Hier noch ein paar Bilder, morgen gibt es mehr.
Beiträge von womo-andreas
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Wie versprochen hier weitere Bilder vom Baufortschritt.
Gestern haben wir die ersten Sandwich-Platten eingebaut, haben jetzt mächtig Muskelkater, die Platten sind wegen der Größe ziemlich schwer und der 2-K-Leim lässt sich nur sehr schwer aus den Kartuschen und durch das Mischrohr drücken.
Heute soll der Vorderbau und die ersten Meter vom Dach aufgebaut werden, heute Abend sollte man dann schon die Form erkennen.
Glücklicherweise macht das Wetter perfekt mit, meine Halle ist leider zu klein für solche Aktionen. -
Heute sind die Sandwich-Platten angeliefert worden.
Sehen toll aus und fühlen sich auch so an, die Oberfläche ist ist wirklich klasse, anbei zwei Fotos. Lediglich die Länge der Platten die über das Führerhaus ragen erschreckt ein wenigNoch zu dem Hinweis wegen dem Bett: seitliche Gänge neben dem Bett werden wir nicht bauen können, da der Aufbau nur eine Innenbreite von 2.260mm hat und ein echtes King-Size Bett mit 2.00 x 2.00 Meter verbaut werden soll. Wenn links und rechts Gänge eingebaut werden sollten, bliebe für das Bett nur eine Breite von 1,40 bis 1,50 Meter übrig, das ist uns zu wenig. Außerdem benötigen wir für die Warmwasserheizung umlaufend noch etwas Platz wegen der Hinterlüftung.
Geplant ist derzeit in der Mitte eine Treppe mit einer Breite von 1.000mm vom Bett ins Bad, links und rechts je ein raumhoher Kleiderschrank mit einer Breite von 700mm, die Haube vom Smart verschwindet dann in der Treppe und den Schränken. Auf einem Bild vorher sieht man den Smart und davor zwei Bierkästen mit Leisten oben drauf (Gesamt 400mm), das ist die Bodenhöhe im Bad über dem Doppelboden. Vom Bad geht es dann zwei Stufen runter in den Küchen- und Wohnraum, der nicht "unterkellert" ist, dieser Raum ist fast auf Fahrerhausniveau. Dieses Konzept eines halben Doppelboden baue ich jetzt zum dritten Mal und bin damit sehr zufrieden.
Insgesamt wird der Innenraum durch die verschiedenen Fußbodenhöhen interessanter (war früher mal ein beliebtes Mittel im Hausbau) und das Führerhaus ist besser in das Raumkonzept eingebunden. Es soll immer der Eindruck erhalten bleiben, dass man sich in einem Fahrzeug aufhält und nicht in einem Wohnzimmer mit Lenkrad, deshalb wird der Möbelbau auch sehr schlicht ausfallen.
Am kommenden langen Wochenende wollen wir mit der Kabine anfangen, ich berichte dann wieder.
Andreas
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Danke für den Tipp wegen der Gewichtsverteilung.
Hoffentlich habe ich richtig gerechnet, aber durch den langen Überhang (ca. 3.100mm ab Mitte Achse, Gesamtlänge 9.500 mm)) versuche ich die Vorderachse zu entlasten. Nachdem das Fahrzeug hier war, bin ich zu einem Schrotthändler auf die Waage gefahren, da hat mich fast der Schlag getroffen: die Vorderachse ist mit fast leerem Tank, viel zu kleinen Starterbatterien, ohne ein Aufbauteil und ohne Fahrer/Beifahrer bereits mit 3.000kg belastet, die zulässige Achslachst beträgt nur 4.400 kg. Diese 1.400 kg sind schnell verbraucht, etwa 450 kg bringt der Aufbau, 200 kg der Dieseltank, fast 50 kg die richtigen Batterien, ca. 350 kg die Ausbauten (anteilig) und die Kofferräume belasten auch zur Hälfte die Vorderachse.Die Hinterachse brachte nur 1.860 kg auf die Waage, bei einer zulässigen Belastung von 8.480 kg, es lag also nahe hier mehr aufzuladen. Über dem Smart gibt es nur noch das (geräumige) Bett und viel Luft, also kaum Gewicht. Die Wassertanks sollen ihren Platz im Doppelboden unter dem Bad finden, also genau über der Hinterachse, die Batteriebank ( 3 x AGM 270 Ah) sitzt direkt dahinter in der Absenkung.
Mit diesem Thema habe ich mich viel beschäftigt, besonders wenn man die vielen Fertigfahrzeuge auf IVECO-Daily oder Amerikaner sieht mit teilweise gewaltigen Überhängen. Nachdem die Kabine fertig ist werde ich die Achslasten nochmals (mit SMART) messen und meinen Ausbau dann darauf abstimmen. Die Innenplanung ist noch nicht abgeschlossen und läßt noch etwas Raum für Veränderungen.
Bei meinem Sprinter (auf einem Bild im Hintergrund) hatte ich dieses Problem völlig unterschätzt, mit dem Ergebnis einer bereits ohne Fahrer ausgeladenen Vorderachse (der Aufbau von einem Leerkabinenhersteller war deutlich schwerer als vorher berechnet), trotz erhöhter Achslast bei der Bestellung damals. Es waren viele zeitaufwändige Umbauten nötig, um ein ordentliches Gleichgewicht herzustellen. Eine überlastete Vorderachse ist beim Komfort deutlich schlimmer als ein langer Hecküberhang.
Geschäftlich fahre ich einen DAF 26Tonner, 3 Achser mit Liftachse und einem schweren Kran am Heck montiert. Bei gelifteter Nachlaufachse habe ich einen Hecküberhang von über 4,00 Metern und einer Aufbauhöhe am Heck von 3,70 Metern, das Vollluftfahrwerk gleicht das spielend aus. Unser Actros mit gleicher Konfiguration aber blattgefederter Vorderachse hat da deutlich mehr Probleme. Ich hoffe das der IVECO mit der luftgefederten Vorder- und Hinterachse genauso lässig damit umgeht, schon wegen des viel niedrigeren Schwerpunktes.
Allerdings ist der Reifenverbrauch durch lange Überhänge an der Hinterachse deutlich höher, die Reifen laufen sehr "schuppig" ab.Der Hecküberhang wurde mit 15mm starken, gelaserten Stahlplatten und C-Profilen H=200mm hergestellt, zudem werden die Wände ebenfalls zur Tragkonstruktion beitragen, wegen der Stabilität habe ich keine Bedenken.
Morgen kommen die Sandwichplatten, werden am Abend gleich Bilder einstellen.
Sollte jemand Bedarf an Aluminium-Schweißarbeiten in kleinerem Umfang haben, kann er mich gerne ansprechen.
Andreas
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Am vergangenen Wochenende sind wir einen Schritt weiter gekommen: die Bodenplatte ist komplett fertig, der Smart hat schon mal zur Probe Platz genommen in seiner neuen noch Freiluft-Garage.
Vom Führerhaus ist die Rückwand weitgehend entfernt, der Dachausschnitt ist ebenfalls fertig. Den oberen Querholm wollen wir erst nach Fertigstellung der Kabine entfernen, dann ist das Führerhaus durch den Aufbau wieder stabilisiert.Am Dienstag 25.10.2011 kommen die Sandwich-Platten für den Aufbau, dann wird es ernst.
Im übrigen hier einen Dank, habe schon viele Beiträge gelesen, der Tipp mit "amalric" bezüglich der Tanks ist klasse, die machen einen sehr kompetenten Eindruck und die Preise gehen auch in Ordnung.
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Hallo Charly,
die Kabine damals von Conti-Mobil war fast 8 Meter lang und gesamt 3,60 Meter hoch (Alkovenfahrzeug, damals noch mit Kind unterwegs).
Obwohl die Ecken nur innen verklebt und außen mit Wohnwagenprofilen abgedichtet waren, hatte die Kabine eine ungeheure Stabilität, Verschraubungen haben mit Einnietmuttern bombenfest gehalten,
ebenso eine große Markise.
Reparaturen sind sicher nicht aufwändiger als an einer normalen Fahrzeugkarosserie.
Wir werden sehen und ich berichte dann.Bis bald
Andreas
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Habe bisher nur Muster der Wände da, sind aber schon bestellt und sollen nächste Woche geliefert werden.
Schick Dach- und Wandsysteme aus Georgensgmünd liefert die Platten,Gewicht pro m² 12,10 kg, Preis für 1. Wahl € 23,15 zuzüglich Märchensteuer, Verpackung und Transport pauschal € 118,-
die Platten eines bekannten Leerkabinenherstellers in meiner Nähe habe in etwa das gleiche Gewicht (bei 3mm Außenhaut, 50mm Dämmung und 2mm Innenhaut)Edit Leerkabinen-Wolfgang: Link hinzugefügt
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Danke für den Hut, nehme ich gerne an.
Das Auto hat einen Radstand von 5.100mm, die Heckabsenkung beträgt 300mm und wurde mit 2 Laserteilen hergestellt und nur geschraubt (TÜV)
Eben habe ich die letzte Lage der Unterbodenversiegelung aufgebracht, Samstag geht es weiter, dann soll der Boden zusammengebaut werden.Das mit den 12 Tonnen hat sich zwangsläufig ergeben, da es keine 7,5 Tonner mit Vollluftfederung gibt (oder einfach gebraucht nicht zu finden), selbst bei den 12 Tonnern sind diese sehr selten, wurde nur bei IVECO fündig.
Den Führerschein Klasse CE habe ich aus beruflichen Gründen sowieso.Wollte schon einen 18 Tonner nehmen, aber Verbräuche um die 30 Liter sind sicher nicht mehr zeitgemäß.
Die Kabine möchte ich (schon aus finanziellen Gründen) aus Stahl-PU-Sandwichplatten 45mm, glatt, herstellen, zumal mein erstes Fahrzeug mit einer Leerkabine von Conti-Mobil (gibt es wohl nicht mehr) vor 20 Jahren so gebaut war und ich beste Erfahrungen damit gemacht habe. Das Flächengewicht scheint gegenüber einer GfK-Platte mit 3mm Außenlage kaum mehr zu sein, die Platten kosten aber nur ein Viertel.
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Hallo,
das ging aber schnell mit den Antworten.
Leider kann man nur drei Bilder je Mitteilung einstellen, deshalb wird es jetzt etwas dauern, bis die vorhandenen Bilder alle hochgeladen sind.
Jetzt zu den Fragen:
Es wird ein Teilintegrierter mit Führerhausüberbau, also musste das Führerhaus festgesetzt werden.
Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 12 Tonnen, hoffe aber mit ca. 8,50 Tonnen auszukommen -
Hallo,
habe zwar schon drei Womos gebaut, war aber bisher nur Leser des sehr interessanten Forums.
Hier möchte ich mein aktuelles Projekt vorstellen, welches mich sicherlich die nächsten zwei Jahre beschäftigen wird.Die Bauzeit ist für mich immer mindestens genauso wichtig wie das Reisen nachher mit dem fertigen Mobil. Ich experimentiere gerne mit neuen Materialien, beim Bau eines Womos kann wirklich viel ausprobieren und auch lernen, nicht zuletzt durch Beiträge hier im Forum.
Ziel ist dieses Mal ein 9,50 Meter langer Teilintegrierter auf Basis eines IVECO Eurocargo mit Vollluftfederung, absolut wintertauglich, lange autark und einem SMART im Kofferraum, also viel, viel Arbeit.
Derzeit bin ich bei der Herstellung der isolierten Bodenplatte und Stauräume. Hilfsrahmen, Umbau der Lufttanks, Verlegung der Luftansaugung und Heckabsenkung sind bereits fertig.
Nächster Schritt ist der Bau der Kabine, das wird sicherlich der aufregendste Teil des Projektes.
Wenn Interesse besteht, werde ich gerne weitere Bilder zum Baufortschritt einstellen.