In der Serengeti stand uns die erste Nacht ohne eingezäunten Zeltplatz bevor...ich gebs zu, nach dem Eindunkeln bin ich nur noch was notwendig war rumgelaufen, immer wieder mit der Stirnlampe in die Steppe leuchtend und nach reflektierenden Augen suchend...zumindest am Beginn des ersten Abends...
Ist schon ein tolles, aber auch eigenartiges Gefühl, die Löwen und Hyänen (bei den Autos 10m entfernt) zu hören und zu wissen, das sie von mir nur durch ein dünnes Tüchlein getrennt sind...
Aber Schlafmanko sei Dank hat mich das nicht vom Schlafen abgehalten...
Uschi hatte in dieser Nacht ein Hörerlebniss der besonderen Art, denn direkt neben ihrem Zelt stiess irgend so ein Vieh die erstaunlichsten Töne aus...
Was wars?
Eine Hyäne, ein Leopard oder ein Löwe?
Nichts dergleichen...
Das Vieh stellte sich am Morgen als amerikanische Touristin mit Brech-Durchfall heraus...
Nach dem Frühstück, lecker wie immer, machten wir uns auf den Gamedrive:
Schon bald wurden wir auf eine Autoansammlung aufmerksam...ein Leopard lag im hohen Gras und zeigte sich kaum...trotz langem Warten...Nummer 3...
Nachdem uns der letzte Leopard nicht wirklich vor die Linse sprang haben wir diesen sebst entdeckt...Nummer 4...
Dass dann noch ein geeignetes Frühstück vor seiner Nase rumstolzierte hat unsere Hoffnungen auf eine Jagt vor unsern Augen nicht verringert...
Aber offensichtlich war er nicht hungrig...was Leopard Nummer 5 auch nicht war...
Aber auch die Löwen in der Wiese...
...oder im Baum machten uns diese Freude nicht...
Bei dieser Zebra- sowie der auch anwesenden Elefantenherde konnten wir perfekt zuschauen, wie sich Safari-Fahrer nicht verhalten sollten...
Da wurde den Tieren der Weg zum Wasser abgeschnitten, mitten in die Herde (egal ob Zebra- oder Elefantenherde) reingefahren...
...ein Zebra vom Rest der Herde getrennt usw... ...unglaublich!!!
Bei Leopard Nummer sechs haben die faulen Sprüche wie 'Was? Hat's hier denn keine Zebra's, nur Leoparden?' begonnen...