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Beiträge von Picco

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 8. Juni 2017 um 14:09

    Tag 6: Ausschlafen!!! :D

    OK, ausschlafen kann ich dem nicht wirklich sagen, denn ich liege seit Sonnenaufgang wach, aber Sabine schläft ihre Krankheit gekonnt aus...
    ...da bleib ich doch auch noch etwas liegen!
    So um halb Neun aber stehen wir beide auf und machen nach dem ersten Schreck am Spiegel wieder anschauliche Menschen aus unS bevor wir zum Frühstück gehen.
    Wie schon gestern das Abendessen wird auch heute das Frühstück als reichhaltiges Buffet präsentiert!
    Und man kann alles haben was man in Ostafrika erwartet und noch mehr! Von den an Sägemehr in Gartenschlauch erinnernden Würstchen des english Breakfast über Eier in allen Zubereitungsformen, Bohnen, Speck, Schinken, verschiedene Brote, Fischsuppe bis zu den so schmackhaften Früchten findet man alles!
    Ausser einen Espresso...
    ...nur gefärbtes Wasser, welches sich Kaffee nennt!
    Na ja...
    Joseph kommt auch an unseren Tisch um mit uns zu frühstücken und sich zu vergewissern dass wir wirklich nicht auf Gamedrive gehen wollen.
    Nett und höchst professionell, aber wir wissen was wir wollen und bleiben in der Lodge, geben ihm den Vormittag frei!
    Nach dem Frühstück besprechen wir noch wann er uns zum Mittagessen in der anderen Lodge abholen soll und verabschieden uns von ihm.
    Danach gehts rüber zu den Sesseln im Erdgeschoss, wo man den perfekten Blick auf die Wasserstelle hat...
    ...siehe folgendes Handyvideo...

    Klick mich um das Video auf Youtube anzusehen!

    Natürlich hol ich auch meine Kamera...denn hier gehts ja zu wie auf einem Gamedrive!!!

    Oben: Die ersten Vorboten der grössten Elefantenherde die ich jemals gesehen habe (so um die 70 Tiere!!!) kommen schon...

    Oben: ...und etwas weiter hinten einige weitere Vorboten...

    Oben: Die Wollhalsstörche (Ciconia episcopus microscelis) machen sich für die Eli-Ankunft noch schnell schön...

    Oben: ...und Herr Pavian zeigt uns wer zumindest gern der Chef des Wasserlochs wäre...

    Oben: Und dann sind sie da, und die Elis bevorzugen das Wasserbecken direkt vor den Sesseln, wo das Wasser zuerst durchfliesst und somit am Frischesten ist. Anschliessend fliesst es von hier runter zum Wasserloch.

    Unten: Noch ein Handyvideo vom Erdgeschoss aus...

    Klick mich um das Video auf Youtube anzusehen!

    Oben: Offenbar sind die zwei Wasserbockösen ziemlich müde, weshalb sonst sollten sie sich gegenseitig stützen???

    Oben: Zwischendurch kommt mal wieder eine Herde aus Zebras und Elend grossen Elands daher...

    Oben: ...und mit den Elands eine ganze Schar wirklich fauler Vögel die sich mittragen lassen...tststs...

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 7. Juni 2017 um 16:56

    Oben: Und dann schaut er uns noch an, erst mir dann Sabine genau in die Augen!!!
    Da kann man schon mal darüber nachdenken ob er wirklich das Auto und uns zusammen als ein Tier sieht oder eben doch nicht...

    Oben: Und dann steht er auf, präsentiert seine geschätzt mindestens 1,30m Schulterhöhe während wir immer kleiner werden und im Auto versinken...aber zum Glück verliert er sein Interesse an uns und schaut in eine andere Richtung!

    Oben: Der Mittlere döst währenddem gemütlich vor sich hin...ganz Löwe halt! ;)

    Nach einiger Zeit bei den drei wirklich sehr grossen Löwen fahren wir weiter und erreichen nach etwa einer Minute das Northern Maktau Gate.

    Oben: Blumen am Gate...

    Oben: ...die wir gemütlich aus dem Auto fotografieren können...
    ...während wir immer im Hinterkopf haben dass die Löwen nur wenige hundert Meter entfernt warten!

    Doch schon bald gehts wieder los!
    Es ist 16:49, wir verlassen den Tsavo West und gelangen über eine Top-Teerstrasse bis zur Abzweigung zum Taita Hills Wildlife Sanctuary, wo wir...
    ...na was wohl...
    ...natürlich abbiegen! ;)
    Eine Stunde nachdem wir das Northern Maktau Gate verlassen haben stehen wir schon bei der Rezeption der Taita Hills Game Lodge, wo wir uns anmelden müssen.
    Es ist 17:49 Uhr...
    Wie in solchen Lodges üblich werden wir mit einem herrlich schmeckenden Fruchtsaft und heissen Tüchern empfangen, so dass wir uns die rote Erde aus dem Gesicht und vom Nacken waschen können.
    Wir sehen uns etwas um während Joseph die Formalitäten erledigt und sich informiert, denn er war vorher auch noch nie in den Taita Hills!
    In einer Ecke hats alte Fotos und Relikte aus der Zeit der englischen Koloniesierung und dem ersten Weltkrieg, welche wir uns etwas genauer anschauen!
    Sehr interessant!
    Und auch sehr bedenklich wie der Krieg hierhin finden konnte...
    Schon bald werden wir von einem Angestellten informiert wo sich das Restaurant befindet und dass wir für das Mittagessen jeweils hierhin kommen müssen, da es in der Sarova Salt Lick Game Lodge, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden, mittags nichts zu essen bekommen würden...
    ...ooookeyyyyy....nehm ich mal so zur Kenntniss!
    Anschliessend gehen wir wieder raus in den Garten und geniessen das schöne Wetter und den leichten Wind hier oben...
    Bald ist auch Joseph so weit und wir entern wieder den Land-Cruiser, fahren durchs Tor und sehen schon nach kurzer Zeit vor uns eine riesige Büffelherde zu beiden Seiten der Strasse!

    Oben: Willkommen in den Taita Hills, die Büffelherde bildet das eindrückliche Empfangskomitee!

    Oben: Und sie schauen wie nur Büffel schauen können...in einer Mischung aus Doofheit, Arroganz und Agressivität...

    Oben: Und endlich sehen wir unsere Lodge, auf die wir uns besonders freuen, weil ich unter anderem mit Bildern dieser Lodge Sabine von der Reise überzeugen konnte!

    Auf dem Weg zur Lodge zeigt uns Joseph auch wo er schlafen wird, unweit der Lodge stehen nämlich die Fahrerunterkünfte.
    In der Lodge angekommen werden wir in der Rezeption in Empfang genommen und wir bekommen die Lodge erklärt während sich schon fleissige Hände daran machen unser Gepäck vom Auto reinzutragen.
    Wir besprechen noch kurz mit Joseph wann wir uns zum Essen treffen und schon gehts in Richtung unseres Zimmers!
    Von den Aussichten zur Tierwelt direkt vor der Lodge noch völlig überwältigt gehen wir die Treppe hoch und über die Brücke, immer schön den Lodge-Angestellten mit unserem Gepäck nachlatschend.
    Bei unserem Zimmer angekommen merken wir sofort dass das Öffnen der Türe offenbar nicht ganz so einfach ist, da das Schloss doch sehr sehr hakelt...aber was solls!
    Nach 2 Minuten gibt das Schloss den Weg auch frei... ;)
    Wir sind drin, das Gepäck auch und so richten wir uns zuerst mal ein und duschen anschliessend!
    Noch kurz aufs bequeme Bett liegen und schon ist's Zeit dass wir uns mit Joseph zum Dinner treffen!
    Wir suchen also das Restaurant und nachdem wir es gefunden haben werden wir sofort zu einem Tisch geleitet an dem schon wer sitzt!
    !!!
    Bei näherer Betrachtung stellt sich der Herr als Joseph heraus, also passt auch das! ;)
    Nachdem wir durch die beinahe raumhohen Fenster etwas den Tieren zugeschaut haben entern wir das grosse Buffet und ich nerv mich schon bald da es hier Touristen gibt die nicht nur auf deutsch sondern sogar im Dialekt Spiegeleier bestellen!!!
    Echt, solche Typen sind doch zum kotzen!
    Sich wenigstens Mühe zu geben wäre doch das Mindeste was man im Ausland tun soll!!!
    Unglaublich!
    Aber das essen schmeckt, obwohl es Buffet ist!
    Und die Auswahl ist recht gross, so dass für alle was dabei ist!
    Ich genehmige mir erst einen Salat, dann eine Suppe, darauf etwas Fischcurry mit Reis und zum Schluss einen süssen Dessert...
    Jaja, so ist die Wildniss auch zu ertragen, nicht nur im Igluzelt...
    Wir erklären beim abschliessenden Tee dem Joseph dass wir morgen früh nicht auf Game Drive fahren, da Sabine halt noch immer krank ist und dies endlich mal ausschlafen will.
    Da man in dieser Lodge wirklich genug Wildlife direkt vor der Nase hat kann ich das schnell auch für mich gutheissen.
    Und Joseph ist sicher auch nicht böse, denn wenn er will kann er alleine die für ihn auch neue Region erkunden.
    Nach dem Tee verlässt er uns und wir gehen noch ein Stockwerk rauf in die Bar, da wir noch völlig aufgedreht sind.
    Dort genehmigen wir uns auf der Terrasse je einen Longdrink und je einen doppelten Amarulla, während unter uns Elefanten, Zibetkatzen und anderes Getier rumwuseln!
    Leider ist fotografieren nicht möglich, da die Sonne halt schon einige Stunden vorher untergegangen ist...
    Aber wir geniessen die frische Luft, die Sterne und die Tiere bevor wir uns glücklich in die Heia begeben...
    Gute Nacht!

  • Thermostat Vormischer für Trinkwasser

    • Picco
    • 6. Juni 2017 um 17:04

    Hoi Felix

    Zitat von nekaaBB

    Die sind aber alle für Brauchwasser (Heizkreisläufe). Einen Mischer, der explizit für Trinkwasser ist, habe ich noch nicht gefunden.


    Da wird was missverstanden!
    Brauchwasser ist die Bezeichnung für erwärmtes Trinkwasser und nicht für Heizungswasser.
    Der verlinkte Thermomischer von ESBE wird von einigen mir bekannten Installateuren im Bereich Heizung, Sanitär und Solar als Verbrühungsschutz im Warmwasser eingesetzt.
    Der ist genau das was Du suchst.

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 6. Juni 2017 um 15:53

    Oben: Man hofft so einen Kopf nie im Traum zu sehen...
    Geierperlhuhn bzw. Vulturine guineafowl (Acryllium vulturinum)

    Und plötzlich seh ich ein Gerenuk!!!
    Heilige Scheisse!
    Noch nie hab ich eines gesehen und was macht das zickige Vieh?
    Es rennt weg!
    Und was mach ich?
    Unschafte Fotos!!! :(

    Oben: Mein allerallerallerallerallererstes Gerenuk!
    Ich hab ger nicht gewusst dass diese Giraffengazellen (Litocranius), eben auch Gerenuk genannt, hier vorkommen!
    Leider hab ich, auch weil das Tier wirklich schnell durch buschiges Land gerannt ist, kein scharfes Foto Geschaft...
    Aber erkennbar ist es! :)

    Oben: Weiter gehts durch wieder buschigeres Land in Richtung Taita Hills...und plötzlich stopt Joseph brüsk!

    Oben: Ja wenn das kein Grund zum Stopen ist was dann!
    Drei riesige männliche Löwen beim Fressen im Gebüsch!
    Wobei das hier der Kleinste ist...

    Oben: Und mitten im Gebüsch der grösste von den Dreien, im Gegensatz zu den anderen hat der aber keine tolle Mähne sondern eher eine Art Irokesenschnitt auf dem Kopf, aber er ist gut sichtbar grösser als die anderen Zwei, die ja schon zu den Grössten gehören die ich bisher gesehen habe!

    Oben: Und hier der Mittelgrosse, der sich direkt vor uns ins Gras legt während der Kleinste sich im Gebüsch versteckt.

    Oben: Aus dem offenen Seitenfenster geknippst während Sabine tapfer aus dem Dach schaut...

    Oben: Offenbar will der Mittlere auch was zu Fressen, getraut sich aber dann doch nicht das dem Grossen klarzumachen...

    Oben: ...also legt er sich wieder hin...

    Oben: Was für ein Ungetüm von einem Löwen!!!
    RIESIG!!!
    Grösser als alle die ich vorher gesehen habe, inklusive derer, die Elefanten jagten!!!

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 2. Juni 2017 um 14:36

    Oben: ...wie der Afrikanische Schlangenhalsvogel bzw. African Darter (Anhinga rufa), der sich wenigstens in Farbe präsentiert!

    Im Verlauf des kleinen Rundweges kommen wir schon bald an die Stelle wo ein Bunker im Wasser steht!
    Mittendrin im Nassen!
    Natürlich steigen wir hinab und hoffen darauf ein Nilpferd hier im Trinkwasser der Stadt Mombasa (die ihr Wasser aus genau dieser Quelle bezieht) zu sehen!
    Aber, wie weiter oben schon festgestellt, sind die Hippos hier nicht sonderlich Fotografenfreundlich eingestellt!

    Oben: Immerhin zeigen sich Fische! Wenn schon die Hippos keine Show bieten... :(

    Oben: Weiter gehts durch die schöne Landschaft, unter schattenspendenden Bäumen aus denen gemäss unserem Guide, dem kleinen Witzbold, immer wieder mal grüne Mambas auf Touristen runterfallen und an Affenfamilien vorbei bis wir bei dieser säugenden Äffin stehen bleiben...

    Oben: Einfach schön unsere Verwandten zu beobachten...

    Oben: Grünmeerkatzen tummeln sich mit Diademmeerkatzen, nur Raubkatzen hats hier keine...genausowenig wie Meer...
    Echt, wie kann man Affen 'Meerkatze' nennen???
    Ich frag mich was und wieviel davon der welcher das verbrochen hat wohl getrunken hat...

    Oben: Von den rund Vierhundert hier vorkommenden Vogelarten sehen wir nicht viele, aber immerhin nochmals den schönen afrikanischen Schlangenhalsvogel, der so herrlich posieren kann!

    Oben: Wieder eine Sichtung von Sabine, die ich auch mit vielen Hinweisen nicht gesehen hab...
    ...aber zum Schluss dann doch noch: Eine Sudan-Schildechse (Broadleysaurus major), auch Braune Schildechse genannt!
    Noch nie vorher gesehen das Vieh! :)

    Schon beinahe am Ende des rund vierzigminütigen Rundganges angekommen passierts!
    Meine am Gurthalter (Peak Design Capture Pro) befestigte Kamera mit dem nigelnagelneuen 12-100mm-Objektiv knallt auf den von Steinen gebildeten Rand des Weges!
    Shit!!!
    Ich hab noch gespührt dass ich versehentlich etwas berührt habe, dass ich dabei aber den Loslöseknopf der Halterung gelöst habe gefällt mir gar nicht!
    Ich nehm die Kamera auf und schau sie mir an...an der Sonnenblende hats Kratzer, in der Optik keine (Phu!!!) und am Akkudeckel der OM-D E-M5 fehlt der kleine Sicherungshebel!
    Zum Glück nicht mehr und zum Glück hab ich eine Versicherung abgeschlossen!!!
    Der Ranger meint noch 'Wow, this is a very good Camera, normaly when a Camera falls down like this it's over!'...
    Zum Glück funktioniert noch alles wie vorher!!!
    Mir fällt nach der Kamera nun auch noch ein Stein...nicht vom Gurt, aber vom Herzen!!!
    Wenns das Objektiv erwischt hätte hätt ich ein Problem gehabt, denn die Lücke zwischen 14mm und 100mm, welche zwischen den anderen zwei Objektiven ist könnt ich nur noch mit einer 25mm-Festbrennweite überbrücken, was gar nicht toll wäre!
    Glück gehabt!!!
    Ich geb dem Ranger noch seinen Tipp für die echt interessante und auch spassige, teilweise sogar deutsch gesprochene Führung und muss dabei meine Suaheli-Kenntnisse beweisen...
    ...logo...
    Die drei dort sitzenden Ranger und ich bringen uns gegenseiteig Suaheli und Schweizerdeutsch ('Chuchichäschtli') bei und wir haben dabei so einiges zu lachen bekommen!
    Herrlich!
    Aber der Magen knurrt und so nehmen wir unsere Lunchboxen und suchen uns ein schönes Plätzchen.
    Im Schatten einiger Palmen essen wir von den Meerkatzen aufmerksam beobachtet die Früchte und die obligatorischen Hühnchenschenkel bevor wir diesen schönen Platz verlassen und uns wieder aus den Weg machen.
    Das jetzige Ziel ist der Poachers Lookout, wo man die Chyulu Hills, bei klarem Wetter sogar den Kilimandscharo sehen kann!
    Schon bald sind wir da, rund etwa 20 Minuten dauert die Fahrt!

    Oben: Joseph sitzt im Schatten am Poachers Lookout, wo wir den Kili sehen wollen...

    Joseph zeigt uns was wir sehen und auch was wir nicht sehen, nämlich den Kili!
    Der Kerl versteckt sich hinter Dunst, feige wie er ist!
    Aber wir fotografieren trotzdem und Sabine hat DIE Idee!

    Oben: Wenn der Kili sich nicht zeigen will dann zeichnen wir ihn halt!
    Pha! ;)

    Da wir ja die Aussicht selbst zeichnen müssen und der Weg in die Taita Hills, wo wir übernachten, noch lang ist fahren wir schon bald mal los, ohne viele Tiere zu sehen.
    Wir lassen Joseph Strecke machen und geniessen den Wind in den Haaren und die Aussicht aus den Dachluken...
    ...so schön!

    Oben: Einfach schöne Landschaft hier...

  • Sicherheitsventil am Isotemp-Boiler einstellen

    • Picco
    • 31. Mai 2017 um 14:25

    Hoi Harty

    Mein Tipp: Bau nach der Abzweigung vom Kaltwasserstrang und vor dem Boiler in Flussrichtung zuerst ein Rückschlagventil und dann ein Ausdehnungsgefäss ein, damit dürfte Dein Problem behoben sein und der Druck auf der Warmwasserseite dürfte den Druck auf der Kaltwasserseite kaum mehr übersteigen.

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 31. Mai 2017 um 14:18

    Oben: Und dann ein Tier dass ich noch nicht viele Male gesehen hab: Eine Büschelohr-Oryx-Antilope (Oryx callotis)! :D
    Wobei ich nach so vielen Antilopen noch immer auf meine erste Prolope warte...

    Oben: Immer wieder Zebras die aus dem Busch kommen und mit denen auch die Oryx unterwegs ist...welche sich aber meist hinter den Büschen versteckt!
    Feigling!!!

    Oben: Und nun eine Sichtung von Sabine, die Joseph und ich lange nicht sahen und was im Englischen unglaublich viele Namen hat!
    Ein Milchuhu oder Blassuhu, im Englischen Verreaux's Eagle-Owl oder Milky Eagle Owl oder Giant Eagle Owl (Bubo lacteus)...
    Kein Wunder kann man sich das nicht merken bei so vielen Namen für nur ein Tier!!!

    Oben: Wider Erwarten zeigt sich die Oryx doch mal ohne schützende Büsche davor! Schön!

    Oben: Zwei weitere Klippspringer, deren Fell die Bilder irgendwie unscharf aussehen lässt...obwohl sie scharf sind!
    Erstaunlich welchen Einfluss die Tiere auf die Computertechnik haben!!!

    Oben: Und da liegt er einfach so faul rum, weil er vor gut 200 Jahren mal 9-11km hinter sich gelegt hat...
    ...der Shetani Lavastrom!

    Wir steigen aus und da nirgends Tiere zu sehen sind traut sich Sabine doch recht weit vom Auto weg...
    ...so weit dass Joseph uns zuruft wir sollen nicht mehr weiter gehen da es hier zwischen den Lavasteinen immer wieder mal Hyänen haben soll...
    OK, eine Hyäne am Bein gehört nun nicht gerade zu der Art Schmuck die Sabine gefällt und so sind wir nach einigen Fotos auch schnell wieder beim Auto...

    Oben: Und auch in die andere Richtung (hier hats offenbar nur zwei Richtungen) liegt er faul rum...

    So steigen wir bald mal ein bevor er uns ansteckt und auch wir uns faul hinlegen...ab zu den Mzima-Springs!
    Denn dort wollen wir unsere Lunchpakete verschlingen!
    Und schon bald sind wir da.
    Joseph schlägt vor dass wir erst mal mit einem Ranger die Trecking-Tour machen, was eine minime Übertreibung angesichts des kleinen Rundganges ist.
    Aber wir sind einverstanden, denn bald werden die Touristenmassen kommen und aktuell sind wir noch alleine hier!

    Oben: Natürlich bewaren wir die Crocodiles während wir im Safari-Look am Bach modeln...

    Oben: Jaja, zeig uns nur Deinen Arsch, schon gut...
    ...tststs, diese Hippos arbeiten einfach schlecht mit uns Hobbyfotografen zusammen...

    Oben: Da sind der Graufischer bzw. Pied Kingfisher(Ceryle rudis) schon viel freundlicher, wenn auch nicht so zuvorkommend...

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 29. Mai 2017 um 17:02

    Oben: Aussicht von oben in eine andere Richtung: Herrlich!!!

    Oben: Aussicht von oben in Richtung Parkplatz...mitsammt unserem Auto...auch herrlich!!!

    Oben: Es hat hier oben unglaublich viele unterschiedliche Richtungen, auch bei dieser ist die Aussicht: Herrlich!!!

    Oben: Und noch eine Richtung! Und die Aussicht ist? Na was wohl...

    Oben: Ups! Joseph winkt mir zu ich soll endlich mal wieder runterkommen...okok...ich komm ja...

    Also geh ich halt wieder runter, gesehen hab ich ja alle Richtungen und was sonst noch so da oben rumhängt...
    Den Weg runter zu nehmen ist in den Sandalen noch unangenehmer als auf dem Weg rauf...denn nun rollen die Lavabrocken von vorne und hinten zwischen die Füsse und die Sandalen...die, wie der Name schon sagt, eher dazu da sind sich im Sand zu aalen...
    ...und nicht in den Lavabrocken hier...aua!!!
    Irgendwann erreiche ich trotzdem das Auto in dem Sabine ein gemütliches Schläfchen gehalten hat und nach kurzem Umschauen mit ihr zusammen fahren wir weiter in Richtung des Shetani-Lavastroms ('Shetani' steht in Suaheli für 'böser Teufel'), der um etwa 1770-1800n.Chr. (Je nach Quelle) von den Chyulu Hills runter floss und in einer Breite von 2-3km eine etwa 6m dicke Schicht Lava auf einer Länge von je nach Quelle 8-11km hinterliss.
    Schlecht für den der im Weg stand...denn es war ja zähflüssige und entsprechend heisse Lava!

    Oben: Am Wegesrand stehen einige Zebrastreifen rum...hier werden die also produziert bevor sie begradigt und gelb eingefärbt auf unseren Strassen landen!

    Oben: Und sogar recht sauber präsentieren sich uns die Tiere!
    Natürlich wie in Ostafrika üblich ohne die im südlichen Afrika üblichen Schattenstreifen!

    Oben: Schöner Kontrast zwischen der hier wieder halbwegs roten Piste und den schwarz-weissen Zebras...

    Oben: Und wir birden wieder, diesmal sehen wir einen Rotbauchpapagei bzw. Orange-bellied Parrot (Poicephalus rufiventris)!

    Oben: Und nach dem Männchen, welches lüstern zur Holden guckt, noch das sich von ihm abwendende Weibchen...

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 19. Mai 2017 um 18:15

    Oben: Offenbar gibts in Kenya auch so was wie unsere Radwege, hier sinds natürlich Giraffenwege...

    Und nun gehts rauf in die Hügel die man im obrigen Bild im Hintergrund schon sieht, über steile Strassen erklimmt unser Land-Cruiser die holprigen Höhen bis ich in einer 180°-Kehre um einen Felsbrocken plötzlich 'Stop please' rufe!
    Denn da oben auf dem Felsbrocken steht was was man von unten nicht sehen konnte...

    Oben: Jo do schau her: Zwei Klippspringer!
    Und das ohne Badehose oder Meer oder See oder Klippe...und trotzdem heissen die Viecher so!

    Oben: Und hier die Klippspringer im Weitwinkel (12mm), in Wirklichkeit waren sie viel näher als es hier aussieht.
    Rechts übrigens unsere steil ansteigende Piste mit dem Rest der Kurve.

    Oben: Und als Dank dass ich mir die Mühe mache die Kamera mit dem 100-400er-Objektiv hervorzuholen blinzelt mich das hübsche Vieh auch noch an!
    Natürlich blinzle ich mit genau so verschmitztem Gesichtsausdruck zurück! ;)

    Oben: Klippspringer Nummer zwei will sich lieber im Halbprofil zeigen...auch recht!

    Oben: Weiter gehts den Hügel rauf!

    Plötzlich hör ich ein heiseres Geräusch wie von einem Leoparden!!!
    Ein 'Stop please' schallt leise nach vorn und Joseph stopt und schaut sich verwundert um...
    Ich erkläre ihm was ich gehört habe und er beginnt zu lachen: 'This was a good one!'!!!
    Hoppla, er hält das für einen Witz!
    Na ja, soll er, ich weiss wie ein Leo klingt und ebenso weiss ich dass ich keine Impala oder so was gehört habe!
    Und so such ich mit dem Fernglas die komplette Wand auf der anderen Seite des Tales, wo der Ruf herkam, ab...
    ...und was finde ich???
    ...
    ...ok, nichts...
    Joseph hat bei meinem 'OK, twende...' ('OK' ist englisch und heisst 'OK', 'twende' ist Suaheli und heisst inetwa 'los gehts') noch immer ein Grinsen im Gesicht... ;)
    Er scheint nicht so ganz daran zu glauben dass ich einen Leo gehört habe...
    Na ja, egal, wir fahren weiter!

    Oben: Es holpert und poltert die steile rote Piste rauf...

    Oben: Und plötzlich ist die Piste nicht mehr rot sondern dunkelgrau!
    Wir sind also im Vulkangebiet angekommen!

    Oben: Der Lava-Hill beim Chaimu Crater View Point, wo wir eine Rast einlegen.

    Wir steigen aus und Joseph sagt so beiläufig und mit Grinsen im Gesicht 'You can go up if You want...'
    ...was ich mir natürlich nicht zweimal sagen lasse!
    Sabine ist ja noch immer halb krank und bleibt lieber im Auto, ich hingegen latsche in meinen Sandalen los, den Lava-Schotter-Hang rauf, wobei ich den weniger steilen Weg schräg rechts rauf nehme.
    Und schon bald lern ich den Schotter zu hassen, denn bei jedem Schritt rollen scharfkantige Steine zwischen meine Füsse und die Sandalen!
    Aua!!!
    Und heiss ist's auch noch!!!
    Schweinisch heiss!!!
    Aber ein halber Italiener kennt keinen Schmerz!
    Auch wenn er jammert nicht...
    ...und so schaff ich es komplett verschwitzt und mit einer leeren 1,5-Liter Wasserflasche, die unten noch ungeöffnet war, bis auf die Spitze!

    Oben: Aussicht von oben...herrlich!!!

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 18. Mai 2017 um 19:31

    Oben: Eine ganze Familie Zebramangusten!
    Und nein, das sind keine Kreuzungen aus Zebra und Langusten, nein, nein...

    Oben: Vorne eine Riedscharbe bzw. Reed Cormorant (Microcarbo africanus, Syn.: Phalacrocorax africanus) und das Hühnchen da hinten müsste eine am Bauch erstaunlich helle Palmtaube bzw. Palm Dove (Streptopelia senegalensis) sein.

    Oben: Die ägyptische Gans-Familie plantscht plantschend rum... ( Nilgans bzw. Egyptian Goose / Alopochen aegyptiaca)

    Oben: ...während die Zebramangusten sich wohl auf die Jagd machen.

    Oben: Wenns in Afrika lärmig lärmt ists meist ein zu den Turaco's gehörender Lärmvogel!
    Hier ein White-bellied Weissbauch-Lärmvogel bzw. Go-away-Bird (Corythaixoides leucogaster)

    Oben: Joseph ist plötzlich wie aus dem Häuschen wegen dem kleinen gelben Vogel...muss ja was ganz Seltenes sein!
    Und wie mir meine Vogel-Expertin Elvira bestätigt sieht man den Goldpieper bzw. Golden Pipit (Tmetothylacus tenellus) nicht oft!
    Auf jeden Fall ist der Vogel im deutschen Wikipedia nicht verzeichnet, was seine Seltenheit schon etwas unterstreicht...
    Man staunt!

    Oben: Und schon werden wir wieder von einem Rüsseltier angerüsselt, diesmal aber von einem mit einem so kurzen Rüssel dass das Rüsseln leicht zu ertragen ist: Ein Kirk's Dik-Dik

    Oben: Nicht übersehen darf man natürlich die immer wieder schön anzusehenden Impalas!
    Auch wenn wir hie rangeblökt werden...was schlicht schrechlich klingt und so überhaupt nicht zum eleganten Äusseren passt!

    Oben: Und endlich entdecken wir mal wieder eine Giraffe, die gierigste Affenart Afrikas!
    ...ok, sie sind nicht wirklich gierig und schon gar keine Affen, aber man fragt sich schon weshalb das afrikanischte Tier überhaupt so einen Namen trägt...

    Oben: Der genaue Beobachter erkennt nicht nur die Giraffe sondern auch die schon deutliche Farbanname von Sabines Armen im
    Vergleich zum ersten Tag im Nairobi National Park!
    Trotz Sonnenschutzfaktor 30!
    Ja, die Sonne brennt richtig runter!!!

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 17. Mai 2017 um 17:08

    Natürlich nicht ohne zig kurze Halte, zum Beispiel bei...

    Oben: ...dieser Blauracke oder Mandelkrähe oder (engl.) European roller (Coracias garrulus)...

    Oben: ...oder dieser schönen Blüte, von der ich weder eine Ahnung habe wie sie heisst noch ob man sie rauchen kann...

    Oben: ...was mir auch der Flammenkopf-Bartvogel oder Red-and-yellow Barbet (Trachyphonus erythrocephalus) nicht beantwortet!

    Oben: Wie ein Star hat dieser Starweber (Dinemellia dinemelli) im Englischen auch etliche Namen: White-headed Buffalo Weaver oder White-faced Buffalo Weaver...

    Oben: Und wider Erwarten sehen wir auch noch andere Tiere als 'nur' Vögel und Elis...wobei dieses Dik-Dik ja beinahe mit der Lupe betrachtet werden muss...immerhin öffnet sich die Landschaft etwas...

    Oben: Und wieder mal Elis...auch wenn der Vordere nicht die Bezeichnung 'Big Tusker' verdient ist er einer derer mit den
    längsten Stosszähnen dieser Reise!
    Grössere Stosszähne sieht man leider kaum mehr...

    Oben: Hammerkopf oder Schattenvogel (Scopus umbretta), leider von einem Eli gefotobombt...

    Oben: Hier nochmals der nicht wirklich 'Big Tusker'...aber schon ein imposantes Kerlchen!!!

    Oben: Und oben auf dem Hügel gegenüber warten schon seine Freunde auf ihn...

    Oben: ...und unten die putzigen Kerlchen!

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 15. Mai 2017 um 17:48

    Oben: ...und flattert davon, wohl um sein Witwendasein noch mehr betrauern zu gehen...

    Oben: Eine Grünflecktaube! Meine Zweite! Die Erste hab ich in Botswana 2015 gesehen, also wirds wohl nicht genau der Vogel sein...
    Zumindest gemäss meiner Vogelexpertin Elvira heisst sie so, Wikipedia nennt sie Bronzeflecktäubchen (Turtur chalcospilos) oder
    auf englisch Emerald-spotted Wood Dove...französisch lass ich auch hier weg...

    Nach einer Stunde 'birden' wirds mir zu langweilig 'nur' Vögel zu sehen und so entdecke ich halt etwas Braunes das sich im Busch neben uns bewegt, kaum sichtbar...
    ...muss etwas sehr Kleines sein, aber ich ruf mal 'Stop please' nach vorne und was tut Joseph?
    Richtig, er stoppt!
    Aber wir sehen das Kleine Ding nicht mehr, der Busch hat es verschlungen...
    ...muss wohl ein ganz hungriger Busch sein...hmmm...
    ...doch plötzlich sehen wir es wieder, mitsamt vielen seiner Kameraden die rund um uns herum rumstehen!!!
    OK, ganz sooooo klein ist das Vieh genausowenig wie seine Freunde, denn es entpuppt sich als Elefant!
    Ja, genau, wir sind mitten in eine Elefantenherde reingefahren ohne die Viecher zu sehen!!!
    Und hören tut man die sowieso nicht...

    Oben: Doch nicht ganz sooooo klein wie ich dachte...

    Oben: 'Än Guätä'!

    Oben: Rund um uns herum fressen sich die Elefanten lautlos durch den Busch! Schon beeindruckend!

    Oben: Und der Kleine stellt seine Ohren auf, der Bluffer!!! Haha! :D

    Oben: Völlig Lautlos hüpfen die riesigen Tiere durch die Gegend...

    Oben: ...und offenbar wundert sich auch Klein-Eli dass er sie nicht hört und versucht sich die Ohren zu säubern...

    Oben: Einfach schön zuzuschauen...entsprechend lang bleiben wir auch stehen!

    Und hier noch ein kleines Video davon:

    Klick mich um das Video auf Youtube zu sehen!
    ...
    ...
    So klick schon!!!

    Nach wunderschönen Minuten zwischen den Elis dieselt uns unser Land Cruiser im Auftrag von Joseph weiter durch den Tsavo West in Richtung der Mzima Springs.

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 13. Mai 2017 um 20:16

    Tag 5: Tsavo West, zeig Dich!!!

    Buaaa...Wecker, halt die Klappe!!!
    Grauslig wie penetrant der am frühen Morgen schon ist!
    Aber er hat recht, wir müssen aufstehen und packen, heute gehts los durch den Tsavo West und dann ins Taita Hills Wildlife Sanctuary!
    Da wir um 07:30 losfahren wollen gehen wir um 07:00 zum Frühstück, wo wir nebst Tee, Kaffee, Toast, roten Bohnen, den für Ostafrika so typischen Würstchen mit Sägemehl-Geschmack und -Konsistenz sowie Eier in etlichen Formen wählen können während wir von Wasserböcken und Wasserböckösen in vieleicht fünfzehn Metern Entfernung beobachtet werden!
    Völlig ungeniert!

    Oben: Diese Wasserbocköse glotzt uns gnadenlos beim Frühstück zu!!!

    Oben: Und nicht nur sie, auch der Rest der Truppe geniert sich nicht uns genauestens zu beobachten!
    (unten sieht man die kniehohe Mauer an der unser Tisch steht)

    Oben: Beim Frühstück schon Tiere wie auf Gamedrive...sozusagen ein Gamebreakfast!

    Oben: Vom Fleisch für den Leo ist nicht viel übriggeblieben...
    ...dank der Marabus, denn Leo war sich zu schön persönlich aufzukreuzen!
    So eine Pfeife!!! Pfff!!!

    Um 07:30 gehts los, Joseph wäre schon um 07:00 Uhr parat gewesen, aber an uns hats etwas gemangelt...
    Das Gepäck haben wir alles schon drin und die Dachluken sind auch offen, nun sind auch wir endlich bereit zur Abfahrt!
    Erstmals gibts schöne Landschaft mit viel Gebüsch und entsprechend wenig Tiersichtungen nebst den Vögeln...
    ...also 'birden' wir halt!

    Oben: Spitzschwanz-Paradieswitwe (Vidua paradisaea), auch Schmalschwanz-Paradieswitwe genannt, auf Ast drapiert!

    Oben: Auch wenn sich der Heuschreckenbussard (Grasshopper Buzzard / Butastur rufipennis) noch so sehr aufplustert, gefährlich wirkt er wohl für nichts was grösser als eine Maus ist...

    Oben: Hühnchen auf Boden, manche nennen das Tier auch Schopffrankolin oder Crested Francolin (Francolinus sephaena)

    Oben: Auch wenns ein Männchen ist nennt man den da eine Strohwitwe (Vidua fischeri), wobei die Engländer ja wieder mal was
    Eigenes brauchen, die nennen ihn Straw-tailed Whydah...
    ...von den Franzosen und ihrem immer für alles eigene Wörter haben wollen schreib ich hier schon gar nichts...mon Diöö!!!

    Oben: Schwarzschnabeltoko, was dennn sonst?
    OK, wohl eher ein in Ruhe gealterter östlicher Gelbschnabeltoko (Tockus flavirostris)...

    Oben: Eine Dominikanerwitwe oder für die Engländer eine Pin-tailed Whydah (Vidua macroura) trauert auch noch rum...

  • 16. Leerkabinen-Treffen vom 05.-07.05.2017

    • Picco
    • 13. Mai 2017 um 08:41

    Und zu guter Letzt Antons pösartiger Versuch einen Moderator zu überfahren... :wink::lol:8)

  • 16. Leerkabinen-Treffen vom 05.-07.05.2017

    • Picco
    • 13. Mai 2017 um 08:41

  • 16. Leerkabinen-Treffen vom 05.-07.05.2017

    • Picco
    • 13. Mai 2017 um 08:40

    Hoi zämä

    Einige Bilder hab ich noch:

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 12. Mai 2017 um 11:16

    Oben: ...noch ein letzter...
    ...nein...
    ...kein letzter mehr, das ist die Lodge! :D

    Oben: Wir werden mit Transparent und...

    Oben: ...Holzpuppe begrüsst bevor uns der Manager das Zimmer zuweist und uns einen Fruchtsaft sowie einen Tee offeriert!

    Wir beide sitzen noch immer etwas angeschlagen in den Sesseln der Terrasse rum und schlürfen unseren Tee, während ich versuche Sabine davon zu überzeugen dass es hier obwohl es keinen Zaun zur Wildniss hat nicht gefährlich ist.
    Logischerweise fällt es ihr schwer zu glauben dass der Leopard zwar das Fleisch in wenigen Metern Entfernung, aber nicht uns holen wird...
    Ich habs während meiner ersten Reise ja auch kaum glauben können!
    Irgendwann einigen wir uns darauf den Leo von unserem Balkon aus zu beobachten...falls er denn überhaupt kommt!
    Denn die letzten drei Nächte hat er das Fleisch nicht geholt...
    Zum Einen würd es mich natürlich freuen einen Leo zu sehen, zum Anderen hab ich etwas Mühe damit dass das Tier angefuttert wird und so hoffe ich im Inneren dass mein fünfundzwanzigster Leo wie die anderen vierundzwanzig eben nicht angefuttert sein wird sondern mir in der Wildniss begegnet!
    Handumkehrt wäre es für Sabine halt schon spannend, zumal sie ihn auch vom geschlossenen Zimmerfenster her sehen könnte...
    Noch bevor wir unsere Tee's ausgetrunken haben kommt der Lodge-Manager zu uns und bringt uns den Schlüssel fürs Zimmer.
    Also schwuppdiwupp ausgetrunken und ab aufs Zimmer!
    Mal sehen wie's da drin aussieht!

    Oben: Und hier, tatata, unser Zimmer! :D

    Oben: Und unser Bad/WC...
    ...das wie der Rest des Zimmers mal wieder etwas Farbe und etwas Renovation gebrauchen könnte, dann wärs wieder eine sehr schöne Lodge!

    Oben: Aussicht vom Balkon unseres Zimmers zu den Wasserböcken und Wasserbockösen rüber...

    Oben: Ausblick von unserem Balkon aus: Wie Elvira versprochen hat wunderschön!!!

    Oben: Ein Schwarzhalsreiher/Black-headed heron (Ardea melanocephala) getarnt als Besucher am Wasserloch

    Schon bald sitzen wir mit Fernglas und Kameras bewaffnet auf unserem Balkon und warten was das Zeug hält auf den Leo!
    Herrlich ist die Aussicht definitiv!!!
    Da hatte Elvira wirklich recht!
    Aber sie hatte auch recht damit dass man nicht in jede Ecke des Zimmers schauen sollte!
    Nicht dass es dreckig wäre, nein, sauber ist's schon!
    Aber hier und da sieht man halt schon dass schon lange nichts mehr repariert wurde...
    Schade!
    Denn mit relativ wenig Aufwand könnte man hieraus wieder eine wunderschöne Lodge machen!
    So hat sie halt auch etwas eher morbiden Charme...
    Beim Eindunkeln macht sich Sabine auf um die Dusche über sich ergiessen zu lassen während ich noch immer angespannt auf den Leo warte und bei jedem sich bewegenden Grashalm das Fernglas zucke um den Leo als Ursache der Bewegung auszumachen!
    Was mir leider nicht einmal gelingt, es ist immer nur der Wind...
    ...der Fiesling!!!
    Und die Schwalben im, wer hätte das gedacht, Schwalbennest über mir in der Balkonkonstruktion erschweren das Warten auch noch mit ihren Geräuschen und dem ewigen direkt über meinen Kopf fliegen...
    Es ist nun schon recht dunkel wie immer zu der Zeit in Ostafrika und trotzdem versuche ich um 19:07 Uhr ein Bild des Fleischgestells freihand zu machen...was trotz Brennweite 100mm, Offenblende 4,0 und Cropzahl 2 ganz passabel gelingt!
    Find ich zumindest!

    Oben: Fleisch für den Leoparden: Nebst der tollen Aussicht DIE Atraktion der Ngulia-Lodge!
    Hier schon mit Fleisch 'bestückt'!
    ...aber (noch?) ohne Leo...

    Nur ist leider grad kein Leo da...
    Dafür Sabine wieder, so dass ich mich von der Dusche berieseln lassen kann!
    Denn um 20:00 werden wir zu Abend essen.
    Nach vollendeter Reinigung hüpfen wir inklusive Kamera runter ins Restaurant, das immerhin von einer kniehohen Mauer und etwa 5 Metern Distanz vom Fleischgestell entfernt ist...
    ...entsprechend wohl fühlt sich Sabine anfangs bis sie bemerkt dass die drei anderen Gäste noch näher dran sitzen als wir.
    Dementsprechend würden natürlich die zuerst gefressen, also sind wir hier auch in ihren Augen sicher genug! ;)
    Auch wenn ich nicht mehr weiss was wir zu Abend gegessen haben, geschmeckt hats!
    Leider haben wir Joseph beim Betreten des Restaurants nicht erkannt, er sass mit zwei anderen Guides an einem Tisch am Rand des Restaurants im Halbdunkeln.
    Gerne hätten wir ihn bei uns gehabt, aber es hat nicht sollen sein.
    Na ja, in Afrikas Natur draussen mit seiner Liebsten etwas Leckeres zu essen ist ja auch nicht soooo schlecht! ;)
    Zum Anschluss genehmigen wir uns noch je einen doppelten Amarulla und gehen dann noch immer ohne Leo-Besuch in Richtung Zimmer und ab in die Heia!
    Gute Nacht!

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 12. Mai 2017 um 07:34

    Hoi Wolfgang

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Ich glaube, lieber Picco, Du must noch einmal nachzählen! Ich komme auf 1168 Flügel... :lol::lol::lol:


    Ich habs im Ohr genau durchgezählt, allerdings ohne diese modernen Flügel die man gar nicht mehr hört....die haben die meisten Webervögel noch nicht bekommen...1000 warens, exact! 8)
    :wink::lol:8)

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 11. Mai 2017 um 11:03

    Oben: ...und einen Busch in Beschlag nehmen nur um kurz darauf wieder alle gleichzeitig loszufliegen!
    Leider hört man das Geräusch der tausend Flügel nicht auf Fotos...

    Oben: Am Wasser dürfen natürlich die Büffel nicht fehlen...

    Zuerst dachte ich ja der Raubadler oder Savannenadler (Aquila rapax) rechts habe so eine lange Schwanzfeder, aber es muss wohl doch ein Ast sein...nur...wo führt der hin???

    Oben: European Roller oder auf deutsch Blauracke oder Mandelkrähe (Coracias garrulus) beim Besetzen unbewohnter Äste! :-O
    Noch ein Europäer in Afrika! Wir sind nicht allein!!! ;)

    Oben: Regen in der Ferne...bei der Hitze täte uns eine Abkühlung auch gut!!! Immerhin ist es deutlich wärmer als normalerweise um die Zeit, die normalerweise ja schon heiss ist...

    Oben: Aber da wo wir hinfahren werden wir kaum abgekühlt, blauer Himmel mit einigen zarten Schleiern drauf, kein Regen...
    ...und kein Sonnenschutz ausser Sabines Halstuch! :-O

    Oben: Trotzdem geniessen wir die Fahrt durch die wunderschöne Gegend im Fahrtwind (und der prallen Sonne) stehend!

    Oben: Die Gegend wird auf dem Weg zur Ngulia-Lodge je länger je Felsiger

    Oben: Noch ein letzter Anstieg bevor wir links die Lodge sehen werden...

    Oben: ...noch ein letzter Adler bevor wir links die Lodge sehen werden...
    ...links...LINKS!!!
    Na ja, warum auch erwarte ich von einem Adler dass er links von rechts unterscheiden kann...

  • Picco in Kenya 2017: Die Schöne und das Biest!

    • Picco
    • 9. Mai 2017 um 17:53

    Oben: Der Schreiseeadler ist hier eher ein Fischfress-Tümpel-Adler...

    Oben: Und der Raubadler schaut ganz eifersüchtig...ob er wohl einen Raub plant??? :-O

    Oben: Der I-bis (Genau der und nicht etwas der Du-Bisch) Macht einen ganz krummen Schnabel...offenbar schlecht gelaunt...

    Oben: Scharf-Guck-Hühnchen!
    Genauer gesagt ein schlecht gelaunter Grasshopper-Buzzard oder Heuschreckenbussard (Butastur rufipennis)...

    Oben: Ein Europäer! Genauer eine Blauracke, auch als 'European Roller' oder 'Coracias garrulus' bekannt.

    Oben: Der Kleine Wiedehopf (African Hoopoe / Upupa africana) stellt sich so was von tot dass es schon fast unnatürlich erscheint...
    ...nach einer Minute rafft er das auch und macht sich doch noch davon...

    Oben: Wunderschöne Aussichten mit herrlichen Farben...aber für Kenyanische Verhältnisse wenig Tieren!

    Oben: Familie Nilgans (Egyptian Goose bzw Alopochen aegyptiacus) ist auch noch unterwegs...

    Oben: ...und wird zusammen mit den Reiher von Webervögeln gefotobombt! :-O

    Oben: Immer wieder eine spezielle Beobachtung sind die Webervögel wenn sie als Schwarm auftreten...

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