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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 5. Januar 2015 um 07:40
    Zitat von urologe


    :D 50 Seiten E-Schaltpläne ist vielleicht ein bisschen großzügig :D

    Findest Du? :wink:

    Im Ernst, meine Elektro-Anlage würde ich nicht als Standard bezeichnen...ist doch recht komplex und daher auch nicht für jedermann geeignet. Würde ich als 180 Grad diametral entgegengesetzt zu "was nicht vorhanden ist kann auch nicht ausfallen" bezeichnen :wink: Da lebe ich halt mein Hobby aus. Um kein Risiko einzugehen wurden allerdings noch einige Sicherheiten eingebaut falls mal was nicht so richtig funktioniert wodurch der Schaltungsaufwand auch nochmal gesteigert wurde. Durch die Komplexität war ich dann allerdings gezwungen einen sauberen Schaltplan zu zeichnen. Und damit die Übersicht gewahrt bleibt hat es zum Teil auch Schaltplan-Seiten mit nur 2-3 Taster mit den entsprechenden Steuereingängen drauf. Die in diesen Tastern eingebauten LED sind dann wieder auf einer weiteren Seite...

    Zitat von urologe


    Die Industrie braucht tausendfache Planungszeit gegenüber der Produktionszeit des Prototypen -

    Wir bauen Prototypen ,
    betreiben Werksspionage auf jeder Messe und meinen deshalb auf eine angemessene Planungszeit verzichten zu können :?:

    Du redest mir aus der Seele.

    Zitat


    Aber ist es schon Planungszeit wenn ich auf Messen gucke wie Andere das so machen? Oder zählt das zu den Vergnügungen des Lebens? 8)

    Ich finde schon, zumindest wenn du extra zu dieser Messe fährst um Ideen für Dein Projekt zu klauen. Es ist ja Zeit welche Du für etwas anderes nicht mehr zur Verfügung hast.

    Zitat


    Wenn ich ne Gartenschau besuche weil ich Gartenliebhaber bin und mir da Ideen abgucke, ist das Spaß in der Freizeit oder eine Gartenarchitetonische Leistung, die ich zu den Kosten für's Blumen pflanzen dazu rechnen muß? :?:

    IMO schon. Wobei ein Projekt "Blumen pflanzen" in den allermeisten Fällen sowohl Zeitlich als auch Preislich in einem Rahmen fallen dürfte welches eine genaue Kalkulation überflüssig macht.

    Ob das Projekt in der Freizeit gemacht wird und als Spass abgerechnet wird spielt meines Erachtens dabei gar keine Rolle, im Gegeteil. So ein Projekt fängt man nur an weil es einem Spass macht, kalkuliert man allerdings die Planungszeit nicht mit ein könnte aus dem Spass auch sehr schnell Frust werden. Meiner Meinung nach dient die vorgängige Kalkulation nur dazu ob man es sowohl zeitlich als auch finanziell nebst aller anderen Verpflichtungen stemmen kann und will.

    Jetzt bringt ihr mich auch noch in ein Dilemma...soll ich jetzt die Stunden "Spielen im Tiefschnee" von letzter Woche als Bauzeit (Prototyp testen) oder schon als Reise/Ausflug verbuchen? Oder zählt das gar nicht zum Projekt? :roll::wink::wink:

    Gruss
    Urs

    Bilder

    • Tiefschnee1.jpg
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      • 2.322 × 4.128
  • Flächenbündige Fenster für Wohnkabine mit Hubdach

    • Urs
    • 5. Januar 2015 um 06:48
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Die S7P in meiner Hubdachkabine stehen nur rund 5mm über die Außenwand über, also gerade die Rahmendicke. Ist das bei Deinen P6 ähnlich? Wenn ich die Schnittzeichnungen so sehe, steht ein P6 11mm vor; und das S6 kann wegen der leichten Glaswölbung bis zu 16mm vorstehen. Richtig?

    Richtig, die P6 trägt aussen ungefähr 11mm auf, könnten aber auch 12mm sein hatte keine Präzisionsmessmittel zum messen dabei ;-). Für Hubdachkabinen vielleicht noch wichtig: Die Scheibe ist aussen Plan, steht aber unten durch den Druck der Dichtung noch ganz leicht über den Rahmen über (max. 1mm), oben ist es Bündig mit dem Rahmen.
    Nach den Technischen Zeichnungen soll es dazu auch noch eine Gummidichtung zwischen Wand und Fenster geben, dann würde es warscheinlich noch mehr auftragen. Ich hab sie ohne Gummidichtung, mit genug Terrostat (oder wie das Dauerelastische Zeugs heisst) eingebaut. Damit ist das Fenster Praktisch auf wenige 10tel mm an der Wand dran, bisher alles Dicht.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Erkennt jemand den Unterschied zw. P6 und P6.4 bzw. S6 und S6.4? Könnte es sein, daß das P6.4 bzw. S6.4 keine nur keine seitliche Führung des Insektennetzes bzw. Verdunkelungsrollos hat? S6.5 scheint ja bis auf den Lamellenvorhang statt Rollo identisch mit dem S6.4 zu sein, oder? Ich mache mir nämlich auch gerade Gedanken über die Fenster in meine neuen Kabine. Vorgabe: so leicht wie möglich - aber über die S6 finde ich keine Gewichtsinformationen... Kann damit jemand aushelfen?

    So genau was der Unterschied zwischen den S/P6 und den S/P6.4 ist weiss ich auch nicht. Ich hab die P6.4. Diese tragen innen auch nur minimal auf, und sind innen relativ Flach, was gerade bei der Sitzecke sehr angenehm ist. Ich Denke die P6 würden da mehr auftragen, ist aber nur eine Vermutung.
    Den Unterschied den ich auch noch sehe: Die S/P6 werden mittels Klammern/Federn befestigt. Bei den P6.4 wird der innen mit dem Aussenrahmen direkt verschraubt und so das GFK dazwischen eingeklemmt. Kann beides Vor- und Nachteile haben.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Vorgabe: so leicht wie möglich - aber über die S6 finde ich keine Gewichtsinformationen... Kann damit jemand aushelfen?

    Ich habe die 700x500mm Fenster. Ich weiss dass ich sie gewogen hab, weiss aber nicht ob ich es irgendwo aufgeschrieben hab, auf jeden Fall finde ich auf die Schnelle grad nichts...hab im Hinterkopf die Zahl von 7.4 kg welche herumschwirrt... diese aber bitte mit allergrösster Vorsicht geniessen.

    Gruss
    Ursicin

  • Reisen in Europa

    • Urs
    • 18. Dezember 2014 um 04:17

    Hallo zusammen,

    Hätte da wieder mal einige Fragen an die >3.5 tonnen Europa-Erkunder :wink:

    Habt ihr hinten ein Schild mit der v-Max drauf (100km/h und/oder 80km/h) wie es die Reisecar meistens dran haben. Hier in der CH wurde es ohne zugelassen daher gehe ich davon aus dass die Schweizer Behörden dies auch nicht verlangen. Wie ist das im resten Europas?

    Habt Ihr den CH (oder D oder A) -Kleber hinten dran oder nicht? Ich weiss dass man es in der Schweiz nicht haben muss. Allerdings erinnere ich mich auch an Berichte wonach z.B. Italien vor Jahren angeblich drakonische Strafen bei fehlen oder nicht gut sichtbar angebrachtem Kleber verhängten. Ist das immer noch so?

    Fahrverbote für Womo >3.5 Tonnen: In der Schweiz gilt ja das Fahrverbot für LKW nicht für schwere Womos. Beim überholverbot für LKW (sorry Rechtlich wahrscheinlich nicht ganz korrekter Ausdruck) ist das ja anders, gilt ja auch für schwere Womo, nicht aber für Reisecar obwohl beide 100km/h fahren dürfen. Kennt jemand eine gute und aktuelle Übersicht wie das in Europa mit den Fahrverboten für schwere Womo gehandhabt wird?
    Eine Gute Übersicht zum Überholverbot gibt es btw. hier http://www.promobil.de/ratgeber/ratge…pa-2208590.html

    Weiss jemand welcher Tarif bzw Euroklasse für die GoBox gelten wenn auf deren Liste "n.z." steht.(https://www.wko.at/Content.Node/b…_mit_Logo_8.pdf)
    Bei mir steht als Emissionscode A21 im Ausweis, bedeutet laut Astra: Schwerer Motorwagen, Benzinmotor ohne Abgaszertifikat (ist von der Abgaspflicht entbunden). Fahrzeug würde theoretisch angeblich der Euro 5 entsprechen, kann ich aber leider nicht mittels Dokument belegen.

    Und welche Plakette würde ich da in DE bekommen?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Flächenbündige Fenster für Wohnkabine mit Hubdach

    • Urs
    • 17. Dezember 2014 um 20:01

    Hallo Wolfgang,

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    bist Du sicher, daß Du die S6 und nicht die S7 hast?

    Ja, jetzt schon. Musste aber auch die Rechnung nochmal ausgraben :wink: Demnach hab ich aber weder die S7 noch die S6...auf der Rechnung steht P6.4. Soweit ich weiss steht das P für Plane Aussenscheibe, der Rahmen (Kunsstoff) und das Innenleben vom P6 und S6 werden vermutlich gleich sein.

    Danke auch für die Links. Die S7 sind Alurahmenfenster. Deswegen hatte ich die nicht mehr im Kopf...hatte ich damals auch angeschaut aber mangels vertrauen in die Aussagen des Herstellers dass diese genau so gut isolieren und keine Kältebrüchen aufweisen schnell wieder verdrängt.

    Schönen Abend
    Urs

  • Flächenbündige Fenster für Wohnkabine mit Hubdach

    • Urs
    • 17. Dezember 2014 um 01:44

    Hallo

    Ich hab die Seitz P6 Fenster. Tragen wenn ich recht im Kopf habe 12-16mm auf, sind allerdings soweit ich mich erinnere für Wandstärke ab 40mm. Könnte man ggf innen was mit einem entsprechenden Rahmen machen. Kann Dir gerne das Datenblatt dazu schicken. Schick mir ne PN mit emailadresse bei Interesse.

    Allerdings sind auch die P6 nur für Fahrzeugbauer erhältlich...aber das soll kein Hinderungsgrund sein :wink:
    Wie heisst es so schön: Es geht immer irgendwo eine Türe, oder in dem Fall ein Fenster auf. :wink:

    Eigentlich ist es irgendwie traurig dass man bei gewissen Firmen betteln muss um deren Produkte kaufen zu dürfen :(:evil:

    Was haben denn die P7 für Eigenschaften? Kannte ich bisher gar nicht.

    Gruss
    Urs

  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 17. Dezember 2014 um 00:46
    Zitat von campo


    Falls ich deine (und unsere) bekannte Posten hier zusammenfass kommen
    4000 bis 5.000 Vorbereitung, Planung und Evaluierung Projekt
    1000 Stunden um Waren ab zu holen, Bestellen, organisieren
    1500 bis 3000 Stunden Bauzeit

    Was auffällt ist das es eigentlich zu viele Stunden Projekt Planung sind.

    Richtig erkannt, die Stunden für Projektplanung sind sehr hoch, eigentlich zu hoch...

    Zitat von campo


    Das viele Stunden Notwendig sind verstehe ich aber mit kopieren von gute Ideen von anderen oder mit Hilfe für Entscheidungen von Fachleuten, Hattest du dich dar sicher die Hälfte aussparen können.

    Das mit den Fachleuten ist so eine Sache...die muss man zuerst finden, dann aussortieren wer ist nur ein "Schein-Fachmann" und wer hat wirklich was drauf, auch das kostet Zeit. Ist aber schon so, auch ich hab bei vielen Sachen dem fachmännischen Rat vertraut. Da hätte ich in meinem Fall aber nicht wahnsinnig viel mehr herausholen können.
    Aber du hast schon recht, ich hätte viele Stunden sparen können, aber auch nicht wie von Dir angenommen durch kopieren. Ich hab sehr viele Ideen kopiert und auch auf fertige Lösungen zurückgegriffen. Hab aber auch meine eigenen Lösungen erarbeitet. So hab ich zum Beispiel die Masse-Schienen oder die Wasserverteiler selber gebaut. Zugegeben, rein von der Zeit her gesehen (wenn man es vom Standpunkt "Zeit ist Geld" aus betrachtet) wirtschaftlicher Schwachsinn, hat aber andere Qualitäten. Auch umfasst der Elektrische Schaltplan ca 50 Seiten, was auch die Planungszeit nicht unbedingt Positiv beeinflusst hat, aber auch solche Dinge waren nur bedingt der Grund warum die Planungszeit bei mir relativ hoch ausgefallen ist...

    Das Projekt ist bei mir als erste Idee vor ca 10 Jahren entstanden, naja, eigentlich schon früher, aber wer weiss das schon so genau. Es wurde dann auch praktisch spruchreif geplant, doch bei der Auswahl vom Basisfahrzeug gab es dann einen Dämpfer. Wollte damals auf Basis eines Landcruisers was machen, doch dieser war dann wegen neuer Abgasvorschriften eine Zeitlang in unseren Breitengraden nicht erhältlich. Als die Klippe Abgasvorschriften umgangen werden konnte war es mir dann -nebst anderen Kriterien- doch zuviel Geld für zu wenig Auto. Dazu kamen noch persönliche Veränderungen...Darum wurde das ganze vorerst auf Eis gelegt.

    2 oder 3 Jahre später hab ich dann wieder angefangen, diesmal auf Basis Bremach. Durch das komplett andere Fahrzeugkonzept fing ich da natürlich wieder fast bei 0 an. Auch da war das Projekt so spruchreif dass ich das Fahrzeug und den Koffer hätte kaufen und loslegen können. Aber nachdem ich dann einigen Bremachfahrer getroffen hatte und von der grössten Euphorie bis hin zu Aussagen wie "man war halt nie so richtig glücklich mit dem Fahrzeug" angetroffen habe, war ich über die Fahrzeugwahl wieder etwas verunsichert. Da kam dann der nächste grosse Dämpfer. Basierend auf solche Aussagen wurden dem Verkäufer einige kritische aber sachliche Fragen gestellt. Leider wurden diese nie beantwortet. Unglücklicherweise ist man beim Thema Bremach faktisch an eine Person gebunden und somit besteht praktisch keine Möglichkeit das Fahrzeug anderswo zu besorgen und vor allem ist man auch in Sachen Ersatzteile auf Gedeih und Verderben der einen Person ausgeliefert. Das Risiko wollte ich in Anbetracht der vorangegangenen Geschehnisse nicht eingehen und in Anbetracht dessen war ich auch nicht bereit soviel Geld für das Fahrzeug in die Hand zu nehmen. Also zurück auf Feld 1...da war wieder eine Pause angesagt.

    Irgendwann hab ich mich dann doch noch entschieden nach Alternativen zu suchen und diese auch im jetzigen Chevy gefunden. Doch auch da war ich schon soweit dass ich das Projekt (mehrmals) fast begraben hätte. In den USA verkauft GM ungern neue Fahrzeuge an Ausländer wie mich und gebrauchte gab es damals nur spärlich. Dazu die Thematik "US-Fahrzeuge zulassen" welche auch nicht ohne ist.
    Doch jedes mal als ich sehr nahe am Punkt war, "so jetzt ist fertig, anderes Hoby suchen" öffnete sich wieder eine Türe...

    Der Weg dahin war lang. Auch wurde ich mehrfach blöd von der Seite angemacht, so von wegen "wo die einen noch planen fahren die anderen schon" usw. aber im Nachhinein bereue ich da gar nichts. Wie geschrieben ist das für mich Hobby. In der Zeit kann ich vom Alltag abschalten und wenn ich Zeit dazu habe mache ich weiter. Natürlich bleibt die Effizienz so zumindest ein Stückweit auf der Strecke aber effizient arbeiten kann ich tagtäglich im Geschäft...Dieses ineffiziente Vorgehen hat mir unter dem Strich ein Fahrzeug beschert welches meine Anforderungen besser abdeckt und als schöner Nebenffekt in der Anschaffung auch noch wesentlich weniger kostete.

    Lange Rede kurzer Sinn: Die oben angegebenen Stunden sollten nur wiederspiegeln dass man die Planungszeit nicht unterschätzen sollte. Als realistisch würde ich heute folgende Zeiten kalkulieren:
    Vorgängige Planung = x
    Produktiver Wohnmobilbau = x
    Planung/Unproduktive Zeit während Bau = x/2
    x wird durch die Frage "Was will ich" vorgegeben. Das kann einige Wenige Stunden bis einige 1000 und mehr sein. Hab schon Leute getroffen welche die Planung vom T4-Womo an einem Wochenende gemacht haben und am nächsten Wochenende den gesamten Umbau über die Bühne gebracht haben...ist schlussendlich nur die Frage welchen Standard man anstrebt.

    Gruss
    Urs

  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 15. Dezember 2014 um 02:06
    Zitat von Anton

    Die produktiven Std. rechnen ist OK!

    Aber wenn man anfängt zusammenzurechnen wie man Denken spaßeshalber überschlägt und was man so nebenbei an organisatorischem Denken aufwenden muß, sollte man evtl. sein gesamtes Denken einstellen!

    Anton

    Sorry, war einige Zeit nicht mehr da...war mit Denken beschäftigt! :roll:

    Wo habe ich denn geschrieben dass die Unproduktiven Stunden was mit Denken zu tun haben? Denken kann man imo auch wenn man was anderes tut. Anders sieht es aus wenn man im Netz (oder sonstwo) Informationen zusammenkratzt, Technische Daten zu irgendwelche Geräte sucht und vergleicht, in foren nach Alternativen sucht, sein Wissen in den Bereichen wo man nicht so stark ist auf Vordermann bringt (z.B. durch Lesen), 3D Modelle bastelt, wieder verwirft und neu zusammenbastelt, Preise und Technische Daten im Netz vergleicht und dann doch entscheidet das Teil nicht einzusetzen sondern eine weitere Alternative zu suchen usw. Dann kurz vor oder beim Bau selber die richtigen Partner auswählt, Material bestellt, Unklarheiten mit Behörden klärt usw usf.
    Das kostet alles Zeit welche man für anderes nicht einsetzen kann (Familie, Arbeit um Geld zu verdienen damit das Projekt realisiert werden kann, produktives bauen am Womo...) aber zu 100% für das Projekt aufgewendet wurde. Und da ist es imo sehr Wichtig schon im Vorfeld darüber im klaren zu sein dass eben nicht nur der Bau als solches sondern auch die ganzen Administrativen Arbeiten drumherum einen nicht zu unterschätzenden Aufwand bedeuten. Und diese sind imo nicht weniger wichtig als die eigentliche physische Arbeit am Womo um das Projekt erfolgreich zu Ende zu bringen. Wieviele Stunden das im Endefekt sind ist auch egal, man muss sich nur im Vornherein im klaren sein ob man diese zusätzliche Zeit investieren will und kann oder eben nicht und mich hat es überrascht wieviel Zeit doch dafür draufgehen kann.

    So, fertig...gehe weiter Denken...oder schlafen...wenn ich jetzt so darüber nachdenke müsste man sogar die Schlafenszeit Anteilsmässig im Projekt einfliessen lassen, denn nur ausgeschlafen ist man fit für die nächste Etappe... :roll::wink::mrgreen:

    Gruss
    Urs

  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 6. Dezember 2014 um 13:18
    Zitat von dreamteam

    Gesamt hat das Ding um die 15t€ ohne hauptsächlich meinen Stunden gekostet. Hier sollte man auch die Stunden mit einbeziehen die man braucht um das nötige Know how (vor allem als Neuling/Anfänger) zusammen zu bringen- denn auch hier steckt man viiieeele vieeelee Stunden rein wo man einige Monate am Comp sitzt und Studiert.

    Genau. Und das wird denke ich in den meisten Fällen massiv unterschätzt, so damals auch von mir. Ich hab mal Spasseshalber hochgerechnet wieviele Stunden ich investiert habe für die Planung und Evaluierung was es alles gibt und was ich wil, leisten kann usw. und bin auf ca 4-5000 gekommen, wohlgemerkt bevor ich auch nur eine Schraube zu dem Projekt gekauft habe.
    Seit dem Bau führe ich relativ genau Buch darüber, und bin momentan bei ca 920 Unproduktive Stunden (Material organisieren, bestellen, Abklärungen, Foren nach benötigte Informationen durchforsten usw) und bei ca 1260 Stunden Produktiv, also effektiv am Womo gebaut und es ist noch nicht fertig.

    Zitat von Balu

    Da kommt wieder unser lieber Thomas ins Spiel, der sagt, dass es weniger zeitaufwändig sein kann, zu arbeiten und das Verdiente in Handwerkerleistungen oder Gekauftes zu investieren. Das funktioniert sicher sehr gut, wenn die Einkünfte entsprechend sind und die Mehrarbeit sich direkt in Mehreinkommen niederschlägt.

    Ist zwar rein rechnerisch korrekt, ich persönlich würde es trotzdem nicht machen. Wenn ich nach einem gestressten 9 Stunden tag nochmal 4-5 Stunden am Womo gebaut habe war das Entspannung pur. Wenn mal nichts lief wie ich wollte hab ich nach einer halben Stunde oder einer Stunde das Womo wieder zugemacht und bin nach hause. Wenn ich mal einen Abend nicht daran bauen wollte hab ich es einfach sein lassen. Ich denke die meisten hier sehen ein solches Projekt als Hoby. Wenn nicht sollte man es beim Händler kaufen und sich die Arbeit ersparen. Rein Ökonomisch gesehen wird ein solches Projekt im Eigenbau ziemlich Sinnlos sein sofern man ehrlich die Zeit und alle Ausgaben rechnet.

    Zitat von fernweh60

    Nach meiner Meinung ist oftmals weniger=mehr.
    Unnötige Technik kann einem auch ganz schön den Urlaub verderben, wenn sie nicht will wie sie soll.


    Das ist richtig. Allerdings wird man solchen Schnickschnack nur montieren weil man daran interessiert ist, ist zumindest bei mir so. Dadurch befasst man sich damit ja schon beim Einbau, kennt jede Schraube und weiss -im Gegensatz zum gekauften Womo mit Schnickschnack weil der Markt es angeblich erfordert- auch wie man es wieder zum laufen kriegt ohne vorher das ganze Womo auseinandernehmen zu müssen. Da kommt dann auch die Planung im Spiel. Wenn ich solchen Schnickschnack selber einbaue kann ich auch gewisse Fehlerfälle schon im vornherein minimieren oder zumindest eine Lösung im Fall der Fälle schon vorsehen indem ich noch einen Zusatzschalter oder einen zusätzlichen Wassehahn oder was auch immer montiere. Da das Projekt Wirtschaftlich sowieso nicht rechnet spielt es dabei keine Rolle ob ich noch 2 Stunden und 50.- mehr investiere, es ist ja mein Hobby.

  • Can Gas-Kocher

    • Urs
    • 3. Dezember 2014 um 00:07

    So, der CAN-Kocher ging zum ersten mal in Betrieb. Zuerst brannte da aber nur eine Seite, also etwa die hälfte des Brenners. Auch reagierte es sehr zickig auf kleine Veränderungen am Regler. Nach ca 2 Minuten war dann alles ok. Deswegen hab ich das gestern auf Luft in den Leitungen geschoben. Doch heute hatte ich das wieder. Scheint als ob es zuerst warmlaufen müsse, danach brennt es wie eine eins, naja schnelle Drehungen am Regler mag er nicht, dann geht die Flamme aus, aber damit kann man leben, einfach mit Gefühl regeln.

    Hab da nicht soviel Erfahrungen mit solchen Kochern...wie sind eure Erfahrungen? Ist das normal?

    Danke und Gruss
    Urs

  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 2. Dezember 2014 um 23:55
    Zitat von campo

    Falls man sich Sachen kauft bei eine gute Firma oder Lieferant mit Beratung,
    kriegt man mahl 10% weniger Nachlas als Einkauf auf e-bay in einem webshop.
    Mann hat aber das Vorteil das es von vorne rein stimmt, passt und man kauft nichts verkehrt.
    In Sonderfälle kann man sogar Überschüsse und Fehler zurückgeben oder tauschen.
    Wodurch eine solche Arbeitsweise unterm Strich meistens viele Prozenten günstiger ist
    und verlorene energie spart.

    Grundsätzlich bin ich mit Dir einig. Allerdings muss man die Firma bzw. den Lieferanten finden. Für gute Beratung bin ich gerne bereit bis 10% mehr auszugeben. Als ich mein Projekt startete ging ich auch auf die Suche nach entsprechende Lieferanten in der Nähe. In einem Geschäft fragte ich ob er mir da noch was entgegenkommen könne wenn ich bei ihm über die nächsten paar Monate Waren im Wert von 12-15'000 Chf bestelle...(das war in der Zeit als der Euro gerade ziemlich gesunken war) da wurde ich mal eine Runde ziemlich unwirsch in den Boden gestampft...so von wegen "jetzt ist der Scheiss-Euro schon so tief, Preis musste deswegen schon angepasst werden und dann sollte man noch Rabatt geben"...und "die Lager- und Mitarbeiterkosten steigen immer weiter, wir verdienen immer weniger"...usw.
    Ja gut, ok, kein entgegenkommen mit dem Preis...Trotzdem hab ich gefragt wie Lange es denn dauere wenn ich was bestelle bis ich es hätte und bekam die folgende Antwort: "Ja das kann schon bis zu einer Woche, zum Teil auch länger dauern. Wissen Sie das kommt alles von Deutschland." Hallo! Zuerst über steigende Lagerkosten, Preissenkungen wegen tiefem Euro (da er im Euroland einkauft profitiert er direkt vom tiefen Euro!) usw jammern und dann so eine Antwort! Wohlgemerkt, die Preise bei denen sind Mwst-, Zoll- und Portokosten-bereinigt 25-40% (!) höher als bei der gleichen Firma im benachbarten Ausland. So waren z.B Schweizer Steckdosen in DE 30% billiger als in CH. Aber so überteuerter Billigkrempel mit dem Stempel Womo drauf hab ich sowieso wo möglich gemieden, da gibt es sei es für die Hausinstallation sei es vom Bootsbau die besseren und günstigeren Teile, aber das ist ein anderes Thema.

    Im zweiten Laden wollte ich irgendwas kaufen...weiss nicht mal mehr was es war...da wurde mir -nachdem ich geschildert hatte was ich wollte- gesagt, sie wisse nicht ob sie das hätten, drückte mir ein Katalog in die Hand, ich solle doch da mal suchen und verschwand...Nach 20 Sekunden lustlosem Herumgeblättere hab ich den Katalog dort auf die Theke gelegt und bin davongezottelt.
    Für einen solchen Service bin ich definitiv nicht bereit im Schnitt 30% und mehr zu bezahlen.

    Noch zum Thema Budget:
    Ich denke auch die Stunden welche man für ein solches Projekt aufzuwenden gedenkt sollten seriös und soweit mögliche im Detail budgetiert werden. Dann noch 30% für unvorhergesehenes dazugeben. Da muss nicht mal ein Wert in Chf oder Eur stehen, zahlen wird einem das sowieso nie jemand, es geht vielmehr dass man sieht welchen Aufwand auf einem zukommt und ob man bereit ist diese Zeit auch aufzuwenden. Dieser Punkt hab ich nicht so seriös budgetiert und prompt hab ich mich dabei ziemlich verschätzt, die kleinen Details um Gewicht und Platz zu sparen und meine Unerfahrenheit im Womobau kosteten doch unerwartet viel Zeit (aber es reut mich keine Minute welche ich darin investiert habe). Dazu kamen noch ein paar Spielereien welche zeitlich auch nicht ohne waren und noch sind...aber ich bin in der glücklichen Lage dass ich die Zeit ohne negative Auswirkungen investieren kann...wird sowieso als Hoby abgebucht, denn wie schrieb Fernweh schon wieder: (das könnte genau so auch von mir sein :wink: )

    Zitat von fernweh60

    Später nachgerüstetes unnötiges aber Freude bringendes Zubehör ca 1500-2000Euro.
    Der Spaß am basteln und der Besitzerstolz.........unbezahlbar
    (...)
    Aber ich denke vielen hier ist die benötigte Zeit kein Verlust, sondern ein Wachsen und lernen am Projekt mit hoffentlich meist einem positiven Erfolgserlebnis.

  • Can Gas-Kocher

    • Urs
    • 29. November 2014 um 16:44
    Zitat von Mamuag


    Und so sieht das eingebaut aus....

    Sieht schön aus. Wie hast Du den Auschnitt in der Arbeitsplatte gamacht? Deiner hat doch etwas viel Ecken und "krumme" Winkel... :wink:

    Da war meiner etwas einfacher einzulassen (siehe Bild im Anhang)

    Zitat von christel

    Falls noch kein Kocher gekauft ist, wir haben ENO den Vorzug gegeben, weil er einen Brenner hat mit 2,5 kw. Da kann man wirklich ein Steak drauf braten. Bei den anderen Brennern dümpelt das Fleisch nur so dahin.

    Auf Anraten eines Bekannten hab ich mich genau aus dem Grund für den CAN PV 1352 entschieden. Hat 1x 3000W, 1x 1900W und 1x1000W. Mal schauen wie der erste Steak darauf wird...leider immer noch nicht soweit dass ich testen konnte.

    Zitat von christel

    Abdeckung haben wir aus Holz und Innenseite Alu (Spritzschutz für die Wand bei aufgeklapptem Brenner) gefertigt.


    Hast Du Fotos davon? Diesbezüglich muss ich mir nämlich auch noch was einfallen lassen.

    Zitat von adventurer


    Zu bedenken gebe ich auch, so wie es aussieht haben die Kocher keine "Mulde". Wenn was überläuft, läuft es über die Arbeitsplatte durchs Wohnmobil.

    [/quote]

    Das ist richtig, kann aber ganz einfach umgangen werden: Nur Steaks darauf zubereiten :wink:

    Gruss
    Urs

    Bilder

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  • Wohnmobilselbstbaukosten

    • Urs
    • 29. November 2014 um 16:10

    Hallo,

    Das Thema hab ich auch gerade hinter mir...also noch nicht ganz, ist ja noch nicht ganz fertig...

    So hab ich es gemacht:
    1. Frage beantwortet: Was möchte ich überhaupt?
    2. Anhand dessen mal eine Grobe Einschätzung gemacht was das mich kosten wird. Dabei stellte sich dann schon relativ schnell heraus dass ich soviel Geld a.) nicht ausgeben will und b.) schon gar nicht ausgeben kann, da nicht vorhanden...
    3. Frage beantwortet: Worauf kann ich verzichten?
    4. Wieder grobes Budget erstellt...Punkt 3 und 4 so lange wiederholen bis es passt (oder das Projekt endgültig begraben wird)
    5. Als ich soweit einen Kompromiss zwischen was möchte ich und was kann/will ich dafür ausgeben hatte wurden Offerten für die grossen Brocken wie Koffer, Fahrzeug usw. eingeholt
    6. Dann wurde das definitive Budget aufgestellt. Wichtig darin ist imo dass man sich nicht selbst bescheisst. Hat man zu einer Zahl zweifel, diese lieber etwas höher ansetzen und Berträge darin grundsätzlich auf und nicht abrunden. Noch wichtiger ist darin aber der Posten "Unvorhergesehenes" mit mindestens 10% vom Gesammtbudget. Auch wichtig finde ich dass man überlegt welche Maschinen/Werkzeug man nicht hat und brauchen wird. Auch das gehört meines Erachtens in ein solches Budget. Hat man das auf dem Punkt dass man sagen kann: Doch, das ist so realistisch machbar dann muss man dieses Budget für sich nageln und sich fortan auch konsequent an dieses Budget halten.
    7. Erst ab da werden Aufträge vergeben, Teile eingekauft usw.
    8. Während des Baus hab ich akribisch Buch über die Ausgaben geführt (Excel Tabelle)

    Jetzt bei absehbarer Fertigstellung des Projekts (wird sowas eigentlich je fertig?) bin ich nicht zuletzt dank dieser vorgehensweise leicht unter dem gesetzten Budget. Ich hab nie an der Budget-Obergrenze geschraubt, allerdings hab ich irgendwann mal im Rahmen des Budgets noch Verschiebungen vorgenommen. So kostete mich das Basisfahrzeug durch eine glückliche Fügung fast 25% weniger als ursprünglich budgetiert. Das für Fahrzeugkauf übriggebliebene Geld wurde dann teilweise im Ausbau für etwas bessere Komponenten oder für eigentlich unnotigem Spielzeug ausgegeben oder aber es wurde eine Maschine Frühzeitig ersetzt oder besseres Werkzeug angeschafft usw.

    Ich hab während der ganzen Bauzeit eine Tabelle mit den Ausgaben gefüttert. Darin ist nebst der grossen Auslagen auch mehr oder weniger jede Schraube, Unterlagsscheibe, Kabelbinder aufgeführt. Die kleinen unscheinbaren Dinge ergeben unter dem Strich einen nicht unbeachtlichen Betrag. Alles in Kategorien eingeteilt (Fahrzeug, Innenausbau, Elektrik, Ausrüstung, Werkzeug...) so kann ich jetzt z.B schnell mal alles an Werkzeug und Ausrüstung ausblenden und hab den für die Versicherung relevanten Preis. Auch hilft eine solche Tabelle ungemein wenn man ein Garantiefall hat, um die Quittung wieder aufzufinden (Wann war das schon wieder? Bei wem hab ich das schon wieder gekauft?...)

    Das war meine Vorgehensweise. Die wird nicht für jeden die richtige sein, aber ich würde das im nachhinein wieder so machen, hat sich für mich bewährt. Hat mich vor allem vor einigen überaschungen bewahrt und half extrem um das Budget einzuhalten.

    Gruss
    Urs

  • Was schlucken unsere Fahrzeuge denn so?

    • Urs
    • 24. November 2014 um 23:58

    :arrow: Klasse bis 3,5t

    Ducato 100 Multijet, Ich fahre pro Tag 2 x 35km macht 70/Tag, Höhendifferenz 2x300m, Dabei wiegt mein Fahrzeug mit mir 2500kg, Der Bordcomputer zeigte mir für diese Woche einen Durchschnitt von genau 7,0L an, mit Winterreifen. (Axel Kleitz)

    Ford Transit 4x4, 2011, 3.5 t, 140 PS/2400ccm, Alkoven 3,00 m hoch, 2,30 m breit, sehr kurz übersetzt, Autobahn knapp 100 km/h, sonst "normale" Fahrweise. In unterschiedlichem Mischbetrieb 10,5-12 ltr/100km (Restler)

    MB ML 350 CDI V6, Wohnwagen Fendt, 615 cm Aufbaulänge, Zuggesamtgewicht über 4300 kg, Winterreifen, Verbrauch Durchschnitt: 13,2 ltr. (Emsländer)

    MB Sprinter 316CDI, 2012, 3,5 to, 163 PS, Ormocar-TI-Aufbau, bei ca. 110-120 km BAB- ca. 11,5 L/100km (klasi46)

    MB Sprinter 316 CDI, 2002, 163 PS, Kastenwagen, knapp 9 l/100 km in langjährigem Duchschnitt (Pelzerli)

    VW Amarok+Wohnkabine: 2011, 2,8to schwer, 163PS/2000ccm, AT-Reifen, 100km/h-11lt., 120km/h- 12lt. Amarok solo 9lt.(hoss09)

    VW T2 Hochraumkombi Benzin 37 kW ebenso gefahren ca 11 - 12 l/100 Km. Ca 2,2 t. Auch hier Durchschnittsverbrauch über mehrere Jahre. (alter Hans)

    VW T3 Transporter - Hochdach Ford V6: 1984, 1,9to schwer, 140PS/2800ccm, ca: 14L im Durchschnitt. (mromba)

    VW T4 syncro TDI 75 kW, LR, Alkoven, etwas höher gelegt, DPF, L 5,52, B 1,99, H 2,80 m. Marschgewicht 2,7 t, Auf Reisen 3,0 t. Fahrweise: sanft. BAB ca 92 km/h. Landstrasse zügig, Stadt flott. Durchschnittsverbrauch über 260T km in 13 Jahren: gut 8,6 l/100 km. Diesel (alter Hans)

    VW T5.1 4motion DoKa / 96 KW bzw. 131 PS/ 2500 cm³/ mit Ormocar Absetzkabine mit Alkoven , Höhe ~3,2m, zul. GG 3500 kg, Autobahn Tempomat 100km/h, ansonsten was geht ~10,5L/100 km. Ohne Kabine 7,5 -8L/100 km bei gleicher Fahrweise(2vgsrainer)

    VW T5.1 4-Motion, 2007, 3,5t ZGG, 131PS-2500ccm, Alkoven Aufbau, 10l/100km (Sommer) - 11l/100km (Winter), ca. 83/km/h Gemütliches Reisen auf der Autobahn und Landstraßen im Urlaubsgebiet. Eher sanft und gemütlich wie ein Reisebus. (Balu)

    VW T5 Doka mit Absetzkabine ( 320cm hoch, 220cm breit ) bei Tacho 110Km/h Autobahn, Landstraße was eben erlaubt ist mit Motorradanhänger 11Liter/100Km ( VWBusman )

    :arrow: Klasse von 3,5t bis 7,5t

    Chevrolet Silverado 3500HD, Singlecab, 3 Plätze, Bj 2011, 5967ccm, Benzin, Automat, 322 PS, 4x4 zuschaltbar, Aufbau mit Alkoven LxBxH 598x209x301cm, Cooper Discoverer S/Tmaxx LT 275/70 R18, Leergewicht ca 4.2t, Voll beladen (= zGG) 4854kg, AHK 3500kg / Stützlast 350kg, Vmax legal 100km/h ( bei 160km/h abgeriegelt)
    Erfahrungswerte Verbrauch in dieser Konfiguration erst über knapp 1000km (alles ohne Anhänger):
    Autobahn 100km/h Tempomat: 21-22 l/100km
    Ausserorts: 19-21 l/100km
    Bergauf (22 km, 750m Höhenunterschied, zügig aber nicht am Anschlag gefahren) ca 30l/100km, fährt man danach die gleiche Strecke wieder Bergab ist man bei 22-23l/100km.
    Gefühlsmässig nahmen die vorher montierten Michelin in der gleichen Grösse 0.5-1 l weniger als die grobstolligeren Cooper. Gruss Urs

    Ford Transit 4x4 , 2,4 L Diesel ,Bj. 2009 und jetzt bei ca. 50 000 KM , durch Auflastung auf 3,85 t ( bei durchschnittlich etwas unter 4 t GG )
    Durchschnitts-Verbrauch 13 L Diesel (ran4x4)

    Iveco Turbo Daily 49-12, 1994, 5t ZGG/4,5t schwer, 116PS-2500ccm, Alkoven Aufbau, hauptsächlich Landstrassen, 13,4l/100km bei Vmax 90km/h (dreamteam)

    Iveco Magirus 110-17, 1989, 4x4 permanent, 169 PS, 6l Turbo-Diesel, 7,5t zGG, 5,7t leer, Reisegewicht z.Z. ca. 6,3t, Koffer GFK, L 6,90m B 2,40m H 3,45m, z. Z. provisorisch eingerichtet, Reisegeschwindigkeit ca. 80km/h, ~19l/100km. (mountain)

    Mercedes 609 D Ex - KKW der Johanniter OM 364 90 PS kurze Hinterachse V-Max ca. 91- 93 Reisegeschwindigkeit ca. 80 - 85 km/h Leergewicht 3,8 t Reisefertig ca. 4,2 t normale Fahrweise Verbrauch 10,5 - 14 L häufig mit Trailer und Moped oder Gespann drauf und alles durchschnittlich dann so 11,2 sog. Eine sog. Kladde mit Notizen über Tankorte, Liter Diesel, Kilometerstände und Durchschnittsverbrauch wird seit 2008 mit ca. Km-Stand 145.000 mitgeführt und ständig weitergeführt (E J)

    MB Sprinter 519CDI 4x4, 2012, 5,3t zGG, Schaltgetriebe, kürzeste Achsübersetzung, Alkovenkabine 3,3 m Höhe von Ormocar, BAB 100 km/h lt. GPS, ansonsten was erlaubt ist, über 45.000 km gemessen 15,8 l/100 km (TorstenS)

    :arrow: Klasse Ab 7,5t

    MAN TGM 13290 E5EEV BL Tipmatic 12V kurz Fhs, 10,5T vol beladen 365/80R20 XZL 7,22L x 2,42B x 3,44H vmax 147km/h theoretisch, Verbrauch 23,0 l/100km über die erste 20.000 km Rekordfahrt 19,1 l/100km (Campo)

    MAN TGM 13290 E5 BL 8 Manual 365/80R20 XZL Lang Fhs 10,6T vol beladen 365/80R20 XZL 7,60L x 2,50B x 3,55H vmax 130km/h theoretisch, Verbrauch 24,5l/100km

    MAN TGM 13280 E4 BL 8 Manual 365/80R20 XZL Kurz Fhs 10,4T vol beladen 365/80R20 XZL 6,90L x 2,48B x 3,55H vmax 120km/h theoretisch, Verbrauch 26,0l/100km (Mountain)

    MB 1320 4x4 (20 Jahre alt), 13t, ca. 40000 Km getestet und dokomentiert, 25 L/100 Km auf Autobahnen und Landstraßen (Chrisi)

  • PSVA zurückfordern - wie Auslandaufenthalt belegen

    • Urs
    • 19. November 2014 um 23:43

    Hallo zusammen,

    Folgende Antworten hab ich von der Oberzolldirektion, leider nur telefonisch, daher die Antworten aus dem Gedächtniss, daher kein Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit:

    Nachdem ich mein Anliegen geschildert hatte kam folgendes Gespräch zustande:

    Ich: Irgendwo hab ich gelesen es gebe ein Formular welcher man am Grenzübertritt stempeln lassen kann?
    Mitarbeiter Zoll:-Fahren Sie Privat mit dem Wohnmobil oder geschäftlich?
    I: Womo, Privat.
    Z: -Das Formular gab es mal, ist aber nicht mehr aktuell. Wenn Sie dann am Abend spät zurückkommen können Sie es sowieso nicht stempeln lassen da die Grenzstation nicht mehr besetzt ist, dann bringt Ihnen das Formular sowieso nichts. (Mein Eindruck: Es gibt das Formular noch, es ist aber am Zoll wegen des Aufwandes nicht gerne gesehen oder gar verpönnt, ist aber nur Meine Meinung und ich kann mich da täuschen.)
    Z: -Wenn Sie Privat unterwegs sind reichen z.B. Quittungen vom Campingplatz, Fährüberfahrten, Mautgebühren usw.
    I: Muss das Fahrzeugkennzeichen auf den Quittungen sein?
    Z: Nein
    I: Was ist wenn ich mal eine Woche nach DE, Bekannte besuchen gehe, bei denen hinter dem Haus campe...da hab ich ja keine Quittungen vom Campingplatz oder Fähre usw ?
    Z: -Das werden Sie ja wohl nicht alle 2 Wochen machen?
    I: -Nee...
    Z: Ja dann gehen Sie sicher auch mal auswärts essen oder was einkaufen...da nehmen Sie dann einfach den Fackel dort mit und reichen das ein. Sofern es Plausibel ist würde ich das so akzeptieren. Ich kann aber natürlich nicht im Einzelfall garantieren dass meine Kollegen das auch immer so sehen und keine weiteren Belege fordern. Aber achten Sie darauf dass wenn Sie z.B. Quittungen für Reparaturen am Fahrzeug einreichen, dass Sie diese am Zoll bei der Wiedereinreise auch korrekt deklarieren und die Mwst dafür bezahlen, denn das wurden wir merken und es würde dann teuer.

    Fazit: Insbesondere aus der Letzten Antwort schliesse ich dass da nicht jede Quittung einzeln angeschaut wird. Ich vermute dass da irgendwie was automatisiert ist und das System bei Rechnungen für Reparaturen oder grössere Beträge Alarm schlägt. Aus den anderen Antworten schliesse ich dass das zu kleine Beträge sind um da ein grosses Büro deswegen aufzuziehen und dass das gerade bei privaten Womos recht kulant gehandhabt wird, natürlich immer vorausgesetzt alles ist stimmig und man probiert nicht zu bescheissen.

    Quittungen sammle ich eh immer alle, desweiteren überlege ich ob ich jedesmal ein Foto mit Datum beim Zoll oder kurz danach mache, mal schauen. Dazu GPS Logs für den Fall der Fälle, diese laufen eh nebenbei immer mit. Das sollte dann schon klappen.

    Nur nebenbei: Pro Tag im Ausland kann man 1/360 von den bezahlten 650.- (bei Womos) zurückfordern, der Aus- und Einreisetag zählen je einen halben Tag . Beträge unter 50.- werden nicht zurückerstattet. Somit muss man über's Jahr mindestens 28 Tage im Ausland sein (also insgesamt 29 Tage Unterwegs) ansonsten kann man den ganzen Aufwand schon im vornherein sein lassen.

    Gruss
    Urs

  • Can Gas-Kocher

    • Urs
    • 17. November 2014 um 22:28

    Hallo,
    Ich gehe davon aus dass Du Deinen Kocher mittlerweile organisieren konntest :wink:

    Aber für die welche noch eins brauchen; Ich hab meinen von SVB in DE. Lieferung in die Schweiz alles reibungslos und ohne irgendwelche Mindestbestellmenge von 500€. Zahlte damals zwar 30€ Versandkosten, das aber nur weil noch andere Dinge dabei waren (z.B Lattenrost) welche das ganze zu Sperrgut machte. Für Sperrgut finde ich das akzeptabel. Natürlich kam noch die üblichen Verzollungskosten und Mwst dazu.

    Auch ich habe die Firma CAN als etwas "reserviert" kennengelernt. Im Vorfeld fragte ich nach Bedienungsanleitungen einiger Kocher (insbesondere wegen Mindestabstände zu Möbeln und andere für die Planung relevante Dinge). Zuerst erhielt ich ein Mail dass Bedienungsanleitungen nur mit den entsprechenden Geräten ausgeliefert würden...nachdem ich zurückgeschrieben hab dass sie sicher verstehen dass ich nicht zuerst mehrere Kocher kaufen würde um zu schauen welches dann vielleicht passe und dass ich in dem Fall leider einen anderen Hersteller in Betracht ziehen müsse, hab ich die geforderten Anleitungen inert kürzester Zeit und ohne Probleme per mail erhalten.
    Auch wenn ich damit immer noch nicht gekocht habe und trotz der kleineren Probleme im Vorfeld, hab ich den Kauf nachwievor in keinster Weise bereut.

    Hoffe meine Erfahrungen helfen jemand bei der Entscheidungsfindung, sei es für oder gegen den CAN-Gaskocher.

    Gruss
    Urs

  • PSVA zurückfordern - wie Auslandaufenthalt belegen

    • Urs
    • 17. November 2014 um 21:51

    Hallo alle,

    Vielen Dank für alle infos.

    Zitat von sasisust

    hallo zusammen im Anhang die Bestimmungen (...)

    Genau das von Dir angefügt PDF hatte ich schon mal gesehen, aber so auf die schnelle nicht wiedergefunden. Also Danke dafür, muss ich nicht weiter suchen. Aber auch darin steht nur dass man es belegen muss, mit einigen Beispielen wie man es belegen kann. Leider steht da nicht ob man die Ausreise irgendwie beim Zoll bestätigen lassen kann und wenn man zurückkommt wieder.
    Gehen wir davon aus ich Fahre Freitag Abend nach Deutschland, Bekannte besuchen, stehe bei denen vor dem Haus, fahre Sonntag wieder zurück. Da hab ich bestenfalls mal eine Quittung einer Tankstelle auf dem Weg...wobei die Quittung alleine nicht wirklich viel beweist. Bei 2 Quittungen, eine bei der Hinfahrt, eine bei der Rückfahrt wäre sicher besser, aber ob das den Zollbehörden reicht?
    Dafür wäre ein beim Zoll abgestempelter Formular sehr nützlich. Stellt sich dann bloss noch die Frage was am Sonntag Abend passiert, wenn die Zollstelle nicht belegt ist...
    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, es gebe da ein Formular welches man bei Ausreise und Wiedereinreise selbst ausfüllen könne...aber keine Ahnung wie das dann weiter laufen soll...vielleicht hab ich da auch was verwechselt...

    Zitat von ThomasFF

    Fragt doch mal bei ener größeren Spedition in Eurer Nachbarschaft an, die auch Auslandstransporte macht, die sollte das Verfahren kennen bzw. Euch die richtigen Anlaufadressen sagen können.

    Die dürften das Problem nicht haben, da bei denen eher die LSVA als die PSVA zum Zuge kommt. Und bei den LSVA-Erfassungsgeräten wird bei Zollübertritt automatisch auf Ausland und somit keine LSVA umgeschalten.
    Auch wenn die ausnahmsweise PSVA-besteuert würden, so haben die sicher Frachtpapiere, Verzollungspapiere usw, womit ein Beleg der Auslandreise sicher kein Problem sein sollte.

    Zitat von Mamuag


    Hast du schon mal bei der Oberzolldirektion Abteilung LSVA in Bern angefragt?

    Jetzt schon :wink:
    Hab mal eine Anfrage über das Kontaktformular auf der Homepage der Oberzolldirektion geschickt. Melde mich sobald da eine Antwort kommt.

    Danke und Gruss
    Urs

  • PSVA zurückfordern - wie Auslandaufenthalt belegen

    • Urs
    • 17. November 2014 um 02:00

    Hallo Leute,

    Nun fragt sich sicher der eine oder andere was denn PSVA ist...Vermutlich vor allem die nicht Schweizer Kollegen und nicht über 3.5 Tonnen Fahrer. :wink:

    Also, PSVA heisst Pauschale Schwerverkehrs-Abgabe und fällt unter anderem auch für Womo über 3.5 Tonnen in der Schweiz an. Man zahlt anfangs Jahr für ein Womo 650.-Fr. Nun kann man aber für jeden Tag an welchem das Womo im Ausland ist 1/360 wieder zurückfordern (Minimalbetrag: 50.-Fr). Man muss allerdings nachweisen dass es im Ausland war. Habe irgendwo mal aufgeschnappt dass es dafür Zollformulare gebe welche man dann am Zoll abstempeln lassen könne. Hab aber jetzt nichts in dieser Richtung gefunden. Hab nur bei den offiziellen Stellen gelesen dass als Nachweis zum Beispiel eine Quittung eines Campingplatzes gelte (natürlich mit aufgeführtem Kontrollschild). Aber das ist natürlich bei Wildcampen nicht praktikabel, darum die Frage nach dem Zollformular.

    Hat jemand eine Idee wie das genau läuft?

    Merci und gute Nacht
    Urs

  • Luftdruck abseits geteerter Strassen

    • Urs
    • 17. November 2014 um 01:34
    Zitat von setrine

    Hoi Urs,

    sag mal, Dein Buschtaxi mit Schlauchreifen bei 0,4 bar im Sand? Für mich unvorstellbar, kläre doch bitte auf-wegen Ventilabriss natürlich!

    Gruss Alex

    Eigentlich war das ja nicht mein Buschtaxi...naja...irgendwie doch...hab 2 mal in Australien je ca 3 Monate mit einem Buschtaxi erkundet. Fahrzeug war jeweils Langzeitmiete, voll Ausgerüstet fürs extreme Outback (Seilwinde, Bergegurte, Highlift, 2 Reserveräder plus zusätzlichem Schlauch, Dachzelt, usw usf). Da ist ja auch der Wunsch anch einem eigenen Fahrzeug aufgekommen.

    Aber zurück zu deiner Frage:
    Guckst Du hier:

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    Nein, bin nicht ich, errinnert mich aber sehr stark an meine Aktion, nur das ich die Düne eigentlich in Natura noch viel massiver in Erinnerung habe als auf den Bildern zu erkennen.

    Konkret war das in der Simpson desert, und das ist "Big Red", die letzte und grösste Düne auf dieser Strecke. Ich kam da spätnachmittags an, Sand aufgeheizt und dadurch sehr lose, deswegen war der niedrige Druck nötig. Aber auf der Düne wurde der Kompressor angeworfen und wieder gepumpt. Die Düne ist ungefähr 40m hoch, Fahrweg mit dem Druck also ungefähr 100-120m. Weiter möchte ich mit solch niedrigem Luftdruck nicht fahren. Reifen auf den Felgen nicht verschoben, Schläuche/Ventile auch noch in Position. Aber ich war wirklich sehr vorsichtig, also keine Beschleunigungsorgien, Lenkrad nur so führen dass Fahrzeug in den vorhandenen Spuren nachlief, keine abrupten Lenkbewegungen...

    Als alternative hätte ich noch gehabt: Düne einige Km umfahren (Nee...wenn man schon solche Touren macht ist das eigentlich keine wirkliche option :wink: ) oder vor der Düne übernachten und am Morgen früh nochmal probieren. Der Sand ist dann durch die Luftfeuchtigkeit wesentlich kompakter. Aber auch das war keine wirkliche Option, die Dusche und das kalte Bier im 35km Entfernten Birdsville waren zu verlockend :wink:

    Gruss
    Urs

  • Basis Pick-Up "Explorerkabine" Doppelkabine?

    • Urs
    • 2. November 2014 um 04:44

    Hallo

    Das hab ich von einen der Gebrüder von Haller, einen der Chefs von http://www.american-automobile.com. Bevor Ihr jetzt in die Tasten haut und denen mit Mails bombardiert...das ist relativ sinnlos :roll: . Auch wenn sie sonst super kompetent erscheinen, Emails werden meiner Erfahrung nach grundsätzlich nicht beantwortet. Scheint irgendwie in der US-Car Szene, nicht nur bei denen, ein bisschen eine Krankheit zu sein...so zumindest meine Erfahrung...aber wenn man Sie dann telefonisch erreicht (was auch nicht immer ganz ohne ist, naja, sie waren auch am Zügeln der Firma, vielleicht lag es nur daran) dann bekommt man dann sehr viele wertvolle Informationen und Tips.
    Die sind in Biel stationiert und sind schon seit Jahrzehnten in dem Geschäft (zulassung von US- bzw Import-Cars) tätig. Soweit ich weiss machen die Zulassungen für Garagen von St. Gallen bis Genf. Ich hatte zuerst auch jemand anderes an der Hand, doch ab einen gewissen Punkt wurde ich auch dorthin verwiesen, mit dem Hinweiss dass die die richtige Adresse für spezielle Gefährte wie meins seien. Auch auf damalige Anfragen ans DTC bezüglich Auflastungen wurde ich an die Herren von Haller verwiesen. Die haben offenbar durch die Jahrelange Arbeit in dem Bereich sehr gute Beziehungen zum DTC und zur MFK Bern. Unter anderem hat mir der eine Chef dort gesagt Sie hätten schon für Ford Schweiz einen F350 (?) auf 15 tonnen! Anhängelast umgebaut und zugelassen (ist alles nur eine Frage des Geldes), allerdings sagte er selber dass sowas, auch bei solch vermeintlich stabilen und nicht untermotorisierten Fahrzeugen ziemlich Sinnfrei sei. Daher gehe ich davon aus dass sie wissen was sie tun.

    Als ich mein Womo brachte um die ganze Zulassung zu machen wurde ich eben darauf aufmerksam gemacht dass eine Kennzeichnung nötig sei wenn während der Fahrt ein Wechselrichter oder Generator laufen könne. Da das bei mir (noch) kein Thema ist hab ich da aber nicht weiter über die Details nachgehakt. Vielleicht ist das auch nur eine Forderung bei der MFK Bern? Auf jeden Fall hat mich die MFK GR, welche bei meinem Projekt immer wieder mit Fragen konfrontiert wurde, nie etwas in dieser Richtung mitgeteilt, aber ich hab auch nie konkret in dieser Richtung was nachgefragt. Die Mfk GR hat mir damals ein Merkblatt zugeschickt welches klar (und auch für Laien verständlich) beschrieb was für Forderungen beim Umbau zum Schweren Womo anstehen. Das selbe für die ganze Beleuchtung, aber auch darin war nichts bezüglich 230V.

    Zitat von holger4x4

    Hmm, interessant, da habe ich bisher noch nichts von gehört.


    Ich auch nicht, darum war ich auch etwas verdutzt als ich nach der 230V Anlage gefragt wurde.

    Leider hab ich keine wirklichen Links zu Gesetzestexten. Ich würde erwarten dass wenn sowas vorgeschrieben ist das dann in den NEV (Niederspannungs-Irgendwas Verordnung) oder so stehen müsste. Die ganzen Hybriden mit Spannungen bis zu 600V laufen ja auch dort drunter. Hab kurz dort durchgeblättert aber auf die schnelle nichts wirklich brauchbares gefunden. Etwas weniges steht beim Astra, Merkblatt NEV (googlen). Ich denke das Astra oder Electrosuisse (enhemals SEV) oder das ESTI (Starkstrominspektorat) könnte da definitiv weiterhelfen.

    Zitat von holger4x4

    Bei mir ist das aber auch nur ein 600W Wandler, und der ist nur mit Zündung aktiv.


    600W, 230V -> 2.6A. Um für den Menschen lebensgefährlich zu sein reichen unter Umständen schon 50V und 30-50mA, in der Theorie...

    Zitat von holger4x4

    Ich nehme mal an dass nach einem Unfall die Retter sowieso zuerst den Motor ausmachen bevor die mit dem groben Schneidwerkzeug kommen. Dann wäre es ja kein Problem mehr.


    Könnte sein dass Teile vom Fahrzeug schon beim Unfall durch ein beschädigtes Kabel unter Spannung stehen. Rein Theoretisch könnte dann der Retter schon einen Schlag abbekommen beim Versuch die Zündung auszuschalten.
    Zugegeben, die Warscheinlichkeit ist klein. Die Warscheinlichkeit dass es die Schere auch nur im geringsten interessiert ob sie da noch ein 230V führendes Kabel welches 2.6A liefern kann noch durchtrennt wird auch sehr klein sein, anders sieht es bei bis zu 600V und xx A an einem Hybrid aus aber das ist eine andere Baustelle. Zurück zum Wandler: Die Retter werden Handschuhe tragen und somit zumindest halbwegs isoliert sein. Dazu kommt noch dass ein solcher Wandler ja galvanisch isoliert ist und schon daher keine Verbindung zur Erde hat. Auch gehe ich davon aus dass jede Feuerwehr Womos mit einem gewissen Respekt behandeln wird, schon weil Sie nicht wissen können wo allenfalls Gasleitungen verlaufen usw. Also realistischerweise würde ich die Gefahr eines Stromschlags im Wome für den Retter als relativ klein einschätzen.

    Wo ich mehr Gefahrenpotential sehe ist dass Du das Auto in den Service gibst. Da bastelt dann ein Mechaniker dran rum, weiss nicht dass da bei Zündung ein auch 230V ein sind...Im besten Fall funkt es nur ein wenig, im schlechtesten Fall gelangt eine 230V führende Litze ans 12V Netz... :shock::(
    Oder du verkaufst das Fahrzeug und der Käufer bastelt da aus Unwissenheit was...
    Oder Du bastelst selber was und in der Hitze des Gefechts klemmst Du da was am falschen Ort an...
    Darum hab ich in meinem Womo für alles was 230V ist (auch wenn es nur bei angeschlossenem Externem Kabel in Betrieb ist) Purpur-Kabel gezogen. Diese sind wie es auch in den Hybrids gehandhabt wird, orange und werden noch zusätzlich mit roten Etiketten an beiden Enden entsprechend gekennzeichnet.

    Zurück zur ursprünglichen Frage: Wenn ich nicht vergesse frage ich bei einem der Chefs da nach wenn ich mein Womo holen gehe...nächste Woche sollte der MFK Termin endlich wahrgenommen werden...mal schauen was für Überraschungen da noch auf mich warten und wie lange das ganze noch dauert...

    Gruss
    Urs

  • Luftdruck abseits geteerter Strassen

    • Urs
    • 2. November 2014 um 01:25
    Zitat von RioPlata

    Hallo Urs,

    hier ein Link zum Offroad Ratgeber von Goodyear
    http://www.goodyear.eu/de_de/images/O…1364-116234.pdf

    Saludos
    RioPlata

    Vielen Dank. Da hat es doch noch einige sehr interessante Sachen drin. Unter anderem folgendes:
    Schotter/Fels -10 %
    Sand/Schlamm -30 %
    Bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zu -50 %, nicht unter 0,8 bar
    (über 10 km/h) und kurzen Strecken
    (unter 14 km/h)

    Naja, soweit waren wir ja schon, doch dann steht wiederum das hier:
    Doch Achtung: Bitte sorgen Sie dafür, dass der Luftdruck des Reifens keinesfalls unter die Hälfte des vom Hersteller vorgeschriebenen Werts fällt oder weniger als 1,2 bar beträgt.

    Hmm, wie jetzt, nicht unter 1.2 Bar oder nicht unter 0.8? Wobei eigentlich spielt es für mich dann eh keine Rolle denn die Hälfte von dem vom hersteller vorgegebenen Wert wäre 30 PSI (2.1Bar) vorne und 40 PSI (2.75 Bar) hinten. Wie geschrieben, wenn das Auto wieder da ist werde ich da mal an den Ventilen Schrauben und den Kompressor anwerfen :wink:

    Danke und Gruss
    Urs

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