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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Welcher Kompressorkühlschrank?

    • Urs
    • 30. Mai 2021 um 10:32

    Dabei aber am Morgen nicht vergessen wieder einzuschalten. Nicht dass man die nächste Nacht schlaflos da liegt weil man das warme Bier kühlen muss ;)

    Ich betreibe meine Box in eine ähnliche Richtung. Ich versuche sie am Anfang einer längeren Fahrt voll zu füllen und stelle sie dann auf 1-2 Grad. Dann angekommen stelle ich sie auf die normalen 5 oder 6 Grad. Hat bei mir den Hintergrund dass ich mit der begrenzten Batteriekapazität (ohne Solar) länger Autark bin... aber als angenehmer Nebeneffekt ist die Box für die nächsten Stunden auch ganz ruhig.

    Gruss

    Urs

  • Welcher Kompressorkühlschrank?

    • Urs
    • 28. Mai 2021 um 22:29

    Die dB-Werte sind relativ tückisch. Erstmal gilt die Faustregel dass eine Erhöhung um 6dB einer verdoppelung der Lautsstärke entspricht. Aber das ist auch nur die halbe Warheit, denn eine Erhöhung um 6dB kann in einer Situation fast unbemerkt untergehen in einer anderen kann es sehr störend sein. Es kommt halt auch auf die Art der Geräusche drauf an. Die PC Lüfter erhöhen z.B die lautstärke in meiner Wohnung von 22 auf etwa 35 dB. Am Tag durch stört mich das in keinster weise, aber in der Nacht im Schlafzimmer wäre das wohl sehr gut wahrnehmbar bis störend.

    Dazu kommt dass eine schlagartige Änderung der Lautstärke (wie bei einem anspringenden Kompressor) einem lauter vorkommt als eine kontinuierliche Erhöhung über eine gewisse Zeit.

    Und zu guter letzt ist das blöde an Geräuschen und Lärm dazu noch dass es sehr subjektiv empfunden wird. Die einen stören sich an Frequenzen und Klangkulissen welche andere nur nebenbei wahrnehmen. Dabei kann der Einbauort gewisse Frequenzen verstärken und auch abschwächen, was den Klang positiv wie auch negativ beeinflussen kann. Und 45dB unmittelbar neben dem Bett ist auch wieder was anderes als wenn sie 3m entfernt entstehen.

    Btw., ich hab auch eine Kühlbox (Waeco 60l) weniger als 2m vom Bett weg eingebaut. Ich höre sie gut, aber störend empfinde ich die nicht, auch in der Nacht nicht, aber wenn ich mal schlafe weckt mich so schnell auch nichts auf. Die hier besprochene Box kenne ich allerdings nicht und kann daher auch kein Vergleich ziehen.

    Lange Rede kurzer Sinn; am idealsten besorgst du das gewünschte Gerät und stellst es unter Realbedingungen auf und entscheidest dann ob es dir zu laut ist. Ist natürlich nur Sinnvoll wenn Rückgabe möglich ist.

    Gruss

    Urs

  • TÜV Mangel - Getriebe / Motor Ölfeucht

    • Urs
    • 28. Mai 2021 um 20:48
    Zitat von mrmomba

    Aaaaaaber, es gibt ja auch noch die Werkstätten, die es aus Leidenschaft und Service machen!

    Da hast du sicher recht. Leider sieht meine Erfahrung so aus dass das eher ältere semester sind (oder waren) und diese langsam aber sicher pensioniert werden. Und als die junge Generation übernommen hat zählte eigentlich nur noch der schnelle rollende Rubel. Jahrzehntelange Firmentreue war scheinbar nichts mehr wert. Kundenbindung für zukünftige Geschäfte auch eher nur ein nötiges Übel...aber das sind nur meine Erfahrungen und sicher gibt es auch da Ausnahmen.

    Gruss

    Urs

  • 20 Jahre womobox und Leerkabinen-Forum - Happy Birthday

    • Urs
    • 25. Mai 2021 um 19:11

    Auch ich gratuliere und wünsche dem Forum weiterhin alles Gute. Vielen Dank allen die dazu beigetragen haben es zu dem zu machen was es heute ist.

    Einen Speziellen Dank natürlich an Wolfgang, unserem Forums-Vatter, an Odi, unser neuer Scheff, an unseren Mods welche für Ordnung sorgen und natürlich auch allen Mitgliedern welche immer wieder Interessante Themen ansprechen.

    Vor 20 Jahren keimte wohl der Wunsch nach dem Eigenbau Womo schon in mir, nur wusste ich das damals noch nicht und daher experimentierte ich noch ein paar Jahren mit anderen Reiseformen rum. Erst einige Jahre später hab ich angefangen hier mitzulesen. Kurz bevor das Jahr 2009 zu Ende ging hab ich mich dann durchgerungen und hier angemeldet. Und es ist eines der wenigen Foren welche ich auch Jahre später immer noch mit Begeisterung verfolge.

    Happy Birthday und auf die nächsten 20 Jahre...

  • TÜV Mangel - Getriebe / Motor Ölfeucht

    • Urs
    • 25. Mai 2021 um 18:10

    Schön wenn du eine solche (womöglich plausible) Erklärung des Händlers bekommen hast...kommt halt drauf an wie Vertrauenswürdig dein Händler ist.

    Richtig sauber machen und Motor und Getriebe wenn möglich auch etwas länger auf Betriebstemperatur fahren und im Auge behalten. Wenn wieder feucht, beim Händler reklamieren...so würde ich das machen...aber ich traue inzwischen auch keinem Autohändler mehr über dem Weg, von daher bin ich diesbezüglich vielleicht auch nicht das Mass der Dinge... ;)

  • Aussenbefüllung eines Gastankes

    • Urs
    • 25. Mai 2021 um 12:45
    Zitat von Hartwig

    ich weiß nicht ob eine Überfüllung meiner Flasche möglich ist. Sie macht automatisch "dicht" wenn "voll" - eben mit der benötigten Reserve.

    Das ist ja soweit ich weiss vom Gesetzgeber bei den befüllbaren Tankflaschen vorgeschrieben. Ansonsten wäre es ja eine "normale" Gasflasche, welche nur entsprechend ausgebildete Personen füllen dürfen.

    Ich würde mal davon aus gehen dass auch deine überfüllt werden kann wenn man denn wollen würde. Da ist ja nur ein Schwimmer drin der das Füllventil zu macht wenn der Füllstand vom Flüssiggas 80% erreicht. Den Schwimmer auszutricksen dürfte relativ einfach möglich sein...

    Zitat von Hartwig

    Auf die Idee schräg zu halten wäre ich nicht gekommen.

    Leider wird da wohl mehr als nur einer schon auf die Idee gekommen sein. Ansonsten stünde das nicht explizit in den Anleitungen dieser Tankflaschen (mit Bildern für die Analphabeten) drin und es bräuchte auch keine Gesetze welche in einigen Ländern verbieten solche Flaschen (auch korrekt eingebaute und nicht schräg stehende) an der Tankstelle selber zu befüllen...

  • Alternativer Boiler zu Eigena Nautic?

    • Urs
    • 21. Mai 2021 um 12:40

    Wasser verhält sich in der Beziehung ähnlich zu Strom und Spannung, Also bei einem bestimmten Druck (Spannung) fliesst eine gewisse Menge Wasser (Strom). Dieser Strom ist auch abhängig vom Widerstand im System. Daraus resultiert dass du entweder den Druck reduzieren kannst oder aber den Widerstand erhöhen um eine Kleinere Durchflussmenge zu erhalten.

    Den Systemwiderstand erhöhen kann man im einfachsten Fall mit so Wasserspardüsen an den Wasserhähnen und Wasserspar-Duschbrausen. Wenn das nicht reicht halt noch ein zusätzliches Drosselventil dazwischenschalten.

    Gruss

    Urs

  • Alternativer Boiler zu Eigena Nautic?

    • Urs
    • 18. Mai 2021 um 22:42
    Zitat von holger4x4

    Also zumindest in D sind die Untertischgeräte drucklose Boiler. Wenn der aufheizt dann kann das sich ausdehnende Wasser aus der Niederdruckarmatur rauströpfeln. Und das macht es auch, wir haben so ein Teil in der Küche.

    Die nannten wir früher Durchlauferhitzer... Aber wie Picco schreibt gab es auch damals "Kleinst-Boiler" welche für Druck-Systeme ausgelegt waren, also mit Überdruckventil und dem ganzen Gedöns. Ob es das heute noch gibt weiss ich nicht, da bin ich schon zu lange und zu weit weg von dem Thema.

    Zitat von juh

    Die kommen für Peter aber eh nicht in Frage, da eigentlich alle Haushaltsgeräte über 500W liegen ...

    Wenn man den will und etwas Basteltrieb mitbringt gibt es durchaus Möglichkeiten einen schnöden ohmschen Verbraucher dazu zu bringen weniger Leistung in Wärme umzusetzen ;)

  • wer nutzt Kapselkaffeemaschinen?

    • Urs
    • 18. Mai 2021 um 22:12

    Interessant. Haben die auch getestet was den hohen Strom zieht? Also ich meine ob es die Pumpe oder die Heizung oder was auch immer war?

    Zum Thema Lithium: Ohne konkrete Hintergrundinfos gebe ich inzwischen nicht mehr soviel auf solche Geschichten. Denn es wird leider immer noch viel vermischt, das sehe ich schon in meinem Bekanntenkreis. Wenn ich da was von Lithium erzähle kommt eigentlich postwendend "ach du baust so Batterien die explodieren ins WOMO...Stichwort Samsung"...naja, LiIon und LiFePo sind halt nunmal zwei grundlegend verschiedene Geschichten. Achja, Tesla (und viele Andere E-Fahrzeuge) fahren (ausser in China) auch mit LiIon. Da soll es auch schonmal den einen oder anderen gegeben haben der abgefackelt ist. Herr Musk soll das inzwischen in den Griff haben, wenn man den Medien glauben will...den Feuerwehren machen die E-Autos das Leben allerdings sicher nicht unbedingt leichter, aber auch da Ist die Chemie nur eine Sache, das andere sind die ganz anderen Energiemengen und auch Spannungen als wir gemeine Womo-Fahrer es einsetzen. Und es soll auch schon Fahrzeuge mit Bleicbatterien gegeben haben welche abgefackelt sind ;)

    Und wir wissen ja nicht ob die besagten 2 Fälle LiFePo oder LiIon oder irgend eine andere Chemie war. Auch wissen wir nicht ob sie wirklich gebrannt hätten, oder einfach verpufft wären. Tests im Netz (z.T. von Feuerwehren ) zeigen dass man LiFePo schon massiv missbrauchen muss damit sie -immer noch recht kontrolliert- verpuffen, aber auch dann nicht wie LiIon durchgehen und zu brennen anfangen.

    Mal davon abgesehen wissen wir auch nicht was die Ursache der 2 Schäden war. Ich tippe mal auf Benutzerfehler, sparen beim Schutz der Zellen, Verdrahtungsfehler, schlichte Unwissenheit und dann überladen, ein Defekt am Ladegerät oder ein Kurzschluss in der Installation mit mangelnden Schutzeinrichtungen, ...?

    Andererseits hatte ich schon selber eine Bleibatterie die richtig kochte. Hatte auf einer Schüttelpiste einen Zellenschluss und das war's dann. Als das Licht beim Schalten jedes mal dunkler wurde hab ich mal die Haube aufgemacht...auf der Batterie hätte man Spiegeleier kochen können.

    Und dann hatte ich zwei weitere (einmal AGM, einmal Nass) die wegen eines defekts am Ladegerät fast gekocht wären...zum Glück war ich gerade da als das LAdegerät ausstieg und mit mehr als 16.5V zu laden anfing...trotzdem setze ich wo es Sinnvoll ist immer noch Blei ein, wie auch LiFePo, LiIon, NiCad usw...

    Sorry dass ich jetzt etwas abgeschweift bin, aber du hast ja die Steilvorlage dazu geliefert ;).

    Gruss

    Urs

  • suche fernbedienbare Steckdose mit Kabel, also nicht mit Funk oder Wlan, hat jemand nen Tip ?

    • Urs
    • 16. Mai 2021 um 22:01

    Ja, Stromstossschalter wären auch eine Option, vor allem wenn von mehreren Orten geschalten werden soll. Aber dann müsste der OP wieder Taster und keine Schalter verbauen. Und dann stellt sich wieder die Frage ob die Taster besser mit 230V oder 12V betrieben werden sollen, hat je nachdem beides Vor- und NAchteile...

    Oder man nimmt eine dieser Zwischenstecker für die Hausautomation welcher über Blauzahn oder WLAN gesteuert werden kann und steuert es direkt über's Streichelphon. Dann braucht man weder Taster noch Schalter noch eine Verkabelung dafür...Dafür muss man sich allenfalls mehr Zeit nehmen mit der Suche des richtigen Zwischensteckers und der Einarbeitung in die App dafür was es unter umständen auch nicht weniger komplex macht.

  • suche fernbedienbare Steckdose mit Kabel, also nicht mit Funk oder Wlan, hat jemand nen Tip ?

    • Urs
    • 16. Mai 2021 um 18:49

    Natürlich kannst du auch am passenden Ort ein Relais setzte und den über 12V ansteuern. Die Frage ist nur ob das wirklich Sinn macht. Das macht man eigentlich nur wenn der Schalter nicht dafür dimensioniert ist die ganze Leistung zu schalten oder wenn man Litzen in einem Kabel nutzen will welches bereits 12V führt, Taster einsetzen will usw.

    Funk hattest du bereits ausgeschlossen, schliesst du inzwischen aber nicht kategorisch aus....

    Eigentlich haben wir zu wenig infos über die jetzige Situation um was konkretes zu empfehlen. Vielleicht machst du eine Skizze wie du das im Womo platzieren möchtest, also wo der Schalter, wo und wieviele Steckdosen, wo können keine Leitungen gezogen werden, wo und wie sieht die 230V Einspeisung aus, welche Komponenten sind bereits vorhanden und welche müssen neu beschafft werden...

    Bis dahin: Funk würde ich nur dann in betracht ziehen wenn das Verlegen einer Leitung vom Schalter zur Steckdose/zum 230V-Netz sehr schwierig bis unmöglich ist.

    Wenn du eh einen Schalter beschaffen und eine Leitung vom Schalter ziehen musst, dann kannst du die auch gleich für 230V auslegen und zusätzliche Relais usw sparen.

    mrmomba Bitte nimm's mir nicht übel aber in dem Fall halte ich Deine Lösung für etwas zuviel des Guten, zumal der OP schon schreibt dass Strom nicht sein Metier sei.

    Zitat von mrmomba

    Mein Modul darf leider nur 10A pro Relais, ggf. bei höheren Strömen dann zwei Relais parallel beitreiben?

    Wenn man nie unter Last ein- oder ausschaltet kann man das machen. Wenn man auch Last schalten will würde ich es nicht machen da ein (mechanisches) Relais immer schneller als der andere ist und dadurch überlastet wird. Bei gewissen Halbleiterrelais kann man es machen... aber wir schweifen ab.

    Gruss

    Urs

  • suche fernbedienbare Steckdose mit Kabel, also nicht mit Funk oder Wlan, hat jemand nen Tip ?

    • Urs
    • 16. Mai 2021 um 11:43

    Den Schalter könnte man auch abschneiden und was kleineres dran machen. Ob das sich recchnet muss man für sich ausrechnen/entscheiden. Darum auch mein Tip oben es von Anfang an selber zu machen.

    Als Schalter kann man grundsätzlich jeden Schalter nehmen der mindestens für 230/250V AC und für den zu erwartenden Strom (bei einer Steckdose 10 oder 16A) spezifiziert ist. Da gibt es Druck-, Kipp-, Dreh-, Zargenschalter - um nur ein paar zu nennen - in allen Formen und Farben, beleuchtet und unbeleuchtet...

    Man muss nur aufpassen dass es ein Schalter und kein Taster ist (es werden auch schonmal Taster als Schalter angepriesen!) und wenn die Anschlussklemmen blank sind muss man für den Berührungsschutz sorgen, notfalls mit einer selbst erstellten Abdeckung.

  • was sind das für Schlauchklemmen ?

    • Urs
    • 16. Mai 2021 um 05:44

    Ich würde eher sagen gerade die Schellen aus dem letzten Link sind Preiswert. Natürlich gibt es billigere aber die sind dann wirklich nur billig, denn wenn man die etwas zu fest anzieht überdreht man das Gewinde und dann halten sie überhaupt nicht mehr und man nimmt eine neue. Bei uns in der Firma (Maschinenbau) werden genau aus dem Grund für das wo es drauf ankommt nur noch solche Schellen wie im letzten Link vom Syt eingrsetzt.

    Alternative (und günstiger) wäre wohl die Drahtmethode. Hat z. B. Picco schon mehrmals hier im Forum darüber geschrieben. Müsstest du mal danach suchen.

    Gruss

    Urs

  • suche fernbedienbare Steckdose mit Kabel, also nicht mit Funk oder Wlan, hat jemand nen Tip ?

    • Urs
    • 16. Mai 2021 um 05:30

    Ich weiss zwar was du suchst, das hab ich allerdings seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, was jetzt aber auch nicht heissen muss dass es das nicht mehr gibt...

    Aber wäre es nicht Sinnvoller eine (oder mehrere) Steckdose(n) und Schalter und Kabel und wenn es braucht eine Abzweigdose usw. aus dem Hausinstallationsbereich zu nehmen?

    Ist man nicht so fit darin kann man ja die Installation vorgängig mit einer fachkundigen Person besprechen, installieren und vor inbetriebnahme eben von der Person checken lassen. Oder nur die Kabel verlegen und von besagter fachkundiger Person anschliessen lassen.

    So würde ich es machen (wenn ich nicht einen Fackel vom Staat hätte welcher besagt dass ich fachkundig genug auf dem Gebiet bin ;) )

    Gruss

    Urs

  • wer nutzt Kapselkaffeemaschinen?

    • Urs
    • 12. Mai 2021 um 18:55
    Zitat von Hartwig

    Ich packe den WR und beide Maschinen in ein Paket und schicke es zu Völkel, der macht einen Versuchsaufbau in seinem Labor.

    Die machen dann hoffentlich auch ein Video davon den du heir einstellst ;)

    Zitat von Hartwig

    Vom Bauchgefühl brauch ich einen stärkeren WR.

    Sieht danach aus...oder du schwenkst auf Tee um ;)

    Mit den gemachten Tests hast du ja alles andere ausgeschlossen. Ist aber schon irgendwie krass was das kleine Pümpelchen mit ein bisschen mehr Gegendruck da so für Schwankungen am Strom verursacht. Sieht so aus als ob da noch eine weitere Schutzschaltung im WR greift...

    Gruss

    Urs

  • wer nutzt Kapselkaffeemaschinen?

    • Urs
    • 12. Mai 2021 um 18:28

    Fazit aus deinem Video:

    Die Spannung am Umrichter bricht um ca 1V* ein

    Der Umrichter zieht einen Strom von bis zu 145A*

    Der Strom springt in der kurzen Zeit mehrmals von 135A auf 80A oder sogar auf 50A und wieder auf 100-145A*

    Die Werte wurden mit Multimeter ermittelt*

    Schlussfolgerungen meinerseits:

    *Da diese Werte so schwanken sind die DMM eigentlich zu langsam um wirklich aussagekräftige Werte zu erhalten. Es würde mich nicht wundern wenn die Spitzen beim Strom noch wesentlich höher wären (und somit der Spannungseinbruch noch grösser, bis hin zur Abschaltschwelle von 10.5V. Gewissheit würde eine KO-Messung der Spannung am Wechselrichter bringen...und wenn man schon dabei ist auch noch eine an den Batteriepolen...

    Der Spannungseinbruch von 1V fällt dir irgendwo ab; Angefangen bei den Batterien über die Verkabelung, den Kabelschuhcrimpungen, Sicherungen usw. Bei dem Strom erscheint mir das eher tendentiel hoch, aber noch im Rahmen. Wikipedia sagt dass eine AGM von 150Ah um die 4.5mOhm Innenwiderstand hat. Bei 2 Batterien Paralell und 145A sind das schonmal 0.33V Abfall nur an den Batterien selber. Bei einer einfachen Leitungslänge von 3m/70mm2, also 6m hin und zurück (hab ich angenommen da ich die tatsächliche Länge nicht kenne) hättest du darüber weitere 0.23V Abfall, den Rest auf Batterieverbindungen, Crimpungen , Sicherungen, Verschraubungen usw erscheint mir halbwegs plausibel.

    Um die Batterie auszuschliessen kannst du nochmal die Batteriespannung (am bessten direkt an den Polen) messen und mal posten wie weit die einbricht.

    Was für mich nicht ganz zusammen passt sind die Leerlaufspannungen. Da hast du um die 12.35V, das Protokoll der Messung mit dem Batterietester zeigt aber 12.88 bzw12.99V...aber da gehe ich mal davon aus dass die zusätzlichen Verbraucher die Spannung runter ziehen und der Batterietest ohne angehängte Verbraucher gemacht wurde, vermutlich unmittelbar nach dem Laden?

    Danach würde ich entweder Christians Vorschlag mit dem Baustrahler oder Heizlüfter oder was auch immer du als grossen konstanten Verbraucher grad herumliegen hast.

    Alternativ kannst du auch die alte Kaffemaschine mit dem gleichen Testaufbau wie im Video mal testen und zeigen wie die sich verhält (wenn ich richtig verstanden habe funktioniert die ja immer noch, oder?)

    Oder wenn du Zugriff auf ein KO hast mal wie oben schon angetönt die Spannung statt mit dem Multimeter mit dem KO an dem Wechselrichter und an den Batteriepolen messen. Interessant wäre was kurz vor dem Abschalten an beide Orte passiert.

    Ich kenne die Kaffeemaschinen ja nicht und weiss daher auch nicht was für Hightech in dem Joghurtbecher verbaut ist, darum folgendes nur als Hirngespinst: Vielleicht hatte deine alte Maschine eine konventionelle Ohmsche Heizung verbaut, deine Neue eine Induktionsheizung. Hier war doch mal jemand der seinen Induktionskochherd rausgeschmissen hatte (Peter?) weil der Umrichter damit nicht klar kam. Da wären wir wieder bei PWM, daraus resultierenden Stromspitzen und/oder Induktivitäten und damit resultierendem Blindstrom welcher den Umrichter überlasten könnte (dazu ob und welche Induktivitäten/Kapazitäten der ab kann schweigt sich das Datenblatt des Wechselrichters, wenn ich es nicht übersehen habe, leider aus).

    Kann dein Energiezähler auch Blindleistung und/oder CosPhi (oder Wirkungsgrad) anzeigen? Wenn ja, mal Werte zeigen...

    So, das sollte erstmal reichen...

    Gruss

    Urs

    PS: Handy-Hochkant-Videos sind auf einem Breitbildschirm irgendwie suboptimal... ;)

  • Wo, bzw. bei welchem Anbieter finde ich Türbeschläge für Außenklappen und Türen?

    • Urs
    • 10. Mai 2021 um 20:11

    Upps, vor 6 Jahren waren es wenn ich es recht im Kopf habe um die gut 300 Euronen pro Türe/Klappe inkl. Riegelbleche, Griffmulden, Schliesszylinder-Abdeckungen, Türdichtung usw. aber ohne Schliesszylinder selber. Auch schon ne Menge Geld und ich hab damals auch schon 2 mal überlegt ob ich die Teile kaufen soll oder nicht. Bei 550 Euronen würde ich wohl auch 3-7 mal überlegen...

    Da die Mwst ja sogar gesenkt wurde kann es bei euch in DE wohl nur noch die Teuerung sein welche in den letzten paar Jahren massiv zugeschlagen hat ;)...da soll jemand noch von der Hochpreisinsel Schweiz reden... :rolleyes: ;)

    Gruss

    Urs

  • wer nutzt Kapselkaffeemaschinen?

    • Urs
    • 10. Mai 2021 um 19:53

    Hallo Hartwig,

    Um vorneweg deine Eingangsfrage zu beantworten: Ich nutze keine Kaffemaschine, weder Zuhause noch im Womo...aber das wird dir wohl nur mässig weiterhelfen... ;)

    Ich hätte aus dem Bauch heraus zuerst auch auf einen nicht-Sinus-Wechselrichter getippt. Empfindliche Elektronik kann durchaus mal Zickig darauf reagieren. Andererseits würde ich da Ausfälle eher schon früher erwarten und nicht erst bei annähernd Vollast und nach Datenblatt soll es auch ein reiner Sinus sein...von daher fällt das wohl flach. Naja, ganz flach vielleich doch nicht, es ist dann immer noch die Frage wie sauber die Sinuskurve ist die da hinten raus kommt, gerade bei Belastung...aber gehen wir erstmal davon aus dass sauber genug ist...

    Ich würde noch die Verkabelung in den Raum werfen. Welche Längen haben die Leitungen (Plus und Masse), wieviele Verbindungen, Sicherungen, Schalter, Relais usw dazwischen und in welchem Querschnitt ausgeführt?

    Mal die Spannung am Eingang vom Wechselrichter gemessen? Vielelicht hast du auch ein Problem mit einer losen Leitung/Masse oder Korrosion welche trotz akzeptabler Batteriespannung unter Vollast am Wechselrichter einen Einbruch bewirkt und der dann wegen Unterspannung abschaltet.

    Was auch sein könnte ist das die neue Kafeemaschine die Heizleistung durch PWM (Pulsweitenmodulation, also pulsierendes Ein- und Ausschalten der Heizelemente) regelt und die alte nutzte ein anderes Verfahren. Dann kann es sein dass kurzfristig mehr Strom fliesst, dein Energiezähler aber so langsam ist dass er da nur den Mittelwert sieht...usw usf. Müsste man mit einem schnellerem Messgerät messen (im einfachsten Fall sieht man sowas schon mit einem Multimeter der 2-3 Messungen/s machen kann, idealerweise misst man sowas dann mit dem Oszilloskop (Aber achtung, Messungen mit dem KO gerade an 230V sind nicht immer ganz trivial und ungefährlich!)

    Gruss

    Urs

  • Wo, bzw. bei welchem Anbieter finde ich Türbeschläge für Außenklappen und Türen?

    • Urs
    • 10. Mai 2021 um 19:04

    Oder wenn Geld eine Untergeordnete Rolle spielt: KCT Syslock.

    Ich hab mir die gegönnt und bisher keinen Cent dafür bereut. Da hatte ich Top Beratung, die haben mir Muster der Dichtung in die Schweiz geliefert (wenn ich's recht im Kopf habe sogar kostenlos), man bekommt die Schlösser in einige unterschiedliche Längen ohne dass man da was aus Haushaltsschlössern basteln muss. Und die Schlösser kann man einbauen und sie funktionieren einfach 1A...das alles ist -zumindest in dem Fall für mich- ja auch was Wert.

    Die Titgemeiyer Verschlüsse hatte ich zuerst an der Eingangstüre. Ich persönlich war aber damit nie so wirklich glücklich. Das machte die Geschichte dass ich die Türe und Klappen nochmal bauen musste etwas weniger ärgerlich da ich seitdem richtig gut funktionierende Schlösser einbauen konnte.

    An den Titgemeyer störte ich mich hauptsächlich daran dass der nicht einfach ins Schloss fallen konnte, sondern auch betätigt werden musste zum schliessen. Auch die billige Gummikappe über den Schliesszylinder war so Fummelig dass sie in der Praxis wohl immer offen geblieben wäre. Auch da spielt die KCT-Lösung mit den Aluabdeckungen mit eingebauten Magneten, was die Bedienbarkeit und Funktionalität anbelangt, in einer ganz anderen Liga. Leider wiederspiegelt sich das auch nicht zu knapp im Preis...aber wie geschrieben hab ich das nie bereut, im Gegenteil, ich freue mich jedes mal wenn das Schloss butterzart ins Schloss fällt oder der Schliesszylinder trotz Abdeckung mit einer Hand bedient werden kann...aber genug der Werbung...

    und nein, ich bin weder Verwandt, Verschwägert noch andersweitig am Umsatz von KCT beteiligt...leider ;)

    Gruss

    Urs

  • Sprinter 5xx oder Crafter 50 mit Koffer

    • Urs
    • 26. April 2021 um 23:43
    Zitat von holger4x4

    Und was nützt einem dann das tollste Mobil, wenn man den Diesel nicht mehr von der Rente bezahlen kann.

    Das könnte man auch anders herum argumentieren. Wenn man die Rente bekommt kann man auch gemütlicher nehmen und nur das Fahren was das Budget hergibt. Zeit wird da eher zur Nebensache, im Gegensatz zur Zeit wo man noch Erwerbstätig ist.

    Zitat von nunmachmal

    Und ja, Autofahren ist teuer. Wie alle schönen Dinge im Leben. Wobei man die Betriebskosten eines Wohnmobils entspannt betrachten soll. Wer nur 3 Wochen Zeit hat und trotzdem eine halbe Weltreise machen will verwechselt Reisen mit Rasen. Ist doch toll, wenn man auf dem Weg zum Nordkap bei Hinterschlingenfischbach einen tollen Gegend entdeckt und 8 Tage verweilt.

    Das ist ja genau der Punkt. Will man als voll Berufstätiger mit dem Womo zum Nordkap muss das dann halt in 3 Wochen gehen und es geht auch, sogar im Winter;), 2x, und ich bereue keinen einzigen Liter Sprit den ich da durchgelassen hab (und bei mir steht beim Verbrauch selten eine 1 davor ;) ).

    Natürlich liegen da 8 Tage Hinterschlingenfischbach in den meisten Fällen eher nicht drin, aber ganz so krass so von wegen Reisen mit Rasen verwechseln kann ich dann doch nicht stehen lassen. Natürlich, wenn Zeit keine Rolle spielen würde, würde ich auch anders Reisen. Allerdings soll es auch Leute geben welche nach 2 oder 3 Tagen am gleichen Ort Lagerkoller bekommen. Das ist ja das schöne an dem Hobby, wenn es einem irgendwo nicht gefällt fährt man weiter, sonst bleibt man so lange man will und kann.

    Hat man nur 3 Wochen Urlaub ist es logisch dass man irgendwo einfach durchrauscht. Bei mir war das z.B CH, DE, DK und Süd NOR/SWE. Für den Norden blieb dann immer noch Zeit genug zum Erkunden. Ich persönlich finde das durchrauschen von gewissen Gegenden auch nicht schlimm, im Gegenteil, meistens entdecke ich auf der Hinfahrt zu einem recht weit entferntem Ziel irgendwelche Orte welche ich für eine weitere Reise im Hinterkopf behalte um sie dann ausgiebig auszukundschaften. So bin ich das erste mal mit dem Womo zum Nordkapp, dabei wurde mir klar dass ich dahin nicht mehr muss (schon gar nicht im Sommer), dafür aber nochmal zu den Lofoten, Kiruna und Umgebung was ich dann auf der 2. Reise da hoch auch ausgiebig ausgekundschaftet habe. Und inzwischen weiss ich auch dass *ich* z.B Bergen und Umgebung nicht unbedingt auskundschaften muss, Dänemark hingegen schon...

    Zurück zum Verbrauch: Den kann man massgeblich mit dem rechten Fuss beeinflussen. Dazu noch tief und leicht bauen.

    Will man die Granit-Küchenabdeckung und keine Dächer/Betten/xxx jeden Abend hochklappen/umbauen zahlt man den Preis dieses Comforts unter anderem auch in Form von Mehrverbrauch und umgekehrt. Ist halt wie immer eine Frage der persönlichen Prioritäten.

    Gruss

    Urs

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