Hi Clerk,
schon toll, was Du da gebaut hast. Aber bei der Menge verbauten schweren Holzes (25mm Multiplex als Fahrerhausrückwand!) würde mich interessieren, ob Du jetzt überhaupt noch Zuladung hast...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Clerk,
schon toll, was Du da gebaut hast. Aber bei der Menge verbauten schweren Holzes (25mm Multiplex als Fahrerhausrückwand!) würde mich interessieren, ob Du jetzt überhaupt noch Zuladung hast...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Anton,
ich habe am 25. und 26.08. Prüfung von meinem Bootsführerlehrgang - von daher muß ich leider absagen ![]()
Aber einen Trost gibt es: bis zum nächsten Treffen ist die Kabine garantiert einsatzfähig!
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Steff,
danke für die ausführliche Erklärung!
Da bei meinem WR von einer 'Bypass-Funktion' die Rede ist, gehe ich davon aus, daß es keine galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgangskreis bei 230V gibt. Wenn ich die richtig verstehe, läuft die auf folgende (halblegale) Konfiguration hinaus:
- FI-Schutzschalter plus Sicherung in der Absetzkabine - damit bin ich hier immer auf der sicheren Seite, egal ob der Strom von Land oder aus dem WR kommt
- PRCD-Stromzuführung zum WR, dessen Erdungsanschluß mit der Karosserie verbunden ist. So ist auch das Basisfahrzeug geschützt
Nicht gesetzteskonforme, aber gleichwertige Alternative mit nur einem PRCD-Kabel bei gegen Karosserie geerdetem WR:
- bei Landstrom PRCD-Kabel von extern zum WR einsetzen, 'normales' Kabel zwischen WR und Kabine
- im 'Fahrbetrieb', also ohne Landstrom: PRCD-Kabel zwischen WR und Kabine
- in abgesetztem Zustand: PRCD-Kabel von extern zur Kabine
Einverstanden?
Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Peter,
Zitat von nunmachmal...So kann ein bestimmter Kanal in Frankreich nur mit vollen Tanks gefahren werden, wenn meine Berechnungen stimmen.
Oooch, da gibt es notfalls bestimmt den einen oder anderen Gast, den man temporär an Bord nehmen könnte... ![]()
Aber mit meiner Gewichtsabschätzung lag ich da wohl schon ganz gut....
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Steff,
ich muß da noch einmal nachhaken...
Also: ich muß zwei Fälle mit Nebenfällen abdecken:
1a) Kabine aufgesattelt, Landstrom über WR-Netzvorrangschaltung in die Kabine. Hier zu muß ich den WR-Erdungsanschluß mit dem Fahrerhaus verbinden, habe also ein geerdetes System und muß einen FI-Schalter einbauen - z.B. allpolig in die Zuleitung. Brauche ich dann noch einen FI-Schalter in der Zuleitung zur Kabine? Die Fehlerstromabschaltung greift ja im Falle eines Falles schon vor dem WR...
1b) Kabine aufgesattelt, kein Landstrom, WR-Nutzung: FI-Schutzschalter auf dem Weg zur Kabine, d.h. Nutzung des 'Einspeisekabels' mit integriertem Kopp PRCD-K
2) Kabine abgesattelt, Landstrom ohne WR: 'Einspeisekabel' mit FI-Schalter zur Kabinenversorgung, in der (GfK-)Kabine keine Erdung.
Sieht doch fast so aus, als hätte ich mit einem Einspeisekabel mit PRCD eine glücklichmachende Lösung, oder? Ich verstehe nämlich nicht, wo Du meinst, daß PE und Nulleiter verbunden wären, so daß ein FI-Schutzschalter vor dem WR nicht funktionieren würde.
Viele Grüße und ein schönes WE
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Christian,
Zitat von mrmombaIst am Heck eines Fahrzeuges / Gegenstandes nicht eigentlich immer Unterdruck?
Leider nicht, sonst würde nicht immer die ganze Gischt an dem Heckfenster eines Kombi's (oder eines WoMo's) landen... Es entsteht eine Luftwalze: oben (und in schwächerer Form auch unten) gibt es einen Sog, in der Mitte der Fahrzeugrückwand dafür wieder einen Überdruck.
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Explorist,
willkommen im Forum!
Und um Deine Frage zu beantworten: alle fest mit der Kabine verbundenen Teile zählen bei Längen-, Breiten- und Höhenmessung des Fahrzeugs mit, also auch ein fest montierter Heckträger.
Willst Du irgendwann z.B. nach Norwegen und dazu auf die Fähre, macht es aber keinen Unterschied, ob fest angebauter oder abnehmbarer Fahrradträger: die zu bezahlende Länge ergibt sich aus dem Abstand des vordersten zum hintersten Punkt von allem, was Du da durch die Gegend fährst.
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
... na ja, jedes Boot säuft ab, wenn man es überlädt. Aber das Risiko ist doch deutlich geringer als bei einem Landfahrzeug.
Ohne zurück zu blättern meine ich, daß die Pontons etwa 15m lang und rund 1m breit sind. Sinkt der Ponton 10cm ins Wasser ein, verdrängt er 1500l Wasser - beide Pontons zusammen also 3000l. Das Gewicht dieses verdrängten Wassers - also 3t - werden benötigt, um die 10cm Eintauchtiefe zu erreichen. Also kann Peter's Bruder sich ganz grob 10t Gesamtgewicht erlauben, und das Boot sinkt dann gerade 30cm ins Wasser. Da kann man schon recht üppig planen... ![]()
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Das Thema ist auch für mich interessant, deshalb möchte ich meine Vorstellung gerne noch einmal von Euch prüfen lassen (ich arbeite üblicherweise mit nA oder auch pA, also im Bereich von weniger als milliardenstel Ampere), nicht mit A...
Im Basisfahrzeug sitzt ein Wechselrichter mit Netzvorrangschaltung, also einem 230V-Kaltgerätestecker Eingang. An diesen habe ich vor, über den schon genannten Kopp PRCD-S an 230V Landstrom zu gehen. Der Erdungsanschluß des Wechselrichters wird mit der Basisfahrzeugkarosserie verbunden. Vom Wechselrichter gehe ich dann mit einem 'normalen' Kaltgerätekabel auf eine weitere Kaltgerätebuchse in der Kabine, von hier evtl über zwei 230V-10A-Sicherungen auf den Truma Boiler bzw. sonstige Verbraucher, z.B. Ladegerät(e), Kühlschrank etc.
Sollte ich die Kabine einmal absetzen, würde ich mit dem Kopp PRCD direkt auf die Kaltgerätebuchse in der Kabine gehen.
Mit der Konstruktion müßte ich doch auf der sicheren Seite sein, oder brauche ich hinter dem Wechselrichter noch einen FI-Schalter? Man schaltet ja eigentlich keine zwei solche Geräte hintereinander...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Hartwig,
ein bißchen Ähnlich wollen wir es auch halten (wobei wir keine eigene Dusche haben, sondern nur einen als Dusche nutzbaren Multifunktionsraum). Oben eine Dachhaube, dann allerdings ein Warmluftauslaß der Heizung im Bodenbereich, damit die Luft die ganze Länge der nassen Klamotten entlang streichen kann. Da ich das Klo warm brauche, ist die Naßzelle sowieso der bestgeheizte Raum in der Kabine. Und ich habe den netten Nebeneffekt, daß die Warmluft aus dem WoMo verschwindet, so daß die entsprechende Menge Frischluft von außen nachgeholt wird. Wir haben also immer genügend frische Luft in der Kabine und wälze nicht 90% der Luft immer wieder im Fahrzeug um. Da die Außenluft meist kühler ist, wird sie durch das Aufheizen auf Raumtemperatur relativ trockener und kann mehr Feuchtigkeit - z.B. aus dem Atem - aufnehmen, so daß ich die ganze Kabine etwas trockener halten kann.
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi peoplepietz,
Zitat von peoplepietzhm also ich koche in meinem bisherigen wohnmobil immer mit gasflasche (die ich danach zu drehe und während der fahrt abmache und mit kappe sichere) und habe da gar keine bedenken von wegen "nicht mehr aufwachen". in meiner wohnung ist der herd auch einfach an eine gasflasche angeschlossen und das läuft super.
Gas ist wirklich keine Sache, mit der man spielen sollte. Nicht umsonst gibt es rund um Gas so viele Vorschriften im Fahrzeugbereich. Einen Haushaltsofen o.ä. kannst Du z.B. nicht einfach einbauen, denn der ist nicht unbedingt für die Vibrationen und Erschütterungen gebaut, die im Wohnmobil auftreten. Und wenn der Koffer fest mit dem Fahrzeug verbunden und somit keine Ladung ist, kann der Fahrzeug-TÜV auch darauf achten, ob eine Gasprüfungsbescheinigung vorliegt. Und im Falle des Nichtvorhandenseins (und ich fürchte, mit Deiner lockeren Einstellung wird das schwierig werden) kann er Deinen Wagen still legen. Und das ist vermutlich nicht Dein Ziel...
Man kann viel basteln, aber nicht im Gasbereich!
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
... der absolute Hammer! Ich wäre hier wahrscheinlich her gegangen und hätte die Halterung ohne spezielle Aufnahme gerade an die Wand geklebt... Welch eine Akribie! Einfach toll!
Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Myk,
Zitat von Myk...Und ja, es gibt keinen Wasserhahn. Das ist durchaus Absicht, weil dadurch das Restwasser, nach dem ich den Auslauf verwendet habe, wieder zurück in den Kanister läuft. Das halte ich für hygienisch besser als stagnierendes Wasser in der Leitung.
Ich fürchte, das ist ein großer Irrtum! Eine feuchte Oberfläche bietet ungeliebten Krankmachern gute Lebensbedingungen: Feuchtklima plus Sauerstoff. Wenn Du jetzt (ein wenig) Wasser entnimmst, spülst Du nicht alle diese Keime heraus, d.h. das Wasser, das bei Dir wieder zurück in den Kanister läuft, nimmt einige Keime mit und bringt diese in Dein Trinkwasser ein, wo sie sich lustig vermehren können.
Würdest Du über den Kanister ein Rückschlagventil vorsehen, so würde kein mit Keimen belastetes Wasser in den Kanister zurück laufen können. Und wenn Du bereit bis, die ersten 100-200ml Wasser beim Zapfen nur zum Spülen des Rohres einzusetzen, bekommst Du auch im gezapften Wasser recht keimarmes Wasser.
Ok, vielleicht nur Erbsenzählerei, aber irgend etwas muß an der Überlegung dran sein, wird doch überall im Trinkwasserbereich darauf geachtet, daß Wasser, das einmal in den Leitungen war, nicht wieder ins Reservoir zurück gelangt...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Vielen Dank, Hartwig!
Ich war eben extra noch beim Fendt-Händler, aber der wollte mich kein Waschbecken ausbauen lassen...
Und an technische Daten ist er nicht gekommen - Gewichtsinformationen gibt's bei Fendt zu drm Waschbecken nicht...
Knappe 900g - das ist ja schon ein halber Schrank! Aber dafür paßt es halt perfekt! Mal sehen, ob ich es mir gönnen kann ![]()
Viele Grüße und erfolgreichen Weiterbau
Leerkabinen-Wolfgang
Gute Idee: dann montiere ich das Waschbecken knapp unter die Decke, und mit dem Wasser, mit dem ich mir die Hände wasche, kann sich meine Freundin untendrunter noch Duschen... Das erhöht die Autarkie und spart zusätzliches Gewicht durch den Verzicht auf eine Duscharmatur... ![]()
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Jan,
ich habe in all der Zeit, die ich mittlerweile diverse Wohnmobile hatte, nie ein Fenster nachgedichtet (auch nach 15 Jahren nicht). Allerdings ist mir auch nirgendwo das von Dir beschriebene 'Rückzugsphänomen' aufgefallen. Ein einziges mal hatte ich ein undichtes Fenster, aber das war ein Alkoven-Frontfenster in einem Karmann, das bekanntermaßen zu Undichtigkeiten neigte - hier habe ich das ganze Fenster ausgebaut und neu eingedichtet - eine Raupe (bereichsweise) außendrauf hatte nicht geholfen.
Übrigens: ich habe die Fenster in meiner neuen Kabine mit Sika Lastomer 710 eingedichtet.
Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
Danke Hartwig!
Fendt-Wohnwagen? Dann kann das Ding nicht zu schwer sein... Darf ich trotzdem nach Größe und Gewicht fragen? Das Teil sieht perfekt für den Eckeinbau aus...
Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Ralf,
verstehe ich Dich richtig? Du suchst also einen fest eingebauten Absorber-Kühlschrank mit Kühlauszügen statt Tür und Rosten? Technisch sollte das gehen, und ich meine, hier im Forum schon einmal einen Link auf ein solches Gerät von einem eher unbekannten Hersteller gesehen zu haben. Aber ich finde ihn nicht mehr. Vielleicht kann da ja jemand anderes aushelfen...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hi Hartwig,
das Waschbecken gefällt mir gut! Es wäre geradezu prädestiniert, bei mir in der Ecke der Dusche zu landen. Wo hast Du das her? Da kann ich dann nach den Maßen selbst schauen. Was das Gewicht angeht, wäre ich aber wohl auf Deine Wiegung angewiesen, das steht normalerweise nicht bei den techn. Daten...
Ich will zwar eigentlich das Kunststoff-Waschbecken verwenden, das ich vor Jahrhunderten, als Karmann dicht gemacht hat, ergattert habe, aber meine Freundin hätte gerne etwas robusteres...
Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang