Ich esse grad ein Brötchen...aber da es kein Dinkelbrötchen ist esse ich jetzt mal ungeniert weiter ![]()
Beiträge von Urs
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Weil viele Autos heutzutage keinen Öldruckschalter mehr haben sondern einen Öldrucksensor, welcher dann entweder ein dem Druck entsprechendes analoges Signal oder ein PWM-Signal raus gibt welcher wiederum von einem Steuergerät ausgewertet wird und wenn der Druck zu tief ist wird über CAN die leuchte am Armaturenbrett eingeschaltet. So ist es bei meinem und so ist es vermutlich auch beim Stefan seinem Ford. Wenn man noch einen konvenzionellen Druckschalter hat der Masse oder 12V schaltet kann man selbstverständlich direkt damit was machen.
Gruss
Urs -
Hallo Stefan,
Nicht ganz so lange wie Chris, aber immerhin auch schon fast 5 Jahre läuft auch bei mir ein Sterling BtoB problemlos. Auf Reisen ist das normaleerweise die einzige Ladequelle und die hat mich noch nie im Stich gelassen, das obwohl es nicht ideal gelegen ist (relativ weit von der Starterbatterie weg). Auch ich hab kein D+ und nicht zuletzt darum hab ich mich für den Sterling entschieden.
Aber auch ein Gerät welches D+ benötigt kann man trotzdem betreiben. Ich hab mir zum BtoB trotzdem sozusagen noch ein D+ gesteuerten Relais eingebaut der den BtoB von der Starterbatterie trennen kann. Braucht man im Normalfall nicht aber da ich daheim sowohl die Aufbaubatterie als auch die Starterbatterie über ein 2-Kanal 230V Ladegerät lade würde der BtoB anspringen was nicht wirklich sinnvoll wäre. Für das das Relais und für andere Schaltaufgaben habe ich mir ein pseudo D+ gebastelt; man nehme Zündungsplus, verzögere es um einige Minuten und schon ist in 95% der Fälle gewährleistet dass der Motor läuft bevor geschalten wird. Mit den restlichen 5% der Fälle wo geschalten wird obwohl der Motor noch nicht läuft kann ich leben.
Näher an einem echten D+ könnte man kommen indem man beim vorhandenen Öldrucksensor mittels T-Stück einen zusätzlichen Öldruckschalter einbaut. Aber wie geschrieben, für die Sterling ist das alles nicht nötig.Wenn Du im Sinn hast mal auf LIFEPO zu gehen würde ich aber abklären ob die Sterling dafür geeignet sind. Meiner ist von Haus aus nur für Blei, Gel und AGM, was nicht zwingend heissen muss dass man damit nicht auch LIFEPO laden kann, aber da hab ich mich noch zu wenig damit befasst...
Gruss
Urs -
Hallo Erpel
Den Zwischenrahmen als Tank zu nutzen erscheint auf den ersten Blick eine coole Idee. Auf den zweiten Blick sehe ich das aber auch nicht als wirklich sinnvollen, gangbaren weg. Ich sehe da zu viele Nachteile gegenüber eines "richtigen" Wassertanks.
Wie reinigst Du den Tank bis in die hintersten Ecken? Und wie bekommst Du das ganze Wasser da raus? Bei nur minimal schräg stehendem Fahrzeug (in der falschen Richtung) bekommst Du durch die Flache Struktur nur einen Bruchteil vom Wasser raus...oder Du hast Entnahmestellen an alle vier Ecken und läufst je nachdem einmal ums Auto und schaust wo noch was rauskommt. Auch eine brauchbare Füllstandsanzeige scheint mir eher schwer realisierbar. Zum Füllen und Entleeren müsstest Du wohl eine (oder mehrere) Entlüftung(en) einbauen, ohne bekommst Du ihn auch nicht gefüllt wenn das Auto zur falschen Seite hin schräg steht...Sorry, ich will die Idee nicht schlecht reden, sehe aber auch zu wenig Vorteile um die ganzen Nachteile in kauf zu nehmen.
Gruss
Urs -
Hallo Stephan,
Danke für die Datenblätter. Ist sehr aufschlussreich. der 7713 kommt dann definitiv nicht in Frage da ich schon genug Zeugs hab was ständig an der Batterie nuckelt und Stromverbrauch im abgeschaltenem Zusatand ist ein absolutes No-Go.
Zum Schaltstrom den ich brauche ist es noch schwierig konkrete Zahlen zu liefern, aber die Relais wären mit 300A Schaltstrom bzw. 500A Dauerlast da sicher überdimensioniert.
Ich denke der grösste Verbraucher wird der Anlasser sein. Für mein Fahrzeug wird der je nach Modell mit 1.7-2.2 kW spezifiziert ansonsten fliesst bei laufendem Motor bis zu 160A von der Lima, aber nicht zwingend durch das Relais zur Batterie.
Am Aufbau ist im Moment der Höchste Strom 50-60A vom BtoB plus ein bisschen Kleinzeugs, also unter 100A gesamt. Da möchte ich aber die Option mal ein 2-kW Wechselrichter einzubauen noch offen lassen.Wenn es also was Preiswerteres (nicht billigeres!), eine Nummer kleiner gibt bin ich da grundsätzlich offen dafür.
Meine Anforderungen:
-Je ein Trennrelais an der Fahrzeug- und an der Aufbaubatterie
-Überspannungsabschaltung
-Unterspannungsabschaltung
-Übertemperaturabschaltung
-Manuelle Abschaltung wenn Fahrzeug länger steht
-Externes ein- und ausschalten (z.B durch BMS)
-Kein Stromverbrauch wenn aus
-Bevorzugt auch kein Stromverbrauch wenn einWenn das Relais die Funktionen schon integriert hat umso besser, ist aber nicht Zwingend, denn in meiner bisherigen Anlage hab ich Möglichkeiten die Ansteuerung mit vertretbarem Aufwand auch extern zu realisieren. Was auf jeden Fall vorgesehen werden soll ist eine Abschaltung über ein BMS, denn wenn meine AGM mal den Geist aufgibt werde ich ziemlich sicher auf Lifepo umsteigen.
Was ich nicht will ist damit die Batterien zusammenschalten. Das macht in die eine Richtung mein BtoB seit Jahren zuverlässig und für den Notfall kann ich für die andere Richtung 2 Klemmen miteinander Verbinden um den Motor über die Aufbau-Batterie starten zu können. Um letzteres ein bisschen komfortabler zu gestalten liegt dafür ein manueller Hochlast-Schalter seit geraumer Zeit hier rum. Der will nur noch eingebaut werden ;).
Danke und Gruss
Urs -
Hallo zusammen,
Bin grad dran meine Anlage etwas aufzumotzen und zu bereinigen.
Unter anderem sollen die toten Komponenten (Tankfüllstände, Schunt...) rausgeworfen oder ersetzt werden, die inzwischen überflüssigen Taster rausgeworfen werden und gewisse Sachen über einen Lichtsensor gesteuert werden. Mal schauen welche Spielereien mir dabei noch einfallen.Erstes Projekt wird ein Taster womit ich die Vorderachse zu- oder abschalten kann. Sinn dahinter ist dass ich auf extrem kurvigen, steilen Bergsträsschen die Untersetzung ohne 4WD zuschalten kann (um die Motorbremswirkung besser nutzen zu können) und somit den Antriebsstrang in den Kuarven nicht verspanne, sprich ich schalte auf 4WD Low und schalte danach die Vorderachse ab, bekomme somit sozusagen 2WD Low.
Dafür soll ein Original-Taster vom Auto missbraucht werden (den für die Motorbremse welche es bei mir eh nicht gibt). Von der elektrischen Seite her kein allzu grosses Problem.
Irgendwie möchte ich den Taster sinnvoll Beschriften. Ich dachte daran die obere schwarze Schicht bis auf die durchsichtige mit feinem Schleifpapier abzuschleifen, ein entsprechende Schablone anzufertigen, aufzukleben und dann wieder Schwarz lackieren, so dass zum Schluss 2WD Low oder was ähnliches durchsichtig ist und durch die Schalterbeleuchtung leuchtet. Aber wie mache ich eine solche Schablone damit das halbwegs sauber aussieht? Oder habt ihr eine bessere Idee?Als 2. Projekt soll je ein Batterietrennrelais für beide Batterien rein kommen. Dabei bin ich auf die Blue Sea ML-RBS gestossen. Habt ihr Erfahrungen damit? Empfehlenswert? Alternativen?
Wenn empfehlenswert: Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen dem 7700 [Anzeige] und dem 7713 [Anzeige]?Vielen Dank und Gruss
Urs -
Zitat von jan der böse
lieber einen 12v-inverter täglich wechselnd an eine der starterbatterien anschließen?
Würde ich nicht machen. Damit grillst Du jeden Tag jeweils die andere Batterie. Für die Langlebigkeit sicher nicht das wahre.
Zitat von jan der böse
10quadrat kabel, inkl. relais von starterbatterie 2x 80ah (blei-säure) zu aufbaubatterie (amg 2x 95ah) legen?
die batterien sind alle 4 neu.
Wenn du das eh schon da hast würde ich das mal probieren. 10mm2 scheinen mir etwas knapp, aber je nach Leitungslänge könnte es bei 24V aufgehen. Wenn möglich bei laufender Lima den Strom auf den Leitungen messen oder zumindest die Temperatur der Leitung im Auge behalten, nicht dass Du Deine Hütte noch abfackelst. Bei zu grosser Leitungslänge könnte es allerdings sein dass der Spannungsabfall so gross ist dass hinten nicht viel ankommt.Zitat von jan der böse
könnte ich nicht mit den vorderen batterien an die pv anschlüsse gehen?
wegen dem balancer?
Das mit dem Balancer verstehe ich jetzt nicht ganz. Du hast ja kein LIFEPO, oder doch?
Mit pv Anschlüsse meinst Du die für die Solarzellen? Bei einem PWM Regler hätte ich gesagt dass das nichts bringen wird, bei MPPT (was Deiner wohl hat) könnte es funktionieren, muss es aber nicht. Kommt halt drauf an wie der Regler mit nnähernd Systemspannung bzw leicht darunter umgeht.Gruss
Urs -
Zitat von wiru
Ist oft zu spät, wenn sich Gewohnheiten eingeschlichen haben...meine Frau legt ihr handy zum laden immer auf die Kühlbox (was den schnellen Zugriff aufs Bier erschwert)
Das lässt sich mit subtilem Druck von aussen ändern. Beim nächsten mal Bier holen könnte es doch zufälligerweise passieren dass das Kabel so unglücklich eingeklemmt wird dass es ein neues braucht. Und das neue ist dann zufälligerweise 30cm kürzer sodass es nicht mehr zur Kühlbox reicht und schon steht dem Biergenuss nichts mehr im Weg.

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Hallo Jan,
Das das Ding aussteigt ist natürlich blöd. Ich gehe davon aus dass Du Vorne im Fahrzeug und auch im Aufbau 24V hast, also jeweils 2 12V-Batterien in Serie. Da würde ich niemals nur eine Batterie anzapfen. Du entlädst dann nur die eine und beim laden wurde die andere ziemlich sicher überladen...würde vielleicht eine Zeit gut gehen, übel wird Dir die überladene Batterie das früher oder später trotzdem nehmen.
Ich sehe da folgende Möglichkeiten:
1.: Campingplätze mit Strom anfahren und am Abend die Aufbaubatterien voll laden...reicht dann je nach Stromverbrauch und Batteriekapazität auch für die nächsten 2-3 Tage wild stehen...Das Ladegerät für den Aufbau hast Du ja dabei.
2. : Du wolltest glaub später mal Solarzellen auf's Dach schrauben...Vielleicht bekommst Du ja irgendwo bezahlbare Zellen und schraubst die aufs Dach...nicht schön wenn man in den Ferien sowas improvisieren muss und wahrscheinlich auch teurer als wenn man es daheim machen könnte, aber wohl immer noch besser 2 Tage investieren und danach die Ferien mit Strom geniessen zu können.
3. : Als Notlösung könntest Du irgendwo 2 entsprechend dicke Kabel holen und jeweils vor dem Abfahren die vorderen mit den hinteren 2 Batterien zusammenschalten. Damit wirst Du die Aufbau-Batterien zwar vermutlich je nach Leitungslänge und Querschnitt nicht voll bekommen, aber Du könntest damit wohl einige Zeit über die Runden kommen. Luxusversion davon, sofern erhältlich: Ein entsprechendes Lastrelais, den über Zündung geschalten würde das allmorgendliche Anklemmen und allabendliche Abklemmen ersparen. Abklemmen am Abend damit Du die Fahrzeugbatterien über Nacht nicht leerziehst und am Morgen nicht mehr starten kannst.
Viel Glück und Gruss
Urs -
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Zitat von alpöhi
Das Fahrzeug müsste anschließend neu homologiert werden und evtl. müssten hierfür auch einige Tests bzw. Bescheinigungen vorgelegt werden.
Hallo Reto,
Ich denke nicht dass Du das Fahrzeug neu Homologieren müsstest. So wie ich es verstanden hatte ist eine Homologation die Zulassung eines Fahrzeugtyps, Du lässt also ein Fahrzeug prüfen und darfst dann x baugleiche in Verkehr bringen, das kostet dann richtig Geld und ist für einen Privaten eigentlich uninteressant. Ich denke dass es bei Dir (wie bei mir damals) auf eine Einzelabnahme hinauslaufen würde, aber letztendlich ist das Wortklauberei und spielt auch keine Rolle wie man es nennt sondern nur welchen Aufwand man betreiben muss um das Auto auf die Strasse stellen zu dürfen.
Egal ob Homologation oder Eizelabnahme, um eines der Akkreditierten Prüfintitute würdest Du da wohl nicht herumkommen z.B. DTC in Biel (arbeiten eng mit der Berner Fahhochschule zusammen) oder FAKT in Widnau, evtl. auch EMPA in Dübendorf wobei letztere glaub keine ganzen Fahrzeuge prüft. Mal da anfragen...Hab ich damals für meinen auch gemacht, auch eine brauchbare Antwort bekommen welche Messungen und Tests ziemlich sicher auf mich zukommen würden, aber immer mit dem Vermerk dass die Zulassungsstelle schlussendliche entscheide was nötig sei.
Der DTC hat mir auch angeboten dies mit der MFK abzuklären, allerdings gegen Bezahlung da der dafür nötige Aufwand den Rahmen für eine kostenlose Beratung übersteige. Ist ja auch legitim, denn das ist schlussendlich eine private Firma welche eine Dienstleistung anbietet. Ich hab das dann selber in die Hand genommen und selber mit der MFK geklärt. Da war die Beratung zwar kostenlos, aber die Zeit die man für diese Abklärungen braucht und das Risiko dass man einfach etwas übersieht sollte man nicht unterschätzen, und wenn man den Aufwand mit einem Stundenlohn hochrechnet könnte man damit wohl auch die vorerst mal veranschlagten 5 Stunden der Prüfstelle etwa 10x bezahlen
Zitat von alpöhiMeines Wissens ist es in der Schweiz nicht so, dass mit dem "Alpen-TÜV" Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden können.
Die wollen Freigaben sehen
Meine Erfahrung ist dass die durchaus offen für solche Projekte sind. Nach all den Mails bin ich inzwischen schon fast per Du mit dem Technikscheff "meiner" MFK und hab da auch sehr viele Wertvolle Tips und nebst Gesetzestexten auch ab und zu mal, für Laien verständliche, bebilderte Anleitungen zu den diversen Themen bekommen. Das Problem bei uns in der Schweiz ist eher dass man von der MFK zu so einem Projekt selten eine klare Antwort "Ja geht" oder "Nein, geht nicht" bekommt. Man bekommt ziemlich genau Auskunft darüber welche rechtlichen Vorgaben eingehalten werden müssen und was nicht erlaubt ist...das dann zu interpretieren und zu evaluieren ob Deine mögliche Lösung die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen genügt oder nicht ist allerdings nicht ganz ohne und es gibt etliche Stolperfallen. Aber verlieren kannst Du grundsätzlich nicht viel wenn Du mal bei der MFK anfragst.
Zu den Prüfungen: Sei bitte darauf gefasst dass diese nicht ganz günstig sind. Ich hatte mal (beim DTC) angefaragt was es kosten würde mein Pickup abzulasten, und zuerst als Pkw mit 3.5 Tonnen zuzulassen und nach erfolgtem Aufbau dann auf 5 Tonnen aufzulasten (Ist ab Werk ein 5-T-Fahrzeug). Das war im 2011 oder 2012... die Preise dürften da nur in eine Richtung gegangen sein...und zwar tendenziell eher nicht nach unten. Die Antwort:
Zitat
Für die Auflastungsprüfungen des Silverados würden sich die Kosten auf ca. CHF 18'000.00 belaufen. Dies für:
Bremswirkungsmessungen
Festigkeitsanalyse
Fahrdynamik
Ob die Zulassungsstelle dann noch einen Nachweis über die Befestigung des Aufbaues verlangt wird sich zeigen
Zitat ende
Fairerweise wurden mir aber gleich 2 Firmen genannt welche womöglich eine Preiswertere Lösung anbieten könnten.Ich hatte ja einen unscheinbaren Fackel mit Firmenstempel und Unterschrift dass die Anbindung den Herstellerrichtlinien xy entsprechen würde (sagt zwar nichts über Qualität der ausgeführten Arbeiten aus, aber das ist ein anderes Thema). Auf jeden Fall war das ein begehrter Fackel bei der Firma welche mir das Auto schlussendlich zugelassen hat. Aber wenn Ford Dir gar keine Aufbaurichtlinien geben will wird es schwierig darauf Bezug zu nehmen.
Aber wenn ich so drüber nachdenke...Ford gibt es ja auch in den USA, und da waren solche Unterlagen für Aufbauer zumindest von den 3 grossen Player GM, Ford und Dodge sehr ausführlich online verfügbar (Hab ja von meinem Chevy auch alles von dort heruntergeladen)...such mal nach Ford Boddybuilder oder Ford upfitter oder ähnlichem...vielleicht wirst Du dort eher fündig. Aber dann unbedingt mit MFK gegenchecken, und vielleicht nicht mit den Worten "Ich hab da in Amerika was gefunden..." sondern eher "Von Ford gibt es folgende Unterlagen, passt das wenn ich es so umsetze?" (ist ja nicht gelogen und man muss ja keine schlafenden Hunde wecken, denn Erfahrungen aus meinerseits und aus meinem Bekanntenkreis zeigen dass einige Prüfer auf das Wort Amerika instinktiv zuerst mal mit "nicht erlaubt" oder zumindest mit einer erheblichen Portion Skepsis reagieren
)So, für Heute reicht das erstmal...
Gruss
Urs -
Selber laminieren?
Gruss
Urs -
Mein erster Gedanke als ich das gelesen habe war dass sich wohl ein übereifriger Beamte sich ein Denkmal setzten wollte.
Geht es da um den Kocher damit das Fahrzeug als Womo zugelassen werden kann oder einfach um den entsprechenden CE, TüV oder wasweissich für einen Stempel am Gerät zu haben?
Bei uns in CH habe ich vor der Erstzulassung ein Merkblatt bekommen mit den Vorgaben um ein Fahrzeug als Womo zulassen zu können, unter anderem ist da von "fest eingebaute Kochgelegenheit" die Rede. Wie die auszusehen hat steht nirgends. Demnach wäre bei uns schon seit jeher mobile Kocher nicht genügend für eine Womo-Zulassung. Ich kenne aber Leute die haben und hatten noch nie einen festen Kocher eingebaut und hatten auch noch nie Probleme mit der Zulassung. Ich denke, solange wir uns nicht wie die letzten Aroganten A-Löcher aufführen und der Rest vom Auto nach Womo aussieht sind (oder waren zumindest bisher) unsere Behörden diesbezüglich nicht so pingelig und handeln noch mit einer gewissen Portion gesunden Menschenverstand.
Bleibt nur zu hoffen dass die Kleinkarierten Ideen eurer Tüv nicht richtung Süden überschwappen
Gruss
Urs -
Glückwunsch...wobei wie Holger schreibt, soiwas ist nie fertig. Auch bei mir wird die Todo-Liste eher immer länger als kürzer

Gruss
Urs -
Zitat von flugbaer
Bangemachen gilt nicht
Sorry, war nicht meine Absicht. Ist bei Dir wohl eine etwas weniger heikle Konstellation, die Aufbaubatterie dürfte gegen Über- und Unterspannung und vermutlich auch Temperatur geschützt sein und wird sich bei einem Problem vom restlichen Netz (und dem Ladegerät) hoffentlich trennen, bleibt die Fahrzeugbatterie. Aber auch die ist nicht irgendwie Paralell mit anderen geschaltet von daher sind die Risiken nicht ganz so hoch. Bevor Du den Fehler aber nicht eingegrenzt hast würde ich das Auto jetzt vielleicht trotzdem nicht gerade für mehrere Wochen unbeafsichtigt am Ladegerät lassen.Die gemessenen Ströme und Spannungen scheinen mir auf den ersten Blick ok zu sein. Auch die 10.5V finde ich bei einem Diesel (Kaltstart?) nicht wirklich bedenklich.
Hast Du überhaupt einen D+ und wenn ja wie ist der angeschlossen? Auf dem Bild in Deinem Link zum Ladegerät ist ein Dip-Schalter zu sehen der entweder auf D+ oder V stehen kann. Steht der auf D+? Dann muss auch am danebenliegenden Klemmenblock auf D+ eine Leitung angeschlossen sein. Diese müsste Spannung (ca 12-14V) führen sobald der Motor läuft (konkret, sobald die Lima lädt). Läuft der Motor nicht, also bei Zündung ein, sollte der keine Spannung führen. Das Problem dabei: Viele Fahrzeuge haben keinen echten D+ mehr, dann muss man schauen wo man den herbekommt und da wird vielfach als Krücke der Zündungsplus dafür missbraucht. Dann kann es sein dass der BtoB-Lader schon anspringt bevor Du den Motor startest und beim Starten, bei 10.5V, im bessten Fall abstellt, im schlechtesten auf Störung geht...ist aber nur eine Vermutung ins Blaue. Hab bei mir btw. auch den Zündungsplus dafür missbraucht, aber mit Verzögerung um genau das Problem zu umgehen.
Wenn Du an D+ keine Leitung hast und der Dip-Schalter auf V steht wird das Gerät die Spannung messen und davon ableiten wann die Lima lädt und wann nicht. Da könnte die Sense-Leitung allenfalls eine Verbesserung bringen. Du schreibst dass Du bis zu 13V bei stehendem Motor hast. Das könnte schon ausreichend sein um den BtoB einzuschalten. Bei anschliessendem Starten vom Motor könnte die einbrechende Spannung dann zum Problem führen, aber auch das ist eher eine Vermutung ins Blaue.Aus Deiner Frage wie Du an die 100A kommst entnehme ich dass Du keinen Wechselrichter hast der solche Ströme ziehen könnte. Entweder alles einschalten was Du hast (wirst Du vermutlich nicht annähernd auf den Strom kommen) und schauen was die Spannung macht. Geht die schon nach wenigen Minuten in die Kniee und vor allem steigt sie nach einer Halben Stunde nachdem Du wieder alles ausgeschalten hast auf einen wesentlich tieferen Wert als die ursprüngliche Leerlaufspannung die Du vor dem Test hattest, kann das ein Hinweiss auf eine Leere Batterie oder ein anderes Problem sein...so zumindest bei Blei. Ich meine Lithium hat da einen flacheren Spannungsabfall bis kurz bevor es ganz entladen ist, dann sinkt es dann aber extrem schnell, daher denke ich dass es da nicht so aussagekräftig sein wird, aber da müssen die Lithium-Experten was dazu schreiben.
Das ganze geht aber auch mit einem entsprechenden Batterietester. Die nächste Garage sollte einen haben und das für wenig Geld machen, aber es gibt da unterschiede, es gibt Geräte die Zeigen den Innenwidderstand, die Leerlaufspannung, den maximalen Strom (CCA) usw. (da sollte der Meister das dann auch interpretieren und erklären können) oder aber ganz einfache Geräte die auf einer Skala nur Gut oder Schlecht anzeigen. Ob die Tester allerdings am Litium-Akku benutzt werden können und dürfen weiss ich nicht. Also besser vorher fragen.
Aber da das Problem beim Starten vom Motor auftaucht würde ich mich zuerst, wie Sonnentau bereits geschrieben hat, der D+ Thematik widmen.Gruss
Urs -
Da muss ich Thomas recht geben, 1.70m Breite halte ich auch für wenig praktikabel. Aber 2.30 muss es nun auch nicht sein, mit 2-2.10m (was bei einer Hänger-Breite von 2.15m sich anbieten würde) kann man schon einiges anfangen. Weiss jetzt nicht wie gross Du bist, aber ich schlafe auch mit meinen 1.84m quer bei 202cm Innenbreite. Ob 2m Breite für Dich ausreichend wären musst Du für Dich herausfinden, diesbezüglich sind die Ideen, Vorlieben und Bedürfnisse (auch hier im Forum) sehr weit gefächert.
Gruss
Urs -
Ich kenne das Gerät auch nicht, aber ich würde es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Kollegenkreis tauchte genau der Fehler auf. Kurzfassung der Geschichte: Zellenschluss an einer Batterie, fast das Auto abgefackelt...
Ich gehe davon aus dass der Lifepo-Akku eine Integrierte Strommessung hat. Kannst Du den Strom auslesen? Normaler Strom beim laden/entladen? Erhöhter Entladestrom wenn alles ausgeschalten ist?
Hast Du schonmal die Spannung an der Fahrzeugbatterie gemessen bei Start des Fahrzeugs? Weiss nicht wie der Votronic damit umgeht, wenn die aber unter 8 oder 9 V sinkt könnte das schon zu Problemen führen, wobei der da noch nicht angesprungen sein dürfte...
Leider ist auch eine 1-Jährige Batterie keine Garantie dafür dass die noch gut ist. Vielelicht mal in der Werkstatt einen Belastungstest machen lassen?Die Sense Leitung würde ich dringend anraten zu legen. Muss nicht sein dass Dein Fehler damit behoben ist, aber damit bekommt das Gerät zumindest eine zuverlässige Spannungsmessung womit es auch unter etwas ungünstigeren Bedingungen sauber regeln kann. Ohne kann das Gerät nur mit Annahmen arbeiten, was zumindest suboptimal ist.
Gruss
Urs -
Ich bin da nicht so für direkte Paralellschaltung mehrerer Akkus, zumindest nicht ohne Temperaturabschaltung (Temperaturüberwachung kann zu wenig sein) und weitere Schutz- und Abschaltmassnahmen. Auch das zusammenschalten von Akkus dessen Werte man nicht genau kennt halte ich zumindest für bedenklich.
Stell Dir mal vor dass eine der beiden Akkus einen Zellenschluss bekommt. Dann saugt der eine Akku den anderen leer, wenn Du dazu noch ein Ladegerät dran hast versucht der den defekten Akku mit voller Power zu laden, was nicht gelingt und kocht damit den defekten Akku, da die anderen Zellen überladen werden. Sobald das Ladegerät die Spannung zurückregelt (wenn überhaupt) wird die Spannung ausgeglichen, eine starke Entladung vom gesunden Akku findet statt, bis das Ladegerät wieder voll zu laden anfängt. Dazu bekommt der gesunde Akku (da meistens in unmittelbarer Umgebung eingebaut) nebst der eigenen Temperatur auch noch die Temperatur vom defekten ab usw...
So letzte Woche geschehen im Kollegenkreis (nur durch viel Glück ist nichts schlimmeres passiert), so auch vor einigen Jahren mir selber in Australien am 2-Batteirie-System im Landcruiser passiert (nur gemerkt weil der Motor im Standgas durch die erhebliche Zusatzlast an der LIMA fast abgewürgt wurde).Gruss
Urs -
Zitat von Stoppie
Wen es interessiert: für die Standard-Flach-Stecksicherung (ATO) gibt es von Wago Reihenklemmen, in die man je eine Flachsicherung stecken kann und die eine Defekt-Anzeige durch LEDs haben, einschl. Prüfmöglichkeit; bedarfsgerecht anreibar; perfekt für meine Anwendungen.
https://www.voelkner.de/products/15360…0-434-1St..html
Wäre deffinitiv auch für mich interessant gewesen. Leider hatte Wago das Teil vor 4 oder 5 Jahren noch nicht auf dem Markt...

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Zitat von Tobi
In S gibt es Citymaut für wenige Städte - da wird das Auto fotografiert und man bekommt später die Rechnung nach Hause geschickt.
Genau so auch in Norwegen falls ihr da mal zufällig rüberschwappen solltet. Ob das in S auch so ist weiss ich leider nicht aber in Nor zahlt man auch mit über 3.5t Wohnmobile nur die PKW-Maut. Wenn als LKW abgerechnet wird, reklamieren. Um noch mit einer falschen Info zu Nor aufzuräumen: Den AutoPass (gobox) braucht man nur bei gewerblich genutzte Fahrzeuge, also auch bei Miet-Womos, daher findet man im Netz auch oft die falsche Information dass unsere Privat-Womos die Box brauchen.Für Schweden und Dänemark könnte die BroBizz (https://www.tolltickets.com/country/schweden/) oder allenfalls auch der Autopass für euch dennoch interessant sein, kann man bis zu 10% sparen. Ob sich das für euch lohnt müsstest Du mal ausrechnen.
Gruss
Urs