleigene Pizzeria, wo wir einen Tisch reserviert haben und gutes Essen mit dazu passendem Wein bekommen!
    Herrlich so nah am Meer unter Palmen und dem Sternenhimmel zu sitzen, in kurzen Hosen und T-Shirt, wie es sich gehört!
    Wir geniessen noch etwas die Situation während sich so langsam etwas Ferienende-Melancholie einstellt...
    So gegen 22:30 gehts ab ins Bett, gute Nacht!

    Tag 14: 'Jaguar Centro de Rescate' oder 'Sind wir schon in Panama?'

    Guten Morgen! Das übliche frühmorgendliche Procedere nimmt wieder seinen Lauf: Haare einsetzen, Zähne kämmen und Linsen putzen, wie jeden Morgen.
    Insofern ist Costa Rica auch nicht anders als die Schweiz.
    Erst das Frühstück mit den üblichen sprachlichen Lachgründen ist minim anders als zuhause.
    Auch heute würde es nichts werden mit dem Schnorcheln, denn die Karibik ist noch immer wellig wie meine Haare!
    Aber wie wollen ja zum 'Jaguar Centro de Rescate', und da sollten wir um 09:30 sein!
    Denn falls wir dann nicht mitkönnen hätten wir noch die Chance für die Führung um 11:30 Uhr!
    Schlau, gelle? ;)
    Schon bald düsen wir mit unserem kleinen Hopser in Richtung Süden!
    Zum Glück sind wir sehr früh dran, denn die meisten Anderen sind extrem früh dran!
    Nur wenige sind pünktlich, und die finden kaum mehr Parkplätze!
    Und es sind viele Leute hier, sehr viele Leute!
    Menschenmassen!
    Hilfe!!!
    Kaum hab ich das Auto geparkt (Sabine ist schon ausgestiegen um sich zu erkundigen) geht auch schon eine Türe auf und Leute kommen raus, die uns dann auf spanisch und englisch bitten reinzugehen.
    Erst gehts durch den Souveniershop ins Restaurant, wo man sich dank der Menschenmassen kaum was zu trinken holen kann.
    Kaum haben wir unsere Getränke ruft man uns schon woandershin zu gehen.
    Was wir auch tun!
    So stehen wir dann alle unter einem Dach und sind von Gift- und anderen Schlangen umgeben!
    Und die sind zum Glück von Terrarien umgeben, was mich wesentlich ruhiger dastehen lässt.
    Nach einigen Minuten beginnen die Angestellten uns nach Sprachen aufzuteilen!
    Und so kommen wir mit einigen Deutschen zusammen zur Gruppe welche von Anna, einer deutschen Helferin des Centers, geführt wird.
    Erst werden uns die Terrarien der Schlangen gezeigt und dann gehts schon unter dem Dach hervor, denn hier versteht vor lauter Lärm den die Franzosen und die Amis machen kein Mensch mehr was!
    Und da wir von den Terrarien auch kaum was gesehen haben entschliesst sich Anna richtigerweise mit uns zu einem Krokodil, wo es ruhiger und friedlicher ist und wir uns sogar untereinander verständigen können ohne uns gegenseitig anzuschreien, zu gehen.
    Denn es hat ja weder Franzis noch Amis da...
    Schön!
    Anna erzählt die Geschichte der Station, von den Anfängen mit einem verletzten Jaguar (Daher der Name, aber Jaguare haben sie höchst selten hier) bis zur heutigen Situation.
    Spannend!
    Aber hört es Euch selbst vor Ort an, diese Station soll ruhig etwas unterstützt werden!
    Während sie so erzählt seh ich einen Ara in einem Bau, aber leider nur ganz kurz, danach versteckt er sich wieder, der kleine Feigling!
    Aber immerhin: Nun hab auch ich einen Ara gesehen!

    :D

    Oben: Auch der Kleine hört Anna aufmerksam zu, ich schwör! ;)

    Oben: Während sie so erzählt wackelt ein Ameisenbär auf dem Dach des Hauptgebäudes rum und tut so als ob das das Normalste der Welt wäre...

    Oben: Auch mehrere Ozelote (Leopardus pardalis) werden hier behandelt.

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 3. Juli 2019 um 07:18

    Hoi zämä

    Zitat von Mobilix

    Mir ist kein Wohn-, Expeditions- oder Forschungsmobil bekannt, wo das realisiert ist. Und sich bewährt hat.

    Klick mich um eines kennenzulernen! Habs mir vor einiger Zeit live angeschaut und ist oberhalb der 3,5-Tonnenklasse wirklich überzeugend!

    Zitat von Mobilix

    Deswegen einfach, simpel und bewährt:
    1. Aussenhaut Alu
    2. Mehrschichtiges Styrodur
    3. Alu-Dampfsperre
    4. Innenbeplankung, idealerweise strategisch günstig verstärkt zur Möbelbefestigung.


    So ists natürlich sehr gut, aber meiner Meinung nach schwiriger zu erstellen als die Hinterlüftung der Wände. Für Decke usw jedoch die einzige richtige Lösung.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 2. Juli 2019 um 11:17

    Oben: Der behütet seinen Ar... mit einem Schneckenhaus statt sich selbst ein Haus zu bauen, der faule Kerl!

    Oben: In einem Baumstamm entdecken wir noch eine ganze Ansammlung der Schneckenhausräuber!
    Und wir staunen echt wie diese Einsiedlerkrebse auf die Bäume steigen!
    Hätt ich nicht gedacht!

    Oben: Draussen am Riff überschlagen sich zwar nicht die Ereignisse, aber immerhin die Wellen!

    So langsam geht uns die Hoffnung aus bis zum Ausgang am anderen Ende des Nationalparks zu gelangen ohne vorher verdurstet zu sein, weshalb wir umkehren.
    Bei den Bänken und Tischen von vorhin sehen wir Touristen die den verletzten Kaputzineraffen mit Chips füttern. Ich bin dabei nicht erstaunt dass die Touris aus den USA stammen...
    Eine dort in der Nähe sitzende Rangerin kommt daher und vertreibt den Affen mit Schlägen, was auch nicht nötig wäre...
    Unschöne Bilder, sei es von den Touris oder von der Rangerin, da haben beide nicht begriffen was zu tun ist oder eben nicht zu tun ist.
    So zumindest meine Meinung.
    Wir gehen nach einer kleinen Pause bei den Bänken weiter, diesmal in schnellem Wandertempo direkt und ohne gross anzuhalten in Richtung Cahuita, denn unsere trockenen Kehlen brauchen dringend was Durstlöschendes!
    Für den Weg vom Eingang hierher haben wir 3 Stunden und 37 Minuten benötigt, nun wollen wir schauen wie lange wir ohne Pausen benötigen, damit wir wissen wie lange wir gehen müssen falls wir in den nächsten Tagen an den kleinen Traumsträndchen baden gehen wollen.
    Und ich habe so rund eine Stunde in Erinnerung, denn das nächste Bild wurde noch an der Punta Cahuita, wo wir den verletzten Affen und die Touristen gesehen haben, um 13:15:51 aufgenommen...

    Oben: Die Spinne spinnt so sehr dass in der Mitte ein wunderschöner dichter Stoff entstanden ist...

    Oben: ...und der Vogel badet um 14:15:24 direkt neben dem Parkeingangsgebäude, also haben wir bis an wenige Sekunden eine Stunde benötigt, trotz Hitze und Durst!

    Und so sitzen wir schon bald wieder im Garten des 'Cahuita National Park Hotel And Restaurant' und schlürfen eine Lemonata und bald darauf noch einen Piña Colada und genehmigen uns eine Kleinigkeit zu essen.
    Herrlich hier dem tosenden Meer zuzuschauen!

    Oben: Im Schatten auf bequemen Stühlen und direkt am Meer schlürfen und mampfen wir vor uns hin!

    Oben: Und es tost wirklich! Herrlich anzuschauen, aber blöd für unsere Schnorchelwünsche!

    Oben: Und im Baum nebenan fault noch immer das faule Faultier rum!

    So gegen 16:00 Uhr können wir endlich unser Bargeld der nicht ganz soooo düsig-schnellen Servierdüse überreichen und uns auf den Weg zum Cahuita Inn machen, denn duschen wäre langsam angesagt.
    Auf dem Weg dorthin halten wir bei einem Geschäft an und fragen wies mit Schnorcheln aussieht.
    Die Dame da sagt uns dass es morgen vielleicht möglich ist, wir sollen doch um Neun Uhr morgens hier vorbeischauen und unser Schnorchelzeugs mitnehmen.
    Abgemacht!
    Also ab nach Hause unter die Dusche!
    Wobei erst Sabine duschen darf, während ich noch etwas am Meer vor 'unserem' Bungalow rumlatsche und fotografiere.

    Oben: Wenn schon Eugene H. Krabs, besser bekannt als Mr. Krab, schon hier ist muss er auch fotografisch erfasst werden!

    Oben: Und zwar nicht nur einmal, nein, zweimal mindestens! Wenn ichs schon mal schaffe die Viecher zu fokussieren und abzudrücken bevor sie wegrennen!
    Und die rennen sofort weg!!!
    Fieslinge!

    Oben: Da ist sogar der Kleine hier noch Kooperativ dagegen!

    Noch kurz die Kamera ins Zimmer bringen, die Badehose montieren und nach der kalten Dusche neben dem Pool in den Pool gehüpft!
    Herrlich hier!
    Auch wenn der Pool nur klein ist, er ist tief, kühl und lang genug um zwei-drei Züge zu schwimmen!
    Gut tuts!!!
    Und bald ist es 18:00 Uhr und auch ich hüpf unter die Dusche, denn beim Abendessen möcht ich ja nicht dass alle anderen Gäste dank meiner Ausdünstungen in Ohnmacht fallen.
    Da uns die Restaurants hier in Cahuita nicht sonderlich auf Reinlichkeit bedacht vorkommen essen wir auch heute im Restaurant unserer Unterkunft!
    Und da es hier ja einen schönen, holzbefeuerten Pizzaofen hat nehm ich eine Pizza und Sabine Tagliatelle!
    Dazu natürlich eine Flasche Rotwein und ein San Pelegrino, anschliessend einen Espresso und einen Grappa, was sonst!
    Wie eigentlich immer in diesem Urlaub zieht es uns aber schon früh ins Bett, gute Nacht!

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 1. Juli 2019 um 20:39

    Hoi zämä

    Zitat von Jannek

    Bin kein Isolierprofi...


    Bei mir, bei Pelzerli und wohl noch einigen hier ist es Teil des Berufes. Daher auch die Bedenken wegen dem Alu aussen.

    Zitat von Jannek

    Der Nachteil bei 60mm + 4mm Sperrholz Dämmung ist, das ich für die Seitz Fenster Z-Profile einbauen muss.


    Dafür könntest Du die Fenster versenkt einbauen, hat auch seine Vorteile :wink:

    Zitat von Jannek

    Armaflex soll ja 100% diffusionsdicht sein.


    Nein, ist es nicht. 100% Dampfdicht sind Metalle und Glas, wobei beim Stahl noch das Rostproblem hinzukommt.

    Grundsätzlich darf innen nicht mehr Dampf in die Wand eintreten als aussen entweichen kann.
    Dein Problem ist dass Deine äussere Schicht dampfdicht ist, also darf innen auch nichts eintreten.
    Bei einem Urlaubsmobil ohne viel Wintercamping spielt das nicht so eine grosse Rolle, bei einem ganzjährig bewohnten Womo schon.

    Zitat von Mobilix

    wie soll er denn eine effektive Hinterlüftung realisieren? Er müsste ja dann unten Lufteinlassöffnungen machen und oben Auslassöffnungen. Damit das effektiv ist, braucht es schon größere Querschnitte. Wie soll das praktisch funktionieren?


    Keiner sagt dass es einfach sein wird. :wink:
    Aber so effektiv wie z.B. bei einem mit Steinwolle gedämmten Haus brauchts ja auch nicht zu sein, da die vorgesehene Isolation schon einiges an Dampfwiderstand bietet.
    Grundsätzlich darf diese Isolation auch nass werden, die Aussenhaut muss also nicht ganz dicht sein, da kann man schon was machen mit Kiemenblechen usw.
    Natürlich wäre es perfekter wenn man es mit mehr als 25mm Hinterlüftung und grossen Ein- und Auslässen machen könnte, aber auch mit einer nicht perfekten Hinterlüftung ist die Gefahr dass der Dampf in der Isolation kondensiert geringer als bei vollflächiger Verklebung ohne Hinterlüftung.

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 1. Juli 2019 um 14:45

    Hoi Jan

    Wie wäre es wenn Du zwischen den Streben nicht und nur über die Streben hinweg mit z.B. 4cm Styrodur isolierst?
    Du würdest 2cm Innenbreite verlieren, könntest dann aber die Aussenhaut aus Alu so abändern dass eine Hinterlüftung stattfindet!
    Dann bräuchtest Du innen keine Dampfsperre mehr, da würde die Isolation selbst reichen und Du könntest innen problemlos eine Holzoberfläche machen.

    Deinen Vorschlag mit den 1cm Abstandshaltern sehe ich kritisch, da die Hinterlüftung bei 1cm nicht funktioniert.

    Deinen anderen Vorschlag mit der DampfBREMSE sehe ich als Fehler an, dann lieber nichts, wie mrmombas Online-Berechnungen gezeigt haben (Habs nicht nachgerechnet, erscheint mir aber plausibel). Denn zum Austrocknen wirst Du die Wand nie bringen und mit der Dampfbremse trocknet sie eher schlechter aus.

    Was Du bei einem ganzjährig bewohnten Womo mit Alu-Aussenhaut brauchst ist innen eine DampfSPERRE oder aussen eine Möglichkeit den Dampf abzugeben, also entweder eine Hinterlüftung oder eine Perforierung der Aussenhaut.
    Letzteres wirst Du wohl eher nicht wollen.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 1. Juli 2019 um 10:04

    Oben: Hier mal eine Echse die nicht am Boden rumwuselt, wohl weil sie sich für einen Affen hält, nehm ich mal an.

    Oben: Und wenn ein Schmetterling schon so schön posiert dann muss sein Bild auch in den Reisebericht!

    Oben: Das müsst ein Fregattvogel sein, sicher bin ich mir aber nicht...

    Oben: Und bei den beiden da hinten tippe ich auf Schmuckseeschwalben (Thalasseus elegans)...

    Oben: Und das wunderschöne Meer reizt so stark um baden zu gehen dass selbst eine Kokosnuss nicht widerstehen kann!

    Oben: Wieder ein Fregattvogel, dem weissen Kopf nach zu urteilen aber noch ein Junger!

    Wir erreichen den östlichsten Spitz des Cahuita Nationalparks, die 'Punta Cahuita', wo einige Tische und Bänke für die
    Touristen bereitstehen.
    Wenige Meter davor fällt uns ein Weissschulter-Kapuzineraffe (Cebus capucinus) auf, der echt gruselig ausschaut!
    Denn der arme Kerl hat deutliche Bissspuren im Gesicht!
    Ob die Bisse von einem anderen Affen oder sogar von einer Katze kommen wissen wir nicht, aber was wir wissen ist dass seine
    Wundern schon eitern!
    Man sieht oberhalb der Augen tiefe, offenbar von Reiss- oder Eckzähnen herrührende Wunden und dazu sind die Maulecken beziehungsweise Backen ebenfalls von Zähnen bis oberhalb der Nasenlöcher aufgerissen!
    Was muss das arme Tier für Schmerzen haben!
    Und nun kommt ein Bild davon, nichts für schwache Nerven!!!

    Oben: Von der Grösse des Mundes der da zugebissen haben muss tippe ich auf eine Katze.
    Wobei ein Ozelot (Leopardus pardalis) zumindest gemäss Wikipedia üblicherweise die Kapuzineraffen nicht auf dem Speiseplan hat, er frisst eher kleinere Tiere.
    Die nächste infragekommende Katze dürfte dann der Jaguarundi (Puma yagouaroundi) sein, der jedoch auch nicht als Kapuzinerkiller bekannt ist.
    Grössere Katzen wären dann noch der Puma und der Jaguar, wobei die Bissspuren meiner Meinung nach zu klein sind für die beiden doch recht grossen Kätzchen.
    Man weiss es nicht und der Kapuziner hat wohl ein Schweigegelübde abgelegt, denn er sagt nichts dazu.

    Wir gehen weiter, denn wir haben das Tier nur kurz gesehen, zu kurz um die Verletzungen deuten zu können.
    Darum denken wir dass das Tier entweder verletzt oder krank ist, und mit verletzten oder kranken Tieren ist nicht zu spassen!
    Es ist heiss, sehr heiss, auch weils nun kurz nach zwölf Uhr mittags ist.
    Unsere Getränke sind schon beinahe aufgebraucht und wir schwitzen so stark dass wir auch nach einem Sprung ins Meer kaum nasser werden würden!
    Da wir aber keine Badekleider dabei haben, nicht mal eine simple Badehose oder einen Bikini (Kleider sind ja auch so was von
    Unpraktisch beim schwimmen und minim aus der Mode), bleiben wir an Land.
    Die Strände hier sind klein, mancher nur 2x3m und meist nicht sandig, sondern aus kleinen Korallenbruchstücken gebildet.
    Aber sie sind wunderschön!
    Und das Riff weiter aussen hält die Wellen fast komplett ab, das muss ein Traum sein hier zu schwimmen oder, falls es Fische
    hat, zu schnorcheln!
    Nur darf man Letzteres nur mit Guide...

    Oben: Muschel auf Korallenbeet, ich könnte stundenlang diese Formen betrachten!

    Oben: Offenbar will hier eine Kokospalme ihre Wurzeln auf die Korallenbruchstücke schlagen!
    Tststs, immer diese Gewalt!!!

    Oben: Einer der wunderschönen kleinen Strände da, und ich kanns natürlich nicht lassen bis zum Knie ins Meer zu stehen!
    Herrlich, so eine Abkühlung!

  • MB 814, Alu Koffer Seitenwand Isolierung

    • Picco
    • 1. Juli 2019 um 07:15

    Hoi Jan und herzlich willkommen hier!

    Da Du ja ganzjährig drin wohnen willst musst Du das Thema Dampfdiffusion sehr ernst nehmen.
    Mit einer Alu-Aussenhaut erst recht, denn Alu ist eine echte Dampfsperre.
    Die Innenhaut sollte eigentlich Dampfdiffusionsdichter sein als die Aussenhaut, ansosnten ergibt sich irgendwann Kondenswasser in der Isolation bzw. an der Aussenhaut. Auch wenn die Isolation kein Wasser aufnimmt! Denn Dampf geht trotzdem durch und kann kondensieren und je nach Temperatur dann auch gefrieren. Dass Deine Isolation das nicht lange mitmacht dürfte klar sein.
    PUR ist meiner Meinung nach nicht so gut geeignet, da es sehr 'bröselig' und spröde ist, da würd ich schon eher auf Styrodur zurückgreifen.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 30. Juni 2019 um 09:35

    Oben: Hier spinnt mal wieder jemand...

    Oben: ...während hier mal grüne Nieren odrr so was Ähnliches versuchen meinen Kopf zu treffen!

    Oben und unten: Wie geschrieben, man hat kaum Platz seine Füsse zwischen die Eidechsen zu stellen! Zumindest wenn man dazu mehr als 10m zwischen den Echsen benötigt...

    Oben: Aufsitzerische Aufsitzerpflangen sitzen einem Baumstamm auf...

    Oben: ...während das Meer nur scheu unter den Bäumen durchblinzelt!

    Oben: Zwischendurch gibts wieder Akrobaten zu beobachten...

    Oben: ...und Schmetterlinge zu sehen! Än Guätä übrigens.

    Oben: Nebst Aufsitzerpflanzen gibts auch...

    Oben: ...Aufsitzeraffen, die dort oben...

    Oben: ...noch Kunststückchen vorführen! Aber vielleicht kratzt er sich auch, keine Ahnung.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 29. Juni 2019 um 12:33

    Oben: Wir sehen viele Echsen...

    Oben: ...und Krabben in allen Farben!

    Oben: Manchmal sogar Krabben mit Häuschen...

    Oben: ...das bei einigen sogar einen grünen Touch hat!

    Oben: Sabine entdeckt im Vorbeigehen eine am Baum kaum sichtbare Echse, der wohl ein Teil des Schwanzes fehlt.
    Einige Touristen gehen an mir vorbei und suchen was ich denn da fotografiere, sehen die Echse aber erst nachdem ich sie ihnen zeige!
    Zugegeben: Ich habe sie auch nicht gesehen bevor mich Sabine drauf hinwies.

    Oben: Hab ichs schon erwähnt? Die Bäume der tropischen Wälder faszinieren mich enorm!

    Oben: Man muss immer aufpassen dass man nicht plötzlich eine Flacheidechse an der Schuhsole kleben hat...

    Oben: ...oder von pösartigen tomatenähnlichen Dingern auf Kopfhöhe niedergeschlagen wird!

    Oben: Selbst Spinnen in Gross und Klein breiten ihre Netze aus...Gefahren über Gefahren, und das obwohl wir nicht fahren sondern gehen! :-O

    Oben: Zwischendurch erhaschen wir immer wieder mal einen Blick am Meer...jaja, könnte gefallen!!!

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 28. Juni 2019 um 13:29

    Hoi Arno

    Zitat von WoMoG

    ich verstehe den Hype um den Aguti nicht, bei mir steht einer regungslos im Keller ...


    :lol::lol::lol:

    Musste erstmal googeln, aber jetzt hab ichs auch kapiert!
    Schon erstaunlich was man aus so einem Tierchen so alles machen kann 8):wink::lol:

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 28. Juni 2019 um 10:09

    Oben: Da! DA! DAAAAAAA!!! Ein Waschbär! Live und in Farbe! KREISCH!!!

    Oben: Da kann der Brüllaffe nur noch dumm in die Ferne schauen...

    Oben: Wobei er wahrscheinlich bei seinem Kollegen hier schaut wie man so einen Grefschwanz nutzen kann.

    Oben: Dieses schockierte Bunthörnchen bleibt regungslos, mit weit aufgerissenem Maul und Augen, stehen und schaut aus als ob es den Leibhaftigen oder noch schlimmeres (z.B. Senf auf einer St.Galler Bratwurst) gesehen hätte!

    Während wir den Hörnchen zuschauen hör ich was rascheln und schau natürlich sofort ins Gebüsch wo das Rascheln herkommen könnte.
    Und da!
    Etwas mit Fell bewegt sich durchs Gebüsch!
    Und das Teil ist gar nicht mal sooo klein!
    OK, ein Jaguar ist es nicht, nicht mal ein Puma, dafür ist es definitiv zu klein...aber die Grösse einer grossen Hauskatze hat es locker!
    Ich verfolge die Richtung im Geiste, schau wo es hinrennen müsste und sehe da bei einer Touristengruppe eine kleine Lichtung im Gebüsch rumliegen!
    Sofort geh ich dahin und stell mich auf die Lauer, was die Touristen und noch mehr den Guide etwas nervös macht.
    Natürlich fragen sie nach was ich da sehe und ich erklärs ihnen...
    ...worauf nun alle ganz gespannt sind!
    Und da!
    Da rennt es über die Lichtung!

    Oben: Ein Aguti (Dasyprocta punctata) rennt daher und obwohl es nur maximal eine Sekunde zu sehen ist erwisch ich es zwischen den Büschen!
    Jabadabaduuuuuuu!!!
    Etwas erstaunt bin ich aber darüber wie es auf dem Bild ist, denn es war wirklich blitzschnell, sieht auf dem Bild aber eher wie im Kriechgang aus...

    Die Touristen und der Guide haben nur ein braunes Etwas gesehen, es aber nicht erkannt, so schnell ging das!
    Und natürlich folgt sofort die Frage ob ich es erwischt habe, was ich ja mit einen 'ja' beantworten kann!
    Sofort steht die ganze Gruppe mir gegenüber und versucht einen Blick auf meinen Kamerabildschirm zu erhaschen.
    Der Guide meint noch dass es hier nicht so viele davon gibt und man nur selten eines findet.
    Er lobt sogar meine Beobachtungsgabe und bedankt sich fürs Zeigen des Bildes...was ich etwas übertrieben finde, vor allem das Lob!
    Wir gehen dann mal weiter, einmal die Gruppe vor uns und dann wieder wir vor der Gruppe, aber sie bleiben lange in unserer Nähe.

    Oben: Wir begegnen Pilzen...

    Oben: ...Libellen und bemerken dass rechts ein Fluss immer näher an unseren Weg kommt...
    ...wobei sich der Fluss nicht wirklich bewegt und der Weg auch nicht, sondern wir uns auf dem Weg und darum erscheint es uns nur so das der Fluss, der übrigens gar nicht fliesst (hat wohl Siesta), näher kommt.
    ;)

    Oben: Fische hats auch direkt neben dem Weg...und wie wir gelesen haben auch Krokodile, was uns etwas vorsichtig sein lässt...

    Plötzlich kommt der Guide von vorhin auf uns zu und will uns etwas in seiner Hand zeigen...

    Oben: Eine Hand des Guides (die hat er auch wieder zurückgekriegt) sowie eine Süsswassergarnele aus dem Fluss.
    Und dann verabschiedet er sich und die Gruppe geht nun schneller...als ob er sich bei mir für das Aguti revanchieren wollte!

    Oben: Dann kommen wir aus dem Wald heraus und sehen den Fluss, der hier offenbar über einen kleinen Sanddamm ins Meer abfliesst.
    Zumindest wenn er einen etwas höheren Wasserstand hat als heute.

    Wir gehen ein Stück über den Strand und nach maximal 100 Metern wieder in den Wald hinein, der auf der anderen Seite der nun trockenen Flussmündung weiterführt.

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 27. Juni 2019 um 10:14

    Oben: Hörnchen im Geäst...

    Oben: ...und immer wieder Affen...und nein, der schaut in der Realität nicht zum Hörnchen rauf!

    Oben: Sondern zu ihm...oder ihr, was auch immer!

    Oben: Wir sehen wieder eine Touristengruppe und einen Guide der versucht seinen Leuten das gut zu sehende Zweifinger-Faultier zu zeigen.

    Oben: Offenbar ist die Putzrau auf Besuch...

    Oben: Und was sehen wir da?

    Oben: Genau, Zoom hilft das Faultierchen faul rumzutieren zu sehen!

    Oben: Zwischendurch wieder mal ein Blick zum Meer...schön ists hier!!!
    Kein Vergleich zum Dorf, das eher abschreckt als anzieht...zumindest uns!

    Oben: Jaja, das ist ein Strand in einem Nationalpark und man darf hier baden! Aber nicht schnorcheln...

    Oben: Nicht nur das Meeresrauschen kann die Ohren betohren, sondern auch dieses kleine Brülläffchen. Und wie!!!

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 26. Juni 2019 um 07:58

    Oben: Greifschwanz-Lanzenotter (Bothriechis schlegelii), auch Greifschwanz-Palmlanzenotter oder Schlegels Lanzenotter genannt!
    Und ja, sie ist giftig!

    Wir bedanken uns natürlich für die Sichtung und sagen ihm dass wir dabei bleiben alleine zu gehen.
    Und erstaunlicherweise akzeptiert er das dann doch noch!
    Und so watscheln wir auf dem breiten Pfad in den Wald hinein, immer schön parallel zur Küste, wenige Meter vom Sandstrand entfernt.

    Oben: Wir sehen Ameisen- und Termitennester...

    Oben: ...und schauen uns natürlich auch den Strand an!
    Wunderprächtig! :)

    Oben: Wir latschen etwas weiter und sehen eine Gruppe Leute in die Luft schauen, tun das natürlich auch und sehen dieses schöne Rotkäppchen dort oben rumspechten.

    Oben: Da man aber nicht immer nur nach oben schauen kann schauen wir auch mal was denn die Planzen des untersten Niveaus so treiben.

    Oben: Dabei werden wir von vielen Schmetterlingen umschwärmt...jaja, das muss wegen unserer Chärmer (sagt man so zur Mehrzahl von Charme?) sein!
    Unwiderstehlich halt...odrr so... ;)8)

    Oben: Zwischendurch mal wieder ein kurzer Blick zum Meer darf nicht vergessen werden.

    Oben: Auch hier Faltert wieder was rum!

    Aber nicht nur Falter hats einige, sondern auch Touristen mit und ohne Guides.
    Ein Guide geht mit seiner Gruppe etwa gleich schnell durch den Urwald wie wir und so bekommen wir natürlich seinen Fund auch mit...
    ...was nicht jedem der Touris, die den Guide bezahlen, gefällt.
    Und man lässt es uns spüren, obwohl wir es wirklich nur mitkriegen weil wir nah zusammenstehen und auch das nicht tun um viel mitzukriegen.
    Na ja...

    Oben: Das faule Tier hängt nun über den Köpfen der Touristen und fault so vor sich hin, nehm ich mal an.

    Oben: Diese Ameisennester faszinieren mich irgendwie...

  • Iveco 65c18 mit Leerkabine

    • Picco
    • 26. Juni 2019 um 07:35

    Hoi Jack

    Zitat von JackSchmidt

    ich werde es zwar weiterhin nicht schaffen alle Beträge doppelt zu schreiben, aber hier weitere Bilder zum schauen.
    ...
    Mehr Details, Bilder und genauere Beschreibungen gibt es im Mutterbeitrag:


    Da die meisten Foren etwa dieselbe Formatierung aufweisen kann man nachdem man einen Beitrag geschrieben hat auf 'Beitrag ändern' klicken, dann den Text kopieren und in einem anderen Forum einfügen. Dann noch die Bearbeitung abbrechen und schon hast Du zwei identische Beiträge. Nur die Fotos fehlen noch, ausser Du hast sie extern verlinkt. Z.B. von Deiner Homepage.
    Ich machs mit meinen Reiseberichten genau so, schreiben tu ichs für mich auf dem PC, dann erstell ich hie reinen neuen Beitrag, kopiere den reinen Text und setze die Fotos ein und kopiere dann hier den Beitrag um ihn in Afrika- oder aktuell Costa-Rica-Foren einzufügen.
    Einmal in einem Forum eingefügt ist es eine Sache von Sekunden denselben Eintrag in ein anderes Forum einzufügen. :wink:

  • Reisebericht: Picco in Costa Rica 2019

    • Picco
    • 25. Juni 2019 um 10:53

    Oben: Ich liebe Hängematten!!! Nicht erst seit ich als Pubertier mal den Freistaat Hängemattanien gründen wollte...

    Oben: Blick von der Hängematte zu den Gästezimmern

    Oben: Blick in die Bäume: Ein Grüner Leguan (Iguana iguana) klettert da rum!

    Nachdem wir uns etwas erholt haben watscheln wir mal los um Cahuita zu erkunden.
    Als Erstes fragen wir natürlich in der Lodge nach wie es mit Schnorcheln aussieht und die Chefin empfielt uns nach nebenan zu gehen, denn da wohnt ein Schnorchelguide.
    Sie macht uns aber nicht zu viele Hoffnungen, denn wenn das Meer so hohe Wellen habe dann würde er nicht schnorcheln gehen.
    Und so gehen wir los um den Typen zu suchen.
    Wir finden zwar sein Restaurant, aber nicht ihn.
    Und so gehen wir erst zum Hafen daneben, wo uns dann ein Hund zu begleiten beginnt!
    Wenn der wüsste dass ich Hunde nicht mag...
    Aber er begleitet uns auch weiter, rein ins Dorf, ohne dass wir seine Begleitung wollen...
    ...denn wir wissen ja nicht ob der Hund gesund ist oder eventuell auch Tollwut im Anfangsstadium odrr so was hat...
    Na ja, wir latschen halt die Strasse entlang und ignorieren ihn so gut es geht, ich zumindest.
    Sabine mag Hunde, sie hat natürlich anders reagiert ;-).
    Was wir schnell merken: Das Cahuita Inn ist das mit Abstand schönste Haus in diesem Dorf, denn in der Strasse in der wir uns befinden sind nur Abbruchhäuser und Ruinen zu sehen!
    Ich frag mich echt wo wir denn hier gelandet sind, ein Slum wie man ihn sich vorstellt!
    Irgendwann kommen wir an einen Parkplatz, der offenbar zu einem Restaurant oder Hotel gehört.
    Wir gehen über diesen Parkplatz und landen im 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant'.
    Von hier aus gehen wir weiter, denn wir sehen Schilder und eine Hütte, da müssen wir natürlich nachschauen was das genau ist!

    Oben und unten: Die Schilder des Cahuita National Parks! Direkt am Dorf!

    Sehr schön, haben wir also den Nationalpark schon gefunden!
    Und nun setzen wir uns auch ins 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant' und genehmigen uns erst mal eine Lemonada und danach noch eine Piña Colada.

    Oben: Und dies ist unsere Aussicht...das üblicherweise ruhige Meer ist aufgewühlt...wohl weil wir nun hier sind...oder aus einem anderen Grund....egal, es ist aufgewühlt! Und das ist nicht gut fürs Schnorcheln!

    Und was entdecken wir da während wir unsere Getränke schlürfen und den Menschen zuschauen?

    Oben: Ja was hangelt denn da über den Köpfen der Restaurantbesucher rum?

    Oben: Ein Faultier! Und was für ein Faules! Da reichen sogar unsere Smartphones um das zu fotografieren!

    Oben: Natürlich schauen wir uns auch die Umgebung an und es ist durchaus möglich dass das Faultier vom Nationalpark bis hierher durch Bäume geklettert ist...aber vielleicht wurde es auch von jemandem dahin gehängt, wer weiss.

    Nun haben wir nebst dem Cahuita Inn doch noch was Positives an Cahuita gefunden!
    Schön!
    Und die Drinks schmecken auch, also alles halb so wild.
    Wir geniessen noch das Rauschen der Wellen des Meeres und die salzige Luft bevor wir bezahlen und den Weg zurück zum Cahuita Inn suchen, ohne wieder in die abgefuckten Strassen von vorhin zu gelangen.
    Und tatsächlich finden wir eine Strasse die akzeptabel ist!
    Und dort findet uns auch einer der sich als Guide für den Nationalpark anpreist!
    Und er lässt sich nicht abschütteln, obwohl wir sagen dass wir kein Interesse haben.
    Erst mit der Aussage 'Vielleicht ein Ander Mal' lässt er von uns los.
    Wir gehen die Hauptstrasse entlang und dann am Polizeiquartier vorbei und kommen so wieder im Cahuita Inn an.
    Beide noch unter die Dusche und schon ists Zeit fürs Abendessen!
    Und das genehmigen wir uns ebenfalls im Cahuita Inn.
    Vor allem weil wir bisher noch kein anderes Restaurant gesehen haben das nicht schmuddelig wirkt.
    Selbst das 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant' macht uns nicht den saubersten Eindruck...
    Wir finden sogar noch einen Platz, aber dann ist Schluss, das Cahuita Inn-Restaurant ist bis auf den letzten Platz besetzt!
    Wir bestellen je ein Glas Rotwein, eine Flasche Aqua gassata (und bekommen ein San Pelegrino!) und Pasta für Sabine und Ravioli für mich.
    Und ja, die einheimische Bedienung hat teilweise etwas Mühe zu verstehen was wir bestellen, denn wir nennen die italienischen Namen der Gerichte, sie jedoch kennt nur die spanischen Namen... ;)
    ...In der Karte steht beides!
    Das Essen kommt und es schmekt für Costa Rica-Verhältnisse recht gut.
    In Italien könnte der Koch aber wohl eher nicht überleben...
    Wir bestellen noch etwas Wein nach und ziehen uns dann damit auf unsere Terasse zurück, wo wir das Rauschen des Meeres und den salzigen Wind mit den Geräuschen der Palmen geniessen.
    Aber schon bald gehen wir rein und ab in die Heia, gute Nacht!

    Tag 12: Ab in den Cahuita Nationalpark!

    Guten Morgen!
    Heute heisst es früh aufstehen, denn wir wollen in den Cahuita National Park, und das den ganzen Tag!
    Deshalb wird alles gepackt und auch 3 Liter Wasser finden den Weg in den Rucksack.
    Natürlich auch die Akkus und Speicherkarten und damit das nicht ganz Sinnlos ist auch die Kameras!
    Aber erst gehts zu unserem ersten Frühstück im Cahuita Inn...
    Wir setzen uns an einen freien Tisch und schon bald steht die Servierdame neben uns um die Bestellung aufzunehmen...
    ...was aber an sprachlichen Schwierigkeiten gepaart mit einer gewissen Begriffstutzigkeit minim scheitert! :-O
    Dabei hab ich doch nur versucht in einem italienischen Lokal einen Cappuccino zum Frühstück zu bestellen! ;)
    Na ja, irgendwann schaffen wir es uns zu verständigen und so essen wir Brot mit Butter und Confitüre und danach Rührei mit Tomaten und Gurken und schlürfen einen Tee dazu...keinen Cappuccino...
    Bald schon machen wir uns auf den Weg quer durchs Dorf zum Nationalpark.
    Und wer begegnet uns da?
    Der aufdringliche Guide von gestern Abend.
    Na toll!
    Und er quatscht uns wieder voll, aber wir erklären ihm dass wir erst mal alleine rein wollen.
    Natürlich erzählt er uns dass wir kaum Tiere sehen werden ohne ihn usw...
    Na ja, ich muss wirklich erst etwas lauter und bestimmter werden bis er aufhört...
    So gehen wir also rein.
    Und natürlich geben wir je 10$ für den Park, dessen Eintritt eigentlich gratis ist. Aber es steht auch da dass man bezahlen darf was es einem wert ist.
    Als Gegenleistung bekommen wir freundliche Erklärungen des Parks und wir dürfen uns in ein Gästebuch eintragen.
    Aber die meisten Leute, leider auch die meisten Touristen, gehen ohne etwas zu bezahlen rein.
    Find ich zumindest von den Touristen her daneben.
    Kaum haben wir uns im Gästebuch eingetragen quasselt uns ein älterer Guide an und auch er ist penetrant, jedoch auf eine angenehmere Art als der von vorhin.
    Doch auch er will uns nicht abnehmen dass wir ohne ihn durch den Park gehen wollen und so geht er einfach voraus und winkt uns hinter sich her.
    Da wir je genau den Weg gehen müssen den er geht scheint es von aussen so als ob wir nun ihn als Guide nehmen würden.
    Grundsätzlich darf es das auch scheinen obwohl es nicht so ist, aber plötzlich bemerke ich wie jemand mich mit echt bösem Blick ansieht!
    Ich schau dort hin und wen seh ich da?
    Den aufdringlichen Guide von ausserhalb des Parks!
    Na toll!
    Beim Vorbeigehen sag ich noch 'He is not our guide', aber ich hab den Eindruck dass er mir das nicht abkauft...
    Egal, sein Problem, nicht meines...
    Der ältere Guide zeigt uns wenige Meter neben dem Weg etwas an einem Baum...
    ...etwas Gelbes...

    Oben: Etwas Gelbes! Toll! Da hat sich etwas nur für mich in meine Lieblingsfarbe geworfen! Hach, wie nett! :)
    Aber was ist es???

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