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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundriss

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. Dezember 2018 um 12:11

    Hi Rookie,

    für mich wäre auch Dein neuer Grundriß nicht geeignet - was aber nicht heißt, daß er nicht zu Dir passen würde...

    1. Flözen in der Sitzgruppe: wenn Du das Hubbett runter läßt, ist die Sitzgruppe nicht mehr wirklich zu benutzen - also beide Bewohner entweder im Bett oder recht 'strack' stizend auf den Dinettensitzbänken. Ganz ungünstig, wenn es einem nicht gut geht: ich zumindest brauche dann besonders viel Platz um mich herum, d.h. meine Freundin neben mir - sonst gerne gesehen - ist dann eher quälend. Aber da bei Dir dann die Sitzecke verbaut ist, gibt's für den 'aktiven' Partner keine Alternative als auch ins Bett zu kriechen.

    2. Viel Raum für wenig Aufenthaltszeit
    In der Naßzelle seid Ihr vielleicht eine halbe Stunde pro Tag, Waschmaschine/Trockner kommt im Schnitt vielleicht auf eine ähnliche Nutzungshäufigkeit. Den Durchgang zum Fahrerhaus benutzt Ihr vielleicht mal während der Fahrt, beim Bewohnen aber ganz selten. Ähnliches gilt für den Eingangsbereich, auch wenn Du da eine Arbeitsplattenvergrößerung vorsiehst. D.h. ein gutes Drittel Deines zur Verfügung stehenden Wohnraums benutzt Du weniger als eine halbe Stunde pro Tag. Das empfinde ich als äußerst suboptimal

    3. Viele nicht mehrfach genutzte Bereiche
    Gerade wenn man viel Zeit in der Kabine verbringt, ist es besonders wichtig, den zur Verfügung stehenden Raum optimal auszunutzen - d.h. wenn möglich mehrfach belegen. Waschmaschine und Trockner (übrigens keine gute Idee, die ohne Raum in die Wand einzuplanen, die Vibrieren und Wackeln nämlich recht heftig bis hin zur Beschädigung des Umfeldes) könnten z.B. bei Nichtbenutzung der Dusche in dieser geparkt werden und zur Duschnutzung in den Durchgangsbereich zum Fahrerhaus geschoben werden - den braucht man dann nämlich nicht unbedingt, sofern man noch durch die Aufbautür gehen kann.
    Wir haben das Waschbecken herausnehmbar und stehen bei Waschbecken- oder WC-Benutzung in der Dusche, der Raum der Dusche ist also als Dusche, als Waschplatz und teilweise zur WC-Nutzung verwendet - so kommen wir bei 110*80cm auf eine üppige Dusche von rd. 75*75cm und haben dennoch Platz bei 'normaler' Naßzellennutzung.

    4. Deckenhoher Schrank direkt neben der Sitzgruppe - für mich undenkbar. Da bekomme ich Beklemmungsgefühle! genauso direkt neben der Spüle ein hoher Schrank - das macht das Hantieren an der Spüle bzw. dem Küchenzeilenstreifchen sehr zu einer Quelle für blaue Flecken. Spüle und Kocher sind auch sehr weit auseinander - da sind Unfälle vorprogrammiert: Du spülst Gemüse ab, willst es in den Kochtopf schmeißen, mußt also über den Gang damit, es tropft... Sabber auf dem Boden und Ausrutschgefahr....

    5. Küche total verzettelt
    Für mich wäre wichtig, daß Kühlschrank, Spüle, Kochfeld und zumindest eine kleine Arbeitsfläche dicht beieinander sind - unsere Küche hat etwa 1,4m Breite, links eine kleine Abstellfläche, dann der Kocher, größere Arbeitsfläche, Spüle, kleine Ablage - und dann noch eine klappbare Erweiterung. Unsere Küchenarbeitsplatte haben wir in rückenschonender Höhe von 99cm, da bleibt untendrunter genügend Platz für zwei 40cm breite Stauschränke unter dem Kocher und der Spüle sowie fast 60cm für den Kühlschrank; obendrüber sind Hängeschränke. Die zweite Arbeitsfläche ist bei uns dann der Tisch.

    Also bei dieser Art Grundriß würde ich die Waschmaschine/Trockner-Kombi verschiebbar in die Dusche packen, ausziehbar in den Gang zum Fahrerhaus. Der deckenhohe Schrank käme auf die Fahrerseite nach vorne, dahinter die Tür, rechts angeschlagen - beides zusammen ist etwa genauso lang wie Deine Naßzelle. Dir stünde also der gesamte Bereich hinter der Dusche für Küche mit halbhohen Unter- und Hängeschränken und Wohnraum zur Verfügung - damit kann man etwas anfangen!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: wie groß sind Deine Ersatzräder? 35cm Doppelboden und Uk Fenster rd. 1m über Fußboden sorgen für gut 130cm Platz für die Räder unter dem Fenster! Und wenn die Ersatzräder immer dabei sind, wäre auch ein 'Heckbürzel' in Räderbreite über den Rädern - ahnlich wie Lothar das hier gemacht hat - denkbar - Das Bett könnte dann entsprechend in die Breite wachsen, vielleicht reicht's am Ende für Längsschläferbetten im Heck, was noch Platz für Hängeschränke über den Sitzbänken ließe... Längsschläferbetten sind sowieso ein Traum...

  • Permanent im Bus/LKW/Transporter wohnen?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 6. Dezember 2018 um 15:57

    Hi Lukas,

    auch von mir ein Willkommen im Forum!

    Zum dauerhaft-drin-leben würde ich ebenfalls nicht zu einem 3,5-Tonner greifen - allerdings gibt es z.B. den VW LT auch als LT55. Der hat eine größere Nutzlast als mancher 7,5-Tonner und hat gegenüber diesen einen gravierenden Vorteil: ein niedriges Fahrerhaus. Es wäre also kein Problem, auf das Fahrerhaus einen Alkoven zu setzen, so daß Du die Bettfrage ganz einfach gelöst hättest. Und wenn das Bett vor die eigentliche Kabine kommt, kann die Kabine selbst entsprechend kürzer werden - bzw. bei gleicher Länge mehr Lebensraum lassen.

    Ich hatte eine MaBu-Kabine auf so einem LT55; mit 2,2m Innenbreite und ich glaube 4,5m Innenlänge kam ich auf eine Gesamtlänge von unter 6m. Um die 300l Wasser (im frostsicheren Bereich), großer Doppelbodenbereich, 120l Gastank (oder sowas) unter dem Wagen, große Haushaltsdusche etc. waren schon für eine größere Autarkiezeit gedacht, für eine Person hätte das locker ausgereicht.

    Allerdings: zum Fahren war das nicht wirklich etwas: 92PS hatten mit den 5,5t ganz schön zu kämpfen. Und am Strand habe ich mich mit der schwachen Leistung fest gefahren: nur 'rausruckeln' hat mir geholfen, aber das ging dann zu Lasten der Kupplung...

    Kurz: alte, schwachbrüstige Fahrzeuge haben auch so ihre Nachteile. :( Ich bin nicht sooo der Schrauber und habe den Wagen deshalb am Ende an einen Schrauber abgegeben. Soweit ich weiß, fährt der Wagen (Bj. 84, Aufbau 91) heute immer noch.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Verstärkungen an Fenster notwendig?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2018 um 16:07

    ... fein Multimaster (oder ähnliche Oszillationswerkzeuge)

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Grundriss

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 5. Dezember 2018 um 10:56

    Hi Rookie,

    hast Du Dir einmal ein Bild der Seitenwände gemacht? Im Bereich des Doppelbodens bleiben fahrerseitig wenig und beifahrerseitig fast gar keine festen Wandteile mehr - alles ist mit Klappen zugepflastert. Das dürfte der Stabilität absolut abträglich sein!

    Dann hast Du einen 380l Abwassertank ganz hinten - das ist auch auf einem Laster eine unschöne Position, insb. wenn der Tank nur halbvoll ist und das Wasser wunderbar herumschwappen kann.

    Um Deinen Grundriß nicht ganz auf den Kopf zu stellen, würde ich ihn spiegeln: Sitzecke hinten, Dusche vorne. Vorteile:
    - zusätzliches Fenster in der Sitzgruppe => (für mich) massiver Gewinn an Wohnkomfort: ich stehe meist fluchtsicher mit der Schnauze Richtung Straße, da ist dann hinten meist die schönere Aussicht.
    - Tisch braucht kein Staufach, d.h. Du hättest eine Durchlademöglichkeit von einer Seite der Kabine bis zur anderen in Höhe des Dopplebodens
    - Gewicht von Frisch- und Abwassertank schwerpunktgünstig zwischen den Achsen

    Ansonsten: die Beifahrerseite ist mehr oder minder durchgehend zugebaut - das drückt auf's Wohngefühl. Und die Sitzecke ist nur beidingt 'schlechtfettertauglich'. Hier einmal ein erster Gegenvorschlag:

    Waschmaschine und Trockner wandern ins Bad - das schafft im Wohnbereich ordentlich Platz. Gegenüber von WM/TR kommt das WC, dazwischen die Dusche. Da das Waschbecken nur benötigt wird, wenn nicht geduscht wird, könnte ein Klappwaschbecken (oder so ein herausnehmbares wie bei mir) verwendet werden. Vom Fahrerhaus in den Aufbau muß man dann halt durch die Dusche gehen.
    Hinter die Dusche kommt rechts und links ein deckenhoher Schrank, dafür sind im restlichen Teil nur noch Hängeschränke (und Sitzgruppe/Unterschränke) verbaut. Stichwort Sitzgruppe: die könnte etwas größer weden - bei nichtgebrauch der Aufbautür könnte man sich dann sogar in voller länge auf die beifahrerseitige Sitzbank flözen.
    Übrigens: je nachdem, was in den Stauraum unter der Sitzgruppe soll, könnte man die Sitzbänke oberhalb des Laufbodens als Auszüge o.ä. in den Wohnraum gestalten, damit man mehr Stauraum während des Bewohnens zur Verfügung hat - wenn's regnet oder schneit will man vielleicht nicht unbedingt raus, um eine Konservendose zu holen....

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    Bilder

    • IMG_20181205_154731.jpg
      • 336,06 kB
      • 1.318 × 2.180
  • FM2 - Original Tür als Duschwand nutzbar?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 4. Dezember 2018 um 15:43

    Hi Klaus,

    Zitat von KlausU

    Wenn ich hier Fotos reinbekäme wäre es leichter zu erklären. :(


    Eine Anleitung, wie das geht, findest Du in den FAQs... ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • FM2 - Original Tür als Duschwand nutzbar?

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 4. Dezember 2018 um 10:45

    Hi,

    Christian's (MrMobma's) Hinweis mit dem Verzicht auf Silikon kann ich nur unterstützen - Silikon ist in der Regel essigvernetzt und greift Metalle an. Hier wäre etwas wie SikaFlex geeigneter, weil auf PU-Basis.

    Zu Deiner Türfrage: wie ist die Tür denn aufgebaut? Ich habe mir noch keinen Shelter sooo genau angesehen...
    Grundsätzlich kannst Du glatte Holzflächen auch gegen Wassereinwirkung recht unempfindlich machen, aber jede Bohrung ist ein Problem, da durch Kabinenbewegung über kurz oder lang jede Abdichtung geschwächt wird und Wasser einen so kleinen Kopf hat, daß es solche Schwächen ganz schnell findet. Und dauerhafte Wassereinwirkung auf Holz ist ziemlich destruktiv.... :roll:
    Wenn überhaupt, müßte m.E. eine Abdichtung (z.B. soetwas) auf die komplette Türinnenseite aufgezogen werden.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Iveco 65c18 mit Leerkabine

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 4. Dezember 2018 um 08:35

    Hi Jack,

    ich glaube, wenn ich eine Naßzelle wie Du hätte, würde ich gar nicht mehr vom Klo 'runter kommen!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Hauber gesucht...mit Allrad

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 3. Dezember 2018 um 09:21

    Link funktioniert nicht...

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • GFK-Sandwichplatten Lieferzeit

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 30. November 2018 um 14:06

    Hi Martin,

    falls Moser für Dich auch von Interesse ist: der hat (als ich meine kleine Kabine gebaut habe) auch nur die 'üblichen' Styrodurplatten verpreßt.

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: Kühlkofferhersteller? Wenn Du nichts ausßergewöhnliches willst, geht das manchmal recht flott.

  • Warmwasser über Solar

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 30. November 2018 um 09:48

    Danke!

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Warmwasser über Solar

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 29. November 2018 um 15:57

    Hi Willi,

    12 Liter Wasser mit 65°C gemischt mit 12 Litern 15°C kaltem Wasser ergibt so etwa 24l 40°C warmes Duschwasser. Und damit kommt man schon weit, insbesondere wenn der Boiler während der Dusch- und Abtrockenzeit mit bis zu 6kW nachheizt...

    Zu Deiner Faustformel: Wassermenge [in Litern] x Temperaturerhöhung [in °C] ~ Energiebedarf [in Wh]?
    Das würde dann bedeuten, daß ich (bei 12V) 1Ah benötigen würde, um die 12Liter des Boilers um 1° zu erwärmen oder 50Ah, um den Boilerinhalt einmal von 15°C auf 65°C aufzuheizen. Stimmt das? Solche Faustformeln liebe ich - sofern sie annähernd passen ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Frostschutz bzw. Warm Wasser

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 28. November 2018 um 16:49

    Hi Christian,

    so ganz verstehe ich Deine Argumentation nicht. Bastian hat einen 50Liter Tank - vermutlich flach gebaut, vielleicht 100cm *50cm*10cm. Selbst wenn der Tank direkt unter dem Kabinenboden sitzen und in diese Richtung keine Wärme verlieren würde, bliebe eine Fläche von 0,8m² Edelstahl in direkter Verbindung zur Umgebungsluft. Wenn die Außentemperatur unter 0°C sinkt, dann hast Du m.E. keine Chance, mit dem Heizungsabgas mehr Wärme in den Tank zu bekommen als dieser durch die große Fläche wieder abgeben kann. Um eine Isolierung wird Bastian m.E. nicht herum kommen. Ob es reicht, durch meine angesprochene gedämmte Kiste den Heizungsschlauch zu legen, bliebe auszuprobieren.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Frostschutz bzw. Warm Wasser

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 28. November 2018 um 11:52

    Hi Bastian,

    wenn Du den Tank nicht isolierst, wird die Abwärme von der Heizung höchst wahrscheinlich nicht reichen. Aber schon mit 2cm Armaflex (oder wie das Zeug heißt) kannst Du die Wärmeverluste so weit reduzieren, daß Die Heizung eine Chance hat. Das ist so ähnlich wie Schwimmen/Tauchen mit und ohne Neoprenanzug: einmal reicht Deine innere Wärmeerzeugung, um auch in Wasser von 18°C schwimmen zu können, im anderen Falle nicht.
    Also: zuerst dämmen, um Wärmeverluste zu reduzieren. Dann die Abgasleitung durch den Tank führen und zusehen, bis zu welchen Temperaturen das funktioniert.
    Sollte es sich bei dem Tank allerdings um einen FW-Tank handeln, würde ich versuchen, um den Tank eine isolierte Kiste zu setzen und die Abluft in den Bereich zwischen Tank und Kiste zu leiten - Wenn der Abgasschlauch im FW-Tank undicht würde, wäre das der Gesundheit nur bedingt zuträglich. :roll: In diesem Fall müßte der Abgasstrahl nur stark genug sein, um den Bereich zwischen tank und Kiste frostfrei zu halten, ich denke, das würde auch mit dem Abgas einer 2kW-Heizung funktionieren - ausreichende Dämmung voraus gesetzt.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zwischenfußboden Ausführung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 27. November 2018 um 17:19

    Noch etwas zu den durchgehenden Stegen im Doppelboden: mein Aufbau ist so, daß ich grob 3 Teilbereiche im Doppelboden habe: vorne, mitte und hinten. vorne und hinten sind Stauräume, die auch bei undichten Wasserleitungen, Pumpen oder Boiler nicht naß werden sollten. Alle Wasserleitungen zu Spüle und Bad befinden sich im mittleren Bereich, in dem im Boden auch zwei Abflußlöcher vorhanden sind, um evtl. anstehendes Wasser gleich ablaufen zu lassen. Nur beim Ablauf habe ich dieses Konzept nicht ganz durchhalten können, aber hier werde ich noch eine kleine Abdichtungswand einbauen.

    Die Höhe des Doppelbodens hat sich übrigens aus dem Höhenbedarf der verbauten Truma Combi ergeben: die befindet sich nämlich bestens zugänglich zwischen Küche und Bad unter dem Laufboden...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Möbelbau und -befestigung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 27. November 2018 um 10:06

    Sorry, Christian,

    das Thema braucht Zeit, um nichts falsch zu machen - falsch gemacht an dieser Stelle kann nämlich äußerst destruktiv enden. Und diese Zeit habe ich momentan nicht, deshalb kann ich Dir da nicht weiter helfen (würde aber gerne von deinen Überlegungen partizipieren ;) )...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Zwischenfußboden Ausführung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 26. November 2018 um 11:02

    Hi Stoppie,

    ich fahre zwar nun alles andere als ein Dickschiff, habe aber auch einen 36cm hohen Doppelboden und mir über Stabilität viele Gedanken gemacht. Bei mir bestehen die Stege im Doppelboden aus dem gleichen Sandwich wie die Kabinenwände. Sie sind nach unten, zu den Seitenwänden wie auch zu anderen Querstegen rundum mit 3mm Abstand gebaut und mit Sika eingeklebt. Das gleiche gilt für die Doppelbodenteile, die nicht als Klappen ausgeführt sind. Auf diese Weise habe ich eine weitere Stabilisierung der Kabine erreicht, ohne völlig auf Beweglichkeit der Teile gegeneinander zu verzichten.

    Erfahrung mit dieser Konstruktion habe ich noch keine, weil der Kabinenbau noch immer nicht abgeschlossen ist, aber ich gehe davon aus, daß ich so eine - zumindest für meine Kabine - optimale Konstruktion gefunden habe.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Möbelbau und -befestigung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 26. November 2018 um 10:46

    Hi Christian,

    mein T5 hat serienmäßig ein gut 20cm hohes C-Profil auf dem Rahmen, auf dem dann die Originalpritsche - oberhalb der Radkästen - montiert war. Diese 20cm wollte ich nicht verschenken, deshalb habe ich Pritsche und C-Profil 'entsorgt' (kann bei mir bei Interesse abgeholt werden :roll: ) und anstelle dessen einen Rahmen aus veschweißten 40*40*3mm (oder 4mm?) Alu-Vierkantrohren an den Serienaufnehmen fest mit dem Originalrahmen verschraubt. Darauf kommt dann bei bedarf eine (an den Radkästen ausgeschnittene) Siebdruckplatte als Ladefläche oder die Kabine. Der Boden der Kabine enthält ebenfalls einen Rahmen aus Alu-Vierkantrohren 30*30*3mm direkt über den Hilfsrahmen-Vierkanten, nochmals verstärkt dadurch, daß die Stege des Doppelbodens (immerhin 36cm hoch) auf den Kabinenboden-Vierkanten aufgeklebt sind.

    Allerdings ist die Kabine (TÜV-abgenommen) nur mit vier Schrauben auf dem Hilfsrahmen starr verschraubt, deshalb werden bei mir wohl auch Scherkräfte in die Kabine eingeleitet. Hier werde ich mir wohl noch etwas überlegen, um wenigstens ein paar Zentimeter (3-4cm würde vermutlich schon ausreichen) Flexibilität rein zu bekommen. Denn auch wenn der T5-Rahmen eigentlich verwindungssteif ist, ist er das nicht unter allen Bedingungen, wenn wir irgendwann einmal länger Richtung Osten oder Westen reisen wollen... meine momentanen Überlegungen gehen auch in Richtung Niederhalte-Federn o.ä.
    Aber das ist für mich noch Zukunftsmusik, momentan komme ich überhaupt nicht zur Kabine :(

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Möbelbau und -befestigung

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. November 2018 um 11:18

    Hallo Ischi,

    eine grundsätzliche Sache vorweg: der Unterbau der Kabine sollte so ausgelegt werden, daß möglichst keine Kräfte mehr in die Kabine gelangen. Bei Fahrzeugen mit 'weichem' Rahmen (z.B. Unimog) bedeutet das eine Hilfsrahmenkonstruktion mit flexibler Lagerung. Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß Du ein eher starres Fahrwerk haben wirst. Aber auch hier wäre eine Lagerung, die etwas nachgeben kann, für die Kabinenlebensdauer sehr hilfreich (weil ich momentan so wenig anderes tun kann, überlege ich auch, wie ich meine Absetzkabinenlagerung etwas flexibler gestalten kann - momentan ist sie sehr starr. Aber auch wenn auf diese Weise die Kabine maximal von Verwindungskräften entkoppelt wird - irgend etwas kommt immer mal durch. Aber dann können flexibel eingeklebte Möbel wieder einen Teil der auftretenden Kräfte absorbieren, die mögliche Belastung wird also weiter verteilt.

    Wichtig ist m.E. aber, die Verbindung zwischen Möbeln und Kabine möglichst großflächig auszuführen. Ich habe deshalb die Unterschrank-Seitenwände auf voller Länge auf etwa 3-5mm elastischen Kleber gesetzt. Auch die Wandauflager der Sitzbänke sind bei mir Alu-Winkelprofile, die ich mit 3-5mm Sika in voller Länge an die Wand geklebt habe. So war es schon in meinem ehemaligen Fahrzeug von MaBu, und der fährt auch nach über 200.000km immer noch mit unzerstörtem Aufbau herum...
    Übrigens: wenn Du in diese Winkelprofile Löcher bohrst und an die Sitzbankplatte an diesen Stellen Schrauben durch diese Löcher setzt, die nur locker mit einer selbstsichernden Mutter gehalten werden, kann die Sitzplatte noch etwas ausweichen...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Biete X-Treme Isolator 20mm

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 22. November 2018 um 11:00

    Hi Emanuel,

    mit der Vorstellung haben wir auch nichts gegen das 'mit-einem-Verkaufsangebot-ins-Forum-einsteigen' ;)
    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Verkauf - Bedarf daran ist bei uns im Forum immer mal wieder!

    Kommst Du aus dem Boote-Forum hierher ins Leerkabinen-Forum?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Wasser / Abwassertank brauche Tips

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. November 2018 um 13:59

    Hi Claus,

    zu der Bedeutung und der Verdrahtung der Tanksonden hat Christian (MrMomba) ja schon das Wichtigste gesagt; es wäre nur noch darauf hinzuweisen, daß die meisten herkömmlichen Control-Panels (z.B. von Calira) die entsprechende Ansteuerschaltung haben, um Frisch- und Abwassertank-Füllstände, Batteriespannung etc. anzeigen und viele Funktionen (Licht, Pumpe u.ä.) schalten können.

    Was die Anschlüsse angeht, so suche einmal nach 'tank schlauchanschluß' - da findest Du viele Versionen.
    Was ist oben, was ist bei Deinem Abwassertank unten? Wenn die im Bild linke Seitenwand 'oben' wäre, dann müßte die große Öffnung Zulauf oder Revisionsöffnung (Gewinde? Durchmesser?) und die Öffnung rechts vorne der Ablauf sein. Wofür der Anschluß rechts auf halber Höhe ist, weiß ich nicht. Ist die linke Seitenwand 'unten', wäre die große Öffnung Ablauf und die beiden kleinen Öffnungen mglw. Zuläufe aus Naßzelle und Küche....

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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