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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Transit 2.0

    • Urs
    • 6. Oktober 2020 um 18:14

    Cool, ein neues Projekt. Freu mich schon über den Fortschritt lesen zu können, oder noch besser Bilder zu schauen :wink:

    Gruss
    Urs

  • lange Stücke abisolieren - wie und womit? Werkzeug gesucht

    • Urs
    • 3. Oktober 2020 um 18:50

    Ich würde auch den Jokari bevorzugen. Wenn du wirklich Gummikabel verlegt hast wirst du mit dem ersten eher weniger glücklich. Hast du nicht Gummi, sondern Thermoplast (weiss nicht wie die heutigen Bezeichnungen dafür sind) gehen beide recht gut, ich würde aber dem Jokari trotzdem immer den Vorzug geben, aber bitte unbedingt zuerst an einem Reststück richtig (eher zu wenig als zu tief) einstellen und ein paar Probeabisolierungen machen. Den Jakari kann man übrigens auch sehr gut für dickere Einzellitzen (16, 25mm2...) benutzen.

    Wenn man beides nicht hat und mit dem Messer abisolieren muss, geht das am bessten wenn man das Kabel da wo man abisoliern will recht fest umknickt und in dem Bogen anfängt mit dem Messer ganz wenig einzuritzen. Durch den Bogen platzt die Isolation regelrecht auf ohne dass man in die Drähte darunter schneidet. Dann biegt mann es gerade, dreht das Kabel etwas und knickt auf gleicher Höhe neben dem zuvor gesetzten Schnitt, ritzt wieder ein, und so weiter bis man ganz drum herum ist. Dann kann man die Isolation recht gut vorne abziehen, je nach Kabelhersteller etwas besser oder auch schlechter.

    Gruss
    Urs, der schon hunderte Meter Kabel abisoliert hat...

  • Beta-Test: Neue Forensoftware für die nächsten 20 Jahre?

    • Urs
    • 3. Oktober 2020 um 11:23

    super, jetzt sehe ich es auch. Danke.

    peter
    Wenn Du den Beitrag öffnest hast du unten rechts einen Button Teilnahme zu-/Absagen

  • Beta-Test: Neue Forensoftware für die nächsten 20 Jahre?

    • Urs
    • 3. Oktober 2020 um 11:06

    Hmm, ich sehe nur das:

    wenn ich darauf klicke das:

    und auf der rechten Seite das

    PS: Hey, ich bin der erst der sich angemeldet hat ;)

    PPS: Auch deine Absage sehe ich nicht. Du bist ja Admin...hab ich zu wenig Rechte?

    Gruss
    Urs

    Bilder

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  • Beta-Test: Neue Forensoftware für die nächsten 20 Jahre?

    • Urs
    • 3. Oktober 2020 um 10:26

    Zur Kalenderfunktion: Hab mich da mal für Bodenheim 2021 angemeldet ;)

    Müsste ich mich und die anderen User welche zugesagt haben dann nicht unter dem Button zugesagt sehen? Ich sehe nur einen Link zum Treffen und dass noch 24 Plätze frei sind...

    Gruss
    Urs

  • Beta-Test: Neue Forensoftware für die nächsten 20 Jahre?

    • Urs
    • 3. Oktober 2020 um 10:08

    Hallo Odi,

    Danke für die Riesenarbeit die Du im Hintergrund für uns machst.

    Was aus meiner Sicht im neuen Forum einfacher und somit besser ist als im noch aktuellen Forum ist das Einfügen von Bildern, Links, Zitate usw.

    Auch ich empfinde die Avatarblöcke unnötig gross.

    Dazu würde ich den Avatarblock lieber auf der rechten Seite statt auf der linken sehen. Bei der Thread- und Forenübersicht ist der für mich interessante Teil (Thread Titel, Text-Vorschau,...) links, geht man dann in einem Thema rein ist der Text, also der für michhauptsächlich interessierende Teil, in der rechten Hälfte vom Bildschirm. Ist (zumindest bei einem grossen Monitor) suboptimal für den Lesefluss...kann man aber notfalls damit leben :wink:

    Für mich wäre das neue Gewand des Forums keine grosse Umstellung da ich das schon aus anderen Foren kenne. An die welche skeptisch der Umstellung entgegensehen...ja, es ist eine Umstellung, aber die ist doch sehr überschaubar und man braucht kein 3-wöchiges Studium von entsprechenden Unterlagen dafür (was man auch ende 2020 nicht von jeder Software behaupten kann).

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 29. September 2020 um 00:03
    Zitat von pseudopolis


    Ich glaub da hilft nur mal den praxistest zu machen. Wäre toll, wenn die, die temperaturmässig die möglichkeit haben (zb unsere schweizer spezis), das mal testen und hier die erfahrungen austauschen.


    Ich war zwar am Wochenende im Schnee trotzdem glaub ich dass das schweizer Wetter diesbezüglich (auch bei uns in den Bergen) etwas überschätzt wird :wink:
    Zu den Tests hat ja Holger schon was geschrieben. Wenn mir jemand ein paar Zellen, eine Tiefkühltruhe und den benötigten Strom sponsern will kann ich gerne da mal ein paar Tests machen. Bis dahin werde ich mit meinen (nicht ganz billigen) Zellen vorerst eher in molliger wärme herumspielen :wink:
    Was ich aber in Deinen Zeilen auch rauslese ist dass Du angst hast dass die Zellen gar keinen Strom mehr bei tiefen Temperaturen aufnehmen. So wie ich das bisher verstehe wird das nicht der Fall sein.
    Man liest in so Foren über E-Fahrzeuge von zunehmendem Innenwiderstand bei tiefen Temperaturen, aber da ist dann eher die Rede davon dass man beim Entladen nur noch 1C oder 2C statt 3C beim Beschleunigen hat und dass man nicht über 0.5C laden sollte. Wenn ich meine 260Ah-Zellen zugrunde lege sind wir dann bei Ströme von 130A laden und 260-780A entladen, also in ganz andere Regionen von Deinen angepeilten 20-30A.
    Irgendwo hatte ich auch einen Bericht gefunden wo man davon abriet die Winston bei -45 Grad mit mehr als 0.03C zu laden. Über -20Grad war man da der Meinung dass 0.5C vertretbar seien. Wollte da mal nachfragen auf welche Grundlagen diese Aussage basiere, kann die seite aber leider nicht mehr finden...und ich werde tunlichchst davon absehen das auch nur ansatzweise zu befolgen, aber daraus schliesse ich dass durchaus auch mit höheren Strömen bei tiefen Temperaturen geladen werden kann. Die Frage ist dabei wohl weniger ob die Zellen den Strom aufnehmen, sondern eher inwiefern das auf die Lebensdauer schlägt und da hab ich bisher keine wirklich brauchbaren Zahlen/Aussage gefunden.

    Zitat von pseudopolis


    Ich hab das gewicht mal geschätzt, kann durchaus auch etwas mehr sein. Die batterien machen wirklich ganz schön lange arme ;)


    Da bin ich beruhigt, dachte schon Du hättest die ultraleichte AGM gefunden :wink:

    Zitat von pseudopolis


    Meine situation ist halt ganz anders, als die eines urlaubers, der hauptsächlich im sommer unterwegs ist. Ich lebe ganzjährig im bus. Davon bin ich auch 2-3 wintermonate in deutschland und arbeite.


    Ich denke das ist die bessere Ausgangslage als bei manchen von uns welcher das Womo über mehrere Wochen nicht brauchen und dann kurzentschlossen mal am Wochenende im Winter doch noch weg wollen. Bei Dir wird ja dann immer wieder geheizt. Und die Zellen haben ja eine gewisse thermische Masse welche auch erst mal auskühlen muss. Und wenn du sie brauchst wird auch ein bisschen was an Wärme in den Zellen generiert (wobei das, bedingt durch den sehr kleinen inneren Widerstand eher wenig sein dürfte, ausser Du betreibst richtig grosse Verbraucher daran).

    Zitat von Picco


    Hoi Urs

    Wenn Du die LiFePo in eine isolierte Batteriebox stellst hilft Dir das zwar wenn Du den Akku warm halten willst, aber es verhindert auch die Kühlung der Batterie im Sommer. Denn wenn sich die Batterie erwärmt kann sie die Wärme dank der Isolation nicht abgeben.
    Die Isolation sollte also demontierbar sein.
    Oder seh ich da was falsch?


    Ich denke das siehst Du goldrichtig. Das war auch nur ein Denkanstoss und bei weitem noch nicht fertig gedacht. War halt auch nur das was mir für den Fall "Laden bei Minusgrade" empfohlen wurde. Aber da das bei mir so eh nicht umsetzbar ist hab ich das auch nicht wirklich zu Ende gedacht. Trotzdem noch ein weiterer Denkanstoss in die Richtung sofern man genug (Solar-)Energie zur verfügung hat: Anstatt oder zusätzlich zur demontierbare Isolation könnte man vielleicht was mit Peltier-Elemente machen. Im Winter damit die Box heizen, im Sommer einfach umpolen und die Box kühlen...

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 28. September 2020 um 00:53

    Wenn Du eh genug Solar hast und die 2x130Ah schon ausreichend sind wäre ja für die paar Tage wo wirklich kalt ist eine 5-15W Heizung mit Thermostat und eine isolierte Batteriebox vielleicht die Lösung?
    Oder eben wie ich es machen werde, nämlich den Kasten über die Heizung des Aufbaus mitheizen. Während des Reisens sehe ich damit keinerlei Probleme. Im Winterlager schon eher, aber da werde ich halt nicht wie bisher ein Ladegerät immer am laufen haben (auch mit AGM) sondern konsequent alles ausschalten und dann reicht auch nach 3 Monaten die vorhandene Ladung noch um die Heizung am ersten Reisetag erst mal ein paar Stunden zu betreiben bevor ich die wieder lade. Nachteil davon ist eigentlich nur dass ich die ganzen Uhren und Radioeinstellungen wieder einstellen muss...werde ich wohl überleben :roll::lol:
    Den Rest, so mit Temperaturfühler und so, würde ich als Hobby verbuchen...kann man mit ein wenig Disziplin auch gut ohne auskommen :wink:

    Beim Gewicht bin ich allerdings nicht ganz Deiner Meinung. Ich werde eine 240Ah AGM von 72 kg durch LiFePo mit 260Ah und 35.6kg ersetzen. Also unter dem Strich wesentlich mehr nutzbare Energie bei halbiertem Gewicht, und das bei 4.8t Reisefertig...so einfach kann ich sonst nirgends soviel Gewicht sparen.
    Preislich sind die natürlich schon eine andere Hausnummer. Ob sich das vom Preis rechnet weiss ich auch noch nicht...kann ich dann in 10, 15 oder 20 Jahren sagen :wink:

    Die etwa 8 Jahre alte AGM wird die 2 etwas schwächelnden Nassbatterien in einer kleinen Berghütte ergänzen oder ersetzen, da spielt Gewicht keine Rolle.

    Wieso sind Deine 2x 130Ah AGM nur 50kg schwer und meine mit ähnlicher Gesammtkapazität 72kg?

    Gruss
    Urs

  • Suche nach dem passenden Wechselrichter

    • Urs
    • 27. September 2020 um 19:35

    Zum WR hab ich keine Erfahrungen. Sollte das von Dir angedachte Relais aber immer noch ein Thema sein, ein paar Erfahrungen meinerseits.
    Ich hab bei diversen Anwendungen Nagares Relais im Einsatz. Die können Spitze 180A, realistische Dauerlast würde ich eher irgendwo unter 100A nennen. Die laufen seit Jahren problemlos. Einziger Negativpunkt ist der, wie von Dir auch schon beobachtetet, relativ hohe Eigenverbrauch von ca 4Ah/24h.

    Hast Du schonmal bei den Bistabilen Relais herumgeschaut? Bluesea z. B. hat sowas im Programm den genauen Typ kann ich nachliefern, hab 2 davon, stehen aber zum Verkauf da sie nicht im Konzept meiner neuen Anlage passen. Wenn ich recht im Kopf haben können die 500A Dauerlast und für kurze Zeit auch mehr (hab was von 800A für 30s und 1000A für wenige Sekunden im Kopf, ist aber mit Vorsicht zu geniessen, auch da kann ich die Daten nachliefern).
    Wenn der mal geschalten ist braucht er absolut keinen Strom. Nachteil: Zum schalten braucht er einen Impuls von ca 7A! Und man muss 2 Spulen ansteuern, eine zum ein- die andere zum ausschalten. Und man braucht einen impuls, keinen dauernd geschaltenes Signal zum Schalten...wäre für Dich sicher kein Problem so eine Schaltung da davor zu bauen.

    Die von Dir gezeigten Chinateile sehen optisch genau so aus wie die welche ich des öfteren in Australien zum zusammenschalten der beiden Batterien gesehen und auch selber in meinen Fahrzeugen hatte wekche ich über zig tausende km Waschbrettpisten durchs Outback gescheucht habe. Hatte ich nie Probleme damit, nur die offenen Anschlussbolzen finde ich nicht prickelnd, aber da hilft wohl Flüssigisolation oder ähnliches. Und das war vor 15 Jahren, daher weiss ich nicht ob die heutige Qualität noch gleich ist.

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 27. September 2020 um 15:58

    Zu dem Thema hab ich nochmal ein pdf eines Akademikers gefunden, aber erfrischend einfach gehalten und auch für mich als Nichtakademiker in weiten Teilen verständlich, und sogar mal auf deutsch :wink: : https://www.stefansliposhop.de/Lit-Akku-Techn-Einfuehrung(1).pdf
    Auf den ersten Blick könnte man meinen dass er nur Li-Ion behandelt, aber fast am Schluss erwähnt er auch LiFePo. Aus dem Kontext leite ich ab dass er was das Laden/Entladen und deren Prozesse dahinter angeht keinen Unterschied zwischen LiIon und LiFePo macht. Auch erläutert er warum die Initialladung so wichtig ist.

    Daraus, und aus Informationen anderer Quellen leite ich für mich ab:
    -dass LiFePo Zellen auch beim laden unter 0 Grad nicht schlagartig beschädigt werden sondern nur die Lebensdauer verkürzt wird, je tiefer die Temperatur desto schädlicher.
    -dass es dabei nicht auf die Umgebungstemperatur sondern auf die Innentemperatur der Zelle ankommt, wobei wir als Endverbraucher letztere wohl nur schätzen können
    -dass es dabei auch auf den Strom ankommt, also je grösser der Strom desto schädlicher
    -dass laden unter 0 schädlicher als entladen unter 0 ist
    -dass das gleiche auch bei zu hohen Temperaturen gilt (40 Grad Gehäusetemperatur, 80 Grad Zellen-Innentemperatur)
    -dass Misshandlungen kumuliert werden, also je öfter desto weniger Lebensdauer
    -dass Über- und Unterspannung einen wesentlich grösseren Einfluss auf die Lebensdauer als die Temperatur haben (ein einmaliges Ereigniss kann die Zelle wohl schon killen)
    -und dass Y oder andere Chemien an diesen Grundlagen unter dem Strich auch nicht wesentlich und nachweisbar was ändern

    Was ich noch nicht ganz sehe ist wieviel Lebensdauer man konkret einbüsst wenn man z. B. x-mal mit Strom y bei 0 statt bei 10 Grad lädt und ob das schlussendlich in der Praxis relevant ist. In den seltensten Fällen hat ja jemand eine baugleiche Anlage welche er unter optimalen Umweltbedingungen aber ansonsten genau gleich betreibt wie die welche etwas gequält wird.

    Fazit für mich: Ich werde alles tun was ich mit vertretbarem Aufwand tun kann um die Lebensdauer zu verlängern, denn so günstig sind die Zellen auch wieder nicht.
    Konkret für mich heisst das folgendes:
    -Abschaltung für OVP und UVP getrennt für laden und entladen und relativ konservativ eingestellt
    -OVP und UVP-Schutz basierend auf Zellebene, nicht nur Batterieebene
    -Laden unter 0 Grad Zellengehäusetemperatur automatisch verhindert, aber mit Überbrückungs-Schalter um im Notfall trotzdem unter 0 Grad laden zu können
    -Batteriebox wird beheitzt, aber nur mit der Truma Gasheizung. Der Schlauch ist ja nicht weit weg und ein Abzweiger schnell eingebaut.
    -Bei voraussichtlicher Nichtbenutzung wird auf 80% geladen und dann komplett getrennt, also inkl BMS welcher 0.3 bis 0.8 Wh eigenverbrauch haben soll, dazu kommen noch weitere Standbyverbräuche von 1.5-2Wh...insgesammt nicht viel aber genug um auch 3kWh über die Zeit zu entladen.

    Meine Zellen werden ja in der (beheitzten) Hütte eingebaut und dienen nur für die Versorgung der Hütte. Davon die Fahrzeugelektrik mit Li zu betreiben halte ich absolut nichts. Da wird auch weiterhin eine Bleibatterie den Dienst verrichten. Gründe:
    -Die Starterbatterie gegen OVP und vor allem UVP zu schützen ist nicht ganz trivial, ich denke da an Anlasserestrom, Lima-Überlastung beim Laden oder plötzlicher Abschaltung der Batterie...
    -eine einmalige "ups, Batterie leicht tiefentladen"-Situation welche doch mal vorkommen kann wird von Blei wohl eher verziehen als von Li
    -Fahrzeug ist für Blei konstruiert und ausgelegt
    -Lima ist auf Ladestrom von Blei nicht Li ausgelegt
    -Starterbatterie unbeheizt, hoher Strom beim Starten (bei kalter Batterie) , was ja für Li am suboptimalsten ist
    -Einbauort bei vielen Fahrzeugen unter der Haube - > in Betrieb hohe Temperaturen, welche ja auch nich so gesund für Li sein sollen
    -Bleiersatz bekomme ich zur Not auch im nächsten Einkaufscenter auf einer Reise für überschaubares Geld.

    Danke allen für die rege und sehr interessante Diskussion.

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 25. September 2020 um 23:54

    Noch eine andere Frage:

    Sicherungen...
    Für den Hauptstromkreis wird es einige solche mit unterschiedliche Werte geben. Nun suche ich noch was für den Steuerstrom.
    Eckdaten:
    -1 bis 4A (12VDC)
    -Einbauversion (soll in 5mm PC-Platte eingebaut werden)
    -Sollte von Hand aus- und einschaltbar sein
    -Wenn möglich Thermisch und Magnetisch auslösend

    Vorschläge? Was habt ihr so verbaut?

    Danke und Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 25. September 2020 um 23:28
    Zitat von pseudopolis


    vielen dank für die zusammengetragenen informationen.


    Gerne geschehen, ist ja nicht ganz uneigennützig :wink:

    Zitat von pseudopolis


    Scheint, als wären meine befürchtungen, lifepo nicht ganzjährig in unseren breiten nutzen zu können, berechtigt gewesen.


    Ganz so Düster würde ich das nun auch nicht sehen. Es ist ja so dass es entscheidend ist dass die Zellen im Innern nicht unter 0 oder 5 oder 10 Grad (je nach Quelle) auskühlen. Wenn man sie nutzt dann haben die ja auch eine gewisse eigene Erwärmung. Daher wird die Lufttemperatur darum herum noch etwas tiefer sein können und die Zelle bildet ja auch eine gewisse Thermische Masse welche zuerst auskühlen muss.

    Zitat von pseudopolis


    Eine gewisse chemische ähnlichkeit zu handy- bzw notebookakkus besteht ja. Solche akkus haben eine heizwendel eingebaut, damit sie sich selbst oder durch das ladegerät auf betriebstemperatur erwärmen können. Würde man die lifepo batterie in eine wärmeisolierende box bauen, könnten man sowas auch für den camper realisieren.


    Der Dacian schlägt genau das als einzige richtige Lösung vor. Nur er schlägt vor eine über Thermostat geregelte Elektroheizmatte, unter den Zellen gebaut, direkt an der Batterie zu betreiben. Mit einer geeignet isolierten Box rechnet er mit 5-15W Heizleistung welche nötig wäre und ist der Meinung dass das für eine Anlage mit Solar (auch auf einem RV) und der üblichen 2-4kW LiFePo kein Problem darstelle, zur Not mache man halt noch ein weiteres Panel auf dem Dach.
    Dazu muss man wissen dass er die Anlage im Haus hat, wo Gewicht, Platz usw. eigentlich keine Kriterien sind. Und das Laden über die Lima empfindet er als absoluter Blödsinn da viel zu teuer, verglichen mit Solar. Auch wenn ich sonst seinen Ansichten recht gut finde, bin ich doch noch nicht überzeugt dass er wirklich bewusst ist dass Womos doch eine ganz andere Baustelle mit anderen Kriterien sind...und ob mein 322PS-Motörchen noch 500W in Form von Strom in die Zellen speist dürfte, was den Verbrauch angeht, den Braten auch nicht mehr feiss machen.

    Holger's, Balu's und inssbesondere Wolfgang's Erfahrung macht mich zuversichtlich dass das ganze nicht so heiss (oder kalt :lol: ) gegessen wie gekocht wird:

    Zitat von womo3


    nein, meine in der Bodenplatte eingelassenen Staufächer sind nicht beheizt. Über den Winston Zellen, denen das ohnehin nichts ausmacht, ist es nach oben offen, bzw. durch eine Plexiglasplatte mit Abstand abgedeckt.
    Auch bei großer Kälte dauert es recht lange bis es da friert. Hatte bei unserer Polarreise im vorderen Staufach reichlich Bierdosen gestapelt. Als die dann irgend wann zum knacken anfingen, habe ich die Abdeckung zum Zwischenboden abgenommen, das hat dann schon gereicht um Frost darin zu verhindern.


    Solange die Zellen nicht irgendwo aussen am Fahrzeug sind und wir nicht 3 Monate im tiefsten Winter durch Sibirien düsen (btw, die Skandinavischen Temperaturen im Winter werden vielfach falsch eingeschätzt) denke ich dass das ganze nicht so kritisch ist. So oft ist in Mitteleuropa ja auch nicht wesentlich unter 0 Grad, und wenn wir in Kalte Regionen fahren, dann heizen wir die Hütte ja und dann sollte es auch kein Problem sein. Ich werde schauen dass ich meine Ladung unter 0 Grad abschalte, aber mit der Möglichkeit im absoluten Notfall das überbrücken zu können.

    Danke Holger für die Werte. Bei welcher Unterspannung schaltest Du ab?

    Danke allen und Gruss
    Urs

    PS: Wenn Interesse besteht kann ich einige der Mails vom Dacian Tadea hier veröffentlichen, er ist damit einverstanden, halt leider in Englisch.

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 25. September 2020 um 22:14

    Ja, der Fakt dass eben etliche Leute schon gute Erfahrungen mit den Winston gemacht haben hat mich auch dazu bewogen diese zu kaufen, trotz der nicht ganz ehrlichen Spezifikationen der Chinesen. Aber dass die diesbezüglich auch gerne mal übertreiben soll schon mal vorgekommen sein.

    Lässt Du die Anlage einfach durchlaufen im Winter? Also Solar immer dran oder klemmst du es nur ab und zu an um die Selbstentladung auszugleichen? Man liest ja diesbezüglich auch dass man eher bei 50-80% SOC einlagern sollte, wobei sich da die Gelehrten und Halbgelehrten auch nicht ganz so einig zu sein scheinen ob das in der Praxis einen wirklich relevanten Unterschied macht.

    Lädst Du im Winter/Lager mit einer anderen Spannung als im Reisebetrieb? Welche Spannungen hast Du eingestellt für Ladeende, start Ballancen und Unterspannungsschutz? Ich tendiere da zu 3.55 / 3.4 / 3V mal zum anfangen und je nachdem ob ich noch ein wenig Kapazität rausquetschen möchte schrittweise bis allerhöchstens 3.65 und 2.8V zu gehen.

    Danke und Gruss
    Urs

  • Hybrid 210 AH Gel +300AH LifeYPO4 (bis 16.12.20 als Wechsel von 210 Gel zu 300Ah LiFeYPO4)

    • Urs
    • 25. September 2020 um 21:35
    Zitat von holger4x4


    Ich bin etwas verwirrt....
    Wieso hat der Shunt so viel Strom verbraucht? War der defekt, falsch angeschlossen, oder was war der Grund?

    Zitat von Gunther


    Der hatte nicht den Strom verbraucht, sondern anscheinend falsche Werte zur Elektronik geliefert, so dass ein zu hoher Verbraucht angezeigt wurde, ohne dass der Verbrauch da war.


    Viele so Strommessgeräte haben eine Funktion zum Abgleichen des Nullpunkts (ich gehe davon aus dass die verbaute Anlage was ähnliches hat). Gleicht man den Nullpunkt nun ab wenn Strom fliesst hat man anschliessend immer einen um den Betrag falschen Strom an der Anzeige.
    Der 2. Punkt der falsch sein könnte ist wenn ein anderer Shunt eingebaut wurde, also z.B ein 200A/50mV durch ein 50A/100mV Shunt ersetzt wurde, das aber nicht im auswertenden Gerät korrigiert wurde. Darum mein Tip: Immer mit einem 2. oder allenfalls sogar einem 3. Messgerät messen was wirklich Sache ist.
    Wieso wurde der Shunt eigentlich getauscht? Wegen der neuen Akkus und den höher zu erwartenden Strom? Oder hattest Du sonstige Probleme damit?

    Zitat von Gunther


    hast du in deinem nach unten versetzten Batteriefach ein Heizungsrohr verlegt um bei eurem Wintercamping für die Winston nicht zu kalt zu werden....durch das "Y" würde man es ja nicht benötigen.

    Zitat von womo3


    nein, meine in der Bodenplatte eingelassenen Staufächer sind nicht beheizt. Über den Winston Zellen, denen das ohnehin nichts ausmacht...


    Dass die Winston Kältefester als andere Zellen ohne Y sein sollen widerspreche ich bis zum Beweis vom Gegenteil mal eben ganz frech :wink: Hier etwas ausführlicher

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 25. September 2020 um 20:47

    Thema Yttrium und Tieftemperaturtauglichkeit von Lifepo:

    An vielen Orten (vor allem im Deutschsprachigem Raum) wird geschrieben dass das Y eben dafür zuständig sei dass die Winston Tief(st)temperaturtauglich seien. Bis vor 2 oder 3 Wochen hab ich das selber auch geglaubt und auch so weiterverbreitet. Inzwischen bin ich da nicht mehr ganz so sicher...hmm, nein, inzwischen bin ich sogar zu grossen Teilen überzeugt dass das ein Mythos ist! Ich bin kein Chemiker und kann daher auch weder den Beweis dass dem so ist noch den dass es nicht so ist erbringen. Für Beweise dass ich (und andere) falsch oder richtig liegen bin ich offen.

    Im Moment lassen mich folgende Gründe zum Schluss kommen dass das ein Mythos ist und Winston zwar gute, ausgereifte Zellen sind (darum hab ich sie auch gekauft), aber halt auch nicht mehr und unter dem Strich eben auch nur "gewöhnliche" LiFePo4 Zellen sind.

    Was ich schon gar nicht glauben kann ist dass sie bis -45°C Ladefähig sein sollen. Ja, ich weiss, im Datenblatt steht das sie eine "Operating Temperature" sowohl beim Laden als auch beim Entladen von -45°C angeben. Nur ist es leider so dass das wohl zu relativieren ist.
    Den ersten Hinweiss dafür finden wir hier:
    https://shop.gwl.eu/Winston-40Ah-2…60Ah.html?cur=1
    Da steht hinter der Operating Temperature von -45 bis 85°C in Klammer discharging...hmm und welche Betriebstemperatur gilt jetzt zum laden? Auch da findet sich auf deren Seite eine sehr interessante Abhandlung darüber wie das zu sehen ist:
    https://shop.gwl.eu/blog/LiFePO4/O…-LFP-Cells.html
    Kurz zusammengefasst: Es gibt Umgebungstemperatur, Oberflächentemperatur der Zelle und Temperatur im Innern der Zelle. Das besste ganz zuunterst wo die Winston als Beispiel herhalten muss, und schwups ist auch eine von den Chinesen als -45 bis +85°C Zelle nur noch eine 0 bis 40°C Zelle (wie alle anderen LFP-Zellen auf dem Markt auch).

    Zu den übertriebenen Temperaturspezifikationen passt auch die Spannung von 2.5-4V welche die Chinesen ausweisen. Man muss nur mal als Beispiel die Lade- und Entladekurven anschauen und dann sieht man auch dass ab ungefähr 3.6V nicht mehr wahnsinnig viel Energie eingespeichert wird und ab 3V holt man auch nicht mehr viel beim Entladen:
    http://files.ev-power.eu/inc/_doc/attac…h-Datasheet.pdf

    Auch interessant in diesem Bezug:
    https://shop.gwl.eu/blog/LiFePO4/F…C--at-20C-.html
    Viel Spass beim programmieren vom BMS/UVP dass er bei Raumtemperatur nicht zu tief entladen lässt aber bei tiefgefrorenen Zellen noch überhaupt was entladen lässt :roll::wink:
    Fazit daraus: Zellen Isolieren und wenn nötig heizen damit sie nie unter dem Gefrierpunkt gehen.

    Jetzt könnte man meinen dass das eine einzige Firma ist welche das so propagiert...hmm, Wenn ich das richtig sehe ist GWL der Hauptimporteur (oder zumindest ein grosser) für Europa und schon länger am Markt und eigentlich würde man meinen sie Schaden dem eigenen Geschäft wenn sie die Zellen schlechter (oder sollte ich schreiben realistischer?) darstellen als die Chinesen auf deren Datenblätter. Schon daher gehe ich davon aus dass die ihre Erfahrungen damit haben. Sie empfehlen ja inzwischen auch bei der Initialladung nur noch 3.65 oder gar tiefer, wo sie in älteren Dokumenten noch 4V empfohlen haben. Und im Datenblatt wird die Betriebsspannung auch etwas relativiert, nämlich mit "max 3,8V - min 2.8V At 80% DOD" anstatt der 4 bis 2.5V der Chinesen.

    Zufälligerweise hatte ich in den letzten paar Wochen Kontakt mit einem Kanadier namens Dacian Todea. Seit Jahren entwickelt der einen BMS mit integriertem Solarladegerät auf Open Source Basis, man kann es aber auch bei Ihm kaufen. Findet man hier: http://electrodacus.com
    Wenn man schon das Hintergrundwissen hat um einen Solarladegerät mit BMS zu entwickeln, und damit eine Anlage mit LiFePo in der Kanadischen Pampa betreibt denke ich dass der auch ein bisschen was von LiFePo-Zellen versteht. Im Forum dort (http://electrodacus.com/solarforum.html) werden unter anderem genau auch die Themen behandelt...und auch noch weitere. Sein BMS hat ein Anschluss für ein Temperatursensor, trotzdem rät er davon ab den einzusetzen und ist der Meinung dass der einzig richtige Weg um LiFePo-Zellen (auch Winston) in der Kälte zu betreiben sei eine Isolierte Box welche allenfalls noch beheizt würde.

    Dass sowohl der Kanadier als auch die Tschechen unabhängig voneinander zum gleichen Schluss kommen erscheint mir mehr als nur Zufall.
    Ich für meinen Teil werde ab sofort keinen Unterschied von LiFePo und LiFeYPo machen, denn aus den bisherigen mir zur Verfügung stehenden und zum Teil hier zitierten Informationen muss ich annehmen dass LiFeYPo auch nur "normale" LiFePo sind, wie übrigens auch LiFeMnPo usw auch... (nicht zu verwechseln mit den "gefährlichen" Handyakkus welche LiIon und somit eine völlig andere Chemie mit anderen Spannungen und anderen Vor- und Nachteilen ist!)

    Gruss
    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 25. September 2020 um 18:36

    Danke Mike für die Daten. Entspricht die Sortierung im PDF der Reihenfolge auf deinem Bild? Warum ich frage: Es wird ja immer wieder propagiert dass man bei einem solchen Aufbau immer von beiden Seiten einspeisen solle, also der Plus vorne und der Minus hinten z.B. um eben eine gleichmässigere Belastung der Zellen zu erreichen. Du hast ja recht weit vorne eingespiesen und hast 15mV abweichung von der Höchsten zur tiefsten Zelle...nicht die Welt, aber das könnte schon eine Tendenz zeigen dass das vor allem bei höheren Strömen durchaus ein zu beachtender Faktor sein könnte. Ist nur Interessehalber da ich ja ein paar Zellen weniger habe :wink:

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 22. September 2020 um 23:37
    Zitat von mike13


    so sah bei mir die Initialisierung aus.
    ca. 5 Tage laden und dann noch 6 Tage ruhen lassen, erst dann die Blöcke aufgebaut.


    Auf welche Spannung geladen? Mit welchem Strom? Hast Du mal an eine der vordersten und an der hintersten Zelle in der Schlange die Spannung gemessen? Gab es Unterschiede? Wie hoch?

    Zum Thema Ytrium = Tieftemperaturladefähigkeit (=Mythos?) melde ich mich morgen nochmal.

    Danke und Gruss
    Urs

  • Handstaubsauger

    • Urs
    • 22. September 2020 um 22:00
    Zitat von nunmachmal


    Denke jetzt darüber nach den Tisch Abends auf die Sitzbank zu legen und den Staubsaugerroboter in den Nachtstunden arbeiten zu lassen. Kann mir jemand eine Kaufempfehlung für ein möglichst leises Gerät aussprechen.


    Hallo Peter,

    Bei mir in der Wohnung werkelt ein Roborock S6. Im Elternhaus 2 Romba. Alle 3 tun ihren Job soweit ich beurteilen kann recht akzeptabel. Das Problem sind die Ecken, da kommt prinzipbedingt keiner wirklich ganz hinein.

    Bei den Rombas weiss ich es nicht genau, aber beim Roborock kann ich die Saugleistung und somit die Lärmemissionen reduzieren. Ich denke die Rombas müssten das auch können. Nachteil davon ist halt dass wie geschrieben dann eben auch die Saugleistung reduziert ist :wink:
    Meiner könnte man einstellen dass er nur wenn er Teppich erkennt auf volle Stufe geht, ansonsten reduziert saugt. Nutze ich nicht, sonder lasse ihn (auch bei Plattenboden) immer mit voller Leistung durch die Wohnung rennen aber das ist dann doch recht laut. Darum rennt er auch immer wenn ich nicht daheim bin. Vermutlich würde auch weniger ausreichen, da ja auch noch eine rotierende Walze darin verbaut ist...aber viel hilft viel :wink:

    Ich weiss ja nicht wie tief du und deine Gemahlin schlaft. Ich schlafe recht tief aber den in der Nacht durch die Wohnung laufen lassen würde ich nie im Leben, auch nicht auf der tiefsten Stufe. Es kommen da ja noch weitere, nicht so regelmässige Geräusche dazu, so z.B wenn er gegen tiefe Hindernisse fährt und dann wieder zurücksetzt und die Richtung ändert oder wenn das Mädel darin meint die Umgebung mit so Sprüchen wie "Nicht alle Räume konnten erreicht werden" oder "Reinigung fertig fahre zur Ladestation" beglücken zu müssen (könnte man glaub abschalten). Ich denke meine Nachbarn hätten in der Nacht auch keine Freude daran.

    Aber wieviele Quadratmeter sind es denn welche der bei dir saugen müsste? Mein Roborock braucht für 44m2 um die 42 Minuten. Mit vielen Hindernissen wie Tisch und Stuhlbeinen etwas mehr. Da lasst sich doch Tagsüber mal einen Zeitraum finden wo Ihr am Einkaufen seid oder sonst was ausserhalb vom Womo unternehmt und der in der Zeit dann mal durch's Womo rennen kann? Wenn es denn unbedingt ein Saugroboter sein muss denn ob der für ein Womo die besste Wahl ist lasse ich mal dahingestellt und musst du schlussendlich selber entscheiden.

    Gruss
    Urs

  • Universalschlauchschelle

    • Urs
    • 19. September 2020 um 21:07

    Das wird kein Kupferüberzug sein. Ich denke die Farbe ist eher das Resultat des Herstellungsprozesses. Glühen um bessere Eigenschaften zu erreichen oder sowas, keine Ahnung.

    Ich kenne die Bindedrähte von früher. Wenn man so einen Bund dieser Bindedrähte mal im Regen nutzen musste und etwas übrig blieb dann rosteten die anschliessend recht schnell munter vor sich hin und die Festigkeit war auch weit geringer, egal ob sie jetzt eher gelblich, Eisenfarben oder Kupferfarben waren. In dem Fall war es meist weniger Nervenaufreibend und weit effizienter die verosteten wegzuschmeissen und neue zu verwenden.

    Nichtrostend oder Verzinkt hab ich davon noch nie welche gesehen...ist für den Zweck die Eisen (oder die Elektrorohre an den Eisen) festzubinden bis betoniert ist ja auch nicht nötig.

    Gruss
    Urs

  • Neuling: Fragen zur Bodenplatte und Dämmung.

    • Urs
    • 19. September 2020 um 12:16

    Hallo Dirk,

    Herzlich willkommen im Forum.

    nunmachmal
    Gerade Offroad ist Gewicht das A und O. 1. dass es so weit wie möglich unten ist und 2. kann weniger darüber entscheidend sein ob man noch vorwärts oder nur noch nach unten fährt. Andererseits darf es aber auch mal 2 oder gar 2.5 mm GFK statt 1mm sein, oder einen etwas stabileren Zwischenrahmen wobei gerade da oft zuviel Angstreserven eingebaut werden, so auch bei mir.
    Das ganze ist halt wie immer ein Kompromiss zwischen Gewicht, Stabilität, welchen Angstfaktor man noch dazurechnen will, wohin man mit dem Fahrzeug will, wie man Offroad definiert usw, usf...

    Dirk
    Ich will dich nicht vom Stahlrahmen abbringen, das Gewicht würde ich aber deffinitiv im Auge behalten und zwar nicht nur wegen der Zulassung und des zGG. Die 200kg welche Onroad einfach ein bisschen mehr Sprit kosten können Offroad darüber entscheidend sein ob man durchkommt oder einsinkt, ob man einen Reifen beschädigt oder nicht usw.

    Welche Vorteile siehst Du in dem U-Profil wo du die Platten reinstellst? Zum Bauen ist das sicher schön einfach die Platten reinstellen zu können, aber ich persönlich hätte da angst dass der Kleber irgendwann Risse bekommt, oder nicht der Ganze Hohlraum mit Kleber ausgefüllt ist. Das wäre dann eine schöne Wanne wo das womöglich eindringende Wasser nicht weg kann, aber diesbezüglich bin ich vielleicht etwas überempfindlich :wink: .
    Eine Idee wäre da mal einen Highlift ansetzen zu können, aber dafür müsste das wohl noch massiver werden, was wieder aufs Gewicht schlägt, was da wo man es allenfalls brauchen kann wieder kontraproduktiv ist...

    Gruss
    Urs

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