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  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine Eigenbau mit Schalung aus Holz

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 8. Dezember 2017 um 09:42

    Hi Vati,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!
    Ich habe gerade einmal geschaut - der L200 DoKa hat etwa 900kg Zuladung. Ich habe mal geschaut - Birke Multiplex wiegt rd. 700g/m² und pro mm Stärke, gehen wir einmal auf Nummer sicher und rechnen 750g bei Siebdruck. Dann würden 6mm Schichtstärke 4,5kg/m² bedeuten, innen und außen zusammen also rd. 9kg/m². Dazu noch Leisten, Styrodur, Kleber, Kantenschutz etc., dann sind wir bei mind. 11kg/m². Kabine ganz grob 2m*2m plus 1,5m Alkoven von 1m Höhe, das macht rd. 33m² - und somit etwa 360kg. Das ist schon höllisch viel für Dein Fahrzeug. Zudem kannst Du ja die Außenwände nicht in einem Stück bauen, sondern mußt sie mit Knick stückeln, um über die Seitenwände der Pritsche zu kommen. Um das stabil hin zu bekommen, wirst Du vermutlich noch etwas Gewicht schaffen.

    Wenn Du jetzt noch die Beifahrerin, vielleicht 50l Wasser, Gas, Heizung, Batterie etc. berücksichtigst, bleiben Dir noch rd. 250-300kg für Möbeleinbauten, polster, Vorräte, Klamotten etc. Zu schaffen, aber es wird sehr knapp.
    Zudem ist beim L200 DoKa die Hinterachse fast direkt hinter dem Fahrerhaus, d.h. fast Deine gesamte Kabinenlänge liegt hinter der Hinterachse, was das Fahrverhalten ganz, ganz problematisch macht - und der Lebensdauer der Basis nicht unbedingt zuträglich ist. Alle schweren Sachen müssen unbedingt ganz nach vorne an die Kabinenwand!

    Kurz und gut: Du mußt Gewicht sparen, sparen, sparen. Wie das möglich ist, siehst Du u.a. {url=http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=17&t=8298]hier[url]. Oder man muß evtl. zu Lasten der Stabilität gehen: 2*4mm statt 2*6mm Multiplex bedeuten eine Gewichtsersparnis von etwa 120kg. Mit den in 'Happy Hobo' verbauten Platten und laminierten CfK-Kanten kommst Du auf etwa 5kg/m², dann würde die Kabine noch 165kg wiegen. Das Problem: Leichtbau und billig paßt leider überhaupt nicht zusammen...

    Also heißt's weitergrübeln...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 8. Dezember 2017 um 08:51

    Hi Tommy,

    je länger ich Deinen Plan sehe, um so besser gefällt er mir (wenn ich auch nie dauerhaft auf's Wasser gehen würde)! Einzig bei den Veranden habe ich noch Verständnisprobleme bzw. Überlegungen: Die Frontveranda würde ich vermutlich nicht klappbar, sondern auf Schwerlastauszügen ausziehbar machen. Das hätte den Charme, daß man mit einem eventuellen Geländer oder aufgestellten Stühlen weniger Probleme hätte: die müßten dann nicht durch das ganze Boot weg geräumt werden, sondern könnten einfach auf dem vorderen Teil stehen bleiben, das dann nach hinten geschoben wird.

    Und zu Deinem Carport/Heckgarage: Du kommst zwar aufgrund Deiner Länge vielleicht mit 1,8m lichter Höhe hin, aber was, wenn Du einmal einen Dachgepäckträger auf Deinem PKW haben solltest oder ein langes Brett in die Werkstatt schaffen willst? Dann kann die geringe Höhe schnell störend werden. Warum soll die Dachterrasse unbedingt abgesenkt werden? Zwei Stufen mehr sind doch auch kein k.o-Kriterium. Außerdem wird Deine Terrasse mit Sicherheit sowieso höher liegen, da Du mit 10cm hohen Trägern bei 4,8m Carport-Breite kaum eine ausreichende Tragfähigkeit hin bekommen wirst, um dort oben auch mal mit Freunden zu sitzen (übernächstes Leerkabinen-Treffen: auf Deinem Boot! ;) ).
    Da Du Deinen Carport ja als Terrasse verwenden willst (immerhin über 20m² - toll!) würde ich die Heckveranda auch oben anschlagen und als Verlängerung der Terrasse verwenden - noch einmal 10m²!. Unten hinter dem PKW ist es bestimmt weniger schön... Dann den Carport noch mit einem Gründach versehen, und Du kannst sogar immer mit den Füßen im Gras Deine Gerstenbowle genießen... :mrgreen:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausziehbare Außenspiegel für VW T5?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 7. Dezember 2017 um 09:23

    Hallo Ihr,

    vielen Dank, daß Ihr Euch solche Gedanken für mich macht!

    In den Links von Picco sieht man sehr gut die beiden Alternativen von VW: einmal einen langen Bügel, einmal den kurzen für Aufbauten bis 217cm. Wenn ich auf den langen Serienbügel umrüste, habe ich zwar die geringsten Probleme, aber auch im Alltag ein entsprechend breiteres Fahrzeug, und das kann dann auf den schmalen Gassen in der Gegend vielleicht auch schon einmal zu breit sein.
    Was mir vorschwebt, ist so ein ausziehbarer 'towing miror', wie Urs ihn verlinkt hat. So etwas habe ich aber für den VW-Bus noch nicht gesehen. :(

    Alle Lösungen, die auf einem Verändern der Position des Serienspiegels auf dem Bügel bedingen, entfallen wohl wegen der Durchführung des Bügels durch das Spiegelgehäuse, da ist eine Positionsänderung wohl eher nicht realisierbar. :(

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausziehbare Außenspiegel für VW T5?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 6. Dezember 2017 um 09:52

    @Christian/MrMomba:

    wie man hier sehen kann, habe ich einen Bügelspiegel am Bus, nicht den der PKW-Ausführung des Busses. Und dafür habe ich noch keinen Zusatzspiegel gefunden :(

    Man sieht aber auch, daß das mit dem auf dem Bügel verschiebbaren Spiegel wohl nicht so einfach klappt :( Also bleibt wohl nur die Version mit dem zusätzlichen Spiegel am Alkoven - es sei denn, Euch fällt noch etwas besseres ein!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 6. Dezember 2017 um 09:01

    Hi Tommy,

    Zitat von ST1100

    [color=#0000FF]Eigentlich bin ich ja kein Bootsfan - aber ich will am Wasser wohnen.
    Ohne die Grundstückspreise dort zu bezahlen...


    Hast Du Dich einmal informiert, welche Liegegebühren Du zahlen mußt? Ich denke da insbesondere an die Plätze, wo Du auch eine gute Wasserversorgung für die Badewanne hast... Ok, Du wirst vermutlich nicht an der Rheinpromenade von Köln oder im Hafen von Mainz liegen wollen, vielleicht sind die Gebühren auf kleineren Flüssen günstiger.

    Und klar, an die Möglichkeit, sich durch Starkströmungsgebiete notfalls schleppen lassen zu können, habe ich überhaupt nicht gedacht. Für 'normale' Gewässer reichen die 90PS sicher, denn Dich treibt ja keiner...

    Technik mittig wäre ja im Normalfall nicht verkehrt, aber Du hast ja 1,5t auf den letzten 3m Länge, vorne auf den ersten 3m aber so gut wie nix als Gegengewicht, selbst wenn Du 500l Sprit im vordersten Teil der Pontons unterbringen würdest. Deshalb wäre es nicht verkehrt, die Technik etwas aus der Mitte nach vorne zu verlagern, oder?

    Schönes Projekt - nach wie vor!
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausziehbare Außenspiegel für VW T5?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 6. Dezember 2017 um 08:48

    Hi Michael,

    Zitat von Dr.Desmo

    ..... verstehe ich nicht .... wenn 2.17 erlaubt sind und Du 2.16 erreichst würde ich mit dem Kollegen vom TÜV mal in Klausur gehen ... oder ist das bei euch nicht üblich ...

    Die Kabinenabnahme ist Sache des TÜV-Prüfers, er kann nach eigenem Ermessen in alle Richtungen von den Hersteller-Vorgaben abweichen. Und er sagt halt, er will breitere Spiegel sehen. Punkt. Die von VW zugelassenen max. 217cm Aufbaubreite interessieren ihn nicht. Und da er alles andere problemlos akzeptiert hat und ich mit seinem Prüfbericht auch die Wechseleintragung bekomme, die mir auch in der Schweiz das Fahren mit der Kabine erlaubt, habe ich da momentan wenig Alternativen, als den Spiegel breiter zu machen.
    Ich muß allerdings auch zugeben, daß die Spiegelbreite grenzwertig ist. Das hintere Kabinenende sehe ich momentan nur, wenn ich mit dem Gesicht fast an die Seitenscheiben gehe...

    Andi:
    Danke für den Burow-Link. Ob der Spiegel arg wackelt während der Fahrt? Wir haben bei unserer Feuerwehr Fahrzeuge, bei denen die Spiegel derart vibrieren, daß man damit rückwärts kaum einparken kann...

    Was mich allerdings gerade auf den Gedanken bringt, vielleicht nicht die Bügel zu verlängern, sondern die Befestigung des Spiegels auf dem Bügel verschiebbar zu gestalten. Vielleicht kann ich ja einen gewissen Superselberbauer hier im Forum dazu bringen, mir da etwas zu fräsen... ;) Muß ich mir einmal ansehen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausziehbare Außenspiegel für VW T5?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 16:14

    Hallo Ihr zwei,

    danke für die Anregungen!:

    Christian: ich habe noch keinen Zusatzspiegel gesehen, der recht schmal ist und an dem dicken Fahrzeugspiegel zu befestigen ist. Normale PKW-Spiegel sind ja deutlich kleiner, und dafür sind die Halterungen der Zusatzspiegel üblicherweise ausgelegt. Für den Ducato habe ich einen schmalen Zusatzspiegel gefunden, der paßt aber auch nur bei Ducato und Co.

    Rolf: Gute Idee! da muß ich mich einmal umschauen, was es da gibt - und was die Dinger wiegen.... :mrgreen:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausziehbare Außenspiegel für VW T5?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 15:04

    Hi Ihr,

    ich habe zwar darauf geachtet, daß 'Happy Hobo' nur 216cm breit wird und somit eigentlich mit den Serienspiegeln (erlaubt bis Aufbaubreite 217cm) gefahren werden darf, doch der TÜVler, der die Kabine abgenommen hat, besteht auf verbreiterten Außenspiegeln. Da der Bus aber mein Alltagsauto ist und großteils ohne Kabine gefahren wird, würde ich nicht gerne dauerhaft breitere Spiegel verbauen.

    Hat jemand schon einmal etwas von ausziehbaren Außenspiegeln o.ä. gehört? 5cm würden mir ja schon reichen...
    Oder sonst eine Idee?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 13:30

    Ok, so langsam vervollständigt sich das Bild... Wenn ich Bootsfan wäre, könnte ich mich glatt in Deinen Plan verlieben! Aber ich fahre Böötchen nur zum Helfen - ist einfach nicht meine Welt.
    Allerdings 90-100PS? Ob Du damit z.B. durch's Binger Loch (Rhein) kommst? 30PS haben jedenfalls nicht gereicht, um ein (kleines!) Schlauchboot mit Motorschaden mit einem Feuerwehr-Rettungsboot abschleppen zu können, dafür haben wir das größere Zodiack mit 60PS benötigt. Und auch mit beiden Booten zusammen hatten wir weniger Wasserwiderstand als Du mit dem insgesamt doch recht schweren Boot. :mrgreen:
    Ich bin da immer ein Fan von Reserven - viel Leistung wirst Du vielleicht nur selten brauchen - aber sie kann den Unterschied ausmachen, ob Du in einen schönen Bereich kommst oder nicht...

    Drei schmale Scheiben bedingen zwei zusätzliche Rahmenstege - optisch unschön und dämmtechnisch unpraktisch. Dann lieber eine einzelne Scheibe im 45°-Winkel. Wobei die natürlich vom Hinschauwert bei weitem nicht an die gerundete Scheibe heran kommt ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: habe auch den obigen Beitrag noch etwas ergänzt.

  • 16. Leerkabinen-Treffen vom 05.-07.05.2017

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 12:53

    Hallo Ihr,

    gut Ding' will Weile haben - und besonders gute Dinge besonders viel Weile...
    Kurz vor Jahresschluß habe ich es endlich geschafft, Eure Spende anläßlich des diesjährigen Treffens an die Gemeinde weiter zu geben. Und irgendwann wir es dann auch die Belohnung in Form einer Ver- und Entsorgungsstation geben - es kann sich nur noch umJahrzehnte handeln... :roll:

    Vielen Dank!
    Euer
    Leerkabinen-Wolfgang

    Bilder

    • P_20171205_124510.jpg
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  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 11:46

    Hi Tommy,

    zu den Konstruktionsdetails kann ich nichts sagen - aber auf jeden Fall finde ich die Grundrißidee supergut! Viel Raum zum Leben - und so viel freier Blick in die Natur - einfach genial!

    Aber ich habe da noch ein paar Fragen bzw. Überlegungen: Du schreibst von einem Parkplatz hinten - d.h. hinter der Rückwand hast Du 1m für die Türen und dann noch 2m für den PKW, oder? Damit würde die Gesamtlänge Deines Böötchens etwa 12m? Wo kommt der Antrieb hin? In die Schwimmer wie bei Peter/Nunmachmal? Falls ja: wie weit hinten? So daß man vom Parkplatz dran kommt oder muß man evtl. durch den Badboden bzw. vor dem Bett an die Motoren kommen? Ich frage deshalb, weil ich das Gefühl habe, Dein Boot könnte sehr hecklastig werden. Die vorderen 5m der Bootslänge wiegen ja fast nichts, im Heck ist alles Schwere konzentriert, da macht das Boot am Ende Männchen... Die Batterien etc. weiter vorne zu platzieren könnte sich als sinnvoll darstellen.

    Was die gewölbten Fenster vorne angeht: das sieht zwar extrem gut aus, man sieht aber möglicherweise nur etwas verzerrt hindurch. Und zahlt dann noch ein horrendes Geld dafür. Eine Scheibe im 45°-Winkel zur Seiten- und zur Frontwand wäre günstiger und zum Durchgucken verzerrungsfreier.

    Zum Bad: ich habe uns im Haus gerade einen Traum verwirklicht: eine schöne große bodengleiche Dusche. Der ultimative Luxus im Bad! Bei Nichtbenutzung ein Teil des 'normalen' Badezimmers, bei Benutzung riesengroß. Wie wäre es mit soetwas und einem aufblasbaren Pool als Wanne für die wenigen male, wo Du die Möglichkeit zum Baden hast? Eine fest verbaute Wanne ist in meinen Augen viel toter Raum.
    Hinsichtlich des Grundrisses widerspricht eine Verlagerung des Schlafbereiches nach hinten nicht der Zugänglichkeit zu dem Technikbereich in der Mitte des Bootes. Man kann ja das Bett hochklappen oder es gar auf Rollen stellen und aus dem Weg schieben. Und dann das Bad davor setzen ;) Aus Gewichtsgründen würde ich dann den gesamten Bereich hinter den (um 2m in den vorderen Bereich verschobenen) Auszugsschränken deckenhoch als Technikbereich verwenden, z.B. die Batterieren, Pumpe etc. oberhalb der Wassertanks montieren. Der Schwerpunkt rutscht dann zwar etwas nach oben, aber auch nach vorne, und ich glaube, das wäre nicht verkehrt (s.o.)

    Lustiges Weiterträumen und -grübeln!
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Heizungsleitung durch Dieseltank führen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2017 um 11:12

    Hallo Thomas/Audionrg,

    wo hier so viele gegen Deine Heizungsidee wettern, möchte ich Dich eher unterstützen. Natürlich braucht es keine 12kW, um die Kabine zu beheizen. Aber mit der hohen Leistung die Kabine schnell aufheizen zu können ist ja auch nicht zu verachten. Und die Heizung muß ja nicht mit 12kW laufen: anscheinend wird immer wieder überlesen, daß die von Dir genannte Heizung auf kleinster Stufe nur 1.2kW bringt - und das ist ein Wert, der zum Warmhalten einer Kabine bei kalten Außentemperaturen sehr geeignet ist, um lange Laufzeiten zu erhalten und somit einem Versotten der Heizung entgegen zu wirken.
    Ich habe mich in meiner Kabine für Gas entschieden, weil es sie höchste Energiedichte/Gewicht hat und ich mit dem Gas alles machen kann: Heizen, Warmwasser, Kochen und Kühlschrank. Und ich habe mich für die größte Truma mit 6kW entschieden: sie hat die gleiche kleinste Stufe wie die 4kW-Version, kann aber nach einem langen Skitag, an dem die Kabine nur knapp über dem Gefrierpunkt gehalten wird, schnell angenehme Temperaturen erzeugen. Und ich habe auch noch genügend Reserve, um evtl. das unisolierte Fahrerhaus mit zu heizen, durch das ich ja in meine Kabine einsteigen muß und deren zweite Sitzreihe als Stauraum genutzt werden wird.

    Was die Beheizung des Dieseltanks angeht, da kann ich den anderen nur zustimmen: viel problematischer als der Tank sind die Tankleitungen und vor allem der Filter - erst wenn die gedämmt und beheizt sind, macht es Sinn, sich über eine Tankbeheizung Gedanken zu machen. Und hier würde ich lieber eine gedämmte Kiste um den Tank bauen und dann Warmluft hindurch leiten, ansonsten hst Du um die Heizleitungen im Tank zwar vielleicht flüssiges Diesel, an den eiskalten Tankwänden aber ausgeflocktes Diesel.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 1. Dezember 2017 um 15:04

    Hi Tommy,

    so, ich habe jetzt einfach einen neuen Thread für Deine Leerkabine-auf-dem-Wasser-Idee aufgemacht, denn dann ist es leichter, darauf zu anrtworten...

    Im Großen und Ganzen kann ich mich in Deine Idee einfühlen - vorne ein großer Wohnteil, hinten der mehr private Teil. Allerdings würde ich den Schlaftrakt ganz nach hinten verlegen, damit die Schränke auch bei 'belegtem' Schlafzimmer zugänglich sind. Außerdem kann man dann das Bett ausziehbar gestalten, so daß man auch eine 2*2m große Lümmelwiese realisieren kann und sich dennoch den Schrankzugang nicht verbaut. Und Du hast etwas mehr Abstand zum Wohnraum, d.h. evtl. etwas mehr akustische Entkopplung, wenn schon jemand wach ist und ein anderer noch schlafen will.
    Vielleicht wäre es dann auch noch sinnvoll, Bad und Schrankraum zu tauschen, denn meist geht's abends durch das Bad ins Bett und nach dem Aufstehen auch zuerst ins Bad...

    Was ist das große blaue Feld backbordseitig? Planst Du eine Badewanne ein? Falls ja, kostet Dich eine Füllung 1/3 Deiner Wasservorräte. Und irgendwie durch die Wanne in die Werkstatt??? Die sollte auf jeden Fall nicht quer im Raum stehen. Falls das Blaue wirklich eine Badewanne sein soll, bietet sich die verlegung des Schrankbereiches auf die Backbordseite wirklich an, weil Du dann nicht aus dem 'Schwarzbereich' Werkstatt durch den 'Sauberbereich' Bad durch mußt...

    Weiteres im Laufe der hoffentlich entstehenden Diskussion...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 30. November 2017 um 13:50

    Hi Tommy,

    wenn Du aus Deinem Beitrag den Beginn eines neuen Threads machen würdest, würden wir diesen Thread nicht mißbrauchen - und dann hätte ich da schon so einige Fragen und Ideen... ;)
    Grundsätzlich: von wo steuerst Du Dein Boot bei schlechtem Wetter?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • XXXL-Kabine

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 29. November 2017 um 13:32

    Hi Peter,

    Zitat von nunmachmal

    Das muss noch in den Raum, hinten an die Wand. Der Monteur flucht ein bisschen. Normalerweise wird ihm im Keller ein großer Raum zur Verfügung gestellt. Links der Warmwasserspeicher, rechts die Heizung.


    Dein Monteur soll sich nicht so anstellen - das ist doch eine Turnhalle, die er da zur Verfügung hat! In meiner Hütte sind auf 3,6m² ein 1000l-Pufferspeicher, ein 80l- und ein 30l-Ausgleichsbehälter, Heizungssteuerung und -Pumpen, eine Lüftungsanlage zur Wärmerückgewinnung, eine Abwasserhebeanlage, die Elektro-Haushaupt- und eine -Nebenverteilung sowie der Hauswasseranschluß, früher auch noch eine richtige Telefonanlage realisiert. Und ich kann mich immer noch in dem Raum umdrehen!

    Zitat von nunmachmal

    Im Bad ist die Duschwanne auch an ihrem Platz. War etwas problematisch, da die angedachte Version nicht Rollstuhl geeignet war und nun der Abfluss für das neue System verlegt werden musste. Da war dann schon ein Querträger, welcher die Rümpfe zusammen hält.


    Ach pillepalle! Die Bedeutung eines solchen Querträgers wird doch hoffnungslos überbewertet. Das Ganze ein bißchen mit Bindfaden und Panzertape zurecht macgywert, und das hält für die Ewigkeit!

    Schön zu sehen, daß es auch bei dem Projekt weiter geht!
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Aufbau Frisch- und Grauwassertank

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 24. November 2017 um 11:06
    Zitat von campo

    Die Tanks mit Diesel und Wasser füllen sind +/- 1000kg und macht 10% von dein Fahrzeuggewicht. Man fühlt kaum ein unterschied beim Fahren mit 12T.


    Hi Campo,
    meine Erfahrungen mit dem Feuerwehrfahrzeug sagen da etwas anderes. Aber ok, da liegt der Tank auch deutlich höher (vom Rahmen bis hoch zum Dach) und ist größer, so daß die 'Schwappwirkung' deutlicher ist bei einem nahe am Boden flach eingebauten Tank. Aber nicht umsonst heißt es bei uns "Fahrten mit nicht völlig gefülltem oder geleerten Tank sind zu vermeiden."

    Zitat von Stoppie

    Alle drei Tanks (Frisch-, Grau-, Fäkal-) werden, wie bei Gode_RE, quer zur Fahrtrichtung eingebaut.


    Damit ergibt sich natürlich die größte 'Schwappwirkung' in der (für ein Umkippen) empfindlichsten Richtung. Ein Schwappen nach vorne beim Bremsen bedeutet nach meiner Ansicht nur eine starke Belastung der Tank-Frontwand sowie der Tankbefestigung. Ob das auf das Fahrverhalten aber eine Auswirkung hat? Keine Ahnung.

    Zitat von Stoppie

    Beim Fäkaltank (ca. 200 Liter) bin ich noch nicht sicher, ob die Öffnungen der Schwallwand nicht von dem Dreck verstopfen (Zerhackertoilette)


    Keine eigenen Erfahrungen da keine Zerhackertoilette. Aber: die Schwallwände in meinem ehemaligen MaBu (flache 300 Liter-Edelstahltanks) waren dergestalt, daß auf den Boden einfach ca. 20cm breite Dreiecke (oder Bleche? Ich weiß es nicht mehr genau) mit 5cm Abstand dazwischen nebeneinander eingeschweißt waren und ein kurzes Stück dahinter versetzt das gleiche noch einmal.
    Und in ÜLö war im FW-Tank (PE o.ä.) im Boden ein Keil eingeformt, der aber ca. 5cm von den beiden Wänden entfernt geendet hat, so daß hier das Wasser problemlos durch laufen konnte.
    In beiden Fällen waren die Schwallwandöffnungen also mind. 5cm breit und tankhoch - die verstopfen denn eher nicht mehr ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Aufbau Frisch- und Grauwassertank

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. November 2017 um 14:06
    Zitat von holger4x4

    Wolfgang, du kommst ja auf Ideen :D Kleben die Tupperdosen denn wirklich vernünftig? Da ist doch soviel Weichmacher drin, dass ich da Bedenken hätte.

    Derzeit ja! Über die Dauerhaltbarkeit kann ich leider noch nichts sagen... ;)
    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Sitzbezug erneuern

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. November 2017 um 14:05

    Was für eine Unterschied! Toll gemacht!

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Fußbodenaufbau mit FB-Heizung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 23. November 2017 um 11:41

    Hi Picco,

    ich bin Deinem Link aus einem der ersten Beiträge dieses Threads jetzt einmal gefolgt - ich glaube wirklich, daß das gut funktionieren wird.
    Aber was für mich absolut gegen eine Fußbodenheizung spricht, ist die Erfahrung aus einem meiner alten Womo's - da hatte ein Vorbesitzer es geschafft, eine rund 1,5cm tiefe Schmarre in den Laufboden zu praktizieren. Welche schwere Kiste ihm da mit der Ecke zuerst auf den Boden gefallen ist, weiß ich nicht - aber wenn da ein Heizungsrohr drunter gewesen wäre, wäre der ganze Boden durchweicht gewesen.
    Ok, ich habe viele Wasserschäden im Haus gehabt und bin deshalb vielleicht ein bißchen empfindlich, aber wenn ich ein wasserfestes Wohnmobil baue, baue ich mir keinen Risikofaktor in Form einer WW-Heizung in den Boden ein!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Fußbodenaufbau mit FB-Heizung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. November 2017 um 17:33

    Hi Campo,

    vielleicht ist für Dich (oder auch andere) ein Fußbodenheizungskonzept ganz anderer Art von Interesse: als ich aus meinem kleinen Duschbad ein ausgewachsenes Bad machen wollte, stand ich vor dem Problem, daß ich nur in etwa einem Drittel der neuen Badfläche den Estrich aufreißen wollte. In den übrigen 2/3 der Fläche liegen die Schlangen, die jetzt zur Hälfte im Schlafzimmer und zur Hälfte im Bad liegen. Und da ich nicht das Schlafzimmer auch noch einer Estrich-Operation unterziehen wollte, mußte eine Lösung her, die auf kleiner Fläche viel Wärme abgeben kann: dieses Heizrohrsystem! Davon habe ich so um die 2,5m² in Knauf FE80 Fließestrich verlegt (bei einer Badgröße von knapp 9m²) und es ist immer muckelig warm - und das, obwohl durch diesen Raum den größten Teil der Abluft des ganzen (wegen Schlaf- und Arbeitszimmer mehr oder weniger ungeheizten) Dachgeschosses in die Wärmerückgewinnungsanlage gesogen wird. Die Wärmeabgabe pro Fläche ist enorm, ohne daß eine Vorlauftemperatur über 30/32°C notwendig wäre.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

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