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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Möbelbau

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 16:02

    Hi Wolfgang,

    Krabbe hat schon die Begründung meines Vorschlags mit der Möbelverschraubung an verklebten Winkelleisten genannt: die mögliche Reparatur- und evtl. Modifikationsmöglichkeit.

    Was die Gewichtsersparnis durch die Holzrahmenbauweise angeht, so würde ich mir wirklich überlegen, ob ich darauf verzichten würde. Du hast mir in der PN zwar Deine derzeitigen Gewichte genannt, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem Du mit jedem Gramm geizen mußt - garantiert! Es muß ja nicht gleich so weit gehen wie bei Krabbe, der ja sogar auf die U-Schienen an der Wand den Holzwurm losgelassen hat (sprich Loch an Loch gebohrt hat).

    Gute Erfahrungen haben wir mit dem Ölen von Holz gemacht - umweltfreundlich, leicht aufzufrischen und mit einer Betonung der natürlichen Holzstruktur.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Möbelbau

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 13:33

    Hallo, Wolfgang,

    zu 1: Sandwichplatten vertragen keine punktuelle Krafteinleitung, sprich keine Verschraubung o.ä., nur flächige Krafteinleitung, z.B. durch verkleben. Also könnte man z.B. Alu- oder Kunststoff-Winkelprofile an die Wand kleben und an die dann senkrecht von der Wand wegstehenden Winkelseiten die Möbel verschrauben. Krabbe hat das Problem sehr edel gelöst: er hat U-Schienen aus Holz an die Wände geklebt und in diese die Möbelwande eingeschraubt.

    zu 2: es kann immer einmal zu Undichtigkeiten im Wassersystem kommen. Das Wasser würde sich dann im doppelten Boden sammeln. Also: wasserfestes Holz (wasserfest verleimte Multiplex-Platten) oder Alu verwenden.

    zu 3: leicht und belastbar, dennoch mit harter Oberfläche sollte der Laufboden sein - also empfiehlt sich hier ebenfalls eine Multiplexplatte, evtl. aus Birke, möglicherweise mit einer verklebten PVC- oder Linoleumbahn obendrauf.

    So zumindest würde ich es machen
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Wohnmobil mit Filter serienmäßig ??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 13:18

    Hallo, Kathleen,

    absolute Sicherheit läßt sich mit keinem Filter und keinem Desinfektionsmittel der Welt erreichen. Dann müßte man Wasser destillieren und anschließend chemisch gereinigte Mineralstoffe wieder hinzufügen. Arzeneimittelrückstände u.ä. wirst Du anders nicht los - deshalb findet man diese Rückstände ja auch im normalen Trinkwasser.

    Man kann also nur versuchen, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Und ich denke, mit einem guten Filter (Seagull ist durch Promobil vor Jahren getestet und für gut befunden worden, ist in den Fliegern der Lufthansa und zur Wasseraufbereitung in UNO-Projekten im Einsatz) verringert man das Risiko schon ganz erheblich! Und wenn Du noch sicherer gehen willst, kombiniere chemisch-/physikalische und mechanische Reinigung, sprich Filter plus z.B. Silberionen oder Filter plus UV-Bestrahlung.

    Außerdem: Hygiene ja - Keimlosigkeit nein! Das menschliche Immunsystem muß etwas zu tun haben, damit es im Falle eines Falles auch weiß, was es tun soll - man darf es nur nicht dauerhaft (über-)fordern. Wenn Du für diese These einen Diskussionspartner brauchst, gebe ich Dir die eMail-Adresse meiner Frau, die kann ein Lied davon singen und weiß mittlerweile eine Mange über diese Thematik!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Gibt es eigentlich noch 4x4 Kasten?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 12:39
    Zitat von bumifri

    - Ford Transit 4x4 : Eventuell doch, aber bislang fast keine Info !

    Wo hast Du diese Info her? Bislang sind alle meien Anfragen bei Ford negativ beschieden worden...

    Was Deine Technikfragen angeht, da muß ich komplett passen...

    Übrigens: im Ausland (mind. Australien) gibt es auch den Mitsubishi Canter und den Toyota Dyna, in Spanien auch den Nissan Cabstar als 4x4 - vielleicht läßt sich davon ja einer importieren...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Wohnmobil mit Filter serienmäßig ??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 12:32

    Hallo, Kathleen,

    willkommen im Forum! Den im LT-Forum angesprochenen Thread hier im Forum hast Du bestimmt gelesen, sonst wärest Du wohl nicht hier gelandet, oder?

    Ich verstehe das von Dir beschriebene englische Konzept nicht so ganz. Wird bei jedem Fahrzeughalt das Regenfaß aus dem WoMo gerollt, um es von aussen anschließen zu können, und danach wieder reingeholt? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
    Grundsätzlich wäre ein Filter, den das Wasser vor der Einlagerung im Tank schon sinnvoll - Keime, die nicht im Tank sind, können sich auch nicht vermehren. Allerdings kommen immer einige Keime durch und wenn das Wasser bei entsprechenden Temperaturen einige Tage im Tank steht, werden auch aus diesen wenigen Keimen viele. Eine Nachfilterung ist also in jedem Falle sinnvoll. Und wenn man schon einen leistungsstaren Nachfilter hat, braucht man dann noch den Vorfilter?

    Außerdem hat der Vorfilter einen großen Nachteil: er reduziert die Durchflußgeschwindigkeit des zufließenden Wassers und verlängert dadurch die Betankungszeit. Im Normalfall kein Problem - aber wenn ein halbes Dutzend WoMo's hinter dir wartet, auch endlich die eigenen Tanks befüllen zu können, ist man schnell nicht mehr so entspannt (ist mir einmal bei dem Betanken meines 300-Liter-Tanks aus einem besseren SaniStations-Rinnsal so gegangen).

    Also: der Vorfilter ist bestimmt nicht schädlich - aber er reicht m.E. nicht aus. Ein guter Hauptfilter, der das Wasser, was Du momentan brauchst, entkeimt, ist m.E. sinnvoller.

    Aber vielleicht sehen andere das anders...

    Viele Grüße
    Lerrkabinen-Wolfgang

  • Verkaufsangebot Daily 40-10 4x4, Bj. '99

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 12:15

    Carlos hat mir auf meine Frage geantwortet: er verkauft das Fahrzeug so schnell wieder, weil er seine Frau mit diesem Fahrzeug vom wohnmobilen Leben überzeugen wollte, damit aber gescheitert ist.
    Auch auf den Preis habe ich ihn angesprochen - er vergleicht seinen Wagen aber mit einem Unimog, und die liegen in anderen Preisklassen.

    Ich habe ihm hier im Forum einen eigenen Account eingerichtet, leider hat er sich aber (bislang) nicht selbst gemeldet...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kondenswasserbildung in der Wand?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 12:07

    Hallo, Danny,

    ich muß mit Erklärungen leider passen, sonst hätte ich mich schon gemeldet. Raten könnte ich vielleicht:
    Kondenswasser fällt an Stellen an, die kälter sind als die (feuchtigkeitshaltige) Luft. Im (geschlossenporigen) Schaum kann es kein Kondenswasser geben (wo sollte auch die Feuchtigkeit her kommen?), nur an der Innen- oder Aussenseite.
    Meiner Ansicht nach kann das Wasser also nur von aussen kommen - und bei der großen Menge nur von einer großen Fläche - z.B. in Form von Tau auf dem Fahrzeugdach. Vielleicht ist oben am Fahrzeugdach eine Stelle, wo Wasser vom Dach hinter die (nicht flächig verklebte) Alu-Winkelprofile gelangen kann, dann zwischen Sandwichplatte und Winkelprofil herunterläuft und an den Nietlöchern austritt.
    Aber wie gesagt, das ist nur geraten...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Was braucht alles Gas??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 11:44

    Hi, Franz,

    schau einmal auf der Homepage von Truma nach - dort findest Du die drei Heizungstypen beschrieben. Eigenartigerweise fallen mir keine anderen WoMo-zugelassenen Gasheizungshersteller ein...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Unterschiede Sandwich-Schaum

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 09:01

    Hallo, Forum,

    immer wieder liest man von den unterschiedlichen Schaumarten in den Sandwich-Wänden: PU-Schaum, RTM-Schaum, Styrodur, Styrofoam etc.
    Ich weiß nicht genau, was sich hinter den einzelnen Begriffen verbirgt und wie sich die Schäume hinsichtlich Wasserfestigkeit, Stabilität, Wärmedämmung und Gewicht unterscheiden.

    Hat jemand von Euch Informationen hierzu?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Was braucht alles Gas??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Oktober 2006 um 08:42
    Zitat von pico

    Gibts da ne gute Addresse, wo man evt auch gebrauchte bekommt?

    Klar: eBay!
    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Was braucht alles Gas??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Oktober 2006 um 18:34

    Hallo, Pico,

    zurück zu Deiner Frage. Du wirst aus den bisherigen Antworten herausgelesen haben, daß es vier große Anwendungsbereiche für Gas im WoMo gibt: Heizung, Warmwasser, Kühlschrank und Kochen. Die größten Energiefresser sind dabei die Heizung und die Warmwasserbereitung. Bei uns hat zwar eine 11kg-Flasche für mehr als drei Wochen Norwegen gereicht, allerdings hatten wir auch ein ordentlich gedämmtes Fahrzeug. Bei Dir wird sehr viel mehr Gas für die Heizung benötigt werden, da sich ein Kastenwagen nur mit extremem Aufwand ordentlich dämmen läßt. Das heißt aber auch, daß Du eine ordentliche Heizleistung brauchst, mit einer 2.4kW Truma-Heizung wirst Du bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und der von Dir angedachten geringen Wärmedämmung wohl nicht hinkommen. Ich würde also wohl eine Trumatic E 4000 andenken, evtl. auch die Trumatic S. Sollte der Wunsch nach Warmwasser bestehen, ist die Trumatic der C-Serie eine tolle, platzsparende Angelegenheit. Die Trumatic C600x hat auf jeden Fall genügend 'Dampf', um dein Wägelchen in relativ kurzer zeit aufheizen zu können; d.h. wenn Du in der kalten zeit einmal länger Zeit nicht im Wagen bist, kannst Du die Temperatur auf gassparende Frostschutztemperaturen stellen, wenn Du dann kommst, wird die Heizung kurz voll aufgedreht und bald ist der Wagen wohlig warm.

    Grundsätzlich ist der Einsatz von zwei Gasflaschen zu empfehlen, sonst passiert nämlich wirklich, was ich in einem anderen Beitrag bereits geschrieben habe: das Gas geht zum ungünstigsten Zeitpunkt aus und Du sitzt im Kalten.

    Ohne Deine Koch-, Wasch- und Heizgewohnheiten zu kennen, würde ich sagen, daß Du mit zwei 5kg-Flaschen auch bei Temperaturen bis knapp über dem Gefrierpunkt eine Woche durchhalten könntest.

    Die Gasinstallationen muß m.W. mit fest installierten Metallrohren durchgeführt werden, nur innerhalb des Gaskastens sind bis zu 40cm Gummischlauch zugelassen. Wie das mit dem Anschluß mobiler Gaskocher ist, kann ich allerdings nicht sagen.
    Mit etwas handwerklichem Geschick ist die Verlegung nicht sooo kompliziert, und da vor Inbetriebnahme sowieso eine Gasprüfung durchgeführt werden muß, stellt man auch rechtzeitig fest, ob man gepfuscht hat... Und nach den Erfahrungen bei unserem Hausbau traue ich persönlich den 'Fachleuten' auch nicht mehr mehr zu als mir selbst...
    Aber das mußt Du selbst entscheiden.

    Und noch etwas, schlechte Wärmedämmung sorgt nicht nur für hohen Gasverbrauch, sie läßt auch ein Wohlfühlen im WoMo nur schwer zu. Deshalb solltest Du - wenn die Wände gedämmt sind - vor die Fenster noch Wärmedämmfolie (Luftpolsterfolie o.ä.) hängen.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Vorstellung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Oktober 2006 um 15:40

    Mir fällt da zu den Schaumstoffteilen noch etwas ein: wir haben in unserem WoMo die Schaumstoffmatratzen 'rausgeworfen und statt dessen diese aufblasbaren Velours-Gästebetten eingesetzt, dadrauf kommt dann eine ordentliche Bettdecke als Unterlage, um Schweiß aufnehmen zu können. Vorteil: läßt sich obtimal an das Körpergewicht anpassen (wir sind halt wasserbettenverwöhnt) - und leicht!

    Solltest Du, Stefan, evtl. einen Kompressor in Deinem Pinzi haben, könntest Du leicht jeden abend solche Matratzen aufblasen und sie morgends zusammengelegt irgendwo verstauen. Die Sitzpolster könnten dann auf optimalen Sitzkomfort ausgelegt werden und Du müßtest keine zusätzlichen sperrigen Schaumstoff-Puzzleteile für das Bett irgendwo unterbringen...

    Nur 'mal so als Idee...
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Der neue SCAM als Familenmobil?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Oktober 2006 um 12:44

    ... und ich dachte immer, nur die deutschen Politiker wären mit Spezialgehirnen für verwundene, dem Normalbürger nicht nachvollziehbare Logik ausgestattet - hier soll ja auch ein WoMo auf LKW- oder Omnibus-Basis nach den Abgasgrenzwerten von PKW's besteuert werden...

    Mitleidvolle Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Widerstandswerte bei Eberspächer Mini regler?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Oktober 2006 um 12:38

    Hi, Danny,

    ich kenne jetzt das Innenleben Deiner Heizung nicht, aber es ist zwar richtig, daß Du mit dem Drehregler einen gewissen Widerstandswert einstellst - der steht aber für die Soll-Temperatur und die Heizungssteuerung entscheidet dann, ob ein Betrieb auf Stufe 1, 2 oder 3 nötig ist, aus der Differenz des Thermostatwiderstandes und des Einstellreglerwiderstandes (ganz grob abstrahiert).
    Du müßtest also den Widerstand des Thermostaten beispielsweise bei (kühler) Raumtemperatur ausmessen, dann einen vergleichbar großen festen Widerstand anstelle des Thermostaten einsetzen und könntest dann über den Regler die Heizung hart auf Stufe 1 oder 2 zwingen. Wenn Du dann die Umschaltung zwischen Thermostat und Festwiderstand über einen Schalter/Relais realisierst, kannst Du sogar problemlos zwischen beiden Betriebsarten umschalten...

    Natürlich funktioniert das ganze nur, wenn die Steuerung so einfach aufgebaut ist und nicht irgendwie digitale Elektronik für die Meßwertaufnahme verwendet wird...

    Hilft Dir das ein wenig weiter?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Was braucht alles Gas??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 1. Oktober 2006 um 23:53

    Hi, Christianus,

    ich stimme Dir zu - eine Dieselstandheizung ist recht laut. Allerdings gibt es m.W. Nachschalldämpfer (zumindest für die Eberspächer in meinem Opel), die die akustischen Äußerungen deutlich mindern sollen.
    Der Stromverbrauch ist allerdings wirklich ein Problem - in meinem vorherigen PKW hat mir die Standheizung die Batterie innerhalb einer Nacht leer gesaugt...

    Abr was die unisolierten Fenster im Transit angeht: die Wände sind genauso wenig isoliert, hier muß also auch etwas getan werden. Ich gehe davon aus, daß auch einige Fenster verschlossen werden sollen und die anderen durch ausstellbare oder schiebbare Acrylfenster ersetzt werden sollen. Ansonsten dürfte auch eine Truma C6000 bei Temperaturen um 0°C so ihre Probleme haben...

    Aber dazu müßte Pico vielleicht etwas genauer schreiben, was er mit dem Fahrzeug denn so vor hat - reines Sommer- und Übergangszeit-Fahrzeug oder auch im Winter oder in kalten Regionen?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Mal wieder Schiebeluke aus dem Schiffbau

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 1. Oktober 2006 um 23:43

    Hi, Danny,

    ich habe in meinem Alkoven eine Vetus-Schiebeluke (100*80cm) aus 12mm Acrylglas. Unter den Lukenausschnitt kann ich eine weitere Acrylplatte schrauben - die Schiebeluke kann ich dann zwar nicht mehr bedienen, aber das ist im Winter wohl auch nicht soooo nötig.
    Darunter kann ich dann noch eine versilberte Luftpolsterfolie knöpfen. Ich habe das zwar bislang noch nicht selbst testen können, aber nach Angaben des Vorbesitzers ist die Wärmedämmung dadurch so gut, daß es weder zu einem Gefühl eines Kälteeinbruchs noch zu nennenswertem Kondenswasseranfall kommt.

    Ach so, die Luke ist bei mir im Fahrzeugschein eingetragen - obwohl ich keine Wellenlinie gefunden habe. Der TÜV ist somit kein Problem...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Was braucht alles Gas??

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 1. Oktober 2006 um 13:01

    Hallo Franz/Pico,

    Gas kostet Platz - so eine 11 kg Flasche hat schon ein gewisses Volumen und ist garantiert genau dann leer, wenn es so richtig kalt ist. Also braucht Du zwei Flaschen (evtl. 2*5kg), aber das kostet noch mehr Platz. Vielleicht solltest Du Dir überlegen, vielleicht doch lieber eine Diesel- oder Benzin-Warmwasser-Standheizung (je nachdem, womit dein Transit fährt) einzubauen und den Brennstoff dann aus dem Fahrzeugtank zu entnehmen. Die Heizung erzeugt Dir warmes Wasser und über einen Wasser-Luft-Wärmetauscher heizt sie auch Deinen Innenraum.
    Ein kleiner Spirituskocher zum Kochen und eine Kompressorkühlbox, und Du hast auch alle Bereiche abgedeckt - kannst aber alles kostensparend selbst machen. Wenn Du in beiden Fällen mobile Lösungen wählst, kannst Du die Geräte sogar vor dem Fahrzeug bzw. anderweitig verwenden...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Der neue SCAM als Familenmobil?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 27. September 2006 um 12:45

    Ich liebe dieses Forum! Es ist einfach eine Supersache, daß hier auch echte Fachleute Aufklärungsarbeit betreiben. Vielen Dank, Erich - da waren wieder einmal in paar neue Fakten für mich dabei!

    Viele Grüße und bitte weiter so
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: auf mich macht es einen extrem guten Eindruck, daß Du, Erich, unter Deinem Firmennamen schreibst. Leider brauche ich keinen Extremkletterer - für meine Bedürftnisse reicht ein VW T5 4motion...

  • was macht die ernormen Preisunterschiede bei Leerkabinen aus

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 27. September 2006 um 05:04

    Hallo, Andreas,

    zuerst einmal ein Willkommen!

    Dann: Krabbe hat das schon gesagt - der eine Anbieter wird Äpfel angeboten haben, der andere Birnen.
    Als ich vor einigen Jahren kurz vor dem Kabinenbau stand und Angebote eingeholt habe, gab es Preisabweichungen von Hersteller zu Hersteller im Bereich von rund 20%. Allerdings haben alle den genau gleichen Forderungskatalog erhalten und Abweichungen habe ich genau herausgerechnet (z.B. bot der eine Anbieter nur eine 08/15-Tür an, der andere die von mir gewünschte Tür mit 5-fach Verrieglung und Überbreite).

    Und was den Möbelbau angeht, da kommen je nach Verarbeitungsart und Material leicht Unterschiede von 100% und mehr heraus. Hier mußt Du also ganz genau vergleichen, was angeboten wird bzw. einen ganz detaillierten Forderungskatalog erstellen.

    Viele Grüße
    Leerkabnen-Wolfgang

    P.S.: kein Leerkabinen-Hersteller kann zaubern - stark unterdurchschnittliche Preise würden mich vorsichtig machen, sonst geht es Dir am Ende wie Timo mit seiner Kabine der heute nicht mehr existierenden Firma Huckepack - die ist ihm an mehreren Stellen auseinander gerissen...

  • Der neue SCAM als Familenmobil?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 27. September 2006 um 04:55

    Hallo, Peter,

    ein bißchen muß ich Dir widersprechen: die Starrheit eines Rahmens ist nicht nur durch seine Massivheit bestimmt, sondern in erster Linie von seiner Form. Geschlossene Hohlprofile wie bei den meisen 3.5-Tonnern sind sehr viel starrer als offene Rahmen (z.B. in Form eines Doppel-T), wie sie u.a. im Mercedes Vario verwendet werden/wurden. Schau Dir einmal die Verwindungsversuche von dj und seinem Vario an - da siehst Du, wie 'weich' ein offener Rahmen sein kann... Versuche das gleiche einmal miteinem Sprinter - der gibt garantiert Pfötchen (sprich hebt ein oder gar zwei Räder ab).

    Ich kenne den neuen SCAM nicht gut genug, um mir hier eine Stellungnahme erlauben zu können, aber ich gehe davon aus, daß er dem Vario nicht nachsteht.

    Übrigens Knalli: stelle Dir einmal vor, dj hätte eine durchgehende integrierte Kabine auf seinen Vario gesetzt oder eine teilintegrierte Kabine fest mit dem Fahrerhaus verbunden - kannst Du Dir vorstellen, welche Wahnsinnskräfte da an der Kabine arbeiten?!?

    Generell gilt: ein Fahrzeug außerhalb seines geplanten Einsatzgebietes einzusetzen, bedeutet immer ein Risiko. Wenn ich einen Kastenwagen mit offenen Schiebetüren durch extremes Gelände jage, gibt irgendetwas schließlich nach.
    Wenn ich einen bewußt verwindungsfähig gebauten Geländewagen (wie den SCAM) starr mache, bedeutet das ebenfalls Kräfte, für die das Fahrzeug nie konzeptioniert war. Und irgendwann werden diese Kräfte ihren Tribut fordern.

    Ich denke, dj's Vario ist ein gutes Beispiel, wie man ein Geländefahrzeug planungsgerecht verwendet und dennoch ein komfortables Schneckenhaus bekommt: durch eine entsprechend gelagerte, auf dem Rahmen bewegliche Kabine, die nirgendwo starr mit dem Aufbau in Verbindung steht. Ein Faltenbalg muß die Relativbewegungen von Aufbau und Fahrerhaus im Durchgangsbereich aufnehmen.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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