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Beiträge von Picco

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 15. Mai 2025 um 07:21

    Tag 7: Serengeti, wir kommen! :D

    Brrrr....so ein Sommerschlafsack von nicht mal 350 Gramm Gewicht ist hier oben einfach zu wenig!
    Verdammt, ist das scheissekalt!
    Mein ganzer Körper schlottert während er versucht sich auf der abschüssigen Luftmatratze zu halten...
    Tiefkühlschlaf ist einfach nicht erholsam, auch darum wollte ich nicht hier oben übernachten.
    Aber in der NCA gibts keine anderen Public-Campsites als die oben am Kraterrand.
    Auf etwa 2300m.ü.M.!
    Da ists auch in Afrika nachts nicht warm...zur Info: Ich hatte am Kili schon bei unter 3000m.ü.M. Eis am Zelt!
    Bald mal gehts dem Morgen ans Grauen und meiner Campingausrüstung inklusive dem nassen Zelt ans Einpacken, denn um 06:00 gibts im Essraum Frühstück!
    Und wir gehören zu den Letzten, denn die Meisten fahren um 06:00 Uhr schon ab zum Gate des Kraters, um früh möglihst unten zu sein.
    Wir aber gehen nicht in den Krater, nein, wir fahren nicht mal da runter!
    Wir fahren in die Serengeti!
    S E R E N G E T I !
    Schon von Toto besungen (Lied: Africa, Textzeile: 'Sure as Kilimanjaro rises like Olympus above the Serengeti', womit auch klar sein sollte weshalb ich Olympus-Kameras dabei habe...), von Gzimeck ausgezählt, von mir durchstreift: Die
    W U N D E R V O L L E
    S E R E N G E T I !
    Tja, vor lauter Vorfreude auf die Serengeti und vielleicht auch wegen einem etwas zu spätem Beginn des Zusammenpackens komme ich erst um 06:10 zum Frühstück...
    Wo Sven schon seit einiger Zeit auf mich wartet.
    Zum Glück ist er ein geduldiges Kerlchen!
    Trotz meiner Verspätung müssen wir nach dem Frühstück noch 15 Minuten bis zur Abfahrt warten, da Robert und Hamis noch die Küche und den Frühstückstisch einladen müssen und uns nicht wirklich helfen lassen.
    Na ja, wir fahren also zum dritten (zumindest für diese Reise letzten) Mal die Piste zwischen dem Camp und Ndutu.
    Diesmal fahren wir aber mit geschlossenem Dach direkt zum Naabi Hill Gate der Serengeti!


    Oben: Jaja, es hat zwei, drei Tiere hier...


    Oben: Sogar junge Zebras, die ihren Müttern herzhaft in den Bauch beissen...oder doch Milch trinken?


    Oben: Da schaut nicht nur die Hyäne blöd....


    Oben: ...auch die Löwen bekommen Angst vor Zebraherdeninterner Konkurenz!

    Wir wollen nicht viel Zeit auf der Piste verlieren und so gibt Robert wieder mal etwas viel Gas, mehr als mir gefällt.
    Von rechts beginnt vor uns eine Zebraherde die Piste zu überqueren, eine Zebramutter ist dabei etwas sehr zögerlich und ihr Fohlen weiss auch nicht so recht was es tun soll...und plötzlich rennt die Mutter knapp vor uns über die Piste!
    Robert verlangsamt zwar, aber nur wenig und es ist für mich klar zu erkennen dass das Fohlen auch nach links rennen wird.
    Immerhin ist links die Mutter, und auch wenn das Fohlen aktuell leicht nach rechts rennt, es wird zur Mutter umdrehen!
    Aber Robert verlangsamt nicht weiter...ich hätte auf unter 20km/h abgebremst, er hat noch immer gut 40 drauf.
    Und so geschieht was sich schon seit Sekunden ankündigt: Das Fohlen rennt direkt vors Auto!
    Robert bremst scharf und verfehlt es ganz knapp, mehr aus Glück als wegen Verstand!
    Das waren nur noch einzelne Zentimeter!
    Unnötig!
    Meine Laune verbessert sich durch solche Dinge jeweils nicht wirklich...
    Aber ich denke dass auch Robert erschrocken ist, denn danach fährt er langsamer und vorausschauender.
    Am Gate angekommen versuche ich mit meinem Problemobjektiv alle möglichen Einstellungen um fliegende Vögel scharf zu erwischen.
    Aber der Fokus wird nicht richtig erfasst, das Objektiv pumpt und ich bin recht ratlos.
    Zumal ich damit wirklich mit einer sehr hohen Trefferquote auch sehr schnelle Vögel mit 800mm KB-Aequivalenter Brennweite gestochen scharf erwischt habe.
    Und jetzt bin ich schon froh wenn ich einen stehenden Elefanten halbwegs scharf einfangen kann.
    Na ja, dann gehts halt zum Shoppen, zumal es an diesem Gate viele Leute hat und es darum auch etwas dauert.
    Da mir das Duschgel in der Tasche ausgelaufen ist möcht ich im kleinen Laden welcjhes kaufen, aber hier haben sie es nur in fester Form, dafür ohne Kunststoffverpackung drumherum.
    Ihr merkt schon, ich hab eine Seife gekauft!
    Und ein paar Flaschen Stoney Tangawizi!
    Die natürlich sofort in unsere Kühlbox wandern.
    Zuindest zum Teil, denn eine entlässt ihren wohlschmeckenden Inhalt in meinen Mund...natürlich in ganz kleinen Schlucken, denn es ist eine Ingwerlimonade, die im Mund mächtig aufschäumen kann.
    Und wenn sie das tut und man zu viel im Mund hat dann kommts zurNase wieder raus!
    Und Ingwer in der Nase...das will niemand freiwillig!
    Nach einer kurzen Unterhaltung mit einem anderen Guide betreffend der LandCruiser (er war ganz erstaunt dass es die auch in der Schweiz gibt) fahren wir weiter, diesmal natürlich wieder mit geöffnetem Dach.
    Ab zu den Kopjes an der Grenze zu Ndutu!


    Oben: Bei diesen Hügels liegt das Nabi Hills Gate, die Bilder bisher waren also noch in der NCA.


    Oben: Wie man sieht sieht man auch in der Serengeti Tiere...


    Oben: ...und ja, Mehrzahl! Hie rzum Beispiel eine Herde Grant-Gazellen, wobei eine einen verräterischen schwarzen Strich an der Seite hat, da war wohl mal ein Techtelmechtel der Mutter mit einem Thommy...


    Oben: Ein nicht fast überfahrenes Zebrafohlen...


    Oben: ...und weitere Zebrastreifen im extrem grünen Grün...


    Oben: ...in dem auch die Warzis wesentlich mehr auffallen als im üblicherweise trockenen, gelb-bräunlichen Bewuchs.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 14. Mai 2025 um 07:26


    Oben: Dass Sven und ich ja nicht mehr die Jüngsten sind hält auch mal ein Geier nach Gammelfleisch Ausschau...


    Oben: Einfach eine wunderschöne Gegend mitsammt wunderschönen Tieren!


    Oben: Ohne Worte! Einfach die Aussicht geniessen! So schön!!!


    Oben: Von den Flamingos wissen wir ja dass sie es lieben sich im Spiegelsee von unten zu betrachten...

    So langsam fahren wir wieder in Richtung Simba-1-Campsite, und irgendwie habe ich das Gefühl sehr wenig Tiere gesehen zu haben...
    Jetzt, zuhause am Computer, bin ich da ganz, gaaanz, gaaaaaaaaanz anderer Meinung!
    Keine Ahnung warum ich das damals so gefühlt habe...
    Wir erreichen wieder die Waschbrettpiste, wo wir kurz bei den zwei Typen anhalten:


    Oben: Offenbar waren die Köpfe der Urmenschen sehr gross, verglichen mit den heutigen Menschen.

    Oben am Camp Simba 1 angekommen darf ich wieder mal mein Zelt aufbauen.
    Netterweise ist die komplette Wiese hier etwas abfallend, so dass man sicher nicht in einer Pfütze schlafen muss, vorausgesetzt man rollt nicht aus dem Zelt raus...
    Nach getaner Arbeit ist mal wieder eine Entstinkungsaktion nötig, aber das denken offenbar auch andere...so sind die Duschen alle besetzt!
    Also sprech ich halt mit einem Kana-Tier (oder wars ein Kanadier?), der mir voller Begeisterung erzählt dass er und sein Mitreisender heute im Krater nicht nur einen Serval sondern auch einen Karakal sehen durften!
    NEID!!!
    KARAKAL!!!
    DOPPELNEID!!!
    Und sie hatten die beiden Kätzchen an unterschiedlichen Orten nur für sich allein...zwei Traumsichtungen!
    Na ja, irgendwann bin auch ich dran unters kühle Wasser zu steigen und mir den schwarzen Staub aus Gesicht und anderen Körperteilen zu entfernen.
    Näher möchte ich nun nicht auf dieses Thema eingehen sondern dies Eurer Fantasie überlassen...
    Anschliessend durch die schon kühle beginnende Nacht ins Zelt, was gescheites anziehen und ab ins Essenshaus, wo Sven schon wartet.
    Auch hier hat Hamis es wieder geschaft ein sehr leckeres Abendessen hinzuzaubern!
    Und wie immer müssens ich Sven und ich beinahe dagegen wehren noch mehr zu essen, Hamis würde uns die Teller füllen bis wir platzen!
    Aber wir sind ja schon gross und können die Schöpfkellen erfolgreich abwehren.
    Da das (und so ein Safari-Tag) aber müde macht landen wir schon um 20:30 im jeweiligen Bett.
    Lala Salama
    ...
    Brrr....ist das kalt...

  • Servus Zusammen!

    • Picco
    • 13. Mai 2025 um 13:11

    Hoi Andi und herzlich willkommen hier!

    Zitat von Goassnvernichter

    ich schwanke zwischen Pickup (Hilux oder DMax) mit Pepec Flachbettpritsche

    Nachdem ich die Pritsche mal gegoogelt habe musste ich erst unter dem Tisch wieder hervorkriechen und meine Zehennägel wieder geradebiegen ;) ...der Preis ist ja... ...sehr selbstbewusst, um nett zu bleiben!
    Ich hab für meine Pritsche rund sFr.1500.- bezahlt, aber ich musste sie selbst aufbauen.
    Ist 1,86m breit wie der D-Max, 1,90m lang und 75,4kg leichter als die Originalpritsche.

    Habs hier bei Bronco's Beitrag schon geschrieben (Klick mich).

    Ich für mich würde einen Pickup einem Lieferwagen vorziehen, alleine schon weil der Alkoven höher sein kann weil der Pickup weniger Aussenhöhe hat. Dazu bin ich schon der Meinung dass ein Lieferwagen ohne Beladung hinten nicht so angenehm zu fahren ist wie ein Pickup ohne Beladung, aber ich bin auch schon lange keinen Sprinter, Transit usw mehr gefahren.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 13. Mai 2025 um 06:58

    Hoi Urs

    Ja, wir haben hier ein Problem und sind dran. Ich stell es nochmals rein indem ich die Bilder anders reinkopiere als seit anbeginn meiner Zeit hier im Forum...


    Tante Edit meint: Nun sind die Bilder wieder da, darum hab ich die folgenden Beiträge mit denselben Bildern wieder gelöscht. Picco

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 12. Mai 2025 um 07:47


    Oben: Farbloser Vogel in Schwarz-Weiss.


    Oben: Impala-Junggesellengruppe mit eitlem Kerlchen am Wasserspiegel.


    Oben: Nicht so schön wie der Impalabock, aber auch nicht so eitel: Schildi, die Kröte!


    Oben: Was hat sich die Natur nur dabei gedacht...


    Oben: Ja, hier hats auch Zebras...


    Oben: ...von denen einige im Gebüsch stecken bleiben...


    Oben: ...und andere wiederum den Weg durch den Busch in der Gruppenzusammenarbeit tatsächlich finden!


    Oben: Und das ist auch gut so, denn nicht so weit entfernt hats Kätzchen!


    Oben: Und wo's Kätzchen hat hats auch Autochen und Touristchen...


    Oben: Ja, nicht nur die Menschen brauchen zwischendurch mal ein Fussbad, auch die Zebras!
    Wohl darum haben sei an den Hufen keine weissen Streifen...

  • Kurzvorstellung Projektidee schmale Wohnkabine auf D-Max

    • Picco
    • 12. Mai 2025 um 07:26

    Hoi Bronko und herzlich willkommen hier!

    D-Max hab ich auch, eine Kabine von mx. 186 Breite solls auch werden (Lebst Du in der Schweiz?), absetzbar ebenfalls...aber auf einer Flachpritsche!
    Den Umbau hab ich selbst gemacht, siehe hier (klick mich und falls Du die Fotos auch nicht siehst rechtsklick drauf und in neuem Tab öffnen). ( Odi : Sehe nur ich die Bilder im verlinkten Beitrag nicht? Und warum werden die nicht angezeigt?)
    Meine Aluptitsche spart 75,4kg gegenüber der relativ labrigen Originalpritsche ein und hat mich nebst der Arbeit rund sFr.1500.- gekostet.

    Bei Holzkabinen bin ich kritisch, wenn sie bauphysikalisch richtig gemacht sind oder nur im Sommer genutzt werden bleibt noch das Gewicht, bei Winternutzung ohne Austrocknungsmöglichkeit der in die Wände eingedrungenen Feuchtigkeit besteht die Gefahr des Vergammelns.
    Also bei Winternutzung immer drauf achten dass der Dampfdiffusionswiderstand der Wand innen grösser ist als aussen.

    Ich bau definitiv mit Sandwich und das ohne Holzeinlagen, dafür gibts Hartschaumeinlagen wo nötig.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 10. Mai 2025 um 07:40


    Oben: Cheetah, die Gepardin von Ndutu!


    Oben: Dieselbe von vorne!


    Oben: Und sie hat zwei Junge dabei, hier eines davon!


    Oben: Ganz in der Nähe steht ein Granty rum, die anvisiert wird.


    Oben: Nun kommt auch das zweite Junge dazu und schon gehts los!

    Mama Cheetah sprintet los, die Gazellen realisieren es erst spät, alles geht sehr schnell und der anvisierte Bock kann flüchten...
    ...aber ein Baby muss dran glauben!
    Und nun sollten zarte Gemüter beim Scrollen kurz die Augen schliessen..


    Oben: Es dauert erstaunlch lange bis ich keine Bewegung beim Kitz mehr sehe...so sehr ich mit dem armen Tier Mitleid habe so sehr ist mir bewusst dass die Gepardin und ihre Jungen durch diesen Tod weiterleben können...
    Natur halt, die ist nicht nur schön...

    Kaum hat sich die Gepardin mit dem Kitz in die Wiese gesetzt setzen sich die Autos auch, und zwar in Bewegung!
    Zuerst sinds 'nur' etwa zehn Autos, doch so eine Ansammlung zieht natürlich andere Autos an, wie auch wir angezogen wurden.
    Aber alle halten halbwegs Abstand, natürlich zu wenig, aber die Gepardin scheint sich nicht dafür zu interessieren dass drei Meter weiter ein Auto steht.
    Wir und die Meisten halten irgendwo zwischen 10 und 20 Metern Abstand und verhalten uns ruhig.
    Auch wird eine Lücke gelassen damit die Gepardin Sichtkontakt mit den Jungen haben kann, die sie nach dem Tod des Kitzes zu sich ruft.
    Es scheint sogar dass sich die Gepardin und ihre Sprösslinnge in dem Autokreis sicher fühlen, denn sie ruhen erst aus bevor sie mit dem Fressen beginnen.
    Normalerweise fressen Geparden so schnell wie möglich und sind dabei eher nervös, diese hier sind tiefenentspannt und ruhen sich erst mal gemütlich aus.
    Immer wieder stossen neue Autos hinzu, einer davon fährt uns direkt vor die Aussicht, was nur möglich ist weil wir genug Platz lassen.
    Ein kurzes, etwas angepisstes 'Hey' in Richtung jenes Fahrers lässt ihn seinen Fehler erkennen und er entschuldigt sich und parkiert woanders.
    Zum Schluss sinds fünfzehn Autos...das ist etwas viel für meinen Geschmack....


    Oben: Die Ruhe nach der Jagt, bei Geparden in dieser Ausgibigkeit kaum mal zu beobachten.


    Oben: Der Autokreis um die Geparden und das Kitz herum...


    Oben: Und nun gehts endlich ans grosse Fressen, das wir aber dank des hohen Grasses nicht sehen.

    Da wir nichts abbekommen und vielleicht auch aus anderen Gründen fahren wir weiter.
    Leider fährt Roland für meinen Geschmack viel zu schnell, ich sehe auf dem Tacho mal 50km/h!
    Gefällt mir gar nicht und ich mach mich auch entsprechend bemerkbar...und Robert verlangsamt!
    Gut so, denn nun können wir auch wieder Tiere sichten ohne so gestresst zu werden.


    Oben: Giraffenmann schaut der Angebeteten unverhohlen auf den Allerwertesten!

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Picco
    • 10. Mai 2025 um 07:21

    Hoi zämä

    Zitat von Abweg

    lohnt ja vielleicht ein Versuch die Durchflussmenge zu reduzieren z.B. Pumpendrehzahl, Schlauchklemme......, dann könnte sich die Wärme gleichmäßig verteilen, wenn auch nur langsam odrr?

    Kann man versuchen. Aber die Dimensionsunterschiede von Ist zu Soll sind schon recht gross, da muss man wohl massiv runterwürgen. Ob das mit so einfachen Methoden gelingt ist eine andere Frage, denn der Durchfluss sollte nachher schon gleichmässig sein. Ist aber einen Versuch wert!
    Vielleicht kann man die Pumpe ja auch durch Reduktion der Spannung runterregeln, das hätte den selben Effekt.

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Picco
    • 9. Mai 2025 um 07:19

    Hoi Lars

    Ja, passe jede Leitung an die Du anpassen kannst! Ausser die direkten Anschlussleitungen zu den Heizkörpern, da reicht 16mm schon.

    Das Problem ist dass das Wasser je nach Fliessgeschwindigkeit entweder linear oder turbulent fliesst. Ist die Geschwindigkeit zu hoch wirds irgendwann turbulent und dann steigt der Druckverlust rapide an wodurch die beförderte Wassermenge abfällt bzw. begrenzt wird.

    Dies ist insbesondere bei den Wasserstrom trennenden T-Stücken sehr wichtig, da entstehen unter Umständen Fliesssituationen in denen nur sehr wenig Wasser abgezweigt oder durch Venturieffekte sogar Wasser aus dem Abzweig gesogen wird, was dann in der abzweigenden Leitung zu einem verkehrten Wasserfluss führen würde. Letzteres kann auch bei linearem Wasserfluss passieren wenn das T zu schnell durchströmt wird, je nach genauer Geometrie des T-Stücks.

    Das könnte auch die Ursache für Dein Durchflussproblem im Alkoven sein, aber ohne es hier bei mir zu haben kann auch ich nur spekulieren.

    Und dann ist da noch die Luft, die bei zu schnellem Durchfluss immer wieder verteilt wird und kaum entlüftet werden kann. Und beim Anschluss des Expansionsgefässes könnte auch ein Strudel im Anschlussrohr entstehen, durch den Luft angesaugt wird...das ist aber eher unwahrscheinlich, wenndoch möglich.

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Picco
    • 8. Mai 2025 um 10:47

    Hoi Lars

    Ja, 16mm Innendurchmesser ist für 4 kW definitiv viel zu klein.

    Im Hausbereich schliesse ich so was mit 28x1,2mm-Rohren oder im absoluten Minimum mit 22x1,2mm-Rohren an.
    Das erklärt schon mal die Situation mit dem Überströmventil.
    Da schiesst das Wasser bei den T-Stücken fast schon vorbei und es entsteht da noch viel mehr als im Rohr selbst sehr viel Druckverlust.

    Kannst Du die Rohrdimension der Hauptleitung noch ändern?

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 8. Mai 2025 um 07:47

    Unten in der Ebene gehts flacher weiter als auf den Bergstrassen, dafür deutlich holpriger...
    Aber wir sehen mehr Tiere, das ist doch auch was!

    0211.jpg
    Oben: Zum Beispiel dieses noch sehr junge Gnu...

    0212.jpg
    Oben: ...von denen auch ältere, bebartete Exemplare rumstehen.

    Die Strecke zieht sich, insbesondere der Teil unten in der Ebene, eine lange, gerade Piste durch eine flache Ebene.
    Die einzigen Erhebungen und Vertiefungen der Landschaft sind die Hügel und Löcher der Wellblechpiste, die uns so schön durchmassiert!
    Bei einem Gate in die Serengeti biegen wir links ab und schon bald sehen wir eine Vorhut der Migration.

    0213.jpg
    Oben: Der Eingang in die Serengeti, durch den wir erst am folgenden Tag fahren, da wir heute hier nach links abbiegen.

    0214.jpg
    Oben: Direkt am Pistenrand stehen schon die Herren Riesentrappe (Ardeotis kori, auch Koritrappe) und Herrn Thomson (-Gazelle, Eudorcas nasalis) rum.

    0215.jpg
    Oben: Auch rumstehen kann diese Tüpfelhyäne, die offenbar eben ihre Schlammpackung eingestrichen hat.

    0216.jpg
    Oben: Herdentiere einzeln und als Herden...

    0217.jpg
    Oben: Straussentiere als Männlein und als Weiblein...

    0218.jpg
    Oben: Ein Grantgazellenmännchen zeigt uns seine (wohl) kalte Schulter plus Arsch...wie unnett!

    0219.jpg
    Oben: Bei dieser Thomson-Gazelle haben wir erst gedacht die würde uns eine live-Geburt zeigen...aber nach einigen Minuten mussten wir einsehen dass sie uns diesen Gefallen nicht machen wird...

    0220.jpg
    Oben: Schwarze Störche in Afrika, weisse Störche bei uns...hmm...doch nicht etwa Rassentrennung im Baby-Liefergeschäft???

    Immer wieder sehen wir schöne Situationen entlang der Piste und nach einiger Zeit auch einige Autos, die zusammen in der Wiese stehen!
    Da man in der NCA im Gegensatz zur Serengeti auch offroad fahren darf fährt Robert in Richtung der Autos und was sehen wir da?

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Picco
    • 8. Mai 2025 um 07:34

    Hoi Lars

    Also alles 1/2" oder kleiner, das Meiste mit 16mm Innendurchmesser, die gemeinsame Leitung mit 18mm Innendurchmesser der Rohre und 20mm bei den Schläuchen...hast Du da nicht auch 20x2mm-Metalplastrohre genommen? Die haben 16mm Innendurchmesser (20mm minus zwei mal 2mm Wandstärke).
    Ist schon sehr knapp, zumindest für die gemeinsame Leitung, von der die anderen Kreise abgehen.

    Wie gross ist die Leistung Deiner Heizung?

    Zitat von Holledauer

    Kurz nachdem die Pumpe anläuft hebt sich der Pegel im Ausgleichsbehälter um ca. 10 cm und fällt auch wieder ab, sobald die Pumpe abschaltet.

    Das kann bei gut entlüfteter Anlage nicht passieren, denn das Wasser, das offenbar in das Expansionsgefäss fliesst, muss ja irgendwo her kommen. Da Wasser nur vernachlässigbar komprimierbar ist muss also irgendwo ein Luftpolster sein.

    Zitat von Holledauer

    Heute habe ich beim Test des Thermostats feststellen müssen, das bei geschlossenem Thermostatventil der Bypass durchströmt wird (soll so sein) und der kurze Rohrteil nach dem Ventil kalt bleibt (soll so sein). Aber der Heizkreis Dinette u. Bad wird warm!!

    Das kann, vorausgesetzt Deine Zeichnung und das Installierte stimmen überein, nur eine interne Zirkulation aufgrund der Thermik sein. Durchaus durch den Heizlüfter hindurch.

  • Vorstellung Heizkonzept Wasserheizung mit Pufferspeicher und Einbindung Motorkühlkreislauf

    • Picco
    • 7. Mai 2025 um 06:23

    Hoi Lars

    Was hast Du denn für Rohrdimmensionen genommen?
    Schreib die doch mal in das aktualisierte Schema...Der einzustellende Druck ist für die kleine Anlage schon hoch, das sind ja 0,125bar oder rund 12500 Pascal.
    Wenn es beim Einschalten der Pumpe Luft ins System zieht dann liegt das daran dass durch die Massenträgheit vor der Pumpe ein grösserer Unterdruck aufgebaut wird, der sich mit der sich erhöhenden Fliessgeschwindigkeit zum Teil abbaut.
    Das könnte darauf hindeuten dass das offene Expansionsgefäss zu tief eingebaut ist.

  • Kurzvorstellung WohnLKW bis 7,5 t sehr offene Planungsphase

    • Picco
    • 6. Mai 2025 um 11:29

    Hoi zämä

    Zitat von holger4x4

    Beim Pickup brauchst du aber so einen Gooseneck-Trailer. In USA ist sowas gängig, in Europa gibt es sowas ehr nicht.

    Na ja, bei uns in der Schweiz hab ich schon mehrere gesehen, im Ford-Autocenter-West St.Gallen hab ich selbst einen angeschaut und auf der Homepage war er damals auch, aufbauend auf einem Ford Ranger.

  • Kurzvorstellung WohnLKW bis 7,5 t sehr offene Planungsphase

    • Picco
    • 5. Mai 2025 um 18:22

    Hoi Timo

    Minisattelauflieger gibts auch mit PickUp's als Zugfahrzeug, wäre vielleicht auch was...

  • MAN TGL als robustes (Fern)Reisemobil

    • Picco
    • 5. Mai 2025 um 18:17

    Hoi seppzi

    Leider muss ich Dein Bild des Screenshotes von dieser Seite (klick mich und schau das zweite Bild an) entfernen, da Du nicht der Urheber dieses Bildes bist und das Forum dadurch juristische Probleme bekommen kann. Bitte zukünftig nur noch Bilder posten bei denen Du das Copyright besitzt, sonst bitte Links posten. Danke.

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 5. Mai 2025 um 18:09


    Oben: Fischer beim gemeinsamen Einholen eines Netzes.

    Die Ansicht der in der Sonne am Strand liegenden und vergeblich um ihr Leben kämpfenden Fische erspar ich Euch genauso wie deren Geruch.
    In der Zwischenzeit haben wir die Buben freundlich vertrieben, was die Mädchen unsere Hände erfassen lässt.
    Aber auch von denen lassen wir uns nicht als Sportgeräte oder Spielzeuge verwenden.
    So gehen wir zurück zum Auto, in der Hoffnung bald aus dieser Fischluft entkommen zu können.
    In der Lodge wartet schon ein gedeckter Tisch mit Popcorn auf uns, den wir mit je einem Bier gerne besetzen.
    Auf dem Nebentisch können wir unsere Elektronik aufladen während wir uns beim Nachtessen gegen eine aufdringliche Katze wehren müssen.
    Zum Glück ists nur eine kleine Hauskatze und kein Löwe, da ist man in Afrika ja nie so sicher...
    Nach dem wieder mal exzellenten Abendessen quasseln wir noch eine Weile, gehen raus zum Sterne gucken, was durch die Bewölkung nicht so ganz klappt
    und ich 'signale' dank WiFi noch etwas mit Sabine bevor wir uns so um 22:00 Uhr in die Zelte verkriechen.
    Lala Salama!

    Tag 6: Fahrt zum Ngrorongoro und Gamedrive in Ndutu

    Jaja, Lalasalam ist leicht gesagt, aber mein Körper hört offenbar nicht darauf!
    Es ist 04:00 Uhr und er erwacht!
    Obwohl sein Hirn noch schlafen will!
    Vielleicht weil so viele Mücken rumschwirren dass ich sie sogar im Zelt höre?
    Hmmm...
    Bis 06:30 pack ich alles zusammen, denn dann gibts Frühstück und danach heisst es das Zelt zusammen packen.
    Sven bezahlt währenddem unsere Biere und gibt einen Tipp fürs Camp beziehungsweise für die Campmitarbeiter.
    Und schon fahren wir ab in Richtung Karatu und dort zur nächsten Tankstelle, wo nicht nur der Dieselkraftstoff sondern auch einige Souvenierverkäufer der Masai auf Touris warten.
    Sofort stehen sie bei Sven am Fenster, während ich auf der anderen Seite aussteige und erstaunlicherweise überhaupt nicht belästigt werde!
    Ich spaziere etwas rum, etwas der Hauptstrasse entlang, wieder zurück und da passierts!
    Einer der Verkäufer kommt auf mich zu und sagt dass ich irgendwas zu einem guten Preis haben kann!
    Ha!
    Habs doch gewusst dass die hartnäckig verkaufen wollen!
    Ich erkläre ihm kurz dass ich nicht zum ersten Mal in Tansania bin und schon...
    ...lässt er mich in Ruhe!
    Moment, das geht aber normalerweise gar nicht so, wo bleiben da die Aufdringlichkeit, das Geschrei, das Gestosse, das man als Tourist in Tansania von den Verkäufern erwarten darf???
    Na ja, fast etwas enttäuscht und schmollend steig ich wieder ein und wir fahren weiter zum Ngorongoro-Gate.
    Erstaunlicherweise hats keine Paviane, aber dafür umso mehr Touristen!
    Nach rund 30 Minuten, in denen ich unter Anderem durch das kleine Museum latsche, fahren wir in die Ngorongoro Conservation Area (NCA) ein.
    Der Bergregenwald links und rechts der Piste beeindruckt mich immer wieder und ich versuch einen Video zu drehen.
    ...
    Und nun, nachdem ich ihn angeschaut habe, weiss ich dass mein Handy zwar über viele Vorteile verfügt, aber Videos nicht dazu zählen...


    Oben: Das Tor zur NCA (Ngorongoro Conservation Area)

    Oben angekommen ist man wenn man am Platz vor dem Denkmal für Vater und Sohn Grzimeck ankommt, wo immer viele Touristen und deren Autos rumstehen.


    Oben: Die Inschriftsplatte derer die bei der Arbeit für das Schutzgebiet unnatürlich gestorben sind.

    Natürlich machen auch wir einen Halt hier und schauen von der neuen Plattform her hinunter in den Ngrorongoro-Krater.
    Das muss sein!
    Auch wenn wir nicht runtergehen werden.


    Oben: Blick von der Aussichtsplattform in den Ngorongoro-Krater hinunter.

    Weiter gehts, ich frage bei einer Abzweigung noch obs da zur Simba-Campsite geht, bekomme als Antwort 'Ja' und schon biegt Robert in Richtung Simba-Campsite ab!
    Ich denk mir dabei dass er uns wohl nach meiner Frage die Campsite zeigen will, was mir auch recht ist.
    Mal aufstehen, rumgehen, alte Erlebnisse mit nächtlichen Büffelbesuchen und einer mit aufgeklapptem schweizer Taschenmesser ängstlich im Zelt sitzenden Mitreisenden...
    Sehr schön!
    Ich wundere mich nur etwas weil Hamis einiges vom Dach ablädt.
    Beim Nachfragen versteh ich wohl etwas falsch, denn ich versteh dass wir hier mehr Campingmaterial holen.


    Oben: Selbstbewusst hat sich dieser wunderschöne Baum mitten auf die Campingwiese gestellt!


    Oben: Einige Zelte und die oberen Nasszellen, Küchen und Esssähle.

    So gehen Sven und ich jeder für sich zum alten Toilettenhäuschen am grossen Baum vorbei und sinieren, als unser Auto in unsere Richtung losfährt.
    Natürlich steigen wir ein und als ich bemerke dass Hamis nicht im Auto ist frage ich nach.
    Die Antwort 'wir nehmen ihn später auf' lässt mich etwas fragend zurück...
    Mein Hirn hirnt nun hirnend vor sich hin...
    Und dann bitte ich Robert anzuhalten und frag nochmals genauer nach.
    Robert erklärt dass wir nun runter ins Ndutu-Gebiet fahren und dann wieder hier hoch kommen um zu übernachten.
    Ich staune, denn genau das wollte ich nicht!
    Natürlich sag ichs Robert, der sich dann erst kurz in Widersprüche und Ausreden verhedert um sehr schnell die Wahrheit rauszurücken.
    Nämlich dass er heute früh einen Fehler gemacht hat, denn wir hätten zwei Nächte in der Nähe der Hadza verbringen sollen, da aber der Besuch bei den Datooga am selben Tag statt wie vorgesehen am folgenden Tag war kam er durcheinander.
    Und nun haben wir zwar ein Permit für die NCA, aber keines für die Serengeti, die die nächste Station gewesen wäre.
    Statt also auf dem Weg in die Serengeti das NCA-Permit auszunutzen nutzen wir es halt etwas früher, auch kein Weltuntergang.
    Trotzdem bin ich etwas schlechter gelaunt als vor dieser Info, denn so verbringen wir mehr als drei Stunden auf der Piste statt in der Natur.
    Und auf dem Ngorongoro ists nachts kalt, kälter als es mein Schlafsack zulässt!
    Aber Robert hat das Problem relativ schnell zugegeben und versucht das Beste daraus zu machen.
    Selbst bemerkt hat er den Fehler erst beim Einfahrtsgate in die NCA, aber da wars schon zu spät.
    Besser weiter zur Simba-Campsite als zurück zum Lake Eyasi, da hatte er schon recht.
    Wäre nur noch besser gewesen wenn er direkt da mit uns gesprochen hätte, aber das hätten wohl die wenigsten Leute gemacht.
    Immerhin hat er es zugegeben, das ist doch auch etwas wert!
    Na ja, Sven und ich geben unser OK und so fahren wir weiter in Richtung Ndutu/NCA.
    Ndudu/NCA schreib ich weil es auch auf der Seite der Serengeti ein angrenzendes Gebiet gibt dass sich Ndutu nennt.
    Wir aber bleiben in der NCA, also der Ngorongoro Conservation Area.
    Also den Abhang des Ngrorongoro runter, natürlich mit angehobenem Hubdach und zum grossen Teil stehend und die wunderschöne Landschaft bewundernd.
    Selbst hier oben, im von Menschen bewohnten Maasai-Gebiet, hat es immer wieder Tiere zu bewundern!


    Oben: Landschaft neben der Hauptstrasse von der Ngorongoro-Simba-Campsite hinunter in Richtung Serengeti.


    Oben: Typisches Dorf in der NCA, die von den Masaai verwaltet wird.


    Oben: Immer wieder mal hats Ebenen mit Tieren, auch hier oben stehen die überall rum.


    Oben: Diese Giraffe denkt wohl über eine Bergbesteigung nach...nehm ich mal an!

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 2. Mai 2025 um 07:46


    Oben: Sven unter den kleinen Kalebassen wird heute wohl vom Lied 'Milk and Alcohol' verfolgt...


    Oben: Unsere Gastgeberinnen und der Mühlstein.

    Und dann kommen wir zu den Mahlsteinen für die Maiskörner, mit denen täglich drei mal zwei Kilogramm Mais gemahlen werden müssen um die Gruppe zu ernähren!
    Natürlich zeigen sie und ihre Helferinnen wie das geht und wie sie sich dabei abwechseln...
    ...und wie nicht anders zu erwarten werden wir aufgefordert es auch mal zu versuchen!
    Ich lass dabei Sven natürlich den Vortritt...auch in der Hoffnung dass er den Stein irgendwie beschädigt, dass ich nicht auch noch muss.
    Aber auf Sven ist einfach kein Verlass, wenn er mal etwas beschädigen soll macht er es nicht, tststs...
    Und so muss ich dann auch noch ran!


    Oben: Copyright by Sven: Ich glaub man sieht mir an dass ich ganz froh bin Maismehl bei uns im Laden in gemahlener Version kaufen zu können...

    Die alte Frau erzählt uns noch dass in diesem Volk die Frauen den Männern zur Heirat zugewiesen werden und die Männer mehrere Frauen haben dürfen.
    Wobei die Männer nichts mitzureden haben bei der Wahl der Damen, denn die erste Frau wird ihnen zugewiesen, die zweite Frau von der ersten ausgesucht, die dritte Frau von der Zweiten und so weiter!
    Gut bin ich kein Datooga!!!
    Und bezahlen müssen die Männer auch noch damit sie die Frauen heiraten 'dürfen'!
    Hier die Preisliste:
    -eine hellhäutige (oder sogar weisse) Frau kostet rund 20 Rinder
    -eine dunkelhäutige Frau kostet 10-15 Rinder
    -eine dunkle Frau mit Schmucknarben kostet rund 30 Rinder, aber die Schmucknarben sind sehr schmerzhaft und brauchen etwa 4-6 Monate um zu heilen.
    Weisse oder hellhäutige Frauen mit Schmucknarben gibts offenbar nicht...
    Anschliessend verabschieden wir uns von den netten Damen, natürlich nicht ohne vorher noch für Fotos zu posieren.


    Oben: Copyright by Sven: 'Unsere' Damen und wir vor der Hütte

    Weiter gehts zu den Datooga-Männern, wobei uns die Frauen folgen...

    ...wir werden doch wohl nicht versehentlich eine von denen geheiratet haben???
    Bei diesen Völkern solls ja die verrücktesten Traditionen und Gebräuche geben, ich bin schon froh hab ich noch nirgends einen grossen Suppentopf auf einem Feuer gesehen...
    So für Touristensuppe nach schweizer Art odrr so...
    Während mein Hirn so vor sich hin denkt kommen wir zu einem überdachten Platz, unter dem einige Datooga-Männer arbeiten.
    Und zwar bearbeiten sie 'Iron'...sagen sie, in Wirklichkeit bearbeiten sie Messing, Rotguss und andere Kupferlegierungen.
    Offenbar sagen sie zu jeglichem Metall 'Iron'...
    Da wird gehämmert, da wird geschmiedet, da wird gefeuert, da wird geschmolzen, da wird gegossen...ich komme mir vor wie zu Zeiten meiner Ausbildung!
    Sie zeigen uns voller Stolz wie sie mit dem Metall umgehen können und Sven und ich 'dürfen' natürlich auch mal den Blasebalg bedienen, aber ich darf denen gar nicht sagen dass sie mir nichts zeigen was ich nicht selbst schon im Beruf gemacht habe.
    Ich glaub sie wären beleidigt.


    Oben: Vorbereitung des Metalleinschmelzprozesses...


    Oben: ...bei dem erst Sven und dann ich als Blasebalgmotor dienen 'dürfen'.
    Was wir durchaus erfolgreich machen!

    Während sich die drei da vor uns abrackern quasseln wir auch etwas über unsere Heimat, unser Guide und die Frauen sind sehr daran interessiert wie es bei uns aussieht.
    Natürlich zeig ich ihnen einige Fotos, aber die sind aus dem Engadin im Januar 2025 bei rund -20C und Sonnenschein.
    Man beginnt schon beim Anschauen der Bilder zwangsläufig zu frieren!
    Die Damen könnens kaum fassen dass wir an so einem kalten Ort leben und sie es so gut haben mit der Wärme.
    Na ja, ist ja auch gut wenn sie mit ihrer Heimat zufrieden sind...
    Während wir hier so quasseln wurden vor unseren Augen Barren gegossen, zu Pfeilspitzen und Draht und daraus Schmuck verarbeitet und erzählt dass es vom Einschmelzen übers Tempern und das Schmieden bis zum fertigen Produkt rund 7 Tage dauert.
    Natürlich nicht 7 Tage dauernde Arbeit an einem Stück, aber es braucht seine Zeit.
    Welche die Datooga ja haben...
    Nun ist alles gezeigt und dann gehts natürlich ans obligatorische Schmuck verkaufen...
    Sven und ich geben uns je einen Ruck und kaufen was, trotz der recht hohen Preise, über die nicht verhandelt werden darf!
    Na ja, sollen sie was haben, passt schon, auch wenn wir mit dem Schmuck nicht wirklich was anfangen können.
    Auch wenn diese Datooga auch eher etwas rückständig leben so sind sie doch klar in unserer Gesellschaft angekommen, verarbeiten sie doch hauptsächlich Metallwaren vom Schrottplatz...und das nicht immer so ganz Gesundheitsbewusst...
    Zumindest sehe ich Anzeichen dafür dass kunststoffummantelte Drähte eingeschmolzen werden und ich sehe dass die Männer die Rauchschwaden des Feuers einatmen, was bei kunststoffummantelten Drähten nicht sonderlich gesund ist...
    Ich spreche sie drauf an, sie erzählen mir aber dass sie die Kunststoffummantelungen alle zuerst abnehmen...
    Wers glaubt wird wohl selig werden, denn sie schmelden auch Kupferwicklungen von Alternatoren ein, deren Kunststoffummantelung des Drahtes von Auge gar nicht sichtbar ist...
    Na ja...
    Wir verabschieden und von den Datooga und fahren zurück zur Lodge, wo ich ja noch mein Zelt aufbauen muss.
    Netterweise liegt Sven daneben und zeigt mir die Vorzüge eines durch den Koch aufgebauten Zeltes sehr deutlich, aber ich bleib hart in meiner Entscheidung mein Zelt selbst aufzubauen!
    Wieder etwas ruhen und um 17:00 Uhr fahren wir schon wieder los, diesmal zum Eyasi-See runter.
    Wir erreichen den See an einem breiten Strand, wo viele Menschen sich mit dem Fischfang abmühen und natürlich auch einige Kinder rumrennen.
    Kaum sind wir dort aus dem Auto gestiegen ergreifen schon kleine Kinderhände unsere grossen Pfoten und die sich an den Kinderhänden befindlichen Kinder wollen mit uns rumgehen und sich auch etwas von uns bespassen lassen indem sie uns als Turngeräte missbrauchen wollen.
    Dem wird natürlich freundlich, aber bestimmt Einhalt geboten!
    Ich bin doch weder eine Reckstange noch ein Klettergerüst und schon gar keine Schaukel!


    Oben: Ausblick am Strand...es könnte durchaus eine Touristenattraktion werden...etwas aufräumen, eine Lodge und gut ists!


    Oben: Wo man hinschaut fleissige Einheimische beim Fischen und den dazu gehörenden Aktivitäten.


    Oben: Gefischt wird mit Netzen, die nach dem Ausbringen per Boot vom Strand hereingezogen werden um die Fische danach am Strand in der Sonne zu trocknen.


    Oben: Auch hier kann man schöne Bootsbilder machen...

  • Reisebericht: Picco in Tansania und Kenya 2025

    • Picco
    • 28. April 2025 um 15:17


    Oben: Und schon liegen einige wieder rum!


    Oben: Noch etwas dehnen und turnen und schon liegen sie alle wieder im Schatten rum.

    Mit einigen gehen wir einige Meter weg auf eine offene Fläche wo einer ein altes Stück Holz aufstellt und sich einige der Jäger vielleicht 8m entfernt hinstellen.


    Oben: Das aufgestellte Holzstück als Zielscheibe, denn so sahen Zielscheiben wohl aus bevor das Rad erfunden wurde...

    Unser Guide erklärt uns dass nun ein Pfeil-Bogen-Schiessen angesagt ist.
    Und schon beginnen sie auf das Holzstück zu schiessen.
    Und von vielleicht 20 Pfeilen treffen nur drei!
    Und das bei Jagtprofis...da werden Sven und ich wohl alles in der Umgebung treffen, inklusive uns selbst, nur nicht das Holzstück.
    Und dann sind wir dran...


    Oben: Copyright by Sven: So oder ähnlich würde ich als Robin Hood aussehen...und wenn die Hazda wüssten wie genau ich denke zu treffen würden sie nicht dort sitzen wo sie sitzen...denn da ists echt gefährlich!

    Aber: Mein erster Pfeil geht nur ganz knapp übers Ziel, ein Raunen geht durch die Menge.
    Und erst recht durch meinen Kopf, denn ich staune wohl noch mehr als die Anderen es schon tun.
    Von den total 10 Pfeilen treff ich mit keinem, aber drei gehen nur knapp übers Ziel hinweg, die Richtung hätte bei 9 Pfeilen gepasst.
    Na ja, meine Pfeile waren wohl zu Höherem erkoren...zumindest zu einem höheren Ziel!
    Und dann dürfen wir zum Dorfteil der Frauen und Kinder, wobei wir die Frauen anders als die Männer begrüssen müssen, ist in der Sprache halt so.


    Oben: Vom Frauenlager kommt uns diese Dorfschönheit entgegen.


    Oben: Die Frauen sitzen am Boden rum und arbeiten, aber offenbar fühlen sie sich bei unserer Anwesenheit nicht wohl, darum kehren wir bald zu den Männern zurück.

    Aber wir merken schnell dass sich die Frauen nicht so wohl fühlen und gehen deshalb schnell wieder zu den Männern rüber.
    Die Frauen wirken (trotz oder gerade wegen der Kleidung?) beschämt, die Kinder zurückhaltend, die Männer zum Teil gleichgültig
    und zum Teil sehr engagiert.
    Zum Schluss gibts noch ein Tänzchen, aber nicht wie Ihr denkt mit der Dorfschönheit, nein, die Männer tanzen für uns.
    Wobei ich mal wieder feststellen muss dass Tanzen und Männer zusammen einfach seltenst Eleganz verheisst, auch hier nicht...
    Zum Glück kommen dann doch noch einige Frauen dazu, somit wird die Darbietung etwas eleganter.
    Nun folgt die Verabschiedung, bei der ich mich recht ausführlich bedanke und den Stammesmitgliedern meine Ehrerbietung zuteil kommen lasse, insgesammt sicher mehr als eine Minute lang rede ich meine Danksagung daher bis ich das OK zur Übersetzung gebe...
    ...und er übersetzt die ganze Rede mit nur einem Wort!
    Was für eine Sprache!!!
    Ich quassle mir den Mund fusselig und in der Sprache kann man das alles mit nur einem einzigen Wort sagen, fabelhaft!
    ...oder hat er etwa nicht alles übersetzt??? :-O
    Fragen über Fragen...
    Ab gehts ins Auto und zurück zu unserer Unterkunft und in den überdachten Essbereich, wo uns Hamis schon bald mit seinem sehr schmackhaften Kochkunstergebnissen verwöhnt.
    Danach darf ich mich mal wieder körperlich betätigen, denn es heisst ja 'Nach dem Essen sollst Du ruhen oder 1000 Schritte tun'.
    Die tu ich auf dem Gelände der Unterkunft und erkunde mal alle Ecken davon.
    Irgendwann hab ich das auch hinter mir und leg mich, wei Sven es schon länger macht, in die Wiese und geniesse das süsse Nichtstun im Schatten.
    Herrlich!
    Aber nur bis 14:20 Uhr, denn wir haben abgemacht um diese Zeit abzufahren.
    Nur...nebst uns ist niemand beim Auto
    Also schnell mal die Leute zusammentrommeln und um 14:30 wird losgefahren zum Datooga-Tribe.


    Oben: Wegeseindruck 1


    Oben: Wegeseindruck 2


    Oben: Wegeseindruck 3

    Nachdem Robert das Auto parkiert hat erklärt uns unser Datooga-Guide im Massanzug wie man bei den Datooga die Frauen und wie die Männer begrüsst, und schon gehts kurz durch den Busch zu einer kleinen Hütte.
    Da treffen wir als Erstes eine sehr selbstsichere und sehr alte Frau in einem Kuhlederkleid, die uns recht herzlich begrüsst.
    Kaum ist die Begrüssung durch bittet sie uns in ihre Hütte rein, wo schon andere Damen auf uns warten.
    Sie erklärt uns mit Hilfe unseres Guides die diversen Dinge in der Hütte, so zum Beispiel dass sie die grosse Kalebasse für die Herstellung von Alkohol aus der Aloe-Vera-Pflanze, die kleinen Kalebassen jedoch zur Aufbewahrung von Milch oder auch Alkohol.
    Ob Dr. Feelgood sich hier zu deren Lied 'Milk and Alcohol' inspirieren liessen?
    Wahrscheinlich schon, wo denn sonst...


    Oben: Die grosse Kalebasse zur Herstellung von Alkohol...

  • Leerkabinen Treffen 2025 ?

    • Picco
    • 28. April 2025 um 06:59

    Selber Schnuckelhase:D:D:D

    Aber im Kalender kannst Du Dich anmelden, denn ohne Anmeldung lassen wir Dich sicherlich nie und nimmer auch nur in die Nähe des Platzes...odrr so...8)

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