Hoi Sven
Bein PickUp gilt: Leichtbau ist das A und Gewichtsverteilung das O!!!
Wenn Du Dir die Sandwichplatten kauft achte auf's Gewicht, es gibt solche mit 2x2mm GFK und solche mit 2x1mm GFK mit effektiverer Glasfaserverstärkung (und natürlich alle anderen Masse auch), die letztere hat rund etwa 5kg pro m2 bei 35mm, andere haben 7kg pro m2 und mehr, das sind bei 30m2 Kabineoberfläche schon mal 60kg Unterschied nur schon bei den Platten!
Der Wassertank und die Batterie sollte möglichst vor der Hinterachse hinkommen, damit der Überhang ausgeglichen wird.
Die Stahlpritsche könnte durch eine Flachpritsche ersetzt werden (Für die Höhe unbedingt beim Hersteller des Auto's nachfragen, allenfalls ein 2-Rad-Angetriebenes Auto vermessen, denn die Radkästen sind für die tiefer liegenden 2WD's gebaut und nicht für die hohen 4WD's, bei mir ist der Kotflügel auf 87cm ab Boden, unbelastet), was auch Gewicht sparen kann und viel Platz und Grundrissgestaltungsmöglichkeiten bringt sowie den Schwerpunkt senkt.
Wenn Du das Gewicht so hinkriegst das der Schwerpunkt auf der Hinterachse und möglichst tief ist bleibt die Geländetauglichkeit am ehesten erhalten!
Mein (Benziner-)PickUp hat mit der grossen, mit 800kg viel zu schweren Kabine etwa 18-20 Liter, mit der Kleinen etwa 12-14 Liter und ohne etwa 11 Liter verbraucht, bei jeweils etwa 110km/h, wobei die bei geringsten Steigungen mit der grossen Kabine nicht mehr im fünften Gang möglich waren.
Mit der Grossen wurden schon normale Strassen zum Abenteuer, die Kleine hab ich nicht mal gespürt, wobei die natürlich nur etwa 250-300kg hatte als ich das Projekt abbrach.