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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Überhang

    • Urs
    • 6. Februar 2016 um 17:48
    Zitat von FranzXaver


    Was ich immer noch nicht verstehe, wieso man den seitlichen Unterfahrschutz in D erst ab 3,5t braucht. Der Sinn soll wohl sein, dass man da kein Radfahrer unter sich begrabt. Aber wieso es jetzt weniger Schlimm sein soll den Radlfahrer mit 3,5t zu überrollen als mit 4,5 ist mir schleierhaft...

    Und ein 28t-Womo muss bei uns ganz legal keinen haben, obwohl der Fahrer ziemlich sicher im Umgang mit den ganzen Rückspiegeln weniger geübt ist als der der täglich mit dem 28t LKW unterwegs ist. Ob das Sinn macht lasse ich auch dahingestellt. Für mich war es gut, musste keinen anbauen und da bei mir der Radstand auch relativ kurz ist muss sich ein Radfahrer schon eher sehr dämlich anstellen um dort reingeraten zu können, daher passt das schon.

  • Überhang

    • Urs
    • 6. Februar 2016 um 16:24
    Zitat von holger4x4

    Soweit ich weis, gilt das mit den 3,5to bei dem SEITLICHEN Unterfahrschutz!

    Wobei -zumindest in der Schweiz- ein als Womo zugelassenes Fahrzeug (Fahrzeugkategorie M1) auch bei >3.5t keinen seitlichen Unterfahrschutz braucht. Bei Zulassung als LKW mit Womo als Ladung drauf braucht es hingegen einen.

    Gruss
    Urs

  • Skandinavien im Winter

    • Urs
    • 6. Februar 2016 um 14:08
    Zitat von mrmomba


    War in Norwegen ebenfalls so, dass es Automatisch geschieht, mit Brief aus England. (Wichtig nur, dass der Halter informiert wird, bei mir kam der Brief zu meinen Eltern ;))


    Da scheint es sich um die Firma Euro Parking Collection (EPC) zu handeln. Wenn man die Googelt trifft man relativ schnell auf Sachen wie Inkassobüro, aus 8 € Busse wurden 80, dann 120 usw. Weiss nicht ob ich mich auf solche Firmen einlassen will auch wenn das vielleicht Einzelfälle sind.
    Andererseits gibt es bei installietem AutopaPass-Gerät zum Teil eine Reduktion der erhobene Maut.

    Zitat von mrmomba


    Genau diese Distanz meinte ich, je nach Tankinhalt ist das ein Stückchen, für mein Bora wäre es kein Problem gewesen, für mein Bulli schon. da der nur Knapp 450km Packt. Wir waren in Kiruna nicht tanken - selber Schuld :)


    Eins hab ich in Australien gelernt: Wenn man ins Outback fährt lässt man keine Tankstelle aus, die nächste könnte geschlossen sein, kein Benzin haben, Pumpe funktioniert nicht, Kreditkartenlesegerät funktioniert nicht usw. In Australien waren die Distanzen zwar etwas grösser (bis zu 1000km zwischen 2 Tankstellen :shock: und Diesel musste 2-6 Monate :shock: im voraus bestellt werden) aber das mit jede Tankstelle mitnehmen handhabe ich in etwas abgelegenere Gebiete auch in unseren Breitengraden noch heute so. Daher wunderte ich mich etwas über die "läppischen" 180 km. 40l befeuchtet den Tankboden doch schonmal...auch meiner würde damit noch knapp 200km weiter kommen. Mit der Versorgung mache ich mir daher keinen Kopf.

    Zitat von mrmomba


    Ich glaube nicht, dass du so einfach nach Schweden abbiegen kannst. Da es meist Bergpässe sind. Ich glaube ebenso wenig, dass die besser geräumt sind als die E6. Und wenn Sie diese schon sperren? Oweia... ABER DAS IST REINE SPEKULATION VON MIR!


    Ich dachte da eher, ich fahre mal bis Trondheim, schaue mir den Wetterbericht und die Vorhersage bis Narvik an und entscheide ob ich weiter nach Norden oder nach Ostersund fahre. Das selbe in Narvik. Wird dann die Vorhersage weiter nördlich schlechter dann fahre ich schon frühzeitig nach osten (über die 74, die E12 oder die 77) bevor der Sturm da ist, soweit die Idee. Weiss nur nicht wie weit im voraus die Wettervorhersagen verlässlich sind, daher weiss ich auch noch nicht ob das so machbar ist. Auch wenn das so umsetzbar ist, ist da natürlich noch ein Restrisiko dabei aber das ungeplante ist vielfach auch der Reiz an einer solchen Reise. Ansonsten würde ich wohl eher eine Pauschalreise nach Mallorca buchen :wink:

    Zitat von mrmomba


    OHNE FÄHRE waren es bis nach Svolear fast 3000km in ca 35 Stunden also 3 Werktage
    Nach Norwegen mit Fähre bis nach Svolvear: fast 2900km in ca 40 Stunden, auch 3 Werktage, Sparst halt 150KM...

    Auf die 150km würde es mir nicht ankommen, da ich, so wie Du, auch nicht unbedingt Fähren-Fan bin. Bei 7200-7600km Gesamtstrecke je nach Route für mich sowieso nicht relevant...der Weg ist das Ziel :wink:

    Zitat von TorstenS

    Straßenzustand und Sperrungen in Norwegen: http://www.vegvesen.no - Denk an die 3 Schneeketten über 3,5 Tonnen.

    Die Seite hatte ich auch schon gefunden. Leider ist mein Norwegisch etwas schwach :wink: und die relevanten Meldungen sind nur auf Norwegisch, nicht auf Englisch verfügbar. Naja, es gibt ja übersetzer, geht schon.
    3 Ketten: Ja, da war noch was, hatte ich mal gelesen, aber irgendwie wieder verdrängt...Danke für den Tip...hab natürlich nur 2, müsste ich noch eine organisieren. Wisst Ihr ob man eine irgendwo mieten kann? Für etwas grössere Reifen als ein normaler PKW (LT 275/70 R18)? Wäre etwas blöd einen 2 Satz kaufen zu müssen für vielleicht einmal benutzen.

    Zitat von TorstenS


    Mach Dich im Internet schlau, wann die Kolonnezeiten sind, denn es macht keinen Spaß, mehrere Stunden vor der Schranke in der Kälte zu warten. Solche Kolonnen gab es bei unserem Besuch auch zwischen Narvik und Kiruna - da gibt es aber auch Vollsperrungen, je nach Eis-Situation. Übrigens der letzte Pass von Skarsvag zum Nordkapp hoch ist auch Kolonnefahren im Winter - runter genauso.

    Das mit den Kolonenfahrten hatte ich bereits gehört und Videos davon gesehen, gerade wenn man Nordkapp im winter googelt stösst man zwangsläufig darauf. Bei anderen Pässen, ist da schon vorher auf der Strecke ein Schild der darauf und auf die Abfahrtszeiten hinweist? Oder steht man dann irgendwann vor der verschlossenen Schranke mit Schild?
    Mehrere Stunden in der Kälte, naja, da könnte ich mich schon beschäftigen, hab ja zur Not auch ein beheiztes Häuschen dabei :wink: Aber es wäre halt blöd warten zu müssen da meine kostbare Zeit sonst schon so knapp bemessen ist.

    Zitat von TorstenS

    Zum Gasnachschub habe ich keine eigene Erfahrung, die mitgeführten 25 kg haben immer gereicht (wir können während der Fahrt den Aufbau mit Motorwärme heizen). Man erzählte uns, in Norwegen ist Gas nachtanken möglich. In Finnland jedenfalls geht es überhaupt nicht.

    Hier gibt es eine gute übersicht: http://www.mylpg.eu/
    Finnland scheint CNG-, nicht LPG-Land zu sein, keine einzige LPG-Tanktelle. So auch Nordschweden. In Norwegen ist LPG kein Problem, ein Punkt mehr welcher für Norwegen rauf spricht da ich bisher noch keine richtigen Erfahrungen habe wieviel Gas die Heizung unter realen winterlichen Bedingungen wirklich braucht.

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    Ich seh's schon kommen: Norwegen im Winter rückt auf der Liste meiner Wunschziele immer weiter 'rauf...


    Ist das noch nicht zuoberst? Mal schauen was ich da noch machen kann um das zu ändern...vielleicht im April ein paar Bilder...? :wink:

    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    und her mit weiteren Nordland-Wintertourerfahrungen!
    Leerkabinen-Wolfgang

    Genau!

    Danke allen und Gruss
    Urs

  • Skandinavien im Winter

    • Urs
    • 4. Februar 2016 um 22:54

    Vielen Dank allen für die tollen Tips.

    Das mit der Maut war mir nicht bekannt. Hatte mal was gelesen von registrieren, ist aber wohl nur optional.

    Nach euren Statements -und anderen Infos welche ich habe- ist Norwegen wohl langsam, schweden eher schneller mit weniger risiko auf gesperrte Strassen machbar. Schweden schnell rauf, Norwegen gemütlich runter wurde in die Runde geworfen. Eigentlich eine gute Idee, wenn das Nordkapp das Ziel wäre was ich unter allen Umständen erreichen wollte. Wenn ich allerdings Norwegen rauffahre kann ich gemütlich soweit fahren wie ich komme und wenn ich dann sehe dass die Zeit knapp wird dann richtung Schweden abbiegen und zurückrauschen ohne allzu grossem Risiko wegen Strassensperren nicht mehr nach Hause zu kommen. Ich finde es so rum etwas entspanter.

    Zitat von mrmomba


    Zu der Fahrzeit: Lofoten / Nordkapp sind ca die gleichen KM. 3 Tage nur mit wenigst Pausen in eins durch gehen auf jeden Fall. Pausen = Tanken oder Kochen. Diese Distanz ist realtiv anstrengend, vor allem weil ab Kiruna bis zur Grenze in Schweden keine Tanke mehr kommt, die im Skidorf hat dann auch nur 40L Abgabe für PKW!


    Von wo genau rechnest Du mit 3 Tage? Von Kiruna?
    Kiruna bis Grenze...Richtung Narvik? Da zeig Google mir gerade mal 178 km. Bei 500-600km Reichweite mache ich mir da wenig sorgen um Tankstellen, wenn ich es hier https://maps.adac.de nachschlage gibt es davon auch da oben genug. Einzig LPG-Tankstellen zeigt die ADAC-Karte da oben keine...kann ich fast nicht glauben. Kennt Ihr eine Gute Karte oder besser Poi fürs Navi mit LPG Tankstellen. Ich hab zwar 2x14kg Gas dabei zum Heizen und ein bisschen kochen, was eine Weile reichen sollte, aber um Nachschub werde ich wohl nicht drum herum kommen.

    Danke auch für deine Preise. Allerdings were ich da etwas mehr in die Hand nehmen müssen.
    Ich bin zwar schon auch mit 6 l unterwegs...aber nicht 6l Verbrauch :roll::wink::wink: Daher wären bei mir wohl die Fähren immer die günstigere Alternative, allerdings für mich persönlich nicht unbedingt die erstrebenswertere. Ein paar wenige Stunden auf der Fähre sind ja schön und recht, aber länger muss es dann nicht sein, aber das ist meine Art zu Reisen und muss nicht auf andere zutreffen.

    Zitat von TorstenS

    Fürs Nordlicht weiß ich nicht, ob Ende Februar schon die Nächte zu hell sind.

    Nach dem Link vom Albatross (danke dafür) sollte da noch genug Nacht sein. Auch wird in vielen Reiseführern nebst Oktober (oder war es November?) auch der März als eines der bessten Polarlicht-Monate bezeichnet. Wird schon klappen...
    Danke auch für den Tip mit der Langzeitbelichtung um zu suchen, einfach, effektiv...muss man aber auch erst drauf kommen...

    Für Wetter, Polarlichtforecasts usw wäre eine Datenverbindung sehr nützlich. Könnt ihr mir einen Anbieter (SIM mit Datenpacket, Telefonieren ist nicht so wichtig) empfehlen? Gibt es einen Anbieter welcher sowohl Schweden als auch Norwegen abdeckt?
    Welche Wetterseite habt ihr da oben genutzt? Und gibt es eine empfehlenswerte Seite auf welcher die Strassenverhältnisse und Strassensperren verlässlich aufgeführt sind?
    Und noch eine letzte Frage. Wo entsorgt ihr im Winter das Grauwasser? Sind da Entsorgungsstationen offen?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 1. Februar 2016 um 23:19

    Hartwig, Du schweisst wohl auch nicht zum ersten mal ;)

  • Skandinavien im Winter

    • Urs
    • 1. Februar 2016 um 23:06

    Hallo zusammen,

    Hofe die langjährigen Skandinavien-Fahrer können mir ein paar Tips geben, hab ja schon vom einen oder anderen von euch schon den einen oder anderen Tip bekommen ;)

    Ende Februar wird mein Womo also mal so richtig ausgefahren. Die Kompassnadel zeigt dabei richtung Norden, konkret richtung Nordkapp. Ob ich diesen erreiche oder nicht...keine Ahnung, ist auch nicht so relevant und kommt doch sehr auf die Strassenverhältnisse, das Wetter usw drauf an, aber ein Ziel muss man ja haben ;)

    Der Plan ist Freitag, 26.02. nach der Arbeit Richtung Norden aufzubrechen. Zurück muss ich dann am 20. März sein. Das kann noch ändern, vielleicht bekomme ich die 4 Tage vor Ostern auch noch frei aber da das noch in den Sternen steht rechne ich nicht damit und auch wenn ich die bekomme werde ich spätestens am Donnerstag wieder daheim sein, hab keine Lust mit allen Oster-Touristen unterwegs zu sein.
    Das gibt gut 23 Tage für Schweiz-Nordkapp-Schweiz. Eigentlich würde ich gerne Norwegen rauf, Schweden runter. Ist das machbar in der "kurzen" Zeit? Schweden kenne ich im Winter, da sehe ich kein Problem, kann man auch im Winter ein paar hundert km im Tag machen. Norwegen kenne ich leider gar nicht. Hab nur gehört dass man da eher längsämer unterwegs sei, kann das aber nicht wirklich einschätzen. Wieviel km sind da pro Tag realistisch bei guten Strassenverhältnissen bzw bei bescheidenen Strassenverhältnissen? Ich bin in den Schweizer Alpen aufgewachsen, da macht mir eine Schneebedeckte kurvige Strasse keine Angst (Respekt hab ich davor schon). Für mich gilt eine mit kompakten Schnee bedeckte Strasse bei -15 Grad als 1A-Strassenzustand. Für nicht ganz so gute Verhältnisse hab ich einschraubbare Spikes und im Notfall auch Ketten dabei, aber bei Schneesturm und geschlossenen Strassen nützt mir das auch nicht so viel.

    Zweite Frage: Wo übernachtet ihr im Winter da oben. Ich meine die Nebensträsschen werden da wohl nicht geräumt sein, da werde ich wohl auch mit 4x4 und guter Bodenfreiheit begrenzte Möglichkeiten haben weg von der Zivilisation zu kommen. Campingplätze werden soweit ich weiss auch nicht so viele offen sein (nicht dass ich die wirklich suchen würde, aber ab und zu sind die auch nicht verkehrt, so für eine warme Dusche oder so). Wo übernachtet ihr da so im Winter? Im nächsten Dorf auf derem Dorfplatz? Oder habt ihr Geheimtips? Plätze wo Nordlichter beobachtet/fotografiert werden können wenn sie denn da sind wären auch cool?

    Dritte Frage, die richtet sich eher an die >3.5t-Skandinavien-Fahrer: Wie bezahlt ihr die Mautgebühren? Habt ihr AutoPass besorgt oder bar Zahlen? Wenn ersteres, wo habt ihr das besorgt?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 29. September 2015 um 14:14

    Schöner Link...was willst Du mir damit genau sagen?

    Wenn ich da z.B. Terostat MS 939, hartelastisch lese und dann im Datenblatt "Einkomponenten-Kleb- und Dichtstoff Auf Basis von silanmodifizierten Polymeren" lese dann ist das vielleicht weiss, trotzdem definitiv das falsche!
    Oder anderer Link: Terrostat 139: Elastischer Acryl-Dichtstoff für den Außen- und Innenbereich...ist vielleicht auch weiss, aber Acryl...naja, auch definitiv das falsche...
    Das was vielleicht am nächsten von dem kommen würde was ich suche wäre vielleicht das Dichtband. Ich suche aber Kartuschen, da ich mit solchem Dichtband in einem anderen Bereich nicht so tolle Erfahrungen gemacht habe.

    Wenn also jemand hilfreichere Antworten hat wäre sehr schön. Was ich suche ist das was eben nicht aushärtet sondern auch nach einem Jahr noch abtupfbar ist wenn da was rausquilt.

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 29. September 2015 um 01:36

    Nun da sich beim Thema Klappen ein Ende abzeichnet, das nächste Projekt: Habe insgesammt 5 Fenster drin. Die 2 im Alkoven wurden vom Hersteller des Koffers eingebaut, die restlichen 3 habe ich selber eingebaut. Bei einem der Fenster im Alkoven habe ich inzwischen auch mehrere recht massive Wassereinbrüche gehabt, also ausbauen und richtig abdichten. Die 3 Fenster welche ich eingebaut hatte, hatte ich mit Terrostat eingebaut und diese sind dicht. Aber da hab ich vom schwarzen Terrostat jetzt schwarze streifen den Koffer runter. Nun ist mir diesen Sommer zu Ohren gekommen dass es anscheinend auch weisse Dauerelastische-Dichtmasse geben solle nur hab ich da bisher irgendwie nichts schlaues gefunden.

    Lange Rede kurzer Sinn: Hat jemand einen Tipp wo ich Terrostat in Weiss herbekomme oder alternativen welche ähnliche Eigenschaften haben (Dauerelastisch, Überstehendes abtupfbar usw.) von anderen Herstellern?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 29. September 2015 um 00:55
    Zitat von Picco


    Kühl wars teilweise...


    Ja so kann es gehen, hatte mal ein ähnliches Erlebniss: Daheim -13 Grad, aus dem Flieger gekommen, 32 Grad...bei -13 Grad hatte ich nicht daran gedacht kurze Hosen einzupacken :roll:
    Aber gab es denn niemand an dem Du Dich hättest kuscheln und Dich ein bisschen wärmen hättest können :wink:

    Zitat von Picco


    Reisebericht folgt...


    Auf jeden Fall...freue mich schon darauf.

    Zitat von wiru

    Ich hab die Fensterausschnitte mit der Tauchsäge an der Führungsschiene gesägt und die Ecken mit der Stichsäge...


    Ja, so hab ich das auch gemacht, aber mit Sauger, zumindest an der Tauchsäge. Das war soweit auch kein Problem. Hab eine Stichsäge mit Akku...die ist genial, so handlich, ohne lästiges Kabel, da tut man sich schwer mit dem Gedanken den Schlauch vom Sauger anzustöpseln. Also schon die erste Juckreiz-Quelle. Aber das grösste Problem war auch das nicht. Trotzdem werde ich das an dem ausschnitt welcher noch vor mir steht anders machen.
    Danke Wolfgang für den Tip mit dem Multimaster. Ist sicher die bessere Lösung um die Ecken fertig zu schneiden.

    Die grösste Dreckschleuder war allerdings die Kappsäge beim ablängen der Profile und zwar trotz Industriesauger dran. Da wäre der Multimaster meines Erachtens keine echte Alternative, zumindest nicht für das Ablängen von insgesammt 17 Winkelprofilen und doppelt soviel Stufenprofile, alle Auf Gehrung geschnitten.

    Ich hab mir eines dieser billigen Ganzkörper-Schutzanzüge organisiert und beim Sägen Handschuhe getragen...so liess sich das Jucken in grenzen halten. Mal davon abgesehen war eine solche Schutzausrüstung für das verkleben mit Körapur 666 auch nicht so verkehrt.

    Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 18. September 2015 um 01:51

    So, hab inzwischen Brunnenschaum gefunden...nach mehreren Telefonaten in der Halben Schweiz wo ich dann immer wieder weiterverwiesen wurde (haben keins, grad keins da, normaler Bauschaum ist auch Wasserdicht, ...), landete ich bei einem Baustoffcenter etwa 500m von meinem Arbeitsplatz weg. So fern und doch so nah :roll::wink: Und entgegen der Befürchtung kann man grundsätzlich auch nur eine Dose kaufen. Als Privatperson gibts aber nur Ware gegen Bares...also vorbeifahren.

    Erste Klappe ist also ausgeschäumt und der Rahmen ist im Womo verklebt. Nun, da ich etwas Erfahrung habe, hab ich mich an der Türe gewagt. Profile sind schonmal zugeschnitten, Türe ausgebaut und Ausschnitt im Koffer vergrössert...hab ich schonmal erwähnt dass GFK schneiden eine Schweinearbeit ist und es danach überall beisst? :evil:

    Beim Ausschnitt der Türe habe ich dann auch noch die Risse etwas näher untersucht. Wie bei der Klappe (siehe Bilder und Beschrieb weiter oben) ist auch hier aussen und innen das GFK-Gewebe. Im Zwischenraum ist der Schaum ein bis 2 cm tief entfernt worden und mit Harz ausgegossen/zugekleistert, ohne irgendwelche Glasfasern. Bilder folgen.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 16. September 2015 um 13:25
    Zitat von Hartwig

    Danke Urs,
    Wie breit ist der Spalt vom Möbel zum GFK den du mit Kleber füllst?

    Im Normalfall ca 5-10mm, lieber etwas mehr als zu wenig. Gerade bei den hochschränken hab ich gesehen wie fest das Dach Temperaturbedingt arbeitet. Hatte an einem Nachmittag (Relativ Warm, sonne schien) eine Wand des Schrankes zugeschnitten, mit 6-7mm Fuge am nächsten Morgen (Relativ Kalt, keine Sonne) war die Fuge nur noch vielleicht 1-2 mm.

    Zitat von Hartwig


    Wie ist bei dir die Kabine auf dem Fahrzeug verschraubt? Drückts da die Bodenplatte nicht zusammen beim verschrauben?

    Bei mir sind 3 Stahlplatten von ich schätze mal 1600 x 250 mm einlaminiert. Dort wurde dann jeweils mit 3 Schrauben am Zwischenrahmen verschraubt.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 16. September 2015 um 02:10

    Hallo Hartwig,

    Nun bin ich auch mal über Deinen Thread gestolpert.

    Zitat von Hartwig


    Und wie werden Schränke befestigt? Kleben? :roll:


    Welches Material/Stärke nimmst Du für die Möbel?
    Ich hab Birke Multiplex 15mm (Ist schon extrem stabil) Die Schränke sind bei mir so verschachtelt dass die bis auf eine Ausnahme schon ohne irgendwelchem Kleber (auch kein Holzkleber) selbsttragend waren. Die Möbel sind mit Lamellos zusammengebaut und mit Wasserfestem Holzleim verklebt. Als Abstand zu den Wänden/Boden habe ich jeweils ein Lamello flach und einen Schräg darauf dazwischengeschoben. Ist schwierig zu erklären, aber damit bekommst Du ein verstellbarer Keil zum richten und hast immer genug Dehnfuge. Danach die Fugen mit Kleber (bei mir Sika 221) füllen und Abziehen wie man bei einer Silikonfuge macht (Silikon ist einfacher aber mit ein bisschen übung geht's). Wenn Kleber hart, Lamellos rausziehen und auch dort Fuge fertig machen. Achtung, Holz welches sichtbar bleiben soll sauber abkleben. Auch wenn fast nichts sichtbar ist, spätestens nach dem 1 Mal streichen drückt das Sika da gnadenlos durch. Da hilft dann nur schleifen.

    Hab in einem Eck nachträglich ein Durchbruch (ca. 7x5cm) machen müssen. Holz mit den üblichen Werkzeugen durchgeschnitten, dachte dann 2 mal mit dem Hammer drauf und der Kleber gibt dann schon nach...denkste, keine Chance, das Zeug hält wie sau. Musste es mit dem Stechbeitel durchschneiden.

    Zitat von Hartwig


    Abgelängt bzw. bearbeitet werden kann das Material mit normalen Holzwerkzeugen?


    Jein, meine Kappsäge ist von Metabo. Auf Anfrage wurde mir gesagt dass das Feinzahnige Holzsägeblatt geeignet sei, der Verschleiss sei aber enorm, also fleissig nachschleifen lassen.

    Desweiteren habe ich eine Tauchsäge von Festool mit entsprechenden Führungsschienen. Die haben spezielle Hartmetallsägeblätter für GFK und Harte Materialien. Damit geht es wie durch Butter, aber auch da ist der Verschleiss in GFK nicht zu unterschätzen. Aber gerade für Ausschnitte wie Fenster, Klappen usw möchte ich die Tauchsäge definitiv nicht mehr missen.

    Für die Stichsäge gibt es auch (relativ Teure) HM-Blätter. Bei 40mm brauchst Du da aber schon sehr lange (Glaub meine haben 100mm oder sogar eine längere Schneide). Ist gut um die letzten Ecken welche mit der Tauchsäge nicht erreicht werden nachzuschneiden, aber für längere Schnitte nicht geeignet.

    Achja, irgendwann beim Ausbau meines Womos hab ich entschieden nur noch richtiges Werkzeug zu kaufen. Gerade bei GFK und Multiplex kann ich das nur wärmstens ans Herz legen.

    Fenster vorne im Alkoven:

    Zitat von Hartwig

    wie ist das bei dir?
    Ich finds halt nett, morgens nach dem Aufwachen raus zu linsen um zu sehen was das Wetter macht :wink:


    Mach je eins zur Seite hin, da kannst du auch rauslinsen. Auch mir wurde von den Front-Fenstern abgeraten und ich bin froh drum und die zur Seite haben sich beim ersten Ausflug bewährt. Nebst der Undichtigkeitsproblematik gibt es noch ein Aspekt: Die Fläche vorne am Alkoven ist die einzige welche nach einer Ausfahrt voll mit Toten Insekten ist... weiss nicht ob du Lust hast die jeden Morgen anzulinsen ;)

    Zitat von Hartwig


    Auffahrkeile gibts bei mir nicht (geht mit diesem FZ eh nicht)


    Wieso nicht?
    Da suche ich auch noch die Eierlegende Wollmilchsau ;) (nimmt kein Platz weg, kein Gewicht, trotzdem exterm hoch...) Aber eigentlich bin ich nicht so empfindlich wenn das womo etwas schräg steht...

    Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 10. September 2015 um 21:55
    Zitat von soundbypabi


    Wieso kaufst du den Brunnenschaum nicht in der Bucht?


    Weil da immer steht: "Der Verkäufer hat keine Versandmethode nach Schweiz festgelegt. Kontaktieren Sie den Verkäufer und fragen Sie den Versand an Ihren Standort an."
    Fragt man nach den Versandkosten kommt entweder dass sie nicht nach CH liefern oder aber Versandkosten zwischen 32 und 40.87€...ein bisschen viel für eine Büchse a ca 5 - 7€.

    Zitat von soundbypabi


    bzw. fahre zur nächsten größeren Baustelle, die haben bestimmt einiges herum liegen.

    Zitat von restler

    Hallo Urs,
    vor Jahren habe ich einmal Brunnenschaum im Baustoffhandel gekauft. Das war so ein Betrieb, der Rohre, Kanaldeckel und Schachtringe auf dem Hof liegen hatte. Vielleicht hast du dort Glück.
    Gruß Restler


    In den letzten paar Wochen war bei uns im Geschäft soviel los dass ich tagsüber nicht dazu gekommen wäre auf Baustellen oder bei Baustoffcentern vorbei zu fahren und Samstag oder am Abend um 19 oder 20 Uhr trifft man da nicht so viele Leute an.

    Aber nächste Woche hab ich frei, da werde ich mal ein paar Handwerkergeschäfte (Baustoffcenter, Eisenwarenhandlung, usw), allenfalls Installateure oder auch Baustellen abklappern.

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 10. September 2015 um 01:40

    Hallo Picco,

    Wie ist es so in Botwana? Ich beneide Dich etwas :wink:

    Leider bin ich schon länger nicht mehr auf dem Bau tätig, daher sind auch die Beziehungen zu Installateuren usw. nur noch begrenzt vorhanden. Zwei Bekannte welche ich auch zu etwas unchristlichen Zeiten belästigen konnte wurden -leider Erfolglos- belästigt :wink:
    Hab demnächst ein paar Tage Frei, da sollte es noch drin liegen mal Tagsüber irgendwo sowas aufzutreiben...wird schon klappen.

    Viel Spass und geniesse die Ferien
    Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 1. September 2015 um 21:15

    Hoi Picco,

    Bei uns werden Brunnen nicht gebohrt sondern mit Kettensäge und Dechsel gebaut, aber auch da...ohne Schaum :roll::lol::wink:

    Vielen Dank für die Links. Die hatte ich auch schon gefunden, leider hab ich da aber keinen Shop gefunden. Und die VE beträgt 12stk, etwas viel für meine Zwecke. Hab trotzdem mal ne Anfrage dahin gestartet.
    Hab ein oder 2 Online-Shops zwar gefunden aber immer mit mindestbestellmenge von 1 VE, also 12 Dosen...macht unter dem Strich 150-200 Mäuse, ein bisschen viel wenn ich nur eine Dose brauche.

    Alternative wäre noch da einzukaufen wo die Profis auch einkaufen. Also nicht im Baumarkt sondern im Baustoffcenter. Allerdings auch fraglich ob ich da nur einzelne Dosen bekomme. Und ich muss während der Woche zwischen 7 und 5 hin, was gerade im Moment nicht ganz so einfach ist. Daher wäre ein 24h-Onlineshop praktischer gewesen.

    Trotzdem vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 1. September 2015 um 01:35
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    anstelle des Zargenschaums hätte ich Brunnenschaum (wie der Name schon sagt zum Abdichten von Brunnen verwendbar) den Vorzug gegeben

    Hoi Wolfgang,

    Danke für den Tip. Ist ja schon eine Weile her, aber wie das leben so spielt bin ich eigentlich noch keien Schritt weiter, hatte andere Prioritäten...Du kennst das ja. Könnte also den Zargenschaum nochmal rauskratzen (wäre keine riesige Arbeit) und mit Brunnenschaum füllen.
    Hab da nur ein Problem: Irgendwie werden bei uns in der Schweiz entweder keine Brunnen gebaut oder zumindest nicht mit Schaum ;) Im Ernst; konnte keine Onlineshops finden welche hierzulande Brunnenschaum verkaufen und in den umliegenden Baumärkten konnte ich auch nichts gescheites finden.

    Hat jemand eine Idee wo ich sowas in der Schweiz bekomme? Oder heisst das bei uns einfach anders? Oder alternativen? Oder...?

    Zitat von ralf1964

    Wenn du ein festes Widerlager brauchst kannst du auch Phonotherm oder Purenit nehmen.
    Hart wie Holz und unverrottbar.

    Hallo Ralf,
    Danke auch Dir für den Tip. Purenit kannte ich vom Namen her bereits. Im Moment tendiere ich dazu nur mit GFK zu Arbeiten. Hab den Rahmen (ca 4mm) im Bereich des Scharniers mit einer zusätzlich aufgeklebten Leiste verstärkt, also insgesammt mit Kleber ca 8-9mm plus ca 5mm Kleber (Körapur) für die Klebefuge zwischen Rahmen und GFK-Sandwich, wobei letzteres für den festen Sitz der Schrauben wohl nicht sooo relevant sein wird.

    Die Scharniere sind alle 10 cm vorgebohrt, könnte ich nochmals dazwischen einmal Bohren sodass alle 5 cm angeschraubt werden könnte. Mal schauen ob es das wirklich braucht.
    Was meint Ihr? Mehr Schrauben? Oder doch noch etwas vom Schaum rauskratzen und eine Einlage aus Purenit einkleben?

    Danke und gute Nacht
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 14. August 2015 um 01:03

    Hallo Mobillix,

    Danke für die beiden Ideen mit dem Tisch/Ablage an der Klappe. Sehr Interessante Ansätze, mal schauen wie ich das dann bei mir Umsetze.

    Das Loch hab ich jetzt gefüllt. Weiss noch immer nicht genau was für Schaum genau da schon drin ist. Ist so fast wie in richtung Gummig... Hab zwar einen Test gemacht, so auf den ersten paar Minuten wurde es vom Epoxyd nicht merklich angegriffen...dummerweise habe ich in der Hitze des Gefechts den Langzeittest beim Aufräumen auch mitentsorgt :roll:
    Also doch zur Sicherheit Folie dazwischen, aber mit Folie wäre irgendwie Schwierig geworden um sicherzustellen dass da nicht daneben und runter auf den Schaum geht und es dort vielleicht doch was anfrisst. Daher hab ich mich schlussendlich für 2C Zargenschaum entschieden, da die Kräfte in diesem Bereich nicht so gross sein werden geht es primär ums isolieren und da sollte der Schaum ganz ok sein.

    Gruss
    Urs

  • Kühlbox vs. Kühlschrank

    • Urs
    • 9. August 2015 um 22:20
    Zitat von sharkrider


    Damit hast Du die "älteren" Boxen der Firma. Mittlerweile ist Waeco ja verkauft und "man hört" öfter, dass die Qualität nicht mehr stimmt.

    Hat jemand Erfahrungen mit neueren Boxen? Oben hab ich ja schon eine berichtet. Wäre interessant zu wissen, ob das nur Gerede ist oder die Qualität wirklich schlechter geworden ist.

    Ist eine Waeco CF 60, gekauft im November 2012 eine neuere? Wenn so, ich hab eine. War letztes Jahr bei mir in der Hütte im Maiensäss über mehrere Monate im Einsatz. Seit diesem Jahr im Womo. Bisher keinerlei Probleme.
    Dieses Jahr war sie in Bad Kissingen an der AA auch bei höheren Temperaturen im Einsatz. Vom Donnerstag Nachmittag bis Sonntag Morgen habe ich ohne jegliches Nachladen einen Verbrauch von 21% der Batteriekapazität gehabt. Macht bei verbauten 240Ah 50Ah. Darin eingeschlossen Verbrauch für Licht, Laptop laden, Pumpen usw. wobei der grösste Brocken an der Kühlbox hängenbleibt (würde ca 35Ah dafür schätzen). Kühlbox war auf 5 Grad eingestellt.

    Das einzige was ich Heute da ändern würde ist dass was einige hier bereits praktizieren. Ich würde 2 kleinere Boxen einbauen, eine als Kühlbox, eine als Tifkühler.
    Hatte in Australien in den Miet-Landcruisern 2x eine Engel Box. Diese hatten so eine Eigenart dass sie, egal welche Temperatur eingestellt wurde, unten alles tiefgefroren haben. Weiter oben war dann alles so wie eingestellt. War zuerst etwas blöd (hab zwar gerne eiskaltes Bier, aber wenn es nicht mehr aus der Dose kommt ist es auch mir zu kalt ;) ) aber wenn man das wusste und entsprechend bepackte war das ein geniales "feature". Hoffte die Waeco wäre da auch so, ist leider nicht so, die kühlt überall relativ gleichmässig.

    Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 9. August 2015 um 20:47

    Hallo zusammen,

    Zitat von ThomasFF

    ... Styrodur sollte reichen...oder?

    Hab ich leider grad keins rumliegen. Wenn ich eh zum Baumarkt muss kann ich auch PU-Schaum nehmen, oder aber ich nehme was grad da ist, also den Kern aus Reste GFK-Platten, so zumindest meine ursprüngliche Idee.

    Zitat von Mobilix

    "so" war es ziemlich sicher nicht gemacht, denn dann würde es nicht zu so einem Ergebnis kommen. Es wurde ganz sicher mit Polyesterharz gearbeitet. Das hat ganz andere Eigenschaften als Epoxidharz (http://www.fiberglas-discount.de/lexikon/unters…z-polyesterharz) und wäre in meinen Augen nicht für eine Reparatur geeignet.
    Da Du nun kein festes Widerlager für das Scharnier benötigst, würde ich den entstandenen Spalt mit einer Mischung aus Epoxid und Mikroballons füllen.

    Danke für den Link und die Aufklärung. Als GFK-Laie war mir zwar bekannt dass es Polyester und Epoxidharze gibt aber über dessen Eigenschaften und Unterschiede hab ich mir nie gross Gedanken gemacht.
    Epoxid hätte ich noch was da, müsste noch die Mikroballons besorgen. Aber Du schreibst:

    Zitat von Mobilix


    (P.S. Styropor + Expoxid würde nicht zusammengehen)

    Unten in der "Wanne" ist der Schaumstoff sichtbar. Ich würde da auf XPS tippen bin aber nicht sicher könnte auch PU sein oder sonstwas, kenn mich da nicht so aus.
    Und Styropor (PS) und XPS sind ja sehr verwandt. Würde denn Epoxid XPS auflösen? Wenn ich die Zeit finde werde ich morgen mal ein Stück von diesem Schaum testweise mit Epoxid behandeln und schauen was pasiert.

    Zitat von Mobilix


    Gut finde ich, dass die Klappe jetzt oben anschlägt. Das ist in jedem Fall vorteilhaft. Die Idee mit der Klappe als Tisch ist zwar nett, das Ergebnis lässt sich aber auch anders erreichen.


    Hast Du grad konkrete Ideen auf Lager ;)

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Neue Klappen / Türe

    • Urs
    • 9. August 2015 um 15:24

    Hallo Mobilix,

    In etwa so war es gemacht, hat leider offenbar nicht gehalten, wobei dazu zu sagen ist dass die Wände der ausgegossenen "Wanne" offenbar zu glatt waren...als ich das Holz rausgenommen habe kam das Harz bis auf ein paar wenige Stellen problemlos mit. Es hatte also absolut keine Haftung zum GFK. Kam noch dazu dass über dem Holz, also da wo das Scharnier draufgeschraubt war nur eine geringe Schicht Harz war (Geschätzt zwischen 0.2-0.5mm, an einigen Stellen etwas mehr aber nie über 1mm.

    Widerlager um das Scharnier zu befestigen brauche ich da nicht mehr. Die alten Klappen gingen nach unten auf. Der Hintergedanke dabei war dass diese, wenn offen, im 90-Grad Winkel zum Fahrzeug festgehalten werden und so als kleiner Tisch/Ablagefläche dienen kann. Das wäre nachwievor eine Schöne Sache, nur hat sich aber gezeigt dass dies auch verschiedene Nachteile hat. Darum werde ich die neuen Klappen nach oben öffnend gestalten. Das Scharnier wird dann ans GFK-Profil befestigt welches da noch verstärkt wurde (insgesamt ca 8-9mm GFK, plus nochmal ca 5 mm Kleber um den Rahmen im Koffer zu befestigen).

    Habe mir inzwischen auch ein bisschen Gedanken gemacht wie ich die Löcher stopfe. Ich sehe da im Moment 2 Moglichkeiten:
    1. 2K-PU Schaum
    2. von einem Reststück GFK-Platte den Schaumkern raustrennen und anpassen, mit Körapur oder Sika einkleben.

    Was haltet ihr davon?

    Danke und Gruss
    Urs

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