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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Die Bank

    • Urs
    • 24. März 2019 um 20:42

    Cooler Bericht. Sieht so aus als ob Du keine Gedanken darüber machen müsstest was Du anschliessend wieder einbaust. Egal wie Du es machst, es wird leichter sein :mrgreen::wink:

  • Victron BMV 700 für 120Ah AGM einstellen ?

    • Urs
    • 24. März 2019 um 20:29

    Hallo Volker,

    Ich hab auch eine AGM und kann gerne ein paar Screenshots meiner Einstellungen machen und hier einstellen. Aber es gibt wohl auch bei den AGM gewisse Unterschiede zwischen den Herstellern und womöglich auch zwischen den verschiedenen Typen eines Herstellers. Eigentlich sollte da das Datenblatt zum spezifischen Akku weiterhelfen oder wie schon geraten die Werte von Victron lieber nicht anfassen bevor man einen Schrott einstellt.
    Kommt dazu dass ich eher Konservativ unterwegs bin. Will heissen bei spätestens 50% Entladetiefe werfe ich den Alarm raus, bei 11.7V schmeisse ich einen Low-Voltage Alarm raus, bei 14.8V ein High Voltage usw. Ich lade auch nur mit 14.4 V obwohl Exide 14.4-14.7 V als zulässige Spannung angibt.

    Ich hab eine Exide EP 2100 12V 240Ah. Peukert hab ich auf Anfrage Bei Exide den Wert von 1.12 erhalten.

    Bei Spezialfällen hilft auch Victron, aber in Deinem Fall werden sie wohl (zurecht) zurückschreiben dass Du im Zweifel lieber die Victron-Standard-Werte benutzen sollst.

    Gruss
    Urs

  • Neubau mit Hecktür?

    • Urs
    • 21. März 2019 um 21:43
    Zitat von holger4x4


    Tja, wer immer 2 Parkbuchten braucht, hat auch Platz genug :mrgreen:


    Was heisst da 2? Meistens hab ich 3 Parkbuchten für mich alleine :wink:
    Für mich reicht von der Breite her ja eine Parkbucht problemlos (meistens...wenn es nicht gerade ein Smart-Parkplatz ist... :wink: ), nur die Europäischen Kleinwagenfahrer haben sehr oft nicht den Mut links und rechts von mir zu parkieren :mrgreen:

    Sorry, jetzt aber wieder back to topic.

  • Zurück aus Lateinamerika

    • Urs
    • 21. März 2019 um 21:27

    Vielen Dank Stefan, ich warte schon sehnsüchtig auf die nächsten Kapitel.

    Dann kommst Du dieses Jahr sicher mit dem Reisephant II nach Bodenheim?
    Unter uns: Ich würde ja lieber mal den Koffer auf Deinen anderen Ford in natura ansehen aber den willst Du ja -leider für uns- nicht nach Europa bringen :wink:

    Gruss
    Urs

  • Buytl Dichtstoffe - SIKA 710 / DEKASEAL 8936 usw.

    • Urs
    • 21. März 2019 um 20:48

    Ich hab auch mit schwarzem Dekalin abgedichtet. Hab noch keine wirklichen Langzeiterfahrungen aber bisher hat es der Mittel- und Nordeuropäischen Sonne ganz gut standgehalten.
    Aber schon nach wenigen Monaten hatte ich hässliche schwarze Streifen von dem Zeug an den Wänden und an den Fahrzeugtüren, wo ich die Zusatzblinker auch damit abgedichtet habe. Ich denke das Zeug wird vom regen irgendwie ausgewaschen. Da für mich Funktion vor Optik geht lebe ich damit, für Optik-Fetischisten aber vielleicht ein weiterer Punkt der allenfalls gegen Dekalin spricht.

    Gruss
    Urs

  • Neubau mit Hecktür?

    • Urs
    • 21. März 2019 um 20:36

    Nebst der oben genannten Gründe gibt es noch einen weiteren warum ich nie eine Hecktür (oder Heckfenster) haben möchte. Der Aufgewirbelte Dreck und Staub ist hinten viel ausgeprägter und zieht durch die kleinste Ritze rein. Da muss die Dichtung schon sehr gut arbeiten. Seitlich ist das absolut problemlos. Irgendwo hatte ich 2 Bilder eingestellt die das zeigten, kann sie aber grad nicht finden.

    Peter, da bewundere ich Deinen Mut eine Schiebetüre hinten einzubauen. Weiss jetzt nicht wie Dein Dichtungskonzept aussieht aber als Alter Hase in Sachen Womo bauen ist Dir die Problematik sicher bewusst und Du hast sicher vorgesorgt?

    Zitat von nunmachmal


    Die Lösung heißt Schiebetür, und in einer normalen Parkbucht ist neben dem Fahrzeug auch oft kaum Platz.


    Komischerweise werde ich in einer normalen Parkbucht seitlich fast nie zugeparkt...woran das wohl liegt ;)

    Gruss
    Urs

  • Suche: Protagonisten für NDR REPORTAGE

    • Urs
    • 20. März 2019 um 23:03

    Zum Glück bin ich weder in Norddeutschland beheimatet, noch in den Startlöchern noch mediengeil...

    Und ich frage mich wie man in einer kleinen Kabine wie meine arbeiten sollte und wo dabei das ganze Fernsehteam stehen würde...mir würde das definitiv zu kuschelig.

    Und dann womöglich noch ein Regisseur der meint dass man das gleiche Brett 15 mal sägen soll damit die Bilder im Kasten sind...ich weiss ja nicht, die meisten von uns investieren schon ohne das ganze Trara genug Zeit in ein solches Projekt.

    Und ob das NDR bei Arbeitszeiten von Montag bis Donnerstag, 18:30 bis 24:00 Uhr und am Freitag auch mal bis 2 Uhr Morgens dabei wären? Dann wieder 3 Wochen nichts. Oder um 17 Uhr die Entscheidung "Heute mag ich nicht" akzeptieren würden?

    Aus all den Gründen habe ich daher leider -schweren Herzens- von einer Anmeldung absehen müssen :lol: :mrgreen::wink:

    Aber Du Chris hast es vor allem mit deinem letzten Satz auf den Punkt gebracht, daher erübrigt sich das eh...

    Gruss
    Urs

  • Mal was neues...Osteuropa

    • Urs
    • 19. März 2019 um 03:45

    Hallo Karin, Herzlich willkommen hier im Forum. Ich fühle mich geehrt dass der Erste Post hier im Forum eine sehr hilfreiche Antwort auf meine Fragen ist.

    Auch Dir Peter einen herzlichen Dank für die Tips. Schwarzes Meer ist auf der To-Do Liste...Donaudelta bin ich noch etwas unschlüssig.

    Zitat von Linksfahrer


    Zur Anreise: Unser Womo ist ein 7,5 tonner.


    Welches Fahrzeug habt ihr?

    Zitat von Linksfahrer


    Überlegen auch gerade über eine Fahrt über die Kolahalbinsel, jedoch erscheint uns Mitte Mai bis Ende Juni etwas früh... Wir haben noch keine Heizung an Bord. :shock:


    Tönt spannend! Und Heizungen werden völlig überbewertet ;):mrgreen:

    Zitat von Linksfahrer


    Bei Interesse gerne mehr Infos


    Interesse an mehr Infos ist sehr gross ;)
    z.B. Welche Route habt ihr in Ungarn/Rumanien gemacht? Wie lange hattet ihr dafür Zeit? Eher empfehlenswerte Gegenden, eher nicht so empfehlenswerte? Wann wart ihr genau Unterwegs? Empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeiten? Gibt es einen Reisebericht? ...? ...? Fragen über Fragen... ;)

    Im Moment sieht es bei mir so aus dass ich über Italien, Slovenien dann vermutlich Ungarn anreisen würde. Der rest ist nachwievor sehr offen. Reisezeit voraussichtlich September, aber es gibt Entwicklungen welche mich zwingen könnten schon im Mai zu fahren...Hat jemand eine Ahnung wie es im Mai mit den Karpaten aussieht? Zu früh? Noch zuviel Schnee?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Biegewerkzeug

    • Urs
    • 19. März 2019 um 02:28

    Hallo Claus,

    Hatte mir auch ein solches Teil aus Alu-Druckguss (wie im Link vom Holger). Da ist mir der eine Griff nach 3 oder 4 Bogen abgebrochen. Anschliessend ein Teil so wie das im Link vom Gode zugelegt. Das machte dann keine grösseren Probleme.

    Gruss
    Urs

  • Absetzkabine auf Ford Ranger mit Flachpritsche

    • Urs
    • 19. März 2019 um 02:02
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang


    Was mich aber wundert ist, daß der TÜV die doch recht scharfen Kanten der - seitlich überstehenden - vorderen Verkleidung und des Stahlrahmens akzeptiert hat. Bei mir wollte der TÜV in den Bereichen, wo Fußgänger in Mitleidenschaft gezogen werden können, Rundungen mit mindestens 15mm Radius haben...

    Bei mir war das auch mal ein Thema. Ich musste seitliche Blinker anbringen, da stand zuerst noch offen ob ich diese von der Karosserie raus verlegen musste, auf die Kofferbreite. Wäre es nötig gewesen (was es dann nicht war) wäre die erste Idee die gewesen, eine Konsole aus dem 3D-Drucker zu basteln. Auf Anfrage bei den Zulassungsbehörden hiess es dass eine solche Konsole (und allgemein Teile am Fahrzeug) keine spitzen Kanten haben dürfen. Das sei gegeben wenn ein minimaler Radius von 5mm eingehalten werde. Desweiteren dürfen die Teile nicht splitternd sein...ein 3D-Druck könnte je nach benutztem Kunststoff usw. problematisch sein, gegen eine Konsole aus Alu gefräst und mit entsprechenden Radien wäre hingegen nichts einzuwenden, so der Prüfer. Was jetzt bei einer Kollision für Fussgänger schmerzhafter wäre lasse ich mal dahingestellt.

    So sah es hier in der Schweiz im 2014/2015 aus, aber da unsere Vorschriften was den Bau von Fahrzeugen anbelangt zu einem sehr grossen Teil auch 1:1 von den ECE-Richtlinien übernommen wird, dürfte das mit den 5mm für euch in DE wohl auch gelten...bei einer Vorgabe von 15mm Radius würde ich, wenn nicht einfach umsetzbar, schon nach dem zugrunde liegenden Paragraphen fragen.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 19. März 2019 um 01:37
    Zitat von ThomasFF


    Nochmal Kühler: Was ich meinte, war nicht die Systemleistung der Kühlanlage mit allerhand zusätzlichen Sachen, sondern nur die Leistung des eigentlichen Kühlers. In den alten Autos gab es ja nur den Radiator mit einem Ventilator, der entweder nur vom Keilriemen angetrieben wurde, oder, bei "besseren" Autos, auch mit einer bimetallgesteuerten Rutschkupplung oder einer anderen Mimik, die den Quirl mit einer Temperatur angepassten Leistung laufen ließ. Aber da Deine Kühlung eine modern geregelte Anlage ist, trifft meine Frage bei Deinem Auto ins Leere....*


    Was meinst Du mit allerhand zusätzlichen Sachen?
    Bei mir ist an der Kühlung nichts geregelt*. Da ist genau wie Du beschreibst ein Kühler und ein durch den Keilriemen angetriebenen Visco-Lüfter der wenn warm schneller dreht, wenn kalt langsamer, rein thermisch gesteuert (*wenn man es genau nimmt ist das auch schon eine Regelung aber die gab es auch schon in den 70er Jahren). Die kleineren Brüder haben 2 über das Motorsteuergerät aktiv geregelte Elektrolüfter meiner ist da noch ganz Old-School.
    Die Ölkühlung ist wohl dem Umstand zu Verdanken dass aus dem (Seit 60+ Jahren gebaute) Smallblock-Motor heute ein paar PS mehr als vor 50 Jahren rausgekitzelt werden. Aber auch da ist das System sehr schlank gehalten, soweit ich weiss ist da nicht mal ein Thermostat verbaut, zumindest bin ich noch nie irgendwo im Service-Handbuch darüber gestolpert.

    Zitat von ThomasFF


    *Gestatte mir bitte eine nicht ganz ernst gemeinte, aber schön boshafte Anmerkung: Könnte es nicht sein, dass die Amis immer noch keine vernünftigen Kühlernetze bauen können und nur deshalb den Aufwand mit der Regelung treiben müssen?... duck und wech...hihi


    Und wann kommt genau die boshafte Anmerkung? ;)
    Aber gute Frage...gut möglich dass es bessere Kühler gibt. In einem Ami-Auto (in meinem zumindest ;) ) hat man ja auch ein bisschen mehr Platz, da kann man fehlende Performance auch gut mit der schieren Grösse wettmachen. Keine Ahnung ob das wirklich so ist, aber wenn ich so mit Berichten von älteren US-Fahrzeugen vergleiche so haben die Amis da schon einiges aufgeholt, denn bei mir funktioniert es problemlos auch unter erschwerten Bedingungen. Aber grundsätzlich haben die Amis halt auch positive und weniger Positive Seiten, wie jedes andere Fahrzeug auch...aber ich schweife ab.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 15. März 2019 um 01:19

    Die Amis scheinen lange an DOT 3 festzuhalten. Weiss nicht wie es heute aussieht aber bei meinem Chevy von 2011 steht auch explizit DOT 3 drauf und im Sevice-Manual steht dass wenn versehentlich Öl- oder Silokonbasierte Flüssigkeit reingekippt wurde, der Hauptbremszylinder, alle Bremsschläuche, alle 4 Bremssättel und den Hydraulik-Teil vom ABS ausgetauscht oder revidiert werden müssten. Will man sich also nicht unbedingt antun.
    Musste vor gut einem Jahr die Bremssättel hinten tauschen, hab dabei auch die Bremsflüssigkeit getauscht, hatte aber schon etwas mühe hier um die Ecke DOT 3 zu bekommen. So von wegen "haben wir nicht" "setzen wir seit Jahren nicht mehr ein" bis hin zu "da könne ich problemlos DOT 4 oder 5.1 reinkippen" bis hin zu "Ja kein DOT 3 und 4 mischen" hab ich, z.T. von vermeintlichen Fachleuten, ziemlich alles gehört. Hab mir dann online DOT 3 besorgt und so lange ich es bekomme werde ich auch bei DOT 3 bleiben, ist halt blöd dass man den Vorrat für die nächsten 20 Jahre nicht im Keller bunkern kann ;)
    Aber das Grüne Zeug ist schon etwas komisch. Meins ist gelblich, das frische fast durchsichtig...nicht dass da ein Vorbesitzer bei dir auf DOT irgendwas nur nicht 3 umgerüstet hat?

    Sind die Vielzahnschrauben nun Metrisch oder Zoll? Wie ist das überhaupt bei Dir, alles Zoll, alles Metrisch oder gemischt?

    Zitat von ThomasFF


    in den kräftigeren Amis... Pickups und große Vans wie zB der Suburban....

    Nach dem, was ich von den großen Pickups aus den Staaten weiß (das liegt schon einige Jahre zurück), soll es zumindest in den heavy duty Ausführungen ab Werk die Anschlüsse für den Einbau von Ölkühlern geben an den Differentialen, teilweise (je nach Hersteller und Modell) sogar mit Anschluss für E-Pumpen.
    Also kann man diese Autos zB für regelmäßigen Betrieb in bergigem Gelände (Überquerung der Rockies) einfach mit 4 Olkühlern aus dem Teileregal ausstatten: Motor, Getriebe, 2 Differentiale. Ob es Ölkühler auch für ein zusätzliches Verteilergetriebe im Allradauto gibt, weiß ich nicht....


    Der Suburban hat ja unter dem Blech die gleiche Basis wie der Silverado, daher hier meine 5 ct. Meine Erfahrungen basieren auf die eher jüngeren Baujahre (um 2011 herum). Man hört vieles über die älteren Jahrgänge, aber da hab ich keine Erfahrungen und versuche daher auch Spekulationen dazu zu unterlassen.

    Die Achsen haben bei mir keine Anschlüsse für einen Kühler. Die sind aber, wie Hartwig geschrieben hat schon recht massiv. Letztes Jahr hab ich in Italien ein Gespräch mitbekommen wie zwei Bauarbeiter mein Auto unten herum begutachteten. Der eine meinte ich hätte ja die grössere HA drin als sein 12t LKW...ich denke das war etwas übertrieben, aber irgendwoher kommt das Gewicht unserer Fahrzeuge nun doch ;) Und ja, sie werden auch warm, denn an der HA ist der ganze Korrosionsschutz-Wachs der mal aufgetragen wurde bei mir irgendwie Spröde/ausgetrocknet, aber das Öl was ich letzten Herbst getauscht habe war völlig unauffällig.
    Je nach Motorisierung, Baugrösse (und damit Nutzlast), Anhängelast, Fulltime 4WD oder Zuschalt-Allrad und Achsübersetzung werden bei GM von 8.5er bis hin zu 11.5er Achsen verbaut. Ich hab vorne eine 9.5er und hinten die grosse 11.5er drin. Inzwischen kommen die Achsen für die 3 grossen Player (Ford, GM und Dodge) alle aus der Gleichen Fabrik, nämlich von AAM. So sieht meine HA aus.

    Das Zwischengetriebe hat meines Wissens auch keine Anschlüsse zur Kühlung, hab ich aber nie so genau angeschaut.

    Das 6-Gang Getriebe (6L90) ist bei mir ab Werk mit einem separaten Kühler versehen. Da soll es auch unterschiedliche Versionen geben, ich hab den heavy duty cooler, der ist vielfach in einem Paket versteckt, bei mir entweder der Heavy duty trailering package oder der snow plow prepared package, welcher genau weiss ich nicht mehr. Will man so ein Fahrzeug kaufen rate ich jedem darauf zu achten dass er den grossen (bzw. überhaupt einen) Getriebekühler bekommt oder nachrüstet. Die Tatsache dass die meisten Amis ab Werk eine Getriebetemperatur-Anzeige haben sagt glaub ich schon einiges zu dem Thema aus und fritierte Getriebe waren wenn man die entsprechenden Foren so durchforstet auch nicht ein so seltenes Phänomen.
    Vorletztes Jahr hab ich auf knapp 3500km um die 102'000 Höhenmeter Bergauf und ebensoviele Bergab gemacht (laut GPS daher können es auch ein paar weniger oder mehr sein). Die Getriebetemperatur erreichte dabei maximal 110 Grad, den einen oder anderen Pass hab ich auch mal etwas zügiger genommen und die eine oder andere Strecke war auch mal etwas steiler als ein paar Grad (bis zu 24 Grad um genau zu sein). Ich schaue dass ich meistens unter 100 Grad bleibe, aber auch das lässt, trotz fast 5 Tonnen, eine zügige Passfahrt zu. Das Auto würde angeblich die erste Warnung bei 125 Grad bringen und bei 140 oder 145 Grad von wegen Überhitzung jammern. Bei langsamer Fahrt mit Untersetzung muss ich etwas mehr auf die Temperatur aufpassen um meine selbst gesetzte Grenze von 110 Grad nicht zu überschreiten, aber das ist jammern auf sehr hohem Niveau. Beim Ölwechsel bei 80tkm sah das Öl auf jeden Fall nicht mehr ganz so pinkig frisch aber auch nicht bedenklich schwarz aus, es war leicht bräunlich aber nicht verbrannt, also alles absolut im grünen Bereich.
    Übrigens, inzwischen gibt es ein 8 Gang-Getriebe, ein Joint-Venture zwischen Ford und GM welches anscheinend von beiden Konzernen verbaut wird...die Autos werden -auch Konzernübergreifend- immer ähnlicher.

    Motorkühlung ist bei mir über einen Kombinierten Öl-Wasserkühler realisiert. Das Öl wird laut Beschrieb im Service Manual vom umströmenden Wasser gekühlt, welches dann die Wärme ganz konventionell an die Luft abgibt, unterstützt durch einen rein mechanischem Visco-Lüfter. Das Kühlwassersystem steht dabei unter bis zu 14 psi Druck. Zusammen mit dem Dex-Cool soll das für Normal-Temperaturen von bis zu 125 Grad ausreichend sein...Welche Temperaturen ich da effektiv habe weiss ich nicht, war aber bisher absolut kein Thema, weder im Stau, noch auf einer Passfahrt noch bei langsamer Fahrt mit Untersetzung.

    Kurzum: Die aktuelleren Amis sind was die Temperatur anbelangt absolut problemlos, EGR und solches Gedöns vielleicht mal aussen vor, aber das gibt es bei mir nicht von daher bei mir auch kein Thema.

    Gruss
    Urs

  • Ideensammlung Eigenbaukabine

    • Urs
    • 10. März 2019 um 00:56
    Zitat von thomueller1


    Ich hoffe, dass ich nicht rechthaberisch oder besserwisserisch reagiert habe.


    Ich sehe da nichts rechthaberisches oder besserwisserisches wofür du dich entschuldigen müsstest. Im Gegensatz zu anderen Foren gibt es hier keinen allwissenden Halbgott oder Guru dessen Meinung alle Mitglieder zu folgen haben wie kleine Lemminge. Hier dürfen auch völlig gegensätzliche Meinungen diskutiert werden, es darf eine Idee auch hinterfragt werden (auch von weniger erfahrenen Womo-Bauern, wir haben ja alle mal an dem Punkt angefangen), daraus ergibt sich vielleicht eine bessere Idee, oder auch nicht, dann gibt es meistens Erfahrungswerte warum das nicht funktioniert (wir müssen ja nicht alle die gleichen Fehler machen)...Darum gibt es hier ja auch so viele völlig unterschiedliche Konzepte und Ideen. Was aber hier niemand kann ist die Entscheidung treffen welche dieser Ideen und Konzepte am besten für dich passt und was du schlussendlich umsetzt.

    Zitat von thomueller1


    Ich glaube du hast Recht für Leute, die mit Erfahrung beim Bauen und späteren Wohnen planen. Mir fehlt beides.


    Nicht umsonst heisst es dass man als Selbstbauer 3 Womos baut. Eins zum ausprobieren, eins zum verkaufen und eins zum behalten. Ich bin auch erst beim ersten und würde heute auch ein paar Sachen anders machen, aber das ist gar nicht das worauf ich hinaus wollte. Wenn du ein eigenes Fahrzeug baust wirst du gewisse Entscheidungen treffen müssen. Wie gross soll es werden, wieviele Leute damit fahren/darin wohnen, Offroadtauglich/Schlechtwegetauglich/keins von beiden, mit Gas/Diesel/Holz/Pellets/Motorwärme... heizen, grosse/kleine/keine Dusche, einzelbetten/grosses Doppelbett, welches Basisfahrzeug, welches Budget usw usf. Die Weissware-Hersteller versuchen genau die Fragen zu beantworten und daraus die Eierlegende Wollmilchsau zu bauen welche dazu auch noch Wirtschaftlich ist und an so viele Kunden wie möglich verkauft werden kann. Daraus resultiert dass der einzelne Kunde immer wieder Kompromisse eingehen muss. Die meisten können das. Dann gibt es einige die diese Kompromisse nicht eingehen wollen oder können und die geben den Traum vom eigenen Womo dann auf oder landen früher oder später hier im Forum ;) Wenn du die Fahrzeuge hier im Forum mal ein wenig anschaust wirst du feststellen dass es praktisch keine 2 auch nur annähernd gleiche geben wird. Das weil der eine eher Wert auf Ultra-Leichtbau setzt, der andere kann sich noch Waschmaschine und Tumbler in die Hütte stellen, der nächste hat ein LKW, der andere baut ultra kompakt, der nächste baut sich ein Offroad-Anhänger...All diese Entscheidungen musst du nun auch treffen. Willst du dein Womo dann mal verkaufen kannst du Schwein haben und du findest den Käufer dessen Bedürfnisse genau von deinem Einzelstück abgedeckt werden. Oder aber, was leider viel wahrscheinlicher sein wird, der potentielle Käufer möchte lieber eine Diesel- statt der von dir verbauten Gasheizung oder aber ein Doppel- statt zwei Einzelbette...

    Zitat von thomueller1

    Ich glaube, mir würde es etwas helfen, wenn ich die Sicherheit hätte, dass ich das Fahrzeug nach nicht zu langer Zeit wieder loswerden kann, falls sich bei mir etwas ändern, sodass mir das Fahrzeug im Weg wäre und ich auch noch etwas von dem eingesetzten Geld gebrauchen könnte.


    Die Sicherheit dass du dein Fahrzeug mal für einen guten Preis verkaufen kannst wird dir aus oben genannten Gründen niemand geben können. Natürlich kannst du die Wahrscheinlichkeit erhöhen dass du es für einen guten Preis verkauft bekommst. Das kannst Du indem du z.B. auf allzu exotischem verzichtest. Den inzwischen von dir angedachten Blumenlaster dürfte für den späteren Verkauf sicher nicht verkehrt sein.

    Zitat von thomueller1


    Als äußere Schicht könnte man auch an Alu denken. Nachteil gegenüber GFK ist die grössere Ausdehnung bei Wärme/Hitze, was man wohl mit flexiblem Kleber und Leisten ausgleichen muss und vielleicht auch schlechtere/kompliziertere Reparierbarkeit.


    Lochfrass und Korrosion kommen mir da spontan noch in den Sinn. Und wie Picco geschrieben hat das Thema Kondenswasser.

    Zitat von thomueller1


    Der Nachteil von GFK soll sein, dass es mit der Zeit spröde wird. Spielt das bei heutigen Materialien wirklich noch eine Rolle oder bezieht sich das nur auf alte Wohnmobile?


    Woher hast Du diese Info? Risse wegen Pfusch am Bau, Überbelastung oder Feindkontakt (wenn mal so ein blöder Baum in die Strasse springt ;) ) kenne ich. Aber dass GFK per se spröde wird? Es wird ja auch mit Gelcoat oder UV-Stabile Farbe bepinselt. Mir ist diesbezüglich zumindest bisher nichts bekannt, aber meine GFK-Box ist auch erst ein paar Jährchen alt.

    Zitat von thomueller1


    Ich denke, dass mir GFK von der Stabilität her reichen würde.


    Richtig verarbeitet wird es wohl nicht viele Materialien geben welche stabiler werden und dabei noch relativ leicht sind. Aramid und weitere unbezahlbaren Geschichten mal aussen vor.

    Zitat von thomueller1


    Was würdet ihr im Bezug auf Haltbarkeit empfehlen?


    GFK ;)

    Zitat von thomueller1


    Wischt man das einfach regelmäßig auf oder gibt es da eine sinnvoller Strategie. Einen "Ablauf" stelle ich mir kompliziert oder auch nicht angebracht (wegen der Öffnung) vor. Was ist, wenn das an Stellen passiert, die schwer erreichbar sind (z.b. hinter/unter Möbeln)? Ich überlege auch ein bisschen in Richtung Bayernlüfter, wozu es hier im Forum auch schon einen Thread gibt, den ich noch komplett lesen muss. Im Allrad LKW Forum gibt es auch jemanden, der das im Wohnmobil einsetzt.


    Für das Kondenswasser an den Fenstern hab ich inzwischen folgende Strategie: Bis etwa -10 Grad bleiben die alle einen 2-3mm Spalt offen, danach das Rollo zumachen welches relativ gut isoliert. Gas-Verbrauch ist dabei nicht merklich gestiegen. Bei tieferen Temperaturen bleiben die Fenster ganz zu, dann heisst es am nächsten morgen Wasser aufwischen, ab -15 eher Eis entfernen ;)
    Alkoven: Auf der ersten Skandinavien-Reise hab ich das aufgewischt, dann den Tag durch die Matratze hochgebunden und so trocknen lassen. Gut gelüftet, Durchzug und während der Fahrt Rollos offen und Fenster ein Spalt offen. Hat soweit gut funktioniert. Mein Womo ist allerdings so ausgelegt dass ich das alltägliche, überaus lästige Bett umbauen verhindern kann. Und jetzt musste ich das wieder machen was mir schon nach wenigen Tagen auf den Sack ging. Da musste eine Lösung her. Für die 2. Skandinavien-Winterreise hab ich einfach ein leistungsstarker Axial-Lüfter eingebaut. Der saugt wärmere Luft im oberen Bereich von Wohnraum an und bläst sie über einen Schlauch gleichmässig verteilt unter die Matratze durch. Der Lüfter ist relativ laut und ist deswegen über die Fahrzeug-Zündung gekoppelt. Er läuft nach einschalten der Zündung jeweils 1 Stunde. Da ich fast jeden Tag auf Achse bin funktioniert das astrein.
    Hinter den Möbeln hab ich entweder eine Hinterlüftung oder aber es verlaufen die Rohre der Heizung durch die Schränke, welche dann auch nicht ganz dicht schliessen. Die von den Heizungsrohre abgegebene Wärme reicht aus damit ich darin keine Kondenswasserprobleme hab.
    Heckgarage wäre bei mir ein weiterer Kandidat für Kondenswasser. Da ich aber an der Heizung zwei Heizungsrohr-anschlüsse übrig hatte hab ich die einfach in die Heckgarage geleitet. Die Wärme steigt hinter der Sitzgruppe hoch in den Wohnraum. 2 Fliegen mit einer Klappe: Heckgarage beheizt (=kein Kondenswasser) und keine kalte Wand hinter der Sitzbank.

    Den Bayernlüfter kannte ich bisher nicht. Hätte ich noch keine für mich funktionierende Lösung/Strategie wäre das sicher eine prüfenswerte Lösung.

    Zitat von Multivan


    Das was Du nun aber schreibst verstehe ich gerade entweder völlig falsch, oder es entspricht genau meiner laienhaften Denke:
    Wie kommt MEINE produzierte Feuchtigkeit durch diese - vermeintlich - dichten Beschichtungen hindurch?!? :shock:


    Auf dem Gebiet bin ich leider auch nur Laie, ich hab da nur versucht meine ganz praktischen Erfahrungen weiterzugeben. Zum Glück hat Picco und Mrmomba inzwischen Erklärungen zu den Physikalischen Hintergründen geben können.

    Gruss
    Urs

  • Ist eine Teilintegrierte Wohnkabine auch Offroadtauglich möglich?

    • Urs
    • 9. März 2019 um 21:19
    Zitat von schluchtenflitzer


    Wie die das machen ist mir auch ein Rätsel, aber es scheint zu funktionieren!
    Gabun10571.jpg


    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dass die damit extreme Offroadpassagen*1) fahren oder wenn doch wird es eher früher als später Risse geben...aber ich kann mich täuschen. Bist du nicht ausgestiegen und hast nachgefragt und Bilder von der Lagerung gemacht? Wäre sicher für dich und auch für uns hier sehr interessant zu wissen wie da der Aufbau bewerkstelligt wurde.

    *1) Vielleicht muss auch zuerst mal eine extreme Offroadpassage definiert werden. Ich hatte vor 2 Jahren ein Gespräch mit einigen Wanderern welche mich fragten ob mein Auto 4x4 und Untersetzung hätte. Ja, war meine etwas verdutzte, fragende Antwort. Worauf erwiedert wurde, ja das sei auf solchen Offroadstrecken auch nötig, sie hätten ihrem Duster eine solche Hardcorestrecke nicht zumuten wollen...das war auf einer breiten absolut ebenen Naturstrasse, auf solchen (und schlechteren Strassen) war ich vor Jahren tagtäglich mit einem auf 7cm Bodenfreiheit tiefergelegten Manta unterwegs, für die Leute war das hingegen die absolut unüberwindliche Hardcore-Offroadstrecke! Am anderen Ende des Spektrums dürften Thomas mit dem Trialfahren oder die Rockcrawler-Szene usw. kommen. Irgendwo in diesem Spektrum wirst Du Dich bewegen, so wie ich Deine Beiträge kenne und auch so wie die oben geposteten Bilder zeigen wird es eher in Richtung Trial als zum anderen Ende des Spektrums gehen, korrigier mich wenn ich falsch liege ;)
    Wenn Du jetzt die Ami-4x4 Ambulanzen ins Spiel bringst: Die werden wieder am easy Ende des Offroad-Spektrums bewegt. Können dann im Notfall auch ein paar mal etwas härter herangenommen werden, für Offroadfahren so wie du es dir vorstellst sind sie weder gedacht noch gebaut.

    Zitat von holger4x4


    Ok, der E350 ist natürlich hier in D ein ziemlicher Exot. Da wirst du vielleicht in US-Foren mehr Erfahrung finden.


    Er hat ja schon einen E350, da wird er schon wissen worauf er sich einlässt. In den US-Foren ist aus meiner Erfahrung nur sehr wenig Wissen über (moderne) Womo-Aufbauten vorhanden, darum ist er wohl auch hier wo das wissen über die Amis vielleicht auch nicht so gross ist, aber sicher die eine oder andere Erfahrung kopiert oder adaptiert werden kann.
    Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist: Wo willst du überhaupt genau hin dass die jetzigen Offroadgene deines E350 nicht ausreichen? Und welche Verbesserungen würdest du dir genau von einem Koffer gegenüber des jetzigen Kastens erwarten? Ich sehe da im Moment nur die bessere Isolierung und allenfalls den zusätzlichen Wohncomfort einer Kabine aber ich denke dies wirst du nur durch mehr oder weniger Einbussen in der Geländegängigkeit erkaufen können.

    Zitat von holger4x4


    Wenn man eine 3-Punkt Lagerung macht, mit den 2 Fixpunkten vorne und dem Drehlager hinten dann geht das bestimmt.


    Earthroamer macht es genau so. Darauf hatte ich auch geschielt als ich meinen gebaut habe, wurde aber von mehreren Seiten (unter anderem auch GM selber) davon abgeraten da das anscheinend wohl für's Gelände gut funktioniere aber auf der Strasse -gelinde gesagt- nicht so das gelbe vom Ei sein soll. Für US-Highways vielleicht nicht relevant, für mich als Passfahrer sehr wohl.
    So geil ich die Earthroamer auch finde, sie sind wie Mrmomba schon geschrieben hat einzig und alleine Showfahrzeuge welche 3-4 mal im Jahr mit Gleichgesinnten auf ein paar ausgebaute Schotterstrecken welche als "Offroad"-Strecke bezeichnet wird unterwegs sind. Das zeigen doch schon die Werbevideos wo das Auto auf 20 cm Neuschnee parkiert wird und auf einigen breiten Naturstrassen bewegt wird. Das kann mein Silverado mit Originalfahrwerk und Originalreifen auch, und noch einiges mehr, nur hat meiner kein aussen Ausfahrbaren riesen Flachbildfernseher...blöd, da muss ich dann an abgelegenen Orten vor dem Lagerfeuer halt in den Sternenhimmel anstatt in die Glotze gucken ;)
    Vor 10 Jahren war man bei Earthroamer ab ca 250t$ dabei, inzwischen hab ich auch schon von Preise von 750 000-1.5 Millionen $ gelesen...sind wir ehrlich, da wird sich niemand den Lack an irgendwelchem Gestrüpp ruinieren oder gar einen Schaden während einer heftigen Offroad-Passage mit so einem Fahrzeug riskieren.

    Zitat von ThomasFF


    ...ausgehend von meinem ganz privaten Credo, dass man mit Autos nix machen sollte, wofür die nicht vom Hersteller/Konstrukteur von vorneherein vorgesehen sind.


    ...schreibt der Trialfahrer ;)
    Im Unimog-Pflichtenheft stand sicher von vornherein auch Trialfahren drin...SCNR, nicht böse gemeint ;)

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 7. März 2019 um 23:08
    Zitat von Hartwig


    dann schaltet meiner gleich in den 5.Gang und wenn man die Gaspedalstellung beibehält, schaltet er wieder in den OD, das will ich anders haben.
    Es gibt ja auch tapshifter:
    https://www.dieselperformance.com/shop/product/1…powerstroke-595
    damit schaltet man das Automatikgetriebe manuell, ich möchte es aber anders haben.


    Ich weiss nicht wie es mit den Nachrüstlösungen ist, aber bei meinem Chevy mit Tap-Shifter ab Werk schaltet das Getriebe auch im Manuellem Modus, bei vorgewähltem 6. Gang in den 5. oder 4. runter wenn die Motor-/Getriebesteuergeräte der Meinung sind dass die Kraft im 6. nicht reicht...etwas Konservativer zwar aber man kann es nicht verhindern. Das kenne ich auch so von vielen anderen Automatik-Fahrzeugen. Einzig mein alter 5er BMW (E36 oder war's der E39?) konnte man z.B den 4. Gang vorwählen und der knallte dann knallhart den vorgewählten Gang rein (ausser die Drehzahl wäre zu hoch geworden). Mit dem konnte man auch im 4. anfahren (ob sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt).

    Zitat von Hartwig


    Nochmals zu obigem Link: Ich denke eine separate exhaust brake macht bei mir wenig Sinn, da ich ja einen variablen Turbo habe, der macht ja automatisch "zu" und mit tow/haul hat das wunderbar geklappt bei den Paßabfahrten in Norwegen letztes Jahr. Ich habe allerdings auch eine gute Bremsanlage 8) .


    Im Vorfeld bevor ich meinen Ami geholt habe hatte ich auch etwas bammel was die Bremsen anbelangt. Man las soviel von wegen Ami = unterdimensionierte Bremsen und die Fahrzeuge sind eh nur zum geradeaus im flachen fahren usw.
    Ich bin sehr positiv überrascht worden. Vor einiger Zeit hatte ich zwar die Bremsen überhitzt, auf einer etwa 10km langen Strecke, 28% Gefälle, etwa 20 180 Grad Serpentinen...aber da stellte sich nachher heraus dass die hinteren inneren Beläge wohl verhockt waren was dann zu einer überhitzten Bremsanlage führte. Seit ich das gemacht habe ist die Bremse, wenn ich bedenke wie ich mit fast 5 Tonnen Pässe fahren kann, absolut Top. Meiner kam ab Werk mit Keramikbeläge, Doppelkolben-Sättel und innenbelüftete Scheiben rundherum. Eine (!) Bremsscheibe wiegt aber auch schlappe 16 kg (oder waren's 18kg?, egal, irgendwoher muss das Gewicht unserer Fahrzeuge ja herkommen ;) ). Damit kann man schon ein bisschen was an Bewegungsenergie in Wärme umsetzen ;) . Kann sein dass das vor 30 Jahren bei den Amis anders war, weiss ich nicht, aber inzwischen können die Amis bessere Bremsen für massiv weniger Geld bauen als die Europäer. Gerade wenn ich die Diskussion im Viermalvier-Forum bei den Iveco-Kollegen lese, wo schon eine kurze, langsam gefahrene Abfahrt zum Glücksspiel wird ob die Bremsen unten noch was bringen oder nicht, spricht für mich Bände, von den Iveco-Preisen verglichen mit den Ami-Preisen ganz zu schweigen...aber ich schweife ab.

    Gruss
    Urs

  • Ideensammlung Eigenbaukabine

    • Urs
    • 7. März 2019 um 21:14

    Hallo Thomas,

    Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Zitat von thomueller1


    Vermutlich wäre bei dieser Version auch ein späterer Verkauf einfacher als bei einem Eigenbau.


    Vergiss das Argument "späterer Verkauf" wieder und baue es so wie es für Dich jetzt passt. Dem potenziellen späteren Käufer kannst Du eh nichts recht machen und genau das was Du gebaut hast wird ihm nicht passen, egal was du baust. Und Du würdest Dich über Jahre über Kompromisse ärgern welche Du nur für den potenziellen Käufer so gebaut hast.
    Und ich würde auch nicht davon ausgehen dass ein Koffer von einem Hersteller per se besser ist als ein Eigenbau, im Gegenteil, ein Eigenbau ist vielfach hochwertiger als ein gekauftes, ganz einfach weil man es für sich selber baut und entsprechend Pfusch am Bau vermeiden wird (Fehler passieren, aber die passieren auch den Herstellern...und hoffentlich versuchen die das dann nicht zu vertuschen...ich rede da aus Erfahrung) und als privater kann man das als Hobby abbuchen und es muss am Schluss nicht unbedingt auf einen finanziellen Gewinn hinauslaufen. Natürlich ist auch nicht jeder Eigenbau per se besser als ein gekaufter Koffer. Kommt dazu dass man für den Eigenbau auch den nötigen Platz, Werkzeug usw haben sollte und ein paar helfende Hände können auch nicht schaden.

    Zitat von thomueller1


    Allerdings kann (oder will) ich mich nicht so richtig mit dem "Plastikkonzept" anfreunden und glaube auch, dass man mit ein bisschen Disziplin beim Lüften mit "verrottbaren" Materialien klarkommen kann.

    Zitat von thomueller1


    Wenn der Koffer erst einmal dicht ist und man ordentlich lüftet und heizt, wird die Feuchtigkeit im Koffer hoffentlich herauszubekommen sein. Dann könnte eine dünne Holzschicht an den Wänden oder zumindest Möbel aus Holz schon entscheidend zur Feuchtigkeitsregulation und damit zu einem positiven Wohnklima beitragen. Es würde auch weniger steril und kalt wirken. Das ist jedenfalls mein Geschmack, den ich niemandem aufzwingen will.


    Genau aus den Gründen hab ich auch viel Holz bei mir verbaut. Ich hatte genau die gleichen Gedankengänge wie Du. Inzwischen ist das mit dem Holz bei mir aber nur noch der Optik wegen, Feuchtigkeitsregulation ist vernachlässigbar. Weiss jetzt nicht auf welches Holz Du genau geschielt hast, aber im Womo kommt man an Mehrschichtplatten fast nicht vorbei, da hast Du dann im besten Fall eine Schicht von 0.5-1mm danach kommt eine Wasserfeste Leimschicht und spätestens von da an ist nichts mehr mit Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Die dünne Schicht Holz bringt auf die paar Quadratmeter was die Feuchtigkeitsregulation angeht nicht wirklich was, darum hab ich die Möbel und das ganze Holz inzwischen auch Wasserfest lackiert (naja, noch nicht ganz fertig aber das ist eine andere Geschichte ;) ).
    Natürlich kann man mit konsequentem Lüften viel erreichen, unterschätze aber nicht wieviel Feuchtigkeit wir Menschen in kurzer Zeit an die Umgebung abgeben. In einem relativ kleinen Womo kondensiert die dann an kältesten Punkt. Bei mir sind das die Fenster und der Alkovenboden. In Skandinavien im Winter flossen die Wassertropfen an den Fesnsterscheiben runter und vor allem hatte ich richtige Wasserpfützen auf dem Alkovenboden, jeden Morgen, obwohl ich gut lüftete.
    Daher mein Tip: Holz für die Optik, unverrotbare Materialien für den Rest.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 1. März 2019 um 00:46

    Also haben die Aussies die Klima-Kompressor Idee zur Marktreife getrieben...finde ich geil.

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 1. März 2019 um 00:08
    Zitat von WoMoG


    Urs, hast du vielleicht mal einen 235/85 16 o.ä. parat ?


    275/70 R18 kann ich anbieten, bis 5.5 Bar, hab aber im Moment keine Zeiten zur Hand. Wenn ich das nächste mal am Womo bin kann ich gerne eine kleine Messreihe durchführen (wenn ich's nicht wieder vergesse ;) ), wollte ich eh mal machen.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 28. Februar 2019 um 23:56

    Schön dass du den Fehler gefunden hast.

    Zitat von Hartwig


    Allerdings bin ich etwas enttäuscht von der Volumenleistung des Viair. Ich habe einen 235/85-16 von 0 auf 4 bar aufgepumpt und habe dafür 11(!) Minuten gebraucht.


    Genau darum hab ich mich für den Air Zenith entschieden. Der bringt bei 0 Bar 4.25CFM / 120l/min, bei 80psi / 5.5bar, was ich hinten brauche, noch 2.87CFM / 81l/min. Verglichen mit dem einzelnen Viair (1.75CFM @ 0 Bar) tönt das nach einer Menge mehr. Ist es auch, hab ich mir aber auch durch einen mindest doppelt so hohen Preis und fast doppelt so hohen Stromverbrauch erkauft. Aber: Auch der Air Zenith kommt nie an einen guten Werkstattkompressor ran, kann er schon Physikalisch gar nicht...bei 350-400W Aufnahmeleistung verglichen mit 1-2kW beim Werkstattkompressor wäre das auch sehr verwunderlich. Der Air Zenith ist halt das leistungsfähigste was ich für vertretbares Geld gefunden habe. Hatte mal einen 12V-Industriekompressor gefunden mit etwas über 1KW und entsprechendem Luftdurchsatz gefunden...der wäre soweit ich mich erinnere für einen mittleren 4-Stelligen Betrag über die Ladentheke gegangen. Und Ströme über 100A hätte man dann auch noch bereitstellen müssen...alles zu teuer, zu schwer und zu aufwendig für die 3 Mal wo man das braucht im Jahr.
    Glaub es war im Buschtaxi-Forum, da gab es einen der hatte einen zusätzlichen Klimakompressor mit Öler und danach einen Ölabscheider eingebaut. Soweit ich mich erinnern kann blies der richtig was durch...mit deinen Möglichkeiten in der Metallbearbeitung vielleicht eine Überlegung wert?

    Zitat von Hartwig


    Mit dem Reifenfüller in der Hand ist das ein Unding, nach 3-4 Minuten tut einem die Hand weh vom drücken aufs Ventil. Ich suche jetzt einen aufschraubbaren Reifenfüller die man direkt aufs Ventil schrauben kann.


    Von den aufschraubbaren Reifenfüller halte ich nicht viel. Ich würde da eher auf eine Altbewährte Technik zurückgreifen: Den Abzug an der Reifenfüllpistole mittels Kabelbinder oder Draht fixieren oder du fräst eine Kralle die du darum herum legen kannst, sozusagen als virtueller Finger der den Abzug drückt.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 28. Februar 2019 um 20:52

    Beachte den Schriftzug "Dual Pack Compressor" auf dem Leistungsschild. Ein findiger Geschäftemacher kauft offenbar Dual-Packs (also mit 2 Kompressoren in einem Set) ein und verkauft sie (vermutlich zu einem höheren Einzelpreis) als einzelne Kompressoren. Trotzdem etwas komisch wie Viair die Kompressoren beschriftet, normalerweise werden einzelne gleiche Komponenten mit je einem Leistungsschild für das einzelne Gerät beschriftet aber vielleicht will Viair eben genau das was dir passiert ist damit verhindern.

    Wie auch immer, dein Kompressor wird max. 22A (oder wie es in der Betriebsanleitung oder im Datenblatt steht, max. 23A aufnehmen) und der einzelne Compressor wird nur die hälfte der dort aufgedruckten Luftmenge bringen. Laut Anleitung muss es mit 30A abgesichert sein. In der Anleitung gibt es auch eine Tabelle welcher Querschnitt bei welcher Leitungslänge gefordert ist. Wenn da alles im grünen Bereich ist würde ich eine durch den Spannungsabfall verursachte zu tiefe Spannung am Relais ausschliessen. Ein einmal angezogenes Relais braucht schon einen massiven Spannungseinbruch bis es wieder abfällt.

    Nächster Test was ich machen würde ist das Relais wieder einstecken und direkt mit 12V ansteuern, also Schalter und Druckschalter jeweils überbrückt. Vielleicht prellt da einer oder hat einen Wackelkontakt.

    Nimms mir bitte nicht persönlich, aber was ich aufhören würde ist Teile auf verdacht zu tauschen. Du hast ja jetzt die Verdrahtung erneuert, den Kompressor getauscht, das Relais getauscht, willst das Relais nochmal tauschen...den Fehler hast du aber immer noch nicht gefunden. Aus meiner (Beruflichen) Erfahrung macht man das erst als allerletzte Verzweiflungstat wenn man alle anderen Möglichkeiten den Fehler einzugrenzen ausgeschöpft hat, den nebst dem dass man unnötig Geld ausgibt bleibt oft der fahle Beigeschmack dass der Fehler zwar weg ist, man aber nicht weiss wieso. Vielleicht hat man auch nur zufällig durch Tausch einer Komponente einen Wackelkontakt für eine gewisse Zeit aufgehoben und der Fehler kommt in 2 Monate wieder...

    Gruss
    Urs

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