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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Atego Plywoodkoffer mit Ladebordwand wird Wohnmobil

    • Urs
    • 17. September 2019 um 22:01
    Zitat von mrmomba


    Das erinnerte mich direkt an die Schweiz - da bin ich auch schon auf solch feudalen Sitz-Stand-Hock-Dingers gestoßen...


    Wo verkehrst du denn in der Schweiz? :roll::wink:
    Also wenn du geschrieben hättest "Freiluftschiissi" dann könnte ich das nachvollziehen aber solche in-die-Hocke-Geschäfteerlediger kenne ich aus unserem Lande nicht, und ich war da schon auf dem einen oder anderen Scheisshaus. Aber oft wäre es vielleicht nicht verkehrt...viele öffentliche WC laden nämlich nicht gerade zum sitzen ein :shock:
    Ansonsten sind wir doch eher das Land der Ars**-Duschen... Siehe z.b. Closomat Alegra...könnte man schon als leicht dekadent bewerten...

    Aber wir driften etwas vom Thema ab...

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 17. September 2019 um 21:34

    Hallo Hartwig,
    Aus gegebenem Anlass noch mal kurz zum Thema Schläge auf der Hinterachse beziehungsweise Dämpferverhalten. Welchen Luftdruck fährst du hinten, ich glaube auch ziemlich hohen? Ich bin ja gerade in Rumänien unterwegs. Da bin ich auch ab und zu mal auf Schotterstrecken unterwegs und dabei senke ich den Luftdruck um 20 bis 30%, bei schlechten Strecken noch etwas mehr. 20% weniger sind noch genug um auch mal eine etwas längere Strecke mit Tempo 80 zu fahren ohne dass dabei die Reifen sich zu sehr erhitzen. Und das Gute dabei, es macht auch das Fahren bei Schlaglöchern wesentlich angenehmer... wobei wenn die Schlaglöcher so groß werden dass ein Smart drin Platz hat nützt auch das nichts mehr, aber das ist ein anderes Thema. Lange Rede kurzer Sinn vielleicht hilft ja schon etwas Luft ablassen in der Situation wie du sie in Irland hattest.

    Zitat von Picco


    Ich staune immer wieder über die Verschleisszahlen die ich lese!
    ...
    Bergab muss man doch wirklich nur direkt vor engen Kurven bremsen...oder wie fahrt Ihr denn bergab?


    Kommt halt drauf an wie man enge Kurven definiert und vor allem wie schnell man in der Gerade davor war. Und es macht einen gewaltigen unterschied ob man den tagtäglichen 44km Arbeitsweg auf kurvige Bergstraßen oder in den Voralpen zurücklegt... Ich kenne beide Welten. Inzwischen lege ich auch wesentlich mehr km mit einem Belagssatz zurück da ich nur noch am Wochenende in den Bergen bin. Und man wird auch etwas älter und ruhiger :roll::wink: Die genannten 20000km waren auch etwas speziell. Da waren extrem raue gelochte geschlitzte Scheiben montiert, dazu butterweiche Beläge und das bei entsprechendem Fahrstil.

    Zitat von Hartwig


    Und im Alltagsbetrieb weiß ich nicht ob ich es schaffe die Räder zum Blockieren zu bringen. :roll:
    Ich mache ja fast täglich Bremsen an Fahrzeugen, aber gefühlt sind die Bremsen bei dem Gewicht etwas überfordert. Wobei man da nen richtigen Brocken in Händen hält wenn man den Sattel abbaut, also Spielzeug ist das nicht. :!:


    Nee, Spielzeug verbauen die Amis da wahrlich nicht. Bei mir ist eine Scheibe hinten- bin mir nicht mehr ganz sicher- 16 oder 18 kg schwer. Aber sehe ich es richtig dass dich nicht die Bremsleistung als solche sondern das Gefühl am Pedal stört? Es ist auch bei meinem so dass das Gefühl am Pedal etwas gummig wirkt, also nicht gummig wie Luft im System, sondern halt etwas schwammiger verglichen mit einem modernen Pkw aus europäischer Produktion. Ich muss halt im Womo etwas weiter als 5mm drücken bis die volle Bremsleistung da ist... aber eine Vollbremsung bringe ich problemlos hin...obwohl ich die eigentlich bei dem Gewicht und so auch lieber nicht mache. Aber ja, im PKW fühlt sich das Pedal wesentlich straffer und direkter an. Mir wurde mal der Tipp gegeben dass man das etwas verbessern können indem man die Gummischläuche durch Stahlflex oder irgendwelche metallschläuche verbessern könne. Für mich war der Leidensdruck diesbezüglich bisher noch zu klein um in der Richtung was zu unternehmen, wenn die Schläuche mal porös sein sollten denke ich vielleicht mal drüber nach.

    Gruss
    Urs

  • FrostControl (Sicherheits-/Ablassventil) Truma Combi 4 Frostwächter

    • Urs
    • 11. September 2019 um 08:38

    Das mit den Combi 4/6 mitgelieferte Frostcontrol sollte unbedingt verbaut werden. Laut Truma ist darin nämlich auch das Überdruckventil für den Boiler integriert.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 4. September 2019 um 11:53

    Vor rund 25 Jahren hab ich auch mit gelochten und geschlitzten Scheiben herumexperimentiert. Würde ich mit dem heutigen Wissen nicht mehr machen. Da hatte ich auch schon Konstellationen erwischt wo die Beläge nach 20000 km durch waren. Oder aber Rennbeläge wo die Bremsen am Morgen zuerst drei oder viermal angeheizt werden mussten damit sie funktionierten. Ja die Verzögerung war wirklich gut und Temperatur war auch weniger ein Thema, allerdings bei einer etwas anderen Fahrweise als mit einem Womo. Ob die gelochten oder geschlitzten Scheiben bei langsamer Bergabfahrt noch einen merklichen Mehrwert bringen wäre die nächste Frage. Ich zweifle etwas.

    Wäre in Deinem Fall nicht ein Retarder oder eine Motorbremse zum nachrüsten die bessere Alternative? Hab auch schon nach sowas für meinen gesucht aber die Nachrüstindustrie fokussiert sich auf Diesel, da habe ich beim Benziner schlechte Karten, aber bei mir passt es auch so. Bei deinem Heizölbrenner ;) sollte es doch was in diese Richtung geben, oder nicht?

    Gruss
    Urs

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 3. September 2019 um 15:03

    Danke für die Aufklärung zu Retarder/Motorbremse. Hatte ausser dem Fahrschlauto noch keins mit dem einen oder anderem und daher sind mir die Begriffe auch nicht so geläufig.

    Es ist Richtig dass ich mich auf die Aussies mit 4x4 bezog und dass die 4x2 offenbar besser sein sollen. Ähnliche Berichte hab ich aber auch schon von Europäern gelesen, kann diese aber auf die Schnelle nicht finden. Aber wie bereits geschrieben mag ich noch so gerne jedem Dailyfahrer gönnen wenn das Einzelfälle sind und ich falsch liege.
    Ich sehe schon, ich muss mir ein Opfer suchen der mich mal mit nem vollbeladenem Daily den Berg runter fahren lässt damit ich mir selber ein Bild machen kann...Wolfgang, nächsten Samstag, Stilfser Joch? Bist du dabei? :wink::mrgreen:

    Wie auch immer, wenn es einen Retarder ab Werk gibt würde ich den Kauf desselben bei einem 5t-Fahrzeug ernsthaft in Erwägung ziehen und dafür auch andere Minuspunkte in Kauf nehmen, nicht nur beim Daily.

    Gruss Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 3. September 2019 um 14:26

    Wohnkabinentreffen...? Hatte ich irgendwie nicht auf dem Radar. Bin diese Woche noch voll im Zügelstress und wenn das am Freitag hoffentlich durch ist werde ich anschliessend so schnell wie möglich Richtung Slowenien und Rumänien abrauschen.
    Danke für das Angebot mit dem Öl. Im Moment hab ich grad nicht das Bedürfniss meine Dämpfer aufzumachen...aber gut zu wissen was ich brauche wenn es mal soweit ist.

    Gruss
    Urs

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • Urs
    • 2. September 2019 um 18:44

    Auch ich gratuliere und wünsche euch viele schöne Reisen und Erlebnisse der guten Art mit eurem mobilem Zuhause.

    Das mit dem "locker" hat mich auch angesprungen, die Wortwahl diesbezüglich solltest du wirklich nochmal überdenken... :wink::lol:

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 2. September 2019 um 18:34

    Gut zu wissen dass Filthy die Daten im Fall der Fälle rausrückt. Ich hatte als ich meine gekauft habe auch nach den Valving-Daten gefragt da ich solche Sachen gerne für mich archiviere. Da hiess es nur dass sie die Daten bei sich gespeichert hätten...ich hab dann auch nicht gross weiter nachgefragt da es bei mir passt und ich sagte mir dass ich im Fall der Fälle den auch aufschrauben kann und nachmessen was da verbaut ist.

    Welches Öl füllst du da ein? Spezialöl von King/aus den Staaten oder etwas was auch in Europa erhältlich ist? Nur für den Fall dass ich mal was brauche, was hoffentlich lange nicht der Fall sein wird.

    Zum Schaukeln: Ich würde da nochmal ein bisschen an der Abstimmung der Dämpfer schrauben, jetzt weisst du ja wie es geht ;) . Als ich mein Schwanken im Netz zur Diskussion stellte hatte ich 98% Antworten im Stil "nur festere Stabis werden helfen". Da hab ich mich von Anfang an immer dagegen gesträubt da ich die Offroadfähigkeiten nicht unnötig kastrieren wollte. Bei mir hab ich das Problem komplett nur mit den Dämpfern im Griff bekommen...und ich habe hinten ab Werk gar kein Stabi drin.

    Gruss
    Urs

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 2. September 2019 um 18:13

    Retarder ist für mich die teilweise Sperrung des Abgasstrangs. Für US-Diesel gibt es zum Teil Nachrüstsätze, für Benziner eher nicht da auch nie ab Werk damit ausgerüstet. und ja, ich finde das auch eine gute Sache, aber nur zusätzlich zu richtigen Bremsen, nicht als Ersatz derselben.
    Ich dachte bei Motorbremse an so Sachen wie eine Wirbelstrombremse im Antriebsstrang oder so. Er hier schreibt zuunterst auf der Seite dass Iveco da mal einen Prototypen in der Richtung für den Iveco entwickelt hat. Seine Kritik an dem Prototypen, oder vielleicht sollte man eher Machbarkeitsstudie dazu sagen, finde ich allerdings etwas übertrieben...natürlich hat er Recht mit dem was er schreibt aber so würde das ja wohl als Serienlösung nicht aussehen. Ob das je in Serie gegangen ist und für andere Fahrzeuge verfügbar ist...keine Ahnung.

    Motorbremse mit dem 1. Gang funktioniert bei mir auf etwas steilere Bergab-Strecken wo man wirklich nur 20km/h fahren kann und bei fast 5 Tonnen auch nur mässig bis gar nicht. Darum hab ich meinen so umgebaut dass ich ihn mit Untersetzung auf Teer fahren kann und so den Motor wirklich zum bremsen nutzen kann. Ab Werk ist es so dass beim Zuschalten der Untersetzung auch der Allrad zugeschalten wird. Bei Zuschaltallrad (ohne Mitteldiff) im 4wd auf festem Untergrund oder gar Teer zu fahren ist bekanntlich deffinitiv keine gute Idee. Jetzt kann ich ihn auf 2WD-Low schalten und alles ist gut.

    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 2. September 2019 um 00:30

    Wie bist du auf das Setting gekommen? Einfach mal ausprobiert oder hast du irgendwelche Referenzen zur Hand?

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 2. September 2019 um 00:19
    Zitat von womo3


    Urs Wer, egal mit welchem Fahrzeug, das z.B. mehr als 5t wiegt, eine längere Gefällstrecke mit Dauerbremsen bewältigt, braucht sich über glühende Bremsen und Dampfblasen nicht wundern. Ich kenne auch keine Bremsanlage, die vor Unkenntnis schützt.


    Bis hier bin ich ganz deiner Meinung, natürlich kann man jede Bremsanlage an seine Grenze bringen.

    Zitat von womo3


    Einzig Zusatzbremsen wie Motorbremsen und Retarder können hier Abhilfe schaffen. Ansonsten hilft eben nur runterschalten und bedächtig runterfahren. Das ist aber bei allen Fahrzeugen vergleichbarer Gewichtsklassen ähnlich.


    Hier bin ich nur noch teilweise deiner Meinung. Klar ist nichts gegen Motorbremsen oder Retarder einzuwenden, aber wenn ich die brauche weil der Hersteller bei der Dimensionierung der Bremsanlage gepfuscht hat ist das irgendwie Käse. Wenn jetzt bedächtig runterfahren heisst im 1. Gang mit 20km/h runterzukriechen weil der Hersteller die Bremse nur so gross dimensioniert hat dass sie nach spätestens 3 mal von 60 auf 30km/h bremsen anfängt merklich nachzulassen finde ich das auch bei einem 5-Tonnen Fahrzeug ein No-Go, vor allem weil ich inzwischen weiss dass es auch anders geht. Wohlgemerkt, ich rede da nicht von enge Pässe wo ein kreuzen unmöglich ist sondern von doppelspurig breit ausgebaute Pässe wo man auch mit dem Womo problemlos 60-80 Fahren kann, aber halt ab und zu in den Kurven auch mal auf 20-30 abgebremst werden muss.
    Bei den Aussies liest man dass die Daily 4x4 vorne mit Scheiben, 297mm durchmesser, 22 mm dick, nicht belüftet (bei den 4x2 sollen sie innenbelüftet sein und auch besser funktionieren) und hinten mit Trommeln ausgeliefert werden. Mein Chevy, etwa gleicher Jahrgang und auch 5t-Klasse kam mit rundum innenbelüftete Scheiben, rundum 360 mm Durchmesser, vorne 40 mm, hinten 36 mm, rundum keramische Beläge ab Werk...ich denke die Zahlen sprechen für sich. Damit macht es richtig Spass Pässe zu fahren, auch ohne Retarder und co.

    Gruss
    Urs

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 31. August 2019 um 13:10

    Soweit ich das mitbekommen habe ist die Bremsleistung als solche nie ein Thema. Das Thema soll mehr die Langzeitstabilität bzw. es sollen die Bremsen recht schnell überhitzen, gerade wenn man einen Pass runter fährt. Hab schon gelesen dass da empfohlen wird in der Untersetzung runter zu fahren und die Bremse tunlichst nicht berühren um die Bremsen nicht zu überhitzen. Dabei ging es um normalen Berg-Strassen, nicht um eine Passstrasse mit 2000m Höhenunterschied, x aufeinanderfolgende Serpentinen und Gefälle von 20% oder 30%. Aber wie bereits geschrieben ging es da um ältere Fahrzeuge...ich mag es jedem gönnen wenn das an den neueren nicht mehr so (oder zumindest nicht mehr so ausgeprägt) ist.

    Gruss
    Urs

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 31. August 2019 um 04:28
    Zitat von Gunther


    Also die Vorderachse entlasten heisst.....nur soweit das Gewicht nach hinten dass keine Überlastung vorne entsteht und nicht 4 Tonnen hinter die Hinterachse damit das Schaukeln vorprogrammiert ist.


    Ich will da keine Panik verbreiten, man sollte das Thema aber auch nicht vernachlässigen. Wie das Beispiel mit dem Landcruiser zeigt reichen schon 80l Diesel um nachteilig auf das Fahrverhalten auszuwirken. Auch beim jetzigen Womo hatte ich das Thema. Als der Koffer noch leer war hatte ich das auf gewisse Strassen/Autobahnen mit kurzen leichten und gleichmässigen Unebenheiten bei -wenn ich mich recht erinnere- um die 60 oder 70 km/h. Nach erfolgtem Ausbau verschob sich das auf 100km/h. Deffinitive Abhilfe haben bei mir die Kombination von richtigen, auf mein Fahrzeug abgestimmte Stossdämpfer, etwas straffer eingestellte Federn an der Fahrzeuganbindung und das Zusatzgewicht der Ausrüstung gebracht.

    Zitat von Gunther


    Ja Urs leider stimmen beide Aussagen....aber was gibt es bei relativ neuen Fahrzeugen für Alternativen?


    Schade dass Iveco das mit den Bremsen nicht in den Griff bekommt. Immerhin schaffen es andere Hersteller auch richtige Bremsen in solche Fahrzeuge zu verbauen...inzwischen sogar die Amis...und das noch für massiv weniger Geld... :roll:
    Mit den Alternativen ist es so eine Sache. Jede Alternative hat Schwächen und Stärken. Ich bin bei den Ami-Pickups gelandet, ist aber auch keine Alternative für jedermann. Ich hab mich dafür entschieden weil ich viel Auto für wenig Geld bekommen hab, mit genug Leistung um auch mal einen Pass mit angenehmer Reisegeschwindigkeit hochfahren zu können, mit schon ab Werk guten Offroadeigenschaften, Fahrcomfort wie im Pkw, usw...dem gegenüber stehen die weniger positiven Eigenschaften wie Lange Motorhaube (Platzverlust), Gewicht, Reparaturen erledigt man am bessten selber da wenig bis keine Mechaniker das Fahrzeug hier kennen, mit einem Alkovenaufbau kommt man auch nicht mit 12l/100km aus...(die Liste ist nicht Abschliessend).
    Bitte versteh mich richtig, das soll keine Werbung für die Amis und irgendwelches Iveco-Bashing sein. Jedes Fahrzeug hat positive und negative Eigenschaften. Die sollte man vorher kennen und dann entsprechend das auswählen welches am bessten zu den eigenen Anforderungen passt und am wenigsten Einschränkungen für einen selber mit sich bringt. Für mich wäre das Thema Bremsen ein KO-Kriterium, für andere kann es ein akzeptables Manko sein. Irgend einen Tod wird man bei jedem Fahrzeug sterben müssen, denn die Eierlegende Wollmilchsau suchen wir meines Wissens alle noch :wink:

    Zitat von Gunther


    Dem Bremsproblem könnte man mit einem Retarder eventuell entgegenwirken, den Preisen der Ivecowerkstätten leider nicht.


    Wäre sicher ein Ansatzpunkt. Gibt es da schon passende Lösungen? Könnte sonst vielleicht noch tricky werden, Stichwort Fahrzeug-/Motor-Elektronik und Abgasreinigung. Aber da kenne ich mich echt nicht aus.

    Gruss
    Urs

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Urs
    • 31. August 2019 um 03:22
    Zitat von thomueller1


    Nur zu der Sache mir der Breite noch einmal: Mein LKW-Fahrgestell ist 2,50m breit und so ist das auch in den Papieren eingetragen. Das ist schon durch das Fahrgestell so gegeben und wurde vom TÜV-Pruefer an der Stossstange nachgemessen. Die Flaeche der Pritsche hat zwischen den Laden eine Breite von 2,35m und die Laden tragen dann noch zusaetzlich ca. 15cm zur Breite bei. Diese 15cm fallen weg, wenn ich die Laden entferne, was ich auch vorhabe. Das aendert aber nichts daran, dass das Fahrgestell dann immer noch 2,50m breit ist. Darf ich dann davon ausgehen, dass ich auch einen 2,50m breiten Koffer als Ladung darauf durch die Schweiz spazieren fahren duerfte?


    Davon kannst Du ausgehen. Zitat aus der Verkehrsregelverordnung, Artikel 73: Die Ladung darf mehrspurige Motorfahrzeuge und Anhänger seitlich nicht überragen. Zitat ende.
    Da steht explizit Fahrzeug und nicht Ladebrücke. Zu 99.9% dürfte das daher keine Probleme bereiten. Sollten die 0.1% eintreffen und du gerätst an einem übereifrigen Schroter der meint es dürfe nicht über die Ladebrücke hinausragen kannst du ihm ja ohne gross zu diskutieren mal den Paragraphen der oben genannten Verordnung vor die Füsse werfen :shock::wink:

    Ist das ein ex Schweizer-Armee-Fahrzeug? An so einem Saurer geht ja nie was Kaputt (böse Zungen behaupten Saurer existiere deswegen nicht mehr), aber für den Fall der Fälle, wie sieht es mit Ersatzteilen aus? Sind die noch problemlos erhältlich?

    Gruss
    Urs

  • Sprinter oder Daily 4x2 bei ca 5500kg

    • Urs
    • 30. August 2019 um 00:41

    Ich kenne die Fahrzeuge ja eigentlich nicht, dennoch ein paar Bedenken meinerseits:
    -Um die Vorderachse zu entlasten müsste das Gewicht (weit) hinter der HA zu liegen kommen. Wenn ich an meine Zeiten zurückdenke wo ich mit dem Landcruiser unterwegs war so errinnere ich mich daran dass ich dort immer zuerst den hinteren Tank leer gefahren bin da es sonst bei jeder Bodenwelle extrem aufschaukelte. Mit leerem hinterem Tank war dieser Effekt weg. Und da war der Tank unmittelbar hinter der Achse und der Überhang sehr überschaubar. Soweit ich weiss sollte das Gewicht für ein angenehmes fahren idealerweise auf der HA ausballanciert sein.
    -In den Iveco-Foren liest man immer über -gelinde gesagt- nicht so tolle Bremsleistungen und Apotekerpreise für Ersatzteile. Aber da geht es meistens um eher ältere Fahrzeuge, daher weiss ich nicht ob das auf die neueren auch 1 zu 1 übertragbar ist...aber vielleicht 2 Punkte welche man bei einem Kauf in die Waagschale werfen sollte?

    Gruss
    Urs

  • Holzkoffer auf LKW-Pritsche befestigen

    • Urs
    • 30. August 2019 um 00:26
    Zitat von thomueller1


    und würde auch seitlich ein paar cm überstehen.


    Ist dann aber nicht mehr legal durch CH fahrbar, sofern das überhaupt erwünscht ist.
    Gruss
    Urs

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • Urs
    • 24. August 2019 um 20:11

    Die Reservoire haben nicht den Zweck den Dämpfer weicher oder härter zu machen, sondern mehr Öl und mehr Fläche für die Temperaturabgabe zur verfügung zu stellen damit der Dämpfer länger kühl bleibt. Auf der Strasse wahrscheinlich nicht relevant, ja wahrscheinlich sogar Überflüssig. Auf einer Wellblechpiste dürften sie auch für unsere Fahrzeuge IMO sehr wohl interessant sein. Desweiteren ist das das Expansionsgefäss wenn sich das Öl bei steigender Temperatur ausdehnt. Wenn ich jetzt lese dass du mit 0 bar fährst so dürfte der Kolben welcher zwischen Stickstoff und Öl sitzt wohl bei jeder Bodenwelle in den mechanischen Anschlag knallen... Ist vielleicht nicht so gesund... Die Spezifikation sagt ja 10-17 Bar.

    Als ich meine gekauft habe hatte ich auch gefragt ob die mittels Stickstoffdruck einstellbar seien? Antwort war: Sehr begrenzt, ja, aber wenn ich wirklich einstellen möchte solle ich einstellbare kaufen. Vielleicht kaufst Du den Zylinderkopf mit den Einstellventilen und verbaust diese. Bei Fox sind Zug- und Druckstufe einstellbar, bei King bin ich mir nicht mehr sicher, da war glaub nur ein Einstellrad vorhanden (hab die nicht einstellbaren da die einstellbaren bei uns in CH praktisch nicht legal auf die Strasse zu bekommen sind).
    Oder wie schon geschrieben, einen Satz neue Shims bestellen und tauschen, probefahren, tauschen, probefahren, tauschen...bis du die gewünschten Fahreigenschaften hast.

    Gruss
    Urs

  • Grüße aus Irland

    • Urs
    • 23. August 2019 um 18:46
    Zitat von Varaderorist


    Nur weil der "doofe Europäer" ihn für blöd gehalten und gebremst hat, semmelte er gegen den hinteren Kotflügel.

    Wäre doch auch ein Denkansatz, oder? :mrgreen:


    Wäre natürlich auch ein Denkansatz, aber irgendwie gefällt mir meine Version der Geschichte besser :wink::mrgreen:

  • Grüße aus Irland

    • Urs
    • 22. August 2019 um 22:37

    Mit viel Interesse hab ich hier mitgelesen. Bei einem Reh könnte ich mir das noch vorstellen, aber bei einem ausgewachsenem Hirsch hätte ich viel Respekt daneben hinzuknien und was zu versuchen. Der wird ja nicht ganz ruhig da am Boden liegen und warten bis jemand ihm ein Messer ins Genick steckt.
    Ich hab ja leider auch schon einmal ein Hirsch angefahren. Ist mit einem gebrochenem Bein etwa 200m in den Wald geflüchtet. Da stellte sich bei mir die Frage nach was tun zum Glück gar nicht erst denn keine 2 Minuten später war auch schon die Polizei am Unfallort (die Fuhren zufällig da streife). Ich hab die gebeten da rauf zu laufen und das Tier doch bitte mit der Dienstwaffe zu erlösen...ui...wurde das barsch abgewiesen, so von wegen Tierqualerei, irgend welche Paragraphen und überhaupt dürfe das nur vom Wildhüter gemacht werden...echte Paragraphenreiter mit null Sinn für Pragmatismus halt. Zum Glück kam der Wildhüter dann relativ schnell und die Sache war dann erledigt. Die Geschichte hat mir aber eins gelehrt; hier in Mitteleuropa wo ein Wildhüter innert nützlicher Frist vor Ort sein kann würde ich tunlichst sein lassen irgendwas wie dem Tier ins Genick stechen oder gar Kehle durchschneiden zu versuchen. Auch wenn es gut gemeint war könnte das ganz schnell zum Boomerang werden...irgendwo in der Pampa sieht das dann wohl anders aus.

    Und der Boomerang und die Pampa bringen mich zu einem weiteren Szenario: Vor bald 20 Jahren, Australien, in the middle of nowhere. Ich gleite gemütlich auf einer Outbackpiste dahin, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel auf der rechten Seite eine Staubwolke bemerkte. Es war ein Emu welcher mit vollem Speed von der Seite im 90 Grad Winkel auf mich zuraste. Ich ging voll in die Eisen...und was passierte...der blöde Vogel raste schnurgerade auf mein Auto zu uns seckelte vol in den hinteren Kotfügel...kein Ausweichen, nichts, dabei hätte es etwa 30cm gebraucht und er wäre einfach hinter mein Auto durchgelaufen...aber nein...es schien als ob ihn der Kotflügel magisch angezogen hätte. Er stürzte zu Boden und schlug mit den Beinen um sich und versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Dabei drehte er sich um die eigene Achse und schlug weiter mit den Beinen um sich. Glücklicherweise kam der aber nach 1-2 elend langen Minuten auf die Beine und weg war er.
    Da ist mir dann auch durch den Kopf, was hättest du gemacht wenn er nicht wieder aufgestanden wäre. Dabei sollte man wissen dass ein Emu bei einem Tritt mit seinem Zehen einem Menschen auch mal locker den Bauch aufschlitzen kann. 70km von der nächsten Farm weg, 200km vom nächsten Ort wo ein Ranger, Wildhüter, Polizisten oder Jäger alarmierbar gewesen wäre war irgendwie auch keine Option, mal davon abgesehen dass wohl niemand wegen eines Emus 400km unter die Räder genommen hätte. Also was hättet ihr in der Situation getan wenn er nicht aufgestanden wäre? Mir ist da auf die schnelle irgendwie nur Überfahren (relativ schnell und grausam) oder warten bis er müde wird und dann versuchen den Kopf mit der Axt abzuschlagen (langsam und auch grausam) eingefallen.

    PS: Später hatte ich noch eine Begegnung gleicher Art mit einem Emu. Auch der wollte mich offenbar blöd von der Seite anmachen. Da blieb ich aber auf dem gas und er rauschte mit vollem Speed hinter mir durch...uff, nichts passiert, aber seitdem weiss ich warum die Vögel nicht fliegen können: Sie sind schon mit der Fortbewegung in 2 Dimensionen masslos überfordert, da würde eine 3. Dimension sie nur noch mehr aus dem Konzept bringen. ;) (Oder nicht ganz so nett ausgedrückt: Die sind schon zu dumm zum laufen, da wollte Gott ihnen nicht auch noch das fliegen zumuten! SCNR)

    Gruss
    Urs

  • Hausautomation

    • Urs
    • 11. August 2019 um 14:40

    Danke euch für eure Inputs. Das wird nun deffinitiv ein Winterprojekt. Ob ich die Sensoren selber baue weiss ich noch nicht. Im Moment gibt es für mich noch grosse relevante pro und contra sowohl für den Eigenbau als auch für die Kaufversionen. Da suche ich noch nach der eierlegenden Wollmilchsau :wink:

    Openhub vs. Iobroker: Zurzeit gefällt mir Iobroker noch etwas besser, aber dieser Entscheid basiert mehr auf ein Bauchgefühl als auf eine handfesten pro und contra Abwägung.

    Zur Einbindung der Heizungssteuerung bin ich grad am überlegen ob ich bei der Verwaltung mal nachfrage ob ich da ein Raspi dran hängen darf... Es hängen ja nebst meiner Wohnung nur noch 35 weitere Wohnungen da dran, kann ja fast nichts schief gehen und sollte daher sicher kein Problem sein... :shock::lol::mrgreen:
    Aber im Ernst: Da muss ich noch schauen wie die jetzige Installation genau aussieht. Die Wohnung hat Bodenheizung aber (noch) keine Raumthermostate. Irgendwo wird es ein Verteiler haben, vermutlich mit von Hand eingestellte Durchflussventile. Wenn so, vielleicht nach und nach ein paar Stellantriebe dort drauf und mit der Temperatur/Zeit verknüpfen und fertig... Mal schauen was der Winter so alles bringt...

    Gruss
    Urs

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