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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Planung eines Selbstbauprojektes Vintage Cabover Pickup

    • Urs
    • 3. April 2020 um 22:19
    Zitat von cash667


    Und es gibt kaum Amis aus der Zeit an denen nicht schon an der Elektrik rumgepfuscht wurde.


    Wobei das sich nicht auf die älteren Jahrgänge beschränkt. Meiner war gerade mal ein Jahr alt und da wurde eine Christbaumbeleuchtung vorne und hinten auch nachträglich eingebaut. Da hier eh nicht erlaubt wurde alles (zum Glück) rausgerissen...bis auf eine Litze von vorne nach hinten. Schön, dachte ich, kann ich nutzen um die Bremslichter und Blinker zu trennen. 2 Jahre später machte mich ein freundlicher Italiener an einem Rotlicht in Mailand darauf aufmerksam dass nur noch das dritte Bremslicht leuchte...mein Vorbesitzer hatte die Litze verbinden müssen, hatte wohl nicht 7m an einem Stück...zusammendrehen und mit Isolierband gut verstecken musste dafür ausreichen... :roll:

    Zitat von cash667


    Ebenso auch beim Campen mal die Hütte aufm Platz stehen lassen.


    Ich glaube inzwischen dass dieser Nutzen überschätzt wird. In der Vergangenheit hätte ich das auch als grossen Vorteil gesehen. Bei Gesprächen mit Reisenden welche mit solchen Kabinen unterwegs waren führte ich auch immer wieder an dass das halt ein Nachteil bei mir sei dass ich den Koffer nicht mal eben irgendwo abstellen und nur mit dem Fahrzeug weiter könne. Die allermeisten sagten dass sie die Möglichkeit zwar hätten, aber wenn sie ehrlich seien in den Ferien nie nutzen würden. Die Gründe waren von zu Aufwendig über wir wollen nicht in einer schaukelnden Kabine schlafen bis hin zu vielleicht finden wir einen schöneren Schlafplatz und wollen nicht zurück oder gar bis hin zur Angst dass die Kabine geklaut würde sehr unterschiedlich.
    Will man das Fahrzeug auch daheim als Lastesel nutzen ist das natürlich eine andere Geschichte.

    Hast Du mal ein paar weitere Daten zum Fahrzeug? Leistung, Drehmoment, Leergewicht, mögliche Achslasten, zGG, usw.

    Gruss
    Urs

  • Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

    • Urs
    • 3. April 2020 um 21:27

    Wobei ein (grosser?) Teil vom Leichtbau auf die Alu-Pritsche gegenüber Stahlblech-Pritsche bei der Konkurrenz entfällt...entfernt man diese relativiert sich das etwas.

  • Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

    • Urs
    • 3. April 2020 um 21:06

    Hallo Jens,

    Willkommen hier im Forum.

    Zitat von Mythos


    Als Trägerfahrzeug wären z.B. meine ersten Ideen ein älterer Toyota Hilux (Baujahr bis 2015, eher älter) 1 oder 1,5 Cab, ein gezwungenermaßen neuer Toyota GRJ79 Single Cab oder ein US Pickup der 2500er Klasse Single Cab (RAM, Ford). Aber das wäre eine spätere Überlegung.


    Als begeisterter US-Fahrzeug-Fahrer würde ich Dir gerne einen US-Pickup schmackhaft machen. Aber da musst du mindestens eine deiner Kriterien über Bord werfen. Entweder die 2500er oder das 3.5t-Limit.
    Die 3500er und 2500er unterscheiden sich eigentlich nur durch ein paar Lagen mehr bei den Blattfedern je nach Zuladung eine etwas grössere HA und allenfalls single oder dually-Bereift, der Rest ist komplett identisch. Daher ist der Unterschied zwischen 2500er und 3500er in Punkto Gewicht auch sehr überschaubar, um nicht zu sagen verschwindend klein. Die 1500er sind komplett andere Fahrzeuge, die haben auch ein wesentlich kleineres Eigengewicht, aber dadurch halt auch weniger Zuladung.Ich hab einen Chevy Silverado 3500 HD von 2011, Singlecab, Benziner, SRW, 4x4, Longbox. Der wog mit Pritsche um die gut 2.9t, als Diesel wäre er 300kg schwerer gewesen. Die Pritsche hab ich entfernt, waren so um die 250kg, vielleicht 300kg, weiss ich nicht mehr genau, müsste ich nachschauen. Somit hatte ich ca 2t Zuladung zur verfügung bis die 4854kg zGG welche meinem Fahrzeug ab Werk mitgegeben wurden ausgereizt sind. Die Limite von 3.5t ehrlich mit einem solchen Fahrzeug einzuhalten scheint mir nicht realistisch, schon gar nicht mit Hubdach.
    Blieben noch die 1500er. Ja, die sind was Rahmen und Achsen usw. schwächer als die grossen Brüder. Aber auch die dürften in Sachen Stabilität den üblichen Asia/Europa-Pickups in nichts nachstehen, wenn nicht übertreffen. Ich denke da wären die 3.5t mit etwas Anstrengung machbar...
    Such mal nach dem Projekt vom Stefan (User Canoe). Er hat einen F150 mit 3.5t und Hubdach. Zwar mit Zeltstoff, aber bevor du das aus dem Grund schon verwirfst schau es mal an, ist nicht das übliche sondern Zeltstoff welches ansonsten für Arktikexpeditionen genutzt wird. Für eine nächste Kabine (so ich sie denn jemals brauche) wäre das wohl mein Ansatz, aber wahrscheinlich immer noch auf den 2500er oder 3500er weil ich dessen stabilere Konstruktionsweise sehr schätze...
    Egal ob 1500 oder 2500er, gerade beim Singlecab solltest Du den unbedingt probe sitzen. Ich sitze eher sehr aufrecht, da passt es sehr gut, für Leute welche beim Fahren etwas mehr liegen wollen könnte es knapp werden. Und glaube nicht alle Zahlen welche du zu den Gewichten im Web siehst...sehr oft werden da irgendwelche Zahlen durcheinandergebracht und welche von den 1500 mit dem 3500er oder vom Benziner/Diesel willkürlich vermischt ohne dass es auf den ersten Blick ersichtlich ist.
    Wenn du auf die US-Schiene weiterfahren willst melde dich, wenn ich kann, gebe ich gerne noch den einen oder anderen Tip.

    Zitat von Mythos


    :arrow: Für den Zwischenrahmen, ist es Sinnvoller, einfach Stahlrohre zu schweißen und dann verzinken oder macht es vielleicht mehr Sinn, Edelstahlrohr zu nehmen?


    Kann man wohl beides machen. Ich hab (wie die meisten) Stahl Verzinkt, aus Gewichtsgründen würde ich heute wohl eher Edelstahl oder gar Alu in betracht ziehen.

    Gruss
    Urs

  • Corona und das Reiseverhalten

    • Urs
    • 26. März 2020 um 16:30

    Hallo,

    So sche***e das für den den es trift auch ist, unter dem Strich ist es eine Schmiererei eines (oder auch mehrerer) Chaoten welche jede Möglichkeit nutzen um ein kleines bisschen Aufmerksamkeit auf sein/ihr jämmerliches Dasein zu lenken und gehört bestraft...nicht mehr und nicht weniger.
    Da von Übergriffen oder gar Ausschreitungen zu reden halte ich gelinde gesagt für weit übertrieben...
    Ob der Typ je zur Rechenschaft gezogen wird zweifle ich, aber diesbezüglich ist Sieschonwieder ja auch Realist genug.

    Gruss
    Urs

  • Ideensammeln für ein MAN Kat1 6x6 Projekt

    • Urs
    • 25. März 2020 um 01:19
    Zitat von canislupus6633


    Auf der Beifahrerseite die Tür, gefolgt von dem integrierten Ofen und die Küche, dann der Kühl- und Gefrierschrank.


    Hast du auch schon Kühlboxen in betracht gezogen? Sind, wenn richtig aufgestellt, in der Regel sparsamer.

    Zitat von canislupus6633


    Zum Heizen eine LPG-Wasserheizung und den Holz-Ofen. Kochen und Backen mit Gas, evtl. mit nem Gasherd aus dem Schiffsbau.


    Ich bin auch mit Gas unterwegs. Will dich auch nicht davon abbringen, aber auch Gas hat gewisse Vorteile aber auch Nachteile gegenüber anderen Möglichkeiten.
    Vorteil ist ganz sicher dass es auch in Höhenlagen Problemloser funktioniert als z.B. Diesel. Nachteil könnte die Versorgung sein, weiss es nicht. Hast du schon abgecheckt ob es an deine Wunschdestinationen problemlos verfügbar ist? Du hast ja geschrieben dass du nach Afrika, Asien und allenfalls Richtung Russland und über die zugefrorene Beringsee willst. In Europa (ausgenommen Finnland und Schweden, ausser der Süden) ist es kein Problem. Keine Ahnung ob LPG im Rest der Welt so einfach zu bekommen ist. Kann man ein Stückweit mit einem entsprechend grossen Tank abfangen, nützt aber auch nur dann was wenn alle paar Wochen/Monate die entsprechende Menge nachgetankt werden kann.
    Ein weiteres Problem von LPG ist dass du in den seltensten Fällen weisst was du bekommst, also in welchem Mischungsverhältniss von Butan zu Propan. Das wird spätestens in kalten Regionen zum Thema. Hast du ein Gemisch mit viel Butan dann muss der Gastank auch in der Wärme sein, denn Butan bleibt unter 0 Grad flüssig und Du kannst das entsprechende Volumen nicht nutzen. Erfahrungsgemäss werden aber Gastanks irgendwo aussen montiert, dann müsstest du entweder nur 100% Propan tanken (das verdampft bis irgendwo bis -40Grad), was du nur schwer unter Kontrolle hast oder du machst eine zusätzliche Heizung am Tank, was dann wieder Energie verschlingt welche du eigentlich nicht zur Verfügung hast...dazu später noch was.

    Zitat von canislupus6633


    Stromversorgung primär via Solar, ausreichend für auch mal 2-3 Tage ohne großen Ertrag. Falls Solar mal nicht ausreicht, ein kleinen Diesel- oder LPG-Generator.


    Stromversorgung über Solar ist so eine Sache. In Afrika oder sonstigen Orten wo es heiss ist wird man den Schatten suchen woraus wesentilch weniger Ertrag resultiert. Skandinavien oder Russland im Winter, da kannst du es vergessen. 2-3 Tage nur über Batterien ist kein Problem sofern man es mit den elektrischen Verbrauchern übertreibt oder halt eben entsprechend grosse Bateriebänke plant.

    Zitat von canislupus6633


    Es soll möglich sein mal min. 4-8 Wochen sich irgendwo hinzustellen und dort einfach zu bleiben ohne Vorräte nachfassen zu müssen.


    Das hingegen halte ich für sehr ambitioniert, um es mal vorsichtig auszudrücken...
    Wo, wie lange und mit welchem Fahrzeug bist du bisher unterwegs gewesen?

    Zitat von canislupus6633


    Der Gedanke ein Anhänger mitzunehmen, der noch mal ein Treibstoff-, Wasser und Nahrungsvorrat beherbergt, steht auch im Raum.


    Kann man machen, ob das so cool ist mit so einem Gespann bis ans Ende der Welt zu fahren...ich weiss nicht...ich melde hier meine Zweifel an und behaupte mal dass das mehr Probleme mit sich bringt als es löst und dass es dich mehr einschränkt als Freiheiten bietet, aber schlussendlich musst du das für dich entscheiden...

    Zitat von canislupus6633


    Urs, das müsstest du mit deinem Kat ja eigentlich auch kennen.


    Sorry, kenne ich leider nicht. Ich bin mit einem 2-3 Grössen kleinerem Fahrzeug unterwegs ;) Ich hab einen Chevy, knapp 5t Kampfgewicht.

    Zitat von canislupus6633


    Der luftgekühlte 12l-V8 von Deutz ist für nahezu alle Klimaverhältnisse geeignet. Für die Motorvorwärmung hab ich mir eine elektrische Heizschlange in der Ölwanne vorgestellt.


    Kann man machen, ohne den Kat zu kennen denke ich aber dass das nicht wahnsinnig viel bringen wird und deine Batterien sind in nullkommanichts entladen (oder du musst eine Riesenkapazität planen).
    Wenn es was bringen soll müsste das Öl auch im Motor zirkulieren, also müsstest du die Pumpe zum laufen bringen oder eine zusätzliche elektrische Pumpe einbauen, ob das beim Kat problemlos machbar ist, keine Ahnung, und auch dann halte ich Strom für das falsche Medium dafür. Und wie oben geschrieben kannst du da wo du die Heizung brauchst Solar komplett knicken.
    Die Systeme die ich kenne sind btw. alle im Kühlwassersystem eingabaut, wird bei Luftkühlung natürlich etwas schwierig ;) .
    Mein Motor hat eine Motorblockheizung ab Werk. Diese ist so im Kühlwasserkreislauf integriert dass der Kreislauf angeblich durch Konvektion (warmes Wasser steigt) in gang gebracht wird. Hat eine Leistung von 600W und ist daher nur Sinnvoll wenn 230V (oder bei mir 115V) Netzspannung zur Verfügung stehen. Ich hab sie noch nie benutzt, 1. weil sie erst ab -17 Grad einschaltet und da wo ich weniger hatte, hatte ich keinen Strom zur verfügung und 2. ist meiner ein Benziner, der springt auch bei -23 Grad noch problemlos an, auch ohne Heizung.
    Nun stellt sich die Frage ab welcher Temperatur ein Kat überhaupt eine Standheizung braucht. Ich schätze dass der Nordkap im Winter auch ohne machbar wäre (kann es aber nicht garantieren da ich mit ganz anderen Voraussetzungen da oben unterwegs war). Anständigen Winterdiesel (nicht das was bei uns in Mitteleuropa als Winterdiesel angepriesen wird), Kühlwasser (so man den welches hat) und Scheibenwaschwasser bis -40Grad rein (letzteres kann man an der Tankstelle an spezielle kleine Tanksäulen in Schweden tanken), allenfalls etwas dünnflüssigere Öle rein, wenn nötig die Bremsen entsprechend behandeln/ausrüsten/wasauchimmer und gut ist. So weit weg von der Zivilisation kommt man im Winter da auch mit einem Kat nicht dass es keine Hilfe im Fall der Fälle geben wird. Und so kalt wird es auch nicht wenn man die kältesten Punkte nicht grad sucht.
    Anders sieht es wohl mit Sibirien und Beringsee aus. In meinen Augen ist das eine ganz andere Hausnummer. Das ginge wohl Richtung richtiger Expedition. Da hab ich keine Erfahrungen, aber da würdest Du garantiert extremst mehr Aufwand betreiben müssen. Ich denke da an einfrierende Filter und Dieselleitungen, Einfrierende Lager, Öle, Fette usw. an Spröde werdende Kunststoffe usw... Bei minus 40 oder Mehr Grad kann ein kleines Problem ganz schnell zu einem grossen werden...

    Noch was zum Gewicht: Auch wenn du viel Zuladung hast, fange schon bei der Planung an zu sparen, denn gerade bei einem Geländegängigem Fahrzeug ist jedes kg gift. Nimm jedes Teil 2x in die Hand und überlege: Brauche ich das (nicht möchte ich das gerne mitnehmen!). Alles was du ehrlich mit einem Vielleicht oder eher selten beantworten musst bleibt draussen, denn das ist nur Ballast, und davon wird im laufe der Zeit noch genug dazu kommen.

    Gruss
    Urs

  • Holzkofferneubau der 2.

    • Urs
    • 19. März 2020 um 14:37

    Hallo,
    Da stellt sich wirklich die Frage was Arktis- und Wüstentauglich konkret heissen soll, sprich welche Destinationen, zu welcher Jahreszeit, wie lange, usw.
    Mein Fahrzeug funktioniert von -23 bis irgendwo um die 35 Grad einwandfrei auch ohne es besonders für das eine oder andere Extrem gebaut zu haben. Habe lediglich ein paar grundsätzliche Strategien verfolgt wie z.B. keine aussenliegende Wassertanks, Batterie auch im Aufbau, keine Dachluken (mögliche Tropfsteinhöhle durch Kondenswasser) usw. Die Wände sind blos 40mm Sandwich aber das reicht, denn gerade im Winter in Skandinavien hat sich eindrücklich gezeigt dass die Fenster und nicht die Wände die grössten Wärmeverluste aufweisen.
    -20 Grad assoziiere ich persönlich auch nicht gerade mit Arktis, ab -35 vielleicht, aber da werden die Anforderungen (auch an das Fahrzeug) dann schon wesentlich höher, darum würde eine Aussage zu den Reisedestinationen und Gewohnheiten welche etwas weniger Interpretationsspielraum zulassen sicher etwas konkretere Tips und Infos ergeben.

    Vielleicht wäre auch ein eigener Thread sinnvoll?

    Gruss
    Urs

  • Sicherheitszertifikat

    • Urs
    • 18. März 2020 um 19:30

    Vielen Dank Odi, auch für die restliche Arbeit welche Du für's Forum leistest.

    Gruss
    Urs

  • Sicherheitszertifikat

    • Urs
    • 18. März 2020 um 01:38

    Hallo Leute,

    Seit Heute bekomme ich folgenden Fehler wenn ich aufs Forum zugreifen will:

    Das Sicherheitszertifikat der Website ist noch nicht gültig oder abgelaufen.
    Fehlercode: DLG_FLAGS_SEC_CERT_DATE_INVALID

    Da ich es auf verschiedene Geräte (Win10, Android10, Android9.1) und diverse Browser (Opera, Firefox, IE) nachstellen kann gehe ich davon aus dass das Problem nicht bei mir sondern auf dem Server liegt?

    Vielen Dank und Gruss
    Urs

  • Playstation für Konsolenspiele

    • Urs
    • 15. März 2020 um 11:26

    Sieht mir nach der Vorbereitung aus um Backlinks einbauen zu können...wie im anderen Beitrag vom HeinzVollmar wohl auch.

  • Expeditionsmobil - 1-Mann-Kabinen-Selbstbau

    • Urs
    • 13. März 2020 um 19:54

    Hallo Urologe,

    Auch ich würde mich sehr über (weitere) Langzeit-Erfahrungswerte freuen.

    Bin zwar nicht Wolfgang, Trotzdem meine 5 Cent zum Dach: Meinst Du nicht dass die Noppenplatte innert kürzester Zeit allerlei Dreck, Laub usw. einfängt welches Du nicht mehr raus bekommst und Du Dir so erst recht ein Feuchtbiotop auf dem Dach heranzüchtest? Weniger Noppen/Auflagefläche würde dem wohl etwas entgegenwirken, aber irgendwann dürfte das mit der Begehbarkeit der Solarpanele dann nicht mehr drin sein.

    Gruss
    Urs

  • Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

    • Urs
    • 11. März 2020 um 21:45

    Bin ja gerade in Frankreich unterwegs und ich handhabe das so dass wenn mich ein Ort mit unmengen an 3.5t, Womo-Fahrverbotstafeln oder Parkverbotstafeln begrüsst dann ist mein Womo und somit auch ich da wohl nicht willkommen. Also fahre ich weiter, kaufe dort ein, gehe dort Essen und lasse allgemein mein Geld dort wo ich und mein Womo willkommen sind. Bisher hat das sehr gut funktioniert und es hat noch ein Paar Orte welche ich noch nicht gesehen hab ;)

    Zur Situation in der Schweiz:
    Beim Wiegen bei Kontrollen wird eine Messunsicherheit von glaub 3% abgezogen danach kostet es wie folgt (Preise in CHF, könnt ihr ca 10% abziehen um den Euro-Preis zu bekommen) :

    Zulässiges Gesammtgewicht überschritten
    -Bis 100kg 100.-, egal ob über oder unter 3500kg zGG
    -Über 100kg aber nicht mehr als 5% vom zGG, (bei über 3500kg, nicht mehr als 1000kg darüber) bis 3500kg 200.-, über 3500 kg 250.-

    Achslasten überschritten:
    Mehr als 2% aber nicht mehr als 5%, 40.-
    Mehr als 5%, 100.-

    Werden sowohl die Achslasten als auch das zGG überschritten zahlt man für beides!
    Überschreitet man die Werte aus dem Bussenkatalog bekommt man eine Anzeige. Dann ist man mit Schreibgebühren usw, ich schätze mal, *ab* 500.- (vermutlich eher ab 750.-) plus je nach dem einer Administrativmassnahme (Bilett abgeben, Fahrverbot... z. B.) dabei.

    Ja die Bussen sind hoch, aber meines Erachtens wird niemand gezwungen überladen rumzufahren. Die Spielregeln sind in dem Bereich recht klar. Wer sich nicht daran hällt muss halt die Konsequenzen tragen. Verärgert darf man anschliessend sein, aber nur auf sich selber denn jeder ist für sein Handeln selber verantwortlich. Da nützt es dann auch nichts mit "ja aber der Vermieter... oder der Verkäufer... oder xy hätte doch..." zu kommen...

    3.5t Beschränkungen gibt es bei uns verhältnissmässig wenige. Und die welche es gibt sollte man auch beachten... Die haben meistens schon einen tieferen Sinn, zumindest die die ich kenne. Im Normalfall gelten Gewichtsbeschränkungen bei uns für alle Fahrzeuge. Wenn nicht ist das normalerweise recht klar signalisiert. Verwirrung könnte Schild mit einem Bus oder ein Lkw darunter stiften, dann gilt es eben nur für Busse und Güterverkehr, nicht aber für Womos, gibt es aber recht selten.

    Fahrverbotstafeln für Lkw (=Güterverkehr) und Busse gelten allgemein nicht für Womos. Aber auch hier Hirn einschalten, es kann sein dass damit nur der Schwerverkehr aus einer Siedlung gehalten werden soll, es kann aber durchaus auch einen tieferen Sinn haben und die Strecke ist nicht für grössere Fahrzeuge geeignet.

    Und zum Schluss: Bei uns steht auch nicht hinter jedem Baum jemand von der Trachtengruppe in Blau, aber Kontrollen finden durchaus statt. Das kann auch gerne mal zu Ferienbeginn eine Grosskontrolle mit Schwerpunkt, aber nicht begrenzt auf Womos sein...Aber auch bei uns wird nicht alles so heiss gegessen wie es gekocht wird und wo kein Kläger auch kein Richter.

    In dem Sinn, geniesst die Ferien und lasst euch nicht erwischen.

    Gruss
    Urs

  • Gasherd / -backofen

    • Urs
    • 10. März 2020 um 21:57

    Hallo,
    Mein Fahrzeug ist ungefähr 3.05 hoch, 2.10 breit und 5.57 lang.
    Breite ist absolut kein Problem, vorgestern musste ich den einen Rückspieghel einklappen um durch ein enges Französisches Dörfchen zu kommen, aber unter dem Strich kein Problem. (Es gab auch schon Situationen wo ich 300m zurücksetzen musste weil es einfach zu eng wurde, aber man muss ja auch nicht jedes Gässchen nehmen den man sieht, selber schuld ;) )
    Länge hat sich als Kompromiss zwischen Wohnraum und fahren/parken sehr bewährt. Natürlich ist ein Smart-Parkplatz tabu, aber ein Parkplatz mit einem kleinen Grünstreifen dahinter und es passt.
    Höhe würde ich heute wesentlich tiefer bauen. Da musste ich auch schon mehrmals zurücksetzen (einmal sicher 6-700m) weil der Tunnel oder die Brücke oder das Gestrüpp einfach zu tief war und es keine unmittelbare Möglichkeit zum wenden gab. Oder bei anderen Tunneln ging es gerade eben so aud den letzten cm. Bäume, Gestrüpp und Unterführungen unter Brücken sind diesbezüglich immer wieder ein Thema. In den letzten Tagen war ich z. B. auch auf Parkplätzen von Shopping centren welche auf 3.1 oder sogar 3.00m begrenzt waren, aber extra wegen der Einkaufszentren würde ich nicht tiefer bauen, da gibt es meistens genug Alternativen.

    Abnehmbare Brennerdeckel: Bei mir ist es ein wenig anders. Der Rost (oder besser die 3 Roste) können nicht entfernt werden (ausser man schraubt den ganzen Kocher auseinander). Die Deckel können mit einer kleinen Drehung (schätze mal 5 Grad) gelöst und weggenommen werden. Hatte zuerst Bedenken dass die sich während der Fahrt lösen und im Womo rumfliegen könnten. Die Bedenken waren aber völlig unbegründet, halten auch wenn es mal etwas rauher wird problemlos.
    Wegen der nicht wegnehmbaren Roste ist das Putzen etwas mühsam und das wäre heute für mich ein KO-Kriterium.

    Schutzbriefe werden bei uns in CH oft gratis mit der Fahrzeugversicherung mitgegeben, aber nur für Fz. bis 3.5t. Bei allen eingeholten Offerten war das Womo davon ausgenommen. Zusätzlich versichern geht zwar, wird ab 3.5t aber recht teuer. Höhe war da nie ein Thema, nur das Gewicht. Hab darauf verzichtet, mit dem gesparten Geld kann ich im Fall des Falles locker einen Abschlepper bezahlen...in der hoffnung das nie zu benötigen...
    Urs

  • Gasherd / -backofen

    • Urs
    • 10. März 2020 um 19:55

    Ok, danke. Unter dem Aspekt macht 3.2m wohl Sinn.

    Gruss
    Urs

  • Gasherd / -backofen

    • Urs
    • 10. März 2020 um 19:16

    Zum kl. Backofen: ich will es Dir grundsätzlich nicht ausreden, aber vielleicht würde ein Omnia auch schon reichen? Es ersetzt einen Backofen nicht ganz aber man kann darin schon ganz gute Sachen machen. Ich möchte es nicht mehr missen (hab aber auch keinen Backofen).

    Nach welchen Kriterien hast Du die magischen 3.20m festgelegt? Je nach Dstination und Reiseverhalten könnten auch 3m (Frankreichresende) oder darunter magisch sein.

    Zitat von Krabbe


    Das ist zum einen eine formale Sache, zum anderen sind die Brennerdeckel i. A. abnehmbar, was im Fahrzeug nicht zulässig ist.


    Hmm, an meinem kann ich die Deckel wegnehmen, hat ne E-Kennzeichnung und wurde in DE auch schon bei der Gasprüfung abgenommen...ist von CAN.

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 8. März 2020 um 21:14

    Ja, die Windlast hat einen extremen einfluss. Je schneller desto mehr. Wäre der Gode mit den Lkw mit 86km/h mitgeschwommen wäre er wahrscheinlich eher bei um die 10l-11l gelandet.
    Was man auch nicht vergessen sollte: Das Fahrzeug ist neu. Da kann es durchaus sein dass der Verbrauch nochmals runter geht wenn er mal eingefahren ist (war zumindest früher nicht unüblich).

    Den Verbrauchs-Anzeigen in den Autos stehe ich im allgemeinen eher skeptisch gegenüber. Ist ein Schätzeisen, nicht mehr. Man weiss ja in den seltensten Fällen wie der Algorithmus dahinter genau funktioniert und wie sehr der Hersteller die Zahlen da noch verschönert.

    Gruss
    Urs

  • China Leerkabine

    • Urs
    • 8. März 2020 um 00:19

    Was ist denn bitteschön bei euch eine Bündelungsbehörde?

  • China Leerkabine

    • Urs
    • 7. März 2020 um 18:49

    Danke erstmal für die Kataloge, muss ich mir daheim mal genauer anschauen, unterwegs auf dem Streichelphon macht das nicht wirklich spass.

    Zitat von Krabbe


    Ich bezweifle auch, dass Du aus China ein Materialgutachten mitbekommst, was den Ansprüchen des TÜV genügt.


    Das wäre für diejenigen wohl hinfällig welche das Teil als Ladung spazieren fahren.
    Für meinen Festaufbau hatte ich so einen Wisch...da war eigentlich nur der Stempel und die Unterschrift interessant, für den Inhalt hat sich eigentlich nie wirklich jemand interessiert. Aber ja, auch wenn es sowas von den Chinesen gibt, würden die ersten Chinesischen Zeichen wahrscheinlich schon Stirnrunzeln beim Prüfer auslösen, ob resuultierend aus Vorurteilen oder anderen Gründen lasse ich mal dahin gestellt. Müsste man denke ich vorgängig mit dem Prüfer klären.

    Zitat von holger4x4


    Außerdem ist das eine Risikobestellung. Wenn da was nicht ok ist, wirds schwer mit reklamieren und/oder Nacharbeit.


    Ist sicher richtig, wobei ich noch anmerken möchte dass auch ein Mitteleuropäischer Hersteller per se noch lange kein Garant für Qualität und Nacharbeit in irgend einer Form ist (eigene Erfahrung).

    Zitat von Karsten61


    Was die Sparte der Hersteller angeht vergleicht ihr Äpfel(europäische Leerkabinen) mit Birnen(chinesischer Kühlkoffer), zumindest die Lieferzeit kann ganz sicher auch ein europäischer Kühlkofferhersteller.


    Die Kühlkofferaufbauer hatte ich tatsächlich nicht bedacht...stünde also noch der deffinitive Preis und die Qualität im Raum.
    Ich persönlich finde das noch immer ein gangbarer Weg, mit allen genannten Vor-, Nachteilen und Risiken.

    Zum Vergleich von Birnen mit Äpfeln: Sclussendlich liefern uns beide Kernobst (Leerkabinen) daher finde ich das durchaus Vergleichbar ;)

    Gruss
    Urs

  • Nissan NT400 - Mein neues Ausbauprojekt

    • Urs
    • 7. März 2020 um 01:33

    Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen dass der Windwiderstand einen wesentlich grösseren Einfluss auf den Verbrauch hat als das Gewicht. Dazu die Geschwindigkeit. Je höher desto mehr schlägt die zu. Schon daher hinkt der Vergleich mit dem Fahrrad.

    Als weitere Quelle für mehrverbrauch sollten die Reifen nicht unerwähnt bleiben. Ein kleiner Test* als ich von Strassen- auf Geländereifen umgestiegen bin hat bei mir einen Mehrverbrauch von etwa 5% zu Tage geführt.

    *gleiches Fahrzeug, gleiches Gewicht, gleiche Strecke, gleiches Verkehrsaufkommen, gleiches Wetter, gleiche Temperatur, gleicher Luftdruck in den Reifen...

    Zu den 3.5t-Begrenzungen: Bin grad in Frankreich unterwegs. Hab heute etwas drauf geachtet: Ja, es hat einige 3.5t-Begrenzungen, so wie es auch 1.5t, 2t, 2.5t, 5t, 5.5t, 6t, 9t, 10t, 19t und sogar 72t-Begrenzungen gibt.
    Tangiert haben mich heute 2 davon. Beide Male hab ich das gewünschte Ziel mit einem Umweg von vielleicht 500m erreicht und dabei vermutlich mir und den Einheimischen einiges an Stress erspart weil ich mich nicht durch die engen Gassen gequält habe.
    Wie bereits geschrieben wurde: Hat man sich drauf eingelassen ist es eigentlich absolut kein Problem.

    Übrigens: Die vielen Lkw Fahrverbote gelten weder in CH noch in FR noch in Ö und glaub auch in I nicht für uns womo-Fahrer, auch nicht wenn wir über 3.5t spazieren fahren. Und wenn ich so drüber nachdenke: Für Lkw welche eine Wohnkabine als Ladung spazieren fahren dürften die Fahrverbote (und je nach Land Sonntagsfahrverbote) aber vermutlich dann doch wieder gelten. Aber wo kein Kläger wohl auch kein Richter...

    Gruss
    Urs

  • China Leerkabine

    • Urs
    • 5. März 2020 um 23:49

    Ich denke der grosse Vorteil wäre die Lieferfrist. Die Europäischen Anbieter dürften irgendwo zwischen einem und zwei Jahre lieferfrist haben?
    Zum Preis: China ist schon lange kein Billiglohnland mehr, dennoch finde ich den Preis interessant...natürlich nur solange die Qualität auch stimmt (was nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist) . Wer macht den ersten Versuch?

    Gibt es den Katalog irgendwo zum runterladen? Rein Interessehalber, brauche grad keine neue Kabine.

    Gruss
    Urs

  • Leerkabine auf Iveco Turbo Daily 4x4

    • Urs
    • 4. März 2020 um 20:52
    Zitat von womo3

    Reifen in der Dimension 285/75R16C haben Lastindex 122, d.h. 1500kg


    Muss in der Grösse nicht zwingend LI122 haben. Gibt es von LI 116 bis 126. Ist dann halt mehr die Frage ob man das entsprechende Profil mag oder nicht. Beim Tim gehe ich davon aus dass er auf die BF Goodrich AT geschielt hat ;)

    Gruss
    Urs

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