Questman, wir haben bewusst auf eine feste Verbindung von den Hydraulikstempeln zum Dach verzichtet, um das System während der Fahrt ganz zu entlasten. Es ist immer etwas Spiel zwischen Deckel und Unterbau und mit der Möglichkeit, das sich die Stützen bei jedem Hebevorgang neu platzieren können, wollten wir das System spannungsfrei halten. Vielleicht liegen wir damit daneben, das wird die Reise zeigen. Da die Stempel aber anfällig auf Zugbelastung sein sollen, so der HErsteller, wollten wir dieses Risiko damit ausschalten. Im abgsenkten Zustand liegt das Dach an der Unterkante auf und die Stützen fahren ca 1 cm vom Dach zurück.
Martin
Beiträge von world_is_waiting
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Moin.
Aus gegebenenem Anlass wollen wir vom Ende der Welt mal den Denkanstoß geben, was Staudruck mit Hubdächern anrichten kann.
https://dl.dropbox.com/u/45943132/_MG_0569.jpg
Wir haben bei etwa 30 Knoten seitenwind die Tür zur Kabine geöffnet und konnten nach zwei Sekunden nur froh sein, das sich die zwei Leinen, die das Dach offroad in Position halten sollen so verfingen, das das Dach nicht ganz abrutschte. Wir haben jetzt gelernt und in den Ecken quasi Fangbänder installiert, die es verhindern, das das Dach stärker als den vorgesehenen Hubbereich abheben kann. Hätten wir die Hydraulikstützen am Deckel angeschraubt - wir sind der Meinung, der Staudruck hätte sie mit angehoben, und damit sicher das System zerstört. So müssen wir nur einige kleine Schrammen, eine Menge Schreck und einen Putzabend beklagen. Sind aber wieder im Originalzustand auf Tour.
Oder haben wir doch am Ende zu leicht gebaut...
Mehr dazu im BLog.
landkarte.statt.seekate.de
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Salve !
bus ist mittlerweile im Hafen abgegeben, wollen nun hoffen, das auch alles gesund über den Teich kommt.
Zur Hubthematik. Wir haben das System von Bansbach nur mit einer einfachen Fernbedienung, bei der keine Referenzierung nötig ist. Wir wollen also abwarten und Tee trinken.
Was den DPF angeht - wir fahren einen 93er LT. Der hat nichtmal nen Kat
Vor dem Standardfilter ist ein Separ montiert, das antifreeze ist aber sicher eine gute Idee.Ahoi
Martin
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Hi Andreas,
das sind Dinge, die ich derzeit gar nict hören will. Wir verschiffen am Donnerstag nach Südamerika und derzeit geht täglich was anderes kaputt, der Zeitplan ist es längst.
Erzähl mal bitte mehr: Was für Referenzfahrten? Wo ist das Gerät genau gestorben?Ich habe 800mm Hub, bedient wird entweder mit der kabelgebundenen Fernbedienung oder mit der einfachen Infrarot. Bislang alles problemfrei, wenn man davon absieht, das ich eine Leitung anbohrte und den Strang schon selber einmal neu befüllt und entlüftet habe. Angebtrieben wird das mit dem angeflanschten 24-Volt-Motor, der an die Steuereinheit gekoppelt ist, von dort alles 230 Volt an gutem SInus-Inverter. Das Dach braucht weniger als 30 Sek von ganz zu auf ganz auf, das reicht mir eigentlich.
Was ich nicht haben muss, ist mir nach Kolumbien und co eine neue Pumpe nachschicken lassen zu müssen...Martin
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habe mit ft ebenfalls sehr gute erfahrung gemacht. gutes produkt, hilfbereiter Ansprechpartner, und kurzfristige Produktion.
Billiger geht aber sicher woanders...Martin
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Also auch ich bin bei den Vorgaben skeptisch, obwohl wir gerade unsere Kabine mit allem erdenklichen Leichtbau bewerkstelligt haben. Aber das ist a) nicht einfach b)nicht billig und c) nicht im Baumarkt zu kriegen. Ich denke, entscheidend sollte erstmal die Frage sein, ob du etwas dauerhaftes bauen willst, oder ob du für ein Experiment erstmal Geld versenken magst. Das- und nichts anderes- erwarte ich gerade nach deinen ersten Angaben. Material, nur weil man es umsonst bekommt, muss nicht unbdedingt sinnvoll einsetzbar sein.
Wenn du einen wirklichen Leichtbau machen willst - was scheinbar bei deinem Rahmenbedingungen nicht anders geht, schau nach Carbon-Sandwichplatten, wie du sie z.B. bei http://www.carbon-vertrieb. bekommst. Leichter geht es nicht und eine geringe Wärmedämmnung hast du auch. Und perfekte Isolation gegen Funk und so unwichtiges eug, was in der Luft herusmschwirrt...WIr haben es gerade geschafft, eine 3x2 Meter Hubdachkabine mit festem Dach inkl. üblicher Einbauten von Audioanlage bis Wassertank mit weniger als 800kg auf die Beine zu stellen. Mit MDF oder OSB klappt das aber nicht. Die angesprochenen 7 KG sind für übliche Bautechniken pro qm schon ein guter Wert, alles andere wird dafür deine Geldbörse schwer belasten. Willst du das? Möglich ist viel.
Schon an Gewichte für Fenster/Befestigungsteile/Tür u.s.w. gedacht? Ich glaube auch, wie schon die anderen sagten: Eine Kombination aus fest und Stoff könnte eine Alternative sein.
Martin
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Effekta AGM-Akku mit 150 Amperestunden Kapazität, immer voll geladen gewesen über IUOU-Ladegerät.
Neuwertiger Zustand, Fahrzeug wurde nur für eine 8-wöchige Reise genutzt und wird nun wegen Schaden demontiert. Dabei wird beim Wechsel auf das neue Fahrzeug gleich ein wenig aktualisiert/modifiziert
Neupreis lag bei 330 Euro, ich hätte gern noch 230 dafür. Abholung bei Lübeck sinnvoll, ggf. Lieferung nach Berlin/Gießen/Bingen organisierbar.Kontakt gern per mail: kontakt at seekate.de
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Wegen Wechsel auf den PSM mit Tankanzeige bietet ich meinen 16 Monate alten BCM samt Shunt an. Neuwertiger Zustand, Fahrzeug wurde nur für eine 8-wöchige Reise genutzt und wird nun wegen Schaden demontiert. Dabei wird beim Wechsel auf das neue Fahrzeug gleich ein wenig aktualisiert/modifiziert
Neupreis beider Teile 209 + 140 Euro, hätte gern für beides zusammen 250 Euro
gern per mail : kontakt at seekate.de
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Mal ein Zwischenstand vom Bau, schließlich wollen wir in 8 Wochen reisebereit sein:
Hubsystem von Bansbach ist installiert und funktioniert hervorragend. Obwohl wir im Schnitt nur 15 mm Spiel zwischen den Bauteilen haben, und die Delrinführungen an den Kanten noch nicht montiert sind, läuft es reibungslos und schnell, nicht einmal 30 Sekunden für einen Weg. Installation war auch problemlos, mit 1200 Euro inkl Motor und Fernbedienung war es aber auch etwa doppelt so teuer als die eigentlich gedachte Seilzugtechnik. Die Funktion überzeugt aber.
Demnächst ein paar Bilder auf der Website landkarte.statt.seekate.deMartin
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Wäre mir auch neu. Kompressortechnik Waeco ist def. eine andere als bei Engel. Welche Boxen besser sind, dazu sage ich lieber nichts, hat eh jeder seine Überzeugung.
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Bad kissingen? Wo steht ihr? Parke mit Hänger oben am Kreisel...
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Nach einigen ungeplanten Bremsmanövern geht es jetzt endlich mit Volldampf voran, schließlich soll das gute Stück in 100 Tagen reisefertig sein.
Habe ein paar neue Infos in den BLog eingestellt, vielleicht habt Ihr ja mal Lust reinzuschauen:
http://landkarte.statt.seekate.de/
Martin
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Hi fröhlicher JmE,
was empfindest Du an der Technik kompliziert?
Wir wollen eine maximal kompakte Kabine mit festem Bett und fester SItzgruppe, da ist unser Weg mittlerweile recht verbreitet. Ein Klappdach sehe ich nicht im Vorteil, da ist auch Technik drin und die dämmende Wirkung ist schlechter.Ich will jetzt nicht Äpfle mit Birnen verlgeichen, aber der Hubdeckel hat ja noch ein paar andere Vorzüge, die zugegebenermaßen auf Europas Camping-Highways nicht so von Bedeutung sind. Insofern bin ich mit der Lösng schon glücklich, es muss sie aber nicht jeder toll finden...
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Picco, wir laminieren auf einem großen Tisch und ziehen am Ende es Tages eine Vakuumfolie (+entsprechendes Verbrauchsmaterial zum Harz auffangen) rüber.
WOlfgang, habe grundsätzlich Interesse. Erzähl doch mal welche Du hast, wieviel Meter und was du dafür haben möchtest. Mail ?
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Ich wollte nach praktischen Erfahrungen mal ein Feedback aus der Werkstatt geben...
So sah ja der theoretische Teil aus :
Re: Hubdach - oder Kartenhaus?
Beitragvon world_is_waiting » So 21 Aug 2011 17:15
Ahoi.Mal wieder ein paar Neuigkeiten, vor allem in Bezug auf das allzeit präsente Gewichtsthema.
Wir sind bei ersten Hochrechnungen auf knapp 9 Kilo pro Quadratmeter Außenhaut gekommen, bei überschlagenen 50 Quadratmetern macht das 450 Kilogramm. Ohne Hilfsrahmen, zusätzlichen Verstärkungen und dem Hubmechanismus. Dabei werden wir eine mindestens gleichgroße Festigkeit erreichen wie bei einer herrkömmlichen GFK-PU-Plattenverklebung, zum Einsatz kommt ein 60Kilo-PVC-Schaum, beidseitig laminiert mit 2x600 Gramm quadraxail-Gelegen, abschlusslage 210Gramm Gewebe, alles in Vakuum gezogen. Wenn alles glatt geht kommen in die Form auch gleich die ausschnitte für Türen und Fenster, außerdem wird das Laminat an den Kanten umgelegt, was weitere Druckfestigkeit bringt.
Daraus folgend werden die Sandwich-Möbelplatten auch deutlich leichter sein, als die oben genannten Werte. Ich denke, 3-4 Kilo pro qm werden realistisch sein (2x 450gramm Gewebe, 0,5-1 Kg Harz, 0,5kg Furnier, 1,2 kg Schaum)Heute sind die ersten 50 Prozent der Kabinen-Bauteile fertig geworden, alles ein wenig später als geplant, aber egal. Und das sagt die Waage:
Zwei Quadratmeter 15mm starke Badezimmerwand wiegen 7 Kilogramm, damit haben wir die anvisierten 3-4 kg je qm genau getroffen. Morgen kommt der schöne Möbelteil aus der Form, mit Furnier statt Gewebe und in 10mm Stärke. Wird nochmal leichter sein.
Spannender sicherlich die Außenhaut, hier kommen wir auf weniger als 8 kg je qm und das bei kugelsicherer Ausführung. Wir verwenden außen drei Lagen Bi-Diagonal-Gelege in 450 Gramm Stärke, innen eine Lage. Dabei bringt die dritte Lage außen vor allem Druckfestigkeit (Steinschlag, Fußball der Nachbarskinder o.ä....)
Insgesamt liegen wir zur Zeit bei 160 KG bei dern gebauten Teilen, 190 Kg werden noch dazukommen. Wären 350 KG für die komplette Hubdachkabine, inklusive Tür und Klappe, alles bereits außen farbig (Gelcoat). Um die Kanten zu schützen, werden wir trotzdem rundherum klassische GFK-Winkel kleben, kommen also mit Kleber nochmal 50 KG dazu. Macht 400. Ich finde, das kann sich sehen lassen.Wäre alles nicht für den Offroad-Einsatz, sondern nur auf der Straße unterwegs, ließe sich nach meinen jetzigen Erfahrungen problemlos noch einmal 70-100 Kilogramm leichter bauen.
Soweit von mir, morgen wird weiterlaminiert...
Martin
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Grad heut nen Bock geschossen.
Versärkung für die neue Bodenplatte gebaut, schön passgenau gemessen. Nur leider am falschen Ende der Gehrung.
Wann ichs gemerkt hab? Als alle vier fertig waren... -
Hey VW-Busmann,
magst du etwas mehr zu den Linearantrieben erzählen ?Martin
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Ich bin schon irgendwie Profi, aber nicht in der Branche. Sagen wir: ich bin berufsmäßig interessierter.
Was ich empfehlen kann, ist sich mit den Technikern der Firma "von der Linden" oder "CTM" in Verbindnung zu setzen, ohne mit denen jetzt irgendwie geschäftsmäßig verbunden zu sein.
Weiß nur aus Erfahrung, das die Leute um die Herren von der Linden / Schreiber wirklich was auf dem Kasten haben und gut beraten.
Da erfährt man zum Beispiel auch, das es günstige PVC-Schäume gibt, die 50% von Airex und co kosten.
Anders wäre meine Epoxi/PVC-Kabine auch nicht bezahlbar. Und nein, sie ist noch nicht fertig, wir sind noch dabei...Zur Belastbarkeit von PU-Schäumen: Nehmt mal bei Gelegenheit ein Stück Kern zur Hand ( wenn mal ein Tankstutzen o.ä. montiert wird, z.B.) und drückt mit dem Finger hinein. Der Schaum bröselt in kleinsten Teilchen von dannen. Bei einem PVC-Schaum passiert das nicht. Der dellt vielleicht ein, verliert aber nicht komplett die Struktur. Das macht ihn auch entsprechend reparabler. Ich meine, wir haben doch im Forum einen, der seinen großen LKW mit Airex und Epoxid laminiert hat. Der kann sicher schon mehr Erfahrungen beisteuern, auch zum Thema Vakuum.
Mit hochfestem Material ud guter Verarbeitung geht eine Menge. Beispiel gefällig?Üblich sind bei robusten Kabinen 3mm GFK als Außenhaut. Das sind grob 3 Lagen 450-600 Gramm Matte + Harz. Mit passendem Gewebe, Epoxid und guter Verarbeitung (perfekte Verbindung zum Kernmaterial) erreichen wir mit nur einer Lage dieselbe Oberflächenfestigkeit, eine zweite Lage kommt nur zur Sicherheit obendrauf, durch das Vakuum gibt es kein überflüssiges Harz. = Über 50 Prozent Gewichtsersparnis.
M
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Mein Senf:
Üblich hergestellte Sandwichplatten bestehen aus PU-Schaum im Kern und fertig, industriell laminierten GFK-deckplatten. Beides wird miteinander verklebt, mit diversen Klebstoffen.
Ein homogenes Laminat ist das nicht, erfüllt aber seinen Zweck, nicht umsonst arbeiten durch die bank fast alle Hersteller auf diese Weise.Wird das Gefüge beschädigt, wodurch auch immer, zeigt sich, das so eine Platte schneller Schaden nimmt, als ein echtes Laminat. Gerade die Schälbelastungen sind ein Problem, mir liegen hier Proben vor, wo ich die außenlage ohne großen Kraftaufwand vom Kern abziehen kann. Bei intakter verklebung, wohlgemerkt.
Ein klassisches Laminat verbindet sich mit dem Schaumkern, egal ob Polyester- oder Epoxidbasierend. Diese Fertigung ist schon erheblich wertiger, aufgrund des dafür nötigen Arbeitsschutzes (Abluft u.ä.) aber aufwändiger. Die Festigkeitsvorteile spielen bei üblicher Verarbeitung (große Eckwinkel) zunächst keine Rolle, sind aber eigentlich erheblich.
Erheblich besser sind Epoxi-Laminate auf PVC-Schäumen, die im Idealfall unter Vakuum (+Injektion/Infusion) entstehen. Letzteres nichts für Einsteiger. Hier entstehen absolut homogene Bauteile, die nur aufgrund massiver Fehler in der Verarbeitung delaminieren sollten, nicht aber durch den Einsatz oder Beschädigungen im Alltag.
Ich denke, wer selber Platten herstellt, und sich damit die Lohnkosten sparen kann, sollte sich zumindest mal von einem Profi sagen lassen, ob und wieweit ein Bau mit hochwertigen Komponenten sinnvoll ist. Die Überraschung könnte groß sein, wieviel Gewicht man bei gleichzeitig höherer Festigkeit sparen kann.
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