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Beiträge von pseudopolis

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 13:56
    Zitat von Phoenix164

    Hi Michi.

    Vielen Dank für Deine Erläuterungen und die Beispiele. Dann werde ich mir nun Gedanken machen, wie ich die Batterien „relativ schnell“ auf eine Temperatur >0° C bekommen. Lt. Specs zu meiner Batterie liegt die Ladetemperatur zwisch 0°- +55°, Entnahme ist zw. -20° - +60° möglich.

    LG, Holger

    Ich hab die batterien an den wassertank gebaut. Das ist ja das andere teil im bus, das niemals unter 0 grad haben darf. Aber das wasser braucht im gegensatz zu der viel kleineren batterie eine ganze weile bis es abgekühlt ist, und balanciert die temperatur deshalb um sich herum. Ist dein womo "in betrieb" wird ja im winter geheizt, wenn du drin bist und die temperatur des wassertanks steigt dann auch wieder.

    Das andere szenario wäre, womo war stillgelegt, und wird im winter gebraucht. Dann füllst du den wassertank mit 15-20 grad warmen leitungswasser. Die batterien werden sich durch die gestiegene umgebungstemperatur auch erwärmen.

    Ich finde einfache und effektive lösungen im womo immer besser, als technisches highend. Viel technik wird in der masse öfter ausfälle haben. Wenn man pech hat, dort, wo man es nicht reparieren kann, obwohl es dringend gebraucht wird.

    Michi

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 11:15
    Zitat von Phoenix164

    Hallo Michi.

    Danke für den Tip. Für mich klingt es so als ob per Solar die LiFePo4 auch bei Batterie-Temperaturen kleiner/gleich 0° geladen werden können wegen des deutlich geringeren Ladestroms. Ist die so?

    Gruß,

    Holger

    Hi Holger

    es kommt auf die zellen an. Zur temperaturabhängigkeit bei laden gibt es diagramme im datenblatt. Generell sind die momentan gängigen blauen zellen aber alle ziemlich ähnlich. Bis ca 10 grad kann noch normal geladen werden, dann nimmt die ladefähigkeit langsam ab. Ab 5 grad wird der unterschied spürbar und bei 0 grad wirds gen null. Bei -5 grad geht nix mehr. Das bezieht sich aber nur aufs laden, das entladen funktioniert weiterhin.

    Dazu muss man aber sagen, die zellen sind in der lage sehr hohe ladeströme zu verarbeiten, die in der praxis so im wohnmobil gar nicht vorkommen. Dieser wert wird in C angegeben. 1C bedeutet, dass nach 1std volle ladung erreicht ist. Am beispiel einer 200AH batterie hiesse das, es fliesst ein ladestrom von 200A. Empfohlen wird immer ein maximaler ladestrom von 0,5C. Also immer noch 100A, was in unserem fall nie erreicht wird, weder von solar noch von der lichtmaschine. Jetzt nehmen wir die angabe aus einem datenblatt, "ladefähigkeit bei 5grad = 0,2C". Das wären in unserem beispiel noch immer 40A. 40A ist was die meisten grösseren laderegler und ladebooster liefern können. Um 40A zu erreichen braucht man im winter weit mehr als 1000W solarpanels am dach. Hat fast niemand. Mit meiner 400W solaranlage und AGM batterien in meinem alten bus habe ich im deutschen winter, in den dunkelsten und kältesten monaten, nie mehr als 5A erreicht. Die zellen lassen also zwar weniger stromfluss zu, aber letztlich ist der strom eh nicht da.

    Du siehst also, ist alles nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Wenn wir darauf achten, dass die zelltemperatur nicht unter 5 grad sinkt, reicht für unsere anwendungen völlig aus.

    Es gibt auch noch die gelben winston zellen, die mit etwas anderer chemischer zusammensetzung arbeiten und dadurch etwas tiefere temperaturen erreichen. Die könnte man auch aussen verbauen. Die winston sind aber sehr viel teurer.

    Michi

  • So sah unser Rohbau aus...

    • pseudopolis
    • 27. Februar 2023 um 08:09

    Das sieht doch klasse aus! Hast du auch fotos von der bauphase der wände, dass man sieht, wie es in den wänden aussieht? Und welche materialien hast du benutzt? Hast du direkt auf dem rahmen gebaut, oder den koffer später aufgesetzt?

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 26. Februar 2023 um 18:44

    Es ist ja auch eine frage der rentabilität. Wahrscheinlich reichen die ölvorkommen sehr viel länger als 20 jahre, es werden ja immer neue ölfelder erschlossen. Nur wann hört die förderung auf rentabel zu sein, wenn man dafür in immer kompliziertere und kleinere gebiete vorstossen muss.

    Ich denke die strom-infrastruktur wird sich nach und nach dem gestiegenen bedarf anpassen. Die politik schafft ja momentan die grundlagen dafür. Ob man dafür auf atomstrom als reservefaktor setzen sollte, kann man zum heutigen zeitpunkt kaum sagen. Vielleicht wäre es wirklich klug 1 oder 2 kernkraftwerke zu eventuellen pufferzwecken noch nicht abzureissen. Wenn man aber vom rasanten ausbau der erneuerbaren energien in den letzten jahren ausgeht, ist atom wahrscheinlich überflüssig. Wir sind ja da sozusagen noch in der anlaufphase, der wirkliche boom steht noch bevor.

    Für meinen teil stehe ich der entwicklung eher optimistisch und wohlwollend gegenüber, als kritisch oder ängstlich, und würde sagen es ist längst überfällig. In bezug auf die verfeuerung des erdöls im verkehr ist es doch eigentlich schade drum, so bedenkenlos damit umzugehen. Wieviele plastiktüten man davon herstellen könnte ;) .... oder medikamente ...

    Schön am e-antrieb ist auch der viel höhere wirkungsgrad, gegenüber erdöl, wo maximal 20% der im energieträger enthaltenen energie auch in bewegung umgesetzt werden. Ein e-antrieb kommt da immerhin auf ca 65%. Das ist doch ein nicht unerheblicher vorteil. OK, die energie muss auch erzeugt werden, aber auch erdöl muss gefördert, transportiert und raffiniert werden.

    Auf dauer wäre wasserstoff als antrieb aber sicher sinnvoller. Gerade für uns hier, so ein wohnmöbil fährt ja auch mal sehr lange strecken am stück und braucht durch das hohe gewicht viel mehr energie. Da ist ein e-antrieb eigentlich das falsche. Aber fürs tägliche vor und nach der arbeit im stau herumstehen ists dagegen perfekt ;-.)

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 24. Februar 2023 um 21:32

    urologe

    Also ich sag mal, am einfachsten fällt die legitimation immer, wenn man aufzählt wer noch schlimmer ist. Das ist ganz einfach das abwälzen der schuld auf jemand anderen. In dem fall, ich will weiter meinen megeaverbrauch-stinkediesel fahren, denn alle anderen begehen ja noch viel schlimmere umweltsünden.

    Aber beleuchten wir das thema doch mal von ganz anderer seite, dann zeigt sich, die diskussion ist eigentlich fürn A....

    In meiner bayrischen heimat gibt es ein museum das sich "mensch & natur" nennt, und höchstoffizell vom freistaat finanziert ist. Also kein linkes horrorszenario. Dort gibt es eine dauerausstellung, in der wichtige rohrstoffe zu betrachten sind, und wann dieser zur neige geht, bzw die förderung zu kostspielig wird. Das sind nicht wenige rohstoffe, bei denen es bald soweit ist. Erdöl ist da natürlich dabei, und in gar nicht allzulanger zeit ist schluss damit. Wenn ich mich recht entsinne, zweistelliger bereich mit 1 davor. Wir kommen also gar nicht umhin, die dieselstinker auf den schrott zu fahren und auf was anderes umzusteigen, da hilft alles gemaule um moderne antriebe nix.

    Wenn man sich die kriege der letzten jahrzehnte ansieht, ging es doch genau darum, von diesem rohstoff ein paar jährchen länger was zu haben.

    Ich sag mal, wer nicht weiss in was er sein geld investieren soll, geht in dieses museum und schaut welcher rohstoff demnächst wohl teuer sein wird ;)

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 24. Februar 2023 um 10:35
    Zitat von holger4x4

    Na vertue dich da mal nicht, Ende Feb / März kann die Sonne schon ganz schön Energie liefern und es trotzdem deutlich unter Null Grad sein.

    Um die jahreszeit heizt sich die kabine von der sonneneistrahlung auch schon wieder auf. Da kanns innen schon echt warm werden und draussen trotzdem eisig. Das worst case szenario ist eher im januar, wenn es dunkel und kalt ist.

  • LiFePo4 laden bei Minus-Temperaturen im kalten Winter?

    • pseudopolis
    • 24. Februar 2023 um 09:36

    Ich habe mir um das thema beim neubau auch lange gedanken gemacht, soll ich lifepo4 einbauen, oder wegen der mangelnden ladefähigkeit bei kälte lieber weiterhin auf agm setzen. Nun hab ich zum ersten mal lifepo4. Als stromspeicher ansich sind die vorteile spürbar.

    Wegen des kälteproblems habe ich die zellen unterm sofa, direkt neben den wassertank gesetzt. Das ist der ort im auto der sich am langsamsten abkühlt, aber auch am langsamsten aufheizt. Da ja im winter zumindest abends und nachts die heizung läuft, kann sich der wassertank auf eine durchschnittstemperatur einpendeln. Was temperaturmässig aus dem wasserhahn kommt ist zwar im winter immer sehr kalt, aber deutlich über den 5 grad, bei denen das laden von lifepo4 kritisch wird. Ich schätze auf um die 10-15 grad.

    Ich setze also darauf, dass im winter sowieso geheizt wird und die lifepo4 zellen immer auf einer temperatur sind, bei der auch geladen werden kann.

    Ist die kabine nicht bewohnt und ungeheizt, kann es einem eigentlich egal sein, ob langsam oder gar nicht geladen wird. Zumindest das entladen ist ja weiterhin möglich, man hat also strom. Und sobald die kabine dann wieder warm ist, läuft alles wie gewünscht.

    Ein anderer punkt ist, lade ich im winter per solar, ist der ertrag eh gering, also der ladestrom niedriger. Deshalb fällt es gar nicht wirklich auf, dass die lifepo4 zellen bei kälte verminderte ladefähigkeit haben.

    So denke ich mir das theoretisch, praktische erfahrungen hab ich noch keine sammeln können, kommt aber sicher noch.

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 21. Februar 2023 um 14:52
    Zitat von syt

    Es soll Menschen geben ,die wandern ( oder benutzen ein Fahrrad , oder ein Pferd /Esel ) mit dem was sie brauchen und ziehen los . Der Weg ist das Ziel und die Natur mein Vorgarten . Ich beneide irgendwie die Menschen ,die das so schaffen ,denn ich habe das noch nicht fertig gebracht ,einfach z.B. eine Radtour über Tage zu fahren ,mit allem was ich so brauch . :/

    Ich mach das immer wieder mal, abseits von wohnmobil, mit fahrrad oder nur mit rucksack unterwegs sein. Es ist halt etwas überwindung nötig, die eigene komfortzone auch mal zu verlassen, aber dann immer sehr schön. Ähnliches hält einen ja davon ab, mit dem wohnmobil in länder zu reisen, die erstmal nicht der eigenen komfortzone entsprechen. Genau das stellt sich dann aber im rückblick meist als am eindrucksvollsten heraus. Der blick über den tellerrand machts aus.

    Michi

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 17. Februar 2023 um 22:33
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Nebenbei: mit dem Flieger fliege ich 5-10x mehr Kilometer als in ein WoMo-Urlaubsgebiet. Bei den angesprochenen 4l/100km im Flieger dürfte ich mit HappyHobo mit 2 Personen 40-80l/100km verbrauchen, um den gleichen Fußabdruck zu hinterlassen. Und das schaffe ich einfach beim besten Willen nicht..

    Da hast natürlich völlig recht. Die distanzen mit dem flugzeug sind normalerweise viel grösser und man macht sich weniger gedanken wenn ein ziel 1000km weiter entfernt ist, als mit dem camper.

    So einen hybridcamper fände ich auch begeisternd. Ein kleiner dieselgenerator, der im optimalen drehzahlbereich den akku nachladen, oder die E-Motoren mit strom versorgen kann. Und parallel eine solaranlage zum laden. Wenn man dann den akku nur so gross macht, dass kleine strecken damit zurückgelegt werden können, zb 150km, wäre der nicht so schwer, und könnte mit solar sogar in ein paar tagen geladen werden. Das problem, dass man auch mal weite strecken in so einen fahrzeug zurücklegen will, oder auch gegenden bereist, wo man auf diesel angewiesen ist, würde dann wegfallen.

    Ich glaube, mit etwas gutem willen ist beim ökologischen fahren sehr viel möglich und die menschen sind auch zu begeistern, wenn man mit den unsicherheiten aufgeräumt hat.

    Michi

  • Solarbetriebenes Wohnmobil mit bis über 700km Reichweite

    • pseudopolis
    • 17. Februar 2023 um 22:17
    Zitat von mrmomba

    Verschwörungstheorie, gerade in mein Kopf erschienen:

    Darum werden die neuen Motoren immer schlechter. 30-40 Jahre und 400-500.000km zu knacken ist für emobilität schwerer.

    Darum gibt dann so 1L turbo quetschen, bei der man schon die 10 Jahre und 100.000 bejubelt. Das ist einfacher..

    Hihihihi

    So ein EMotor ist aber auch lange nicht so aufwändig herzustellen oder zu tauschen wie ein verbrennermotor. Wahrscheinlich kaum komplzierter als bremsen oder ein tragegelenk zu wechseln. Also nicht so dramatisch, wenn der motor nach 200.000km aufgibt.

    Aber die industrie findet dann schon was, weshalb man sein auto trotzdem schnell entsorgen muss. Mittlerweile sind wir ja bei einer durchschnittlichen nutzungsdauer von 12 jahren pro auto. Das ist eigentlich pervers für etwas, das so teuer ist und so viele rohstoffe verbraucht. Früher war mal 20 jahre die untergrenze.

    Zu den akkus in ebikes: in den teuren akkus sind meist nur jede menge recht günstige lithium rundakkus in reihe geschalten. Geht 1 akku kaputt, fällt die ganze reihenschaltung aus. Man kann die akkus öffnen und die eine defekte zelle ersetzen.

    Ein freund, der an chronischem geldmangel leidet, holt sich billigst aus kleinanzeigen die ebikes bei denen der akku hinüber ist. Dann steckt er einen viel grösseren chinaakku in eine satteltasche und fährt damit viel weiter, als mit dem originalen akku möglich gewesen wäre. Einfach und effizient. Man muss nur ideen haben.

    Michi

  • Solarbetriebenes Wohnmobil mit bis über 700km Reichweite

    • pseudopolis
    • 16. Februar 2023 um 22:34

    Ich hab mal spasseshalber eine berechnung angestellt, wenn bei meinem ex-sprinter das komplette dach mit so viel solarpanels wie möglich voll wäre, und ich batteriekapazität um das 3 tonnen gefährt 500km weit zu bringen hätte, wie lange würde die solaranlage zum nachladen brauchen. Ergebnis war ca 4 wochen. Also eigentlich käse. Aber solarenergie unterstützend nutzen wäre eher denkbar. Als gedankenspiel: steht man irgendwo 5 tage in der sonne, kann man schon ganz gut zum nächsten stellplatz wechseln, oder nach 2-3 tagen mal schnell zum einkaufen fahren.

    Ein freund hat für sein ebike einen anhänger mit eingebautem akku und solarpanel als deckel gebaut. Damit fährt er in urlaub, im anhänger alles gepäck was man so braucht. Am landstom laden musste er nie, hat er gemeint. Wenn das wetter mal nicht mitspielt, muss man halt evt auf ladung warten. Hat mir gut gefallen, die idee.

  • Rücklicht Sprinter 308CDI

    • pseudopolis
    • 16. Februar 2023 um 22:20

    Gibts bei ebay als nachbau für ca 20€ incl lampen. Einach "sprinter rücklicht" suchen.

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 13. Februar 2023 um 02:01

    Ebenst. Um einen ökologisch vertretbaren co2 fussabdruck zu hinterlassen, müsste man sich schon ziemlich einschränken. Alle wollen aber gern konsumieren und möglichst auf nichts verzichten. Da bin ich keine ausnahme. Schon gar nicht aufs wohnmobil. Und aufs fliegen auch nicht.

    Vor einer weile hab ich mal, weil ich es interessant fand, meinen persönlichen co2 fussabdruck berechnet. Im netz gibt es rechner dafür. In meinem fall war das zu 70% treibstoffe. Hat mich überrascht, wie viel das ausmacht.

    Anstatt, wie von der wissenschaft angemahnt, den co2 abdruck zu halbieren, um unseren konsum ökologisch vertretbar zu halten, könnte man natürlich auch die menschheit halbieren, und wir hätten den selben effekt, ohne auf konsum verzichten zu müssen ;) Vor nur 30 jahren gab es 1/2 so viele menschen. Aber ich glaub da drifte ich jetzt ab ... waren bei dem thema ökologie nicht eigentlich ökologische materialien beim selbstbau gemeint?

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 12. Februar 2023 um 09:34
    Zitat von syt

    bei 200 Menschen an board sind das 800 Liter verbranntes Kerosin in 10000 Metern höhe . Und wie viele Maschinen fliegen dort am Tag ? Dann noch die Privaten Maschinen dazu ,und alles Steuerfrei betankt und verbrannt :D . Aber die Womos die fast nur stehen machen schon richtig Dreck . :thumbup:

    Na, das ist jetzt aber schöngeredet ;) Es geht doch darum, will ich ein reiseziel erreichen, ist das wohnmobil eigentlich die grössere umweltsau.

    Aber versteh mich nicht falsch, ich fahre sowas ja auch trotzdem, weil ich einfach gern so reise und die freiheit dabei geniesse. Trotzdem ist es ökologisch, nüchtern betrachtet, bedenklich. Aber bedenklich ist vieles, was wir menschen so machen und auf seine ganz privaten annehmlichkeiten vierzichtet keiner gern.

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 11. Februar 2023 um 10:43
    Zitat von Roland44

    Alles ist relativ, auch das umweltgerechte Verhalten. Wenn man für die Nutzungsdauer des WOMO (20-30 Jahre?) nicht in den Urlaub fliegt, sollte die Urlaubsgestaltung im Vergleich zum Durchschnittsbürger im "grünen" Bereich sein.

    Nee, im gegenteil. Ich hab mal gelesen, in einem voll besetzten flugzeug ist der verbrauch pro kopf 4L kerosin /100km. Ausserdem ist die nutzungsdauer und auslastung eines flugzeugs deutlich effizienter als ein wohnmobil, das normalerweise nur ein paar wochen im jahr genutzt wird, und sonst herumsteht. Eigentlich ist das ja recourcenverschwendung, etwas aufwändig zu produzieren, das dann wenig genutzt wird.

  • Wer hier macht sich Gedanken um die Ökologie unserer Bauten?

    • pseudopolis
    • 10. Februar 2023 um 07:56

    Eine tragende rolle ein bestimmtes material zu verwenden, sind in unserem fall wohl eher gewicht und effizienz, als ökologie. Ein kleber soll vor allem halten und eine kabine oder ein ausbau nicht zu viel wiegen. Ist das auto zu schwer, gibt es evt probleme mit der abnahme und der verbrauch steigt, was ja auch wieder auf kosten der ökologie geht. Da verbieten sich so manche materialien eh, wenn man ein dauerhaft stabiles und leichtes gefährt bauen will.

    Materialien wie GFK platten oder die einschlägigen kleber dünsten anfänglich gewaltig aus und dann ist ruhe. Verdunsten von lösungsmitteln oder der abbindevorgang von klebern soll ja nicht jahre dauern, sondern relativ schnell abgeschlossen, und das material danach stabil sein.

    Natürlich wäre es schön, ein wohnmöbil wie ein ökohaus bauen zu können, aber das ist in der praxis kaum möglich, sondern hier und da können ein paar ökologische materialien eingesetzt werden. Meistens wohl eher oberflächlich, um einen ökologioschen anstrich zu bekommen.

    Als jemand der seit jahren im wohnmobil ohne viel ökomaterialien lebt, spüre ich keine gesundheitliche verschlechterung. Im gegenteil: in wohnungen hatte ich oft probleme mit atemwegen und nebenhöhlen, wahrscheinlich durch trockene luft. Besonders im winter und während der heizphase, war das oft echt unangenehm. Diese probleme sind seit ich im bus wohne komplett weg. Wohne ich für eine weile wieder in stein oder beton, kommt das wieder, und der gedanke irgendwann wieder dauerhaft in eine wohnung zu ziehen, ist deshalb nicht gerade reizvoll.

    Michael

  • Wunsch vom Leben im ehemaligen Postkoffer

    • pseudopolis
    • 25. Januar 2023 um 18:29

    Wenn die 3,5t überschritten sind, kann man den iveco auch auflasten. Mit 60 jahren hast du ja noch den alten führerschein, und du kannst bis 7,5t fahren.


    Zum wohnen im postkoffer: hab ich jahrelang gemacht. Die anderen haben schon recht. Im winter wird die feuchtigkeit zum problem. Auch ohne doppelte dämmung. Man kann natürlich alle möglichkeiten zum kondensieren eliminieren. Trotzdem ist die feuchtigkeit noch immer da.

    Die einzige wirkliche abhilfe is,t die feuchtigkeit beim heizen rauszuschaffen, indem man zb einen holzofen einbaut, der die feuchte verbrennungsluft von innen nimmt und trockene luft von aussen durch eine zwangsbelüftung nachfliesst. Da bleibt das auto wirklich trocken.

    Michi

  • Kabeldurchführung Kabinenboden

    • pseudopolis
    • 25. Januar 2023 um 18:20

    Im sanitärbedarf gibts auch schraubbare lösungen, zb einen waschbeckenabfluss. Aber ich würde auch das ht rohr nehmen und am ende zum dichten mit kleber auffüllen.

  • Paketkoffer für zwei

    • pseudopolis
    • 25. Januar 2023 um 00:26

    Schau mal nach "hartal multi 70 oder 90". Das ist ein grosses dachfenster, das nach 4 seiten zu kippen und aufschiebbar ist. Das kann man einbauen wie man mag. Ich hab das seit vielen jahren und bin zufrieden damit. Ich bin mir aber nicht sicher ob es noch gerfertigt wird.

  • Ausdehnung Körapur 666 - Risse oder nicht?

    • pseudopolis
    • 23. Januar 2023 um 11:08

    Wenn du 1K PU kleber nehmen willst, mach ihn vorher warm, dann wird er flüssiger.

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