1. Portal
  2. Forum
    1. Forenübersicht
    2. FAQ - Fragen rund ums Forum
  3. Camper
    1. Bautagebücher
    2. Camper Galerie
    3. Wissensbasis
  4. Treffen
    1. Anstehende Treffen
    2. Impressionen vergangener Treffen
  5. Reisen
    1. Reiseziele
    2. Reiseberichte
    3. Urlaubsfotos
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Galerie
  • POIs
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 24. Juni 2020 um 12:34

    Vermutlich haben die YT-Jünger einen reinen FI genommen und danach einen (oder mehrere) Sicherungsautomaten, das weil ein FI nur bei Fehlerstrom schaltet aber kein Leitungsschutz (Sicherung) integriert hat. Es gibt aber auch FI/LS. Das sind kombinierte Geräte mit FI und Leitungsschutzschalter, wie den hier zum Beispiel.
    Es gibt auch Leute (wie ich) welche noch ein paar Sicherungsautomaten zusätzlich einbauen. Das ist dann weniger als Leitungsschutz sondern mehr als Schalter gedacht um gewisse Geräte einzeln abschalten zu können...braucht man aber eigentlich nicht.

    Zitat von ivo


    a) Ist es dem 230 Volt Stromkreis "egal", wo der Strom "herkommt" bzw. zugeführt wird? D. h. Landstrom z. B. über Einspeisung mittig links, über Wechselrichter aber links vorne am Wechselrichter?
    b) Soll ich für den Wechselrichter einen eigenen FI-Schalter verbauen? Ich meine ich habe dazu mal etwas gelesen, finde es aber nicht mehr. Wenn ja, warum?


    Die Frage a) verstehe ich jetzt nicht so ganz. Willst Du von mehreren Orten einspeisen? Oder doch nur von einem und möchtest wissen an welchem Punkt es am sinnvollsten in Deinem Ring eingespiesen werden soll? Mit Wechselrichter wirst Du zwangsläufig eine Umschaltung in irgend einer Form einbauen müssen. Das kann ein einfacher Umschalter bis hin zu einer Vollautomatischen Vorrangschaltung gehen, letztere kann auch eine bereits integrierte Schaltung im Wechselrichter sein. Nicht zuletzt entscheidet daher auch der Wechselrichter wo die Einspeisung am sinnvollsten ist.
    Ob ein FI oder FI/LS am Wechselrichter bei euch in DE Pflicht ist weiss ich nicht, glaub aber was in der Richtung im Hinterkopf zu haben. Auch wenn es nicht Pflicht ist würde ich trotzdem einen FI/LS einbauen, und sei es nur um den Wechselrichter mal abschalten zu können. In meinen Augen bietet ein FI nämlich nicht die Sicherheit welche man aus einem Hausnetz kennt, einfach weil die wenigsten Camper einen Erdungspflock in den Boden rammen wenn sie den Wechselrichter betreiben, daher kann auch im Fehlerfall wenn das Fahrzeugchassis voll unter Spannung stehen würde kein Fehlerstrom richtung Erde fliessen und somit kann auch der FI nicht schalten, und es schmiert dir auch keins...und wenn doch hast Du L und N angefasst, was der FI eh nicht als Fehler detektiert und abschaltet...aber das geht jetzt schon richtung Elektrotechnik für Fortgeschrittene. Ich rate dir nicht grundsätzlich ab das selber zu machen, aber wenn Du bis hierhin nur Bahnhof verstehst dann lass es bitte zumindest von jemandem vom Fach überprüfen bevor Du es in Betrieb nimmst...bitte nicht falsch verstehen, ist nur ein gut gemeinter Rat da ich das Gefühl habe dass Du nicht mit Strom gross geworden bist. Das gilt auch für 12V wenn Du unsicher bist, nicht denken es sind ja nur 12V...da können durchaus gröbere Ströme fliessen...Wir helfen Dir gerne hier aber ein Fachkundiger Blick auf die Anlage ist nie verkehrt.

    Gruss
    Urs

  • Temperaturen innen reduzieren!

    • Urs
    • 22. Juni 2020 um 20:55

    Hmm...was ist echt von dem Post zu halten?
    Mir sind spontan folgende Gedanken durch den Kopf:
    Entweder falsches Forum erwischt oder ein billiger Versuch der Vorbereitung um Back-Links zu setzen.

    Korrigier mich wenn ich falsch liege...

  • Backup-Plan für Dokumente, Kreditkarten und Geld

    • Urs
    • 20. Juni 2020 um 15:46

    Auch ich bin der Meinung das Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist. Und auch ich werde nicht im Netz breittreten welche Massnahmen ich konkret getroffen habe um möglichst sorglos Reisen zu können. Nur soviel: Das ist sehr individuell und kann sich auch je nach Reisedestination ändern.
    Alle Eventualitäten kann man eh nicht abdecken. Schlussendlich wird sich Murphy melden und es wird eh der Fall eintreten an den man nicht gedacht hat. Eine gute Portion gesunden Menschenverstand hilft in vielen Fällen weiter (wie z.B. nicht irgendwo in einer fremden Stadt mit dem dicken Goldkettchen, der Rolex am Arm und dem dicken Geldbündel wedelnd herumschleichen), ansonsten nicht verrückt machen lassen und nicht jeden Menschen auf dieser Welt als potentiellen Verbrecher sehen...

    Frohes und Zwischenfall-loses Reisen
    Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 19. Juni 2020 um 10:34

    Schön dass Du das getestet hast.
    Nun müsstest Du noch die magnetische Auslösefunktion testen, welche bei höheren Strömen wie Kurzschlüssen zum Tragen kommt. Da könnte es durchaus einen Unterschied in der Auslösecharakteristik geben zwischen 50Hz und DC. Ob das in der Praxis wirklich relevant ist weiss ich nicht darum hab ich oben auch explizit Schraubsicherungen und NHS, also nur Schmelzsicherungen erwähnt.
    Das grössere Problem dürfte aber wohl der Lichtbogen sein welcher gelöscht werden muss. Hier ganz eindrücklich vorgeführt, auch wenn der Vergleich zu unserer Anwendung von den Spannungen her etwas hinkt. Bitte nicht nachmachen :roll::shock::!:
    Für DC gibt es aber auch für die Din-Schiene Automaten welche das können (Solaranlage), sind aber meistens nicht gerade ein Schnäppchen.

    Aber wir driften wieder mal etwas ab... :wink:

    Gruss
    Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 18. Juni 2020 um 20:47

    Ok, solche Geräte hab ich nicht im Einsatz und es bisher auch nie irgendwo gesehen aber gut zu wissen dass es sowas gibt. Man lernt halt nie aus...trotzdem, gutes Produkt-Design sieht irgendwie anders aus ;)

    Klar kann man auch Schraubsicherungen aus dem Hausbau nehmen. Aber da ist man im Strombereich doch etwas eingeschränkt. Wenn ich es recht im Kopf habe war man bei Grösse I bis 16A, Grösse II bis 25A, Grösse III bis 63A, Grösser wurden dann NHS-Sicherungen verbaut...wie Holger schreibt, eigentlich alles zu Gross und zu schwer fürs Womo.
    Kommt noch dazu dass man gerade bei 12V recht schnell 60, 80 oder 100A braucht, bei Einsatz von Wechselrichtern sind je nach Grösse auch 150, 200 oder gar 500A (mit entsprechenden Verkabelungs-Querschnitten) erforderlich. Mit (mini)ANL oder den oben genannten Automaten ist das bei überschaubaren Kosten, Gewicht und Platzverbrauch wesentlich einfacher erreichbar und man braucht in aller Regel auch keinen zusätzlichen Kasten/Verteiler wie dies bei Hausinstallations-Sicherungen fast zwingend ist.

    Gruss
    Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 18. Juni 2020 um 17:19

    Wieso? Gerade bei den Hochstromsicherungen kommt es doch selten vor dass man eine andere als die von vornherein festgelegte Grösse einsetzen möchte/muss. Und wenn doch hat man die Anlage von vornherein falsch ausgelegt, was nur durch Aufwand hinzubiegen ist (z.B. Grössere Kabelquerschnitte bei grösseren Sicherungen) dabei dürfte der Tausch des Sicherungsautomaten das kleinste Problem sein.

    Ich hab auch die grossen ANL von Fraron verbaut. Dazu noch ein paar solche Automaten. Ich kann beide Empfehlen aber heute würde ich alle grossen Verbraucher mit Automaten absichern, schon nur vom Preis her gesehen und der Möglichkeit ein Kreis einfach abschalten zu können. Das blöde an den oben verlinkten Aufbau-Automaten ist dass man da wegen des Stegs nicht einfach mit einer Stromschiene verbinden kann. Da würde ich heute zu den Einbau-Automaten greifen und diese mittels Abstandsbolzen oder dergleichen montieren.

    Zitat von mrmomba


    Und zur Not lässt man zwei Stück parallel Laufen (Sprich, dein Kabel kann 100A - also nimmst du 2x50A Parallel, ist Gang und gebe)

    Gleiches kannst du aber auch mit der Standardsichrung aus dem PKW-Sicherungskasten oder der Minisicherung aus dem Motorrad machen.


    Da muss ich Dir widersprechen. Das würde ich unter allen Umständen vermeiden. Auch ist mir sowas bisher nie untergekommen. Aus meiner Sicht wären damit auch mehr Probleme vorprogrammiert als es solche zu lösen vermag. Man stelle sich nur vor dass der Kontaktwidderstand sich über die Zeit verändert, bei einer Sicherung mehr als bei der anderen und schon hat man keine Synchrone Belastung der Sicherungen mehr.
    Oder es lösen beide Sicherungen aus, man tauscht die eine vermeintlich schlechte und bum, sie löst wieder aus...der Arme Stromer bei der Fehlersuche :shock: .
    Oder man will ein Gerät ausser Betrieb nehmen, nimmt eine Sicherung raus und hat immer noch Strom auf dem Gerät... :shock:
    ...
    Meine Meinung: Ein Kreis - Eine Sicherung.

    Gruss
    Urs

  • Entsorgungsplätze in der Schweiz

    • Urs
    • 16. Juni 2020 um 19:53

    Danke. Wird gespeichert.

  • Hochdach für Land Rover Discovery selber bauen

    • Urs
    • 16. Juni 2020 um 13:52

    Die 2.5m Grenze kann ich bei einem solchen Fahrzeug sehr gut nachvollziehen, würde ich Heute wohl auch anpeilen.
    Aber nicht wegen der Parkplätze und Parkhäuser, da kann man bauen was man will dass man irgendwo zu hoch ist (ich hab in Italien schon solche Baken gesehen welche mit 1.20m Angeschrieben waren...war dann wohl ein Parkplatz nur für Lamborghini Countach oder so denn ein normales Auto ist meist höher...oder es waren italienische 1.20m ;) )
    Auch nicht wegen der Fähren. Da wird man halt im Deck mit den LKW und Busse geschickt und gut ist. Die letzten Fähren hab ich vor der Buchung immer ein wenig mit den Massen herum gespielt um zu schauen durch welche Faktoren sich die Preise ändern. Sowohl Skandinavien, Schottland wie auch Sardinien war für uns Wohnmobilisten eigentlich immer die Länge, nicht die Höhe entscheidend. Meistens war der Preissprung bei 2m Höhe und 6m Länge, von der Höhe blieb dann aber konstant bis 4m.
    Auch hatte ich noch nie ein Platzproblem weil da schon überfüllt gewesen wäre, aber ich bin auch nicht in der Hochsaison auf Fähren unterwegs.

    Trotzdem würde ich die 2.5m anpeilen, denn genau da wo ein solches Fahrzeug wie deins sich wohl fühlt ist die Höhe nicht zu vernachlässigen. Es fährt sich auf kleinen mit Bäumen und Sträuchern gesäumten (Natur-)Strässchen einfach etwas entspannter wenn man eher auf die Schlaglöcher als auf die oben am Koffer streifenden Äste achten muss.

    Gruss
    Urs

  • Sicherheitszertifikat

    • Urs
    • 15. Juni 2020 um 00:44

    Bei mir keine Zertifikatsprobleme. Getestet: Opera, FF, IE und Fully Kiosk Browser auf Windows und/oder Android.

    Ein herzliches Dankeschön an die "Heizelmännchen" im Hintergrund welche die Plattform für uns am laufen halten.

    Zitat von Anton


    Kein Passwort, keine Cookies, alles weg wenn ich das Internet schleiße. Klar, ist etwas mühsam beim aufrufen von viel besuchten Seiten, spart aber auch ne Menge Werbung die keiner haben will.


    Wenn es nur um die Werbung und dem ausspionieren geht kann ich für Android Blokada empfehlen, bekommt man allerdings nicht mehr direkt vom Google Play-Store...die wollen ja nicht dass man jegliche Werbung auch aus (fast) allen Apps und die ganzen Tracker filtert.
    Daheim auf den Windows-Rechnern hatte ich lange den Adblock Plus Plugin in den Browsern. Das hab ich inzwischen zentralisiert. Auf einen kleinen Server läuft unter anderem Pihole drauf und jegliche Kommunikation nach aussen und innen geht darüber. Somit kann man den so konfigurieren dass er gnadenlos alles unerwünschte rausfiltert, aber wenn man übertreibt kann man auch den Internetzugriff komplett wegoptimieren, ist mir auch schon passiert... ;)

    Gruss
    Urs

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • Urs
    • 12. Juni 2020 um 17:09

    Schon beim Wort durchschrauben kräuseln sich bei mir die Zehennägel...vielleicht auch unbegründet...bin halt ein gebranntes Kind was Wassereinbrüche angeht... :wink:

    Gruss
    Urs

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • Urs
    • 12. Juni 2020 um 13:35

    Stellt sich die Frage ob die Türe und Klappen schon gebsut sind. Wenn nicht könnte man entsprechende Verstärkungen im Inneren einbringen. Holz wird da gerne ins Spiel gebracht, bin ich aber nicht mehr so Fän davon. Meine Türen und Klappen hab ich auf der Scharnierseite so gebaut dass 2 x 2.5 mm GFK sich überlappen. Mit Kleber ergibt das 7 bis 8mm Materialstärke. Scharniere und Brschläge hab ich mit normalen Rostfreie Holzschrauben befestigt...hält Bombenfest, weniger Materialstärkr hätte es auch getan.

    Gruss
    Urs

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • Urs
    • 12. Juni 2020 um 00:28

    Genau darauf hinaus dass eine Klebeverbindung eher so etwas endgültiges hat wollte ich auch, denn wenn die zu klebenden Flächen richtig nach angaben im Datenblatt vorbereitet sind wird das Schloss nachher -wenn überhaupt- nur mit sehr viel Mühe zu entfernen sein.

    Ich hab das Syslock System eingebaut. Musste etwas improvisieren da das eigentlich für ab 50mm (oder waren es 53mm?) Wandstärke gedacht ist und meine Wände nur ca 43mm haben.
    Was ich auch genial finde sind die Staubschutzklappen der Schliesszylinder. Ein einfaches Prinzip welches funktioniert.

    Zum ins Schloss fallen: Das ging bei meinem deffinitiv nicht oder ich hatte nicht mit genug Kraft versucht. Das wollte ich aber auch nicht aus Angst irgend was kaputt zu machen. Die KCT fallen jetzt butterzart ins Schloss, so wie man es auch von einer Haustüre her kennt.
    Vielleicht lag auch nur ein Defekt vor oder in den letzten 7Jahren wurde da was an der Federkraft geändert oder es gibt verschiedene Typen...ich weiss es nicht. Aber das kannst du ja sehr einfach auch vor Einbau testen wie Streng der "Riegel" geht. Wenn das geht wäre da wohl nur die Optik welche vielleicht noch dagegen sprechen könnte, aber da wären wir dann wieder bei den Luxusproblemen ;)

    Gruss
    Urs

  • Montage von Treibstangenschlösser in GFK-Kabine

    • Urs
    • 11. Juni 2020 um 14:47

    Hallo,

    An meiner Kabine wurde auch mal so ein Schloss verbaut. Es trug dazu bei dass Risse an der Kabine entstanden, wobei das wohl eher auf den bescheiden ausgeführten Einbau als auf das Schloss selber zurückzuführen war. Ich hab inzwischen KCT verbaut und bin absolut happy damit...über den Preis reden wir dabei lieber nicht :shock::wink:
    Ich persönlich würde den Titgemeyer trotzdem nicht mehr verbauen, hauptsächlich aus dem Grund dass man zum Schliessen die Türfalle runterdrücken muss und nicht einfach ins Schloss fallen lassen kann. Eigentlich ein Luxusproblem, aber wenn z. B. der Wind mal die Türe zumacht sieht das schon wieder anders aus.

    Kleben bin ich skeptisch. Was wenn mal was dran ist oder Du es nachjustieren musst? Ich persönlich würde es schrauben.

    Gruss
    Urs

  • Wo Schaumstoffpolster für Bett (inkl. Bezug) online bestellen?

    • Urs
    • 11. Juni 2020 um 03:56

    Hallo,

    Ich hab meine damals bei diemassschneider.de machen lassen. Die Mädels dort haben mir vorgängig einige Stoffmuster (nach CH) geschickt welche für die Wahl des Stoffes sehr hilfreich waren.
    Auf einer kleinen DE-Tour bin ich dann nach Rücksprache an einem Tag da kurz vorbeigefahren um genau Mass nehmen zu lassen. Dort hab ich dann auch die verschiedenen Schaumstoffhärten probesitzen dürfen. Dann einige Tage später auf dem Heimweg wieder vorbei und die fertigen Polster abgeholt. Passten perfekt. Ich wurde top beraten und nach meiner Frage ob sie zum abtrennen vom Alkoven eine gute Idee hätten wurde auch am Nachmittag kurz vor Feierabend noch Stoff ausgepackt, ausgesucht und 20 Minuten später konnte ich auch den auf Mass geschneiderten Vorhang mitnehmen.
    Waren nicht die billigsten aber durchaus noch zahlbar. Und Qualität und dann noch auf Mass hat halt seinen Preis und auch heute, 5 Jahre später, bereue ich keinen Cent davon, im gegenteil.
    Ich fühlte mich dort als Kunde immer sehr wohl, deren Dienste würde ich sofort wieder in anspruch nehmen...aber das kann noch dauern...denn meine sehen auch nach 5 Jahren noch wie neu aus :wink:

    Wie ich zu denen gekommen bin und auch ein paar andere Adressen, Ideen und Tips gibt es in diesem Faden. Zugegeben etwas älter aber vielleicht kann es trotzdem zur einen oder anderen Inspiration beitragen.

    Gruss
    Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 7. Juni 2020 um 13:27

    Hallo Mocca,

    Da bin ich inzwischen anderer Meinung. Auf mehrere Hersteller streuen und wo möglich für jede Funktion je ein einzelnes Gerät statt Kombigeräte einsetzen ist meine Devise. Ja, kostet vielleicht etwas mehr, ist vielleicht nicht so schön auf einer App zusammenzuführen, bringt vielleicht mehr Gewicht...aber dafür ist man nicht auf Gedeih und Verderb einem Hersteller ausgeliefert, wenn ein Gerät aussteigt ist nicht die ganze Anlage lahm gelegt und man kann nur das eine Gerät zu einem vernünftigen Preis ersetzen...eigene Erfahrung...

    Gruss
    Urs

  • Was soll bei der Installation Priorität haben?

    • Urs
    • 5. Juni 2020 um 20:45

    Auch ich bin der Meinung dass die Verbindungsleitungen zwischen den Batterien so kurz wie möglich gehalten werden sollten...oder halt entsprechend höhere Querschnitte wählen sodass der zu erwartende Strom und der daraus resultierende Spannungsabfall in Zaum gehalten werden.

    Ob Trennrelais oder BtoB ist eine dieser Glaubensfragen :wink:
    Ich hab gute Erfahrungen mit einem BtoB gemacht und würde es wieder so machen. Entgegen mancher Leute bin ich auch der Meinung dass es durchaus eine Rolle spielt wieviel Strom man von der Lima zieht und dass die nicht per se geschützt ist (aktiv durch ein Steuergerät geregelte Limas mal aussen vor). Ich hab eine 160A-Lima, die erreicht bei ca 80-100A eine Temperatur von um die 95 Grad C. Die wenigsten Lima dürfen dauerhaft den angegebenen (Maximal-)Strom liefern. Bei mir hab ich mal in ein Datenblatt was von 120A dauerlast gelesen.
    Und da kommt der BtoB ins Spiel. Vorteile vom BtoB: Er bricht am am Anfang die Hohe Stromspitze, lädt dafür über längere Zeit konstanter. Auch ohne Solar und bei längeren Leitungen zwischen den Batterien werden die voll geladen, mal von den letzten paar % die Visual anspricht abgesehen, welche in der Regel eh keiner merken wird. Eine separate Sense Leitung hat sich dabei auch unter ungünstigen Einbaubedingungen als sehr sinnvoll und hilfreich erwiesen. Hat man einen Temperatursensor an der Lima kann er auch die Leistung reduzieren falls die Lima zu warm wird.
    Mal davon abgesehen wird eine Bleibatterie auch effizienter mit C10 als mit C5 oder gar höher geladen, ob in der Praxis relevant lasse ich mal dahingestellt.

    Noch als Info: Meistens ist der bei den BtoB angegebene Strom nicht der Ladestrom sondern der aufgenommene Strom. Bei meinem als 45A-Lader angepriesenem Gerät sieht das dann in etwa so aus: Strom am Eingang 45-46A, Strom am Ausgang meistens ca 33-38A. Nur ein Teil davon sind Verluste, der Rest resultiert aus der höheren Spannung am Ausgang.

    Zitat von mrmomba


    Ein Kompressorkühlschrank und eine Standheizung ziehen in der Regel so wenig Strom, dass die Leitungslänge - wenn es nicht gerade ein Klingeldraht ist - auch zu vernachlässigen ist.


    Bis auf diese beiden Punkte bin ich mit Dir einig. Ein Kompressorkühlschrank hat einen hohen Einschaltstrom. Das kann dazu führen dass die Spannung kurz einbricht und so die Unterspannungsabschaltung vom Kühlschrank früher als nötig triggert. Er schaltet ab. Nach kurzer Zeit schaltet dieser wieder ein, da die Spannung ja wieder normal ist und das Spiel fängt von vorne an.
    Auch Truma Heizungen sollen empfindlich auf Unterspannung reagiert haben. Es gab aber schon Beiträge hier im Forum woraus man ableiten konnte dass das nicht mehr so ein Problem sei...Erfahrungen hab ich da aber keine da ich die Verdrahtung der Truma mit grosszügigen 4mm2 bei etwa 3m Leitung gemacht habe.

    Grundsätzlich sollte man, Egal ob Kühli, BtoB oder Heizung, in den Einbauanleitungen schauen. Da steht gerade bei den 12/24V Geräten sehr oft welchen Querschnitt man bei welcher Leitungslänge mindestens nehmen muss.

    Gruss
    Urs

  • Werkzeug - Schneiden von Eckprofilen - Welche Säge?

    • Urs
    • 1. Juni 2020 um 16:21

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Zum ablängen von Profilen hab ich mir damals eine Zug-Kappsäge von Metabo, die KGS 254 M mit 254mm Sägeblatt gekauft. Bis auf die Spannvorrichtung eine gute Maschine. Die Spannvorrichtung wurde durch eine Schraubzwinge ersetzt, aber so oft braucht man die ja gerade bei Profilen auch nicht. Die 55mm Schnittiefe dürften die sein wenn man di Säge um 45 Grad zur Seite neigt...gerade bei Profilen kann man die auch um 90 Grad drehen und dann die Säge in der Horizontalen auf 45 Grad einstellen. Damit sollten je nach Säge mindestens 90-110mm Schnittiefe machbar sein, mit einem grösseren Sägeblatt auch mehr, wird aber wieder teurer.
    Zum Sägeblatt ("multi cut" HW/CT 254x30, 80 FZ/TR) hab ich bei Metabo angefragt ob das auch für GFK-Profile geeignet wäre und folgende Antwort erhalten: "für diese Applikation ist das erwähnte Kreissägeblatt die beste Option. Aber achtung - GFK frisst Lebensdauer enorm - also Blatt nachschleifen lassen und Reserveblätter bereit halten..."
    Das kann ich 1:1 so bestätigen.

    Zum Sägen von längeren Schnitten (GFK Platten) hab ich eine Tauchsäge Festool TS55 mit Führungsschiene im Einsatz. Sägeblätter hab ich von Festool den im Einsatz gehabt :
    https://www.festool.de/zubehoer/496308---160x2,2x20-tf48
    Ist zwar teuer aber sehr gut. Festool sind top Profiwerkzeuge welche ihren Preis haben, sind aber meiner Meinung nach jeden Cent wert.

    Für Alu wird von Festool der TF52 empfohlen, da hätte ich aber auch keine Bedenken den oben verlinkten TF48 zu nehmen, die Geometrie der Zähne ist ja bis auf die Anzahl gleich, hab aber mit dem speziellen Blatt keine Erfahrungen in Alu. In der Lehre durfte ich einiges an Alu schneiden, das ging mit dem entsprechendem Blatt wie durch Butter. An Funken kann ich mich nicht erinnern, sind aber auch schon bald 30 Jahre her. Ich würde es trotzdem nicht in einem Sauger voll mit Sägespähne einsaugen ;) Woran ich mich aber erinnere ist dass trotz Absaugung die Späne überall hin geflogen sind. Und bei GFK ist das noch viel schlimmer, also mindestens Augen und Atemschutz sind sehr zu empfehlen, ich hab mir dann nach dem ersten Tag mit GFK sägen noch zusätzlich "Ganzkörperpariser" beschafft.

    Gruss
    Urs

  • Material Lohnkosten

    • Urs
    • 24. Mai 2020 um 14:52
    Zitat von Anton


    Nur habe ich bei dieser Seiner Frage ein wenig Bedenken.

    Noch vorgestern sollte es ein möglich einfaches, billiges Fahrzeug werden:
    (...)
    nicht mal 48 Stunden später wird über die Luxusklasse nachgedacht. Wenn auch evtl. als Eigenbau.


    Ich finde das durchaus legitim dass der OP über den Tellerrand schaut, könnte ja sein dass irgendwo zwischen super einfach und top hightech die Lösung wartet welche der OP noch gar nicht auf dem Schirm hat.
    Ok, der Spagat ist vielleicht etwas gross geraten aber das finde ich jetzt nicht so schlimm, im Gegenteil, das kann auch Raum schaffen für Ideen welche sonst von vornherein abgewürgt würden. Als ich mein Basisfahrzeug gesucht habe wurde mir auch vorgeworfen dass ich Äpfel mit Birnen vergleichen würde weil am Schluss auf der Liste der in frage kommenden Fahrzeuge von der Billig-Gazelle bis hin zum weit über 100k€ Fahrzeug das ganze Spektrum drauf stand. Dabei hab ich Tips zu Fahrzeugen bekommen welche ich sonst nie auf dem Schirm gehabt hätte...eines davon ist es dann auch geworden.

    Zu dem Materialkosten: Eine ungefähre Hausnummer hast du ja vom Holger bekommen, aber ich finde das gerade beim Selbstbau extrem schwierig. Da sind die Ansprüche und damit auch der Preis so extrem vielfältig dass es nicht *den* Materialpreis gibt. Das ist ja gerade der Vorteil vom Eigenbau... Man kann dort wo es einem wichtig ist etwas mehr investieren und andernorts günstigere (nie billige!) Materialien verwenden.
    Lohnkosten musst du als Selbstbauer als Hobby abbuchen ansonsten wirst Du schnell feststellen dass ein solches Projekt ganz schnell zum ökonomischen Selbstmord wird ;)

    Gruss
    Urs

    PS: Tragt bitte eure persönliche Fede nichtöffentlich aus...per PN...trefft euch und diskutiert es aus...oder schlagt euch von mir aus die Köpfe ein...mir eigentlich egal...aber bitte, bitte, bitte lasst das Forum da endlich raus...ES NERVT EINFACH NUR NOCH TIERISCH!!!

  • Alu Kabine

    • Urs
    • 22. Mai 2020 um 20:37
    Zitat von Atilla


    Wenn ich mir alleine Türbänder, Türen und Fenster von den Herstellen anschaue... hoch innovative Teile das sich aber auch im Preis bemerkbar macht. Den Charme den ich da sehe, man kann sich mit wenig verschiedenen Materialien alles selber zusammen basteln. Fängt man mit den Gfk Sandwich Elementen an, dann bedeutet das auch ein Rattenschwanz an weiteren Elementen die darauf abgestimmt sein müssen.


    Ich denke die bisherigen Aussagen beziehen sich auf den Koffer als solches. Da würde ich keine Experimente wagen. Fenster und Klappen, da gibt es von teuer bis sehr teuer einiges. Ob top oder Flop steht auf einem anderen Blatt. Bei den Beschlägen kann man durchaus auch mal über den Tellerrand schauen und sich aus dem Bootsbereich oder Hausbau-Bereich eindecken. Beim Innenausbau sollte man das sogar unbedingt tun denn da wird im Campingbereich sehr viel überteuerter Billigkrempel angeboten. Ich denke da an Wasserhähne, Wasseranschlüsse und - Verteilung, Schliesszylinder, usw.

    Zitat von Atilla


    Hat man nun einen hermetisch abgeschlossenen Raum Spielt man das alles durch dann landet man aber auch bei Zwangsentlüftung mit Wärmerückgewinnung. Ich habe mal eine Doku gesehen. Die beliefern in Sibirien kleine Dörfer in Eises Kälte mit ihren sowjetischen Militärtrucks mit Schlafkojen. Die haben auch keine 3-Fach Verglasung sitzen aber vielleicht dafür auch in einer Tropfsteinhöhle. Ein sehr interessantes Thema.


    Ich kann da nur bis -23 Grad mitreden. Sibirien im Winter ist eine ganz andere Baustelle. Die Luftfeuchtigkeit in der Luft bei solch tiefen Temperaturen auch. Und da werden die Lkw inkl. Heizung wohl auch 24/7 laufen...
    Basierend auf deine ursprüngliche Idee denke ich dass Sibirien im Winter bei euch nicht auf der Todo-Liste steht, daher schlage ich vor auf die hiesigen Temperaturen zu fokussieren.
    Um das Thema Feuchtigkeit wird wohl kein Womofahrer herum kommen. Die Frage ist nur wo sich die kondensiert. Bei mir sind das die Fenster und der Alkoven unter der Matratze da der Alkoven unbeheiztist. Letzteres hab ich durch zwangsbelüftung in den Griff. Bei den Fenstern will ich das gar nicht verschieben, denn da kann ich die Feuchtigkeit kontrolliert weg bringen und alles was da kondensiert hab ich nicht irgendwo in einem dunklen Ecken. Der Rest ist lüften, lüften, und dann vielleicht nochmal...richtig...lüften ;)
    Hermetisch Dicht mag im Hausbau zwecks Energiesparen erwünscht sein. Im Womo ist es vielleicht ein falsche Ansatz... Du willst ja in der Kleinen Hütte auch am Morgen noch Sauerstoff und nicht nur CO2 (oder gar nicht mehr) Atmen! Darum immer irgend eine Belüftung vorsehen, aber die alleine wird das Feuchtigkeitsproblem nicht eindämmen.
    Wärmerückgewinnung...auch da: Es ist kein Minergiehaus...kann man machen, wenn man Spass daran und zu viel Gewichtsreserven hat. Ökonomisch und Ökologisch dürfte das eher Nonsens sein...wenn man überlegt dass wir irgendwo zwischen 50-250kW oder mehr verbrauchen um unsere fahrenden Eigentumswohnungen in der Weltgeschichte herumzugondeln dürfte es egal sein ob wir 700W oder 1kW pro Stunde verheizen, zumal das in aller Regel auch für eine sehr begrenzte Zeit ist.

    Gruss
    Urs

  • Alu Kabine

    • Urs
    • 22. Mai 2020 um 15:15

    Hallo und herzlich willkommen hier.

    Zitat von Atilla


    [url]4x4 und Fernreise bedeutet wohl auch 4x so teuer :roll:
    D.h.-> ...selbst ist der Mann...


    ... wobei ein Eigenbau nicht zwingend günstiger wird. Hat viel mit den eigenen Ansprüchen zu tun und auch ob man die investierte Zeit für den Bau mitrechnet. Viele hier haben letzteres als Hobby abgebucht denn rein Wirtschaftlich gesehen dürfte wohl der Selbstbau in den wenigsten Fällen lohnen. Aber die Möglichkeit den Koffer den eigenen individuellen Ansprüchen anpassen zu können macht das wieder wett.

    Zum Kleben/Nieten: Ich denke wenn fachlich sauber berechnet und ausgeführt nehmen sich die beiden nicht viel, persönlich würde ich als Laie eher zum Kleben tendieren.
    Wie du schreibst wurden (früher) Flugzeuge genietet. Soweit ich weiss hatte das gerade bei Vibrationen Vorteile gegenüber schweissen. Aber heutzutage geht der Trend auch in der Luftfahrtindustrie zu Kunststoff und kleben. So sind meines Wissens die Flügel eines Airbusses aus CFK und am Rumpf angeklebt...und die Vorgaben bezüglich Sicherheit dürften in den letzten Jahrzehnten in diesem Bereich nicht kleiner geworden sein.

    Gruss
    Urs

Registrierung

Mit einem Benutzerkonto kannst du das womobox Forum noch besser nutzen.
Als registriertes Mitglied kannst du:
- Themen abonnieren und auf dem Laufenden bleiben
- Dich mit anderen Mitgliedern direkt austauschen
- Eigene Beiträge und Themen erstellen

Benutzerkonto erstellen

Spenden-Ziel

Jährlich (2026)

91,2 %

91,2% (455,83 von 500 EUR)

Jetzt spenden

Benutzer online

  • 154 Besucher
  • Rekord: 15.796 Benutzer (10. Oktober 2024 um 14:49)
  1. Nutzungsbedingungen
  2. Datenschutzerklärung
  3. Impressum
Gefällt es dir hier? Dann bitte jetzt :)
Community-Software: WoltLab Suite™