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  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Offroad Anhänger für Hundesport

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. Oktober 2015 um 13:41

    Hi Namensvetter!

    Wie willst Du Dein Hubdach anheben? So wie es aussieht, bekomme ich mein Kabinchen nicht verkauft, also überlege ich, das Hubdach durch ein Festdach zu ersetzen und die Kabine als Alltags-Hardtop zu verwenden. Den Kühlschrank und zwei Fenster kann ich in der neuen Kabine brauchen, der Rest wird einzeln verkauft. Ein Klappbett bleibt für den Notfall drin. Derzeit nur so eine Überlegung...

    Sollte Interesse an meinen ErgoSwiss-Hubstützen (Hubhöhe 75cm) bestehen, melde Dich einfach...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zwang zur Umschreibung So.Kfz. Wohnmobil?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. Oktober 2015 um 13:28

    Hi Michael,

    mein T5 DoKa ist als LKW zugelassen/versteuert und als WoMo versichert - die günstigste denkbare Kombination. Und da LKW unter 3.5t m.W. ohne jegliche Einschränkungen nutzbar. Es sind nicht viele Versicherungen, die so etwas machen, aber die spezialisierten Versicherungspartner (Andreas Schwarz, Jahn und Partner, RMV etc.) haben zumindest mir alle soetwas angeboten. Allerdings ist meine Kabine auch absetzbar - ob das aber etwas ausmacht? Kein Ahnung. Nachfragen ;)

    Bei Deinem 'Großen' stellt sich aber eher die Frage, ob Du nicht umschreiben lassen wollen solltest (ohh, was eine verdrehte Satzstellung): mit einem WoMo hast Du verkehrsrechtlich mehr Freiheiten als mit einem LKW - zumindest in Deutschland...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Lochfraßvermeidung bei Verbindung Alu/Stahl

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. Oktober 2015 um 13:13

    Hi all,

    mein neuer (Alu-)Hilfsrahmen ist jetzt da (rd. 140kg Gewichtsersparnis!) - allerdings mache ich mir so meine Gedanken, wie ich diesen mit dem Stahl-Rahmen verbinde, ohne Lochfraß zu bekommen. Die Berührungspunkte zwischen (Alu-)Hilfs- ind (Stahl-)Fahrzeugrahmen sind derzeit durch 2mm GfK voneinander getrennt, allerdings muß die Verschraubung mit einer hohen Schraubenfestigkeit oder besser erfolgen und es darf anscheinend kein weicheres Material zwischen Schraubenkopf und Alu, also keine GfK-Zwischenschicht an dieser Stelle.
    Derzeit sitzt der (verzinkte) Schraubenkopf also direkt auf dem Alu des Hilfsrahmens. Bei den Halterungen der Ladebordwände ist's noch schlimmer: diese (stählernen) Halter sind mit Stahlschrauben im Alurahmen verschraubt. Die Schrauben sind zwar ebenfalls verzinkt, aber das hilft m.W. nicht gegen Lochfraß, oder?

    Zusammenfassung: wie verschraube ich Stahl und Alu unter Minimierung des Lochfraßrisikos? Reichen VA-Schrauben? Gibt's die überhaupt in der notwendigen Festigkeit?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Reisebericht: Picco schaukelt durch Botswana...

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 10. Oktober 2015 um 17:25

    Sag' mal, lieber Picco,

    wieviele Stunden hat denn der Tag bei Dir? Oder sitzt Du in Wirklichkeit hinter Deinem Schreibtisch im Büro und betätigst Dich als fantasievoller Schreiber? So viel und so schön zu schreiben, das kostet doch schon den ganzen Tag... Aber fantasiere nur weiter, das Ergebnis ist soooo schön!

    Viele Grüße aus (unserer) Heimat, in der wir vor ein paar Stunden wieder eingetroffen sind - und DANKE für die Forumswacht, die Du während unseres Urlaubs übernommen hast!
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Welche Dämmung bei Paneeleigenfertigung - sorry,schon wieder

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 9. Oktober 2015 um 23:45

    Aaaalso daß mit der Wasseraufnahme ist so eine Sache... Ich war auf dem Caravan-Salon auch auf dem Stand von DOW. Eigentlich für Fachbesucher, aber am letzten Messetag waren die froh, daß überhaupt jemand mit gesundem Halbwissen kam (übrigens eine Erfahrung, die ich auch an anderen Ständen gemacht habe). Die hatten dort verschiedene Schaumstoffplatten, die sie in einem Dampfbad hatten (wenn die Platten nur ins Wasser gelegt werden, passiert nämlich außer bei Styropor fast nichts).
    Was mich gewundert hat war die Erfahrung, daß die PU-Platte schwerer war als die Styrofoam (Styrodur)jPlatte. Gleichzeitig wurde aber darauf hingewiesen, daß dieser Fall wohl nie erreicht wird, weil die GfK-Deckschichten dicht genug sind, um das Eindringen solcher Wassermengen zu verhindern. Selbst bei Beschädigung der Deckschichten bleibt die Wasseraufnahme lokal sehr begrenzt.
    Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... Zu 1.2kg Wasseraufnahme pro Quadratmeter wird's also wohl nur lokal einmal kommen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kabine ohne Aufbautür; ehemals Frage Stabilität Alkoven

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 9. Oktober 2015 um 21:34

    Anton:
    um mich zu treffen, muß man mir wirklich Übles wollen. Und wir kennen uns ja ein bißchen, da gehe ich davon aus, daß Du nichts Übles willst. Also: keine Sorge wegen eines eventuellen 'kräftigen' Tonfalls.
    Wie jeder WoMo-Individualist müssen wir auch Kompromisse eingehen - und das, was hoffentlich zum nächsten Treffen fertig ist, ist *unser* Optimum. FREU!!

    Jörg: Du meinst den Lyding Floh, der könnte das Vorbild für den T3 vom letzten Treffen gewesen sein - oder umgekehrt...

    Gruß aus Vancouver
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kabine ohne Aufbautür; ehemals Frage Stabilität Alkoven

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 9. Oktober 2015 um 07:54

    ...aaalso: unsere Lösung mit der ausgeschnittenen Fahrerhausrückwand und dem ausgeschnittenen Dach (Herby hat das schon gut beschrieben) bedeutet kaum eine Einschränkung, wie wir beim letzten Leerkabinen-Treffen festgestellt haben. Die hintere Kabinentür läßt sich um 90Grad öffnen, wie man bei Krabbe mit seinem T4 sieht sogar um 180Grad. Die Türhöhe beträgt zwar nur 130cm, aber direkt dahinter kann man sich zu voller Stehhöhe aufrichten. Dann erklimmt man über einen Tritt im Fahrerhaus den Kabinenlaufboden in 35cm Höhe über dem Fahrerhausboden. Der Doppelboden ist somit hoch genug für die gesamte Technik inkl. Truma Combi 6E.

    Besonderer Vorteil unserer Lösung (abgesehen von der besseren Statik): da für uns ein Fahrerhausdurchgang ein unbedingtes Muß ist, hätten wir zweimal den Raumverzicht für Tür bzw. Durchgang gehabt. Bei unserer Lösung gewinnen wir 60cm für die Sitzgruppe, und das ist uns den Komfortverzicht beim Einsteigen um ein Vielfaches wert. Aber das muß und wird nicht für jeden gelten; das Schöne an unserem Forum ist ja, daß jeder die Möglichkeit hat, auf dem Weg zu seinem ganz persönlichen Ideal allseits Unterstützung zu erhalten...

    Übrigens: der neue Hilfsrahmen ist drauf, morgen erfolgt die TÜV-Abnahme. Und sobald ich aus Kanada zurück bin, gibt's auch Bilder...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Frage Stabilität Alkoven

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 8. Oktober 2015 um 06:54

    Hi Hartwig,

    ich hatte ein ähnliches Problem: ich will einen 2m Längsschläferalkoven auf meinem T5 DoKa haben, mit dem ich auch einmal abseits asphaltierter Autobahnen unterwegs sein möchte. Der Hersteller meiner Kabine ( Fa. InnoMobil) hatte damit ganz große Probleme: die Ideen reichten von einer in die Wand eingelassenen Alu-Platte bis hin zu CfK, das noch auf die Wand auflaminiert werden sollte. Doch wie wir es gedreht und gewendet haben: der erste Fensterausschnitt bzw. die Aufbautür waren immer ein Schwachpunkt.
    Inzwischen haben wir eine Lösung gefunden: wir verzichten auf eine Aufbautür (eingestiegen wird über die hintere Beifahrertür der DoKa) und schneiden das Fahrerhausdach vom B- bis zum C-Spriegel aus. Auf die Verstärkung dieses Ausschnitts kommt dann eine elastische Dichtung, die einen großen Teil des Alkovengewichtes aufnehmen kann, bei der auch beim T5 auftretenden (geringen) Verwindung aber noch nachgeben kann.

    Ich weiß jetzt nicht, ob der Rahmen des Ford verwindungsweich oder starr ist. In letzterem Fall wäre aber vielleicht eine Abstützung auf dem A-Spriegel moglich...

    Übrigens: die Dicke der Wand hat in Richtung der Wand wenig Einfluß auf die Stabilität. Hier ist die Art der Faseranordnung im GfK viel entscheidender! GfK-Vlies ist da viel schlechter als (teureres) Gelege!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • LiFe(Y)Po-Akkus als Starterbatterien?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. September 2015 um 00:12

    Erst einmal vielen Dank Euch allen fuer Eure Antworten. Das 'echte' Durcharbeiten muss ich bis nach dem Urlaub aufschieben - in Kanada ist mobile Internet so richtig teuer (rd. $80,- fuer 1GB mit Karte etc. - oder hat jemand einen besseren Tip als eine Prepaid-Karte in petto?), so hangle ich mich von free-WiFi zu free-WiFi, verbringe dann aber keine Stunden an einer solchen Stelle...

    Anders als Beni (dreamteam) geschrieben wird es keine direkte 12V-Verbindung vom Basisfahrzeug zum Aufbau geben: der Aufbau bekommt einen eigenstaendigen 100Ah-Block mit Balancer und BMS.
    Im Basisfahrzeug habe ich derzeit eine 83Ah Starterbatterie und eine 75Ah Zusatzbatterie fuer Standheizung, Radio und Licht (Das Fahrerhaus war ja einmal als 'Wohnzimmer' der Absetzkabine gedacht). Die wuerde ich zusammen ersetzen. Und dann ueber einen Wechselrichter mit 230V in den Aufbau gehen, wo ich ueber ein starkes Ladegeraet den dortigen LiFeYPo-Block laden wuerde.

    Moeglicherweise nutze ich die Batterie im Fahrzeug dazu, hin und wieder im Stand 230V fuer den Foen o.ae. zu erzeugen. Und im Alltagsbetrieb wird die Standheizung haeufiger einmal auf die Batterie im Fahrzeug zugreifen. Und mir stellt sich nun die Frage, ob ich ueber einen Balancer hinaus noch etwas in Richtung BMS tun muss. Der Balancer ist recht guenstig, das BMS leider nicht...

    Viele Gruesse
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Li- Akkus, tickende Zeitbomben?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. September 2015 um 13:15

    Nach dem, was ich aus dem Bericht lese, geht es um Lithium-Ionen-Batterien. Dieser Typ ist ganz anders aufgebaut und funktioniert anders als die im WoMo-Bereich sich langsam etablierenden LiFe(Y)Po-Akkus. Nach dem, was mir bekannt ist, sind Die LiFePo's weniger Risikoreich - einen Schraubenzieher sollte man aber dennoch nicht hindurch jagen....

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Neue Klappen / Türe

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. September 2015 um 12:14

    Hi Urs (und alle anderen GfK-Schneider),

    Zitat von Urs

    ...hab ich schonmal erwähnt dass GFK schneiden eine Schweinearbeit ist und es danach überall beisst? :evil:

    Ich habe zum Schneiden der Fensterausschnitte in meinem Kabinchen meinen Fein Multimaster verwendet. Das lief relativ staubarm ab, vor allem wird der Staub nicht wie beir einer Kreissäge mit Schwung im ganzen Umfeld verteilt sondern rieselt mehr oder weniger an der Arbeitsstell nur zu Boden. Einzig: ich mußte in zwei Anläufen schneiden - einmal von innen, einmal von außen. Aber die schlimmste Differenz der Schnitte lag bei mir unter 2mm, und das hätte ich bei meinen Stichsägekünsten auch geschafft...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • LiFe(Y)Po-Akkus als Starterbatterien?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. September 2015 um 12:01

    Hi all,

    ich habe gerade die Möglichkeit, recht günstig an 100Ah LiFeYPo heran zu kommen. Und bei meiner Gewichtsknauserigkeit überlege ich, den gleichen Akku auch als Starterbatterie einzusetzen. Mit dem einen Lithium-Block habe ich etwa die gleiche Kapazität wie Starter- und Zusatzbatterie (83Ah + 75Ah) zusammen, spare aber wieder 35-40kg an Gewicht. Und da die Starterbatterie schon 4 Jahre alt ist, steht da irgendwann sowieso eine neue Investition an. Und in den Platz unter dem Fahrersitz, den jetzt die Zweitbatterie einnimmt, könnte ich gut den Wechselrichter für das HWK-Prinzip einbauen...

    Frage an Euch: LeFeYPo als Starterbatterie - macht das Sinn, funktioniert das? Insbesondere auch im Winter? Brauche ich hier auch das Komplettpaket mit Balancer und BatterieManagementSystem? Gibt es bei einem BMS die Möglichkeit, ein Relais erst dann frei zu schalten, wenn die Starterbatterie nicht mehr als einen gewissen Strom aufnimmt (sprich Vorrangschaltung: erst wird die Starterbatterie geladen, dann die Aufbaubatterie)?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: bitte wundert Euch nicht, wenn ich erst verspätet antworte - gleich geht's für 3 Wochen ab nach Westen - teilweise ohne Internetzugang.

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 18. September 2015 um 11:36

    Hi Achim,

    bevor ich los gelegt habe, habe ich auch bei diversen Bootsbauern angefragt - bin aber leider auf kein Interesse gestoßen. Mit einem Hersteller, der die Platten selbst im Vakuumverfahren herstellt und dann zusammen laminiert, war ich auch schon sehr weit. Das Problem hierbei: die Arbeit ist extrem von dem Handwerker abhängig, der gerade Deine Kabine bearbeitet. Ich habe Kabinen gesehen, deren Kanten so dick überlaminiert waren, daß jede Gewichtskalkulation über den Haufen geworden geworfen worden ist. Urs hier im Forum hat so eine Kabine - das Mehrgewicht am Ende war mehrere 100kg...
    Für meinen Leichtbau brauche ich reproduzierbare Ergebnisse, sonst rechnet man sich zu schnell glücklich.

    Der bei mir verwendete Schaum ist handelsüblicher PUR-Schaum mit einem RG von 40kg/m³, Druckfestigkeitswerte habe ich nicht. Aber Versuche mit dem Sandwich habe ich durchgeführt und ich bin mir sicher, daß ich mir diesbezüglich keine Sorgen zu machen brauche.

    Du hast richtig verstanden: außen werden die mit CfK naß laminiert. Ich habe Muster von Jörg gesehen, die sahen wirklich fast wie aus der Form aus.... Innen gibt es keine weiteren Verbindungen, dafür aber Hartschaumeinlagen (RG300, möglicherweise auch nur RG200), die mit der GfK-Deckschicht der anliegenden Platte verklebt werden. So erhalte ich auch eine kraftschlüssige Verbindung.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Welches Material für die Dämmung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 17. September 2015 um 09:31

    Hi Horst,

    ich habe einmal bei Wikipedia geschaut:
    - EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum): "Charakteristisch für EPS ist der Aufbau aus etwa 2–3 mm großen, zusammengebackenen Schaumkugeln, die z. B. beim Brechen einer Schaumpolystyrolplatte deutlich zu Tage treten." Bekannter Name: Styropor (BASF)

    - XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum): feinporig, "wird aufgrund seiner hohen Druckfestigkeit und geringen Wasseraufnahme (geschlossene Porosität) beispielsweise bei der Dämmung von Gebäuden gegen Erdreich (Perimeterdämmung) eingesetzt." Bekannte Produkte aus dieser Familie: Styrodur (BASF, Farbe grün), Styrofoam (Dow Chemical, Farbe blau), Jackodur (JACKON Insulation, Farbe lila), URSA XPS (URSA Deutschland GmbH, Farbe gelb), Austrotherm XPS (Farbe rosa) oder unterschieden.

    XPS ist für Deinen Zweck wohl die beste Alternative; EPS nimmt (deutlich mehr) Wasser auf, Trocellen o.ä. geht wegen der Weichheit nicht, damit bekommst Du nicht das hin, was Sandwich so stabil macht: die Deckschichten werden nicht zuverlässig auf dem gleichen Abstand gehalten, können also viel leichter knicken.
    Um Dich zu verwirren: alternativ wäre noch PUR-, PIR- oder gar PVC-Schaum geeignet. Aber mein Favorit wäre XPS.

    Übrigens: alle XPS-Schäume sind brennbar. Die Verarbeitung macht sie bestenfalls schwer entflammbar. Ihre B2-Kennung haben sie aufgrund des Testverfahrens erhalten, bei dem das Zeugs schneller schmilzt und abtropft (und sich somit aus dem Bereich der Brandquelle begibt), als es anfangen kann zu brennen. Aber die Feuerwehren haben vielfach ganz böse Erfahrungen mit Fassadendämmung aus Styrodur und noch mehr aus Styropor. Meines Wissens ist PIR-Schaum ein auf schlechte Brennbarkeit getrimmter PUR-Schaum und hinsichtlich der Brennbarkeit das Optimum dieser Art von Dämmstoffen.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Welches Material für die Dämmung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 16. September 2015 um 09:09

    Hi Horst,

    mit Dämmung alleine wirst Du keine Stabilisierung hin bekommen. Die Stabilität im (modernen) WoMo-Bereich erhältst Du durch Sandwichkonstruktionen: zwei (mehr oder weniger) nicht-dehnbare Materialien werden auf einem bestimmten Abstand zueinander gehalten. Wirkt auf das Sandwich ein Kraft, so wird diese durch die Sandwichkonstruktion in Zugkräfte in der 'äußeren' Deckschicht umgewandelt, und aufgrund der Zugfestigkeit dieser Schicht ist die Belastbarkeit so groß.
    Besonders deutliches Beispiel: Eisenbahnbrücken: die sind sehr häufig (fast immer?) aus zwei parallelen Stahlträgern übereinander errichtet, die durch ein Fachwerk (Diagonalträger) zwischendrin miteinander verbunden sind. Dadurch ergibt sich das gleiche Prinzip wie bei einer Sandwichplatte. Ohne diese Konstruktion würde auch ein doppelt so starker Stahträger gerade durchknicken. Übrigens Stahlträger: die sind fast immer als Doppel-T-Träger ausgeführt. Das gleich Prinzip: oben und unten ein nicht (/schwer) dehnbares Material, dazwischen der Steg als Abstandshalter.

    Kurz: außen Metallbeplankung, dann Styrodur o.ö. flächig verklebt, und von innen noch eine Deckschicht (Sperrholt, Metal, GfK etc.) ebenfalls flächig verklebt. Fertig ist eins stabile Konstruktion...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 16. September 2015 um 08:58

    Lord:
    Hi Björn,

    die leichteste Wand, die ich gefunden hatte, lag bei 3kg/m². Aber ich gehe davon aus, daß ich mit dem neuen WoMo auch etwas mehr ins Gelände komme, das heißt ein 'Feindkontakt' wird wahrscheinlicher, uns ich möchte keine Löcher in der Kabine haben.
    Eine Lösung wäre gewesen, als Außenhautmaterial das gleiche wie innen zu verwenden: das hätte knapp 850g/m² eingespart. Auch beim Schaum wäre RG30 statt RG40 möglich gewesen, was bei 30mm Stärke 300g/m² gebracht hätte. Am liebsten hätte ich beim Kleber gespart: es gibt anscheinend Plattenhersteller, die mit 150g/m² und Seite auskommen. Aber bei all diesen Möglichkeiten gab es Stabilitätsschwächen. Natürlich geht's noch leichter (wir hatten z.B. auch schon eine reine CfK-Außenhaut angedacht), aber das ganze soll ja auch noch bezahlbar sein: mit CfK wäre alleine die Leerkabine deutlich teurer gewesen als jetzt die ganze Kabine!
    Ich glaube, mit meiner Platte habe ich einen sehr guten Kompromiß zwischen Stabilität, Gewicht und Preis gefunden.

    holger4x4:
    Hallo Holger,
    beide Teilfragen lassen sich nur ganz schwer beantworten: was ist Standard-GfK? Wenn ich die Gewichtsabschätzungen der anderen Angebote, die ich abgefragt habe, als Vergleichsmaßstab ansetze, liege ich etwa 150kg unter dem Durchschnitt der anderen Anbieter - wobei bei denen der Doppelboden und die Klappen noch nicht drin waren.
    Der Preisvergleich ist noch viel schwerer, da mein Fahrzeug ein Prototyp ist und ich so ein höheres Risiko als bei 'Standardprodukten' habe, was natürlich in den Preis einfließt. Wenn man ehrlich rechnet, würde ich einmal schätzen, daß die reine Kabine ca. 50% teurer ist als bei der etablierten Konkurrenz. Vielleicht auch weniger, denn die vielen Recherchestunden und Tests durch InnoMobil müssen sich ja auch irgendwo in meinem Kaufpreis niederschlagen. Vielleicht sind's bei der nächsten Kabine nur noch 30% mehr...

    sasisust:
    Hi Stefan,
    was meinst Du, wie es mich freut, daß das Projekt nach über 15 Jahren Planungszeit endlich Gestalt annimmt! Und zu Deiner Fensteridee: 2 kleine Fenster sind erheblich schwerer als ein großes... ;) Aber die Fensterfrage ist auch davon abhängig, welche Fenstergrößen Jörg bekommen kann. Seitz S4/S5 sind deutlich zu schwer, und an die anderen kommt man (auch er als noch-nicht-etablierter Hersteller) schwer heran. Vielleicht gibt es drei oder gar vier gleich große Fenster...

    wiru
    Hallo Willi,
    na ja, meine Kabine wird insgesamt 4,9m lang (inkl. Alkoven), 2,16m breit und 2,4m hoch. Und der immerhin 2m lange Alkoven muß ja auch in abgesetzem und bewohntem Zustand tragen, das bedingt einige Verstärkungen. Dazu die Absetzvorrichtung, 2 große Klappen (1,20*0,80m), verschließbarer Fahrerhausdurchgang und der Doppelboden, ich denke, da sind 100kg Mindergewicht zu Deiner Kabine schon sehr ordentlich!
    Insbesondere wenn man die Stabilität meiner GfK-Deckschicht bedenkt: http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…p=91744&#p91455

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. September 2015 um 14:55

    Hi Willi,

    Zitat von willy

    Hast Du auch die Gewichte der Löcher abgezogen? Ich meine das GFK, welches für die Fenster ausgeschnitten wird? Sind auch ca. 9kg wenn ich richtig gerechnet hab'. :D

    Jawohl, so ehrlich habe ich gerechnet: angegebenes Fenstergewicht abzüglich erspartes Wandgewicht. Wenn ich schon versuche, genau zu rechnen, dann aber überall!

    Und was die Batterien angeht: die Victron 95Ah wiegt m.W. 16kg, dazu kommt ein BMS und etwas Krimskrams drumherum, also in etwa die genannten 20kg. Aber welcher Akku es am Ende wird, das werde ich in der nächsten Zeit entscheiden. Ich weiß, daß es klappen kann, wenn ich noch etwas besseres finde: super! Und das Suchen nach Besserem beginnt JETZT. ;)

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. September 2015 um 12:24

    Hi Hans-Jörg,

    nee, jede meiner beiden Optima's bringt mehr als 27kg auf die Waage - Nennkapazität 2* 75Ah, nutzbare Kapazität max. 75Ah... Ein 90Ah LeFePo-Akku wiegt mit Batteriecomputer unter 20kg. Allerdings zu einem Mehrpreis von rd. € 1500,-! Du siehst, wie teuer irgendwann jedes eingesparte Kilogramm wird... So auch bei dem Einsatz von Kohlefaser: jedes CfK-Element kostet etwa das dreifache eines GfK-Elementes... Bei anderen Sachen ist das Verhältnis nicht so schlecht: mein GfK ist zwar nur halb so dünn wie übliches, kostet aber nicht gleich das doppelte. Gespart habe ich hier aber auch gleich 125kg (rd. 50m²*2.5kg) oder mehr. :)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Mitsubishi Fuso Canter 6c15

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. September 2015 um 12:14

    Hi Biker,

    Zitat von biker

    Der Ausbau ist zwar schon abgeschlossen, aber anhand von Bildern und kleinen Beiträgen möchte ich euch hier die DOKU des Ausbaus aufzeigen.

    ... aber liebend gerne. Vielleicht gibt's ja noch etwas abzugucken... ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. September 2015 um 11:37

    Also Ziel ist eigentlich, die Kabine auf dem nächsten Leerkabinen-Treffen einsatzbereit zu haben. Der Weg dorthin? Unplanbar. Da ich ja kaum irgendwo Standardsachen verbaue, habe ich halt auch schwer kalkulierbare Lieferzeiten: wann werden die GfK-Deckschichten hergestellt/geliefert, wann findet der Plattenhersteller die Zeit, sie zu Sandwich zu verkleben etc. Meilensteine? Leerkabine fertig noch in 2015...
    Ich werde einfach sehen, wie es läuft.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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