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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Schweiz- Besuch mit >3,5t

    • Urs
    • 27. März 2017 um 01:57

    Alternativ die Jahres PSVA (Pauschale Schwerverkehrsabgabe) lösen und Ende Jahr für jeden Tag wo das Fahrzeug im Ausland ist diese wieder zurückfordern, dann würde pro Tag nur Fr 1.78 fällig. Ob das bei im Ausland eingelöste Fahrzeuge geht weiss ich allerdings nicht. Nachteil: PSVA für das ganze Jahr muss im voraus bezahlt werden.

    Da kommt mir ja gerade in den Sinn dass ich meinen PSVA-Anteil vom letzten Jahr noch zurückfordern muss, vor lauter Reisen fast vergessen... ;)

    Maut/km also LSVA (Lastabhängige Schwerverkehrsabgabe) wird nicht gehen. Details findest Du hier:
    https://www.ezv.admin.ch/ezv/de/home/in…-und-psva-.html

  • Bauteile für Ausbau

    • Urs
    • 3. Februar 2017 um 23:44

    Ein paar Gedanken meinerseits:

    LED-Bänder: Grundsätzlich sind die meisten Bänder welche keine vorgeschaltene Elektronik haben dimmbar. Die mit Elektronik können Dimmbar sein, dann aber meistens mittels zusätzlicher Ansteuerung mit 0-5V oder 0-10V. Pass aber auf, 12V Lichtbänder sind für echte, geregelte 12V, nicht für bis zu 14.x V wie es im Fahrzeug ist. Der Strom steigt bei über 12V Exponentiell an, ohne wirklich viel heller zu werden...ist aber für die Lebensdauer sehr schlecht. Ich hab 12V LED-Bänder verbaut, mit PWM-Dimmer davor (da spielt die Spannung nur eine Untergeordnete Rolle, solange man nicht voll aufdreht). Zur Sicherheit (für das voll aufdrehen) kommen bei Gelegenheit noch Hochleistungswiderstände in Serie davor (hab eh zu viel Licht), die müssen aber entsprechend der daran angeschlossenen Leistung berechnet werden.
    Eine weitere Möglichkeit wäre die Bänder entweder mittels Strom- oder Spannungsbegrenzung zu schützen aber da hab ich keine wirklich praktikable Lösung gefunden welche auch mit Dimmer zusammenarbeitet.
    Was auch noch zu Berücksichtigen ist, ist die Tatsache dass ein Bordnetz sowas von Verseucht ist. Es können da Spannungsspitzen von bis zu 50V und mehr auftreten...will man das auch noch abfangen (und trotzdem noch dimmen) wird es nochmal komplizierter. Ich für mich hab entschieden dass ich das Risiko eingehe und diesbezüglich nur minimal was mache. Die LED sind ja im Aufbau, durch den B to B getrennt vom Fahrzeug. Daher muss ich nur die Spannungspitzen im Aufbau in den Griff bekommen. Eine Massnahme dafür ist dass ich an jedem Relais und soweit Technisch Sinnvoll umsetzbar an jedem Induktiven Verbraucher (Motoren) eine Löschdiode verbaut habe. Gehen die LED trotzdem kaputt verbuche ich das für mich als tragbares Restrisiko.

    Alu-Schiene als Masse: Lass es. Wir hatten früher Hausinstallationen wo alte Teile mit neuen zusammengeschlossen wurden. Da wurden 1mm2 Alu auf 1.5mm2 Kupfer zusammengeklemmt und gerade wo erhöhte Luft-Feuchtigkeit ein Thema war waren die Alu-Drähte innert einem Halben bis einem Jahr in der Klemme komplett wegkorrodiert, als ob sie nie da gewesen wären, Stichwort Galvanisches Element und Kontaktkorrosion, das unedlere Metall (also Alu) löst sich schlicht auf. Umsonst wird ja nicht auf Schiffen unter anderem Opferanoden aus Alu installiert.
    Kupferschiene, 10x30mm und nach Bedarf ein paar Gewinde reinbohren...wenn ich das geschaft hab, wirst Du mit deinen Handwerklichem Geschick wohl auch nicht daran scheitern ;). Die Zeit welche Du in 2 oder 3 Jahren nicht in Fehlersuche von komischen Massephänomene investieren musst wird Dir wohl der Aufwand wert sein.

    Sicherungen: Ich hab einige Mega-Fuse und einige Automaten drin. Zu den Automaten, schau mal bei Fraron: https://www.fraron.de/einbauzubehoer/sicherungselemente/. Über kurz oder lang werde ich auch die Mega-Fuse (>40A) alle durch Automaten ersetzen. Ist (mit Halter gerechnet) nicht Teurer und hat einfach den Vorteil dass man gewisse Stränge einfach abschalten kann. Nachteil: Nur Mühsam an eine Sammelschiene anschliessbar (darum hab ich auch ein paar Mega-Fuse verbaut) und die blanken Klemmen. Die hab ich wo nötig mit Plastidip isoliert, ist dauerhaft, schützt vor Korrosion und isoliert.

    Taster/Dimmen: Ich hab folgende Lösung: https://www.e-t-a.de/produkte/intel…duktuebersicht/
    Vorteile:
    -Programmierbar wie eine SPS
    -Integrierte, Programmierbare Sicherungen
    -Einige Ausgänge über Taster dimmbar
    -Zeitglieder Programmierbar (Ein-/Ausschaltverzögerungen...)
    -Man kann Taster (und andere Eingänge) frei auf die Ausgänge zuweisen
    -Frei programmierbarer Touchscreen
    -Geräte mittels CAN-Bus zusammengeschalten (*kann* den Verdrahtungsaufwand verringern)
    ...
    Nachteile:
    -Nicht ganz billig
    -Man *muss* es Programmieren (für ein einzelnes Fahrzeug je nach eingesetzten Komponenten ein Heidenaufwand, auf dem Konto wird sich sowas wohl nur rechnen wenn man ab 20 oder vielleicht auch erst ab 200 baugleiche Womos baut)
    -Mann sollte ein bisschen logisches Denken und Technische Kenntnisse in Richtung SPS-Steuerungen mitbringen (ansonsten ist das Programmieren nicht unmöglich aber es geht doch eher in Richtung Aussichtslos)
    Brauchen brauch man sowas nicht, für mich geht das unter spielen für Erwachsene und Hobby ;) Solltest Du wirklich Interesse daran haben lass mich wissen, es gibt da noch ein paar Fallstricke...

    Noch kurz offtopic zum Thema Fachhandel/Online einkaufen: Ich wollte Körapur beim Hiesigen Fachhandel kaufen, hab's nicht bekommen, ich wollte GFK-Profile und Platten beim hiesiegen Fachhandel kaufen, hab es -auch mit betteln über mehrere Wochen- nicht bekommen, ich wollte Stickstoff mit Füllvorrichtung für meine Dämpfer im Hiesigen Fachhandel kaufen, habs nicht bekommen, ich wollte Spikes beim hiesigen Fachhandel kaufen, habs nicht bekommen, ich wollte die ganze Womo-Technik beim hiesigen Fachhandel kaufen, null Beratung, hätte in DE eingekauft und mir für 30% CH-Zuschlag weitergeschickt, ...da kann mir der sogenannte Fachhandel sonstwo. Ja, es gibt noch ein paar wenige echte Fachhändler. Da kaufe ich auch (sofern ich die finde) und bin auch bereit für Beratung einen gewissen Mehrbetrag auf dem Tisch zu legen.

    Gruss
    Urs

  • Norwegen im Mai/Juni...Was unbedingt anschauen?

    • Urs
    • 20. Januar 2017 um 00:28
    Zitat von mrmomba


    ich meine den Ausgangspunkt gesehen z.B. von Hamburg.

    Ok, so hatte ich das nicht überlegt, mit meinen inzwischen dazugewonnenen Erfahrungen hatte ich völlig ausgeblendet dass man auf die Idee kommen könnte von Mitteleuropa direkt Richtung Nordkapp zu fahren... und das obwohl ja genau das mein Plan vor einem Jahr war :roll::wink:

    Da ich top Strassenverhältnisse hatte bin ich auch so zügig weiter nördlich gekommen dass ich dann kurzentschlossen noch die Lofoten mitgenommen habe. War ursprünglich weder geplant noch hatte ich mich vorgängig grossartig darüber informiert.

    Am Abend um ca 8 in Bodø angekommen, da auf dem Stellplatz (zentral in der Stadt aber ansonsten nichts wirklich empfehlenswertes) mit der Idee mal etwas mehr Informationen sammeln und die Abfahrtszeiten der Fähre studieren. Also hinten auf der Couch gemütlich gemacht und die Abfahrtszeiten angeschaut...hmm...entweder in gut einer Stunde oder aber erst am Übernächsten Tag irgendwann im Nachmittag...Wetter nur 2 Tage halbwegs reisefreundlich, also wieder kurzentschlossen alles schnell zusammengepackt und auf gut Glück zur Fähre gefahren. Zuerst war da niemand ausser ein LKW...hab ich im gejufel wohl den Fahrplan falsch angeschaut...nein, da kamen dann immer mehr Fahrzeuge und Leute. Da dies meine erste Fähre (ausser Hirtshalls-Larvik) war harrte ich der Dinge die da kamen...und da kam einer der Fährgesellschaft von Auto zu Auto verkauft das Ticket und ab gings auf die Fähre welche bei weitem nicht voll war. Ich denke im Sommer wäre das nicht möglich, oder? Ach ist es schön im Winter da oben unterwegs zu sein, kein Stress mit Fähren im voraus buchen, Reisepläne kurzentschlossen andern und einfach einen Tag früher oder später (oder gar nicht ) zur Fähre fahren...aber genug...ich komme wieder ins schwärmen ;)

    Zitat von pickupjupp

    Von Bodö rüber auf die Lofoten


    Genau das habe ich gemacht. Gerade Lofotenneulingen würde ich daher inzwischen die andere Richtung empfehlen. Natürlich bringt das deine Tolle Reiseroute durcheinander, aber ich empfand den Westen der Lofoten als viel spektakulärer als der Osten. Daher würde ich empfehlen die von osten nach westen unter die Räder zu nehmen...immer ein noch grösseren Highlight und erst zum Schluss dann die Fähre Lofoten-Bodø. Aber schön sind sie auch in die andere Richtung...

    Gruss und viel Spass, egal welche Route Du nimmst
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 19. Januar 2017 um 23:35

    Bodenheim ist perfekt für Testübernachtungen :wink:

  • Norwegen im Mai/Juni...Was unbedingt anschauen?

    • Urs
    • 19. Januar 2017 um 03:01
    Zitat von G36AMG


    wir haben 2012 auch eine Skandinavien - hauptsächlich Norwegen - Reise gemacht.
    In drei Wochen bis zum Nordkap und zurück. Wir haben Südnorwegen ganz weg gelassen, weil wir gesagt haben, da kommt man schneller mal hin und wir wollten erstmal einen Gesamtüberblick von Norwegen haben. Das hat sicher meiner Meinung nach in so fern gelohnt, weil wir jetzt wissen in welcher Region es uns am besten gefällt.
    Die drei Wochen sind sportlich und wir haben damals ca. 8500 gefahrene Kilometer hinter uns gebracht und haben trotzdem viel vom Land gesehen und sind nicht nur durchgerast.

    Genau so würde ich das auch sehen. Hab das, mit einigen Km mehr, genau so letzen Winter gemacht. CH, DE, DK und Südnorwegen auch durchgerauscht, trotzdem viel gesehen und erlebt.
    Lofoten würde ich nicht auslassen, den Nordkapp kannst Du Dir aber wirklich sparen...ich war anfang März da, war ganz witzig, so im Winter, wird aber unter der Kategorie "Been there, done that" abgehakt, im Sommer würde ich nie und nimmer da rauf...wenn Du -so wie ich auch- die grossen Städte auslässt gehe ich davon aus dass Du eine solche Touristenattraktion nicht wirklich brauchst. Von der Landschaft bieten die Lofoten mehr.
    PS: Hab ich schon erwähnt dass ich am 24. Februar wieder richtung Lofoten aufbrechen werde? :wink:

    Zitat von mrmomba

    Lofoten und Nordkapp nehmen sich nur wenige 100 km.


    Von Å i Lofoten (südwestlichster anfahrbarer Punkt auf den Lofoten) bis Nordkapp sind es knapp über 1000 km. Ein Weg! Von Bjorkvik, nördlich von Narvik (wo fangen die Lofoten eigentlich genau an?) sind es immer noch 700 km auf direktem Weg, mit einigen abstechern auch wesentlich mehr.

    Aber wenn Du eh schon da oben bist...Auch wenn ich kein Stadtmensch bin, in und um Tromsø hat es mir sehr gut gefallen, kann aber auch daran liegen dass ich da oben das erste mal Polarlicht live gesehen hab.

    Gruss
    Urs

  • Skandinavien im Winter die zweite

    • Urs
    • 19. Januar 2017 um 02:04
    Zitat von S t e f a n

    Moin.

    Also ich nutze ein schwedisches Produkt, welches da er harmlos aussieht...
    Aber die Menge macht es halt.


    Maxigrip, mit Hartmetallspitze - hinten das Einschraubwerkzeug

    Gruß Stefan

    Hast Du eine Bezugsquelle? Wie sind die zum rein- und vor allem wieder rausschrauben?

    Ich hatte letztes Jahr die da (sorry für die mässige Bildqualität):

    Und das entsprechende Werkzeug:

    Vorteil dieser Spikes: Grosse Auflagefläche der Gewindeflanken und keine richtige Spitze.
    Nachteil: Vor allem beim Rausschrauben sehr mühsam da nur 2 mögliche Positionen das Werkzeug anzusetzen. Desweiteren waren einige verbogen oder so beschädigt dass ein ansetzen des Werkzeugs zwar noch möglich, aber wie geschrieben, extrem mühsam war.

    Meine waren -trotz der grossen Auflagefläche des Gewindes- etwas weiter reingedrückt als ich es bei der Montage geschraubt hatte. Da mache ich mir bei deinen etwas sorgen dass es die doch eher noch weiter reindrücken würde, gerade wenn man doch ab und an auch auf dem Teer fahren muss. Ist das begründet?

    Es gibt ja auch noch die zum "schiessen". Die würden mir am bessten passen, aber ohne richtiges Werkzeug (Bohrer mit Anschlag, Schiesswerkzeug und Hebebühne ist das keine Option. Darum auch die ursprüngliche Frage nach einer geeigneten Werkstatt/Pneuhändler.

    Kann jenmand noch was zu den anderen ursprünglichen Fragen schreiben? Hauptsächlich wie ihr da oben Online seid?

    Zur Strassenmaut werde ich mir wohl die BroBizz oder den Autopass beschaffen. Ob nötig oder nicht weiss ich nachwievor nicht wirklich. Laut PLC: ja, laut http://www.autopass.no/de/zahlung/mauttarife-und-rabatte auch, Irgendwo hab ich aber auch gelesen dass es nur für Gewerbe über 3.5T eine brauche (finde natürlich den Link nicht mehr). Das gute daran: Womos werden alle, egal ob über oder unter 3.5T, als M1 (also als Pkw) abgerechnet, die Box soll aber zum Teil auch Maut sparen wenn man sie hat, konkrete Erfahrungen dazu hab ich allerdings nicht.

    Danke
    Urs

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  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 13. Januar 2017 um 07:24

    Ja schon, aber gefühlt 98% der anderen LKW und schweren Womo-Fahrer sind mit Pulver unterwegs. So auch ich, da es damals schlicht keine brauchbaren alternativen gab um das Auto legal auf die Strasse zu bringen. Und wenn jetzt einer der 98% LKW/Womo-Fahrer etwas "gutes" tun will und sein Löscher zur Löschung deines Fahrzeugs einsetzt, dann bringt dein Schaumlöscher eben auch nicht viel.

    Aber ich wünsche dir und allen anderen dass nie ein Löscher, egal welcher Art, zum Einsatz kommen muss!

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 12. Januar 2017 um 21:14

    Nur blöd wenn dein Auto qualmt, ein "netter" LKW-Fahrer anhält und dein Auto mit Pulver duscht ;)

  • Skandinavien im Winter die zweite

    • Urs
    • 12. Januar 2017 um 01:43

    Es ist alles richtig was ihr schreibt (Rillen im Eis gefräst, griffig usw...). Auch hatte ich letztes Jahr sehr viel Teer bis relativ weit oben. Auch die Tatsache dass Spikes auf griffigem Schnee nichts bringen ist klar, aber vor allem ein Erlebniss hat mir bestätigt dass Spikes das einzig richtige ist: Aussentemperatur 0 bis minus 1 Grad, Strassenzustand: Perfekt, abwechselnd trocken und griffiges, gerilltes Eis. Irgendwann fängt es an zu Regnen...hmm...Bremstest mit 40km/h und ich rutsche (mit Spikes) ohne wahnsinnig viel langsamer zu werden. Also mit 30 in den Geraden weitergetuckert, weit vor den Kurven schon wesentlich langsamer...2 Einheimische hinter mir überholen mich über die nächsten 20 km nicht, auch als ich mit 10 gefahren bin und Blinker rechts gestellt habe nicht. Ich denke das will schon was heissen. An der nächstbesten Möglichkeit, auf dem Parkplatz vor einer Kirche wurde das Nachtcamp ausnahmsweise schon nachmittags um 3 aufgezogen. Ich will mir gar nicht vorstellen wie ich die 20 km ohne Spikes zurückgelegt hätte.

    Weiterer Grund warum ich Spikes will: Bremstests vor und nach dem Spikes montieren auf der gleichen Strecke haben gezeigt dass sie keine Wunderdinger sind (hab ich auch nie erwartet), dass sie aber doch das Quäntchen mehr an Sicherheit bringen.

    Vor der letzten Reise hatte ich in etlichen (vor allem in Deutschsprachigen) Foren gelesen dass man die nicht brauche und dass angeblich vermehrt weniger Einheimische da oben mit Spikes unterwegs seien. Ich halte das im Besten Fall für nachplappern von Geschichten die jemand mal von jemand gehört hat...haben aber nicht wahnsinnig viel mit der realität zu tun. Nördlich von Trondheim habe ich kein einziges Fahrzeug ohne Spikes gesehen (natürlich hab ich nicht jedes Fahrzeug kontrolliert, hab nur auf den Parkplätzen mal etwas darauf geachtet, daher ist das natürlich auch nicht representativ), aber auch ein LKW-Fahrer (wohnte seit 15 Jahren in Narvik) mit dem ich an der Fähre in Olderdalen im Gespräch gekommen bin sagte mir dass kein Einheimischer da oben je auf die Idee kommen würde im Winter ohne Spikesreifen zu fahren.
    Mein Fazit: Keine Spikes montieren ist sicher auch eine Lösung, kommt nur für mich nicht so wirklich in Frage...99% der Einheimischen können meines Erachtens nicht irren.

    Zitat von TorstenS

    (suuuuper Nordlicht an Silvester!)


    Ach ja, da war nochmal was, warum ich wieder da rauf will ;) Nicht zuletzt darum fahre ich auch im Februar/März rauf. Da hat es schon genug Tag dass man was sieht aber auch noch genug Nacht sodass Polarlicht nicht ganz ausgeschlossen ist.

  • Skandinavien im Winter die zweite

    • Urs
    • 10. Januar 2017 um 23:51
    Zitat von Myk

    Hast Du die Koordinaten von dem Ort für mich? Habe nämlich in Basecamp einen Ordner mit dem Namen " da will ich mal hin"


    Basecamp, Suchen, Nusfjord...aber gerade auf den Lofoten sind solche Ausblicke schon fast standard...und genau deshalb will ich auch wieder dahin. Myk, speichere also besser Lofoten als ganzes ;)

    Zitat von wiru

    Wir werden uns das erst mal im Sommer ansehen....Wird die erste größere Tour für unsern Sprinter...Aber ich lese Mal eifrig mit...

    Ich bin letztes Jahr aus der Unerfahrenheit von W nach O gefahren...Ich empfehle aber mittlereweile jedem in die andere Richtung zu fahren. Je weiter W desto spektakulärer finde ich persönlich. Ost-West gibt es somit immer eine weitere Steigerung.

    Zitat von TorstenS

    ich hänge mal als Appetithappen ein Bild aus dem verschneiten Nusfjord/Lofoten vom 02.01.2017 an.


    Cooles Bild...ach ja, genau wegen solchen Ausblicken wollte ich da nochmal hin ;) Wo habt ihr auf den Lofoten alles übernachtet?

    Noch ein paar weitere Apetithäppchen? Leider die Lichtstimmung nicht so spektakulär wie dein Bild, Thorsten, aber zum anfixen sollte es genügen ;)

    Strand, auffrischender Wind...also zum Schluss noch eine typische Sportart auf den Lofoten... ;)

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  • Skandinavien im Winter die zweite

    • Urs
    • 10. Januar 2017 um 02:27

    Hallo zusammen,

    Mitte Februar geht es wieder Richtung Norden.
    Angepeiltes Ziel diesmal: Die Lofoten.
    Genaue Reiseroute: Mal sehen ;)
    Was ich aus der letzten Reise gelernt habe: Ich werde keine Spikes mehr selber in die Reifen schrauben.
    Was mir Nahegelegt wurde: GoBox beschaffen.

    Wahrscheinlich werde ich diesmal auch wieder über Larvik nach Norwegen schippern, danach relativ zügig richtung Norden, ausgiebig die Lofoten erkunden (so das Wetter will, wollte es das letzte Jahr leider nicht, daher muss ich nochmal da rauf ;) ) und dann gemütlich Richtung Süden fahren. So wie ich reise kann sich das aber alles noch ändern...

    Fragen an euch:
    Da ich mir letztes mal geschworen hab die Reifen nie mehr selber zu bespiken (Heidenarbeit welche sogar meine Geduld auf die Probe gestellt hat) suche ich einen Fach-Betrieb der das macht. Der Betrieb sollte also irgendwo auf der Strecke Larvik, Trondheim sein. Auch wenn ich zügig nach norden will werde ich wenn möglich die E6 und die grossen Orte eher meiden (also nicht unbedingt über Oslo/Lillehammer sondern -soweit möglich- eher quer durch die Botanik fahren (E16, dann weiter auf die 51...z.B.), aber da bin ich völlig flexibel. Könnt ihr mir da jemand konkretes empfehlen?
    Bespikte Reifen mieten dürften keine Option für mich sein, da ich wohl eine eher exotische Grösse/Traglast brauche (275/70R18 122/125Q).

    Maut: Letztes Jahr wurde mir empfohlen einfach durchzufahren, es komme dann eine Rechnung. Hab ich auch so gemacht und hat einwandfrei geklappt...bis auf eins. Auf jeder Rechnung war vermerkt dass Fahrzeuge über 3.5t ab sofort die GoBox (oder wie die da oben heisst) zwingend brauchen. Um allfällige Probleme zu vermeiden möchte ich diese in diesem Jahr beschaffen. Wo bekomme ich die am bessten? Konkrete Adressen wo es bei euch reibungslos funktioniert hat?

    Telefon: Dieses Jahr möchte ich da oben auch Mobiles Internet haben (telefonieren ist nebensächlich). Könnt ihr mir ein Prepaid-Angebot ab 1GB Daten für 4 Wochen empfehlen? Konkrete Adressen wo ihr als Ausländer problemlos eine Sim-Karte bekommen habt? (Man liest so dass es am einen oder anderen Ort nur mit Sozialversicherungsnummer eine geben soll usw.)

    Vielen Dank
    Urs

  • Federung optimieren

    • Urs
    • 7. Januar 2017 um 01:53

    Alles gute allen zum neuen Jahr.

    Passend zu den drei königen habe ich mir 4 Könige gegönnt :wink: ...das ist von Amerika unterwegs:

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  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 2. Januar 2017 um 10:59
    Zitat von Hartwig

    Hallo Urs, alles was nach vorne geht muß weiß sein. Was angebaut ist, muß auch funktionieren, nur Lampe raus, is nich. Ich habe da auch keine Probleme damit.


    Das mit dem weiss nach vorne ist ja bei uns auch so, nur da gibt es noch ein paar weitere Bestimmungen: 2 nach vorne gerichtete Standlichter plus 2 weisse Markierlichter, immer paarweise, Symetrisch angebracht, max 40cm von der Aussenkante nach innen versetzt...also 5 (plus 2 Standlichter) ist auf keinem Fall drin und auch die Anbaumasse lassen sowas hier in CH gar nie zu.
    Bei mir wäre es auch nicht getan mit Birne rausschrauben, da LED ab Werk. Also Kabel abgehängt und schon sind auf dem Dach keine Markierlichter sondern Zierteile verbaut :wink:

    Zitat von Hartwig

    die Flaschen werden in einen Automaten gesteckt und gedreht zum lesen der Barcodes. Zusammengedrückt funktioniert das nicht. Nach dem Automat werden sie gepreßt :wink:


    Naja...ich muss wirklich auch aufhören alles verstehen zu wollen... :roll::wink:

    Zitat von Hartwig


    Vlt. schmeiß ich sie im Urlaub auch einfach weg, das mit dem Vakuum war nur so ein Gedanke... 8)

    Über welche Beträge reden wir da? 30ct pro Flasche? Und Du wirst ja nich nur in DE Ferien machen oder doch? Mir persönlich wäre da der Aufwand zu gross für sowas...

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 2. Januar 2017 um 10:07
    Zitat von syt


    Ob die Lämpchen nu weiss oder gelb sind ? Unfassbar diese Gesetzeslage. Einige glauben ,da kommt ein Jumbo,der versucht zu landen,panik ,.......


    die ollen Pullen werden auch zerdrückt,es geht hier um diesen Pfand code ,der lesbar sein muss.An diesem Produckt kann man und frau sehen,was für unfähige Leute an der Macht sitzen,oder sassen.Oder der gelbe Sack,lassen die Menschen sammeln,um es dann mit zu verbrennen :oops: Oder die Hausdämmung in Styropor,jetzt wissen sie nicht wie sie alte Dämmungen vom Putz trennen solln.Also alles Sondermüll,auch verbrennen,oder den Salzstock mit füllen,ach nee,da liegt ja unten noch etwas in Blechdosen :evil: das sich zersetzt.

    Gab es früher auch so viel dumme/manipulierte Menschen ?
    Oder verstärkt sich das von Genaration zu Genaration ?

    Und diese ,wollen auch noch dieses Jahr gewählt werden :oops:

    Früher war das auch nicht besser...So mussten hier in CH vor 40 Jahren an den aus Kalifornien importierten Corvettes der böse Kat ausgebaut werden, oder die böse 3 Bremsleuchte an den Amis und Volvos ausser Betrieb gesetzt werden...nur abhängen war nicht, es musste schon mindestens noch ein Karton zwischen Leuchte und Scheibe geklemmt werden :roll::lol:
    Dafür waren und sind rote Blinker hinten bei uns in CH erlaubt, ich hab sie trotzdem umgebaut, einerseits wegen der Anhängerkupplung, aber auch weil in Europa gewisse Menschen zu dumm sind zu merken dass ein rot blinkendes Licht die gleiche Bedeutung wie ein gelb blinkendes haben könnte. Und nicht zuletzt lassen sich so gewisse Gespräche am Strassenrand vermeiden, das obwohl es durch gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen der Länder untereinander legal wäre mit roten Blinkern auch im Ausland zu fahren.

    Aber das mit den Flaschen wieder aufblasen kapier ich dann immer noch nicht...man muss sie ja nur so zasammendrücken dass der Code auf dem Etikett nicht beschädigt wird...sollte doch nicht so schwierig sein...oder ist mein Hirn da zu einfach gestrickt?

    Zum Styropor: Acetylen soll da volumenvermindernd wirken, danach ab in die dritte Welt damit und schon ist das Problem gelöst :wink:

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 2. Januar 2017 um 02:35

    Und die 5 Dachleuchten sind bei euch in weiss legal?
    Bei uns in CH wären die genau so legal wie die gelben...nämlch gar nicht...aber wo kein Kläger kein Richter, darum fahren hier auch viele mit den gelben rum und wenn es zur MFK (Tüv) geht werden sie ausser Betrieb gesetzt, danach wieder angeschlossen. Meine sind dauerhaft abgehängt, dienen nur noch der Abdichtung der Löcher auf dem Dach...gibt so weniger Diskussionen am Strassenrand :wink:

    Wo ich auch schmunzeln musst ist bei den PET-Flaschen. Die werden bei uns seit jahren (Jahrzehnte?) zusammengedrückt und in die nächste PET-Sammlung gegeben. Kein Pfand und es funktioniert trotzdem. Bekommt ihr denn nur für unzerknitterte Flaschen den Pfand zurück? Und was passiert hinter dem Rückgabeautomaten? Zum Platz sparen zusammengedrückt, in die Sortier-/Recycling-Firma zurück, geschredert, gewaschen, zu neuem Granulat verarbeitet und dann zu irgendwelchen neuen PET-Produkte gespritzt? :roll::wink:

  • DAB+ - für Norwegen ein Muss?

    • Urs
    • 24. Dezember 2016 um 15:11

    Hallo Thomas,

    Ich will nicht bestreiten dass Dein System funktioniert. Nur ist es halt so dass meine Art zu Reisen eher für ein anderes System spricht. Ich habe auf einer Reise 2-3 Fixpunkte (Start: CH, Ziel: Norden, richtung Nordkapp (ob ich den erreiche oder nicht ist nicht relevant), Zwischenziel: Fähre in Hirtshalls am Tag X um Zeit Y und Endziel: CH am Tag XY. Der rest entsteht spontan (natürlich lese ich mich vorher ein und habe eine idee was ich allenfalls sehen möchte oder nicht, aber es ist auch nicht tragisch wenn ich das alles nicht sehe und dafür andere Orte vorbeikomme).
    Am Abend plane ich dann grob was ich am nächsten Tag machen will. Das sind 2 bis vielleicht 4 oder 5 Punkte. Was auf der Reise dahin passiert lasse ich mir soweit möglich offen. Es kann dann sein dass ich nach 200km spontan entscheide da mal von der Autobahn runterzufahren weil ich im Moment gerade die schnauze voll von Autobahn habe. Da möchte ich nicht noch lange anhalten und eine neue Route berechnen sondern einfach mal weg von der Autobahn kommen und vielelicht 100km weiter wieder drauf.
    Minuziöse Planung (die dann durch ein unvorhergesehenes Ereigniss in sich zusammenfällt) habe ich tagtäglich im Job, da brauche ich in den Ferien ein Gegenpol dazu. Am Abend lese ich dann lieber was zu den 2-5 Destinationen die ich für den nächsten Tag anpeile, oder gehe mal in die nächste Dorfbeiz was trinken, viellfach ergibt sich daraus dann schon wieder eine komplett neue Destination für den nächsten Tag. Oder ich gehe raus und fotografiere die Nordlichter, da kann es dann auch unverhofft 3 oder 4 am Morgen werden bis ich ins Bett komme. Dafür schlafe ich dann am Morgen aus. In den Ferien gibt es eigentlich auch nie einen Wecker, ausser ich muss z.B. eine Fähre erwischen. Ich schaue wenn ich verwache mal raus...oh, schlechtes Wetter, dann bleib ich lieber nochmal ne stunde liegen und lasse dafür punkt 2 auf der Planungsliste aus...das würde die akribische Planung auch wieder zunichte machen.

    Ich kenne Leute die "fahren" die Strecke zur Feriendestination in Streetview ab bevor sie sich auf dem Weg machen um für alle eventualitäten gewappnet zu sein Blos blöd wenn da plötzlich eine unverhoffte Strassensperre steht)...muss nicht falsch sein, ist aber nicht meins. Ich hab mich auch schon öfter am Morgen ins Auto gesetzt und gewürfelt ob ich jetzt über Pass A oder doch Pass B fahren soll ;)
    All diese Freiheiten würde ich mir mit einer akribischen Planung am Abend zunichte machen. Wenn man natürlich soviel wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich sehen will ist meine Art zu Reisen warscheinlich nicht die richtige, und eine akribische Planung unabdingbar.

    Was die Brückenhöhen angeht denke ich dass die hier in Europa früh genug ausgeschildert sind, das war bisher nie ein Problem, man muss ja dem Navi nicht blind vertrauen.

    Schöne Festtage
    Urs

  • DAB+ - für Norwegen ein Muss?

    • Urs
    • 24. Dezember 2016 um 11:52

    Mapfactor Navigator:

    Zitat von mrmomba

    Ich nutze es schon seit ein paar Jahren... generell ist es zuverlässig. Es kommt auch immer auf die gegebenen Kartenwerke an - wie die Routen berechnet werden.


    Von der Bedienbarkeit finde ich da sehr gelungen...nicht zuletzt deswegen tendiere ich dazu. Zuerst wollte ich unbedingt LKW-Navigation. Auf Anfrage beim Hersteller wurde mir geschrieben dass die LKW-Version nur als Kaufkarten von Tomtom zu haben sei da die freien OSM leider in diesem Bezug oft lückenhaft seien und daher eine zuverlässige LKW-Navigation nicht möglich sei. Ich werde wohl die tomtom-Karten dazukaufen, aber nach reiflicher Überlegung bewusst nicht die LKW-Version. Ich will ja nicht so schnell wie möglich, und das noch auf den Routen wo alle 40-Tönner unterwegs sind durch Europa gondeln. Dass man nicht in zu enge oder mit Gewichtsbeschränkungen belegte Strecke geführt wird wäre schön zu haben, das aber nur zum Preis dass ich bei allen LKW-Fahrverboten (wo ich je nach Land legal durchfahren darf) oder Umfahrungsstrassen immer an den hübschen Dörfer oder sonst landschaftlich reizvollen Gegenden herum navigiert würde...daher wird es bei mir folgende Kombination: Pkw-Navi, Augen im Kopf, Hirn einschalten und die für mich relevante Beschilderung/Beschränkungen beachten.

    Zitat von AWo


    Ja, wenn es um das Ausrechnen und Vorsagen der Strecke geht. Wenn Du jedoch eh von der ausgerechneten Route abweichst und dann eh auf die Karte sehen musst, dann wäre Locus wieder im Spiel. Gerade weil Du die Route nicht starr verfolgst.

    Ist aber eine Sache der Präferenz. Ich nutze die klassische geführte Straßennavigation nur dann, wenn ich ohne weiter zu überlegen von A nach B möchte. Im Urlaub fahre ich nur nach Karte, d.h. mit Locus und Papierkarten. Ich setze mir Wegpunkte an Stellen die mir wichtig sind oder wo ich (irgendwann) hin möchte. So behalte ich sie im Blick und kann bei Bedarf dorthin (selbst) navigieren.


    Als alleinreisender ist Karten lesen während der Fahrt für mich nicht ideal, als Kartenersatz brauche ich das Navi...ja ich weiss wenn es ausfällt sind Papierkarten wieder angesagt...aber richtung Norwegen hab ich da wenig Bedenken, so richtig abgelegene Orte gibt es ja nicht so viele...2 unabhängige Navis (Handy + Im Auto eingebaut) und gut ist. Für den Supergau gibt es noch den Stellplatzführer mit rudimentären Karten oder Leute am Strassenrand.

    Zitat von AWo


    Der Sinn einer Routenberchnung erschliesst sich mir halt nicht, wenn ich eh frei Schnauze fahre.


    Wofür ich das Navi einsetze:
    -Ein konkretes Beispiel: Fähre in Hirtshalls auf Sonntag gebucht. Abfahrt in CH Freitag. Navi will mich über Konstanz richtung Norden führen, zeigt mir x-Fahrstunden bis Hirtshalls. Ein bisschen Kopfrechnen sagt mir dass ich nicht pressieren muss. Also Zwischenziel irgendwo ein Punkt im Elsass programmiert. NAvi zeigt wieder y-Fahrstunden...ok passt, dann auf der Strecke (gerade im Winter) schlechte Strassenverhältnisse also doch zwischenziel löschen. Navi berechnet Route neu und führt mich dann vieleicht über Schaffhausen. ein paar Stunden später, leichte Hungergefühle, hab lust auf Steakhouse, also Steakhouse in der nähe suchen und dahin navigieren. So geht das dann weiter...in Hamburg sehe ich dass ich vielleicht noch 5 Stunden zu früh in Hirtshalls wäre, die Strassenverhältnisse aber top sind...also mal dort zum Hafen oder mit sonstwas die Zeit vertreiben.
    -Auch zum Tanken ist das Navi sehr hilfreich. Mal eben eine dieser Benzinpreis-Apps bemühen, dann mittels Navi schauen wieviel km für welche Preisensparung anfallen würden.
    -Oder navi auf keine Mautstrassen, keine Autobahnen, dafür mit Fähren und offraadstrecken erlaubt stellen und schon bekommt man eine Route wo der grosse Verkehr wohl eher meiden wird, ich hab aber immer im Blick ob es realistisch ist noch z.B. die letzte Fähre zu erwischen und kann entsprechend mich beeilen oder schon vorher einen Übernachtungsplatz suchen.
    -Oder aber ich suche mal ins blaue hinaus nach POI in der Gegend und fahre dorthin.
    -Und nicht zuletzt möchte ich eine Navi-Lösung welche die Tracks aufzeichnet, damit ich später die Fotos mit den Koordinaten füttern kann (meine Kamera ist leider nicht so modern dass sie das selber kann)
    -Am Abend kurzfristig nach Stellplätze in der Nähe suchen
    -Eine Kollegin würde wohl auch "Männer und ihr Spielzeug" auf der Liste der möglichen Anwendungsfälle setzen ;)
    -usw. usf.
    Ich weiss ging früher auch alles mit Karten und Kompass, ist aber wie bereits geschrieben, als Alleinreisender nicht so praktisch.

    Zu Scout hab ich jetzt gelesen dass seit 2015 keine Einträge mehr im Herstellerblog gamacht worden seien und dass unklar sei ob die noch weiterentwickelt würde. Hab die freie Version drauf, ob ich aber unter diesen Umständen Geld für weitere Karten überweise weiss ich noch nicht.

    Schöne Festtage
    Urs

  • DAB+ - für Norwegen ein Muss?

    • Urs
    • 14. Dezember 2016 um 03:09

    Locus ist dann wohl nicht das geeignete Werkzeug für mich, zumindest nicht für's WOMO. Ist ja dann faktisch doch eine Online Navigation und gerade mit dem Womo reise ich etwas anders als "Route festlegen und dann Stur danach fahren"...da wird vielmehr ein (weit entfernter) Ziel eingegeben und auf der Route dahin dann auch gerne mal das Navi ignoriert oder wenn es rechts sagt mal links abgebogen. Oder aber man bekommt auf dem Weg Tips zu Sehenswürdigkeiten und ändert spontan die Reisepläne. Oder aber ich finde ein Fotosujet welcher zum verweilen einlädt, oder aber das Wetter ist so mies dass ich nicht verweilen möchte...da würde ich mich mit einer fest geplanten Route zu fest einschränken.

    Scout sieht sehr gut aus. OSM-Karten sind schon keine schlechte Basis, auch die Preispolitik finde ich sehr gut. 2, 3 Sachen die ich noch vermisse: Zwischenziel bzw. Route mit mehreren Punkten einstellen, Track-Aufzeichnung und POI importieren aber vielleicht hab ich das auch nur noch nicht gefunden.
    Sollte in den nächsten Tagen den CAN-Adapter für mein Chevy bekommen...baue das Teil dann mal ein und teste es unter realen Bedingungen und wenn es da auch so gut wie auf dem Stubentisch funktioniert werde ich dann vermutlich die 20 Fr für die Weltkarten investieren.

    Zitat von mrmomba

    Kostenlos gibt es Mapfactor Navigator - aber das empfehle ich nur mit gemischen Gefühlen.


    Sieht auch nicht schlecht aus...aber halbwegs zuverlässig sollte es schon sein. Wann hattest Du die App im Einsatz? Es soll ja lernfähige Programmierer geben welche auch mal Updates bringen ;)

    Vielen Dank

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 14. Dezember 2016 um 01:05

    Ich denke es ist weniger das Holz als der Koffer der sich verzieht. Und es ist nicht zu unterschätzen. Ich habe es gemerkt als ich im Hochsommer die Möbel trocken, also ohne zu verkleben, eingebaut habe. Am Samstag um die Mittagszeit ein Brett mit ca 5mm Luft unten und oben zugeschnitten. Aussen die pralle Sommersonne aufs Dach, innen durch die Isolation noch recht kühl. Dann am Montag Abend nach der Arbeit weitergemacht, innen und aussen eher kühl...das Gleiche Brett hätte ich nur mit sanfter Gewalt wieder da reinbekommen es fehlten ca. 1mm. Die Kofferhöhe war um ca 10mm geschrumpft. Also nochmal um 5mm gekürzt. Später dann mit Sika flexibel eingeklebt und bisher keine Probleme.

    Gruss
    Urs

  • DAB+ - für Norwegen ein Muss?

    • Urs
    • 12. Dezember 2016 um 00:33

    Vielen Dank für die Tips.

    Google Maps ist eher keine Alternative. Soweit ich weiss sind die offline nur bedingt bis gar nicht nutzbar. Online-Karten für Reisen ins Ausland finde ich nicht wirklich prickelnd. Auch soll sich Google etwas mehr Mühe geben um an meine Daten zu kommen ;)

    Locus hab ich mal schnell angeschaut. Sieht auf den ersten Blick nicht so schlecht aus. Hab so auf die Schnelle nur Navigation fürs Biken und Wandern gesehen, nicht aber für's Auto...oder ist das nur in der Pro drin? Braucht ihr die überhaupt auch um mit dem Womo zu navigieren (also Zürich-Lofoten-Nordkapp, mit/ohne Mautstrassen, schnelle/kürzeste Route usw. eingeben und losfahren? Welche Karten habt ihr dann runtergeladen?

    Vielen Dank
    Urs

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