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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Wärmeausdehnungskoeffizienten

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 4. Januar 2008 um 03:13

    Hallo, Ihr Lieben,

    ich habe mir gerade Gedanken gemacht zu der Wärmeausdehnung der verschiedenen in meiner geplanten Kabine zum Einsatz kommenden Materialien. Dabei bin ich auf diese tolle Seite gestoßen. Die dortigen Angaben habe ich für die interessanten Materialien anderweitig bestätigt gefunden.

    Für mich überraschend ist, daß die Wärmeausdehnungskoeffizienten für Alu und GfK (Daten von einem GfK-Profilhersteller) ähnlich sind mit etwa 0.020-0.024mm/mK; Polystyrol hat aber einen Koeffizienten von 0.07mm/mK, also rund das Dreifache.
    Bei meiner Kabine mit einer Kantenlänge von etwa 2m und geplanten Einsatzzielen, die in Temperaturbereichen von -10..+50°C liegen, würde das heißen, daß sich die Aussenhaut der Kabine - egal ob GfK oder Alu - um 2m * 60K * 0.02mm/mK, also um 2,4mm ausdehnen würde, der Schaum zwischendrin aber um 8,4mm. Differenz: 6mm!
    Noch schlimmer: der Wärmeausdehnungskoeffizient von Holz (Eiche) beträgt nur 0.008mm/mK, meine Multiplexplatten würden sich also bei 60° Temperaturdifferenz nur um rund 1mm ausdehnen!

    Jetzt sind GfK bzw. Alu und EPS-Schaum aber trotz ihres massiv unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten tausendfach miteinander zu Sandwichplatten verklebt und das ganze hält. Sind die ganzen Überlegungen also an den Haaren herbei gezogen?

    Und wenn ich eine GfK- oder Alu-Aussenhaut habe, warum muß ich mir dann Gedanken um Kleberschichtdicken zwischen Sandwichplatten und Profilen machen, die doch den (annähernd) gleichen Ausdehnungskoeffizienten haben?

    Klar scheint mir nur zu sein, daß sich Holz und EPS nur ganz schlecht vertragen, also lieber auf Holzeinlagen verzichten und die Stabilität (in meinem Fall insbesondere bei dem Durchgang und der Heckklappe) durch aufgeklebte Alu- oder Stahlprofile erhöhen...

    Ich muß doch irgendwo einen Denkfehler gemacht haben, bei dem Wert, der allenthalben auf passende Kleberdicken gelegt wird: *grübel* Könnt Ihr mir helfen?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 4. Januar 2008 um 03:01

    Vielen Dank, Ihr zwei,

    da muß ich wohl doch einmal nach einem Druckluftkompressor schauen.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Minimum Höhe Wassertank

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 16:29
    Zitat von gregor4x4

    Ich glaube die Sache mit den Luftkanälen unter dem Tank könnte schwieriger sein als das mit dem Rohr.

    Glaube ich nicht: es reicht ja, einfach den Tank auf ein paar Holz- oder Kunststoffleistchen zu stellen. Bei 10cm Tankhöhe ergibt sich ja kaum Gewicht pro cm² (1kg/100cm² = 10g/cm²), das hält dann auch ein dünner Tankboden locker aus.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 16:26

    Noch eins: sollte ich mich doch für Sika als Kleber entscheiden (bzw. zum Winkelleisten aufkleben) - reicht da so eine einfache elektrische kartuschenpistole wie diese hier? Ich habe keinen Druckluftkompressor, deshalb fallen die Druckluftkartuschen wohl aus - es sei denn, jemand macht mir klar, daß es mit Druckluft vieeeel einfacher geht als mit Akku...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Minimum Höhe Wassertank

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 15:08

    Ich muß nocheinmal nachfragen:
    werden Tisch und Bänke höher gesetzt, um Platz für dan Wassertank zu schaffen oder befindet sich schon jetzt ein bislang ungenutzter Platz unter dem Tisch, in den Du den Tank einlassen willst?

    Was hältst Du davon, den Tank um ein paar Millimieter anzuheben und auch links und rechts ein paar Millimeter Luft zu lassen? Dann könntest Du in den Zwischenpoden vorne Warmluft einleiten und hinten in die Kabine hinauslassen, so daß der ganze Tank von warmer Luft umflossen werden kann? Ich denke, dann hättest Du keine Frostprobleme, da die Kälte gar nicht groß an den Tank herankommen kann... Ok, Du verlierst noch etwas Höhe, aber ich mag Tanks, die so wenig Undichtigkeiten wie möglich haben können...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kofferaufbau mit Alu profilen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 14:50

    Hallo, Max,

    meine ersten WoMo-Selbsbaupläne stammen von 1998. Kein Serien-WoMo hat damals meinen Vorstellungen entsprochen (was sich übrigens bis heute nicht geändert hat). Weil einfach auch keine Informationen zum Selbstbau zu bekommen waren und ich die Leerkabinen-Hersteller in ihrer Arbeit nicht einschätzen konnte, habe ich 1999 das Leerkabinen-Forum ins Leben gerufen.
    Mittlerweile weiß ich, das eigentlich alles zu machen ist. Entweder mit einer Menge Kleingeld oder einer Menge Zeit. Auf jeden Fall aber mit einem Haufen Energie und viel, viel Planung.

    Seit damals habe ich viele Erfahrung mit 'fast passenden' gebrauchten Mobilen (Karmann Distance Wide, jetzt MaBu Individualkabine) gesammelt und habe meine Pläne modifiziert: Größe wurde zugunsten von Alltagstauglichkeit reduziert, die 3.5t-Grenze zu einer Absolutgrenze etc. Auch die Familienentwicklung hatte darauf einen erheblichen Einfluß: so eine Kabine baut man für mindestens 10 Jahre, ich gehe eher von 20 Jahren aus. Insofern ist die Überlegung 'was muß ich machen, damit ich auch in 20 Jahren noch mit dem Grundriß und den Möglichkeiten der Kabine leben kann' viel wichtiger, als die genau Art der Realisierung. Meine Hubdachkabinenpläne habe ich jetzt seit zwei oder drei Jahren, erst jetzt fange ich mit den Detailplänen an. Dafür bin ich mir aber sicher, daß die Kabine meine Vorstellungen auch in Zukunft erfüllen wird.

    Thomas' Anregung ist alles andere als blöd - sich das nötige KnowHow anzueignen, um selbst Hand anlegen zu können, ist eigentlich mit Geld nicht aufzuwiegen. Für Dich sind Wohnkabinen anscheinend Neuland - wenn ich Dir etwas raten darf, dann hole Dir nach und nach zwei oder drei gebrauchte Fahrzeuge, fahre damit ein paar Jahre und lerne, was Dir wirklich wichtig ist. Theorie ist eine Sache, aber Praxis eine ganz andere. Und wenn man viel Geld und Zeit in ein Projekt gesteckt hat, ist es echt saublöd, wenn man damit nicht zufrieden ist. Unser 'Dicker' (der MaBu) efüllt unsere Vorstellungen zu mehr als 90% - mehr als jedes andere Fahrzeug, das wir fertig gesehen haben. Aber die fehlenden 10% sorgen dafür, daß wir es im Herbst wohl abstoßen werden.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: es geht mir keinesfalls darum, Dir Dein Hobby abspenstig zu machen - beileibe nicht. Aber vielleicht möchte ich Dich zu einer Fokusverschiebung anregen: vom 'wie realisiere ich es' zum 'wie ganz genau sind meine Vorstellungen'...

  • Plan TGM 13t 4x4 unter 7 m

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 14:29
    Zitat von Thomas Frizen-Fischer

    Als wirklich supergute Alternative kann ich Dir nur raten, dich mit der Fa. Almanric Plastk in Sinzig am Rhein in Verbindung zu setzen. Die bauen aus 1 mm dickem schwarzen Kunststoff Tanks auf Maß mit allen gewünschten Füll- und Ablassöfnungen, mit Ecken und Winkeln drin, wie Du es brauchst.


    Dem kann ich nur zustimmen - allerdings verwenden die m.W. [i]1 cm[/url] starkes Material. Der Tank, den die mir zusammengeschweißt haben, hat kaum mehr gekostet als ein Standardtank, war dafür aber perfekt eingepaßt. Und hat, solange ich den Karmann hatte, keine Probleme bereitet.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    ... wobei die Schwallbleche ja nicht unbedingt dem Schutz des Tanks dienen, sondern verhindern sollen, daß hin und her schwappendes Wasser den Wagen ebenfalls 'hin und her schwappen' läßt. Deshalb würde ich ab einer bestimmten Länge/Größe darauf nicht verzichten.

  • Kofferaufbau mit Alu profilen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 13:53

    Hi Max,

    schon wieder ein Verweis auf Moser. Hier siehst Du, daß einer genau das gemacht hat.

    Aber eine 2,4*4m-Kabine wirst Du niemals auf einen Pickup bekommen, selbst ein T5 ist dafür zu klein. Da must Du schon eher in die Größenordnung der Sprinter/Ducato gehen.

    Und noch eins: Sandwichplatten werden nicht verschraubt, sondern verklebt. Das hat eine flächige Belastung zur Folge anstelle der punktförmigen bei Verschraubungen. Schrauben würden ruck-zuck herausreißen, Verklebungen halten dagegen Tonnenlasten.

    Was den TÜV angeht - wenn Du eine Absetzkabine baust und die als Ladung deklarierst, ist der TÜV komplett außen vor. Da bist nur Du (dann aber voll und ganz) verantwortlich. Willst Du eine TÜV-zugelassene Kabine bauen, so brauchts Du eine individuelle Abnahme, da solltest Du Dir einfach einen TÜV'ler Deines Vertrauens suchen und mit ihm das Projekt durchsprechen. Grundsätzlich ist aber auch hier ein Rahmengestell nicht unbedingt notwendig. Manchmal wird ein solches in die Bodenplatte integriert, manchmal wird ein solches als Hilfsrahmen unter die Kabine geklebt und mit dem eigentlichen Rahmen verschraubt. Der eine nimmt Stahl, der andere Alu, der dritte Holz. Da gibt es aber so viele Ansätze wie Kabinenbauer...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Minimum Höhe Wassertank

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 13:27

    Es ist immer wieder unglaublich, auf welche Ideen man hier im Forum triftt...

    Zitat von gregor4x4

    Ich hab jetzt noch gar nichts zu meiner Idee Frostfreihaltung gehört. Erwartet haber ich eigentlich alles von >So ein Schmarren oder ja klar macht fast jeder :lol::o:shock:


    Die Frage ist: was ist in Deinem Fall ein Zwischenboden? Ist dieser in irgend einer Form - z.B. hindurchführende Heizungsrohre - temperiert und vor allem gut isoliert? Dann wäre die Warmluftdurchführung durch Deinen Tank gar nicht notwendig. Das Wasser muß ja nur am gefrieren gehindert werden, und das dürfte bei einer Doppelbodenkonstruktion (wenn man nicht gar zu großen Mist baut) automatisch erfüllt sein.

    Liegt Dein Zwischenboden allerdings relativ schlecht isoliert irgendwo zwischen dem Rahmen, dann wird das Warmluftrohr auch nicht viel helfen. Beim Übergang Luft->Wasser bekommst Du nicht viel Wärme übertragen (man korrigiere mich, wenn ich falsch informiert bin). Wenn Du irgendwo - z.B. bei der Halterung des Tanks - kräftige Kältebrücken hast oder der Tank flächig an einer schlecht isolierten Wand anliegt, verlierst Du hierüber wahrscheinlich mehr Wärme, als Du bei Deiner Konstruktion hineinbekommst.

    Also: wie sieht Dein Zwischenboden aus?

    Ansonsten: inzwischen sieht Deine Tanklösung sehr gut aus. manchmal darf man seinen Senf einfach nicht zu einem Beitrag geben und denen das Wort lassen, die sich bei dem Thema auskennen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kofferaufbau mit Alu profilen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 13:14

    Hallo, Max,

    was Deine komplizierten Profile angeht, da habe ich eine einfachere Lösung: es gibt genau solche Doppel-U's u.a. bei Moser Verkaufsfahrzeuge, nämlich hier ganz unten.
    Allerdings würde ich an Deiner Stelle zu fertigen Sandwichplatten greifen (z.B. denen hier) - die sind auch nicht nennenswert teurer als die von Dir geplanten Wandmaterialien, Du sparst Dir aber die ganzen Verstrebungen und jede Menge Arbeit. Nebeneffekt: die ganze Geschichte wird deutlich leichter als die von Dir angedachte Konstruktion - und das Gewicht ist eines der größten Probleme beim Kabinenbau, gerade wenn Du an einen Pickup als Basis denkst.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: ich bin gerade selbst dabei, mir meine Kabine zusammen zu planen und stehe deshalb gerade mit Moser in Kontakt, daher die Links auf deren Seiten. Du findest solche Profile und Platten aber auch bei anderen Kabinenherstellern.
    P.P.S.: es gibt natürlich auch Sandwichplatten mit Alu-Aussenhaut anstelle von GfK...

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Januar 2008 um 10:58
    Zitat von hwk

    ...Eventuell mache ich mir hier einen Satz Gedanken zu viel;

    Lieber im Vorfeld 1000 Gedanken zuviel gemacht (ich glaube, ich bin schon bei Gedanke Nummer 10.000), als im nachhinein festgestellt, daß man sich einen zu wenig gemacht hat!

    Zitat von hwk

    aber wie sieht die Stabilität der Seitenwand während der Fahrt aus. Durch die Strömung sollte sich hier eigentlich ein Unterdruck einstellen, der zur Ausbeulung der Seitenwand führen kann. Hier würde ich einen Querriegel vorsehen, der während der Fahrt für ausreichende Stabilisierung sorgt und auch Schwingungen vorbeugt (die letztendlich zur Materialermüdung führen können).

    Ich nehme an, Du meinst die Seitenwände der Oberschale? Nun, mir ist klar, daß ich sie im hinteren Teil irgendwie fixieren muß, z.B. durch den genannten Bolzen, den ich an der hinteren Unterkante der Wände montieren will und der in entsprechende Aussparungen einer an die untere Seitenwand im Eckbereich montierte Aufnahme gleiten soll. Bei 2m Wandlänge sehe ich auch wenig Probleme mit dem Unterdruck durch den Fahrtwind. Hoffentlich habe ich recht...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Ausbau Möbelkoffer

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 16:50
    Zitat von FraBer

    ...Bis Bodenheim soll auf jeden Fall der Zwischenboden drin sein damit wir dieses Jahr dann mit der im letzten Jahr schon angekündigten Großbaustelle aufschlagen können. Also Wolfgang halt schon mal einen Platz frei.

    Schon reserviert :wink:

    Aber schön zu sehen/hören, daß es nach einem kurzen 'Zwischenstop' bei Dir weiter geht! Ich hoffe, Dein Jobwechsel steht Deinen WoMo-Plänen nicht im Wege? Das wäre nur zu schade, wo Du den Wagen doch anscheinend in einen 'besser-als-neu-Zustand' versetzt!

    Liebe Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 16:36
    Zitat von Martin

    ... Wie willst du eigentlich das Vierkantrohr mit den beiden Multiplexhauptträgern verbinden? Das ist ja eine eher wichtige Verbindung, da ja die Hauptbelastung bei abgesattelter Kabine über den Boden, über die Multiplex-Hauptträger, über die Formrohre und dann über die Stützen weitergeleitet wird. (oder eher über die Außenwand?)...


    Hi, Martin,
    die Multiplexhauptträger wären wahrscheinlich gar nicht notwendig, wenn der Schaum druckfest genug wäre. Aber da die meisten Leerkabinenhersteller zur Verstärkung der Stellen, an denen die Verschraubung stattfindet, Hölzer einbauen, wird das wohl schon seinen Grund haben. Die Breite der Träger habe ich nur so groß gewählt, damit ich hinsichtlich des Basisfahrzeugs flexibel bin. Tragende Funktion haben diese Träger aber nicht - schon gar nicht, weil sie direkt über den Rahmenträgern des Basisfahrzeugs liegen.

    Und die Kraftverteilung bei abgesatteltem Fahrzeug wird in erster Linie über die geplante 12mm Multiplex-Bodenplatte und die Wände gehen, die auch auf dem Vierkantrohr aufliegt.
    Ich muß allerdings auch sagen, daß diese kleine Kabine nicht zur 'Bewohnung' in abgesatteltem Zustand geplant ist. Die Batterie für diese Kabine wird am Basisfahrzeug Platz finden, und auch die (Diesel-)Heizung wird ohne den Tank des Basisfahrzeugs nicht funktionieren. Insofern ist die Statik bei dieser Kabine eher unkompliziert.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 16:18

    urologe:
    Aufgrund der oben offenen Bauweise und der teilweise langen freitragenden Verbindungen (Heckbereich) habe ich Sorgen, daß die Kabinenwände während der Fahrt wegen mangelnder Stabilisierung durch ein Dach arbeiten. Hätte ich hier nur verklebten Schaum, könnte das ganze über kurz oder lang aufgeben. Dem möchte ich durch Verwendung eines stabileren, schlecht wärmeleitenden und wasserresistenten materials entgegen wirken. Daher die Idee mit den wasserfest verleimten Multiplexplatten (wenn schon Holz in den Wänden, dann so unempfindlich wie möglich).
    Aber gerade aufgrund der unterschiedlichen Materialien bin ich mir nicht sicher, was die beste Verklebungstechnik ist und deshalb dieser Thread. Im Augenbliuck tendiere ich übrigens zu durchgehender Körapur-Verklebung mit anschließender Verschraubung der Multiplex-Teile.

    Martin:
    So kurz nach Neujahr lasse ich den Körapur-Leuten lieber noch etwas Anlaufzeit, deshalb habe ich per Mail angefragt...

    @all:
    wie unten gezeigt könnte die Oberschale aussehen. Die gesamte Rückwandplatte würde unter der Dachplatte hängen, die Randprofile der Heckklappe würden dann um 25mm seitlich überstehen und mit zwei Dichtunggummis gegen die Schmalseiten der Seitenwände abdichten. Die Seitenwände würden an den Seitenwänden des Unterteils stabilisiert, indem inch unten einen Zapfen anbauen würde, der beim Ablassen des Hubdaches in entsprechende Aufnahmen, die an die Unterteil-Seitenwände geklebt sind, gleiten würde.
    Die Heckklappe ist so lang, daß sie über die gesamte Höhe des Kabinenunterteils geht und somit das offene Kabinenunterteilheck verschließt.

    Ach ja, noch eins: das Dach wird unter der äußeren GfK-Schicht eine Multiplexplatte bekommen, damit ich genügend Stabilität bekomme, um entweder Zurrschienen oder eine Reling anzubringen - manchmal ist es auch bei großem Kofferraum noch sinnvoll, die Möglichkeit zur Dachboxmontage zu haben.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 14:46

    Hallo, HWK,

    schon wieder ich...

    Das Verkleben von Siebdruckplatten ist ja etwas aufwendiger - ich dachte aber auch, der Unterschied zwischen Siebdruck und Multiplex ist nur die Beschichtung?!?
    Ich muß wirklich noch einmal in den Holzhandel...

    Und was den Kleber angeht, da habe ich gerade einmal bei Kömmerling angefragt.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 14:01

    Hi, HWK,

    auf einen Alukern wollte ich verzichten wegen mangelnder Verbindungsfähigkeit (in die offenen Stirnflächen der Rohre lassen sich Schrauben so schlecht eindrehen, auch sind die notwendigen Klebermengen für eine haltbare verbindung gigantisch :wink: ) und hoher Wärmeleitfähigkeit.

    Eine Tischlerplatte ist doch eigentlich eine stabverleimte Platte mit einer dünnen, in Querrichtung aufgebrachten weiteren Platte oben und unten. Eine Multiplexplatte ist doch davon noch eine Steigerung - statt 3 verschiedener Holzlagen habe ich 9, 11 oder noch mehr. Die müßten sich verzugsmäßig doch noch besser verhalten, oder? Außerdem ist durch den höheren Leimanteil wohl eine bessere Wasserfestigkeit erreichbar.

    Aber anderes Thema: es muß nicht unbedingt Sika zum Verkleben der Wände sein, Körapur wäre für den Zweck wohl nicht schlechter. Gelten dafür andere Verkleberegeln?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 13:25

    Hallo Halbgott und Bald-Guru (noch 42 Beiträge :wink: ),

    das mit dem Verziehen der Multiplexplatten hatte ich bei einem selbstgebauten Schrank auch schon bemerkt, allerdings habe ich das darauf geschoben, daß die verwendeten Sperrholzplatten nicht wasserfest, sondern nur 'normal' verleimt sind. Danke für den Hinweis, da muß ich vielleicht im Holzhandel noch einmal nachfragen.

    Was das Hart-PU bzw. die Plastikprofile angeht - ich habe diesen hinteren freitragenden Querbalken mit 1,6m Länge, und bei rund einem Drittel der Länge wäre der Auflagepunkt 'meines' Stockbettes, d.h. da würden rund 21kg drauf lasten, beim Umdrehen auch einmal mehr... Ist das Hart-PU dafür stabil genug bei einem angedachten Querschnitt von 50*26mm? Ich kenne das Zeugs nicht...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Detailplanung Hubdachkabine - Teil 1: Kabinenwände

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 2. Januar 2008 um 12:41

    Hallo, Ihr Lieben,

    so, das neue Jahr ist da, und damit tritt mein Kabinenprojekt in die heiße Phase: langsam geht es bei mir an die Deteilplanung. Jetzt könnte ich die Hilfe von erfahrenen Selberbauern gebrauchen, um die genauen Maße der einzelnen Wandteile fest zu legen. Als Diskussionsgrundlage findet Ihr das Bild des 'auseinander gefallenen' Kabinenteils unten. Die Wände werden dabei rd. 30mm stark (26mm Styrodur bzw. wasserfest verleimte Multiplexplatte + 2* GfK), der Boden soll unten eine 2mm GfK- oder 6mm Multiplexschicht bekommen, darauf 30mm Dämmung bzw. Streifen von Multiplexplatte, darauf wiederum eine durchgehende 9mm oder 12mm Multiplexplatte.

    Da ich auf seitliche 'Ausleger' am Rahmen (bzw. einen Hilfsrahmen) verzichten möchte, muß die Kabinenbefestigung über die serienmäßig vorhandenen Anschläge am Rahmen befestigt werden; dazu habe ich zwei Streifen aus wasserfest verleimtem Sperrholz (Multiplex) vorgesehen, der so breit gewählt wurde, daß ich sowohl an die Befestigungspunkt des Ford Transit als auch die des VW T5 herankomme.

    Grundsätzliches: da der untere Kabinenteil oben offen ist (er wird ja von dem späteren Hubdach geschlossen), habe ich an allen Seitenwänden im oberen Bereich eine Streifen aus Multiplexplatte vorgesehen, die ich bei Fertigstellung miteinander verkleben und verschrauben will, um die notwendige Stabilität zu erreichen.
    In Vorder- und Rückwand ist dieses Querbrett nur 50 mm hoch, um maximale Durchgangshöhen zu erzielen. In den Seiten habe ich 75mm gewählt, damit die späteren Fensteroberkanten sicher unter der Unterkante des hochgefahrenen Hubdaches zu liegen kommen (sonst hätte ich gewisse Schwierigkeiten, die Fenster auf zu bekommen). Für die Überlappung zwischen Ober- und Unterteil gehe ich übrigens von 50mm aus, das ist genügend wür eine dauerhaft eingebaute Bürstendichtung und einen manuell einzulegenden Dämmstreifen.
    Meine Fragen: wird sinnvollerweise zwischen den Kanten zweier aufeinander treffender Seitenwände ein Spalt (1mm? 2mm? mehr?) gelassen, der dann mit Sika großzügig zugeklebt wird oder versuche ich die Wandteile preß aufeinander zu kleben? Falls ersteres: lasse ich die Multiplexstreifen um die Spaltgröße überstehen, um sie mit Holzleim zu verkleben und preß zu verschrauben oder lasse ich hier auch einen Spalt und verschraube die Leisten erst nach der Aushärtung des Klebers?

    Ein ähnliches Problem stellt sich bei dem eingelassenen Vierkantrohr, das ich für die Aufnahem der Stützen vorgesehen habe. Preß einbauen oder mit Spalt, um unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten abmildern zu können? Übrigens: das Vierkantrohr ist bewußt links und rechts 3mm länger als der Boden, da ich ja noch Aussenwinkelleisten anbringen werde und das Vierkantrohr bis an deren Aussenkanten gehen soll.

    Die Rückwand soll übrigens eine maximal breite Öffnung erhalten, damit ich die Kabine im Alltag als Kofferraum sinnvoll nutzen kann. Da deshalb hier kaum noch Wand stehen bleibt (gerade soviel, um die Hubstützen vernünftig montieren zu können), habe ich die Rückwand komplett aus Multiplex geplant, wobei die Verbindung zwischen senkrechten Wandteilen und der oberen Quertraverse gedübelt und geschraubt wird, um hier ein starres Gebilde zu erhalten. Außerdem wird die Quertraverse noch mit einer aufliegenden Metallwinkelleiste verstärkt, da ich auch eine Ecke des geplanten oberen Stockbetts daran 'aufhängen' muß.

    Ich bin gespannt, ob Ihr meine Pläne in der Luft zerreißt oder ob sie Euch sinnvoll erscheinen und ob Ihr mir meine Fragen beantworten könnt.

    Viele Grüße
    Euer Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: hat übrigens zufällig jemand Maßzeichnungen von Seitz oder Bonocar-Fenstern, die er mir zumailen könnte? Auf der entsprechenden Dometic-Seite ist ein Fehler, der verhindert, daß man sie laden kann...

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  • Bucher Duro 4x4S Prototype

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 31. Dezember 2007 um 03:31

    Hallo, Ice/Serge,

    willkommen im Forum! An und für sich habe ich nichts dagegen, wenn sich auch gewerbliche (oder wie in Deinem Falle quasi-gewerbliche) User im Forum tummeln, sofern sie (und das ist bei Dir ja wohl der Fall) mit dem Thema Wohnmobilbau etwas zu tun haben und sich maßgeblich aus diesem Grunde hier betätigen.
    Allerdings möchte ich Dich bitten, in Deiner Signatur auf Deinen Backround aufmerksam zu machen.

    Ansonsten, was die Signalraketen angeht: wenn wir auf Klettersteigtour in den Dolomiten unterwegs sind, haben wir auch immer welche dabei - nicht überall hat man Handyempfang, und da können solche Raketen doch manchmal ganz hilfreich sein.

    Der Duro ist ja ein eher seltenes Fahrzeug - wie sieht es denn da mit Ersatzteilversorgung und Reparaturfähigkeit in den nördlichen Ländern aus?

    Soweit ich weiß, ist der Duro ja mehr oder minder für die schweizerische Armee entwickelt worden - Fahrkomfort stand da ja bestimmt nicht im Pflichtenheft. Wie fährt man in so einem Fahrzeug die 1000 und mehr Kilometer bis zur Fähre? In zwei Etappen mit einer Übernachtung darin, wie wir es mit unserem LT machen?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Al 28

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 31. Dezember 2007 um 03:21

    Hallo, Micha,

    zuerst einmal auch Dir ein herzliches Willkommen im Forum.

    Ich weiß jetzt nicht, welche Zielgebiete und Temperaturen Du bei Deinen zukünftigen Touren anvisierst, aber der Al28 ist ja (m.W.) alles andere als gut gefedert, d.h. Bodenunebenheiten werden in einem hohen Maße an den Aufbau weiter gegeben. Die Bauwagen, die ich so kenne, sind aber für solche Belastungen in keinster Weise ausgelegt, die würde es ziemlich bald regelrecht zerreißen, sobald Du einmal längere Strecken auf holperigen Untergründen zurücklegen willst.
    Auch in Sachen Wärmeisolierung ist ein Bauwagen eine einzige Katastrophe, da hast Du jede Menge Arbeit mit dem isolieren. Und wenn ich mir die Bauwagen in unserer Straße so anschaue, ist da mit Rostschutz auch nicht viel gemacht worden, d.h. Du müßtest dies noch nachholen, da Dir sonst der Aufbau unter der Dämmung (Stichwort 'Kondenswasser') wegfault.

    Kurz und gut (oder für Dich eher schlecht): ich würde mir keinen Bauwagen auf die Pritsche setzen, zu viele gravierende Punkte sprechen m.E. dagegen...

    Vielleicht wäre ein Verkaufsanhänger (z.B. wie die von Moser) eine bessere Wahl, wobei ich auch hier Stabilitätsprobleme beim Einsatz in rauhem Gelände sehe. Am ehesten wären noch gewerbsmäßige Kühlkoffer vorstellbar, die sind i.d.R. sehr robust...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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