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Beiträge von pseudopolis

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • pseudopolis
    • 21. August 2017 um 16:53

    Ahoi

    versteh mich nicht falsch, ich möcht dir dein projekt nicht madig machen, sondern einfach mal darlegen, welhalb es evt vernünftiger ist etwas kürzer und leicher zu bauen.

    Vom gewicht her ist auf vielen strassen über 7,5t schluss und man wird auf die autobahn gezwungen. Auch kleinere strassen und brücken sind oft vom gewicht her begrenzt. Also würde ICH, wenn schon über 3,5t mich an eine obergrenze von 7,5t halten. Bei deinem fahrzeug wird das hauptgewicht nicht vom aufbau und den einbauten kommen, sondern vom fahrgestell.
    Die andere sache ist die länge. Wie schon mal von jemendem anderen angesprochen, ist es natürlich geil, wenn man auf jeden parkplatz passt. Auch ich hab mit dem gedanken gespielt, länger zu bauen, habs aber letztlich der vernunft halber sein lassen. Ab 6m länge wirds einfach problematischer und man braucht quasi spezial parkplätze. Ich bin ja auch schon grössere fahrzeuge gefahren und weiss, wie unhandlich das dann auf schmaleren wegen, oder wenn ein enger wendekreis erfordrlich ist, wird. 1m zusätzlich oder weniger, ist in heiklen situationen eine ganze menge.
    Die pistenkuh kenn ich. Den aufbau würde ich auch auf maximal 6m schätzen, eher drunter sogar noch.

    Aber wie gesagt, so würde ICH das machen. Heisst nicht, dass du das auch so machen sollst. Es soll nur ein gedankenanstoss sein, dass man, wenn man was weglässt, vielleicht letztlich doch einen gewinn davon hat. Mir kommts etwas so vor, als würdest du einfach alles in die kiste packen wollen und das so lang wie möglich gestalten wollen. Aber vielleicht muss das ja gar nicht sein.

    Ciao, michi

  • Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

    • pseudopolis
    • 19. August 2017 um 22:08

    Hi

    zum thema quad noch was: als ich im frühjahr in tanger am hafen stand, war da ein monströses wohnmobil, das als anhänger einen twingo hintendran hatte. Vorderräder in der luft und irgendeine art kupplungsvorrichtung gebaut. Ich fands zwar sehr übertrieben, aber für dich könnte das durchaus ein ansatz sein.

    Um mal auf die laufende diskussion aufzusetzeten, ich bin auch eher der spartanisch reisende und geniesse das auch so. Momentan lebe und reise ich dauerhaft in der postkutsche und das geht auch gut ohne den üblichen luxus, den ich in einer wohnung gewohnt war. Aber die bedürfnisse sind so unterschiedlich wie die reisevorlieben.

    Bei dem monster, dass du da planst, würde mich am meisten stören, dass ich wegen der abmessungen viele schöne plätze (trotz allrad) gar nicht mehr anfahren kann, da der wagen einfach zu gross und zu schwer ist. An deiner stelle würde ich auf 6m wohnraum zusammenstreichen, die küche massiv verkeinern und das ganze auf 4x4 setzen. Spülmaschine raus, an das spülen mit der hand hast du dich im nu gewöhnt. Genauso, wie man sich in wenigen tagen von einen grossen auf einen kleinen TV umgewöhnt hat. Oder mit vielem anderem, von dem man sich nur einbildet, es wäre unverzichtbar. Ich schwöre es dir, im nu hast du dich ans spülen mit der hand gewöhnt. Waschmaschine ist evt noch einzusehen, aber auch da gibts platzsparende alternativen. Oder man lässt waschen. Den wenigen raum, den man in so einem gefährt hat für solche geräte zu verschenken find ich unsinnig. Da hab ich im zweifelsfalle lieber mehr platz um mich zu bewegen und das auto ansich beweglicher, indem es verkürzt und abgelastet wird. Das maximum und alles haben zu wollen, kann sich in der praxis durchaus als kontraproduktiv erweisen, wenn es dich letztlich beim reisen behindert. Und das ist doch im endeffekt um was es geht.

    Ciao, michi

  • Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

    • pseudopolis
    • 7. August 2017 um 20:29

    Nach einigen monaten täglichem leben mit der TTT möcht ich das kompostklo nicht mehr missen. Weil ja die frage aufgetaucht ist, ob das langzeittauglich ist.

    Vom volumen nach oben begrenzt ist ja eigentlich nur der feststoffbehälter, je nach dem wieviel mag zu tragen bereit oder im stande ist. Die gülle kann man ja auch in einen tank leiten, dessen inhalt man mit der normalen abwasserentsorgung mit entsorgt. Da ist also nach oben hin dann nur durch den verfügbaren platz begrenzt. Je person und woche ca 10L. Das heisst mit einem 100L tank kommt man zu zweit gut 1 monat aus und hat noch headroom. Geruchstechnisch macht das keinen unterschied, ob man frisch entleert hat, oder schon 1 monat mit den fäkalien unterwegs ist.

    Was das kot vergasende cinderellaklo mit urin anstellt, hab ich nicht ganz geblickt. Wird der auch zerkocht? Das wäre ja ganz schön langwierig, bei 2 personen 2x2L urin täglich zu zerkochen. Ich stell mit grad nen kochtopf aufm herd vor der 4L wasser verdunsten soll. Ich würd mal schätzen das dauert ca ne 3/4std.

    Ciao, michi

  • Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

    • pseudopolis
    • 6. August 2017 um 17:13

    Hey

    also waschmaschine und geschirrspüler würde ich mir sparen. Wäsche wäscht sich durchaus genauso sauber mit der hand und das braucht echt nicht lange, schneller als die maschine. Wenn du da mal kein bock hast, kannst du auch überall auf der welt waschen lassen. Ausserdem das gewicht so einer waschmaschine durch die betongegengewichte, das ist doch unsinn das durch die gegend zu kutschieren. Dito geschirrspüler. Mit der hand abwaschen schaff ich locker mit 2-3L wasser (warmes wasser in einen abzuwaschenden topf/salatschussel und nachspülen mit dem brauseperlator) und auch das schneller als die maschine es schafft. Aber das hauptgegenargument ist der immense stromverbrauch solcher geräte (jeweils ca 2-3kw). Das selbe gilt für mikrowelle/induktionskocher/cinderellaklo (2kw!) und ähnliche verbraucher. Da musst du schon ordentlich batterien/solaranlage/generator/wechselrichter mit durch die gegend fahren, damit dir der strom nach ein paar tagen mieswetter nicht zur neige geht. Du machst dich also sehr von viel strom abhängig. Das kann durchaus in die hosen gehen. Ich würd mich lieber mal von den ganzen extremstromverbrauchern verabschieden und alternativ bauen. Überleg dir zb mal, ob du für den herd nicht doch lieber gas mit an bord nimmst und ne komposttoilette einbaust. Ausserdem brauchen die geräte ja auch platz, platz den man echt besser und gemütlicher anlegen kann, wenn man nur 15qm hat und auch noch ein quad unterbringen will.

    Ciao, michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 7. Juli 2017 um 20:07

    Nimm nen 24v Lüfter dann hast du das selbe Ergebnis ohne dass du einen spannungsteiler oder eine Regulation bauen musst.

    Ciao, Michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 10. Juni 2017 um 10:44

    Moin

    Interessante sache, mit den durch die luftverdrängung auftretenden kräften. Vergessen darf man aber auch nicht, dass die luftmassen nicht frontal auf die seitenwände treffen, sondern sich durch die bewegung des fahrzeugs nach hinten bewegen. Drum sollte das mit dem kiemenblech passen, da es ja drum nicht in die lamellen blasen kann.

    Ich hab übrigens meine entlüftungsöffnung im fahrzeugboden. Erstmal hat sich das strategisch so angeboten, und im stand ist das kiemenblech da nochmal durch die seitenschürzen gegen wind geschützt. Ausserdem wären zur nächstmöglichen nase nochmal 2 meter dazwischen und eventuelle gerüche sind bis dahin schon längst verwirbelt.

    Servus ... Michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 9. Juni 2017 um 21:25

    Kiemenblech nach hinten ausgerichtet entsteht ein Sog

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 8. Juni 2017 um 15:07

    Hi

    der lüfter muss natürlich nicht immer durchlaufen, aber eigentlich macht man das schon so. Es gibt ja auch wirklich leise lüfter. Je langsamer der lüfter dreht desto leiser ist er. Und du brauchst für so etwas auch nicht viel luftdurchsatz. Sachte drehend genügt völlig, da der lüfter ja nur für einen minimalen unterdruck sorgen muss, dass der geruch nicht durch die geöffnete klobrille aufsteigt und das nach aussen abtransportiert.
    Der grösste anteil am geräusch eines lüters sind sie rotorblätter die durch die luft "schneiden", wenn er schnell dreht. Und auch je grösser ein lüfter ist, desto weniger geräusch macht er, bei gleichem luftdurchsatz wie ein kleiner, da er dann langsamer drehen kann.

    Geh doch mal auf http://www.conrad.de und geb "axiallüfter" ein. Dann kannst du in der linken leiste filter setzten. Filtere nach der spannung, also 12V, und nach der geräuschentwicklung in db. Alles unter 20db sollte nachts nicht mehr störend sein.

    Ciao, michi

  • Fahrzeugkauf bei dpfleet

    • pseudopolis
    • 8. Juni 2017 um 05:43

    hi

    ja, total problemfrei und das auto in besserem zustand als vermutet. man übertreibt eher mit den mängeln als sie zu verschleiern. der kauf ist allerdings nur mit gewerbeschein möglich. dann ists allerdings deutlich günstiger als vom händler.

    ciao, michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 8. Juni 2017 um 05:23

    wenn ich den lüfter abschalte fängts an zu riechen. mit lüfter ists quasi geruchsfrei. irgendwo bringst du den lüfter doch sicher unter. der muss nicht gross sein und auch nicht viel luftdurchsatz haben. nach oben oder unten ist auch wurscht.

    ciao, michi

  • Kompressorkühlschrank und Photovoltaik bei wenig Sonne

    • pseudopolis
    • 8. Mai 2017 um 15:47

    Pelzerli

    les bitte den 1. beitrag des therads, was die anforderungen sind

  • Kompressorkühlschrank und Photovoltaik bei wenig Sonne

    • pseudopolis
    • 8. Mai 2017 um 15:36

    Sodala, liebe leute ...

    vielen vielen dank für die hilfestellung. Ich bin seit 1 woche zurück in germanien und das wetter gerade bietet ja hervorragende möglichkeiten, das einfach mal zu simulieren, wie sich ein kompressorkühli bei wenig sonne verhalten würde. Zu wenig sonne gehört ja zb auch, dass man nicht immer in der sonne stehen kann, sondern auch mal bäume der sonne im wege sind. Ich hab das also mal anhand von anderen verbrauchern mit ähnlichem bedarf ermittelt, die ich länger hab laufen lassen.

    Fazit: in deutschland kann man das knicken, dauerhaft und autark einen kompressorkühlschrank per photovoltaik zu betreiben, ohne dass man solarpanels und batterien massiv aufrüstet. Um jetzt noch strom zu haben, müsste ich die 260AH batterien mindestens verdoppeln und natürlich die photovoltaik entsprechend anpassen. Und das ende des schlechten wetter, das dauert noch etwas an ...
    Also lieber weiter mit dem absorber, der kühlt bei so einem wetter ungemein gut ;) Das mit dem gas ist bei mir kein problem, ich habe zwei 11L bomben an bord, das reicht für 2 1/2 monate. Klar, kostet rund 120€ im jahr, aber auch das aufrüsten der elektrik und der kühlschrank ansich kostet nicht wenig. das reicht für mindestens 10 jahre gas ;) Dass der absorber eben ab und zu an seine grenzen stösst, das nehm ich also nun in kauf. Besser als plötzlich gar keine kühlung, weil kein strom mehr da. Und dann ist vor allem der strom für alles andere auch weg (dieselstandheizung, die kann durchaus notwendiger sein). Mit absorber reicht der strom endlos................

    Alternativ könnte ich aber auch aus meinem absorber einen hybrid-kühli machen. Es gibt ja von isotherm oder waeco diese kompressorkits: https://www.svb.de/de/isotherm-co….html#more_info

    Ciao ... Michi

  • Kompressorkühlschrank und Photovoltaik bei wenig Sonne

    • pseudopolis
    • 1. Mai 2017 um 16:38

    Neee, die abluft ist optimal. Es hilft ein ventilator nach. Und klar stell ich den bus immer mit der kühlschrankseite nach norden. Auf die art macht der kühli so bis 35 grad zuverlässig eis. Aber im restlichen kühli ists dann halt nur kühl, aber nicht kalt. Und das mit der flamme bei wind nervt. Ist einfach nicht unter kontrolle zu bekommen. Ich hab das aber schon so zur normalität gemacht, immer mal wieder nach der flamme zu gucken, dass es schon normal ist. Im grunde luxusprobleme. Auf der anderen seite wäre es natürlich schön, den überschüssigen strom einfach zum kühlen zu verwenden, denn meist ist ja genug davon da. Und gas kost ja auch geld. Nicht soooo viel, jeden monat 20€, aber trotzdem.

    Aber wenn ich die paar infos richtig deute, braucht so ein gerät auch gar nicht sooo viel strom ...

    Ciao, michi

  • Kompressorkühlschrank und Photovoltaik bei wenig Sonne

    • pseudopolis
    • 30. April 2017 um 12:42

    Hallo Leute ...

    langsam geht mir mein alter electrolux absorber kühlschrank etwas auf den keks. Schlechte kühlleistung bei hitze und ausgehen der flamme bei viel wind. Nun überlege ich auf kompressor umzusteigen, habe da aber noch ein paar bedenken. Vielleicht wisst ihr rat aus eigener erfahrung.

    Momentan wohne ich komplett im camper, auch in deutschland. Und da deuschland ein schlechtwetterland ist, wo mal 1 woche trübe tasse schon vorkommt, könnte mir der strom von der solaranlage her ausgehen. Landstrom gibt es keinen. Ausserdem bin ich auch gern um den winter herum im süden, wo dann die tägliche sonnenzeit nicht mehr viel ist und auch mal ein paar tage wolkig oder regnerisch vorkommen. Viele leute nutzen ihren camper ja nur für sommerurlaube, wo eh ausreichend sonne da ist, bei mir ist das anders. Habt ihr da entsprechende erfahrungen?

    Im winter in deutschland kühlen ist dagegen ja wieder gar kein problem. Da nutzt man dann einfach die aussenkälte und verzichtet halt mal etwas auf kühlschrank und kühlfach.

    Die photovoltaikanlage liefert 210W und lädt in 2x 130AH AGM, also 260AH kapazität. Rein überschlagsmässig sollte das für ca 3 tage aufbau- & kühlschrankbetrieb bei absoluter dunkelheit ausreichen. Falls der strom nicht so ganz reichen sollte könnte ich auch mehr solarpanels aufs dach vom meinem bus kleben (solarpanels liefern ja auch ohne direkte sonneneinstrahlung etwas). Platz ist noch genug.

    An kühlschränken kommen 2 modelle in frage, die in den ausschnitt des alten elecrolux passen:

    Engel CK100, 32W, kleines ** kühlfach, 80L volumen, einfache türmechanik, keine beleuchtung
    Waeco CR110, 50W, grosses *** kühlfach, 108L volumen, robusterer eindruck, bessere türmechanik (doppelter verschluss, entlüftungsstellung), beleutung

    Da stellt sich die frage, besseres gerät oder rund 40% weniger verbrauch. Preislich liegen sie in etwa gleich. Hat wer erfahrungen mit einem der geräte?

    Ciao ... Michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 25. April 2017 um 21:48

    Es gibt spezielles womo öko schnell zersetzer Klopapier. Ob das was taugt ... Keine Ahnung. Ich würde es davon abhängig machen was damit dann geschehen soll. Wenns auf den Hausmüll geht , mit Klopapier. Wenn Kompost dann ohne. Denn die Tomaten gedeihen sicher weniger gut auf Klopapier

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 24. April 2017 um 09:37

    Das mit dem klopapier kannst eigentlich machen wie es dir gefällt. Es ist ja kompostierbar. Ich hab das auch überlegt zu trennen, aber platzmässig war das einfach nicht drinne. Fürs trennen spricht reinerer kompost und, dass der eimer nicht so schnell voll ist.

    Servus ... michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 23. April 2017 um 22:16

    Der entsorgerhytmus ist einfach "dann wenns voll ist". Also je nachdem welche grösse du bei den behältern wählst. Ich würd mal so ganz unverbindlich sagen: urinkanister 1 person pro woche ca 10L, feststoffeimer pro person und woche incl klopapier max 5 L. Geruchsentwicklung ist gegen null. Und die entsorgung auch ziemlich unätzend. Zur T5 intergration: klar, warum nicht. Blättere mal ein paar seiten zurück, dann siehst du wie ich es in meine kleine nasszelle incl dusche und allem drum und dran inegriert hab. Ist vielleicht eine anregung für dich.

    Ciao, michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 13. April 2017 um 11:52

    Lüftungsgitter mit lamellen die entgegen der fahrtrichtung stehen (also nach hinten) ist die lösung. Dann entwickelt sich ein sog. Das ist natürlich bei meiner unterm-auto-entlüftung einfach gewesen. Sowas gibts fertig zu kaufen. Aufm dach ist das,wegen der wassereintritt problematik, aufwändiger. Wenn man so einen lüfterpilz hat, könnte man ihn in fahrtrichtung verschliessen.

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 12. April 2017 um 16:52

    Also, hier wie versprochen der bericht wie es mit dem neuen trennklo so funktioniert. Nach 3 wochen hier in marokko hab ich ja schon einiges an erfahrungen sammeln können.

    Ich muss erstmal sagen, ich bin echt begeistert von der ganzen angelegenheit. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mich bis dato mit irgendwelchen chemieklo lösungen rumgeschlagen hab, die übelst nach dixiklo stinken (kotz!) und blöde zu entsorgen sind (such und doppelkotz!!). Das ist nun sowas von angenehm. Der kompost kommt dorthin wo er gut aufgehoben ist, oder in die tonne. Der kanister wird auch dort entleert wo es gut aufgehoben ist oder in die kanalisation. Sehr ökologisch, wenn man mal den dixiklo chemiekram sich vor augen hält.
    Obendrein riecht das einfach null. Ich habs ja nicht wirklich geglaubt, bis ich es selber getestet hab. Weder im bus und noch nicht mal direkt nach der sitzung, da der lüfter quasi sofort absaugt, noch ausserhalb des busses. ich hab ja die abluft durch den boden hinausgeführt und noch nicht mal das ist problematisch. Das war eigentlich mein grösstes bedenken. Nach dem klogang gebe ich eine handvoll sägespäne auf die angelegenheit und das wars.
    Durch den luftdicht schliessenden deckel gibts auch keine fliegenbrut. Auch das funktioniert.
    Entleeren muss ich den 12L urinkanister nach ca 10 tagen. Man geht ja nicht permanent nur aufs eigenklo zum pinkeln. Mit dem wechselkanister würde ich also auf fast 3 wochen autarkzeit kommen. Der feststoffeimer würde ich schätzen muss nach ca 4 wochen entleert werden. Der ist selbstgebaut und fasst schätzungsweise 15L. Das würde sich dann natürlich durch die anzahl der personen teilen, momentan bin ich alleine unterwegs.

    Änderungen die noch nötig waren: Der kohlefilter für die abluft hat sich als unnötig herausgestellt, es läuft jetzt ohne. Der urinkanister hat eine entlüftungsöffnung gebraucht, damit die schose ungehindert fliessen kann. Vorher gabs durch entstehenden überdruck im kanister rückstau. Ich hab ganz oben, im griff des kanisters, ein kleines loch gemacht.

    Fazit nach 3 wochen: nie mehr chemieklo!

    Ciao, viele grüsse von der achse des bösen ;)

    Michi

  • Trocken-Trenn-Toilette

    • pseudopolis
    • 22. März 2017 um 18:54

    ... sogar mit herzchen und freier sicht in die natur ...
    ist das ein reines klo ohne restnasszelle?

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