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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Gewichtsverteilung und noch ein paar andere Fragen

    • Urs
    • 11. Februar 2020 um 11:43
    Zitat von Gode_RE


    Vielleicht käme ja ein dicker Gastank eher in Frage, erstens sparst Du Platz in der Kabine, zweitens kommt man evtl. die gesamte Reise mit einer einzigen Füllung aus und drittens gibt´s LPG-Gas weltweit überall. Wir werden unsere 2x5kg-Flaschenanlage demnächst auch auf Gastank umbauen.


    Als Gasversorgung hab ich mich für eine Zwischenlösung entschieden, sogenannte Gastankflaschen. Ich hab 2 a 14 kg. Wenn es Heute wäre würde ich wahrscheinlich nur eine verbauen und den 2. Platz für eine "normale" Gasflasche lassen, welche man zur Not vor Ort mieten/kaufen könnte. Mit den 28kg bin ich schon 2x fast 4 Wochen im Winter in Skandinavien unterwegs gewesen. Nachtanken musste ich jeweils einmal, wobei es knapp auch ohne gereicht hätte.
    Aber auch da kommt man nicht um Adapter herum, aber das ist auch kein grosses Problem.
    Leider gibt es LPG aber auch nicht überall. Ich kenne nur Europa, wie es im Rest der Welt aussieht weiss ich nicht, aber Finnland ist CNG-Land und soweit ich weiss gibt es da keine einzige LPG-Tankstelle und in Schweden gibt es im Süden zwar genug LPG Tankstellen, im Norden gibt es (fast) keine. Ist aber mit genug Tankkapazität und etwas Planung der Reiseroute an und für sich auch kein wirkliches Problem.

    Gruss
    Urs

  • Div. Fragen zum Anhänger Selbstausbau

    • Urs
    • 8. Februar 2020 um 18:09

    Genau, und ZH ist die Abkürzung für den Kanton, hier Zürich.
    Hier die Abkürzungen der anderen Kantone

    Gruss
    Urs

  • Div. Fragen zum Anhänger Selbstausbau

    • Urs
    • 8. Februar 2020 um 12:47

    Hoi Marina,

    Das PDF der MFK ZH ist recht bekannt und hat schon mir vor bald 10 Jahren beim Bau meines Womos geholfen. Ich bin bisher noch nie über sowas spezifisch für den Umbau eines Anhängers gestolpert. Viele Punkte darin können sicher auch Sinngemäss für den Hänger übernommen werden, aber es gibt sicher noch spezifische Sachen welche damit nicht abgedeckt sind.
    Aber wie geschrieben, wenn Du an einem Festaufbau mit Zulassung als WoWa festhalten willst führt der Weg nur über die MFK deines geringsten Misstrauens. So hab ich z.B. von meiner MFK auch ähnlich aufgemachte Pdf für die Anordnung der Beleuchtung und Unterfahrschutz erhalten. Diese habe ich bisher nirgendwo im Netz oder sonst in freier Wildbahn gesehen. Daher gut möglich dass die MFK vielleicht noch weitere solche PDF speziell für Deine Pläne hat...

    Aber wie die anderen hier sehe ich die Vorteile einer WoWa-Zulassung noch nicht ganz. Und es sind mir auch keine Gesetze bekannt welche eine Ladungssicherung mit 4 oder 6 Schrauben verbieten würden ;)

    Das einzige was mir dazu gerade einfällt ist dass Du allenfalls etwas mehr Gewicht einladen (und sichern) musst für die periodische Kontrolle guckst Du...aber die Intervalle sind bei Anhängern gleich wie bei Pkw (also nach 5-6, dann nach 3 und dann alle 2 Jahre). Den geringen Mehraufwand würde ich persönlich zugunsten der wesentlich einfacheren Zulassung in kauf nehmen.

    Also, dieses Jahr kommt ihr im Mai nach Bodenheim und quatscht da ein wenig mit den Leuten...und nächstes Jahr kommt ihr dann mit dem Hänger ;)

    Gruss
    Urs

  • Div. Fragen zum Anhänger Selbstausbau

    • Urs
    • 7. Februar 2020 um 12:50

    Hoi Marina,

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Mit WoWa kenne ich mich nicht wirklich aus, hab aber einige Erfahrungen sammeln dürfen mit unserer MFK (hab mein US-Pickup zum WOMO umgebaut und zugelassen).
    Daher schon meine erste Frage: Welche Vorteile siehst Du darin das schlussendlich als Wohnanhänger umzuschreiben? Versicherung und/oder Strassenverkehrssteuer günstiger? Oder sonstige Gründe?
    Ich frage deshalb weil ich da 2. Herangehensweisen sehe:
    1. Man baut einen Aufbau auf dem Hänger der fest damit verbunden ist und nicht entfernt werden kann.
    2. Man baut einen Aufbau den man nur auf den Hänger festzurrt.

    Zu 1.
    In dem Fall muss der Aufbau auch alle entsprechenden Anforderungen bezüglich Sicherheit, Bau und Ausrüstung welche an ein solches Fahrzeug gestellt werden erfüllen. Welche Anforderungen das genau sind kann ich nicht sagen. Ich hatte für meinen Womo-Aufbau z.B. einen Fackel mit Stempel und Unterschrift der Bestätigt dass der Aufbauer alle Aufbaurichtlinien befolgt hatte. War sehr hilfreich bei der Zulassung, obwohl es über die Qualität gar nichts aussagte.
    So bauen und als WoWa umschreiben wird sicher gehen, aber da kann ich Dir nur dringend den Tipp geben das ganze vorher mit der MFK zu besprechen. Hab ich vor (und während) dem Bau meines Womos auch gemacht und die haben mich vor einigen Stolperfallen bewahrt. So wollte ich meinen zuerst als Pickup auf 3.5t zulassen, langsam zum Womo umbauen und dann als solches umschreiben. Mir wurde gesagt dass das schon gehe, die ganzen Prüfungen zum anschliessend wieder auf 4.8t Auflasten wären *ab* 20'000 Chf machbar gewesen!
    Trotz all meiner Fragen an die MFK (ich hab es meistens per Mail gemacht) waren die immer geduldig und sehr hilfsbereit (aber halt mit vielen Gesetztestexte welche man nochmals hinterfragen musste), kann natürlich von Kanton zu Kanton variieren...

    Zu 2.
    Da kannst Du eigentlich bauen was du willst da es dann als Ladung durchgeht und Du auf einem Hänger laden kannst was Dir gerade gefällt. Nebst der Gewichtsbegrenzung darf es (wie Anton es bereits bemerkt hat) nur nicht seitlich über den Hänger hinausragen und muss gut festgemacht sein (Ladungssicherung). Wenn es keine Zwingenden Gründe gibt es nachher als WoWa zuzulassen würde ich wohl eher diesen Weg gehen.

    Ihr habt nicht nur den B- sondern den BE-Führerschein (also Auto mit Anhänger)? Das E (schwere Hänger) wird ja seit geraumer Zeit nicht mehr "geschenkt" wie es mal früher war.

    Gruss
    Urs

  • Neues Projekt am Horizont - GFK Kabine auf 3,5to Daily

    • Urs
    • 6. Februar 2020 um 20:17

    Ja, die Maut ist relativ unübersichtlich in Europa (wie war das eigentlich mit der EU und alles Einheitlich und so? :?::roll: ) aber eigentlich auch nicht so ein Problem. Letzten Herbst stand bei mir eigentlich Slowenien auf dem Programm, aber Wetterbedingt bin ich dann doch kurzentschlossen nach Rumänien. Also alles ohne grosse Vorbereitung. Ging dann erstaunlich gut mit der Maut. Ein bisschen Googeln am Vorabend und dann an der Grenze jeweils die Entsprechende Maut bezahlt und gut war. Gerade für Rumänien hätte ich wohl ein paar Euro sparen können wenn ich es nicht an der Grenze sondern vorgängig organisiert hätte, aber hey, auf 3000 oder 4000 km gerechnet gehen 10 oder 15€ im Rauschen der anderen Reisekosten unter.
    Das besste System haben die Norweger. Als ausländisches Womo fährt man einfach durch und bekommt die Rechnung nach Hause. Kein Registrieren, keine Maut-Box, nichts. Frankreich zahlt man wenn ich es richtig gesehen habe für die Höhe, nicht für das Gewicht (also ab 3.00m wird es teurer)...
    Viel mühsamer finde ich die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Nicht wegen der Begrenzung als solche, sondern vielmehr weil auch da jedes Land das eingene Süppchen kocht und ich eigentlich nie weiss wieviel ich nun wirklich fahren darf...

    Zitat von holger4x4


    Und mehr Gewicht -> mehr Verbrauch, wenn wir schon beim Thema Umwelt sind.


    Wenn das wirklich ein Kriterium ist musst Du aber zuerst viel tiefer bauen und Du musst eher 80 als 130 km/h fahren. Aus meinen eigenen Erfahrungen hat der Windwiderstand und die Geschwindigkeit einen wesentlich grösseren Einfluss auf den Verbrauch als das Gewicht.

    Auch wenn das Fahrzeug schon (fast) feststeht: Hast Du die Preise für allfällige Ersatzteile auch mal angeschaut? Sind die bei den 4x2 auch so hoch wie man bei den 4x4 in Iveco-Foren liest? Und wie ist das mit dem Thema Bremsen? Die scheinen zumindest bei den älteren 4x4 auch nicht gerade üppig dimensioniert zu sein...

    Gruss
    Urs

  • Test mit billigen LiFePo und Balancer: Was meint Ihr dazu?

    • Urs
    • 26. Januar 2020 um 15:17
    Zitat von Steff66


    Was erwartet man von einem YouTube Video?


    Es gibt durchaus auch Youtuber welche auch bei Produktreviews mehr Fleisch am Knochen liefern, auch solche aus den Staaten.

    Zitat von Steff66


    Ich würde mir nie teure Teile aus dem Ausland bestellen, sondern zumindest auf einen europäischen Vertrieb achten.


    Ein europäischer Vertrieb *kann* gewisse Vorteile bei Garantiefällen bieten. Ein Garant dafür dass im Fall des Falles alles glatt läuft ist es noch lange nicht. Ich hab schon einiges aus den Staaten geholt (aktuell wartet eine Lieferung im vierstelligen Betrag darauf in den nächsten Container verladen zu werden) und bisher überaus positive Erfahrungen gemacht, hoffe das bleibt so. Handkehrum hab ich auch in Europa, nebst ganz guten, auch ganz schlechte Erfhrungen gemacht...
    Vom Versand/Zoll/Mwst her gesehen spielt es für uns hier in CH eigentlich keine grosse Rolle ob wir im benachbarten europäischem Ausland oder aus Übersee bestellen.

    Zitat von Steff66


    Wer an der Dimensionierung der benötigten Hilfsmaterialien scheitert, sollte Briefmarken sammeln.


    Kann mann machen, man kann aber auch Produkte kaufen welche so umgesetzt wurden dass es keine speziellen Hilfsmaterialien und womöglich noch Spezialwerkzeug um das zu verarbeiten braucht.

    Gruss
    Urs

  • Test mit billigen LiFePo und Balancer: Was meint Ihr dazu?

    • Urs
    • 26. Januar 2020 um 03:35

    Hoi Picco,

    Ich bin jetzt nicht der Life(y)po experte, trotzdem auch noch mein Senf dazu.
    Ich schliesse mich meinen Vorrednern, insbesondere dem Statement vom Holger an. Viel blabla, wenig gesagt. Die supertollen Busbar sind einfachstes Blech und die Bohrungen sind wohl auf sehr grosse Tolleranzen der Gehäuse ausgelegt, dafür gibt es supertollen selbstsichernden Muttern welche man an den supertollen Polen auch mit dem Schlagschrauber anziehen kann. Die riesigen Gewinde bringen dabei eigentlich nichts ausser dass man für den BMS auch speziell grosse Kabelschuhe für die kleinen Querschnitte braucht.
    Dazu ein absolut dilletantisch angeschlossener Wechselrichter und irgendwelche wild durchgeführte nichtssagende "Tests", gepaart mit Aussagen dass die Akkus alle Tests super bestanden hätten, in Elektroautos mit C6 betrieben werden und locker 5000-10000 Zyklen und mehr ab können...
    Auch dachte ich er testet die Akkus, oder testet er nun doch den BMS...? Und zu guter letzt noch der Titel vom Video...
    ...sieht mir alles nach einem Influenzer aus der ein bezahltes Produktreview macht (was ja grundsätzlich legitim wäre, sofern er es offen legen würde, was er nicht tut. Oder hab ich es verpasst?). Übersetzung für die ältere Generation unter uns: Schlecht gemachte Dauerwerbesendung bzw. Schleichwerbung. Wird wohl nicht mein lieblings-Youtuber werden ;)

    Zu den Akkus: Sieht mir auf den ersten Blick nach null-acht-fünfzehn Zellen aus. Cool finde ich die Lösung mit den Bohrungen und Gewindestangen um sie zusammenschrauben zu können. Ob das als Alleinstellungsmerkmal reicht?

    Gruss
    Urs

  • Ladung B2B funktioniert nicht / nicht richtig

    • Urs
    • 17. Januar 2020 um 17:42

    Anhand der Symptome würde ich auch wie meine Vorredner auf ein Masseproblem tippen. Entweder zwischen Fahrzeug und Aufbau oder allenfalls nur eine Verbindung welche alle 3 Votronic-Geräte speist. Hast Du ein Schaltplan deiner Anlage?

    Sollte danach der D+ immer noch eine so tiefe Spannung zeigen könntest Du ihn mal an Zündungsplus hängen. Hab ich bei mir gemacht weil bei mir kein echter D+ vorhanden ist und ich bei aktiv geregelten Lima (Euro5/6 aufwärts) den Geräten welche anhand der Spannung ein D+ generieren nicht über den Weg traue. War als Provisorium gedacht, als deffinitive Lösung wäre ein Öldruckschalter geplant gewesen...ist inzwischen zum "Providurium" geworden und bleibt so weil es sehr gut funktioniert.

    Gruss
    Urs

  • 19. Leerkabinen-Treffen vom 04.-06.09.2020

    • Urs
    • 16. Januar 2020 um 19:39

    Hoi Wolfgang,

    Dann melde ich mich hiermit auch an, mit gemeinsamen Nachtessen.

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Schweißfittings PE

    • Urs
    • 9. Januar 2020 um 08:39

    Müssen es denn solche zum schweissen sein oder ginge es nicht auch mit Gewinde im Tank einbringen und dann mit z. B. Handelsübliche Messing-Anschlüsse arbeiten? Wenn die Materialstärke zu wenig ist einfach eine kleine Platte (oder 2) drauf schweissen.

    Gruss Urs

  • Warmwassererzeugung - permanent oder temporär?

    • Urs
    • 6. Januar 2020 um 09:12

    Hallo Gode,
    Ich hab was im Hinterkopf dass das Wasser (so der Boiler befüllt ist) immer mitgeheitzt wird wenn die Heizung läuft, je nach Schalterstellung wird aber nicht explizit erwärmt wenn der Schalter auf nur Heizen steht...weiss es aber ehrlich gesagt nicht mehr genau. Wenn ich mir den Schnitt einer solchen Heizung anschaue wüsste ich nicht wie es gehen sollte ohne das Wasser zumindest teilweise mitzuerhitzen. Aber wenn du es sicher wissen willst würde ich Truma fragen, ich hab da äusserst positive Erfahrungen mit deren Serviceabteiilung gemacht.

    Bei mir steht der Schalter immer entweder auf Boiler 60grad wenn ich die Heizung nicht brauche oder sonst auf heizen und Boiler 60 grad. Wenn ich fahre ist die Heizung aus. Ich hab nicht das Gefühl dass der Boiler soviel Energie verbraucht. Scheint mir recht gut isoliert. Wenn ich am abend die Heizubg einschalte geht die orange Led auf jeden fall nur kurz an, gefühlt maximal 1 Minute, hab aber nicht gestoppt wie lange.

    Gruss
    Urs

  • Happy 2020 Euch allen!

    • Urs
    • 3. Januar 2020 um 18:11

    Ich bin gerade mit OSM-Topo Maps auf Sardinien unterwegs und die leisten mir Tagttäglich wunderbare Dienste. Gebäude, Höhenlinien, Teerstrassen, Teersträsschen, Tracks (befahrbare und solche auf denen ich mich nicht mehr traue), Wanderwege, Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten...alles drauf. Für einen halbwegs brauchbaren überblick braucht es aber schon einen etwas grösseren Bildschirm als die üblichen Navi und Händy Mäusekinos. Da ist natürlich eine Papierkarte welche man auf der Motorhaube ausbreiten kann klar im Vorteil...aber auch nur da und wenn man kein Strom hat ;)

    Viele Grüsse aus Sardinien
    Urs

  • Happy 2020 Euch allen!

    • Urs
    • 1. Januar 2020 um 12:40

    Auch ich schliesse mich meinen Vorrednern an und wünsche euch alles gute, viele schöne Stunden mit euren Womos und viele interessante Reisen damit.

    Es guets neus!

    Urs

  • 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

    • Urs
    • 31. Dezember 2019 um 12:30
    Zitat von Steff66


    Nichts, was Du hier vorbringst ist Realität. Selbst in den Baumärkten findet man keine Stecker ohne Zugentlastung, Leitungsmaterial das zu geringen Querschnitt oder mangelhaftes Material enthält. Das ist nicht mehr als ein Internethoax.
    H07RN-F ist qualitativ das gleiche was es auch vor Jahrzehnten war als es noch NSHÖU hieß


    Mit der Zugentlastung hast du recht, wollte eigentlich schreiben Zugentlastung mit richtigem Knickschutz. Denn genau da brechen die Kabel im Normalfall. Und ein richtiger Knickschutz fehlt inzwischen bei fast allen Geräten.
    Zum rest, das sind persönliche Erfahrungen, keine Internethoax. Mit anderen Metallen gestreckte Litzen hab ich Fotos daheim (bin grad in Sardinien unterwegs). Und wie ist zu erklären dass auf manchen 1.5mm2 Litzen 1.5mm2 Aderendhülsen viel zu gross sind und 1mm2 Aderendhülsen gerade so drauf gebracht werden? Das selbe als ich mein Womo baute, da waren die 25mm2 Kabelschuhe viel zu gross für die angebliche 25mm2 Litze. Zurückgeschickt und an einem anderen Ort bestellt...und siehe da es passte...oder schon mal ein paar 1.5 steife Drähte von verschiedenen Herstellern gemessen und nachgerechnet welchen Querschnitt die tatsächlich haben? Zugegeben ich bin schon ein paar Jahre weg von dem Job wo es immer wieder solche Probleme gab und das war die Zeit als der Kupferpreis gerade durch die Decke ging...vielleicht ist es heute besser (schön wenn dem so ist), aber bitte nicht die eigenen Erfahrungen als Realität betrachten und alles andere als Hoax abtun.

    Gruss
    Urs

  • 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

    • Urs
    • 30. Dezember 2019 um 23:01
    Zitat von mrmomba


    Schlussendlich hilft aber unsere Diskussion nicht dem LT35 ;)


    Hast recht ;)

    Zitat von mrmomba


    Aber ich bin der Meinung, das ohne Schleifring, nicht funktionieren kann.


    Bin ich Deiner Meinung, aber muss es das? Es soll auch Schleifringe geben welche etwas mehr als ein paar W aushalten und zuverlässig arbeiten. Wird aber wohl nicht für 20€ zu haben sein.
    Vielleicht hilft das weiter:
    https://kabeltrommel-lager24.de/selbstaufrollende-kabeltrommel/
    Oder allgemein, google automatisch aufrollende Kabeltrommel. Solche haben wir einige im Geschäft, bisher keine mit mir bekannten Ausfällen.
    Vermutlich haben die alle für den gewünschten Zweck den Stecker auf der falschen Seite oder Schuko statt CEE, entweder man kann sie ummontieren ansonsten ist ein Seitenschneider und ein neuer Stecker und Kupplung deine Freunde und Helfer.

    Gruss
    Urs

  • 230-Volt-Anschluss: Kabeltrommel fest eingebaut?

    • Urs
    • 30. Dezember 2019 um 22:06

    Ich denke es ist schon noch ein Unterschied ob sowas im täglichen harten Geschäftsalltag oder während 3 Wochen im Jahr im Womo eingesetzt wird. Hab vor längerer Zeit auch ein 2.5mm2 Kabel gekauft. Weil zu schwer, zu unförmig und weil ich es auf Reisen eh nicht nutze bleibt es meistens daheim.
    Würde heute ohne mit der Wimper zu Zucken 1.5 kaufen weil es hierzulande keine 2.5mm-Regelung gibt, weniger Gewicht, besser verstaubar und billiger wäre.

    Wenn bei sovielen Geräten das Kabel geflickt/getauscht werden muss ist doch was an der Entwicklung und Umsetzung solcher Geräte schief gelaufen. Da das Kabel durch ein größeres zu ersetzen ist nur Symptombekämpfung nicht die Lösung des Problems an der Wurzel. Vielleicht sollten die Hersteller dann in die Pflicht genommen werden? Vielleicht sollten Geräte wieder eine Zugentlastung bekommen, wie es früher gang und gäbe war, vielleicht sollten 1.5mm2 Kabel auch 1,5 mm2 haben um nicht nur 1,3. Vielleicht sollten die 1.5mm2 auch aus Kupfer bestehen und nicht mit minderwertigen Metallen gestreckt werden. Vielleicht sollten auch ein paar Adern mehr (dafür dünnere und flexiblere) in den Litzen verbaut werden... Aber das alles kostet und ist in der heutigen "kosten-optimierungs-wirtschaft, koste es was es wolle" wohl nicht mehr angesagt. Spontan fällt mir dazu gerade geplante Obsoleszenz ein.

    Das 2. Problem könnten die Nutzer sein. Wenn Geräte durch die Firma über die Schulter getragen werden, gehalten am Anschlusskabel so ist begründeter Zweifel angebracht ob die Person genug Hirn hat das Gerät anschliessend zu benutzen (sofern es dann noch funktioniert). Auch da wäre ein dickeres Kabel nur Symptombekämpfung. Demjenigen das Gerät links und rechts um die Ohren hauen und wieder mit 1.5mm bestücken wäre wohl nachhaltiger ;) Allgemein zweifle ich eh ab und zu an den gesunden Menschenverstand mancher Mitmenschen was den Umgang mit Strom anbelangt, da nützen auch Gesetze und Verordnungen nichts. Ich wurde auch schon gebeten den blöden Temperaturschutz an einer Kabelrolle zu überbrücken. Der löse immer aus...als ich nachfragte hiess es dass ja nur ein *kleiner* Heizofen dran hänge...mit 2.2kW Anschlusslestung...und Kabelrolle natürlich nicht abgerollt...abrollen wollte man auch nicht, das sei zu unordentlich...verstehen warum man abrollen müsse wollte man auch nicht...
    Und noch was aus der Kategorie: Bis vor 2 jahren waren bei uns in CH Typ12 Steckdosen erlaubt. Das sind ganz flache Steckdosen wo man theoretisch die leitenden Pole beim einstecken hätte berühren können...in der Praxis hat man sich schon extremst blöd anstellen müssen damit man das geschaft hätte...meine und x-Generationen davor haben das überlebt...vor 2 Jahren wurde es angeblich wegen zu hoher Unfallgefahr verboten. Andererseits habe ich vor kurzem ein Reiseadapter gekauft, das ist weder vertieft noch hat es - was ich viel schlimmer finde- eine Erdung. Es hat aber explizit Löcher für die Erdstifte aller gängigen Stecker dieser Welt... Man kann also schön Geräte welche eigentlich geerdet werden müssten ohne Erde ans Netz Anschliessen. Naja, ich weiss welche Risiken ich damit eingehe und kann damit gut umgehen. Ob die anderen Nutzer welche die Hintergründe vom Strom nicht kennen sich dessen auch Bewusst sind zweifle ich... und das Gerät hat eine CE-Kennzeichnung, ob echt oder fake weiss ich nicht, fakt ist dass sowas in Europa trotz allen Gesetzen offenbar legal verkauft wird. Da erscheint mir das grössere Risiko eines 1.5mm Kabels gegenüber eines mit 2.5mm tragbar...soviel zu Gesetzen und Verordnungen...

    Sorry für's abschweifen.

    Gruss
    Urs

  • Autark durch den Winter

    • Urs
    • 20. Dezember 2019 um 22:55

    Für den Preis sollte aber auch ein BtoB in der Leistungsklasse drin sein. In einem BtoB würde ich noch den minimalen Vorteil sehen dass du ein komplett unabhängiges Ladesystem hättest falls die Solarregler ausfallen würden.
    Ob das für dich wirklich einen Vorteil darstellt musst du selber entscheiden, gerade die Victron-Solarregler haben ja einen guten Ruf und scheinen sehr robust zu sein. Ein Defekt gleich mehrerer Regler dürfte da sehr unwahrscheinlich sein aber wer weiss...

    Gruss
    Urs

  • Autark durch den Winter

    • Urs
    • 18. Dezember 2019 um 22:47
    Zitat von Steff66


    Kein Bleiakku im bekannten Universum hat eine lineare Ladekennlinie, egal, welche Wunderlader im Einsatz sind. Der Ladestrom verläuft immer exponetiell abfallend.


    In der Theorie hast du da sicher recht. Nur ist es so dass die Ladekennlinie in dem Fall, zumindest bei mir, und vermutlich auch bei vielen anderen Wohnmobilisten in der Praxis gar keine Rolle spielt. Denn du schreibst:

    Zitat von Steff66


    Die Lichtmaschine taugt hier nur, wenn man immer stundenlang fährt (...)


    ...was ich und wohl sehr viele andere Wohnmobilisten auch tun. Wobei was heisst hier Stundenlang? Es kommt ja immer drauf an Welche Kapazität man hat, wieviel Energie man der Batterie im Vorfeld entnommen hat, welchen BtoB, Verkabelung usw. man gewählt hat und ob man darauf angewiesen ist am Abend wieder 100% zu haben oder ob man sich auch mit 90% zufrieden geben kann...
    Fakt ist dass meine AGM mit 40-45A geladen wird und zwar nicht nur ein paar Minuten am Anfang. Natürlich wird der Strom irgendwann einbrechen. So wie ich reise ist das in der Praxis aber gar nicht relevant, daher hab ich mir auch nie die Mühe gemacht die Ladekurve über die Zeit aufzuzeichnen.
    Ich denke sogar dass ich mit einem BtoB schonender lade als ohne. Und ab Euro6 oder zum Teil schon Euro5 mit den durch die Bordelektronik geregelte LIMAs kann es auch ohne BtoB funktionieren, ich würde mich nicht drauf verlassen.

    Zitat von Steff66


    Das tut weder ein B2B noch ein Sterling


    Mein Sterling-Laderegler ist ein BtoB. Sterling hatte damals sowohl BtoB als auch AtoB im Angebot. Wie es heute aussieht weiss ich nicht.
    Und nein, es ist kein Wunderlader, es tut nur das wofür es konstruiert wurde. Nicht mehr und nicht weniger, mit Vor- und Nachteilen, wie jedes System. Was ich nur unterstreichen wollte: LI ist nicht zwingend notwendig um damit ein funktionierendes System aufzubauen.

    Gruss
    Urs

  • Autark durch den Winter

    • Urs
    • 18. Dezember 2019 um 20:47

    Mit dem BtoB schliesse ich mich meinen Vorrednern an. Werkelt bei mir seit einigen Jahren Problemlos. Wo ich nicht einig bin ist dass das nur mit LI funktioniere. Bei mir schickt der BtoB von Sterling zuverlässig 40-45A an die AGM-Aufbaubatterie.
    Wenn man nicht allzu Sesshaft ist (ich bin sehr selten mehr als 2 oder 3 Tage an einem Ort) funktioniert das einwandfrei, egal ob 30 Grad im Sommer oder -23 Grad im Winter. Ich hab 50qmm von der Fahrzeugbatterie nach hinten gezogen, wäre aber zuviel nur für den BtoB. Ich nutze das auch zum Fahrzeug Starten im Notfall.
    Ich hab meine Anlage zwar so gebaut dass ich sehr einfach Solar dazu schalten könnte, aber im Moment komme ich immer mehr davon weg das auch umzusetzen. Vielleicht eine kleine Zelle um den ganzen Standby-Verbrauch abzudecken wenn das Womo mal länger steht, aber da ist meistens Strom in der Nähe, daher erübrigt sich das eigentlich auch.

    Gruss
    Urs

  • Ausbau in Paraguay

    • Urs
    • 10. Dezember 2019 um 20:33

    Hallo zusammen,

    Die Schnüre zum in den Reifen einziehen funktionieren wirklich gut bei Schrauben und Nägel usw. Hab ich mal selber ausprobieren müssen. Man muss nicht mal die restliche Luft raus lassen, im Gegenteil, ich denke es geht wahrscheinlich sogar besser wenn noch Luft drin ist und der Reifen somit beim reindrücken nicht so nachgibt. Einfach nagel raus, mit der Ahle den Kanal aufweiten, Schnur mit Schmiermittel ansetzen und mit einem Ruck reindrücken, Werkzeug vorsichtig rausziehen, überstehende Enden abschneiden das bisschen verlorene Luft pumpen und weiterfahren.
    Als mein reparierter Reifen durch war und getauscht wurde hab ich versucht von innen in der Entstandenen Öse die Schnur zu packen und rauszureisen...keine Chance, das Zeug hatte sich wirklich mit dem Reifen vulkanisiert.

    Wo es natürlich nicht funktioniert ist wenn man sich die Flanke mit einem Stein aufschlitzt (mir letzten Herbst in Rumänien passiert, da gibt es auch genug Reifenreparateure...nur einen finden der auch wusste was er tat war etwas weniger einfach).

    Ich hab das Set von SafetySeal. Die schimpfen sich Original und auf deren Homepage ist zu lesen dass es angeblich viele minderwertige Kopien gebe. Ob das nur Marketing-Geschwätz ist oder ob wirklich was dran ist kann ich nicht beurteilen, ich hab die paar $ mehr investiert und bin bisher nicht enttäuscht worden.
    Auch wurde mir von verschiedenen Seiten gesagt dass es in minderwertiger Qualität hergestellte Werkzeuge gebe. Da würde ich drauf achten, denn es braucht schon etwas kraft um die Schnüre in den Reifen zu drücken. Wenn da das Werkzeug verbiegt oder gar bricht ist das nicht so toll.

    Gruss
    Urs

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