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Beiträge von Picco

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 25. März 2025 um 07:17

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    Oben: ...und nicht nur graue Elis sondern auch farbenfrohe Vögelchen...

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    Oben: ...wunderschöne Baobabs...

    0026.jpg

    Oben: ...im hohen Gras rumstehende Schreihälse...

    0027.jpg

    Oben: ...und noch mehr Baobabs!

    Und weiter gehts in Richtung der Campsite no 1, als wir einen weiblichen kleinen Kudu entdecken!
    Wau!
    Denn den gibts hier meines und auch Roberts Wissens nur sehr selten zu sehen!

    0028.jpg

    Oben: Kleines Kuduweibchen ganz gross und mit vielen (Fliegen-)Freunden am Hals

    Aber scheu wie die Viecher sind hüpft sie schnell mal von dannen...und zeigt uns dabei ihren Hintern!
    So eine unfreundliche Begrüssung!
    Unglaublich!

    0029.jpg

    Oben: Ja ist den das die afrikanische Gastfreundschaft? Einfach davonrennen wenn mal Besuch von weit her kommt??? :-O

    0030.jpg

    Oben: Auch andere Beobachter dieser Begrüssung durch die Kudu-ine plustern sich auf!

    0031.jpg

    Oben: Na ja, zum wieder runterfahren mal wieder ein kleiner Baobab für zwischendurch!

    0032.jpg

    Oben: Immer wieder schön zu sehen ist der seltene Tarangirische Schneckenrüssel-Elefant! Sehr selten!!!

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    Wo man hinschaut sitzen Vögelchen pfeifend rum statt mir zu sagen was für Vögelchen sie denn sind, tststs...
    Gar nicht serviceorientiert, der Kleine!

  • LED Rückleuchten

    • Picco
    • 24. März 2025 um 12:41

    Hoi Andre

    Ich hab beim D-Max die Blinker provisorisch mit Widerständen bestückt, eine Überwachung funktioniert damit aber nicht.

    Auch habe ich ein Gerät zur Simulation von Glühbirnen mit LED-Überwachung eingebaut gehabt, hat gar nicht funktioniert.

    Nun hab ich die Schnauze voll und hänge Blinker mit Glühbirnen parallel zu den LED-Blinkern, somit habe ich auch wieder die Überwachung der Glühbirne, nicht jedoch der LED-Blinker.
    Wenn die bei der MFK das so nicht mögen deck ich die LED-Blinker ab und gut ists...

    Die Nebelschlussleuchte in LED mag mein Isuzu auch nicht, da muss ich nochmals ran...

  • Kofferaufbau Vorbereitungen: reinigen und reparieren

    • Picco
    • 24. März 2025 um 07:22

    Hoi Pete

    Zitat von uumioopii

    bin auf PIR gekommen. Das hat den besten Dämmwert, ist fest und nimmt wenig Feuchtigkeit auf.

    Und ist recht bröckelig...bricht also schnell mal weil es kaum Elastizität hat.

    Zitat von uumioopii

    Ihr sprecht von Styrodur. Was sind die Vorteile gegenüber PIR oder Armaflex?

    Styrodur ist eine Produktbezeichnung für die Dämmung aus XPS, die man im Hausbereich für die erdanliegenden Situationen nimmt, weil es sehr druckbeständig und trotzdem elastisch ist sowie kaum Wasser aufnimmt. Aber es hat eine relativ niedrige Maximaltemperatur von 65-75°C, je nach Fabrikat. Es dämmt ähnlich wie AF-Armaflex (Die genaue Bezeichnung ist wichtig, Armaflex ist nicht gleich Armaflex!).

    PIR dämmt besser als Armaflex, ist aber bröckelig und nimmt auch kaum Wasser auf, jedoch mehr als XPS.

    Armaflex ist weich und reisst schnell mal, daran kann nichts gescheit befestigt werden.

    Zitat von uumioopii

    Soweit ich das verstanden habe hat das den besten Schutz gegen Feuchtigkeit weil geschlossenporig und damit gegen zukünftige Schimmelbildung.

    Der beste Schutz gegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung ist ein bauphysikalisch richtiger Wandaufbau mit aussen weniger Dampfdiffusionswiderstand als innen.

    Zitat von uumioopii

    Armaflex ist nach meiner Recherche das beste Material gegen Feuchtigkeit und Feuer

    Das 'Beste' gibts nicht!
    Es kommt immer auf die genaue Situation an, Steinwolle ist zum Beispiel wesentlich besser geeignet Feuer einzudämmen, bei Feuchtigkeit würd ich eher auf XPS tippen.

    Und Armaflex ist nicht gleich Armaflex! Die eine Variante ist zum dämmen von warmen Leitungen, die andere von kalten Leitungen, die dritte von heissen Leitungen und dann gibts noch die Platten und die Rollen und und und, schau mal hier (klick mich).

    Zitat von uumioopii

    Styropor gibts keins, das hatte ich falsch in Erinnerung. Ist alles Schaum zwischen den Sandwichplatten.

    Und der Schaum ist kein Styropor? Was ist der denn genau? Ist im Schaum eine Struktur ähnlich kügelchen oder Honigwaben erkennbar? Denn dann wäre es wohl Styropor, das sehr viel Wasser aufnehmen kann.

    Zitat von uumioopii

    Jetzt hatten hier schon mehrere von euch etwas gegen den Alu-Boden. Ich find den eigentlich gut. Es gibt darunter nichts mehr - das ist eine Schicht, drunter ist direkt Rahmen und Fahrzeugunterseite. Klar ist der ne Kältebrücke, aber dafür mach ich ja noch Dämmung drauf. Ansonsten klärt mich gerne auf, was problematisch ist und was besser wäre.

    Der Aluboden ist ja dann aussen an der Dämmung, also unten am Boden. Ein bauphysikalisch richtiger Wandaufbau kann dann nur sein wenn innen ebenfalls eine Aluschicht als Dampfsperre ist, sonst kanns im Winter bei dauerhaftem Bewohnen Probleme geben. Schau mal in diesen U-Wert-Rechner (klick mich), gibt den Aufbau Deiner Wandideen und Bodenideen ein und schau ob sich Kondensat in der Wand oder im Boden/in der Decke bildet. Wenn ja, ändere die Konstruktion bis es das nicht mehr gibt!

  • Probleme mit Drucker im WLAN

    • Picco
    • 22. März 2025 um 17:41

    Hoi zämä

    Zitat von altes Wohnmobil

    Mobil benutzen wir den Hotspot vom Handy

    Oha, diesen Satz habe ich wohl überlesen, da ist natürlich wirklich der Bezug zum Thema da.

    Sorry...

    Zitat von Varaderorist

    ........schreibt der, der gerade über ein Reise ohne Wohnmobilbezug schreibt.

    Aber es ist eine Reise, und was macht man mit Wohnmobilen? Genau, reisen! ;)

  • Probleme mit Drucker im WLAN

    • Picco
    • 22. März 2025 um 16:27

    Hoi zämä

    Wo ist hier der Bezug zum Thema Wohnmobil bauen?

    In diesem Forum sollte es vornehmlich um das Thema Wohnmobilselbstbau gehen.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 21. März 2025 um 09:14

    Hoi Holger

    Ach was, die tun doch nichts, die wollen nur spielen...:P;)8)

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 21. März 2025 um 07:45

    Bald erreichen wir das Main-Gate des Tarangire National Parks, wo wir in rund 5 Minuten schon alles hinter uns haben.
    Also Dach rauf und rein mit uns in diesen wunderschönen Park, Baobabs und Elis, wir kommen!!!
    Und schon bald ists so weit, nach den ersten Baobabs, die wir schon ausserhalb des Parks bewundern durften stehen hier schon
    Elis inklusive fast Neugeborener rum, darum nun eine Bilderstrecke!

    Oben: Den Elefanten und der Giraffe nach könnte das Bild aus Afrika stammen...

    Oben: Eligrüppchen, wie unschwer zu erraten...

    Oben: Es hat noch mehr Elis hier...

    Oben: Es hat einzelne Elis ganz nah...

    Oben: ...und doppelte Elis recht nah...

    Oben: ...und Kleine...

    Oben: ...und Grosse...

    Oben: ...und natürlich auch einige Safariautos, zumindest hier direkt nach dem Maingate.

    Oben: Es hat sogar die seltenen Langrüssel-Elis...

  • Urin in Abwassertank umleiten Thetford C 220

    • Picco
    • 18. März 2025 um 19:56

    Hoi zämä

    Zitat von Kreiseltaucher

    Dann kannst du zur Not auch mal in einen Gulli entleeren.

    Ui, besser nicht, denn vielerorts sind die Gullis nicht ans Kanalisationsnetz der Schmutzwasserkanalisation sondern an das der Regenwasserkanalisation angeschlossen. Klar scheissen die Fische auch in die Bäche und Seen, aber...

    Zitat von altes Wohnmobil

    Bin mir icht sicher, ob ich das beschreiben möchte. Hat neulich eine Sperrung / Ermahnung zur Folge gehabt.

    Ganz sicher nicht weil Du so eine Beschreibung geschrieben hast. Solange der Tonfall angemessen und anständig ist und nicht etwas geschrieben wird was fürs Forum zu Justizproblemen führen kann wird hier niemand gesperrt, war auch bei Dir nicht so der Fall.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 18. März 2025 um 07:38

    Tag 2: Flug von Addis Abebba nach Kilimanjaro Airport und Fahrt zum Tarangire National Park...

    Im Vorfeld der Reise habe ich die Dokumantation 'Abenteuer Kilimandscharo – Auf Expedition in Tansania' gesehen.
    Siehe auch

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    Und wen seh ich da in derselben Sitzreihe wie ich, nur auf der linken Seite des Fliegers?
    Genau, Kurt Hegglin, jenen Bergführer aus dieser Dokumantation!
    Ganz sicher bin ich mir nicht...egal.
    Ich schau aus dem Fenster und seh wunderschöne Landschaften mit Hügeln, Vulkanen, Bergen, Ebenen...Ethiopien rückt auf meiner Reiseliste ein paar Plätze nach oben!
    Wenn dann mal der Tigrai-Konflikt mal wirklich beendet ist...
    Zumal Ethiopien als eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt mit dem wohl ursprünglichsten Christentum auch kulturell und geschichtlich sehr viel zu bieten hat!

    0003.jpg

    Oben: Unsere Flugroute von Milano's schlechtem Gedanken (Malpensa) nach Addis Abeba

    Wir landen in Addis und dürfen den Flieger mittels einer Treppe verlassen...wobei wir erst sehen warum der Flieger so luxuriös war, denn da hatte ja jemand die Hände im Spiel, der für Luxus und ruhige Motoren bekannt ist:

    Oben: Soso, sozusagen im Rolls Royce nach Afrika, nicht schlecht!

    Leider sind wir etwas verspätet gelandet, da hatte der Pilot in Milano wohl noch ein Mehrgangmenü zu sich genommen...
    Die Konsequnz daraus ist dass wir nun nur noch sehr wenig Zeit haben um den Anschlussflug zu erreichen!
    Und wir müssen hier auf dem Platz vor dem Flieger auf den Bus warten, toll!
    Endlich im Flughafengebäude angekommen 'dürfen' alle ihr Handgepäck durchleuchten lassen, als ob im Flieger Packetbomben ins Handgepäck gewandert wären...
    Na ja, es geht langsam und die Kolonnen sind lang...
    Irgendwann sind auch wir endlich durch und gehen hastigen Schrittes in Richtung Gate A16!
    Sven ist etwas vor mir als ich am Gate vom Herrn, den ich für den Bergführer der Dokumentation halte, mit 'Knapp gsi'
    ('Knapp gewesen' auf Schweizerdeutsch) angesprochen werde.
    Schnell hinter ihm in den Flieger rein, wo ich endlich Zeit habe auch ihn anzusprechen.
    Und tatsächlich, er ist genau jener Bergführer!
    Natürlich gratulliere ich ihm zu der tollen Dokumentation, was ihn offensichtlich sehr freut!
    Sympatischer Kerl!
    Aber ich muss nach hinten zu meinem Sitzplatz, so dass die Konversation keine Zukunft mehr hat.
    Wieder sitzen Sven und ich hintereinander am Fenster, diesmal auf der linken Seite, wo wir den Mt.Kenya und den Kili sowie den Mt. Meru sehen müssten.
    Und schon bald taucht der Mt. Kenya auf!
    Aber ich staune nicht schlecht, denn ich hab mir diesen Berg völlig anders vorgestellt, zumal man da wirklich klettern können muss um den Gipfel zu erreichen!
    Ein flacher Hügel mit etwas Fels obendrauf!

    0005.jpg

    Oben: Dieses Dingchen ist der zweithöchste Berg Afrikas, der Mt. Kenya...sieht gar nicht so eindrücklich aus von hier oben!

    Da wirkt ja der Kili um Welten Bergiger!
    Aber der versteckt sich wie auch der Mt. Meru in dicken Wolken und Nebeln!
    Frechheit!
    Na ja, ich hab ihn ja schon einige Male gesehen, aber Sven noch nie!

    0006.jpg%20

    Oben: Unsere Flugroute von Addis Abeba zum Kilimanjaro Airport

    Also landen wir halt ohne eindrückliche Bergsichtungen auf dem kleinen Kilimanjaro Airport und steigen wieder mal über eine Treppe aus dem Flieger aufs Rollfeld.
    Dann heissts anstehen zur Gelbfieberimpfungskontrolle!
    Poa!
    Dabei ist die doch gar nicht nötig wenn man nicht länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen eines Gelbfieberlandes war!
    Ein Wunder dass so viele Leute den internationalen Impfausweis vorweisen können!
    Na ja, ich brauch ihn ja um danach nach Kenya weiterzureisen, drum und nur drum hab ich ihn dabei.
    Sven zum Glück auch, obwohl er ihn gemäss Vorschriften nicht benötigen würde!
    Wieder heisst es Schlange stehen, nun nicht mehr draussen sondern im Gebäude drin.
    Zwei lange Schlangen stehen vor den Schaltern der Imigration, die die vorab elektronisch ausgefüllten Einreiseformullare kontrollieren.
    Und eine kurze Schlange für die Leute, die die obligatorisch auszufüllenden Einreiseformullare nicht ausgefüllt haben...
    ...und somit innert kürzester Zeit ein Visa on arrival erhalten!
    Na toll, macht mans korrekt darf man warten, macht mans nicht korrekt wird man bevorzugt behandelt.
    Nett!
    Endlich öfnet ein weiterer Schalter, ich stell mich natürlich sofort dort an.
    Vor mir ein älteres schweizer Ehepaar, neben mir in der anderen Schlange zwei Italiener.
    Als die Frau dieses Ehepaares als nächste Person dran ist wird vor der Kolonne der Italiener ein Schalter frei und was macht die 'Dame'?
    Sie geht frech rüber vor die andere Schlange und drängt sich somit vor die beiden Italos!
    Die könnens kaum fassen und fragen ob so was in der Schweiz normales Verhalten ist!
    Natürlich kann ich sie beruhigen, aber das war schon gelinde gesagt eine Frechheit!
    Weniger frech sind aber die Alten und die schönen Damen, die zu einem eigens eröffneten Schalter geführt werden!
    Richtig verstanden, wir Pöbel durften da nicht hin, nur alte Menschen und junge hübsche Damen!
    Na ja...bin offenbar weder schön noch weiblich noch alt genug um da bedient zu werden...
    Dann komm ich dran und nach wenigen Minuten steh ich schon vor meinem Gepäck!
    Kaum hab ichs bei mir darf ichs durchleuchten lassen, was dann eine Zöllnerin stutzig werden lässt.
    Sie ruft mich mit den Taschen zu sich und will dass ich die rote Tasche öffne.
    Ich kann der Dame diesen Wunsch natürlich nicht abschlagen und mache wie befohlen die Tasche auf.
    Ihre Augen werden gross und sie fragt was die beiden hellen, grossen Teile da drin denn wären!
    Sie staunt noch mehr als ich ihr erkläre dass das eine Toilette, nämlich mein Porta Potty, wäre!
    Unter schrägen Blicken darf ich dann ganz offiziell den Zollbereich verlassen und auf Sven treffen, den ich in der Kolonnenwarterei nicht nur eingeholt sondern auch überholt habe.
    Wir gehen nach draussen wo schon viele Fahrer mit Namensschildern auf die Touristen warten.
    Aber irgendwie fühlen sich Sven und ich an Kigali 2016 erinnert, als wir zum Schluss alleine und ohne Fahrer am Flughafen selbst ein Taxi organisieren mussten...denn wir sehen kein Schild mit unseren Namen!
    Auch beim zweiten Mal schauen: Kein Schild mit unseren Namen!
    Na bravo!
    Ich schau mich um, sehe zwei Herren die nach Fahrer und Koch aussehen rumstehen und Spässchen machen, sehe sie an, sie sehen mich an, der Kleinere hebt ein Blatt und was seh ich da?
    Unsere Namen!
    Na bravo, wieder sehen sich Sven und ich an die 2016er Reise zurückerinnert, nämlich an den Fahrer am Flughafen Zanzibar, der weil er aus unerfindlichen Gründen vier Personen (mit nur zwei Namen) erwartet und darum sein Schild nicht gezeigt hat!
    Fängt ja schon mal gut an!
    OK, wir haben nun unseren Fahrer, der Kleinere, der sich als Robert vorstellt.
    Der Grössere ist Hamis, den Robert als meinen Doctor bezeichnet weil er als Koch dafür verantwortlich ist dass ich nicht zu viel Zucker zu mir nehme, denn meine Blutzuckerwerte tendieren langsam in Richtung Diabetes...
    Noch ists nicht so weit, aber sie sind dauernd an der oberen Grenze des Akzeptablen.
    Sven geht noch kurz zur Toilette, dann gehen wir zum Auto.


    0007.jpg

    Oben: Unser Auto für die nächsten 15 Tage, hier ein Bild von einem späteren Tag, denn mein Porta Potty ist schon ausgepackt.

    Wir fahren nach Arusha zum Büro von Base Camp Tanzania, um die Restzahlung zu machen und zu klären wie wir mit dem vorverschobenen
    Flug von Kenya Airways umgehen!

    Auf dem Weg gibts etliche Polizeikontrollen, wir werden aber immer vorbeigewunken.
    Die Begrüssung zwischen dem Kleinen (Achmed) und dem Bub (Ich) ist herzlich, auch wenn Achmeds Hand verletzt ist und es darum keinen Handschlag gibt.
    Achmed hat die Lodge der letzten Nacht schon vollständig bezahlt, sonst wäre ich wohl vom Mkomazi-NP aus mit dem Taxi nach Tanga runter, hätte dort übernachtet und mich am nächsten Tag zur Grenze begeben, wohl auch mit einem Taxi.
    Chris hätte mich da ohne grossen Aufwand abholen können.
    Aber so schlägt Achmed vor das sich den Bus nach Nairobi nehme und dann von dort mit dem Zug nach Mombasa runter fahre.
    Hat natürlich auch seinen Reiz, zumindest die Zugfahrt.
    Aber die Busfahrt brauch ich nicht wirklich, zumal ich weiss wie die Busse in Ostafrika fahren...
    Ich bin kein ängstlicher Typ, aber das was die da machen ist hirnverbrannt!
    Wie verbleiben so dass Achmed die Fahrzeiten der Busse und der Züge abklärt und unseren Guide durchgibt, der dann mich informiert.
    Und unser Guide ist nicht wie abgesprochen Juda sondern Robert.
    Dies weil Juda als Oberhaupt seines Stammes eine Stammesangelegenheit klären müsse...
    Na ja...
    Schade!
    Ist nun mal so, auch Robert wird einen Elefanten von einem Rebhuhn unterscheiden können, hoff ich mal.
    Und schon bald fahren wir von vielen Polizeikontrollen begleiten, von denen wir nur bei einer anhalten müssen, weiter in Richtung Tarangire National Park.

    [img]https://www.comol.li/Afrika_2025/0008.jpg[img]

    Oben und unten: Leben und Situationen an der Strasse

    0009.jpg

    0010.jpg

    Oben: Links Hamis' Beine, in der Mitte die beregnete Strasse und rechts die Schulter und der Hinterkopf von Robert

    Dabei passieren wir einen schweren LKW-Unfall und bekommen mitten in der eigentlich noch andauernden kleinen Trockenzeit einen Regenguss ab.
    Offenbar hat sich da eine Wolke im Datum geirrt, denn die Regenzeit beginnt traditionell erst anfangs März.
    Aber schon in den letzten Jahren hat die Regenzeit vielfach schon mitte Februar begonnen, dieses Jahr gabs schon eine Woche bevor wir angekommen sind starke Regenfälle, was absolut abnormal ist.
    Könnte es sein dass es doch einen Klimawandel gibt?
    Hmmmm...
    Dafür ist das sonst in dieser Zeit vielfach gelb-trockene Land nun vornehmlich grün...
    Noch einen kurzen Stopp für den Lunch, bei dem wir gleich mal einen LKW sehen der eine Gruppe Touris ausspuckt...

    0011.jpg

    Oben: Euopäische Touris ausspuckender LKW...

    ...zum Glück haben wir uns entschieden zu zweit mit einem Landcruiser unterwegs zu sein!
    Den ganzen Tag in der Kiste und nur ein Fenster zum Rausschauen, nein Danke!
    Da lob ich mir dass wir trotz Gepäck und Verpflegung und Behausungen und Toilette und Kühltruhe je eine Sitzreihe für uns alleine haben, wo wir links und rechts aus dem Fester sehen und in den Parks auch das Dach anheben können!
    Bald erreichen wir das Main-Gate des Tarangire National Parks, wo wir in rund 5 Minuten schon alles hinter uns haben.
    Also Dach rauf und rein mit uns in diesen wunderschönen Park, Baobabs und Elis, wir kommen!!!
    Und schon bald ists so weit, nach den ersten Baobabs, die wir schon ausserhalb des Parks bewundern durften stehen hier schon Elis inklusive fast Neugeborener rum!

    0012.jpg

    Oben: Hier gibts solche...

    0013.jpg

    Oben: ...und solche Strassenbenutzer.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 16. März 2025 um 12:59

    Tag 1: Flug von Zürich über Milano in Richtung Addis Abebba...

    Endlich ist es so weit, der Tag des Abfluges ist gekommen!
    Sabine bringt mich zum Flughafen und bleibt noch bei mir so lange es geht, immerhin werden wir uns für drei Wochen nicht mehr sehen können und auch per Telefon oder Internet wird nicht viel Kontakt möglich sein!
    Also erst mal zum Ethiopian Airlines-Schalter um das Gepäck abzugeben.
    Die freundliche Dame will aber erst mein Handgepäck auf der Waage haben!
    Mann staunt und stellts drauf...
    ...und staunt nochmals!
    16kg!!!
    ...und 7 dürfens sein...wobei mein Kameraequippement ja mit Rucksack keine 5kg hat...
    Na ja, ich nehm eine Kamera mit einer Kameratasche raus und schon sinds nur noch 10,4kg...
    ...obwohl diese Kamera mit Tasche kein Kilogramm wiegt!
    Im Zusammenhang mit Gewichten und Waagen sind Frauen für uns Männer einfach nicht so einfach zu verstehen...hmmm...
    Na ja, Hauptsache mein Handgepäck kriegt einen grünen Kleber und ich kann mein Gepäck abgeben, das klar innerhalb der 2x23kg Maximalgewicht liegt.
    Quittung und Boardkarten einpacken, danach die Kamera, die nun um meine Schulter hängt wieder ins Handgepäck (also 10,4kg plus knapp 1kg gleich 16kg??? KOPFKRATZ und HIRNZERMARTER!!!) und weiter zur Bye-Bye-Bar, wo wir bei Tee, Bier und heisser Schokolade (eigentlich war eine heisse Ovomaltine bestellt worden, in der Schweiz, wohlgemerkt...) auf Sven warten.
    Kaum ist Sven da verabschieden sich Sabine und ich für drei Wochen oder 21 Tage oder 504 Stunden oder 30'240 Minuten usw...
    ...ich vermisse sie schon beim 10m entfernten Eingang zum Sicherheitscheck!
    Und Sven ist ein toller Kerl, aber eben kein Ersatz für Sabine...na ja, ich habs ja so gewollt!
    Also: Ab nach Afrika!
    Und damit wir das sicher tun können gehts erst mal durch den Sicherheitscheck!
    Und das ausnamsweise mal ohne lange Wartezeiten oder sonstige Probleme!
    Geht doch!

    Oben: Unser Flieger steht schon bereit!

    Nach den Problemen die wir bei unserer London- und unserer Irlandreise hatten wieder mal eine gute Erfahrung!
    Schon bald dürfen wir in den Flieger, der auch mir langbeinigen Kerl in der Econemyclass mehr als genug Beinfreiheit bietet!
    Noch nie hatte ich so viel Platz, toll!
    Sven sitzt genau vor mir, da wir beide einen Fensterplatz haben wollten.
    Und neben mir ein freier Platz, der bis Addis Abeba für die daneben sitzende Dame und mich zur freien Verfügung steht!
    OK, vor allem für sie, denn ich bin zu gross um mich auf zwei Plätzen hinzulegen...aber schlafen kann ich trotzdem!
    Aber erst nachdem wir ab 20:15 Uhr den kleinen Hoppser nach Milano Malpensa und die dortige etwa 60 minütige Wartezeit sowie das Mittelmeer hinter uns haben!
    Dann aber schlafe ich bis Höhe Eritrea durch!

  • Auflieger 15 m² heizen und kühlen

    • Picco
    • 14. März 2025 um 16:34

    Hoi zämä

    Zitat von altes Wohnmobil

    Ich hätte bestimmt schon längst eine installiert (für meine Frau) wenn nicht der sehr hohe Wasserverbrauch wäre. Habe gelesen, bis zu 30 Liter am Tag. Stimmt das?

    Kommt halt zum Einen auf die Luftmenge und zum Anderen auf die Luftfeuchtigkeit an.
    Bei grosser Luftmenge und tiefer Luftfeuchtigkeit brauchts viel usw.

    Ich setze diese Technologie seit 1990 und manchmal auch heute noch ein um Luft von grösseren Lüftungsanlagen mit Plattenwärmetauschern abzukühlen, indem das Wasser der Abluft (aus dem Raum) eingespritzt wird, die durch den Entzug der für die Verdunstung benötigten Wärme abkühlt und über den Plattenwärmetauscher dann die Zuluft (zum Raum) abkühlt. Je geringer der Wirkungsgrad des Plattenwärmetauschers ist umso geringer ist die sowieso eher geringe Kühlleistung.

    Das nennt man adiabatische Kühlung.

    Direkt in die Zuluft würd ich es nicht einspritzen, denn dann hast Du eine Luftfeuchtigkeit nahe 100%, da schwitzt Du schon deswegen mehr als wenn Du wärmer mit weniger Feuchtigkeit hast.

    Ganz schlecht sind die Dinger, die direkt im Raum stehen und Wasser verdunsten um die Luft abzukühlen, denn da geschieht nichts Anderes als wenn man das Wasser direkt in die Zuluft einer Lüftungsanlage einspritzt: Die Luftfeuchte steigt, die Lufttemperatur sinkt. Solange die Luftfeuchtigkeit tief ist funktioniert das auch einigermassen, aber die Feuchte steigt und sorgt für je länger je unangenehmeres Klima. Wahrscheinlich meinst Du ja so was, nehm ich an.

    Du kennst das Hx-Diagramm?

  • Auflieger 15 m² heizen und kühlen

    • Picco
    • 14. März 2025 um 13:11

    Hoi zämä

    Zitat von altes Wohnmobil

    du willst den Fußboden nutzen, um den Aufbau zu kühlen?

    Das ist bei uns in der Schweiz schon fast Standart und funktioniert erstaunlich gut um einen Raum kühl zu halten, sogar um ihn etwas abzukühlen! Habs in unserer Wohnung am Rheinfall. Finde es wirklich eine tolle Sache.

    Zitat von altes Wohnmobil

    Ein Hotel bei uns klimatisiert seine Seminarräume mit einer Klimaanlage, die mit Gas betrieben wird. Bin aber noch nicht dahinter gekommen wie das funktioniert. Vielleicht so eine Art Absorber?

    Genau, ein Absorber. Oder ein Verbrennungsmotor der eine Wärmepumpe/Kältemaschine antreibt. Wenn gleichzeitig Wärme benötigt wird (Prozesse, Warmwassr usw) macht das sogar Sinn.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 13. März 2025 um 11:37

    Vorbereitung

    22.09.2024

    Arusha, Tansania, im Spätherbst 2024.
    Der kleine Achmed sitzt traurig in seinem Büro.
    Seit Jahren hat er nichts mehr vom Bub gehört, seit er von diesem im Februar 2013 zurückgelassen wurde.
    Wie gerne würde er wieder mal ein Bier mit ihm trinken, wie gerne sich wieder mit 'Kleiner' anreden lassen...
    ...
    ...Achmed...Bierchen trinken...hmmm....
    Ja, das passt zusammen!
    Denn Achmed ist ein Britte, der in Deutschland LKW fuhr bevor er sich in eine Tansanianerin verliebte und um sie heiraten zu können zum Islam übergetreten ist sowie einen neuen, muslimischen Namen angenommen und eine Safariagentur gegründet hat.
    Aber die Liebe zum Bier hat er deswegen nicht aufgegeben.
    Halt ein echtes Unikum!
    Und ein echt lieber Mensch!

    Rorschach, Schweiz, etwa zur selben Zeit...
    Irgendwer ruft 'Picco'...
    Zwar nur leise, aber immer wieder, tagelang, selbst in der Nacht...
    Nur wer ruft denn da???
    Sabine kanns nicht sein, die ruft mich 'Claudio'...
    Es klingt so warm, so herzlich, so angenehm bekannt...
    Wer oder was ist denn so warm, so herzlich, so angenehm bekannt?
    Menschen würd ich doch erkennen, also muss es etwas Anderes sein das mich ruft...
    Bella Italia?
    Nein, das ruft mich zwar auch immer wieder, aber da war ich ja erst...kann es also nicht sein...
    Hmmm....doch nicht etwa...
    ...Afrika?
    DAS muss es sein, denn dem Ruf bin ich schon viel zu lange (seit 2018) nicht mehr gefolgt!
    Sofort sprech ich Sabine darauf an, ihre Begeisterung für Afrika ist aber nicht ganz so gross wie meine, so dass sie vorschlägt statt mit ihr mit jemand Anderem zu gehen.
    OK, also schnell mal Sven, Manuel und Chris kontaktiert und schon bald zeigt sich dass Manuel, unser Adlerauge von der Botswanatour 2015, leider nicht mitkommen kann.
    Chris wohnt eh schon in Kenya am Strand, er bietet mir sein Gästebett an und später wird er sich auch für die Safari interessieren.
    Und mit Sven treff ich mich schon am 03.11.2024 in Winterthur zum Mittagessen und Wünsche besprechen!
    Wie immer sind sich Sven und ich schnell mal einig und so gehts auf eine Campingtour durch den Tarangire, die Serengeti und den uns beiden unbekannten Mkomazi National Park.
    Schön dass es mit Sven nach unserer 2016er-Tour durch Ruanda/DR Congo/Süd-Tansania und Sansibar wieder eine Reise gibt!
    Hat ja damals schon sehr gut harmoniert!

    Und so erstell ich erstmal eine Karte in MyMaps:

    Oben: Mein erster Routenvorschlag, den ich auch den Anbietern in Afrika zusende.

    Oben: Und nun auch als Satelitenbild, einfach weils so schön ist...

    Schon am 16.November haben Sven und ich unsere Flüge gebucht, statt wie ursprünglich gedacht mit der Edelweiss fliegen wir mit Ethiopian Airlines von Zürich (ZRH) mit Zwischenhalt in Milano Malpensa über Addis Abbeba nach Kilimanjaro Airport (JRO).
    Sven fliegt auch so zurück (natürlich in umgekehrter Reihenfolge, logo...) und ich mach einen Abstecher zu Chris an den Strand südlich von Mombassa.
    Dies flieg ich mit Jambo Jet/Kenyan Airlines von Kilimanjaro Airport über Nairobi Jomo Kenyata nach Mombasa Airport.
    Und dann zum Schluss mit Ethiopian Airlines von Mombasa Airport über Addis Abbeba und Milano Malpensa nach Zürich.
    Kostet alles zusammen nicht die Hälfte dessen was der Edelweiss-Flug ZRH-JRO und JRO-ZRH gekostet hätte.

    Danach gleich mal eine eMail an Sikoyo von Mashoka Tours, Hilde von Paradies Safaris und Achmed, den ich nur 'Kleiner' und der im Gegenzug mich nur 'Bub' nennt (Somit ist auch der Anfangstext klar), von Base Camp Tanzania geschrieben und schon bald trudeln die Antworten ein.
    Sikoyo möchte aber lieber eine einfacher zu fahrende Strecke und ist preislich ausnamsweise mal der Höchste, Hildes Mitarbeiterin hat offenbar die Route und deren Sinnhaftigkeit nicht so gesehen wie ich, so dass ich das direkt mit Hilde per WhatsApp-Telefonat nochmals bespreche.
    Achmed rät mir (wie Hilde auch) von der Ostumfahrung des Kilimanjaro ab, da dies ein 13-Stunden-Fahrtag mit vorherigem und nachfolgendem Fahrtag werden würde.
    Und so lassen wir uns darauf ein westlich am Kili vorbei direkt vom Lake Natron nach Moshi zu fahren.
    Das ganze wurde etwas erschwert da sich nun Chris auch für diese Reise interessierte, aber dann am 10.12. sich doch noch dagegen entschieden hat.
    Hildes und Achmeds Offerten sind nun beide genau so wie wir es möchten, der Preisunterschied ist in Zahlen kaum vorhanden, aber bei Hilde in €uro und bei Achmed in US-$.
    Und so entscheiden wir uns Mitte Dezember 2024 für Achmeds Base Camp Tanzania!
    Da bitte ich Achmed natürlich dass wir mit unserem Guide von 2013, nämlich Juda, fahren werden.
    Warum?
    Weil Juda mit Sicherheit der beste Tierspotter und Tierversteher ist den ich je erlebt habe!

    Bevor wir aber losreisen können muss ich noch eine Möglichkeit finden das Bargeld aus meinem physisch vorhandenen Sparschwein im Wohnzimmer auf Achmeds Konto in Tansania zu bringen...am liebsten ohne es auf ein Konto einzuzahlen, da ich als Selbstständiger bei solchen Aktionen immer wieder Diskussionen mit dem Steueramt habe, die meine Einzahlung als Einkommen sehen wollen.
    Obwohl das Geld ja schon versteuert ist...

    Oben: Mein Urlaubs-Sparschwein!

    Aber leider find ich nichts dergleichen...und so zahl ich es halt auf mein Privatkonto ein und transferiere dann ganz
    konventionell 4000$ nach Tansania.
    Auf dem Weg gehen rund 15$ 'verloren', die und den Rest zahl ich dann wenn wir in Tansania ankommen bar nach.

    Um aber nach Tansania (und in meinem Fall danach auch nach Kenya) zu kommen benötigen wir noch die elektronische Visa für Tansania, das man hier (klick mich) online ausfüllen muss.
    Bei mir hats bis zum positiven Entscheid ein paar Wochen gedauert.
    Die Kenyaner waren mit nur 2 Tagen schon deutlich schneller, aber auch da muss man es vorab hier (klick mich) online ausfüllen.
    Dazu brauchte ich eine Unterkunft in Kenya, also hab ich im Booking.com eine Unterkunft nahe des Hauses von Chris gesucht und etwas in Tiwi so gebucht dass ich bis kurz vor der Reise noch kostenlos stornieren kann.
    Denn man muss eine Unterkunft sowie die Ausreise belegen um das ETA für Kenya zu bekommen.
    Und ohne ETA wird man nicht mal nach Kenya befördert...
    Den 'Republic of Tanzania Visa'-Antrag hab ich am 17.12.2024 gemacht, 28.12.2024 hab ich die Bestätigung erhalten.
    Den 'Republic of Kenya eTA' hab ich am 26.12.2024 gemacht und schon am 28.12.2024 erhalten.
    Nun heissts nur noch warten und meinen Kunden beibringen dass ich dann mal 3 Wochen nicht verfügbar bin...

    Am 02.01.2025 fragt mich Chris ob wir nicht einen Abstecher nach Lamu mit Zwischenstops beim Kilifi Creek, in der Watamu Snake Farm und in der Ruinenstadt Gedi machen sollen statt nur faul in seinem Garten am Meeresstrand rumzuhängen...
    Klingt ja auch nicht schlecht!

    Na toll!
    Am 13. Januar wird ein Marburg-Ausbruch in Tansania gemeldet!
    Zum Glück weit weg von uns, in der an Ruanda und Uganda grenzenden Region Kagera...hoffen wir dass die Viren da bleiben!

    21. Januar 2025: Probeaufstellen des Zeltes und bemerken dass es für Afrika ungeeignet ist...
    22. Januar 2025: Probeaufstellen eines anderen Zeltes und bemerken dass es für Afrika geeignet ist...und darum mitkommen darf!

    Am Tag des Abfluges bekomme ich eine SMS von Kenya Airways dass sie meinen Flug vom Kili Airport nach Nairobi, nicht aber den von Nairobi nach Mombasa, um rund 18 Stunden vorverschoben haben!
    Na gehts noch???
    Ich hab in meinen Ferien effektiv besseres zu tun als über 18 Stunden am Jomo Kenyata Airport rumzulungern!!!
    Ich hab gemäss SMS noch einige Tage Zeit mich zu entscheiden ob ich damit einverstanden bin oder nicht.
    Also schau ich dann in Tansania mit Achmed was wir machen können...

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 12. März 2025 um 12:59

    Auslöser

    Ein Fernsehabend bei mir zu Hause, ich hab dazu einen alten Abenteuerfilm aus den 50er Jahren gespeichert, der in Afrika handelt.
    Der Amarulla steht bereit, ist für Folgendes aber nicht verantwortlich!
    In dem Film gehen ein weisser Abenteurer und seine Angebetete furchtlos durch Afrikas Savanne, die direkt und ohne Übergang an den Urwald grenzt.
    Wo auch immer das sein soll...
    Die Gesichter der Eingeborenen sind voller Furcht...
    ...offenbar kennen sie sich in ihrem Afrika nicht wirklich aus...
    Einzelne Tiere werden reingeschnitten.
    Die afrikanischen Träger stellen kleine, kaum mannshohe Gibelzelte auf und machen ein Lagerfeuer.
    Danach trommeln und singen die Träger in furchtbar schlechter Tonqualität.
    Schnitt
    Die Frau sitzt im weissen Nachthemd an einem Schminktisch und kämmt sich die Haare, das kleine Zelt ist innen offenbar
    mehrfach so gross wie aussen, dann legt sie sich ins stabile Holzbett auf die dicke Matratze.
    Schnitt.
    Ein Leopard rennt durch den Busch.
    Schnitt
    Der Leopard steht nun an der Seite eines Zeltes, stellt sich auf die Hinterbeine und beginnt am Zelt zu kratzen.
    Schnitt
    Die Frau erwacht, setzt sich auf, bemerkt das Kratzen, greift sich mit beiden Händen an die Unterlippe und beginnt zu Kreischen.
    Schnitt
    Der weisse Mann erwacht, hört das Kreischen, steht aus seinem Bett auf, ist natürlich vollständig angezogen inklusive Schuhen und Gewehr, posiert in Heldenpose, dazu reicht die Zeit doch immer...
    Er rennt aus dem Zelt.
    Schnitt
    Er steht vor ihrem Zelt in Heldenpose und geht durch die offene Zeltfront rein, wo das Zelt plötzlich viel höher und breiter ist.
    Er macht die nächste Heldenpose während die Frau noch immer kreischend senkrecht im Bett neben dem seit Minuten kratzenden Leoparden sitzt und dabei mit beiden Händen ihre Unterlippe hält.
    Endlich zielt er mit weiterer Heldenpose auf den draussen unermüdlich am wohlgemerkt offenen Zelt kratzenden Leoparden und schiesst, was die Frau endlich aus dem Bett und in seine starken Arme fallen lässt, während nach weiteren Schnitten mit vor Furcht verzerrten Gesichtern wild rumrennende Afrikaner sinnlos kreuz und quer rumrennen...
    UFF!!!
    Was für ein vor Rassismus strotzender Schwachsinn!!!
    Und schon wird es mir zu viel, ich schalte den TiVi ab.
    Aber etwa so stellen sich die Leute offenbar eine Reise im kleinen Bodenzelt durch Afrikas Natur vor...
    ...zumindest lassen mich deren jeweiligen Bemerkungen so was erahnen...
    Aber: Es ist nicht so!
    Wäre der Leopard so blöd an der Seitenwand zu kratzen statt durch den offenbar offenen Zelteingang zu gehen wären diese Tiere doch längst an Verblödung ausgestorben!
    Würde ein Zeltstoff den Leopardenkrallen minutenlang Widerstand leisten können wäre die NASA sicherlich sofort auf dem Platz um das Patent für diesen Wunderstoff zu erwerben!
    Und wäre eine Katze intelligent genug um zu realisieren dass ein blickdicht verschlossener Behälter, wie zum Beispiel ein Zelt, innen hohl und mit Lecker Menschenfleisch gefüllt ist dann würden jährlich Millionen von Afrikatouristen gefressen werden!
    Und das würde man sogar hier in Europa lesen können...
    Die sind aber nun mal nicht so schlau, die fressen höchstens mal einen, der zu dumm war das Zelt zu schliessen...
    So, genug des TiVi's und der Belehrungen betreffend Hirnstrukturen der Raubtiere Afrikas...
    Der Film hat mir gezeigt dass zum Einen unglaublich viel Mist im Umlauf ist und zum Anderen ich endlich wieder mal mit dem Zelt durch Afrikas Wildniss reisen muss!
    Also gehts nun zur:

    Vorbereitung

  • Wohnmobil Brandstiftung

    • Picco
    • 12. März 2025 um 12:06

    Hoi zämä

    Zitat von altes Wohnmobil

    Bis heute keine juristischen Folgen für die Täter.

    Einfach nur traurig...

  • Abgesenktes HubDach dicht bekommen

    • Picco
    • 11. März 2025 um 06:40

    Hoi zämä

    Bei einer aufblasbaren Dichtung hätte ich Angst dass die Dichtung in der Mitte der Wand die beiden Schalen zu sehr auseinanderdrückt...

  • Abgesenktes HubDach dicht bekommen

    • Picco
    • 10. März 2025 um 07:01

    Hoi Peer

    Ich bring auch hier mal die Idee von einem Umlaufenden und überlappenden, stabilen Reissverschluss. Hält gleich auch das Dach unten.

  • Eure Meinung ist gefragt - Hubdach und Terrasse. Umsetzbar ?

    • Picco
    • 6. März 2025 um 06:46

    Hoi zämä

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Das Konzept passte einfach nicht mit meiner neuen Partnerin - inzwischen Frau - zusammen.

    Die war schon damals eine Frau...

  • (Fußboden)Heizung so umsetzbar?

    • Picco
    • 5. März 2025 um 07:14

    Hoi zämä

    Zitat von MaxiLittle

    Meinst du dass diese 20mm pur Dämmung mit 4mm Pappelsperrholz den Aufwand wert ist wenn der Aufbau aus einer 33mm GFK Styrodur GFK Sandwichplatten ist.

    Das ist immer ein schwiriges Thema...es ist ja nicht so dass Du nur die Dämmung verbesserst, Du legst damit auch eine Dampfbremse in die Wand, die dann tiefere Temperaturen haben wird.
    Die Folge davon ist dass es in der Wand vermehrt zu Kondensat kommen kann.

    Ich habs mal in einen Online-U-Wert-Rechner eingegeben und gegenübergestellt. Sind jetzt nicht exact Deine Vorgaben, aber die kannst Du ja selbst mal eingeben und die Taupunktsituation betrachten.

    Wenn Du nicht über längere Zeit im Winter drin lebst ist etwas eindringende Feuchtigkeit kein echtes Problem, solange sie nicht in den Bereich vordringt der gefrieren kann. Denn was reindiffudieren kann kann bei Nichtbenutzung des Autos auch rausdiffudieren.

    Ich würds nicht machen und die Möbel aufs GFK kleben. Z.B. mit Hilfe von Alu- oder GFK-Winkeln.

  • (Fußboden)Heizung so umsetzbar?

    • Picco
    • 4. März 2025 um 16:51

    Hoi zämä

    Zitat von MaxiLittle

    Je besser der Aufbau gedämmt ist, desto länger hält er die Temperatur?

    Jein!

    Bei gleicher Masse ja, aber wenn eine schlechter gedämmte Kabine mehr Masse im warmen Bereich hat kann es sein dass jene länger warm bleibt...

    Zitat von MaxiLittle

    Sprich wenn ich auf zusätzliche Dämmung verzichte muss ich eben "nur" mehr heizen oder welche Nachteile hab ich noch?

    Hier wirds klarer: Nein!
    Mehr heizen ja, aber bei schlechterer Dämmung sinkt die Oberflächentemperatur der Wände, was dafür sorgt dass der menschliche Körper mehr Wärme an die kühlen Wandoberflächen abstrahlt was mit höherer Raumtemperatur oder mittels Wärmestrahlungsflächen kompensiert werden muss um das selbe Behagen zu erreichen.

    Zitat von Anton

    Uns ist das zu warm!

    Es reichen auch 18 bis 19 Grad

    ^^:D^^Jaja, Bart wärmt!^^:D^^

    Zitat von derMartin

    Ich habe jetzt so ziemlich alles durchsucht, ein solches Tool aber nicht gefunden, wer hilft?

    Ich helfe 8o

    Hier findest Du die Wissensbasis: Wissensbasis

    Und hier der Beitrag zum Tool: Wärmebedarf abschätzen

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