Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang
-
-
Hi Freki,
Zitat von FrekiHallo, so eine Idee mit festen Seitenwänden hatte ich auch vor. Ein professioneller Kabinenbauer hat mir jedoch davon abgeraten.
Darf man fragen, wer das war und vor allem, warum er das getan hat? Viele bekannte und gute Hersteller (Unikat, Bocklet) bauen Kabinen mit einer solchen Hubkonstruktion, weil sie recht einfach funktioniert und auch hinsichtlich Abdichtung nur geringste Probleme bereitet. Die können halt etwas exakter Arbeiten als ich...
Zitat von FrekiEs gibt wohl leute die ein festes Hubdach schon gebaut haben das dicht ist, die machen das mit einer Art Schlauch den man aufbläst und der das dann abdichtet. Meine Idee war Kantenschutz mit angespritzter Lippe wie bei einem Scheibenwischer, Und innen einen Notfall-Ablauf vorzusehen. Das Problem werden jedoch die Ecken und der Winter, wenn das mal gefriert. Ein weiterer Nachteil ist dass man keine Sichtscheiben einarbeiten kann.
Ich gehöre zu diesen Leuten
- und meine ganz einfache Lösung, weil ich wegen nicht ausreichend exakter Arbeit die geplante Bürstendichtung nicht einbauen konnte: die Isolation von Warmwasserleitungen im Haus, die ich in den Spalt drücke. Anständige Wärmedämmung, ordentliche (wenn auch nicht perfekte) Dichtigkeit, einfaches Handling. Ach ja, und Fenster habe ich sowohl in der Ober- wie der Unterschale - guggst Du hier auf dem dritten Bild.Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hallo Beni,
zum Thema Stangenscharnier: vielleicht kommst du ja einmal nach Frankreich. Dort habe ich mir vor rd. 10 Jahren solche Stangenscharniere für mein Gartenhaus gekauft - für etwa € 35 oder € 45, wenn ich mich recht entsinne. Die Dinger sind auch jetzt noch voll ok! Allerdings weiß ich nicht mehr, in welchem Baumarkt - evtl. war's BricoDepot...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hallo Pinzgi,
Deine Lösung mit den innen laufenden Hubdachwänden ist zwar in eingefahrenem Zustand schön und sicherlich auch dicht zu bekommen, aber in ausgefahrenem Zustand wohl kaum. Schräg auftreffender Regen läuft an den ausgezogenen Seitenwänden entlang und dann zwischen fester und ausgezogenen Wand nach innen. Hier eine dauerhafte, auch nach mehrmaligem Auf- und Niederfahren des Daches in schmutzigen/staubigen Zustand, wirklich dichte Wasserableitung hin zu bekommen, stelle ich mir schwierig vor. Ich würde daher die Wände des Hubdachs immer über die feststehenden Wände überstehen lassen, da kann dann wirklich kein Wasser in die Kabine geleitet werden.
Bei meiner Hubdachkabine habe ich ja umlaufend an den offenen Seiten der Wände GfK-Profile angeklebt. Bislang keine Probleme - und ich bin mit der Kabine auch schon einmal mit 160km/h und mehr unterwegs, das heißt dynamische Windkräfte sind bei mir sicherlich höher als sie bei Dir jemals sein werden.
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Freki,
ich habe ja auch so eine 'Schuhschachtel' gebaut. Anders als bei einem geschlossenen Kasten stabilisiert hierbei nichts die offenen Seitenwände, d.h. der Fahrtwind bringt diese schon ins Schwingen, was der Haltbarkeit nicht zuträglich ist. Ich habe deshalb die offenen Kanten des Kabinenunterteils und des Kabinen-Oberteils mit (recht massiven) GfK-Winkeln verstärkt. Das bringt allerdings erheblich Gewicht (das Gesamtgewicht meiner GfK-Profile ist etwa das gleiche wie das aller Sandwichplatten), dennoch würde ich es wieder so machen...
Welche Deiner beiden Vorschläge die bessere Wahl ist, kann ich Dir nicht sagen. Das hängt stark von der Beschaffbarkeit und dem Preis der Profile ab. PVC-Winkel sind jedenfalls nicht geeignet, weil sie sehr UV-Empfindlich sind und schnell verspröden.Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Norbert,
Zitat von uscabrio1Hallo Odi, nein falsch verstanden! Ich kenne eine Adresse wo man eines bekommen kann, denn da habe ich meines gerade erstanden.
Gruss NorbertGibt's bei Deiner Quelle auch andere Fenster? Ich suche immer noch Seitz P6 in verschiedenen Größen, weil diese deutlich leichter sein sollen als die S4/S5. Alternativ sind noch die S7P in der Überlegung, auch wenn mir klar ist, daß diese eine Kältebrücke bedeuten...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
So, Ihr Leut's,
ich habe meine Sandwichmuster noch einmal gequält. Also ich glaube, da muß ich mir keine großen Gedanken zur Stabilität mehr machen.... 0,6mm GfK innen und 1mm GfK außen, das reicht wohl locker!
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Urs,
anstelle des Zargenschaums hätte ich Brunnenschaum (wie der Name schon sagt zum Abdichten von Brunnen verwendbar) den Vorzug gegeben: im Gegensatz zu ersterem ist der Brunnenschaum nämlich geschlossenzellig, d.h. er hat keine/kaum Wasseraufnahmefähigkeit. Somit ist der Brunnenschaum eher dem Styrodur vergleichbar, der Zargenschaum mehr dem Styropor. Und da die Klappe immer ein Risikobereich für das Eindringen von Feuchtigkeit ist, könnte Dir mit dem Zargenschaum evtl. irgendwann ein Problem entstehen....
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Zitat von Cara
Bürstner Delfin T625, den er am WE gesehen hatte, vorgeschlagen. BJ 2006, 28T€, 80T km,
Uiii, das ist aber kein Schnäppchen! Oder habe ich ÜbergangsLösung zu günstig abgegeben?
Nichts desto trotz kann man auch mit guten Serienwohnmobilen schöne Reisen unternehmen!Zitat von CaraAn einen Paketkoffer hab ich noch nicht wirklich gedacht (Auch wenn dies hier DAS Forum dafür ist und ich mich hier eingeschrieben habe). Ist mir gedanklich einfach noch zu viel Rohzustand. Müsst ich mich auch mal richtig reindenken.
Nicht mehr Rohzustand als ein nicht ausgebauter Kastenwagen. Aber durch die geraden Wände gerade bei einem Selbstausbau sehr viel leichter und besser nutzbar.
Zitat von CaraAufsetzbare Hubdachkabine ist zwar auch eine tolle Alternative, aber gar nicht meins. Will ja eien 'Aufenthaltsbereich' für alle Eventualitäten immer dabei haben, einfach in den hinteren Bereich des Auto wechseln und Ruhe finden. dann kann der auch gleich fest montiert/integriert sein.
Es muß ja keine Absetzkabine sein - ein Festaufbau geht ja auch. Und bei meiner Kabine kann ich auch direkt vom Fahrerhaus in die Kabine wechseln. Durch die Doppelkabine ist auch gleich ein Platz für den Hund/die Hunde gegeben, wo sie auch sicher angeschnallt werden können. Aber wie gesagt: nur eine Denkanregung. Im Augenblick würde ich sagen, daß ein gebrauchtes Serien-WoMo Deine Wünsche ganz gut erfüllen könnte. Wenn Du dann 'Blut geleckt' und gemerkt hast, was Dir wirklich wichtig ist, dann ist immer noch Zeit für einen Individualbau. So war jedenfalls auch mein Vorgehen...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Wow, das ist bestimmt das Fahrzeug der Panzerknacker aus den Donald-Duck-Heften, oder? Mit der großen Augenbinde rundum...

Sieht wirklich gut aus, Dein Werk. Und löst vielleicht ein bißchen einen der letzten Knoten bei uns: da eine nicht-weiße Außenhaut glatt das doppelte kostet wie eine weiße und Füller und Lack mit mind. 10kg zu Buche schlagen würden, dachte ich auch an ein weißes Fahrzeug, allerdings mit silbernem Rahmen rund um die Fenster (bei schwarz hätte ich zu viel Sorgen vor temperaturbedingter Delamination). Wenn's nur halb so gut wird wie bei Dir, wird's bei uns auch ein schönes Fahrzeug werden....Viele Grüße und noch viele schöne Touren
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Cara,
Wenn Du schon Richtung Sprinter 313 lugst, dann schaue auch einmal nach Ducato und Co, die gibt's auch mit Automatik. Hatte ich als Basis von ÜLö, meinem letzten 'großen' WoMo, und war extrem zufrieden. 12 Jahre alter Duc ohne Rost und irgend welchen nennenswerten Ärger...
Eine andere Alternative wäre vielleicht ein gebrauchter Paketkoffer: volle Stehhöhe, gerade, leicht isolierbare Wände etc. Hierzu haben wir hier im Forum ja eigens den Bereich 'Paketkoffer' eingerichtet. Für mich persönlich der bessere 'Kastenwagen'
Und um Dich noch mehr zu verwirren, möchte ich Dich noch auf eine andere Möglichkeit aufmerksam machen: ein Transporter mit Doppelkabine und Pritsche ist voll alltagstauglich und mit einer Hubdachkabine auch reisetauglich. Ich fahre diese Kombi, und in absehbarer Zeit wird die (Absetz-)Kabine gegen eine größere Alkovenkabine ausgetauscht. Sozusagen ein Upgrade nach der Ansparphase.... Und wenn dann in ein paar Jahren der Bus das Zeitliche segnet, bleibt die Kabine und nur der Unterbau wird ausgetauscht.
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Konrad,
dann steht ja Deinen Touren nichts mehr im Wege...
Ganz viele schöne solche wünsche ich
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Wiebke,
ja, das geht. Zum einen wird die Fluchtsicherheit nur für den Fall eines Unfalls verlangt, also während der Fahrt. Dann aber befindet sich bei uns aber niemand in der Kabine, sondern nur im Fahrerhaus.
Zum anderen gelten auch Fenster ab einer gewissen Größe als Fluchtweg, und davon hat die Kabine mehrere.Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Es ist unglaublich, wie Du bei den heißen Tagen in letzer Zeit so weit gekommen bist. Diese viele Kleinkrambastelei, die kostet ja so unendlich viel Zeit und Energie!
Nur weiter so, dann sieht man Dich ja beim nächsten Treffen mit dem Leporello!
Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Freki,
ok, die Kiste wird etwas größer als die Pritsche und auch die Gewichte sind jetzt besser verteilt. Aber wie kommst Du in die Kiste? Durch die Naßzelle? Über eine Tür oberhalb des Rades?
Gruß
Leerkabinen-Wolfgang -
Zitat von Manouche
... festgefahren, da helfen Tipps und Ideen von anderen immer weiter.
Das kann ich nur bestätigen! Wir waren schon lange in Verhandlungen mit einem Hersteller für unsere Kabine, da kam noch ein glänzende Idée dazu: wir bauen die Kabine ohne Aufbautür! Und solche Gedanken kommen einem dann nach 15 Jahren Planungs- und Zwischenlösungsaustestzeit...
Viele Grüße
Leerkabinen-WolfgangP.S.: nur zur Erklärung: unser Einstieg wird durch die hintere Tür unserer DoKa un dann dem fahrerhausdurchgang gehen. Da wir einen Alkoven haben und den über der hinteren Tür unten aufschneiden, ist die fehlende Aufbautür kein Problem.
-
Beni's Grundriß enthält viele Aspekte, die ich sehr gut finde. U.a. die Längsschläfer-Betten, die auch in meiner neuen Kabine im Alkoven Einzug halten werden. Und die Luxus-Sitzgruppe, die ich auch in meinem ersten WoMo hatte, die in der neuen Kabine aber aus Platzgründen nur eine U-Sirzgruppe wird.
Einzig die großen Portaltüren im Heck nur als Gepäckraumzugang zu nutzen, finde ich schade. Deshalb die Idee mit der Sitzgruppe im Heck.
Übrigens: ich habe mein Fahrrad mit einem um 90° drehbaren Lenker und Klapppedalen ausgestattet. Das funktioniert so gut, daß auch Anja's Rad diese Umrüstung erfahren wird. Dann bekomme ich beide Räder in eine 50cm tiefe Kiste. Bei Euch könnte diese Kiste der untere Teil des Schrankes am Bett sein...Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Hallo Wiebke,
Ihr habt Sitzgruppe und Bett direkt aneinander anstoßend geplant. Diese Lösung finde ich persönlich unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Ihr ja darin wohnen wollt, nur suboptimal. Wenn es einem von Euch einmal nicht gut geht, kann er sich nicht so richtig zurück ziehen - Trennvorhang hin oder her. Ich könnte mir vorstellen, daß das Bett an der Vorderwand vor der Küchen-/Naßzellenecke etwas mehr Abgeschiedenheit erlaubt - so wie hier oder hier bei tonkecampers.nl.
Die Fahrräder könnten evtl. seitlich eingeladen werden und nebenbei bekommt Ihr diese gigantisch geniale Heckveranda mit 'unendlicher Wohnraumerweiterung' ;-). Ihr wollt ja darin Leben, deshalb halte ich einen optimierten Wohnraum mit Rückzugsmöglichkeiten für ganz, ganz wichtig - am Ende vielleicht sogar für Eure Beziehung!
Je nachdem, was Euch wichtig ist, könnte ich mir sogar eine Lösung vorstellen, wie sie hier im Forum schon einige male umgesetzt worden ist: daß nämlich statt des einen breiten Bettes nur ein festes Bett (mit Stauraum für 2 Fahrräder) eingebaut wird und dazu ein zweites bett, das bei Nichtgebrauch in irgend einer Form über das andere parktiziert und nur zum Schlafen hervorgezogen und z.B. auf der Küchenzeile abgestützt. Bringt noch einmal einiges an Platz zum Leben...Nur einmal so als Anregung - und daß dabei so etwas ähnliches heraus kommt wie unserer zukünftige Absetzkabine ist reiner Zufall....

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang -
Oh, das überrascht mich - beruhight aber auch. Danke für Deien Antwort, Klasi!
Also mit den händen bekomme ich da nichts auseinander, auch die Schnittkanten der Platte sind fest (ein vergleichbares Problem habe ich aber an einer nachgetesteten 0,7mm-GfK-Schicht festgesttllt, wo beim Aufschlagtest zwar nichts kaputt gegangen ist, sich dafür die GfK schicht aber abgelöst hat, weil ich weniger als 10cm vom Rand entfernt den Dübel habe aufschlagen lassen).
Ach ja, die Platten meines Alltagskabinchens von Moser-Verkaufsfahrzeuge haben auch an den Schnittkanten keine Auflösungserscheinungen gezeigt.Nochmals Danke für Deinen Erfahrungsbericht!
Gruß Leerkabinen-Wolfgang -
Hi Anton,
das mit dem geringen Zuspruch tut mir leid - wir wären gerne gekommen, und das Urlaubskabinchen hätte vermutlich auch dafür gereicht. Aber da wir etwas geschenkt bekommen haben, das leider terminfixiert, nicht umlegbar und recht teuer ist, klappt's leider nicht
...Trotzdem ein schönes Treffen
Leerkabinen-Wolfgang