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Beiträge von pseudopolis

  • Wasserboiler 10 L auf 12V

    • pseudopolis
    • 18. März 2023 um 11:49

    Noch ne idee zu deiner warmwasserversorgung:

    elgena bietet 230V boiler mit 600W leistung in verschiedenen grössen an. Wenn du den an einen wechselrichter hängst, ist das wasser schnell warm. Ca 15min. bei obigem beispiel. Wechselrichter hat man heute ja eigentlich eh im womo und 600W ist für normale geräte nicht allzuviel. Wenn du dann noch ein 230V wechselrelais einbaust, dass bei verfügbarkeit automatisch auf landstrom umschaltet, hast du eine flexible und flotte warmwasserversorgung, für die du nicht allzutief in die tasche greifen musst.

    Michi

  • Iveco Daily 35 S 11 Ladegerät

    • pseudopolis
    • 16. März 2023 um 13:29

    Mit so einer buchse stattet DHL die lieferfahrzeuge aus, damit die starterbatterie ohne viel firlefanz, wie ausbau der batterie, nachgeladen werden kann. Du kannst also jedes ladegerät anschliessen, wenn du es mit dem passenden stecker ausstattest.

  • Verarbeitungstipps Körapur 666

    • pseudopolis
    • 14. März 2023 um 22:59

    hihihi, ja du denkst zu kompliziert ;) Die niete hat ja auch etwas spiel. Und wenns mal grad nicht reicht, die beiden löcher wieder so übereinander zu bringen, dass die niete passt, gehst du halt kurz mit dem bohrer rein, und erweiterst das loch.

    Trage den kleber einfach mit einer zahnspachtel auf. Zahn ca 4mm ist ok. Der überschüssige kleber drückt an den profilrändern raus. Lieber zuviel kleber und den dann wieder abtragen, als zu wenig und am ende undichtigkeiten.

    Nieten hab ich so in etwa alle 40-50cm gesetzt. Letztlich hab ich das aber von der profillänge abhängig gemacht, und dann so berechnet, dass die nieten auf die länge immer den selben abstand haben.

    Ciao, Michi

    PS. die kleberreste vom gaffatape bekommst du mit leichtöl gut weg. WD40, balistol, nähmaschienenöl, terpentin ... Öl drauf und richtig einwirken lassen, dann kann man mit etwas küchenrolle abwischen.

  • Verarbeitungstipps Körapur 666

    • pseudopolis
    • 14. März 2023 um 06:40

    Nehm nicht den körapur666/60 mit kurzer topfzeit, sondern 666/90 oder /120. Ich hab erst den /60 gehabt, da wird aber die ganze arbeit arg stressig und man hat kaum zeit, eventuelle fehler zu korrigieren. Trotzdem auf jeden fall mindestens zu zweit arbeiten, alleine braucht man Für alle arbeitsgänge zu lang für die kurze topfzeit.

    Um die profile zu fixieren ist nieten sehr schön. Natürlich nur dort, wo es keine probleme mit regenwasser geben kann. Innen/unten/seitlich. Man kann vorab die richtige position bestimmen und dann das nietloch bohren. Auch das anpressen erledigt die vernietung. Machen auch die profis so. Ich hab 4,8mm alunieten genommen.

    Überhaupt sind die kräfte die man bei langen profilen zum anpressen braucht, trotz der yoghurtartigen konsistenz des klebers, nicht zu unterschätzen. Um anzupressen haben ich mal schraubzwingen, mal spannbänder mit ratsche und mal nieten genommen.

    Wenn du alu verklebst, dann unbedingt kurz vorher anschleifen und reinigen um die oxidschicht zu entfernen. Ausserdem drauf achten, dass sich vor dem verkleben kein kondenswasser auf den profilen niedergeschlagen hat. Dann haftet körapur666 nicht. Edelstahl braucht einen primer. Alu kann man natürlich auch primern. Körabond HG83 ist sehr gut und eignet sich auch für PU kleber hervorragend.

    Eventuell herausquellenden kleber sofort entfernen. Da geht es noch einfach. Zum abwischen ist silikonreiniger gut geeignet.

    So, mehr fällt mich nimmer ein ;)

    Michi

  • Wasserboiler 10 L auf 12V

    • pseudopolis
    • 13. März 2023 um 22:18

    Im netz gibt es sehr schöne rechner, mit denen man den energieverbrauch je auf eine bestimmte tremperatur erwärmten liter wasser errechnen kann.

    Ich hatte früher den 3L elgena boiler mit 200W/12V (also ca 17A), für den hab ich die rechnung durchgeführt. Von 20 grad um 25 grad auf 45 grad erwärmen dauert ca 45min und braucht abzüglich verlusten etwas mehr als 15AH.

    Daraus lässt sich ableiten, was an energie für 10L gebraucht wird. Ca 50AH. Oder aber auch 0,2AH pro Liter wasser um 1 Grad erwärmen.

    50AH für 10L wasser um 25 grad erwärmen ist nicht wenig, besonders wenn energie mal mangelware ist, kann es passieren, dass du auf warmes wasser verzichten musst, oder die batterie soweit entleert wird, dass es für andere sachen nicht mehr reicht (kühlschrank!). Vielleicht wäre es klüger einen kleineren boiler zu nehmen, der fürs einmalige aufheizen weniger energie braucht, den man bei bedarf, und genug strom, .dann halt öfter aufheizt.

    Ich bin mit den 3L vom elgena immer gut klar gekommen. Zum duschen mit haare waschen reicht es aus. Das wasser wird ja nicht schlagartig kalt sondern mischt sich langsam in richtung kalt, so, dass man letztlich gut 5L hat. Man kann auch die temperatur höher einstellen und kaltes wasser zumischen.

    Für den nissan hab ich den boiler selbst gebaut, dass er elektrisch, mit gas oder von der abwärme des ofenrohrs beheizt werden kann. Hat auch wieder nur 3L, aber 300W heizstäbe. Das geht etwas flotter zum anheizen.

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 7. März 2023 um 21:01
    Zitat von Abweg

    Ups, ich hätte jetzt gedacht DAS ist der (Haupt)Laderregler für den Akku. Werden da nicht die CC und CV Phasen, Ladeschluss-, Unter-, Überspannung,..... eingestellt?

    Und passives balanzieren mit <2A klingt auch eher nach Nebenbeschäftigung, ist das Ding denn in erster Linie ein elektronischer Lastschalter mit Zellenüberwachung?

    Nein, für die richtige ladespannung sorgt der solarladeregler. Oder der ladebooster, würde man direkt an die lichtmaschine anschliessen, wäre die ladespannung etwas zu gering. Macht zwar nix, aber dann werden die batterien halt nicht ganz voll.

    Eine regelfunktion besitzt so ein BMS normalerweise nicht. Sieht man ja schon am viel günstigeren preis und der sichtbar geringeren kühlung.

    BMS kennt nur 2 zustände: laden oder nicht laden. Da die lifepo4 es nicht mögen, wenn sie weiter spannung bekommen, aber eigentlich schon voll sind, schaltet der BMS ab, bzw schaltet die ladespannung um auf den verbraucherzweig. Oder schaltet die ladung ab, wenn die temperatur ausserhalb der zulässigen parameter ist.

    Balancing ist nötig, weil die letzten akku einer reihenschaltung immer etwas weniger spannung abbekommt und deshalb nie ganz voll wird. Beim nächsten laden wird er dann noch weniger voll usw... Dieser akku ist natürlich auf früher leer und dann fliesst auch kein strom mehr von den volleren akkus. Eine reihenschaltung ist immer nur so gut wie das schwächste glied. Das balancing sorgt, quasi durch einen nebenladezweig, dafür, dass alle akkus gleich voll geladen werden und drum auch gleichzeitig leer sind.

    Ich hab mal einen staubsauger mit lithiumbatterien repariert. Ursprünglich dachte ich, batterien kaputt, da sie nach kurzer zeit leer waren. Es hat sich aber rausgestellt, dass nur die letzte zelle wegen dem fehlenden balancing nie voll wird. Mit einem chinesischen billig balancer für ein paar euro hat das akkupack dann wieder die ursprüngliche kapazität gehabt.

    Die funktion von BMS ist eigentlich relativ simpel, aber es wird in der werbung viel brimborium gemacht, bzw verschleiert, was eigentlich wirklich geschieht.

    Michi

  • Schlachtfest - zwei neue Staukisten NICHT MEHR abzugeben

    • pseudopolis
    • 7. März 2023 um 20:25

    Kein problem, wäre eh etwas zu klein gewesen

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 6. März 2023 um 20:47
    Zitat von Roland44

    Hab ich was falsch verstanden? Normalerweise kümmert sich doch das BMS des Akkus um alles. Bei meinem kann ich sogar einstellen, ab welcher Temperatur geladen wird. Die zugehörige Temperaturfühler steckt im Zentrum der Batterie. Mein BMS ist von Daly.

    Gruß

    Roland

    Genau so ist es. Was BMS letztlich wirklich macht, scheint vielen nicht klar zu sein. Manche denken zb. es wäre ein zusätzlicher laderegler, auf den man verzichten kann, ist aber so nicht.

    BMS erledigt das balancing der zellen, damit der zellverbund in allen zellen die selbe kapazität hat, was die gesamtkapazität maximiert. Das balancing eleminiert auch eine art ladefehler, der sich bei jedem laden potentiert. Das hier zu beschreiben ist aber etwas zu kompliziert und sagt den meisten von euch eh nix. Dann besagte temperaturüberwachung und schutz vor dem überladen der zellen.

  • Schlachtfest - zwei neue Staukisten NICHT MEHR abzugeben

    • pseudopolis
    • 6. März 2023 um 20:28

    Hi Wolfgang

    sind die kisten innen oder aussen 35cm? Vielleicht steht ja auch irgendwo hersteller und typ, dann kann ich selber ein paar mehr infos zusammen suchen.

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 3. März 2023 um 06:08

    Urs

    na, das war auch eher ironisch gemeint.

    Aber egal ob das erdöl nach 5 oder 50 jahren aufgebraucht ist, fossile brennstoffe sind endlich. Und die menschheit tut sicher gut daran, sich rechtzeitig eine alternative zu überlegen, besser früher als später. Wir werden damit unserer umwelt einen gefallen tun und kriege um den rohstoff vermeiden.

    Mehr noch, ein land, das jetzt in die nötigen technologien investiert, hat in zukunft die nase vorn. Saudi arabien hat das sogar kapiert und baut sich zum lieferanten zuküftiger energie um. In sofern ist das festhalten an den althergebrachten energieformen und das blockieren der zügigen ausmusterung eigentlich nur als dumm zu bezeichnen. Um mal einen kalenderspruch zu zitieren, "veränderungen kann man immer auch als chance begreifen".

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 3. März 2023 um 05:32
    Zitat von Urs

    Die benötigte Energiemenge sollte für die kleine zu beheizende Luftmenge in Grenzen halten...oder täusche ich mich? Hab das nie Ausgerechnet da ich es für mein Verhalten nicht brauche. Wenn ich nicht da bin wird nicht geladen und wenn ich da bin wird halt auf der ersten Fahrt die Heizung mit der Restenergie angeworfen und erst danach geladen

    Ich hatte mal die benötigte energiemenge fürs wasser elektrisch aufheizen berechnet. Ich glaube es waren bei 3L ca 20AH für aufheizen um 25 grad. So ein batterieblock muss zwar nur um etwa 10 grad erwärmt werden, hat aber dagegen eine grössere masse und mehr volumen. Sieht man ja am den zellen vom holger, die doch recht lang zum auskühlen brauchen. Genauso verhält sich das mit dem aufheizen. Ich würde mal schätzen für die 10 grad einmalig aufwärmen braucht man 30AH. Da die mögliche temperatur der heizung durch die parameter der batterien auf 60 grad begrenzt ist, braucht es einige zeit, bis der kern der batterie erwärmt ist, während aussen die zelle schon sehr viel wärmer als 10 grad ist.

    Soll die batterie dauerhaft auf einem temperaturnieveau gehalten werden, braucht man natürlich viel mehr energie.

    Auf der anderen seite erwärmt sich die zelle beim laden auch durch den stromluss in ihr. Und der laderegler / ladebooster gibt auch wärme ab, die man nutzen könnte.

    Ich finde, wenn schon aufheizen, dann ist das was der urs macht am praktikabelsten. Einfach die standheizug vorm einsatz laufen lassen. Wenn man dann einen heizugsauslass in den batteriekasten baut, ist die batterie doch flott auf einsatztemperatur.

    Der schädlichkeit beim laden bei niedrigen temperaturen soll das BMS entgegenwirken, indem er das laden dann nicht zugelassen wird. Sollte jedes BMS beherrschen.

  • So sah unser Rohbau aus...

    • pseudopolis
    • 1. März 2023 um 20:04

    Dacht ich mir schon, dass hinter der OSB platte irgend ein geheimnis steckt ;) 1250kg für die kabine ist zwar schon knackig, mit 60mm GFK wären wohl um die 800kg möglich gewesen. Aber bei 7,5t als basis ist das eigentlich wirklich wurscht. Dafür hast du jetzt eine isolation, mit der du auch in sibiren keine kalten zehen bekommst.

  • So sah unser Rohbau aus...

    • pseudopolis
    • 28. Februar 2023 um 21:23

    Geile arbeit, sieht echt toll aus. Da hast du sicher einiges an zeit rein investiert. Sind das aussen OSB platten? Sieht auf dem foto danach aus. Die fenster ausm hausbau? Wo liegt den der aufbau gewichtsmässig ungefähr? Und weshalb hast du dich entschieden, die wände in eigenregie herzustellen, anstatt fertige GFK sandwich platten zu kaufen?

    Ciao, Michi

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 28. Februar 2023 um 10:52
    Zitat von Phoenix164

    An eine Heizmatte denke ich auch seit kurzem und suche noch nach der richtigen (remote) Steuerung

    Die heizfolien für fussbodenheizungen können dann was für dich sein. Die bleiben von der temparatur im toleranzbereich der lifepo4 zellen. Oder ein kleiner 12V heizlüfter.

    Ich würde aber auf alle fälle berechnen, ob du den strom der für das heizen den zellen entnommen wird, auch wieder nachladen kannst, wenn es im winter trüb und duster ist. Heizen ist energieintensiv, nicht dass der effekt ist, am ende gar keinen strom zu haben.

    Mit meiner ex-400W solaranlage konnte ich im januar im schnitt 20-25AH täglich erzeugen. Das ist nicht viel, und reicht gerade mal für den täglichen bedarf ohne kühlschrank. Noch dazu eine batterieheizung wäre nicht drin gewesen.

    Anders beim laden mit lichtmaschine. Vielleicht eine schaltung entwerfen, die die zellen währen der fahrt aufheizt?

    Gib doch mal die genauen technischen eckpunkte: leistung der solaranlage, kapazität der zellen, einbauort, augenmerk auf autarkie

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 13:56
    Zitat von Phoenix164

    Hi Michi.

    Vielen Dank für Deine Erläuterungen und die Beispiele. Dann werde ich mir nun Gedanken machen, wie ich die Batterien „relativ schnell“ auf eine Temperatur >0° C bekommen. Lt. Specs zu meiner Batterie liegt die Ladetemperatur zwisch 0°- +55°, Entnahme ist zw. -20° - +60° möglich.

    LG, Holger

    Ich hab die batterien an den wassertank gebaut. Das ist ja das andere teil im bus, das niemals unter 0 grad haben darf. Aber das wasser braucht im gegensatz zu der viel kleineren batterie eine ganze weile bis es abgekühlt ist, und balanciert die temperatur deshalb um sich herum. Ist dein womo "in betrieb" wird ja im winter geheizt, wenn du drin bist und die temperatur des wassertanks steigt dann auch wieder.

    Das andere szenario wäre, womo war stillgelegt, und wird im winter gebraucht. Dann füllst du den wassertank mit 15-20 grad warmen leitungswasser. Die batterien werden sich durch die gestiegene umgebungstemperatur auch erwärmen.

    Ich finde einfache und effektive lösungen im womo immer besser, als technisches highend. Viel technik wird in der masse öfter ausfälle haben. Wenn man pech hat, dort, wo man es nicht reparieren kann, obwohl es dringend gebraucht wird.

    Michi

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 11:15
    Zitat von Phoenix164

    Hallo Michi.

    Danke für den Tip. Für mich klingt es so als ob per Solar die LiFePo4 auch bei Batterie-Temperaturen kleiner/gleich 0° geladen werden können wegen des deutlich geringeren Ladestroms. Ist die so?

    Gruß,

    Holger

    Hi Holger

    es kommt auf die zellen an. Zur temperaturabhängigkeit bei laden gibt es diagramme im datenblatt. Generell sind die momentan gängigen blauen zellen aber alle ziemlich ähnlich. Bis ca 10 grad kann noch normal geladen werden, dann nimmt die ladefähigkeit langsam ab. Ab 5 grad wird der unterschied spürbar und bei 0 grad wirds gen null. Bei -5 grad geht nix mehr. Das bezieht sich aber nur aufs laden, das entladen funktioniert weiterhin.

    Dazu muss man aber sagen, die zellen sind in der lage sehr hohe ladeströme zu verarbeiten, die in der praxis so im wohnmobil gar nicht vorkommen. Dieser wert wird in C angegeben. 1C bedeutet, dass nach 1std volle ladung erreicht ist. Am beispiel einer 200AH batterie hiesse das, es fliesst ein ladestrom von 200A. Empfohlen wird immer ein maximaler ladestrom von 0,5C. Also immer noch 100A, was in unserem fall nie erreicht wird, weder von solar noch von der lichtmaschine. Jetzt nehmen wir die angabe aus einem datenblatt, "ladefähigkeit bei 5grad = 0,2C". Das wären in unserem beispiel noch immer 40A. 40A ist was die meisten grösseren laderegler und ladebooster liefern können. Um 40A zu erreichen braucht man im winter weit mehr als 1000W solarpanels am dach. Hat fast niemand. Mit meiner 400W solaranlage und AGM batterien in meinem alten bus habe ich im deutschen winter, in den dunkelsten und kältesten monaten, nie mehr als 5A erreicht. Die zellen lassen also zwar weniger stromfluss zu, aber letztlich ist der strom eh nicht da.

    Du siehst also, ist alles nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Wenn wir darauf achten, dass die zelltemperatur nicht unter 5 grad sinkt, reicht für unsere anwendungen völlig aus.

    Es gibt auch noch die gelben winston zellen, die mit etwas anderer chemischer zusammensetzung arbeiten und dadurch etwas tiefere temperaturen erreichen. Die könnte man auch aussen verbauen. Die winston sind aber sehr viel teurer.

    Michi

  • So sah unser Rohbau aus...

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 08:09

    Das sieht doch klasse aus! Hast du auch fotos von der bauphase der wände, dass man sieht, wie es in den wänden aussieht? Und welche materialien hast du benutzt? Hast du direkt auf dem rahmen gebaut, oder den koffer später aufgesetzt?

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 26. Februar 2023 um 18:44

    Es ist ja auch eine frage der rentabilität. Wahrscheinlich reichen die ölvorkommen sehr viel länger als 20 jahre, es werden ja immer neue ölfelder erschlossen. Nur wann hört die förderung auf rentabel zu sein, wenn man dafür in immer kompliziertere und kleinere gebiete vorstossen muss.

    Ich denke die strom-infrastruktur wird sich nach und nach dem gestiegenen bedarf anpassen. Die politik schafft ja momentan die grundlagen dafür. Ob man dafür auf atomstrom als reservefaktor setzen sollte, kann man zum heutigen zeitpunkt kaum sagen. Vielleicht wäre es wirklich klug 1 oder 2 kernkraftwerke zu eventuellen pufferzwecken noch nicht abzureissen. Wenn man aber vom rasanten ausbau der erneuerbaren energien in den letzten jahren ausgeht, ist atom wahrscheinlich überflüssig. Wir sind ja da sozusagen noch in der anlaufphase, der wirkliche boom steht noch bevor.

    Für meinen teil stehe ich der entwicklung eher optimistisch und wohlwollend gegenüber, als kritisch oder ängstlich, und würde sagen es ist längst überfällig. In bezug auf die verfeuerung des erdöls im verkehr ist es doch eigentlich schade drum, so bedenkenlos damit umzugehen. Wieviele plastiktüten man davon herstellen könnte ;) .... oder medikamente ...

    Schön am e-antrieb ist auch der viel höhere wirkungsgrad, gegenüber erdöl, wo maximal 20% der im energieträger enthaltenen energie auch in bewegung umgesetzt werden. Ein e-antrieb kommt da immerhin auf ca 65%. Das ist doch ein nicht unerheblicher vorteil. OK, die energie muss auch erzeugt werden, aber auch erdöl muss gefördert, transportiert und raffiniert werden.

    Auf dauer wäre wasserstoff als antrieb aber sicher sinnvoller. Gerade für uns hier, so ein wohnmöbil fährt ja auch mal sehr lange strecken am stück und braucht durch das hohe gewicht viel mehr energie. Da ist ein e-antrieb eigentlich das falsche. Aber fürs tägliche vor und nach der arbeit im stau herumstehen ists dagegen perfekt ;-.)

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 24. Februar 2023 um 21:32

    urologe

    Also ich sag mal, am einfachsten fällt die legitimation immer, wenn man aufzählt wer noch schlimmer ist. Das ist ganz einfach das abwälzen der schuld auf jemand anderen. In dem fall, ich will weiter meinen megeaverbrauch-stinkediesel fahren, denn alle anderen begehen ja noch viel schlimmere umweltsünden.

    Aber beleuchten wir das thema doch mal von ganz anderer seite, dann zeigt sich, die diskussion ist eigentlich fürn A....

    In meiner bayrischen heimat gibt es ein museum das sich "mensch & natur" nennt, und höchstoffizell vom freistaat finanziert ist. Also kein linkes horrorszenario. Dort gibt es eine dauerausstellung, in der wichtige rohrstoffe zu betrachten sind, und wann dieser zur neige geht, bzw die förderung zu kostspielig wird. Das sind nicht wenige rohstoffe, bei denen es bald soweit ist. Erdöl ist da natürlich dabei, und in gar nicht allzulanger zeit ist schluss damit. Wenn ich mich recht entsinne, zweistelliger bereich mit 1 davor. Wir kommen also gar nicht umhin, die dieselstinker auf den schrott zu fahren und auf was anderes umzusteigen, da hilft alles gemaule um moderne antriebe nix.

    Wenn man sich die kriege der letzten jahrzehnte ansieht, ging es doch genau darum, von diesem rohstoff ein paar jährchen länger was zu haben.

    Ich sag mal, wer nicht weiss in was er sein geld investieren soll, geht in dieses museum und schaut welcher rohstoff demnächst wohl teuer sein wird ;)

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 24. Februar 2023 um 10:35
    Zitat von holger4x4

    Na vertue dich da mal nicht, Ende Feb / März kann die Sonne schon ganz schön Energie liefern und es trotzdem deutlich unter Null Grad sein.

    Um die jahreszeit heizt sich die kabine von der sonneneistrahlung auch schon wieder auf. Da kanns innen schon echt warm werden und draussen trotzdem eisig. Das worst case szenario ist eher im januar, wenn es dunkel und kalt ist.

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