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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Leerkabine auf Iveco Turbo Daily 4x4

    • Urs
    • 4. März 2020 um 11:46

    Hallo Tim,

    Ich komme da nochmal auf einen etwas älteren Beitrag zurück.:

    Zitat von Ferri

    Das sollte passen laut Typenschild hat die Hinterachse eine zulässige Achslast von 2200 kg und hatte mir der noch verbauten originalen Pritsche erst eine gewogene Last von 1000 kg. Da das Auto original auch als 4.2-Tonner ausgeliefert wurde könnte man die Hintachslast bei Bedarf auch auf 2500 kg erhöhen (natürlich bei Anpassung der zulässigen Last für die VA)


    Laut Bild im ersten Post ist Deiner eizelbereift hinten. War die 4.2t-Ausführung auch noch Einzelbereift? Und gibt es in der benötigten Traglast deine Wunschreifen noch. Je höher die Traglast, desto kleiner bis nicht Vorhanden ist inzwischen die Auswahl. In meiner Grösse und Traglast hatte ich vor 3-4 Jahren noch mehr als 10 Reifen zur Auswahl, inzwischen sind es hier in Europa noch deren 2, wobei mir beide nicht gefallen. Das nur als Denkanstoss nicht dass Du mit den 4.2t im Hinterkopf baust und dann ein Problem bei der Reifenbeschaffung bekommst.

    Gruss
    Urs

  • eigenbau motorradträger

    • Urs
    • 2. März 2020 um 00:08

    Hallo zusammen,

    Da ich gerade mit dem Womo unterwegs bin, bin ich eben mal raus und hab nachgemessen. Ich hab Class 5, also 2.5x2.5", laut Sticker von GM für 816kg Stützlast und 7711kg Anhängelast zugelassen. Materialstärke der Vierkantaufnahme 7mm mit etwas Verstärkungen rundherum.
    Der 2.5"-Vierkant-Einschub mit Kugelkupplung hat eine Materialstärke von 8mm und ist in CH zugelassen für bis 350kg Stützlast und 3500kg Anhängelast.

    Hoffe das hilft etwas.

    PS: mrmomba: Was meinst Du damit dass es bei mir nachbearbeitet sei?

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 1. März 2020 um 01:09

    Und dass du die falsche Kiste gekauft hast weil es die Anforderungen anderer nicht abdeckt. Und überhaupt war es viel zu billig, kann also nichts taugen... :mrgreen::lol:

    Auch mich würde interessieren wann der Bau los geht... Bis Bodenheim sinds ja nur noch 2 Monate :wink:

    Gruss
    Urs

  • Island mit HappyHobo...

    • Urs
    • 29. Februar 2020 um 00:16

    Vielen Dank Evaristo. Hab nach Deiner Faustformel mal ein Paar Berechnungen angestellt und komme auf 31-36 Grad. Schiebe ich den Schwerpunkt spasseshalber auf 2m (er dürfte deffinitiv darunter liegen) so bekomme ich immer noch 21 Grad. Ja, das ist eine Menge, war schon auf Strecken mit 23-24 Grad Steigung bzw Gefälle unterwegs und da wäre es mir nicht im Traum eingefallen das Auto quer zu Hang zu stellen :shock:

    Vielen Dank nochmal und Gruss
    Urs

  • Grüße aus Irland

    • Urs
    • 28. Februar 2020 um 23:27

    Bei mir kommt nur ein Fenster wo ich mich anmelden müsste...

  • Island mit HappyHobo...

    • Urs
    • 28. Februar 2020 um 13:52

    Hoi Wolfgang,

    Da gibt es wohl nur eins, du lässt Dein Auto in Island auf 45"-Ballon-Reifen umbauen.(Ich hatte das Glück mal mit so einem Querfeldein mitfahren zu dürfen...ist schon geil...aber eine andere Geschichte...).
    Oder du gehst wirklich auf Raupen:Guckst du! Ist zwar für den Amarock, aber mit dem nötigen Kleingeld sicher auch auf Deinem anpassbar :wink:
    Die haben auch allerlei sonstigem Offroadzubehör hauptsächlich für T5 und T6 im Programm...vermutlich zu Schweizer Preisen Guckst Du nochmal

    Wie Krabbe bereits geschrieben hat würde ich mir auch keine Gedanken über die Anbindung machen solange da keine Scherwirkung auftreten kann. Hab es nicht mehr im Kopf aber glaube das hast Du mit Seitenführungen usw. abgefangen und Du wirst die Kabine ja auch nicht mit M6 oder M8 befestigt haben :wink:

    Fahrverhalten: Auch da denke ich dass Du unnütig Sorgen machst. Mit dem tief bauen hab ich auch versucht alles schwere so tief wie möglich zu setzten und das hat sich bewährt. Natürlich beeinträchtigt das Zasatzgewicht (und ich hab da etwas mehr als Du davon) das Fahrverhalten, aber es ist dennoch erstaunlich was geht. Einzig bei Passagen wo sich das Fahrzeug zur Seite neigt hab ich sehr grossen Respekt...da kann ich noch gar nicht einschätzen wo die Grenze liegt. Gibt es irgendwie eine einfache Möglichkeit ohne Doktortitel auszurechnen wo der Schwerpunkt liegt und dementsprechend den theoretischen seitlichen Kippwinkel zu finden?

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 27. Februar 2020 um 16:08

    Danke Gode für's Datenblatt, so macht das Sinn. Musste nur googeln was eine Querblattfederachse ist, kannte ich bisher noch nicht :oops:

    Die Schneekettenmethode funktioniert einwandfrei solange der Untergrund halbwegs trägt. Sitz das Fahrzeug bereits bis über die Achsen im Dreck wird es schwierig bis unmöglich die Ketten überhaupt so zu montieren dass sie nicht runterfallen und womöglich um die Achse gewickelt werden. Dann sind andere Methoden wohl effektiver, sei es die Brettmethode, Schaufeln, Sandbleche, Greifzug, Seilwinde...

    Gruss
    Urs

  • Island mit HappyHobo...

    • Urs
    • 27. Februar 2020 um 06:59

    Hallo Wolfgang,

    Um mein Fahrzeug etwas kennen zu lernen bin ich damals im Offroadpark Langenaltheim mal rumgekurvt. Ich hatte das Glück dass es am anfang trocken war und danach zu regnen anfing...es wurde dann ein bisschen zur Schlammschlacht, war aber gerade deswegen für mich sehr Aufschlussreich um die Grenzen etwas auszuloten.
    Ich hatte aber schon einige Offroad-Erfahrung, aber halt bis dahin nur mit kleineren/leichteren Fahrzeugen. Trotzdem gibt es darin Strecken und Schlammlöcher welche ich mit meinem Fahrzeug nie fahren könnte/würde.
    Wenn Trocken kann ich den Park dennoch auch einem Offroad-Unerfahrenen empfehlen, bei Regen würde ich eher davon abraten.

    Vielleicht gibt es einen Offroadpark bei Dir in der Nähe den Du mal besichtigen und dann entscheiden kannst ob Du es Dir und HappyHobo die eine oder andere Strecke darin zumuten magst oder nicht.

    Deine Einstellung wenn es kritisch wird umzudrehen finde ich sehr gut. Gerade Wasserdurchfahrten sind nicht ganz ohne und wie Du bereits gemerkt hast ist es mit höherlegen der Ansaugung und Entlüftungen nicht getan. Es nützt ja nichts wenn zwar der Motor, die Getriebe und Achsen atmen können die Steuergeräte und sonstige Elektrik aber im Wasser versaufen oder der Lüfter im Wasser anspringt und das Wasser im bessten Fall nur im Motorraum verteilt oder im schlechtesten Fall dabei hops geht und den Kühler mitnimmt, usw...
    Wenn ihr doch Wasserdurchfahrten macht, rate ich, nebst den bereits gegebenen Tips meiner Vorredner, spätestens daheim zumindest alle Öle kontrollieren und wenn nötig tauschen.

    Zu den nicht überlaufenen Destinationen kann ich leider nicht vieles sagen, ich war im Winter da, da war das Hochland eh kein Thema. Und zu den Destinationen auf der Ringstrasse dürfte es genug Reiseliteratur geben...die Destinationen dürften aber entsprechend "crowded" sein.

    Beneide euch etwas, wünsche aber dennoch eine wunderschöne Reise.

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 27. Februar 2020 um 05:48
    Zitat von holger4x4


    Mit den Reifen hat Urs schon Recht. Es ist aber schwierig für solche Transporterreifen in der Größe was ordentliches als AT/MT zu finden. am Ende landet man höchstens bei Winterreifen oder Traktionsreifen für die Baustelle, was anderes gibts dann nicht :roll:


    Allgemein sind AT und MT in Europa am aussterben...der Europapolitik sei Dank...aber da gibt es noch immer Lösungen ;)
    Winterreifen gehen im Schlamm genau so schnell zu wie Sommerreifen, bringen in dem speziellen Fall nicht wirklich was. Andererseits ist ein im Schlamm top funktionierender Reifen auf der Strasse unterirdisch zu fahren...ist halt immer irgendwo ein Kompromiss.

    Zitat von Gode_RE


    Die Offroad- bzw. Allterrain-Reifen für den Nissan kosten knapp 84 Euro, haben M&S-Kennzeichnung und sind mit nem Schneeflockensymbol gekennzeichnet. Ziemlich grobstollig, ob die wohl auch auf Strasse einigermassen lautstärkeverträglich abrollen? Sehen aus wie Reifen für die Wüste: https://www.ebay.de/itm/Fedima-Ext…g-/351751983729


    Sicher ein guter Reifen...wenn man an der Superkarpata mitmachen will :lol::wink: Zum Reisen dürfte der Komfort ziemlich mies sein. Und sehr oft ist die Km-Leistung solcher Reifen auch nicht so riesig und der Spritverbrauch dürfte auch wesentlich steigen. Aber schön wenn es überhaupt was in der Richtung gibt, ist nicht mehr selbstverständlich.
    Aber sag mal, welche Achslasten hast Du denn am Nissan? Ist auch der 3.5-Tönner zwilingsbereift? Der Traglastindex von 104/102 scheint mir sonst irgendwie knapp dimensioniert.

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 26. Februar 2020 um 22:03
    Zitat von Multivan


    Das einzige was mich derzeit bei so einem Auto wirklich umtreibt ist, das kein Allrad zuschaltbar ist. Das wäre mir bis vor kurzem nicht wichtig gewesen, bis ich mich an den letzten Weihnachtsfeiertagen
    mit meinem schnöden Sharan auf der ganz "banalen" aber klatschnassen Wiesenfuhre so dermaßen festgefahren habe, das ich alleine nicht mehr vom Fleck kam.
    Ich habe durch die Angelei oder zum Wandern, usw. schon x-mal die diversesten Feld- und Wiesenwege, Ackerränder, Campingwiesen usw. befahren,
    und hab durchaus auch schon mal kleinere Schwierigkeiten gehabt, aber hier ging nichts mehr, wirklich nichts! Der Untergrund war kerzengerade, aber wie Seife.
    Ich kam nicht einen cm vom Fleck, hatte aber natürlich auch nichts dabei. Mit nem Wagenheber hätte ich vielleicht noch die Fußmatten opfern können, aber so blieb mir letztlich nicht übrig als nen Kumpel
    anzurufen der mich dann mal locker rauszog. Das hat bei mir echt was hinterlassen! :shock: Was wenn einem sowas einsam und alleine irgendwo an einem skandinavischen See passiert!? :twisted:
    Von daher fänd ich diesbezüglich irgendwelche zuschaltbaren Optionen inzwischen für mich nicht unwichtig.

    Alles anzeigen


    Gerade in dieser Situation wären die richtigen Reifen viel wichtiger als Allrad. Normale Strassenreifen gehen beim ersten Durchdrehen der Rader zu und haben dann in etwa soviel Traktion wie Slicks auf eis.
    Ein Kollege von mir ist in einer ähnlichen Situation trotz Allrad (VW Bus) und Strassenreifen steckengeblieben (hat dann Schneeketten montiert). Ich hatte an gleicher Stelle mit moderaten Geländereifen keine grösseren Probleme.
    In der Situation würden AT oder gar MT-Reifen helfen. Dann die elektronischen Helferlein (Traktionskontrolle, Antischlupfregelung...) abschalten damit die Reifen auch durchdrehen können, denn nur ab einer gewissen Drehzahl der Reifen werfen diese den Dreck auch wieder raus und können wieder Grip aufbauen.
    MT's auf dem Sharan dürften eventuell leicht overkill sein ;) darum: Schneeketten sind dein Freund und Helfer...genau aus dem Grund habe ich seit 25 Jahren auch im Sommer in jedem Fahrzeug immer Schneeketten mit.

    Zitat von pseudopolis

      sehr kurze fahrerkabine (nicht doka) von nur 180cm.


      Weiss jetzt nicht wie es beim Nissan ist, würde ich aber unbedingt vor dem Kauf probesitzen. Sitzt man sehr aufrecht ist das wohl kein Problem, aber für Leute welche lieber im Sitz "liegen" könnten die entscheidenden paar cm um die Sitzlehne nach hinten zu neigen in der Einzelkabine fehlen.


      Zitat von pseudopolis

        Damit kommt man beim mittleren radstand auf ca 4m wohnraum und bleibt bei 6m fahzeuglänge. Das ist die magische parklückenobergrenze ;) und auch bei verschiffungen ist 6m eine preisgrenze.


      Bei der Parklückenobergrenze bin ich absolut Deiner Meinung, aber beim Verschiffen zweifle ich inzwischen je länger je mehr dass dem so ist. Einzig bei einigen Fähren innerhalb Norwegens ist das deffinitiv so, aber sonst kenne ich das nicht. Ich schaue jedes mal wenn ich eine Fähre buche was es kosten würde wenn länger/kürzer bzw. höher/weniger hoch und bei den letzten Buchungen hätte das keinen Unterschied gemacht. Auch nicht von Dänemark nach Norwegen und zurück. War immer in der Nebensaison, vielleicht ist das auch in der Hochsaison anders?

      Zitat von pseudopolis


      [list]seltenes auto, wenig mechanikererfahrung und evt schlechte versorgung mit (gebraucht)-teilen. Gerade im ausland ist es bei einem defekt nicht schlecht ein häufiges auto zu fahren, dass man auch ein gebrauchtes teil herbekommt, wenn das neue nicht verfügbar ist

    Zitat von pseudopolis


    Fahren wir nicht alle itgendwie einen Exoten in der Welt herum? Ein Bekannter war mit seinem (europäischen) Landcruiser in Landcruiser-Land Australien...musste mehrmals Teile aus Europa einfliegen weil die Toyos dort ausser dem Emblem nich viel gemeinsam mit seinem hatten.
    Da würde ich einzig darauf achten dass die Wahrscheinlichkeit Teile auch in 10 oder 20 Jahren zu bekommen so gross wie möglich ist (leichter gesagt als getan, wissen doch die wenigsten von uns was in 20 Jahren ist) und dass man dabei nicht von einer oder ein paar wenigen Personen abhängig ist (Bremach und Duro kommen mir da spontan in den Sinn). Den Zugriff auf Werkstatthandbücher wäre für mich persönlich auch wichtig, den Rest macht DHL, UPS, FEDEX und allenfalls der Mech vor Ort. Aus eigener Erfahrung sind die Mechs in etwas abgelegenere Gegenden keine Teiletauscher wie die meisten hier in Westeuropa sondern reparieren noch und sind bei der Lösungsfindung vielfach sehr kreativ.

    Gruss
    Urs

  • Gfk-Alkove ausbessern/begradigen/welche Module?

    • Urs
    • 21. Februar 2020 um 00:57

    Hallo Manfred,

    Auch wenn ich deine ursprüngliche Frage nicht beantworten kann, noch einen Input von mir. An der Alkovenfront kleben bei meinem ähnlich aussehenden Alkoven jeweils nach einer Fahrt trilliarden von Insekten, ist diesbezüglich der schlimmste Punkt (nebst der Ecke zwischen Alkoven und Fahrerkabine). Es ist ja bekannt dass Verschmutzungen die Leistung der Paneele beeinträchtigt, ob die Insekten in der Praxis auch merkliche Einbussen bewirken können kann ich aber nicht wirklich abschätzen.

    Wenn der Platz vorhanden ist, vielleicht nicht die Front sondern die Fläche nach vorne oben nehmen? Wäre bezüglich Insekten nicht so Anfällig (aber immer noch nicht Top) und der Winkel vom Panel zur Sonne dürfte über's Jahr hinweg gesehen auch günstiger stehen.

    Gruss
    Urs

  • Reiseplanung Europa - Die schönsten Straßen - Sammlung

    • Urs
    • 17. Februar 2020 um 21:29

    In der Schweiz selber gibt es keine öffentlich zugängliche Strassen wofür eine weitere Maut fällig würde, also mit Zahlung der PSVA hast du danach Ruhe. Einzig bei der Fahrt nach Italien kannst Du Mautpflichtige Tunnel erwischen (Grosser St Bernhard und der Tunnel nach Livigno kommen mir da grad als einzige in den Sinn). Ansonsten kosten natürlich der Autoverlad auf einem Autozug zusätzlich, so man die in Anspruch nimmt.
    Kleine Alpstrassen usw. sind entweder frei befahrbar oder aber (sehr oft) mit einem Fahrverbot belegt. So man da unbedingt durchfahren will kann man oft bei der Gemeinde eine Fahr-Bewilligung für einen oder ein paar Tage (oder auch länger) für ein paar Franken bekommen...ist aber von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich wie das gehandhabt wird. Fahrverbote nicht beachten sollte man sich unterstehen, kann arg teuer werden...

    Frei stehen ist in den meisten Gemeinden per Gemeindeverordnung verboten. Gerade auf dem Land wissen das sogar die wenigsten Einheimischen...so lange man die Grundsätzlichen regeln einhält (keine Rudelbildung, Platz sauber verlassen, die Einheimischen nicht irgendwie behindern, sich nicht wie ein arrogantes A-loch verhalten, wo möglich freundlich fragen, Parkverbote beachten,...) wird es geduldet und ist kein Problem.

    Übrigens: Bei uns gelten die LKW-Fahrverbotstafeln nicht für Womos, egal wie gross und schwer die sind, sondern nur für den Güterverkehr. Das heisst aber nicht dass man jede mit einem LKW-Fahrverbot belegte Strasse auch mit dem Womo befahren sollte, es hat meistens durchaus einen Grund warum die Tafel da steht.

    Gruss
    Urs

  • Reiseplanung Europa - Die schönsten Straßen - Sammlung

    • Urs
    • 13. Februar 2020 um 20:00

    Hallo Anton,

    Die 650.- sind nur die PSVA! Dazu kommen Strassenverkehrssteuer und Versicherung.

    Strassenverkehrssteuer ist je nach Kanton unterschiedlich. Die Einen berechnen bei Fz. über 3.5t nur nach Gewicht, andere nach Hubraum, wieder andere beides. Ich hab bei meinem Hubraum Glück nur nach Gewicht besteuert zu werden. Dazu hab ich Wechselnummern, womit ich für das billigere der 2 Fahrzeuege (also in meinem Fall der Pkw) nur noch 20% zahle.
    Nur damit ihr eine Hausnummer habt, ich zahl nochmal ziemlich genau einen tausender Strassenverkehrssteuer für beide Fahrzeuge (plus natürlich die 650.-).
    Nur als Beispiel: Im Kanton Zürich würde ich nur für das Womo 2200.- zahlen...In meinem Kanton ist es daher noch erfrischend zahlbar aber auch kein billiger Spass...aber man lebt ja nur einmal ;)

    Versicherung kommt noch oben drauf und ist je nachdem was man meint versichern zu müssen, welche Nationalität man hat, wie alt man ist, männlich/weiblich, auf welcher Schadensstufe man ist usw... zwischen ein paar hundert Franken und ein paar Tausend alles möglich, da lohnt es sich auch zu vergleichen.

    Gruss
    Urs

  • Gewichtsverteilung und noch ein paar andere Fragen

    • Urs
    • 13. Februar 2020 um 19:24

    Das währe sicher eine Coole Sache. Bei uns in CH gibt es eine Vorschrift welche besagt dass für die Zulassung als Womo eine fest eingebaute Kochgelegenheit vorhanden sein muss, was damit streng genommen nicht mehr gegeben wäre. Aber die Herren der Zulassungsstelle und der Nachkontrollen haben noch nie was von der Ausrüstung im womo sehen wollen, ausser den Prüfdatum vom Feuerlöscher.
    Und es gibt glaub irgendwelche Vorschriften dass die Schläuche nur eine bestimmte Länge haben dürfen...aber da können unsere Gasprofis sicher mehr dazu sagen.

    Gruss
    Urs

  • Reiseplanung Europa - Die schönsten Straßen - Sammlung

    • Urs
    • 13. Februar 2020 um 19:10

    Die PSVA kann man an der Grenze kaufen, einfacher und schneller dürfte es mit der App gehen...einfach nach der offiziellen App der Zollverwaltung suchen, heisst PSVA VIA (PSVA heisst übrigens Pauschale Schwerverkehrsabgabe).

    Einen Tag kaufen geht nicht, man muss für mindestens Chf 25.- kaufen, ergibt 7 Tage am Stück oder aber man nimmt die bereits erwähnten 10 Einzeltage für Chf 32.50 welche dann über's Jahr verteilt werden können oder einen Monat am Stück für Chf 58.50, ein Jahr für Chf 650.-.
    Es sind übrigens nicht 3.25 Euro sondern Schweizer Franken...in Euro könnt ihr nochmal knapp 10% weniger rechnen Verglichen mit anderen Ländern finde ich die Preise nicht übertrieben.

    Nebst anderen für uns wenig relevanten Fahrzeugen sind Veteranen und Elektrofahrzeuge über 3.5t davon ausgenommen, kann man hier nachlesen.

    Btw, ich zahle auch die 650.- egal ob ich fahre oder nicht. Den Betrag für Nachweislich im Ausland verbrachte Tage kann ich zurückverlangen aber nur wenn die Summe pro Kalenderjahr mehr als Chf 50.- beträgt.

    Gruss
    Urs

  • Stabilität Alkovenboden

    • Urs
    • 13. Februar 2020 um 12:13

    Das selbe bei mir, 140x200cm Alkoven, 1.5mm Gfk, Frolis direkt drauf, keine Probleme.

    Gruss
    Urs

  • Ausbautagebuch - Projektierung Kühlkoffer Ausbau

    • Urs
    • 13. Februar 2020 um 00:12
    Zitat von Skoldi


    Jeder einzelne Tank / Kanister erhält eine Entlüftung bzw. Luftöffnung. Aktuell schweben mir beim Frisch- und Grauwassertank Belüftungsventile vor. Mit Belüftungsventilen musste ich mich zwar noch nie beschäftigen, da diese in meinem Kanton verboten sind zum installieren, aber sie könnten sich perfekt eignen, da Sie bei Unterdruck Luft in den Tank hereinlassen und im geschlossenen Zustand absolut Dicht sein sollten.


    Schön dass es weitergeht. Sieht soweit gut aus, nur die Belüftungsventile würde ich nochmal überdenken. Frischwassertank: Beim Füllen müsstest du die Revisionsöffnung offen haben, soweit keine Grosse Sache, aber was ist wenn du Kaltes Wasser einfüllst und dass sich dann erwärmt. Dann bekommst Du einen Druck im Tank und auf das Wassersystem, würde ich nicht wollen.
    Beim Abwassertank müsstest Du das Ventil umgekehrt einbauen damit die Luft darüber ab kann wenn Wasser nachläuft und da würde beim überlaufen oder schon bei relativ vollem Tank das Wasser in den Wohnraum laufen können. Je nachdem wieviel Druck der Braucht um zu öffnen würde das Ventil gar nicht aufmachen und das Wasser von deinem Waschbecken würde wohl nur widderwillig in den Tank laufen.

    Ich hab das Problem so gelöst dass ich am obersten Punkt jedes Tanks ein Schlauch nach oben und dann mit einem Bogen wieder nach unten und unter's Fahrzeug geführt habe (könnte man natürlich auch aufs Dach ziehen, wollte aber keine Löcher im Dach). Am Ende noch einen Filter in dieser Art [Anzeige] mittels Schlauchtülle an den Schlauch gemacht damit kein Geviech sich in die Entlüftung oder Tank einnisten kann. Funktioniert einwandfrei und wenn mal da was überläuft plätchert es einfach unter dem Auto raus.

    Gruss
    Urs

  • Gewichtsverteilung und noch ein paar andere Fragen

    • Urs
    • 12. Februar 2020 um 23:31
    Zitat von Myk


    Im Normalbetrieb klappt das mit der Kombi Tankgasflasche/LPG/Gaskocher super. Aber das Teil kannst Du nicht mit nach draussen nehmen, Du kochst also immer im Womo. Ich helfe mir mit so einem zusätzlichen einfachen Kartuschenkocher, aber habe halt damit schon wieder ein zweites System dabei.


    Das Problem kann man auch ganz gut mit einer an geeigneter Stelle platzierten Gassteckdose lösen. Vorteil: Mann muss nicht noch ein weiteres Medium mitschleppen. Nachteil: Platz und Gewicht welches von einem zusätzlichen Gaskocher weggenommen wird.
    Die Steckdose hab ich bei mir so installiert, nur benutzt hab ich sie noch nicht... :oops:

    Gruss
    Urs

  • Gewichtsverteilung und noch ein paar andere Fragen

    • Urs
    • 11. Februar 2020 um 17:53

    Genau zur Vermeidung einer Tropfsteinhöhle gibt es bei mir keine Dachfenster. Auf Lüfter und dergleichen hab ich auch verzichtet. Die Belüftung findet bei mir nur über die Fenster und Türe statt. Aber ich bin auch eher nicht in den Subtropen unterwegs...da wäre das vielleicht nicht genug.
    Glasfenster wären schon was, wäre da nur nicht das Gewicht und der Preis, aber irgendwas ist halt immer. Ich denke aber dass auch isolierte Glasfenster bezüglich Isolation immer noch der schwächste Glied in der Kette wären, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Irgendwie finde ich das auch nicht so schlecht, denn so kondensiert die Feuchtigkeit an einem Punkt wo man es im Griff hat und nicht irgendwo versteckt in einem unerreichbarem Winkel.

    Gruss
    Urs

  • Gewichtsverteilung und noch ein paar andere Fragen

    • Urs
    • 11. Februar 2020 um 15:47
    Zitat von mrmomba


    Wenn man Diesel zum heizen nimmt, wäre der größtere Verbraucher ja auch schon eliminiert.


    Wäre eine Alternative. Für Skandinavien im Winter sollte der Tank allerdings Frostsicher eingebaut sein...flockender Diesel dürfte sie sonst übel nehmen. Und auch die Höhenthematik sollte man bedenken.
    Ist für mich persönlich keine Alternative da mein Fahrzeug nicht durch einen Ölbrenner angetrieben wird und ich somit eine 3. Brennstoffart mitschleppen müsste.

    Zitat von mrmomba


    Mal so eine Frage: Hast du nur eine einzige gasbetriebene Standheizung in der Kabine oder hast du da auch eine Backuplösung.
    Skandinavien (lassen wir DK mal außen vorher) klingt in meinen Ohren ohne Erfahrung nach Backupsystem in der Heizung :)


    Ohne DK irgendwie ausschliessen zu wollen (ist btw. ein wunderschönes Land), wenn ich von Skandinavien im Winter schreibe, so meine ich auch eher die Regionen richtung Polarkreis, Lappland, bis hin zum Nordkapp...
    Nein, ich habe keine "richtige" Backuplösung. Der Winter in Skandinavien wird meines Erachtens etwas überschätzt (soll jetzt kein Aufruf sein ohne Vorbereitung im Winter da hoch zu fahren...bedenkt auch, ich bin in den Schweizer Bergen aufgewachsen...am Morgen 30-40cm Neuschnee bringt hier niemanden aus der Ruhe, Skifahren bei -15 Grad war auch kein Problem, bei -20 wurde der Apres-Ski etwas vorgezogen ;) das nur damit ihr meine aussagen etwas besser einordnen könnt).
    Gerade an der Norwegischen Küste waren die Temperaturen mehrheitlich eher gegen 0 als gegen -10 Grad. Natürlich kann es in höheren Lagen oder im Innland auch mal kälter werden (als Beispiele Plateau am Nordpolarkreis -18 Grad, Kiruna -23 Grad).
    Auch wird überschätzt wohin man fahren kann. Die kleinen Strässchen raus in den Wald oder solche welche nicht von den Einheimischen gebraucht werden sind Schneebedeckt und werden nicht geräumt, wofür auch. Ohne 45" Balonreifen oder Kettenantrieb kommt man von den von den Locals befahrenen Strassen etwa soweit weg:
    https://www.womobox.de/phpBB2/downloa…16070&mode=view
    https://www.womobox.de/phpBB2/downloa…16069&mode=view
    Sollte die Heizung bei mir ausfallen würde ich eine Nacht auch nur mit Decken im Bett überstehen. Sollte man nicht selber fahren können, vom nächsten Local in den nächsten Ort bringen lassen, reparieren und während der Zeit halt zur Not im Hotel. Beim ersten Mal hatte ich noch einen kleinen Elektroofen mit... bringt blos nichts denn Campingplätze welche (für die 7 Camper welche da im Winter rumgurken) offen haben gibt es nicht, somit kommt man auch nicht so einfach an Strom. Beim 2. Mal hab ich die Elektroheizung daher nicht mitgenommen. Zur Not, wenn alle Stricke reissen würde ich ins Fahrerhaus setzen und den Motor laufen lassen...
    Kritische Strassen sind eh mit Barriere gesperrt und so das Wetter es zulässt im Konvoi befahren, Voraus ein Schneepflug, am Schluss ein Begleitfahrzeug welches liegengebliebene aufsammelt (so auch zum Nordkapp).

    Aber eigentlich hat man da andere Probleme:
    -Kann ich mein Auto am Morgen noch anlassen (für mein Benziner kein wirkliches Problem, Diesel sollte man sich verkneifen soviel wie möglich von Good old Germany mitzunehmen sondern dort oben tanken. Das selbe bei Scheiben-Waschwasser (Schweden gibt es solches bis -40 Grad) und Kühlwasser sollte auch eher Frostsicher bis -40 als bis -20 sein. )
    -Brauche ich Spikes (Norwegen Nördlich von etwa Trondheim deffinitiv ja, Schweden und Finnland nicht unbedingt)
    -Wo bekomme ich Frischwasser (wo der Zapfhahn nicht eingefroren ist)
    -Wo wasche ich meine Klamotten (auf einem Campingplatz hätte man extra für mich mit dem Pneulader einen Platz freigeschaufelt, man bedauerte aber dass die Waschmaschine eingefroren sei)
    -Wo entsorge ich Grauwasser und WC (nur für die TTT-Fahrer welche an jedem öffentlichen WC entsorgen können: Sehr oft sieht es so aus: https://www.womobox.de/phpBB2/downloa…16068&mode=view
    ...also Schneeschuhe und Schaufel einpacken...sehr oft sind die Türen im Winter auch barrikadiert. Positiv ist da Schwedisch lappland aufgefallen. Da gab es öfter mal beheizte Toilettenhäuser mit angeschlossener Entsorgungsmöglichkeit von Chemie- und natürlich auch TT-Toiletten.
    -Wie überstehe ich die Mehrstündige Fotosession mit Polarlicht ohne dass ich mir dabei die Finger und Füsse abfriere ;)
    -...

    Zitat von DWe


    Aktuell habe ich ja mit einer Innenbreite von 2,2m geplant, das sind außen dann ca. 2,35m.


    Welche Wanddicke peilst Du an. Ich bin mit 43mm unterwegs und bisher bis -23 Grad Problemlos. Hätte nie gedacht dass die so gut isolieren. Das Problem sind eh nicht die Wände sondern die Fenster:
    https://www.womobox.de/phpBB2/downloa…16066&mode=view
    https://www.womobox.de/phpBB2/downloa…16067&mode=view
    Und in der Nacht waren es "nur" um die -8 grad.

    Sorry wenn wir jetzt etwas abgedriftet sind.

    Gruss
    Urs

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