1. Portal
  2. Forum
    1. Forenübersicht
    2. FAQ - Fragen rund ums Forum
  3. Camper
    1. Bautagebücher
    2. Camper Galerie
    3. Wissensbasis
  4. Treffen
    1. Anstehende Treffen
    2. Impressionen vergangener Treffen
  5. Reisen
    1. Reiseziele
    2. Reiseberichte
    3. Urlaubsfotos
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Galerie
  • POIs
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. dare2go

Beiträge von dare2go

  • Womo-Stellplatz: Säulen für Stromversorgung

    • dare2go
    • 19. Januar 2012 um 21:40

    Frage: braucht der Platz diese wirklich?
    Längst nicht alle Stellplätze in Deutschland haben den Luxus! Wohl eher nur 30%-40% aller ausgewiesenen Plätze (guck mal in einschlägigen Büchern oder Online).
    Was ich gut finde ist ein Hinweisschild auf die nächste Entsorgungsmöglichkeit, wo man zumindest Tanks entleeren kann und ggf. Wasser bekommt (oft lokale Kläranlage).

    Ansonsten: eine schöne ruhige Lage, eventuell mit etwas Schatten oder schöne Umgebung für Tisch und Stühle draussen, macht oft mehr aus als solche Luxuseinrichtungen. Zurückhaltung mit Laternen/Strassenbeleuchtung hilft auch einen Platz attraktiver zu machen... Ich habe in (D) schon auf vielen normalen öffentlichen Parkplätzen und etlichen einfachen Schotterplätzen gestanden. Parkplätze von öffentlichen Schwimmbädern bieten sich auch als WoMo-Platz an — da kann man/frau dann gleich duschen falls erwünscht (ein billigerer Duschtarif hilft dabei).
    Auf anderen Plätzen gibts dann nur eine Stromsäule für 4-5 Parkbuchten, oft mit Münzzähler, die gesondert markiert sind (so dass Leute, die keinen Strom wollen, diese nicht blockieren). Meine Präferenz: lieber einen legalen und ruhigen Platz umsonst, als Bezahlen für Einrichtungen die ich nicht benutze; ein guter Kompromiss ist ein Parkautomat, der nur von 9.00 morgens bis 18.00 abends gefüttert werden muss (und ggf. um 17.00 den Zahlschlitz schon schliesst), über Nacht aber frei ist.

  • EBAY Fund: gute Koffer-Basis mit H-Kennzeichen

    • dare2go
    • 16. Januar 2012 um 21:51
    Zitat von hwk

    Hallo zusammen,

    beim Ausbau und Umschreiben auf Womo ist aber das H-Kennzeichen leider nicht mehr gültig.

    Besten Gruß

    HWK

    Naja - musste den denn als WoMo anmelden? :twisted: Da der ein Messwagen war, wird der schon mal teil-möbliert gewesen sein, und was 'de so in auf deiner Ladefläche rumfährst geht kaum jemand was an. Ich hatte mal einen 608er der war mein Reisemobil, und mit schnell entfernbarer Einrichtung (15-20 Minuten) meist mein Firmentransporter (die Firma hat auch die laufenden Kosten getragen); als WoMo war der anfänglich nicht registriert, da dann gewerblicher Transport verboten (und kein Versicherungsschutz). Erst beim Verkauf nach 3 Jahren habe ich den zum WoMo umgeschrieben...

  • EBAY Fund: gute Koffer-Basis mit H-Kennzeichen

    • dare2go
    • 15. Januar 2012 um 22:52

    Wenn jemand einen geräumigen Koffer-7.5-Tonner als Wohnmobilbasis ohne Umweltplaketten-Stress sucht, dann könnte dieser hier richtig sein:

    Zitat

    MERCEDES-BENZ LP 808
    Preis: 6.900 EUR
    Standort: 86551 Bayern - Aichach
    Erstellungsdatum: 21.12.2011

    Fahrzeug aus 1. Hand, Baujahr 1976, Originallaufleistung 10.800 km!!! 85 PS, Hubraum 3758 cm³, Höchstgeschwindigkeit 84 km/h, Leergewicht 4,0 t Ges.-Gewicht 7,49 t Türkisblau H-Gutachten neu, somit freie Einfahrt in alle Umweltzonen TÜV (7 / 12) Viele Neuteile (6 Reifen, 2 Batterien, Bremslichtschalter, Blinker, Beleuchtung, Öle, Fette, Filter...) Servolenkung !!! Luftdruckunterstützte Bremse Kofferaufbau (isoliert) mit Stehhöhe Innenabmessungen Koffer: Höhe: 202 cm Breite: 232 cm Länge: 440 cm Seitlich rechts und hinten Türen Ein Dach- und ein Seitenfenster plus zwei Dachlüftungen Zusätzliche massive Stahlgittertreppe mit Geländer für Einstieg hinten Orig. Wagenheber, Bordwerkzeug, Fahrtenbuch, Betriebsanleitung etc. Neuer EU KFZ-Brief wurde bei Neuanmeldung von KFZ-Zulassungsstelle ausgestellt, alter Original-KFZ-Brief vorhanden Fahrzeug ist derzeitig mit H-Kennzeichen zugelassen und fahrbereit... € 6900.- Standort: 86551 Aichach

    Kraftstoffart: Diesel

    Erstzulassung: 10/1976

    Kilometerstand: 10.800 km

    HU(AU): 7/2012

    Alles anzeigen


    Nicht verwandt, befreundet, oder sonst irgenwie in Verbindung — ich hab/krieg nix wenn ich das hier eintrage!

  • Forumsumzug

    • dare2go
    • 15. Januar 2012 um 22:42

    BUG?

    irgendwie loggt mich das Forum ungefragt aus — für Tage habe ich mich gewundert warum nix neues da ist, bis ich dann wieder feststelle dass ich mal wieder nicht angemeldet bin...
    Verliert das Forum mein "Küchlein" (Cookie)? Passiert nicht bei anderen Foren, also wohl nicht mein Laptop.

  • Ausziehbare Aufbauteile

    • dare2go
    • 14. Januar 2012 um 05:07

    Da gibt's aber auch noch eine einfachere Lösung für's Bett, wo das Wandteil rausklappt, das Dach bildet, und eine ZWEITE Platte das Bett... So ähnlich wie hier, aber mit festem Dach.
    Eine Slide wiegt meist um die 500 Kilogramm = zuviel für dein Fahrgestell und Zugfahrzeug!

  • Ausziehbare Aufbauteile

    • dare2go
    • 13. Januar 2012 um 10:59
    Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    ... nein, nicht mit Gemütlichkeit, dafür ist Balu zuständig, sondern mit diesem Link: http://www.myrvpartsplace.com/

    Darauf bin ich über die gute Tante "G" mit dem Stichwort "slideout technical information"... gekommen. Wenn Du diesen Weg, z.B. mit "slideout construction" oder "slideout design" weiter gehst, solltest Du in diese Welt "hineinsliden" können....hihihi

    :mrgreen: schon lange nicht so gelacht - gut geschrieben! :P

  • Alkovenreparatur an GFK-Kabine nach Unfall

    • dare2go
    • 13. Januar 2012 um 10:29
    Zitat von triplee

    Den Spass beim Reisen haben wir wieder! Wir waren ja fast 6 Monate auf Entzug :D

    Die Fenster im Alkoven sind ganz normale Seitz S4 Aufstellfenster. Wir sind aber noch am überlegen im Dach vom Alkoven ein FantasticFan einzubauen. Als wir im Sommer in Kroatien waren, war es doch sehr heiß im Alkoven, trotz geöffneter Fenster. Es war einfach zu wenig Wind um eine Durchlüftung zu bekommen.
    Wenn die Lüfter nur nicht so unverschämt Teuer wären :oops:


    Guido

    Guido - sieh meinen letzten Post. Mit dem Fantastic Fan waren wir total zufrieden in über 3 Jahren Dauerreise!

    Aber: den musste nicht unbedingt über dem Alkoven einbauen.
    Unsere Methode den zu nutzen: der war in der Küche eingebaut (um Kochmief schnell rauszukriegen), wenn's zu heiss war, dann alle Fenster zu ausser denen links und rechts im Alkoven = so saugt der ordentlich Luft rein und erzeugt damit eine sanfte Brise am Bett — genau das was Du willst... Der Fantastic Fan braucht echt minimal Strom, kann sorglos die ganze Nacht laufen, und mit Abstand zum Bett stört der weniger. Wir hatten allerdings einen Regenschutz auf unserm drauf, und in den Tropen (mit Hitze und Regen) hat sich das echt bewährt (so einen).

  • Alkovenreparatur an GFK-Kabine nach Unfall

    • dare2go
    • 13. Januar 2012 um 10:17
    Zitat von fernweh60

    Na sieht dochtoll aus,
    ich habe auch ein Dachfenster mit Gebläse.
    Fabrikat weiß ich nicht, aber es ist einfach nur super.

    Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Achte bitte bei dem Ding auf eine vernünftige Lagerung in Metallteilen. [...]

    Wenn das ein Fantastic Fan (o.ä.) ist, dann hält das Teil schon gut — wir haben damit so gute Erfahrungen gemacht (ausser mit der Reinigung — die ist fummelig) dass ich wieder einen will, trotz deren Preise!

  • Kabine seitlich anschrägen?

    • dare2go
    • 9. Januar 2012 um 00:19

    Kann ich mal eine Umüberlegung einwerfen?

    Die Probleme mit Bäumen, überhängenden Felsen, und gewölbten Tunneldurchfahrten, usw. steigen proportional zur Kabinenhöhe, besonders entlang den seitlichen Aussenkanten. Das zweite, wenn auch kleinere Problem, das man mit einem flachen Dach hat: Wasser läuft schlecht ab, sammelt sich ggf. um Ausschnitte wie Dachluken, und Schnee bleibt einfach liegen, taut dann von unten weg (genau um die Ausschnitte/potenzielle Lecks zuerst...).

    Eine elegantere, und vermutlich etwas einfachere Möglichkeit sollte darum sein, das DACH zu wölben, so dass man in der Mitte volle Stehhöhe mit guter Kopffreiheit hat, am Rand nur knappe Stehhöhe (sagen wir mal: 195/178 cm - kalkulier das so, dass man/frau gut in der Dusche und vor der Küchezeile stehen kann). So verlierste ungefähr das selbe Stauvolumen in den Oberschränken, aber nicht in der Tiefe, sondern der Höhe (weniger dramatisch). Möbelbau im allgemeinen sollte aber hierbei einfacher sein. Die Deckplatte sollte allerdings aus einem Stück sein, um Lecks zu vermeiden, innen musste dann keilförmige Riefen einfräsen/-schneiden um die Platte zu biegen. Ich würde da vermutlich maximal 4 Längsschnitte machen, 2 tuns vermutlich auch; ggf. kannste das Dach mit einer dünnen GFK-Innenschicht machen, und nach dem Biegen eine komplette zweite dünne Innenschicht einkleben. Das Biegen und Kleben entlang der Keilnuten wird recht einfach sein, wenn Du die gesamte Form mit Spanngurten stabilisiert.

    Alte Möbelkoffer, Zirkus- und Bauwagen, Eisenbahnwagons sind auch immer mit gewölbten Dächern - warum wohl?

    Klingt kompliziert, aber nicht mehr [wenn Du das nur entlang der Längsachse machst] als der ganze Aufwand mit zweiteiliger Tür, extra Abdichtung über Fenstern, und was sonst noch anfällt...

  • Heizung Truma vs. Webasto

    • dare2go
    • 8. Januar 2012 um 01:35
    Zitat von nunmachmal

    Die Probleme, welche nun diskutiert werden, treffen auf rund 98% der Forumsbenutzer nicht zu.
    Die restlichen 2% haben sicher Geräte, die in solchen Höhen tun, oder Lösungen in der Tasche.

    Sorry - ich hab ja nur gefragt, da wir zu den 2 + Prozenten gehören, die schon mit WoMo über 4000 Metern waren, und dort auch wieder hin wollen. Und da oben wird die Luft nicht nur dünn, sondern auch empfindlich kalt.

    Soweit ich weiss gibt's nur von Eberspächer Höhenkits für Dieselheizungen — nicht von Webasto — aber ich weiss halt nicht alles. Darum frage ich ja. :twisted:

  • Heizung Truma vs. Webasto

    • dare2go
    • 7. Januar 2012 um 05:17

    Darf ich jetzt mal 'ne andere Frage einwerfen:
    haben diese Dieselheizungen/Boiler die selben Höhenprobleme wie bekannte Standheizungen (welche ab ca. 2500-2700 Metern üNN nicht mehr funktionieren)?

  • VW LT oder Fiat Ducato

    • dare2go
    • 1. Januar 2012 um 23:13

    Na, für den LT spricht, dass Du mit etwas Suchen und Glück ein gutes Behördenfahrzeug mit wenig Rost und Kilometern finden kannst (Polizei, Feuerwehr, usw.), auch ab-und-an mit Hochdach.
    Für den Ducato spricht, dass der sehr angenehm zu fahren ist (ich fahre die immer gern als Leihwagen - dann muss ich die aber nicht reparieren...). Gegen Ducato spricht deren Winterfahrverhalten mit Ladung (aber dann willste wohl eher nicht surfen).

  • Infos vom Mongoleifan samt Lobhudelei ;-)

    • dare2go
    • 1. Januar 2012 um 00:05
    Zitat von Mongoleifan

    Liebe Grüße aus der Kälte (derzeit lächerliche -25 Grad) sendet Frank

    der Mongoleifan

    Die besten Neujahrsgrüße mit +25 Grad — dieses Jahr ist der Sommer besch...en — aber immernoch gut 50 Grad wärmer.
    -25 = viel zu kalt für mich! Alles unter 10 Grad plus ist nix für mich :D

    Jürgen

  • Forumsumzug

    • dare2go
    • 30. Dezember 2011 um 21:51
    Zitat von Balu

    Da schließe ich mich doch glatt an :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
    Und das mit dem Umzug wird schon werden! Die Offlinezeit zeigt uns eh nur wie wichtig (uns) das Forum ist. Danach werden wir es wieder um so mehr schätzen1 :idea:8)

    Gruß
    Herby

    Auch ich schliesse mich da an!

    Software-Upgrades sind immer etwas komplizierter als erwartet - also mcht Euch keinen Druck (echt oder eingebildet) — fangt das neue Jahr mit positiver Energie an!

  • LPG im Wohnmobil???

    • dare2go
    • 28. Dezember 2011 um 23:24

    Also, nicht ganz themenbezogen (kein Womo), aber hier in Australien ist LPG weit verbreitet und billig (aktuell $0.65/l verglichen mit Benzin um die $1.50/l), ich hatte mal für fast 9 Jahre einen Toyota Hiace Kastenwagen mit "dual fuel" (der lief auf Gas oder Normalbenzin), also habe einige Erfahrungen:

    LPG trocknet einige Gummidichtungen schneller aus - erhöhte Wartungskosten, vor allem beim Einspritzsystem
    mein Toyota hat mit LPG so um die 15-17 Liter pro 100km geschluckt, mit Benzin "nur" 13-15 Liter (das lag aber z.T. an der Motoreinstellung, bei reinem LPG-Betrieb hätte es weniger sein können)
    LPG verbrennt viel sauberer als Benzin, also halten Zündkerzen, usw. länger (und es schont die Umwelt!!)
    ich habe es immer genossen mit 2 Tanks eine bessere Reichweite zu haben
    hier ist alle 10 Jahre eine teure Gasprüfung fällig

  • 24. Dezember

    • dare2go
    • 23. Dezember 2011 um 22:44

    Frohes Fest + die besten Wünsche
    von "Down Under" (mitten im recht kühlen Sommer dies Jahr)

    Jürgen

  • Schwierigkeiten mit dem TÜV? Erfahrungen gesucht.

    • dare2go
    • 22. Dezember 2011 um 05:05

    Naja - manchmal kommt ja auch ein Sturkopp 'rum und wird zum netteren Prüfer...
    Als ich (Ewigkeiten her) meinen 608 als Wohnmobil zulassen wollte, da bekam ich gleich beim ersten Anblick zu hören: "Da sind ja kaum fenster d'rin, der ist ja noch ein Lastwagen, so geht das aber nicht." Als ich dann dem Herrn von unserem Reisezeil Marokko erzählte und den Steinewerfern im Norden, da verstand er das schon ein bischen besser. Ich hatte eine grosse Dackluke über dem Tisch, und am Ende saß er am Tisch unter eben dieser Luke und füllte ohne Lampenlicht seinen Bericht aus (wir standen, im dunklen Februar, in einer überdachten Halle, also das Licht war echt nicht berauschend da drin) — es ging doch! :)

  • WeltenbummlerTagesBudget

    • dare2go
    • 29. November 2011 um 00:19
    Zitat von Gunther

    hier noch was mit vielen Daten

    http://www.worldtrip.de/Weltreise/Welt…t-pro-land.html

    Wie so vieles auf dem Forum von MArtin + Astrid ist auch diese Liste
    a) total veraltet (siehe unten)
    b) viel zu wage (€30-60 - das ist aber 'ne Spanne!)
    c) voll Fehler (Ecuador ist unter Mittelamerika - LOL)
    d) für Rucksackreisende gedacht.

    Australien, wo ich lebe, ist in den letzten 5-10 Jahren so teuer geworden, dass ich es in den Lebenshaltungskosten jetzt ganz klar über den USA einordne (etliches kostet doppelt soviel wie in Deutschland) - wir können es uns "kaum leisten" hier noch zu leben - Reisen ist da billiger... Argentinien ist auch (mal wieder) nicht mehr so billig wie's mal war.

  • WeltenbummlerTagesBudget

    • dare2go
    • 29. November 2011 um 00:01
    Zitat von Joe

    Hi,

    ohne da eigene Erfahrung zu haben, habe ich das Thema auch in anderen Foren verfolgt, in 3 - 6 Jahren soll es ja auch bei uns auf Tour gehen.
    ALLE Anmerkungen und Einschränkungen der anderen Schreiber eingedenk, hier das, was ich in anderen Foren darüber gelesen und in Erinnerung behalten habe:
    Seeehr sparsam, wenig Kilometer: EUR <1k / Monat.
    Gut leben, nicht auf jeden Kilometer achten müssen, ... : EUR 1,3k / Monat
    Luxus, fahren was und wie man will, muss, kann, ... : EUR 1,6 / Monat
    Ob man allein oder zú zweit unterwegs ist, fällt dabei kaum noch ins Gewicht (wenn man nicht gerade in Nordamerika oder Island unterwegs ist).

    Logo, dass man dabei dann Reserven für Verschiffungen einplanen bzw. ansparen muss.

    "Logo, dass man dabei dann Reserven für Verschiffungen einplanen bzw. ansparen muss." -
    Das werft mal jetzt bitte nicht durcheinander: generelle Verschiffung, wie auch z.B. An-/Rückreise mit dem Flieger, gehört in die STARTKOSTEN - ich habe von einem NOTGROSCHEN geschrieben!! Wäre doch ärgerlich, wenn die Reise frühzeitig ein Ende findet wegen unvorhergesehenen Kosten!

    Wir haben unterwegs ein schweizer Paar getroffen, wo die Frau plötztlich ein halbes Jahr Behandlung wegen Brustkrebs in Argentinien durchstehen musste (oder nach Hause reisen, das wollten sie aber nicht...). Die Behandlung war abgedeckt von deren Krankenversicherung, aber die Miete eines Hauses und Lebenshaltungskosten für ein halbes Jahr nicht... Selbst bei einer Heimreise wäre vielleicht der Flug von der Versicherung übernommen worden, aber vermutlich nicht ein halbes Jahr sichere Unterstellung des Fahrzeugs in Argentinien. Jetzt 3 Jahre später sind die beiden immernoch unterwegs.

    Dann haben wir mehrere Paare getroffen, die unerwartet nach Europa zurück mussten, weil ein naher Verwandte/r plötzlich verstorben war. Das sind auch Extrakosten mit denen keine/r rechnet, und kurzfristige Flugbuchungen können schnell das Doppelte eines regulär gekauften Tickets kosten. Je nach Land muss man dann eventuell noch für die Zollverwahrung des Fahrzeugs bezahlen.

    Und selbst wenn Probleme einen frühzeitigen Abbruch der Reise erforderlich machen, dann ist das meist nochmal mit Zusatzkosten verbunden. Vielleicht muss man tausende Kilometer bis zum nächsten Verschiffungshafen fahren, eventuell ist Verschiffung von dort wesentlich komplizierter/teurer als vom geplanten Hafen, oder nach Unfall mit Totalschaden muss das eigene Fahrzeug auf eigene Kosten bis zum nächsten Zollhof gebracht werden, um mögliche 200% Einfuhrzoll zu vermeiden und das Carnet abgestempelt zu bekommen. Und dann muss das ganze Privatzeugs per Spedition nach Europa geschickt werden, oder kostet u.U. Unmengen Zoll...

    Sowas sind die Situationen wo eine Finanzreserve wichtig wird! Ich bin absolut kein Freund von Versicherungen oder extremen Sicherheitsdenken (wie das so viele Deutsche haben), aber ohne ein Finanzpolster oder Zugriff auf einen Notgroschen würde ich nicht los. Bei uns war das einfach eine Überzahlung in unserer Hypothek zuhause - wenn wir Extra-Geld schnell brauchten, dann kamen wir per Internet da innerhalb von 2 Tagen d'ran. Wenn wir manche Monate weniger ausgegeben haben als veranschlagt, dann haben wir das übrige Geld in dieselbe Hypothek eingezahlt - auch per Internet-Banking.

  • WeltenbummlerTagesBudget

    • dare2go
    • 27. November 2011 um 23:16

    Also - sehr viel hängt vom Reiseverhalten ab: je mehr man fährt desto teurer wird es, je langsamer man reist desto billiger wird es!

    Das langsame Reisen macht sich nicht nur bei den reinen Fahrzeugkosten bemerkbar (Sprit, Reifen, Wartung, Straßenbenutzungsgebühren, usw.), sondern auch bei Nebenkosten (wie z.B. Eintritte, und man isst mehr aus wenn man viel fährt, da weinige Muße zum Kochen), sondern einfach auch dadurch, dass man vielerorts nicht die günstigsten Einkaufsmöglichkeiten entdeckt, beim langsameren Reisen öfter mal länger an schönen Wildcampingplätzen verweilt, selbst mal die kleine Handwäsche macht, denn es ist ja egal wenn die 2 Tage zum Trocknen braucht, Zeit hat für die vielen kleinen Wartungsarbeiten, und, und, und...

    Aber ganz allgemein sollten um die US$50-60 pro Tag für ein Paar ausreichend sein, wenn man auf einigen Luxus unterwegs verzichtet (also keine geführten Touren, keine Abstecher in eine 5-Sterne-Lodge, nicht jeden teuren Nationalpark in Afrika besuchen, usw.). Oben d'rauf würde ich pro 2 Jahre noch ein Sicherheitspolster von zumindest US$ (oder besser €!) 10,000 einplanen - für "Unverhergesehenes" (Unfall, Krankheit, Fahrzeugprobleme, Unruhen auf der Route - die eine Umplanung erfordern, Preissteigerungen - vor allem bei Verschiffung, usw.); und dieser Notgroschen wird wahrscheinlich auch weg sein am Ende - also nicht darauf verlassen dass man das für'n Neuanfang zuhause noch übrig hat.

Registrierung

Mit einem Benutzerkonto kannst du das womobox Forum noch besser nutzen.
Als registriertes Mitglied kannst du:
- Themen abonnieren und auf dem Laufenden bleiben
- Dich mit anderen Mitgliedern direkt austauschen
- Eigene Beiträge und Themen erstellen

Benutzerkonto erstellen

Spenden-Ziel

Jährlich (2026)

68,5 %

68,5% (342,50 von 500 EUR)

Jetzt spenden

Benutzer online

  • 2 Mitglieder und 94 Besucher
  • Rekord: 15.796 Benutzer (10. Oktober 2024 um 14:49)
  • willy
  • KingWarin
  1. Nutzungsbedingungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Impressum
Gefällt es dir hier? Dann bitte jetzt :)
Community-Software: WoltLab Suite™