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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Leerkabinen-Wolfgang

Beiträge von Leerkabinen-Wolfgang

  • Wohnkabiene auf Subaru Baja

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 13:00

    Hi evo,

    die Übergangszeit ist also auch drin, d.h. man braucht schon eine Wärmedämmung, vielleicht aber keine Heizung, also einmal eine ganz grobe Abschätzung auf Basis von GfK-Sandwich, das eine relativ leichte Kabine mit etwa 7kg/m² Wandfläche ermöglicht:
    2* Seitenwand a 1,6m*1,9m + 1,5m*1m = 4,5m² => 63kg.
    Alkovenboden, -front, Kabinendach, -Rückwand, -boden, -front: (1,5m+1m+3,1m+1,9m+1,6m+0,9m)*1,4m = 14m² => 98kg
    Kleine, recht verwinkelte Kabine mit viel Kantenlänge => Winkelprofile mind. 100kg.
    Zusatzgewicht für Tür und 2-3 Fenster: 25kg
    Das macht nur für die Kabine schon einmal grob 300kg.

    Wenn Du jetzt noch 2 Fahrräder mit dem Träger mit ca. 50kg veranschlagst, den Beifahrer mit 60kg, so bleiben dir vielleicht 100kg Restzuladung, von der 25kg für eine Batterie abgehen, 20 für eine minimale Wasserkapazität, 20 für Toilette samt Inhalt, 2 Luftmatratzen mit zusammen 10kg, so bleiben Dir gerade 25kg - und Du hast noch keinerlei Möblierung, Klamotten oder Küchengerödel dabei.

    Kurz und gut: ich denke, Du wirst Deine Vorstellungen im möglichen Gewichtsbereich nicht umsetzen können. Auch wenn Du aus Sperrholz oder sonst etwas baust oder Dir möglicherweise sogar einen Alu-Rahmen selbst zusammen schweißen kannst, wirst Du m.E. nicht soviel leichter werden, daß Du mit 500kg Zuladung hin kommen wirst. Selbst 100kg Gewichtsersparnis an der Kabine wird Dir nicht viel weiter helfen, denn Möbel und Gerödel wiegen das locker wieder auf! Traurig aber wahr - meines Erachtens...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Wohnkabiene auf Subaru Baja

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 11:37

    Hi Volker,

    willkommen im Forum! Aber bevor wir Dir antworten können, brauchen wir wirklich mehr Info. Ich gehe von 1,6m Kabinenbodenlänge und 1,5m Alkovenlänge (welche Höhe ergibt sich bei 1,9m Kabinenhöhe) aus - ist das richtig? Einsatz nur im Sommer oder auch in der Übergangszeit oder gar im Winter? Welche Komfortansprüche (Kühlschrank, Tank- und Batteriekapazität, Heizung, Matratzen, Klamottenmenge etc.)? Wieviele Personen fahren mit? Was kommt noch an Ausrüstung hinzu (Skiausrüstung, Surf-/Tauchgerödel, Gleitschirm etc.)?

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

  • insolito zum zweiten

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 10:13

    Hi Stefan,

    was soll ich dazu sagen? Du hast in meinen Augen den perfekten Grundriß gefunden - hat eine gewisse Ähnlichkeit mit meinen Kabinenplänen, nicht wahr? Wenn irgendwann Insolito3 ansteht, kannst Du ja mit Insolito2 einmal bei mir anfragen...

    Grundsätzlich ist ein Frontlenker als WoMo-Basis natürlich ein Traum (wie ich an zwei LT1en selbst erfahren habe). Allerdings sind die evtl. etwas lauter als Haubenträger - und ich hatte immer Angst um meine Beine im Falle eines Auffahrunfalls.
    Der von Dir gewählten Sitzgruppenform trauere ich noch heute nach, die hatte ich in meinem allerersten Womo, einem Eura 625 HS-LS, und die ist mit 2-9 Personen einfach himmlisch! Wenn Du nicht selbst dran gedacht hast, würde ich ein seitliches Auszugsbrett in die vordere Sitzbank einbauen, um das Bett bis an die Tür verlängern zu können. Wer weiß, wozu sich eine Lümmelwiese von 2*2m noch so nutzen läßt... :oops:

    Wann fangt Ihr an? ;)

    Lieben Gruß aus Bodenheim
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 09:57

    Hi Briegel,

    das mit der Führung oben habe ich mir auch schon überlegt. Allerdings hätte ich dann eine metallene Wärmebrücke direkt von Aussen in den Wohnbereich. Und da der rest der Kabine gut gedämmt sein wird, wird die Wärmebrücke zu einem 'Tropfengenerator' mutieren... Hier müßte ich also eine Lösung aus Kunststoff o.ä. finden.

    Ich könnte mir auch eine Ausführung vorstellen, bei der während der Fahrt der SlideOut im Rückwandausschnitt verkeilt/verspannt wird und somit zur Stabilisierung derselben bei trägt.

    Danke für's Mitdenken allerseits
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 09:30

    Briegel,

    Zitat von Briegel

    Natürlich bekommt man Schwerlastauszüge auch aus anderen Quellen. Aber ich würde mir hier die Frage stellen "Ein paar Euro sparen und dafür auf getestete und bekannte Qualität verzichten, oder lieber etwas mehr ausgeben und Jahrelang etwas davon haben?"


    Da stimme ich Dir voll und ganz zu - ich bin kein Anhänger der 'Geiz-ist-geil'-Mentalität, ganz im Gegenteil. Meine Überlegung geht eher dahin, daß der von Dir verlinkte Feuerwehrauszug nur max. 1m breit ist. Mir wären 1,8m oder gar 2m viel lieber, da ja auch der Auszug diese Breite hat und bei weiter auseinander liegenden Führungen stabiler aufliegt. Und den Feuerwehrauszug individualisieren zu lassen, das könnte meinen Finanzrahmen doch etwas sprengen... Ansonsten: ich kenne die Auszüge von 20 Jahre alten FW-Fahrzeugen, und da funktionieren die immer noch einwandfrei!

    tesa und John:
    Danke für die Links - ich werde einmal weiter schauen, habe ja noch etwas Zeit :twisted: Aber die Grundidee ist schon einmal geboren...

    nunmachmal:
    erst einmal das Unmögliche fordern, dann auf das machbare abspecken... Vielleicht gibt es ja in zwei Jahren die passenden Fenster für mich ;)

    Andreas:
    in meiner kleinen Alltagskabine habe ich ja auch die Hubdachlösung realisiert, die bislang auch einwandfrei funktioniert. Aber im Urlaub vor drei Wochen, der in die Normandie ging, hat die Grenzen dieser Kabine aufgezeigt: geplant nur zum Schlafen, Kochen und mobile Naßzelle reicht sie für WE-Touren und für Schönwetter-Urlaube, nicht aber, wenn das Wetter nicht mitspielt. Daher ist eine größere Kabine für die Urlaubstouren notwendig. Diese sollte aber auch auf meinen heißgeliebten T5 passen und gleichzeitig maximalen 'Innenwohnkomfort' bieten, also halbwegs geräumige Naßzelle mit Dusche, ordentliche Küche und vor allem ein großes Doppelbett und eine große Lümmel-Sitzecke. Diese Anforderungen kann ich am besten mit meinem skizzierten Grundriß umsetzen.

    Picco:
    mir schwebt eine Doppelbodenlösung vor. Diese würde wenigstens im Bereich des doppelten Bodens eine feste Querstabilisierung erlauben, notfalls mit Hilfe eines Stahl -oder Alu-Rahmens. Ich hoffe, so die von Dir aufgezeigte Verwindungsproblematik etwas entschärfen zu können. Zudem soll zumindest der feste Wandteil zwischen Naßzelle und Sitzecke komplett eingeklebt/einlaminiert werden, um so mit zur Kabinenstabilisierung beitragen zu können. Aber ich gebe zu, daß mir die möglichen Relativbewegungen schon Gedanken machen...
    Und ich bin für das Aufzeigen von möglichen Problemen sehr dankbar - will ich doch eine Kabine bauen, die mind. 20 Jahre funktioniert!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Biete: GfK-Bahn, GfK-Sandwich, Stangenscharnier

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 15. August 2012 um 08:45

    Hallo zusammen,

    beim Aufräumen meiner Kabinenreste sind noch folgende brauchbare Stücke aufgetaucht:
    - GfK-Bahn (ohne Gelcoat), 131*105,5cm, 1,5-2mm dick
    - GfK-Sandwichplatte 30mm mit Gelcoat, 45*198cm
    - GfK-Sandwichplatte 30mm mit Gelcoat, 47,7*109,5cm

    - Stangenscharnier 185cm

    Falls Interesse daran besteht, bitte PN!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 18:09

    Hi Christopher,

    bist Du Telepath? Genau so habe ich mir das vor gestellt! Richtig dicht in beiden Endlagen, ein bißchen dicht dazwischen... Wenn ich nur nicht noch so lange warten müßte, bis ich damit anfangen kann! Aber ich spare nach Kräften!

    Gruß
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: der Feuerwehr-Auszug ist ja eigentlich nichts anderes als ein paar sehr massive Vollauszüge mit ein bißchen Edelstahlblech drumherum. Vielleicht gibt's die ja irgendwo etwas günstiger als bei einem Feuerwehrausstatter?

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 15:21

    Hi Briegel,

    danke für den Tip! Da bin ich selbst (u.a. Maschinist) bei der Feuerwehr und komme auf diese einfache, robuste Lösung nicht selbst. Ich werde mir die Platte bei unserem LF genau unter die Lupe nehmen und noch etwas an der Idee herum knobeln, aber der Weg könnte klappen... Unsere Aggregate sind garantiert schwerer als 100kg und lassen sich auch nach 20 Jahren noch einwandfrei ein- und ausfahren. Dazu gibt's noch eine leichtere Variante, die mir von der Belastbarkeit her voll ausreichen würde.

    Viele Grüße
    Leekabinen-Wolfgang

    P.S.: für das Eigengewicht des SlideOuts würde die kleine Variante reichen, aber wenn man auf der Rücksitzbank noch mit 2-3 Leuten sitzen will, sollte es wohl doch die von Dir verlinkte größere Ausführung sein...

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 13:58

    Hi Jan,

    Zitat von jan_b

    Deine Variante mit verschiebbaren Innenwänden wäre dann nochmal eine weitere Raum-Optimierung.
    Wie willst Du die Mechanik für die internen Wände bauen, also Lagerung (und Fixierung!) der Wände? Schlauch-/Kabelführung?

    Nöö, eigentlich ganz profan seitlich rechts und links mit je zwei Vollauszügen, wie sie z.B. in Küchenschränken zum Einsatz kommen, dazu Rollen unten an der verschiebbaren Wand, die das eigentliche Gewicht aufnehmen. So kann ich die verschiebbare Wand sogar noch als Garderobe nutzen.
    Um die Auszüge vor Wasser zu schützen brauche ich (leider) einen Duschvorhang, und um die Wand im Türbereich zu stabilisieren eine Verbindung der beiden Seitenteile unter der Tür, die aber so tief sitzt, daß die Abdeckung vor der Naßzelle - die ja beim nicht-Duschen die Dusche abdeckt - höher als diese ist und somit verhindert, daß die Verbindung zur Stolperfalle wird.

    Was Deine Links angeht - guter Ansatz, nur vieeeeeel zu schwer, was ich bislang gesehen habe. Ich brauche auch nicht unbedingt eine hydraulische oder elektrische Ausfahrbarkeit - meine Hände und Arme tun's auch...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Slide-Out selber bauen - Konstruktionsideen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 11:37

    Hallo Forum,

    meine Urlaubskabinen-Pläne sind zwar wieder einmal etwas ausgebremst, das heißt aber nicht, daß ich sie nicht noch weiter ausarbeite (aktueller Planungsstand: siehe Bild unten). Die Idee mit dem 'SlideIn', einer beweglichen Wand zwischen Naßzelle und Durchgangsbereich, mit dem ich entweder erstere mit einer Duschmöglichkeit versehen oder letzteren richtig üppig machen kann, ist mittlerweile ziemlich weit gediehen. Das Waschbecken im Bad wird drehbar gestaltet, so daß es beim Duschen aus dem Weg ist, als Dusche ergibt sich eine Fläche von rd. 65*100cm - ich denke, das ist für so einen kleinen Hüpfer ganz schön üppig.

    Jetzt geht es um die Möglichkeit, den Wohnbereich im Stehen zu vergrößern. Da ich eine große Hecksitzgruppe will, könnte ich die Heckbank, die über die gesamte Fahrzeugbreite geht, per SlideOut um 50-60cm nach hinten hinaus schieben und so ganz bequem eine Sitzgruppe von 2m*2m zu schaffen - ohne daß Küche und Bad miniaturisiert werden oder ich meinen kleinen T5 in Sachen Fahrstabilität überfordere.
    Die Fenster seitlich im SlideOut müssen Schiebefenster sein, die anderen können Ausstellfenster sein, so daß ich die Fenster auch in eingefahrenem Zustand öffnen kann. Wichtig sind mir viele große Fenster für einen großzügigen Raumeindruck. Daher verzichte ich auch auf einen Hochschrank, denn im Fahrerhaus habe ich ja in der zweiten Sitzreihe Platz für Hängegarderobe.

    Doch wie konstruiere ich den SlideOut so, daß er einerseits in ein- wie auch ausgefahrenem Zustand wasserdicht ist, ich in beiden Zuständen große Fensterflächen habe und auch noch an den Stauraum unter der Sitzbank und im doppelten Boden heran komme - und das auch dann, wenn ich hinten noch Fahrräder dran habe und somit eine Heckklappe entfällt? Ach so: ein weiterer Erschwernispunkt: das Zusatzgewicht durch den SlideOut darf 100kg nicht übersteigen, jedes kg weniger wäre viel wert!

    Wenn Ihr Ideen oder Fotos von realisierten (und nicht patentierten) SlideOut's habt - immer her damit!

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    Bilder

    • UrlaubskabinePlanung.jpg
      • 82,4 kB
      • 1.334 × 478
  • Welches ladegerät

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 09:30
    Zitat von Rudi

    Was es vielleicht noch zu bedenken gibt ist der Lärm des Ventilators zum Kühlen.
    Wenn du abends am CP ankommst und die leere Batterie vollpowerst dann dauert das einige Stunden.
    An Schlaf ist dann bei einem surrenden Ventilator nicht zu denken.
    Das war aber auch nicht die Frage.

    Das gilt übrigens auch für meine Fraron-Empfehlung. Wenn die volle Leistung abverlangt wird, hört man den Lüfter doch deutlich. Allerdings nicht allzu lang, ich lade ja mit 20A... ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kabinenbau - Versuch No2

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 09:12

    Hi Joey,

    Zitat von JoeyInABox

    Zum "Carport"... der wiegt so 250 tonnen und den würde ich nur ungern :wink: erhöhen...

    Ein, zwei Butterbrote mehr gegessen und das Problem läßt sich lösen ;)

    Zitat von JoeyInABox

    Bei Aufetzkabine gibts aber leider auch neue (bekannte) Zusatzprobleme, dass ich quasi 2 jeweils stabile Bodenflächen bräuchte. In Verbindung mit den notwendigen Radkästen mal wieder Tüftelei.

    Hmmm, muß das wirklich so sein? Das Fahrgestell an sich ist ja stabil, hier müßte ja nur der Rahmen abgedeckt werden, z.B. durch eine Riffelblechplatte, die dann allerdings wirklich keinen Boden für irgendwelche Lasten darstellt. Solltest Du etwas anderes als Deine Wohnkabine transportieren wollen, müßtest Du noch einen Boden, z.B. eine Siebdruckplatte, auf das abgedeckte Fahrgestell legen fixieren. Wenn der Boden deiner Kabine selbsttragend ausgeführt würde, hättest Du auch hier die benötigte Stabilität - beim Fahren wie auch beim Wohnen in abgesetztem Zustand. Und auch das Schaffen der Radausschnitte ist kein unlösbares Problem.

    Zitat von JoeyInABox

    - Ich brauche einen stabilen verzinkten Stahl-Rahmen, der stabil und flach auf den (zugegebenermaßen eher lüttig anmutenden WoWa-gestell aufliegt nebst stabiler Verbindung zum Fahrgestell und dann erfolgender Tüv-Abname+Zulassung (Gestell war noch nie zugelassen!)

    Meiner Ansicht nach nicht, wenn der Hänger nur als Basis für verschiedene (selbsttragende) Lasten genutzt wird.

    Zitat von JoeyInABox

    - Aber auch die Kabine braucht einen stabilen Boden, der notfalls auch ohne Gestell funktioniert. Funktionieren heißt für mich, ich kann die Kabine betreten.

    s.o.

    Zitat von JoeyInABox

    - Die Kabine braucht ferner stabil anzubringende (und hier gehts "Theater" erneut los) Aufnahmen für die Kurbelstützen
    - Die Kurbelstützen bräuchten ganz schön Hub... denn ich muss ja auch über die Reifen drüber. - hätte aber auch bei schrägem gelände Vorteile weil man das ganze besser in Waage brächte...

    Auch das ist kein unlösbares Problem - für meine 'große' Kabine werde ich vor dem Aufkleben der senkrechten GfK-Winkelprofile innen noch längliche Edelstahlwinkel (2mm stark oder so) eingekleben, auf die ich Edelstahl-Muttern geschweißt habe. Bei meiner kleinen Alltagskabine habe ich auf den Edelstahlwinkel verzichtet und die Muttern mit ordentlich SikaFlex auf die Innenseite der GfK-Winkel geklebt. Von Aussen kommen dann die Aufnahmen der Kurbelstützen ( bei mir Rieco-Titan mit 95cm Hub) in die Muttern und das ganze hat bisher auch bei Sturm keine Probleme gemacht. Irgend jemand hat einmal meine Kabine auf einer der Stützen gedreht - dabei hat es die GfK-Schicht des Sandwich zerlegt, die Verklebung und Stützenaufnahme hat aber locker gehalten...

    Zitat von JoeyInABox

    Meine AdHoc Idee dazu wäre: unten GFK-Leisten (wegen Vermeidung Alu-Fraß) Senkrecht Alu-Leisten mit verschraubten+steckbaren Aufnahmen

    Je weniger Materialmix desto besser, würde ich sagen. Und die GfK-Leisten sind bestimmt nicht weniger stabil als die von Dir vorgeschlagenen Alu-Winkelprofile.

    Zitat von JoeyInABox

    Kleber 3-5mm - ok... dass dicke Kleberschichten besser z.B. unterschiedliche Wärmeausdehnungen ab können KLAR... aber wo wären großartige Unterschiede wenn man GFK-PU-GFK fertig Sandwich mit GFK-Winkeln verbindet? Zumindest hier sollten ja KAUM Unterschiede auftreten, oder?

    Picco hat dazu ja schon etwas geschrieben, es geht aber auch darum, Vibrationen und Verzerrungen bei ungleichmäßiger Belastung (z.B. Anheben an einer Ecke) etwas aufzufangen.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

    P.S.: nur damit kein falscher Eindruck entsteht: ich möchte 'meinen' Weg nicht als den allein glücklichmachenden darstellen, aber zumindest bei mir hat er bislang gut funktioniert.

  • Welches ladegerät

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 14. August 2012 um 08:21

    Ich habe mir diesen Fraron-Lader zugelegt, mit dem ich voll zufrieden bin. Allerdings war für mich die Lademöglichkeit für 2 Batterien wichtig...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Absetzkabine mit Klappdach für Landrover (Eigenbau)

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 13:17

    ... paßt jawohl als wär's dafür gemacht!

    Viel Spaß beim Motorrad- und Landy-Bewegen
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Tiffy´s Ausbau beginnt...

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 13:08

    Hallo Ihr zwei,

    beim Durchsehen Eurer Berichte habe ich gesehen, daß Ihr 19mm Verlegplatten (Spanplatten) verbaut - es sit jetzt vermutlich etwas spät, aber trotzdem der Hinweis bzw. die Frage: Ist das Materiel wasserfest verleimt? In meinen Augen ist es nicht die erste Wahl: wasserfest verleimte Multiplexplatten wären leichter, stabiler und bei (hoffentlich nicht auftretenden) Wasserschäden weniger empfindlich. Normale Spanplatten quellen auf und werden instabil...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Postkoffer aus Holland! Update 19 - 30. Juni 2014

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 13:02

    ... ähhh, könnten wir uns auf 'allgemeinverständliche' Sprachen einigen? Deutsch fände ich da eine gute Wahl ;-), meinetwegen noch englisch. Aber ich habe Schwierigkeiten, mich in BeNeLux-isch, norwegisch, serbokroatisch, etc. auszutauschen. Und ich wüßte schon gerne, was im Forum gepostet wird! Aufrufe zur nächsten Facebook-Party o.ä. fände ich hier nämlich ein wenig deplaziert ;)

    Auf der anderen Seite finde ich eine gewisse Internationalisierung des Forums natürlich schon schön, macht mich ein bißchen stolz... :roll:

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Kabinenbau - Versuch No2

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 12:56

    Hi Joey,

    Zitat von JoeyInABox

    Auch habe ich bei der EXTREM beschränkten Höhe inzwischen eine neue Entscheidung getroffen... das Ding wird draussen bleiben! Kein Unterstetllplatz der bei der kleinsten Nickbewegung des Hängers beim rangieren dessen Dach verkratzt, besser Fotovoltaik-Anlage möglich, doch Dachträger+Leiter möglich, großzügigeres Raumgefühl, Konstruktion ETWAS weniger diffizil etc.

    Finde ich eine gute Entscheidung: schließlich ist der Hauptzweck des Hängers, daß Du Dich darin wohl fühlst. Notwalls kann man vielleicht den Carport erhöhen...

    Zitat von JoeyInABox

    Splitterschutzgutachten soweit ich(!) weiß nicht zwingend wenn man (geeignete!)Rollenware verklebt - aber womöglich vom Prüfer abhängig.
    Brandschutz wollte ich ohnehin noch fragen: Hab hier viel Wirres+teils Widersprüchliches gefunden... WAS darf denn verbaut werden? Muss es B1 sein (Din 4102...=schwer entflammbar) oder reicht auch B2... oder andere Vorschriften? Gilt das auch für innenliegende Schichten wie hier das XPS?

    Ehrlich gesagt habe ich mich darum noch nicht explizit gekümmert, weil ich einfach zugelassene Sandwichplatten verwendet habe.

    Zitat von JoeyInABox

    Kabine als Ladung...(ja auch hier existiert eine Pro+Contra-Tabelle :wink: ) das ist sooo verlockend... kein Tüv-Gedönse... frei wie Störtebecker :twisted:
    (by the way... soweit ich bisher wusste, muss man Werkzeuglos abmontieren können... Du sagst Bordwerkzeug gilt... dann dürfte ich ja doch z.B. 17/19mm Sechskantschrauben nehmen?)
    Aufwand - Kosten - Mehr-Gewicht und z.B. Versicherungsfragen sprechen aber NOCH dagegen... außerdem glaube ich nicht, dass ich wirklich (z.B. für Tüv-Termin) abmontieren MÖCHTE... würde das nicht zu Fragen führen - aber die Option Kabine+Rampe+Moped=Ladung ist immer noch in meiner/unserer Diskussion!

    Wenn sich nicht etwas mir unbekanntes geändert hat, heißt es, daß mit Serien-Bordmitteln zu lösende Objekte als Ladung klassifiziert werden. Die 'üblichen' Absetzkabinen sind ja auch häufig mit Spannschlössern verzurrt, die auch nicht nur mit Hand angezogen werden. Und was die Versicherung angeht: bei mir sind Fahrzeug und Kabine versichert, auch wenn sie getrennt sind - und das auch noch kostengünstig als Wohnmobil. Beim TÜV wiederum ist es dann egal, ob die Kabine aufgesattelt ist oder nicht: das Prüfobjekt ist das Basisfahrzeug, nicht die Kabine...

    Zitat von JoeyInABox

    Jetzt zum Thema Platten:
    Mit stumpf verkleben (?Sikaflex xxx/Körapur yyy an z.B. 50mm) und nicht optimalen Pressbedingungen soll das in der Größe OHNE Außenwinkel klappen? Dauerhaft und mit zusätzlicher Mopedschubkraft bei Extrem-Bremsung?
    Ich bin da einfach unsicher, aber ich vermute auch, dass Du meintest mit Außenwinkel - ist stabiler, dichtet ab (PU zieht Wasser) und sieht ja auch besser aus.
    Ormocar nimmt GFK-Winkel... Moser aber Alu... beides ist teuer - die Platten sowieso - und dann bliebe noch die InnenMontage-Problematik welche zwingend weiter den Preis steigernde Einlagen verlangen dürfte. Ormo hat 1,5mm GFK - Moser 1,3 - Alu hat anderes Wärmeausdehnungsverhalten...Pecolit hat aber auch Gelcoat mit höherem Glasfaseranteil der dem Alu erstaunlich näher kommt - etc. etc.

    Platten stumpf aufeinander geklebt reich natürlich nicht, da müssen zwangsläufig noch (GfK-)Winkel drauf (mein sind z.B. von Fibrolux. Und 'verpreßt' werden die Platten schon gar nicht - ganz im Gegenteil, es muß darauf geachtet werden, daß ein Spalt von 3-5mm bleibt, der mit Kleber ausgefüllt wird. nur so ist sicher gestellt, daß Wärmeausdehnungs- und sonstige Bewegungen durch den Kleber elastisch ausgeglichen werden können.
    Zusätzliche Kosten für den Möbelbau sehe ich aber nicht in nennenswerter Form: ich habe Alu-Winkelschienen an die GfK-Wände geklebt und in diesen meine Möbel verschraubt, so daß ich sie relativ leicht wieder abnehmen kann, z.B. wenn ich an meinen ziemlich zugebauten Boiler dran müßte.

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • wollte mich auch mal vorstellen

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 12:11

    Hi Moretti,

    es ist schon echt unglaublich, was man mit Durchhaltevermögen und ein bißchen (oder einem bißchen mehr als ein bißchen) Schrauberfähigkeit hin bekommen kann!

    Wo Du sowie so schon alles herunter gerissen hast, kommt mir der dumme Gedanke: warum klebt der Kerl nicht Sandwichpanele von aussen auf den Rahmen? Vorteil: du hättest Dein stählernes Tragwerk komplett wärmegedämmt und zur Befestigung von Schränken o.ä. sowie zur evtl. notwendigen Instandhaltung immer zugänglich... Ok, der Wagen würde auf beiden Seiten 40mm breiter, aber vielleicht kann man das ja hin nehmen?

    Ansonsten zu Deinen Fragen:

    Zitat von moretti patrone

    Was für eine Toilette ist empfehlenswert wenn man einen Abwassertank für Fäkalien extra nehmen kann mit einem großen Auslassschieber wie im Bus(bin Busschrauber)

    In meinem letzten Wohnmobil hatte ich einen Vorgänger der Thetford Aqua Magic. Kann nichts negatives dazu sagen. Aber dafür zum Tankkonzept: wir hatten einen 280Liter-Fäkalientank - wenn da das Leben drin anfing, war der Geruch auch mit mit einem PC-Lüfter und großem Aktivkohlefilter nicht in den Griff zu bekommen. Entweder drinnen oder draußen hat's immer gemüffelt. Und das Entleeren war auch ein Problem: nicht an alle Entsorgungsstationen konnte ich so 'ran fahren, daß ich meinen Abwasserschlauch 'rein hängen konnte, so daß es doch häufiger einmal vor kam, daß ich mit (mehr oder minder) vollem Fäkaltank wieder abrücken mußte.
    Für mich bedeutet diese Erfahrung, daß in meine 'große' Kabine eine Kassettentoilette mit einer zusätzlichen Kassette hinein kommt. Die kann man (fast) überall problemlos/-arm entsorgen.

    Zitat von moretti patrone

    Womit baue ich die Dusche bzw die Duschkabine (welches Material)?

    Entweder sauber verklebtes GfK-Sandwich, oder GfK selbst passend laminieren - oder irgend etwas x-beliebeiges und dann eine robuste, wasserfeste Beschichtung, wie sie beispielsweise Tobi in seinem Paketkoffer seit langem erfolgreich hat.

    Zitat von moretti patrone

    Welche Pumpen für die Wasserversorgung könnt Ihr empfehlen ?Habe 12/24 V und 220 V zur Verfügung

    Ich nehme an, Auch wenn Dein Basisfahrzeug 24V hat, wird der Aufbau (Beleuchtung, Kühli, Heizung etc.) vermutlich mit 12V laufen. In diesem Spannungsbereich würde ich auch die Pumpe wählen - für 12V findest Du einfach die größte Auswahl und - im Falle des Falles - wohl am Schnellsten einen Ersatz für defekte Geräte, gerade im Ausland...

    Zitat von moretti patrone

    Welche Heizung ist Empfehlenswert-habe eine Warmluft Webasto drin und kann noch eine dicke Bus Webasto Warmwasser bekommen.

    Eine 'dicke' Heizung kann Probleme bereiten, wenn der zu beheizende Raum gut gedämmt ist: in meiner kleinen Kabine brauche ich bei 0°C etwa 200W Heizleistung, eine so kleine Heizung gibt es nicht mit dem Effekt, daß die (Diesel-)Standheizung keine ausreichenden Mindesteinschaltdauern bekommt, wenn ich nicht 70% der erzeugten Wärme gerade ins Freie blase. Wie erzeugst Du Dein WW für Bad und Dusche? Vielleicht läßt sich hier eine Heizungs-Boiler-Kombi finden? Wie sieht überhaupt dein Energiekonzept aus? Dieselheizungen sind per se etwas lauter als Gasheizungen, die Bus-Heizung vermutlich deutlich lauter - so laut, daß man sie nachts möglicherweise nicht laufen haben mag...

    Zitat von moretti patrone

    So,versuche mal Bilder einzustellen,bin aber nciht so der Computerfuchs-hoffe es klappt.

    ... dafür scheinen Deine Computerkenntnisse ja gereicht zu haben ;)

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Vom RTW zum Womo Sprinter 313CDI

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 10:35

    Was für eine Riesen-Baustelle! Sind am Ende alle Kabel wieder sinnvoll zusammen gepuzzelt worden?
    Aber matt-silber??? Bei Nebel oder Regen ist der Wagen dann auch im Straßenverkehr bestens getarnt, oder?

    Übrigens: Grünlicht ist in unserem neuen LF bei der Feuerwehr ebenfalls drin und auch während der Fahrt an, damit wir uns auf den Einsatz vorbereiten können (Atemschutzgeräte aufsetzen etc.). Als Maschinist empfinde ich grünes Licht hinten als sehr angenehm, da es sonst im Straßenverkehr 'hinter' dem Fahrer nicht vorkommt, sehr angenehm: mich interessiert dann nur weiß und rot, die grüne Beleuchtung kann ich ausblenden. Ob grün allerdings wach hält, weiß ich nicht - im Einsatz hat man soviel Adrenalin im Blut, daß Wachsein das kleinste Problem ist (insbesondere wenn Rauchentwicklung in einer Tankstelle gemeldet wird) ...

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

  • Dauercamping/Dauerstellplatz für 3 Jahre gesucht..

    • Leerkabinen-Wolfgang
    • 13. August 2012 um 10:20

    Hallo Ihr 2,

    ob ein Camping-Ghetto die richtige Vorbereitung für Eure zukünftige freie Bewegung ist??? Vielleicht solltet Ihr bei verschiedenen Ortsblättern eine Anzeige setzten, in der Ihr nach einem Platz auf einem Bauernhof o.ä. sucht, so ähnlich, wie Klaus(edit von Dirk) (Mo-Liner) das schon seit Jahren praktiziert? Dann habt Ihr schon mehr die Notwendigkeit, mit dem auszukommen, was Euer Fahrzeug an Bord hat und merkt nicht erst auf der Reise, was für ein längerfristiges Wohnmobilleben vielleicht fehlt oder überflüssig ist?

    Viele Grüße
    Leerkabinen-Wolfgang

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