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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Stromstossschalter 12V/24V=

    • Urs
    • 11. März 2021 um 11:31
    Zitat von jogitom

    - sind aber ausgelegt um 240V zu schalten - wegen der dann "passenden" Ströme

    - die halten nicht die "geforderten" Amper im 12 V Gleichstrom-Betrieb aus....

    Fast richtig, es geht da mehr um das Ein- und Ausschalten. Da entsteht ein Lichtbogen über die Kontakte. Dieser Lichtbogen verbrennt diese bei jedem Schalten ein wenig mehr.

    Wie der Name schon sagt wechselt bei Wechselspannung/Wechselstrom der Strom im Idealfall in einer Sinuskurve von positiv zu negativ und wieder zurück mit der Netzfrequenz von 50Hz. Das heisst dass es jeweils beim Wechsel von positiv zu negativ und umgekehrt in dieser Frequenz einen Nullpunkt gibt, es also kurze Zeit kein Strom fliesst was den Lichtbogen von selber erlöschen lässt.

    Bei Gleichstrom gibt es keinen solchen Nullpunkt, sondern es fliesst immer der gleiche, hohe Strom. Das heisst der Lichtbogen verlöscht erst wenn die Kontakte relativ weit geöffnet sind. Er bleibt somit viel länger bestehen, was natürlich die Kontakte wesentlich länger und somit stärker beansprucht. Je höher der Strom, desto grösser der Lichtbogen und umso schlechter für die Kontakte.

    Einem einmal geschlossenen Kontakt ist es in weiten Grenzen relativ egal ob da Gleich oder Wechselstrom drüber fliesst.

    Ob die Relais dann den geforderten Strom aushalten ist meist -wie aus dieser Diskussion hier ersichtlich- nicht so klar, denn die sind für 230V AC genormt und spezifiziert. Das heisst aber nicht dass sie in der Praxis nicht auch 12V DC schalten können, es heisst nur dass der Hersteller darauf verzichtet hat sie nach irgendwelchen Normen für Gleichstrom zu testen und allenfalls anzupassen damit sie die Anforderungen dieser Norm erfüllen.

    Praktisch alle 230V-AC spezifizierten Kontakte können auch 12V DC schalten, die Frage ist nur bei welchem Strom und wie viele Schaltzyklen er dann mitmacht. Schaltet man mit einem für 16A AC ausgelegten Kontakt 6 oder von mir aus auch 7A wird das ziemlich sicher lange gut gehen, reizt man die 16A DC aus kann es gut gehen, es kann aber auch nach wenigen Schaltzyklen die Kontakte verbrannt haben.

    Als Faustregel: Bei DC mindestens Faktor 2 überdimensionieren und es sollte lange gut gehen...Garantien gibt dir niemand...aber ein weiteres KFZ-Ralais schalten wird mit jedem 230V-Kontakt problemlos funktionieren. Allerdings würde ich dann auch für die 20A eher ein 40A-KFZ-Ralais als einen mit 20A beworbenen nehmen...

    Gruss

    Urs

  • Gastank-Hydraulikagregat und Dieselheizung in einer Kiste?

    • Urs
    • 11. März 2021 um 10:28

    Wie gross soll denn der Gastank werden und wohin soll es zu welcher Jahreszeit wie lange gehen und wie gut ist dein Womo isoliert? Wenn du die Fragen beantwortet hast kannst du den Gastank entsprechend dimensionieren und dann erübrigt sich das Mitschleppen einer weiteren Flasche die eh nie benutzt würde.

    Nur so als Beispiel: Ich bin mit 2x 14kg Gastankflaschen im Winter in Skandinavien unterwegs gewesen. Diese reichten auch gut für bis zu 2 Wochen bei zum Teil Aussentemperaturen von -18 oder -23 Grad, im Schnitt eher 0 bis -15 Grad. Damit wurde geheizt und gekocht, wobei ich während der Fahrt meistens nicht heize und in der Nacht die Temperatur stark reduziere.

    Seit der Erfahrung bleibt die eine Flasche daheim wenn ich in gemässigtere klimatische Gegenden unterwegs bin.

    Gruss

    Urs

  • MAZDA B 2500TD 4x4 Strech Cab.Hurricane mit Goldschmitt Luftfederung in der CH zu verkaufen

    • Urs
    • 10. März 2021 um 12:56

    Picco, hast du ihn nun doch gekauft? ;)

  • MAZDA B 2500TD 4x4 Strech Cab.Hurricane mit Goldschmitt Luftfederung in der CH zu verkaufen

    • Urs
    • 9. März 2021 um 12:57

    Da sind noch weitere Ungereimtheiten, z.B. "Karosserie: Wohnwagen" und "ab MFK"...

    So wie er da steht ist er sicher nicht ab MFK als Wohnwagen. Aber da gibt es eine einfache Erklärung dafür. Offenbar war das Teil bis vor kurzem mit festem WOMO-Aufbau unterwegs und auch so zugelassen, somit passt das mit dem Gewicht auch zusammen. Der Besitzer hat dann wohl den Aufbau entfernt und die in der Garage eingemottete Ladebrücke wieder montiert und verkauft, eingetauscht oder dem Händler geschenkt oder wie auch immer...

    Grundsätzlich kein Grund es nicht zu kaufen, aber man sollte dann doch ein Auge drauf haben dass die Papiere *vor* dem Kauf in Ordnung kommen. Will man ein Womo fest drauf bauen ist es gar nicht so schlecht so wie es ist, einzig das Gewicht müsste man dann allenfalls anpassen. Will man es als Pickup rum fahren und darauf eine abnehmbare und nicht zugelassene Kabine als Ladung spazieren fahren muss das Womo raus und das Leergewicht angepasst werden, und da würde ich mich nicht auf irgendwelche Versprechen wie "wird gemacht sobald Vertrag unterschrieben ist" und dergleichen einlassen, zumindest nicht ohne irgendwelche zusätzlichen schriftlichen Absicherungen dass das klappt oder man anderenfalls ohne Kosten vom Vertrag zurücktreten kann (ich hab diesbezüglich so meine Erfahrungen machen dürfen).

    Gruss

    Urs

  • Schadstoff-Klasse und Europa

    • Urs
    • 8. März 2021 um 19:08

    Die App kannte ich auch noch nicht. Grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings ist da auch noch die andere Seite der Medaille. Sobald man da Womo (egal ob leichtes oder schweres) eingibt wollen die Geld sehen. Grundsätzlich ja legitim und eine angemessene Einmalzahlung währe es mir vielleicht sogar wert, aber ein sich automatisch verlängerndes Abo ist für mich ein Nogo.

    Gruss

    Urs

  • Travelbox 500 statt Wechselrichter?

    • Urs
    • 6. März 2021 um 10:39

    Hallo,

    2 Regler an einem Panel ohne irgend eine Umschaltung kann ich mir nicht vorstellen dass es richtig funktioniert, ich kann mich da aber täuschen.

    Das mit dem Lastausgang kann funktionieren, kommt aber drauf an ob und wie das Programmierbar ist.

    Man könnte dann versuchen so zu programmieren dass der z.B. nur über 90% SOC vom Hauptakku schaltet...keine Gewähr dass das funktioniert.

    Der 2. Knackpunkt, kann der Ausgang den Maximalen Strom den die Travelbox ziehen kann ab? Wenn das nicht der Fall ist, begrenzt der Ausgang den Strom? Wenn nicht (wovon ich ausgehe, es aber nicht weiss) sind für mich folgende 2 Szenarien denkbar:

    1. Im bessten Fall schaltet das Gerät einfach bei Überstrom ab -> Nicht brauchbar aber nicht weiter schlimm

    2. Worst case, der Ausgang wird dauerhaft beschädigt.

    Hast du schon mal nach Solarreglern mit 2 Ausgängen gesucht?

    In einer Berghütte hab ich vor bald 15 Jahren so einen von Plasmatronics verbaut. Der kann angeblich 2 Batterien laden, die Funktion hab ich aber bisher nicht benutzt daher weiss ich nicht wie gut das funktioniert und ob es brauchbar ist. Und das ist kein MPPT, sondern ein PWM-Gerät und es basiert auf mindestens 15-Jährige Technologie und Software...aber es hat die letzten 15 Jahre für meine Zwecke problemlos funktioniert.

    Bei neueren Reglern mit 2 Ausgängen muss man die Datenblätter genau lesen, denn oft kann der 2. Ausgang nur 1A oder weniger abgeben, ist dann nur zur Ladeerhaltung der Fahrzeugbatterie z.B. gedacht.

    Gruss

    Urs

  • Hallo ! Ich bin der Mozi !

    • Urs
    • 4. März 2021 um 00:58

    Hallo Sebastian und herzlich willkommen hier.

    Schön einen weiteren Ami-Fahrer hier zu sehen.

    Wie sind die 800kg ermittelt? Gewogen oder aus Datenblätter usw. errechnet? Wenn nicht gewogen, unbedingt nachholen denn die Amis waren zumindest früher mal sehr kreativ was die Gewichte und Achslasten anbelangte.

    Kannst du noch ein paar weitere Details zum Fahrzeug preisgeben, es macht ja durchaus einen Unterschied ob Regular cab mit 8 Fuss Longbed oder Crew cab mit 5.7 Fuss Shortbed. Auch Diesel oder Benziner kann die Gewichte/Achslasten nicht unerheblich beeinflussen.

    Bist du alleinreisender oder soll die ganze Familie mit? Bei letzterem halte ich ein solches Projekt für extrem schwierig bis realistisch nicht umsetzbar. Als Allein- oder allenfalls zu zweit Reisender wirst du schon nicht auf jedes kg sondern auf jedes Gramm achten müssen, wobei das dann sehr auf die angepeilte Grösse, den angepeilten Ausbaustandard usw drauf ankommt. Mit Birke Multiplex solltest du dann sehr sparsam sein (meine Möbel sind auch in Birke Multiplex aber ich hab einen 3500er mit knapp 2t Zuladung). Und es dürfte eher spartanisch als eine Luxushütte werden, was ja grundsätzlich nicht falsch ist, man sollte sich dessen nur im Vorfeld bewusst sein.

    Picco Mehr Raum verleitet aber auch dazu mehr (unnötiges) Gerümpel -und somit Gewicht- mitzuschleppen ;). Hast Du einen Vergleich mit welchem Gewicht man bei einer Flachpritsche in Alu rechnen müsste? Ich hatte die 8-Fuss Box, also knapp 2.5 x 2.05m gross in Stahlblech. Die brachte inkl Schutzeinlage aus Kunststoff, Einlagen in den Radhäusern, Klappe hinten, Leuchten usw. irgendwo zwischen 200 und 250 kg auf die Waage.

    Ich gehe davon aus dass Dodge und GM im Gegensatz zu Ford immer noch auf Stahlblech für die Box setzen, so auch beim Ram vom Mozi, oder liege ich da falsch? Wenn so kann man da sicher das eine oder andere kg holen. Ford setzt ja inzwischen zumindest beim F150 auf Alu für die Box und auch sonst auf Gewichtsoptimierung, was einen deutlichen Zuladungsvorteil bringt. Wie Canoe es gezeigt hat ermöglicht es auch realistisch eine ausgewachsene Kabine bei 3.5t auf einem Ami PU zu realisieren...aber das nur am Rande, bringt den Mozi ja jetzt nicht wirklich weiter.

    Gruss

    Urs

  • Klimaanlage / Wechselrichter im Wohnmobil nachrüsten die Zweite

    • Urs
    • 26. Februar 2021 um 19:04

    Mit dem Anlaufstrom hat Holger einen Wichtigen Punkt angesprochen. Alternativ zu einem grösseren WR (und entsprechend dimensionierter Verkabelung) könnte auch ein Sanftanlauf helfen.

    Ich würde klären ob die angepeilte Klima einen Sanftanlauf, Softstart, Easystart oder ähnliches hat oder wenn nicht ob es nachgerüstet werden kann. Die Chancen das sie sowas haben stehen dabei nicht schlecht, denn viele Wärmepumpen die ich kenne haben es und das sind ja eigentlich auch nichts anderes als eine (verkehrt herum laufende) Klimaanlage.

    In den Staaten scheint es dafür eine ganze Industrie zu geben...das Problem, die arbeiten oft mit 115V, nicht mit unseren 230V.

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung juh

    • Urs
    • 26. Februar 2021 um 18:10

    Noch vor wenigen Jahren hätte ich meinen Vorrednern recht gegeben die schreiben dass ein Reserverad eh meistens Jahrzehntelang für die Katze in der Botanik spazieren gefahren wird.

    Seit ich 4 Platte innert knapp 3 Jahren hatte sehe ich das etwas anders, nicht zuletzt da in meiner benötigten Grösse und Traglast hier in Europa die Auswahl an brauchbare Reifen inzwischen sehr Dünn geworden ist.

    Bei der aufgeschllitzten Seitenflanke (der Reifen hatte gerade knapp 2000km drauf ;( ) half der freundliche Rumänische Reifeninstandsteller :thumbup: .

    Bei den anderen male waren es Schrauben/Nägel in der Lauffläche. Einmal half der freundliche Italienische Reifenreparateur mit einem von innen nach aussen eingezogenen und verklebten Pilz. Nachteil: Der Reifen muss dafür von der Felge.

    Inzwischen hab ich mir die Reparaturschnüre von Safety Seal zum vin Aussen da rein drücken und bin -nach etwas Übung- begeistert davon. Safety Seal behaupten von sich das Original zu sein und dass Kopien nicht halten würden...was da dran ist und ob das nur Werbegeschwätz ist, zumindest was die Schnüre und Vulkanisation usw angeht, weiss ich nicht. Was ich weiss ist dass das Werkzeug stabil sein muss denn gerade wenn der Reifen etwas mehr Tragkraft hat als die üblichen Pkw-Reifen muss man da schon recht drücken können. Ich durfte mal zuschauen wie ein solcher Reparaturversuch misslang weil der Griff eines Noname-Werkzeugs gebrochen ist.

    Ich hab mich für das "Original" entschieden, zumal der Preisunterschied zu Noname Produkten nicht riesig war und habe es bisher nicht bereut. Aber ein Kompressor ist dabei je nachdem wie lange man üben muss bis die Schnur drin ist auch schon fast unabdingbar.

    Von den Notfallsets wo man so eine klebrige Pampe durchs Ventil reinspritzt und womöglich noch mit dem Treibgas den Reifen pumpt halte ich persönlich nicht viel. Spätestens der Reifenmonteur wird darüber fluchen und wenn man etwas höheren Druck und Luftmenge als ein Kleinwagen braucht dürften die Dinger kläglich scheitern. Hat man noch Luftdrucksensoren verbaut hätte ich auch noch Bedenken dass die verkleben und getauscht werden müssten.

    Gruss

    Urs

  • Anfänger: GfK Kabine mit schlechtem U-Wert dämmen?

    • Urs
    • 6. Februar 2021 um 11:41

    holger4x4 Du bist einfach immer schneller ;)

    Zitat von holger4x4

    Und Gas ist auch kein Problem, solange man kein Butan einfüllt ;) (was normal keiner tut)

    Da muss ich dir Widersprechen. Viele Tankstellen, vor allem in Südlicheren Gefielden, abera auch bei uns bieten 50/50% Propan/Buthan-Gemische an. Leider steht da an der Tanke meistens nicht was man bekommt. Funktioniert bei uns auch meistens Problemlos, in Kalten Regionen hat man dann plötzlich nur noch 50% der Gaskapazität zur verfügung. Wohlgemerkt, wir schreiben hier über Gastanks welche man (mehr oder weniger legal) in ganz Europa selber nachtanken kann. Bei Gasflaschen sieht es etwas anders aus.

    Dieseltanks liegen immer draussen, ja, aber ein mit Sommerdiesel betanktes und im Wintersportort für ein paar Tage nicht bewegtes Fahrzeug kann schon zum Problem werden, aber da reden wir irgendwo von -20Grad und tiefer.

    Gruss

    Urs

  • Anfänger: GfK Kabine mit schlechtem U-Wert dämmen?

    • Urs
    • 6. Februar 2021 um 11:31

    Gas ist ein Thema wenn man mehrheitlich Buthan getankt hat, das verdampft dann irgendwann nicht mehr. Kann man umgehen indem man bei der Heimischen Tankstelle nachfragt was die anbieten. Ich hab bei mir in der Nähe eine die verkaufen das ganze Jahr ein Gemisch von 90/10% Propan/Buthan (oder waren es 95/5%?, egal...). Ansonsten bei uns leerfahren und in z.B. Skandinavien im Winter Tanken (Achtung, Finnland ist CNG, nicht LPG-Land, bringt uns also nichts).

    Diesel: Auch das kann zum Problem bei sehr tiefen Temperaturen werden. Auch da: Dort tanken wo man Reist. Die Leute dort fahren ja auch Diesel und bei uns in den Bergen oder in Skandinavien gibt es entstprechenden Winterdiesel.

    Das selbe sollte man auch mit dem Waschwasser für die Frontscheibe machen. In Schweden gibt es im Winter an vielen Tankstellen solches was echte -30 oder -40 Grad ab kann, nicht so von der Werbung schöngeredeten -20 Grad wie bei uns.

    Gruss

    Urs

  • Anfänger: GfK Kabine mit schlechtem U-Wert dämmen?

    • Urs
    • 6. Februar 2021 um 11:13

    Grundsätzlich ist es so dass etwas Bodenfreiheit dem Raum mehr "Luft" gibt. Ein kleiner Doppelboden ginge da wohl, aber das kommt sehr auf die persönlichen Vorlieben an. Viele Leute fühlen sich eingeengt wenn da nur 10cm Kopffreiheit sind.

    Tanks nach aussen macht Sinn wenn man den Platz schon dafür hat. Senkt den Schwerpunkt und man verschwendet kein Kostbarer Platz im Innenraum.

    Allerdings kommt es gerade beim Wasser und Grauwasser darauf an ob Wintercamping ein Thema ist und ob ihr gewillt seid die Tanks vor dem ersten Frost abzulassen oder nicht. Da dann müsste man über isolieren und beheizen nachdenken. Wird dann etwas aufwendiger, aber nicht unmöglich.

    Zur Zulassung kann ich nur Bedingt weiterhelfen, nur soviel: Theoretisch könntet ihr das Fahrzeug als LKW zugelassen lassen und die Kabine als Ladung spazieren fahren. Hat nur den Nachteil dass das dann in anderen Ländern als LKW und nicht als Womo auch so gehandhabt würde. Für die Schweiz würde das Bedeuten; Sonntags- und Nachtfahrverbot, einhalten der Arbeits- und Ruhezeiten, Lastabhängige Schwerverkehrsabgabe (pro km) statt pauschale Schwerverkehrsabgabe (pauschal pro Tag) usw. Ich gehe davon aus dass auch in anderen Ländern solche Erschwerten Bedingungen auf euch zukommen würden. Also aus meiner Sicht unbedingt mit dem Prüfmenschen klären dass das Teil auch als Womo zugelassen werden kann.

    Gruss

    Urs

  • Projekt alter Wohnwagen autark machen.

    • Urs
    • 4. Februar 2021 um 17:08

    Hallo,

    Hab leider wenig Zeit, darum nur schnell überflogen. Dabei aufgefallen ist mir

    Zitat von PJacot

    Lithium Ion Ladegerät 8A (230V)

    Achtung, Lifepo (Lithium Polimer) und Lithium Ionen ist nicht das gleiche. Letztere haben meines Wissens über 4V Zellspannung im gegensatz zu LiPo welche nur mit 3.55-3.65V (x4) geladen werden...je nachdem ob der BMS die Ladung abstellt oder nicht kann es allerdings auch mit höherer Ladespannung funktionieren.

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 1. Februar 2021 um 14:10

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen dass der Fackel mit Stempel und Unterschrift dass der Aufbau nach Aufbaurichtlinien erstellt wäre gold Wert war, aber wohl nicht zwingend Nötig gewesen wäre.

    Ob die Richtlinien wirklich eingehalten wurden oder nicht wurde bei mir nicht überprüft. Ob das ohne Fackel anders gewesen wäre weiss ich nicht.

    Trotzdem erscheint es mir nicht abwegig sich an die Richtlinien zu halten, denn wenn ein Prüfer mal genauer hinschaut und der Meinung ist dass was zu schwach oder falsch sei hat man dann gute Argumente um zu kontern. Hält man sich nicht an die Richtlinien hat man in einem solchen Fall schon von vorneherein verloren.

    Das gleiche gilt wohl auch wenn man später irgendwelche Garantileistungen vom Hersteller fordern will.

    Die Hersteller machen die Richlinien ja auch nicht zum Spass. Und wie du schreibst, da stehen viele Interessante Sachen drin welche vielleicht nicht zwingend für die Zulassung nötig sind, aber vielleicht die Lebensdauer, Fahrcomfort usw. erheblich verbessern können...

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 1. Februar 2021 um 11:05

    Das war auch einer der Gründe warum ich mit meinem Pickup genau so vorgegangen bin, wobei das bei über 3.5t nicht so sehr ins Gewicht fällt.

    Der zweite und wichtigere Grund war dass ich sonst ein unfertiges Fahrzeug gekauft hätte und wenn ich das richtig verstanden habe wäre mein Kofferbauer oder bei Eigenbau ich selber zum Hersteller geworden. Als Kleinserienhersteller mit bis zu 50(?) Fahrzeugen pro Jahr gab es da wohl vereinfachte Typisierungs- bzw. Homologationsverfahren. Was das aber konkret bedeutet hätte weiss ich nicht genau. Ich hab nur noch was im Hinterkopf dass man dann zwar keine Crashtests hätte durchführen müssen aber sonst doch einige Nachweise hätte erbringen müssen...Bremsentest, Lärmemissionen, Abgasemissionen, Fahrversuche (Elchtest) und unter 3.5t Insassenschutz und Fussgängerschutz...

    Aber auch da könnte wohl eine der 2 akkreditierten Prüfstellen (DTC / FAKT) für das entsprechende Kleingeld eher Auskunft geben und weiterhelfen.

    Nur so als Hausnummer: Ich musste nur die Lärmmessung machen lassen. Diese kostete Ende 2014 CHF 675.- und war damals eine der günstigeren, wenn nicht sogar die günstigste Messung auf der Liste vom DTC. Viele Messungen und Tests waren eigentlich Wundertüten da nicht pauschal sondern nach Aufwand abgerechnet.

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 31. Januar 2021 um 16:57
    Zitat von Krabbe

    Allzu breit sollte das Fahrzeug dann aber nicht werden. Ich habe 2,14 m Breite.

    Mit einer ähnlichen Breite hab ich die Erfahrung gemacht dass man so ganz gut auf den Parkplatz passt, aber wenn nicht zwingend benötig lassen die Leute mir freiwillig die Plätze rechts und links von mir frei, was ich sehr schätze. Wenn dann doch jemand links und rechts hingestellt haben muss ich schon ein wenig aufpassen mit voll Einschlagen beim Rausfahren, denn das Heck schwingt dann schon etwas raus.

    Zitat von Anton

    Urs

    sorry Urs, an Dich habe ich in der oben genannten Liste nicht gedacht. :sleeping:

    Kein Problem...ich werde es überleben...?

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 30. Januar 2021 um 20:46

    Hallo Werner,

    Ich denke ich spreche auch für andere hier wenn ich schreibe dass Auf- und Ausbauberichte hier sehr gerne gesehen sind. Wir warten gespannt auf die ersten Grundrisse und Baufortschritte ;)

    Bei ahnlichem Radstand, mit 6m Länge und 2.10m Breite kann ich bestätigen dass ein Fahrzeug in der grösse und die gemeinen europäische Parkplätze einander nicht grundsätzlich ausschliessen. Manchmal braucht es ein wenig Fantasie, aber mal von Smart Parkplätzen und Italienische Innenstadt-Parkplätze welche schon für einen Fiat Cinquecento nicht allzu grosszügig geschnitten sind abgesehen geht es ganz gut.

    Zitat von Krabbe

    Aber vielen Dank auch für die Info, dass ich auch in der Schweiz 100 km/h fahren darf. Das wusste ich noch nicht.

    Nur damit da keine weiteren Missverständnisse entstehen: Die 100 km/h gelten nur für ein als Womo zugelassenes Solofahrzeug auf Autobahnen und Autostrassen (grüne Wegweiser). Mit Anhänger gilt grundsätzlich 80 für alle*. Auf Hauptstrassen (blaue Wegweiser) und Nebenstrassen (weisse Wegweiser) gilt für alle 80, egal ob 100kg Motorrad, 2.5t-Pkw, 5t Womo oder 40t Sattelzug, egal ob mit oder ohne Anhänger.

    *Seit anfang dieses Jahres soll für Anhänger eine 100er Regel wie es bei euch in DE schon lange gibt eingeführt worden sein. Aber die Details und Voraussetzungen dafür kenne ich leider noch nicht.

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 30. Januar 2021 um 16:28

    Danke für die Info.

    Für womos über 3.5t gilt eben kein Sonntagsfahrverbot, keine Tachografenpflicht, auch die Arbeits- und Ruhezeiten müssen nicht eingehalten werden und auch Fahrverbote mit dem LKW drauf gelten nicht für Womo, und ich darf 100 statt 80 fahren. Das aber nur sofern man es als schweres Wohnmotorwagen zulässt, also den Koffer fest aufbaut und eintragen lässt mit allen Anforderungen an Küche, WC, Schlafgelegenheit...

    Wenn man aber z.B. mein Pickup mit 4.85t zGG als leeren Pickup zulassen würde und dann den Koffer als Ladung hinten drauf packt dann wäre das ein Fahrzeug zur Güterbeförderung (Umgangssprachlich LKW). Und bei LKW zum Warentransport, egal ob die transportierte Ware jetzt eine nicht eingetragene Wohnkabine oder ein paar Palette Zement sind, würde dann die ganzen Einschränkungen gelten. Dabei ist es egal ob es ein 5- oder ein 40-Tonner ist.

    Gruss

    Urs

  • Vorstellung Infos zur MFK Schweiz

    • Urs
    • 30. Januar 2021 um 14:33

    dm

    Upps, hast recht... ja stimmt, da hab ich wirklich an was grosses gedacht und die Bezeichnung auch nicht genau angeschaut. Hatte da eher etwas Richtung 6x6 vor dem inneren Auge ;)

    Dass MAN sich in der Grösse bewegt war mir bisher irgendwie gar nicht so bewusst, danke für's aufklären.

    Ok, unter 3.5t ist das umschlüsseln zum Womo etwas einfacher. Und es bringt die Option den Aufbau als Ladung da drauf zu packen (ohne Sonntagsfahrverbot und sonstigem Nachteilen welche man bei über 3.5t hat) um so die ganze Zulassung der Kabine zu umgehen.

    Gruss

    Urs

    PS: Steht die TGE 3.180 nicht irgendwie für die Tonnage, also die 3 für 3.5t?

  • Vorstellung noch in Planung

    • Urs
    • 30. Januar 2021 um 14:20

    Auch von mir willkommen hier im Forum.

    Auf die Gefahr hin auch eine Inhaltsleere Antwort zu geben, und ich verstehe auch deine Bedenken, denn in solchen Foren wo die gegenseitigen Bauchpinseleien und Scores wichtiger waren als der Inhalt war auch ich schon unterwegs, allerdings kann so eine Bemerkung im ersten Post durchaus mal auch ins Auge gehen (und war btw. auch der einzige Grund warum ich das hier schreibe):

    http://www.viermalvier.de/ubbthreads.php…9665#Post689665

    Hier hast du ein Forum gefunden wo das gegenseitige Bauchpinseln sich in gesunden Grenzen bewegt und Score generieren praktisch inexistent ist und wenn du ein bisschen länger darin herumstöberst wirst du auch feststellen dass hier geballtes Wissen in den verschiedensten Bereichen vorhanden ist. Natürlich gibt es da auch viele Antworten mit welchen du nichts anfangen kannst, das liegt in der Natur eines Forums. Das für dich relevante rausfiltern wird dir keiner abnehmen, das musst du schon selber tun.

    Gruss

    Urs

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