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Beiträge von dare2go

  • Pössl als "Staatskarosse"!

    • dare2go
    • 31. Mai 2011 um 06:26
    Zitat von Gurki

    Das Dumme ist halt, das die Viecher sich am liebsten hinter den Verkleidungen aufhalten.

    Ich denke mal, in 1-2 Wochen kann ich Euch hier an dieser Stelle das wirkungsvollste Mittel gegen Untermieter im Womo präsentieren.
    Allen Anderen wünsche ich, dass Euer Womo nie von einer fremden Staatsmacht okkupiert wird!

    Auf unserer Reise hatten wir mehrmals Ameisen im WoMo. Das erste mal habe ich die erwischt beim Einzug über's Stromkabel, war aber schon zu spät! Das Volk hat dann immer kleinere Junge gekriegt, da wir denen echt kein Essen haben rumliegen lassen... In den Anden ist's denen dann zu kalt geworden - das Ende!

    Das nächste mal waren hartnäckigere tropische Ameisen, die über einen niedrig hängenden Ast eingezogen sind - zu TAUSENDEN! Entlang einiger Ameisen-Strassen war die Innenraumwand schwarz (ungelogen), und ewig haben die einen gebissen (wenn man im Weg war). ABER: die mochten offensichtlich nicht das Gerumpel auf schlechten Strassen: nach einem halben Tag Fahrt auf schlechter Piste waren die alle (fast) spurlos verschwunden!!! Keine einzige lebende Ameise war mehr zu finden - für Monate!
    Verstehen tu ich das bis heute nicht...

  • Welchen LKW als Basis für Umbau?

    • dare2go
    • 30. Mai 2011 um 01:56
    Zitat von holger4x4


    Ja, aber dann muss man ja auch noch extra Brennstoff (Benzin) mitführen, oder man hängt sich so einen schweren und teuren Dieselgenerator an den Hals.

    Also, nach unserer Erfahrung mit einem kleinen Honda 2000 würde ich so einen wieder mitnehmen, eventuell sogar den kleineren Honda 1000 (1 kW), da leichter. Auf Eco macht der nun wirklich keinen Lärm, sondern klingt wie'n lauter Kühlschrankkompressor, nur halt draussen. Mit einer Tankfüllung läuft der auf Eco ungefähr 6-7 Stunden; ca. 3-4 Stunden sind genug um eine 120Ah Batterie auf gesundes Niveau zu laden. Wir hatten dementsprechend einen kleinen 1-Gallon-Kanister (ca. 4 Liter) mit Sprit dabei - der reichte für 2 Füllungen. Unterwegs hatten wir eher mengenweise positive Kommentare, wie leise der Generator sei, eine Beschwerde nur einmal wegen Windrichtung und Abgas!

  • Mini Wohnwagen für Smart

    • dare2go
    • 28. Mai 2011 um 01:59
    Zitat von Questman

    Sehr schön geworden. Gefällt mir auch von der Innenausstattung gut.

    Nur ein kleiner Kritikpunkt.
    Diese Aufputzsteckdosen gehen gar nicht. :wink:

    Pedant! :wink:

    lass die mal in 5 Jahren richtig dreckig werden, dann sind die grau genug... :twisted:

  • Mini Wohnwagen für Smart

    • dare2go
    • 27. Mai 2011 um 00:33

    Ist ja absolut hübsch geworden!! Gratulation! :P

    Mit den schwarzen Möbelkorpusen hatte ich erst Bedenken, dass das zu dunkel würde, sieht aber sehr gut aus im Kontrast.
    Jetzt bleibt nur ein Bedenken: kleine dunkle Dinge werden oft mal in den Schränken Verstecken spielen... Viel Spass beim Suchen :twisted:

  • Fragen zum Trafic-Ausbau

    • dare2go
    • 25. Mai 2011 um 01:08
    Zitat von ar_jay

    Nun ich werde jetzt nur mit Matten isolieren und die Zwischenräume hinterlüften - ob ich nun die Holme mit PU-Schaum ausfülle bin ich noch am überlegen.

    Das ist ein Saujob, und ohne Extra-Zugangslöcher (Schweizer Käse) verteilt sich der Schaum eh nicht richtig... Ich habs vor Jahren bei meinem 608 versucht, und halb-fertig wieder aufgegeben. Dann später einen Unfall gehabt (unverschuldet: mir ist jemand voll in die Beifahrerseite gefahren), und beim Schweissen hat der Schaum angefangen zu qualmen und zu schmoren; da halfen selbst nasse Lappen kaum. Raus kriegt man den Schaum nicht wieder.

  • VWBusman vergrößert!!!

    • dare2go
    • 23. Mai 2011 um 23:54

    Sieht ja --super-- aus, und schön kompakt für'nen Laster! :D

    Darf ich mal 'ne Frage stellen zu Euerm Backofen:
    - welches Modell ist das?
    - wie seid Ihr damit zufrieden (Ihr habt den ja nun fast ein Jahr)?
    - wieviel wiegt das Ding?

    oops -das sind dann jetzt 3 Fragen geworden... :mrgreen: ...gehören aber zusammen...

  • Welche Kabinenlänge ist optimal ?

    • dare2go
    • 22. Mai 2011 um 00:28
    Zitat von Manfred1

    Ein gößerer Überhang wirkt sich doch sicherlich auf das Fahrverhalten und die Belastung der Hinterachse aus.

    Das hängt viel mehr von der Innenaufteilung und Gewichtsverlagerung ab, als von der Außenlänge!
    Viel Schweres nach vorne, viel Leichtes (und Luft) nach hinten... Und es ist besser für's Fahrverhalten, alles Kleinzeug in die Kabine zu kriegen, als dann hinterher mangels Platz hinten eine Riesen-Staukiste mit viel Gewicht d'ranzuhängen (wie so oft zu sehen).

  • Welcher Sprinter oder doch Crafter ?

    • dare2go
    • 19. Mai 2011 um 07:21

    Heute sind etliche T5s neu auf Mobile aufgetaucht:
    Volkswagen T5 Doka 2.5TDI 4motion 1. Hand
    Volkswagen T5 Doka 4-Motion Klima, Diff.-Sp., Navi,Tempomat
    Volkswagen T5 2.5 tdi DPF Doka 4 Motion Syncro lang Plane
    und dieser Händler hat etliche Neuwagen gelisted...

  • Bob der Baumeister

    • dare2go
    • 16. Mai 2011 um 05:47

    Seeehhhr interessant, vor allem da's ein kurzer Kasten ist - da hab ich immernoch Bedenken wegen Innenraumangebot. Hier gut gelöst! Gefällt mir!!
    Obwohl: auf dem Festbett würde ich nicht liegen/ausruhen wollen wenn das andere Teil hochgeklappt ist (Platzangst), aber ohne diesen Kompromis geht's wohl nicht (außer mit einer aufwendigen Schiebekonstruktion).

  • Schachtelhubdach-Kabine - Planung

    • dare2go
    • 15. Mai 2011 um 05:21
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Was das Heckbett angeht: ich habe bei Deiner Beschreibung kein Bild vor augen - aber wenn möglich, würde ich das so konstruieren, daß man auch auf dem Bett liegen kann, wenn die Dinette als Sitzplatz benötigt wirde (z.B. Krankheit eines Partners bei schlechtem Wetter, wenn der andere nicht nach draußen ausweichen kann)...

    :!: Sehr wichtig! :!:

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • dare2go
    • 9. Mai 2011 um 04:19
    Zitat von christel

    Da ich für die Hauswirtschaft zuständig bin und wir immer ordentlich kochen mit viel frischen Zutaten waren deine Wünsche auch wichtig. Die üblichen Dreierkocher haben oft einen zu kleinen Duchmesser fürs Gargerät und viel zu kleine KW Werte zum anständigen Braten. Wir wurden fündig im Bootsbau für den Kocher (Der Tüv motzte etwas, weil keine Genehmigung für Wohnmobile vor lag.)

    Hi, Christel,
    'tschuldige die späte Antwort, aber ich war verreist wegen einer Familienfeier...

    Das mit dem Kocher ist ja höchstinteressant, vor allem für uns, da wir oft im Wok kochen, der ja auch gute Hitze benötigt...
    Jetzt habe ich mal ein wenig gesucht, und die meisten Einbau-Kocher für Wohnmobile geben noch nichtmals den kW-Wert der Brenner an; dann bei svb.de geguckt, und tatsächlich haben die mehrere Modelle, welche einen großen Brenner mit um die 3 kW, neben den "normalen" 1.5 kW kleinen Flammen, anbieten. Sehr nützlich!!! Zumal die auch mehrere Kombinationen mit Backofen haben (auf unserer persönlichen Wunschliste).

    FRAGE: warum hat der TÜV sich denn beklagt? Nur wegen 'ner doofen Zulassungsnummer? Die Bedingungen auf einem Boot sind doch fast dieselben wie in einem WoMo, oft sogar beengter und wackeliger, komplizierter sogar noch da man ggf. bei Feuer (wegen unsicherem Kocher) nicht mal schnell rausspringen kann (und dann Kilometer entfernt von Land, im Haifischwasser schwimmend, zusieht wie das temporäre Zuhause samt allen Besitztümern in Flammen aufgeht) - somit sollten doch die Zulassungsbestimmungen zumindest genauso streng sein...
    Wie seid Ihr da d'rumrum gekommen? Und welches Modell habt Ihr installiert?

    ps: weisst Du ob's einen Backofen mit Gebläseumluft für Camper gibt?

  • Solarlüfter

    • dare2go
    • 5. Mai 2011 um 01:05
    Zitat von 2vgsrainer

    Also ich habe schon mit 4 oder 5 Leuten gesprochen die so ein Ding verbaut hatten.
    Einhellige Meinung war: taugt nix !

    Also, gegen eine sooo pauschale Aussage muss ich jetzt aber mal widersprechen :wink: !!

    Wenn Du deutlich spürbaren Luftzug von einem solchen Pilzlüfter erwartest, dann vergiss es: das bringen die nicht.

    Wenn Du aber deine Kabine dauerhaft entlüften willst, um den Aufbau von muffeliger Luft und Kondenswasser zu vermeiden, z.B. in langen Standzeiten (funktioniert dann aber nicht in einer Scheune, da zu schattig), dann sind die ideal - denn nur dafür sind die gemacht...

    Wir hatten unseren im höchsten Punkt des Alkovens, und ab Einbau des Lüfters hat sich dieser nicht mehr übermässig erhitzt (Wärmestau), also das war ein Pluspunkt, vor allem während der Regenzeit in Zentralamerika. Du kannst die Solarlüfter (soweit sauber und nicht ungleich gewuchted durch Dreckaufbau) absolut nicht hören = ein weiterer Pluspunkt. Du wirst eine kleine Kältebrücke haben, denn selbst wenn verschlossen sind die nicht besonders luftdicht. Aber unser hat sich als absolut wasser- und sturmdicht erwiesen, auch in den Tropen, und auch während der Fahrt in tropischen Regengüssen.

    Tipps:
    1) die Solarlüfter sind in der Regel nach Kubikmeter Luftaustausch eingestuft; oft auf der Verpackung, manchmal nur in der Typenbezeichnung versteckt. Der Lüfter sollte mindestens 3-4 mal pro Tag die Luft austauschen (z.B. wenn Kabine 25m³ = Lüfter 100m³, wenn Kabine 40m³ = ~200m³, usw.).
    2) diese Dinger sind blöd sauberzumachen - das dauert eine gute Stunde, um das ganze Teil auseinanderzunehmen.
    3) auf langen Trips nimm eine voll-geladene Ersatzbatterie mit! Unser hatte eine Typ-C-Batterie, die gibt's fast nirgends als Wiederaufladbare zu kaufen! Nach gut zwei-ein-halb Jahren Dauerbetrieb hat unser den Geist aufgegeben aufgrund einer leeren Batterie...

    FAZIT: wir waren mit unserm echt zufrieden, und würden wieder einen einbauen!
    Dieses mal würde ich aber ein passendes Batterie-Ladegerät mitnehmen, und Ersatzbatterien, und diese ungefähr jedes halbe Jahr rotieren.

  • The "Royal Wedding" - T-Mobile's Youtube Video

    • dare2go
    • 28. April 2011 um 03:02

    Dies Video ist gut gemacht... Wenn doch nur die echte Hochzeit mit so viel Spass ablaufen würde:

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  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • dare2go
    • 27. April 2011 um 00:40
    Zitat von Canoe

    Hallo Jürgen,
    einigermaßen Bodenfreiheit und Containerfähigkeit geht wohl nur, wenn man auf die Stehhöhe verzichtet (für eine Langzeitreise jedenfalls für miich nicht komfortabel genug) oder ein Hubdach einbaut. Aber inzwischen gehen von Deutschland Fähren praktisch überall hin. Sind auch nicht wesentlich teurer als ein Container und man hat keine Höhenbeschränkung.


    Für Deutschland hast Du schon Recht, aber die RoRo-Verbindungen fahren leider längst nicht alle Routen. Ich weiss von mehreren Mitreisenden, die z.B. von Südamerika nach Südafrika (oder umgekehrt) verschifft haben, und es ging nur per Container (die in Südafrika produzierten Autos werden nur in Länder mit Rechtslenkung exportiert, z.B. Asien und Australien, wo's dann wieder RoRo gibt.). Dies ist auch eine der von uns geplanten Routen.
    Meiner Meinung/Überlegung nach kann man Containertauglichkeit auch damit erlangen, dass man das Fahrzeug von der Kabine trennt und die Kabine auf einer niedrigen Rollplattform (Material vor Ort besorgen!) in den Container verfrachtet. Das bedeutet von Anfang an so zu planen, dass das Abnehmen schnell und einfach geht (Kabelverbindungen, ggf. Wasserverbindungen so legen, dass man d'ran kommt und die einfach trennen/wiederverbinden kann, einfach zu erreichende Kabinenbefestigung, und stabile Rollen im Mitbringgepäck. Leider bedeutet dies auch, dass ich in einer Kabine für einen Landcruiser nicht die von uns so gewünschte Kopffreiheit im Alkoven hinkriege; das Fahrerhaus vom Landcruiser ist zu hoch, da bleiben nur ca.65cm lichte Höhe über der Matraze, wenn die Kabine in einen Container passen soll.
    Von SA nach SA (siehe oben) gibt es auch sogenannte "Open Top"-Container, dann muss das Fahrzeug aber unter 6 Meter lang sein (5.85 um genau zu sein)! Da ist es dann Schwachsinn, dass Mercedes seitens Werk einige Fahrzeuge 6-Meter-Zwanzig lang baut (die T2 Kastenwagen)... Aber beim Bau eines eigenen Fahrzeugs kann man diese Länge auch wieder berücksichtigen.
    Flat-Rack-Verschiffung hat nicht nur Sicherheitsprobleme und ist teuer, in vielen Ländern gibt's keine Flatracks und auch nicht die Möglichkeiten diese zu be-/entladen.

    ps. mit dem Gas tendiere ich nun auch in dieselbe Richtung, plus Zuhilfenahme eines Wärmetauschers wenn nicht zu kompliziert zu installieren (da muss ich noch mehr lernen bevor ich entscheide).

    Zitat von Canoe

    Noch ein Punkt: Du hast erwähnt, in Deutschland ein Auto kaufen zu wollen und es über deutsche Freunde zuzulassen, da Du in D keinen Wohnsitz hast. Als Ausländer ohne deutschen Wohnsitz kannst Du ein Auto hier mit einem sog. Ausfuhrkennzeichen legal auf Dich zulassen. Die sind dann einigen Monate in der EU gültig, danach mußt Du die EU verlassen. Soviel ich weiß, spart man dabei auch die Mehrwertsteuer auf das Auto. Könnte für Dich interessant sein.

    Danke für den Tipp! Ich wusste von den Ausfuhrkennzeichen, die gibt's ja schon ewig (früher hiessen die Zollkennzeichen und waren oval); grosse Nachteile sind, dass dann die Haftpflichtversicherung wesentlich teurer ist, und ein 'Carnet de Passage' unerschwinglich (1991, mein letzter konkreter Wissensstand, mit Ausfuhrkennzeichen kostete ein Carnet das Zehnfache und war nichtmehr mit Bankbürgschaft zu machen, sondern nur mit Bargeldhinterlegung, damals schon um die 40.000DM!!! Ich habe daraufhin eine sogen. Internationale Zulassung gewählt.). Da muss ich mich noch informieren bez. der aktuellen Regelungen und Konsequenzen (s.o.), denn für Afrika brauchen wir eins. Aber ggf. muss ich das eh schon in Australien besorgen, falls ich ein australisches Basisfahrzeug wähle.
    Außerdem ist, soweit ich weiss, die Frist für die Ausfuhr zu kurz um einen kompletten Kabinenbau und -ausstattung hinzukriegen. Wie lange das dauert weisst Du ja aus eigener Erfahrung... Da müsste ich dann doch erst das Fahrzeug über gewerbetreibende Freunde kaufen, um dann von denen die MwSt. zurückzubekommen. Sonst geht das nur von der Frist her mit einem fertig gekauften Wagen.
    Wäre es nicht schön wenn alles etwas einfacher wäre. :shock:

    Gedanken bezüglich der Mehrwertsteuer sind mir auch schon gekommen, da muss ich mich aber echt noch schlau machen, denn seit EU ist das gesamte Ausführen, zumindest auf dem Strassenweg, für Privatpersonen total kompliziert geworden. (Vor EU habe ich mal in Graz/Östereich eine neue Kupplung gebraucht, und an der Grenze zu damals Jugoslawien total einfach die MwSt. in bar ausgezahlt bekommen. Geht so nicht mehr; jetzt nur noch Erstattung direkt vom Verkäufer!) Interessant ist es schon, da Kabinen und Ausstattung ja echt ins Geld gehen, und wenn es einen Weg gibt, dann kaufe ich lieber mehr Ausstattungsteile gleich vom Kabinenbauer (anstatt nach billigeren Quellen zu suchen) und habe eine große Rechnung, von der ich dann die gesamte Mehrwertsteuer zurückkriegen kann...

    :?: Kennt sich jemand hier aus, wie es mit der Mehrwertsteuer-Erstattung für Export-Campingfahrzeuge ist? :?: Eventuell Kabinenbauer, die schon mal an Auslandskunden geliefert haben??

    Aber die deutschen Freunde brauche ich trotzdem - und wenn's auch nur darum geht mal schnell ein Gebrauchtfahrzeug anzugucken. Ich kann wohl kaum für jede Rostkiste einmal schnell nach Deutschland fliegen.

    Vor dem ganzen Behörden-Gerenne, als rechtlicher Ausländer, graut es mir schon, um ganz ehrlich zu sein. Das wird wohl Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen bevor ich da auch nur halbwegs klar sehe...:evil:
    Jetzt stellt Euch mal vor, wie verloren Leute dastehen, die kein Deutsch sprechen. Da kann man dann echt von unüberwindbaren Barrieren sprechen.

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • dare2go
    • 26. April 2011 um 00:09

    Was ich äusserst interessant fand, ist die Tatsache, dass ich letzte Woche (ein paar Tage nachdem ich diese Liste eingestellt hatte) die PDF-Liste von Tourfactory durchgeguckt habe, und ganz viele Dinge wiederholen sich da. Da muss dann wohl was d'ran sein, dass alle Reisende ähnliche Erfahrungen machen... [VORSICHT: auf der Eingangsseite von Tourfactory gibt mein Avast-Virenchecker Alarm!]

    Zitat


    MOBILIX: Ein Thema allerdings hast Du (sorgfältig?) ausgelassen: die Sache mit dem Klo! Wie löst ihr die damit verbundenen Probleme? In Südamerika habe ich keine einzige öffentliche Toi gefunden, die nicht ohne volle Konzentration, maximale Balancierkunst und völlige sensorische Abgebrühtheit zu benutzen wäre.


    Da kann man mal sehen, dass wir zuviel Kontakt mit Amerikanern haben, denn die sprechen darüber halt einfach nicht (die kennen ja noch nichtmals das Wort "Toilette", sondern benutzen "bathroom", "restroom", oder gar "powder room" - und das schon lange bevor Kokain Modedroge wurde). Nee, ernsthaft: wir hatten diesmal einen US-Camper mit fest installiertem Toilettentank = absoluter Schwachsinn, denn den konnte man nur relativ unverantwortlich in freier Natur leeren, was uns jedes mal Probleme bereitet hat, und wenn's auch nur das eigene Gewissen war... Wir haben, wie in Lateinamerika üblich, kein Papier reingetan, sondern dies in einer Extra-Plastiktüte mit den Müll entsorgt (wie gesagt: üblich in Latein Amerika). Davor hatte ich einen kleinen Porta-Potti, die finde ich aber schon für zwei Personen fast zu klein (ewiges Leermachen). Gelegenheiten eine Thetford Kassette zu entleeren, verantwortungsvoll, sollten sich aber regelmässig finden lassen, und sei's an einer Tanke.

    Zu den lateinamerikanischen Toiletten allgemein: "In Südamerika habe ich keine einzige öffentliche Toi gefunden, die nicht [...] völlige sensorische Abgebrühtheit [verlangte]" - Na, ganz so schlimm war's ja nun wirklich nicht, oder ich bin mehr gewohnt durch häufiges Reisen! Persönlich muss ich sagen, dass wohl ein gutes Drittel absolut nicht unseren Standards entsprach, aber dann wiederum haben wir fast ein Drittel echt sauber vorgefunden. Nicht jede Person dort ist schmutzig...
    Du solltest mal einige der eleganten Apartements in Bogota sehen; die halten mit jeder Edelvilla in Deutschland mit: deckenhohe Türen, zwei Stockwerke mit edler Treppe, Dachgarten, verputzt mit Stuck und freigeformten Wänden, Parkettfussböden mit Intarsienmustern, polierter Zement, lackgebügelte Wände (falls Du die Technik kennst), Edelstahlküche, schon 2008 LED-Beleuchtung = alles vom Feinsten. Wir haben aber auch viele ärmliche Leute kennengelernt, die absolut "house proud" waren (den englischen Ausdruck kann ich nicht so einfach übersetzen). Und die meisten "Baños", wo man bezahlen musste, waren auch o.k., außer dass ich mir viel zu oft den Kopf gestossen habe (und ich bin wirklich nicht gross)... :roll:

  • „Sir Henry“ bekommt eine x-Vision-x Alukabine

    • dare2go
    • 25. April 2011 um 23:44
    Zitat von x-vision-x

    Hallo zusammen,
    anbei ein Bild von Fahrzeug MIT Kabine ;)
    Axel zeigt euch sicher noch mehr.

    Uih, ist der aber glänzend geworden! Da braucht man ja eine extra-dunkle Sonnenbrille um den anzugucken... 8)
    Sieht sehr gut aus, und vor allem "harmonisch"

  • Selbstbau von Kompressor-Kühlbox?

    • dare2go
    • 22. April 2011 um 12:06
    Zitat von Rudi

    Was hast du eigentlich für eine Fahrzeug-Basis und Kabine geplant ??

    Ja, da wird's trickreich, denn ich möchte (wenn's geht) ohne viel Computer-Gedöns, und verschiffbar im Container:

    • am besten würde ein "alter" Mercedes 814DA passen, aber einen von vor Ende 1996 zu finden mit wenig Kilometern und wenig Rost ist nicht einfach; außerdem scheinen die so'ne art Prämienpreis zu haben, trotz roter Plakette, da viele noch exportiert werden. Vorteile sind: der hätte genug Zuladung, auch für eine Absatzkabine (Verschiffung), und ist nicht so'n Dieselschlucker wie ein "echter" Lastwagen; fährt sich auch angenehmer. Nachteil ist: das ist kein vollwertiger 4x4, sollte es aber tun. [den im Link finde ich zu teuer - fast 10.000€ zu teuer/ edit: dies hat sich nun mit einem neu auf mobile gelistetem 814DA DoKa bestätigt]

    • der nächste in der Liste ist ein Toyota HZJ 75 - die sind aber fast garnicht zu finden, und mit Zuladung von max. 1.5 Tonnen muss ich da wirklich aufpassen. Selbst hier in Australien lohnt es sich kaum zu gucken, denn mit dem momentanen Erzabbauboom werden die Dinger meist 'geritten' bis fertig; pre-2005-Modelle findet man entweder mit um die 350.000++ Kilometern, oder die sind meist noch total teuer (um die AU$ 40.000 [€30000] ist da nicht selten- soviel können/wollen wir uns nicht ans Bein hängen.). Vor kurzem habe ich einen verpasst von einer Betriebsfeuerwehr (1995, 80.000 km, aber immernoch $22k). Andere, wenn billig, gehören meist Anglern, und sind dann total verrostet, da ewig auf dem Strand gefahren. Hier kaufen ist eh die letztmögliche Wahl, da ich einen LINKSlenker will.

    • dann bleibt noch der Iveco 4x4: Zuladung auf dem Papier ist ein paar Pfund besser als beim Toyota, aber nicht nennenswert. Wenn der läuft, dann läuft der gut, das weiss ich aus Erfahrung. Meine Hauptsorge ist: was ist, wenn der nicht läuft, und dann noch in einer abgelegenen Gegend?

    • als Rettungsanker verbleiben dann noch die "richtigen" LKWs, wie z.B. MAN 8.136 und Iveco Magirus Deutz 160 M8 4x4; die sind zwar nicht so teuer wenn von der Feuer (um mal zu reimen; -wehr), aber alles danach wird teuer: Verbrauch, Reifen, Verschiffung, und was sonst so anfällt. Und die zu fahren ist richtige Arbeit. Lieber hätte ich als Lastwagen einen Isuzu N-Series 4x4, aber die gibts in Europa so gut wie garnicht.

    Eigentlich muss es auch garnicht so'n "Heavy Duty Allrad" sein; aus Erfahrungen in Lateinamerika wissen wir, dass man die meisten Stellen auch ohne Allrad anfahren kann, nur ein robustes Fahrzeug (mit soliden Einbauten!) mit guter Bodenfreiheit ist echt entscheidend! Ab-und-an hilft halt 4x4 in rutschigen Stellen, aber wir haben den 4WD in unseren letzten Ford während 3 Jahren vielleicht 4 oder 5 mal eingelegt, echt gebraucht vermutlich nur zwei mal (beide male in Mittelamerika). Von der Ostafrikaroute have ich vor kurzem von jemanden gelesen, der die Strecke mit einer Ente gefahren ist - 2x im selben 2CV!!

    Die "eierlegende Wollmilchsau" - immernoch auf der Suche... Aber 'nen Jahr haben wir ja noch bis zur Reise; trotzdem fange ich schon mal Planung an. Als Nicht-Deutscher kann ich dann ja (legal lt. Schengen-Abkommen) nur 3 Monate in Deutschland bleiben um ein Fahrzeug auszubauen. Da muss ich zumindest einen Plan vorher haben...

    Zu der Selbstbau-Box: wenn ich diesem Link folge, dann macht es keinen großen Unterschied mit der Literzahl, denn der kleinste Kompressor schafft bis zu 150 Liter, und so gross will/kann ich nicht bauen. Kühlboxen und -schränke, nach meiner Erfahrung, arbeiten mehr wenn die halb leer sind. Alles was man reinpackt nimmt Luftvolumen weg, und dient als eine Art Kältespeicher (falls unser unterwegs zu leer war haben wir Bücher, in einer Plastiktüte, da reingepackt - dann rutschte das restliche Zeug auch nicht so rum). Klar muss ich den Kompressor gut belüften; den kann ich aber vermutlich in ein Aussenstaufach bauen, und dann eine Aussenbelüftung d'ransetzen, und vielleicht sogar einen dünnen "Kamin" zum Dach mit Computer-Ventilator - zumindest besser als innen in einem Schrank eingefercht.

  • Selbstbau von Kompressor-Kühlbox?

    • dare2go
    • 22. April 2011 um 01:24

    Hallo, Rudi!

    Danke daß Du so lebhaft mit Vorschlägen dabei bist...

    Zur Klarstellung:
    wir wollen ein Fahrzeug fertigmachen (in Deutschland) um damit Afrika und Teile Südamerika's zu bereisen, nicht Australien.
    Auf der letzten Reise hatten wir 'nen US-Camper mit einem Riesen-Kühlschrank (so um die 150 Liter), allerdings Absorber, und der war oft zum Überlaufen voll. Also mindestens 90-100 Liter (eher mehr) würden wir bestimmt wieder brauchen - da bin ich mir sicher! Wir sind beide Pescarian (Vegetarier, die aber ab-und-an Fisch essen), um eine nicht so eintönige Diät zu haben führen wir normalerweise Dinge wie Asian Oystersauce, Sweet Chili Sauce, Plumsauce, Fruit Chutney (da kenne ich nur die englischen Namen), eingelegte Gemüse, Mayonnaise, Dijon-Senf, usw. mit, die alle im Kühlschrank sein sollten nach dem Öffnen - zusätzlich zu den "normalen Lebensmitteln", und Butter und reichlich Käse! Unterwegs haben wir die Erfahrung gemacht, daß wir das Gefrierfach oft voll hatten, und unsers war grösser als in manchem regulären deutschen Haushaltskühlschrank... Warum? Zum einen gab's manchmal nur in den Hauptstädten gute gefrorene Gemüse und andere Leckereien, wie z.B. importierten Käse und ungesalzene Butter, zum anderen haben wir normalerweise geriebenen Käse und andere Kleinigkeiten darin. Den Rest haben wir oft mit Brot aufgefüllt, wenn's denn mal ordentliches dunkles Brot gab (unterwegs ein echter Luxus!). Wenn's Brot gab (in Costa Rica, Bogota in Kolumbien, in Südbrasilien, und in Paraguay gab's "richtiges" deutsches Brot, und sogar Christstollen - LOL) dann haben wir oft soviel gekauft wie noch eben in das Gefrierfach passte, und haben das dann 4-6 Wochen gestreckt - mmmhhh. Irgendwelches Brot hatten wir eigentlich immer im Gefrierfach, allein schon um mal länger abseits von Zivilisation bleiben zu können.
    Da es im Ausland selten Gemüsebrühwürfel gibt haben wir unterwegs, wenn's genug Zutaten gab, einige mal selbst Gemüsebrühe gekocht, so um die 2 Liter [!!], die dann eingefroren wurde. Normale Hühner- oder Fleischbrühe (die's fast überall gibt) benutzen wir halt auch nicht.
    Gefrorenes Gemüse war unsere Rettung in Patagonien, wo man ewig zwischen Chile und Argentinien wechselt. Beide lassen kein Frischgemüse rein, aber gefrorenes ist kein Problem. In Punta Arenas (Südchile) gab's in einem Supermarkt recht billig alle möglichen gefrorenen Gemüse, aus Europa [!!] importiert, einige davon hatten wir seit über 2 1/2 Jahre nicht mehr gegessen (z.B. Rosenkohl + Wirsing!!). Solche Situationen gibt's auf einer langen Reise immer wieder... Dazu kommt dann auch noch, daß viele Standard-Konserven und Fertiggerichte wenig geeignet sind für Vegetarier (wir hatten selten mehr als 4-5 Dosen im Schrank).

    Lange Einleitung - kurze Antwort:
    Den Gedanken mit den Auszügen hatte ich als erstes. Den habe ich aber, mehr oder weniger, verworfen, da zu schwer! Eine volle Kühlbox kann schnell um die
    60-80+ Kilogramm wiegen, plus das Gewicht des Auszugs. Das ist dann aber nicht alles, weil der Grundrahmen (die Möbel) muss ja auch entsprechend solide und stabil sein, denn da sind ja enorme Hebelkräfte am Werk wenn man 80kg auszieht. Leichtbauweise kann man dann abhaken. Ausserdem sind bei fast allen fertig-gekauften Boxen die Deckel an der Schmalseite aufgehängt; da braucht der Deckel dementsprechend viel Platz um noch nach oben aufzugehen...

    Als gute Raumlösung ist dann wohl eher eine Box mit einem Schrägdeckel (ggf. zum Abnehmen) - so ungefähr:

    Sowas kann man dann aber auch nur selbst bauen! Dann wäre die obere Ablage ein Fach für Gemüse und andere Dinge, die nicht zu warm, aber auch nicht eiskalt gelagert werden müssen. Dies ist nur eine Skizze, nicht unbedingt massstabsgerecht! Die Öffnung muss halt groß genug sein, daß man mit Kopf und Schultern 'reinkommt (zum Saubermachen) und die Oberkiste einfach rausnehmen kann. Die obere Kiste/Lade (Gemüsefach) kann ja aus isoliertem Material sein, so dass sie zwar etwas kühl bleibt, aber nicht zum eigentlichen Arbeitsvolumen der Kühlbox gehört, sondern als deren erster Deckel funktioniert... Dies war auch mein Grundgedanke mit der seitlichen Abtrennung für Gemüse, die aber zuviel Platz braucht. Viel umständlicher in der Handhabung als ein arretierbarer Auszug kann dies auch nicht sein. Wenn das Obst und Gemüse in Baumwolltaschen sind, dann kann man die ja während des Kochens irgendwo an einen Haken hängen (Dusche?), damit die nicht dauernd im Weg sind; ich weiss nur aus Erfahrung, daß die 24 Stunden in Tageshitze gelagert zu viel leiden.

    Auf Allrad-LKW hat ein "kawahans" von seinen Erfahrungen mit einer massgefertigten Kompressor-Box geschrieben, welche in einem Boot eingebaut ist.
    Im grossen und ganzen denke ich, daß ich da wohl auf dem richtigen Weg bin, von Details und Designfragen erstmal abgesehen (sowas lässt sich ja lösen).
    Ich werde mal weiter darüber nachgrübeln, dann kommen mir schon noch andere Gedankenblitze. :twisted:

  • GFK Zusatz Aufbau bzw. Verlängerung der Wohnkabine

    • dare2go
    • 21. April 2011 um 13:46

    Warum denn in GFK? Da will doch keine/r d'rin wohnen...
    In Aluminium ist das vermutlich billiger, und auf jeden Fall platzsparender, da sehr dünne Wände möglich sind. Und Türen sind da auch einfacher zu bauen. Der Kasten kann doch eine eigene Einheit bilden; dann ist auch das Wiederentfernen einfacher. Plant mal, wenn's geht, ein extra Reserverad ein im Kasten.

    Euer Bild sieht aber so aus, als ob Ihr den ganzen Wohnkoffer nach hinten verschieben wollt - das wird nicht so einfach, und ggf. ein halbes (oder gar ein ganzes) Vermögen kosten (solche Dinge sind ja immer relativ = für mich wäre das vermutlich ein 'ganzes'). Da müssten dann alle Verbindungen zwischen Kasten und Rahmen komplett neu gemacht werden, und der Auffahrschutz und Rücklichter mit Verkablung verlängert werden...
    Und letztendlich in jedem Fahrzeug ist der Hecküberstand das kritischste: das Heck setzt auf, wenn ihr z.B. auf eine Fähre wollt (da hab ich mich schon oft kaputtgelacht über 'normale' Weißware-WoMos mit beiden Hinterrädern in der Luft), und in jeder Kurve schwenkt der Überstand seitlich aus (da fährt man mehr mit den Augen im Rückspiegel als auf der Strasse).

  • kabelverlegung am fahrzeugrahmen

    • dare2go
    • 21. April 2011 um 12:27
    Zitat von halber

    hi hwk,

    kannst du mir eine bezugsquelle für kfz-anerkannte-leerrohre verraten?

    DANKE!
    jörg

    Bin mir nicht sicher, ob die Standard-Elektro-Rohre genügen, aber vom obigen Beitrag klingt das so... Die sollte es in jedem vernünftigen Elektrogrosshandel geben; die heißen im Fachdeutsch Stapa-Rohre (Stahlpanzer) und haben Endgewinde, dazu gibt's passende Schraubwinkel usw..

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