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  2. Urs

Beiträge von Urs

  • Empfehlung Druckwasserpumpe - Ersatz gesucht

    • Urs
    • 2. September 2021 um 11:58
    Zitat von ivo

    Moin,

    für ein Nordlicht nicht ganz um die Ecke ^^ , aber danke für das Angebot.

    Komm schon, jetzt bin ich dir extra fast 500km entgegen gefahren... ;(;);)

    Zitat von nunmachmal

    Musste eine Kontrollleuchte montieren und meine Prinzessin öfters ermahnen das sie die Pumpe nach Gebrauch abschalten soll.

    Da hilft ein Zeitrelais. Meiner ist bei 3 oder 4 Minuten eingestellt. Bei Waschmaschine müsste man die Zeit natürlich höher stellen. Vor Wasserentnahme einfach Taster drücken und danach vergessen. Durch den Druckausgleichsgefäss ist mein System imer unter Druck. Wenn ich den Taster drücke und die Pumpe läuft länger als eine oder 2 Sekunden weiss ich dass ich eine Leckage habe (natürlich nur sofern ich das Wasser im Druckgefäss nicht bei ausgeschalteter Pumpe entnehme). Hat mir schon eine grössere Sauerei erspart.

    Gruss

    Urs

  • Drehmomentschlüssel - Einsatz vorne: genaue Bezeichnung?

    • Urs
    • 2. September 2021 um 11:33

    Der Neupreis von 100€ ist etwas blöde. Ist eigentlich zu viel um einfach was neues zu kaufen, andererseits aber fraglich ob man den Preis für eine Kalibrierung noch darin investieren will. In CH würde ich sagen eine Kalibrierung lohnt sich nicht, in DE müsstest du mal die Preise anfragen. Vielleicht geht's noch auf.

    Aber so schnell würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen. Es würde mich auch nicht überraschen wenn eine Überprüfung zeigt dass gar keine Kalibrierung nötig ist.

    Als quick and dirty (Betonung eher auf dirty) Lösung könntest du auch mit einem zweiten Schlüssel gegenchecken. Also eine Schraube mit dem Zweiten Schlüssel mit einem bestimmten Drehmoment anziehen. Dann mit deinem mit jeweils 5% weniger, mit dem gleichen und mit 5% mehr Drehmoment nachziehen versuchen und dabei die Bewegung der Schraube beobachten. Bei 5% weniger muss deiner auslösen ohne die Schraube nachzuziehen. Bei 5% darüber muss er die Schraube weiter ziehen bevor er auslöst ansonsten ist entweder der "Testschlüssel" oder deiner oder beide für eine Kalibrierung fällig.

    Gruss

    Urs

  • Empfehlung Druckwasserpumpe - Ersatz gesucht

    • Urs
    • 2. September 2021 um 00:13

    Ich hab die Fiamma Aqua 8. Die hat einen Druckregler (keinen Druckschalter!) welcher die Drehzahl je nach Verbrauch regelt. Werkelt seit Jahren auch bei mir an einer Truma Combi4. Ich hab auch einen Druckausgleichsgefäss. Wäre bei der Pumpe nicht nötig, trotzdem finde ich es recht angenehm.

    Laut Werbung soll die bis 3 Meter selbst ansaugen. Meine ist auf ca. 1.5 m über dem Wassertank. Also bei vollem Tank muss sie nicht mal einen Meter ansaugen. Sind die Leitungen leer kommt sie da schon an die Grenzen mit dem ansaugen. Hat sie einmal angesaugt ist es aber kein Problem mehr bis der Tank leer ist und sie Luft ansaugt. Das ist der einzige Kritikpunkt den ich an der habe.

    Als Laut empfinde ich sie nicht aber die ganze Nacht neben dem Bett laufen lassen würde ich sie dennoch nicht. Ich empfinde sie als recht angenehm, weil sie eben nicht hart ein- und ausschaltet sondern schön hoch und wieder runter regelt. Aber das Thema Lärm ist sehr individuell daher wage ich dazu keine Empfehlung.

    Die nächsten Tage stehe ich in Bodenheim...kannst ja mal vorbeischauen und probehören...

    Gruss

    Urs

  • Drehmomentschlüssel - Einsatz vorne: genaue Bezeichnung?

    • Urs
    • 1. September 2021 um 23:51

    Überprüfen würde ich ihn auf jeden Fall. Das geht natürlich am bessten mit einem Drehmoment-Prüfgerät. Ein gutes ist aber recht teuer... da ist man schnell bei 1000 Euronen und mehr. Hast du im Bekanntenkreis Leute welche im Maschinenbau oder Fahrzeugbau arbeiten? Da dürften die Chancen sowas zu finden am grössten sein.

    Ansonsten eine Eisenwarenhandlung oder ein Laden der vor allem die Industrie/das Gewerbe mit Werkzeug und Maschinen versorgt?

    Vielleicht auch in einer guten (!) Kfz-Werkstatt, wobei du da wohl viel Glück brauchst...die Automechs die ich kenne haben den Drehmomentschlüssel im Handgelenk eingebaut (meinen sie zumindest...)

    Alternativ kannst du natürlich auch selber was vom Chinesen kaufen..

    Oder du machst es mit Hausmitteln: Vielleicht so? Anstatt der Schnur und Bierkästen (bei 350Nm brauchst du ein paar davon ;)) könntest du auch eine Federzug-Waage nehmen...Für eine erste Einschätzung ob der Schlüssel noch was taugt und es sich lohnt ihn allenfalls frisch kalibrieren (zu lassen) sollte das ausreichen.

    Kalibrieren kann man bei guten Schlüsseln (und vorhandenem Prüfgerät) auch selber. Die Einstellschrauben sind oft etwas versteckt (z. B. unter dem Typenschild). Hat man keine Erfahrung damit ist es aber vielleicht besser wenn man den Schlüssel zum Hersteller schickt, es gibt da den einen oder anderen Fallstrick...und ein falsch eingestellter Schlüssel bringt ja auch nichts.

    Zumindest die Namhaften in Europa vertretenen Hersteller wie Gedore, Stahlwille, Hazet usw. dürften Kalibrierungen für den entsprechenden Obulus anbieten (oder zumindest entsprechende Partner und deren Anschriften angeben können).

    Für die Schweiz könnte ich dir auch Firmen nennen welche sich auf die Kalibration von Industriemessmittel spezialisiert haben...wird dir aber vermutlich nicht viel bringen...und billig ist das meistens auch nicht.

    Leider wissen wir halt immer noch recht wenig über den Schlüssel. Firma, Typ, Alter... alles unbekannt, daher musst du selber einschätzen ob eine allfällige Kalibration sich noch lohnen würde oder nicht.

    Gruss

    Urs

  • Truma LIVE am 28.08.21 – Stellt uns eure Fragen!

    • Urs
    • 1. September 2021 um 13:02

    Naja, 5 Beiträge hier im Forum seit Juni 2013, 4 davon im 2013/2014 sagt doch schon sehr viel aus welchen Platz unser Forum auf deren Prioritätenliste einnimmt und wie oft die hier sind...

    chrisi Über die offiziellen Truma-Service-Kanäle wirst du daher wohl eher ans Ziel kommen als hier.

    hakl Kein Sender hat das ausgestrahlt...zumindest kein konventioneller TV-Sender. Das wurde nur über die neumodischen Medien (Fratzenbuch, DuSchlauch usw. ) gestreamt. Die Links stehen ja im ersten Post. Zum Fragen stellen bist du da natürlich zu spät, aber vielleicht wurden ja interessante Fragen gestellt und beantwortet. Könnte man jetzt unter diesen Links sicher nachschauen, aber Klicks für jemand der hier nur Werbung macht mag ich eigentlich nicht generieren und vor allem 2 Stunden Werbesendung tu ich mir definitiv nicht freiwillig an...;)

    Gruss

    Urs

  • Diverses Elektromaterial

    • Urs
    • 29. August 2021 um 01:03

    Hallo,

    Seit meinem Lifepo-Umbau sind nun ein paar Teile übrig welche ich hier zum Verkauf anbiete. Die Teile sind zum Teil Neuwertig, zum Teil waren sie bis vor 3 Wochen im Betrieb. Daher mit Gebrauchsspuren aber voll funktionsfähig.

    Preise: Macht mir einen realistischen Vorschlag.

    -2x Bluesea ML-RBS 12V

    Bistabiles Batterie-Trennrelais 500A(dauer), 700A(5min) 1450A(30 sek).

    In Originalverpackung, wurden nur zum Testen ein paar mal an Steuerspannung angeschlossen, ansonsten nie benutzt.

    1x mit originalem Schalter, 1x ohne.

    -Victron Batteriemonitor BMV 702 inkl. 500A- Stromshunt. Shunt mit oder ohne Verkabelung wie auf dem Bild. Verkabelung mit Batteriepolklemme.

    -Victron VE Smart Bluetooth Dongle, Passend zu diverse Victron Geräte wie den BMV 702, diverse Solarregler usw.

    -4x NHL-Sicherungshalter, Abdeckungen für Stromschiene ausgenommen. Sicherungen (50 oder 60A) die noch vorhanden sind geb ich jeweils gratis dazu. Sicherungen haben Korrosion an den Anschlusslaschen, sind aber nach Reinigung sicher wieder einsetzbar.

    -Zu NHL-Sicherungshalter passende Stromschiene 1x 2er,1x 3er.

    -Fraron Aufbau Sicherungsautomat 200A allenfalls inkl. Verkabelung wie auf dem Bild und inkl Batteriepolklemme. (Der 100A Automat hat leider einen Riss, kann ich gratis dazu geben, weiss aber nicht ob der noch funktioniert).

    -Nagares 12/180 Hochlastrelais. Angelötete Schutzdiode, mit Verkabelung wie auf dem Bild (25mm2)

    Wenn Interesse besteht kann ich das eine oder andere gerne nächstes Wochenende mit nach Bodenheim nehmen. Das müsste ich aber bis Mitwoch Mittag wissen.

    Versand ist möglich, aber Versandkosten (inkl allfällige Zollgebühren und Mwst) gehen zu Lasten des Käufers (die Teile befinden sich in der Schweiz).

    Abholung bei mir ist möglich.

    Verkauf von Privat, daher keine Garantie/Gewährleistung.

    Gruss

    Urs

  • Drehmomentschlüssel - Einsatz vorne: genaue Bezeichnung?

    • Urs
    • 25. August 2021 um 20:15
    Zitat von sieschonwieder

    Nie mit dem Drehmoment, Schrauben öffnen .Nur zuziehen.

    Ja, so steht es in jeder Anleitung drin und auch ein Techniker (wenn ich recht im Kopf habe war der von Stahlwille) beharrte genau auch darauf.

    Tja, in der Praxis hab ich über 10 Jahre im Job (also fast Tagtäglich) Schrauben mit 295Nm mit einem 400Nm Schlüssel mit Rätscheneinsatz der für 300 oder 320Nm ausgelegt war angezogen, gelöst und wieder angezogen...Die Schlüssel wurden (fast) Jährlich überprüft. Meiner war auch nach 10 Jahren innerhalb der Spezifikation und zwar ohne dass er jemals nachjustiert hätte werden müssen. Einzig der 1/2 Zoll Vierkant ist einmal abgebrochen...ob er das nicht wäre wenn ich damit Schrauben nicht gelöst hätte? Ich zweifle. Ich denke solange man das eingestellte Drehmoment nicht überschreitet ist es egal ob man damit anzieht oder löst.

    Soviel von meiner Seite zu Theorie und Praxis...siehe auch meine Signatur ;)

    Gruss

    Urs

  • ein Taster für unterschiedliche Lampen

    • Urs
    • 25. August 2021 um 19:42

    Ich wüsste jetzt grad kein Gerät was das macht was du möchtest. Es wird also ziemlich sicher auf Eigenbau hinauslaufen.

    Aber ich denke es geht einfacher als Holger beschreibt. Wenn schon Arduino, dann kannst du doch auch gleich das Tastersignal da an einem Eingang drauf bringen, die Impulse während einer gewissen Zeit zählen und dann je nach Anzahl Impulse den entsprechenden Ausgang setzen. Wichtig dabei wäre dass der Taster nicht prellt sonst wird es unzuverlässig.

    Oder den Gedanken mit den Lenkradtasten weitergesponnen: Du müsstest da aber je nachdem 2,3 oder 4 Tasten haben. Jeder Taster schaltet jeweils einen anderen Widerstand dazu, welcher Teil eines Spannungsteilers ist. Die Spannung gibst du dann auf dem jetzigen Tasterdraht und wertest sie direkt mit einem Analogeingang am Arduino aus.

    Der Rest ist Software im Arduino...da bin ich dann aber wieder raus.

    Gruss

    Urs

  • Drehmomentschlüssel - Einsatz vorne: genaue Bezeichnung?

    • Urs
    • 23. August 2021 um 12:48

    Ob wegwerfen oder reparieren würde ich davon abhängig machen welche Marke es hat und was das Teil ursprünglich gekostet hat. Bei Hazet, Gedore, Stahlwille und Co würde ich eine Reparatur auf jeden Fall in Betracht ziehen, bei einem billigen No-Name-China-Schlüssel (wo die Ersatzteilversorgung wohl auch schwierig sein dürfte) ist wohl ein Neukauf eher angebracht.

    Zitat von urologe

    Der Fehler isr doch , daß man insgeheim immer denkt , der Drehmomentschlüssel würde bei eingestelltem Drehmoment "hohl" drehen , tut er aber nicht , sondern knackst nur ganz leise und dreht danach unvermindert weiter

    Und genau beim Knack sollte man eben nicht weiter drehen da man sonst 1. einen völlig undefinierten, aber sicher zu hohen Drehmoment hat und 2. den Drehmomentschlüssel leicht überlasten und somit beschädigen kann.

    Bei meinem ehemaligen Reifenhändler musste ich mal eingreifen nachdem der Typ da nach Knack jede Schraube nochmal um mindestens eine Viertelumdrehung weiter drehte (zum Glück nicht an meinem Auto). Aussage vom Scheff: Das würden sie tun damit sicher niemand ein Rad verliere weil eh niemand nach 100km oder so die Radschrauben nachziehen würde. Von überdehnte Radbolzen usw wollte er nichts wissen. Ich hab die Schrauben, nach Rücksprache mit dem Scheff, selber angezogen und bin seitdem da nicht mehr Kunde...

    Gruss

    Urs

  • Drehmomentschlüssel - Einsatz vorne: genaue Bezeichnung?

    • Urs
    • 22. August 2021 um 03:51

    ivo Hilfreich wäre wenn man wüsste um was für einen Drehmomentschlüssel (Marke und Typ) es sich genau handelt...

    Den Begriff Reparatursatz hast du ja schon bekommen. Ansonsten (sofern es sich um Markenware handelt) bei einem guten Werkzeuglieferanten suchen. In CH könnte ich da z. B. Brütsch & Rüegger empfehlen (nein, bin weder Aktionär noch verwandt oder verschwägert ?). Da findet man Stichworte wie Einsteck-Knarre, Einsteck-Einsatz oder Ersatzteil-Satz... guckst du z.B. hier.

    Zitat von diekorks

    vertraust du einem Drehmomentschlüssel der sich bei der geringsten Belastung selbst zerlegt?

    Mein Drehmomentschlüssel muss 430NM ertragen :)

    Meines Erachtens wird jeder Drehmomentschlüssel massivst überlastet wenn eine Schraubverbindung damit nur mittels Verlängerungsrohr gelöst werden kann.

    Die Tatsache dass ein 350Nm Schlüssel ein zu kurzer Hebel hatte um eine mit angeblich 130Nm angezogene Schraube zu lösen zeigt mir dass die Schraube entweder nicht mit 130Nm angezogen war oder das Losbrechmoment extrem gross war, sei es durch ein verdrecktes oder beschädigtes Gewinde, oder falsche Schrauben/Muttern (Kegel- statt Kugelbund z. B...) oder durch irgend einer anderen Ursache.

    Ansonsten ist es genau wie Mrmomba schreibt. Ein Drehmomentschlüssel ist ein Messmittel und sollte entsprechend behandelt werden. Ein mit Verlängerungsrohren malträtiertem Drehmomentschlüssel würde ich ohne Prüfung nicht mal mehr so weit trauen wie ich es werfen kann.

    Für sowas gibt es bessere, weniger empfindlichere und vor allem billigere Werkzeuge. Ich hab mir für solche Aktionen eine gute ausziehbare Knarre (max ca 55cm lang) und für gröberes eine etwas längere Breaker Bar zugelegt. Letztere hätte ich auch keine Hemmungen mit einem Rohr zu verlängern. Wenn die kaputt geht hab ich da wenig Geld in den Sand gesetzt, aber wenn Ich Ehrlich bin hab ich das noch nie müssen und hätte dabei auch zumindest so bis M16 oder M20 eher Bedenken die Schraube abzureissen als den Schlüssel zu zerstören...da wären wahrscheinlich andere Techniken um die festsitzende Schraube anzulösen zielführender.

    Gruss

    Urs

  • Tomderbully stellt sich vor

    • Urs
    • 16. August 2021 um 18:02

    Herzlich willkommen im Forum.

    Das mit dem Brand tut mir leid.

    Gibt es dazu noch weitere Details? Z.B. Welche Komponenten genau verbaut waren (Welche Li-Zellen, Welche Ladegeräte, welcher BMS, ...) Wie war alles miteinander verschalten? Was war der genaue Brandverursacher? (Di Li-Zellen? Ein Ladegerät? Kabelbrand? ...?)

    Vielleicht können wir ja daraus noch was lernen...

    Gruss

    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 14. August 2021 um 08:42

    Ob bei mir der Lüfter richtig mitgelaufen ist kann ich nicht beantworten. Ist ein Viscolüfter und der läuft ja auch schon wenn er kalt ist ein wenig mit, fördert nur noch nicht wirklich viel Luft. Ich denke aber dass der im Stand ohne wirkliche Last auf dem Motor ewig braucht bis er so warm wird dass er voll mitläuft. Und auch dann denke ich dass der nicht sooo viel zur Kühlung der Lima beiträgt.

    Was für mich doch etwas überraschend war, war der Fakt es schon reichte den Motor von Standgas, also ca 650-700 1/min auf ca 1200 1/min zu drehen damit die Lima wieder gekühlt wurde.

    Dass deine 250A-Lima bei dem Strom etwas länger kühl bleibt ist anzunehmen, aber ich denke dass die Drehzahl an der Lima der wichtigere Faktor ist. Und da könnte ich mir vorstellen dass ein Diesel dem Benziner etwas im Vorteil sein könnte. Die meisten Limas wozu ich Datenblätter gesehen habe dürfen bis zu einer Drehzahl von 10000 1/min dauernd und 12000 1/min spitze laufen, zum Teil auch tiefer, z.B 8000 dauernd und 9000 1/min spitze. Da kann man beim Diesel der bei 4500 oder 5000 1/min abriegelt die Übersetzung vom Pulley höher wählen als beim Benziner der erst bei 6000 1/min in den Begrenzer geht, was dann auch in eine höhere Drehzahl und somit bessere Kühlung bei Standgas beim Diesel enden würde. Ob das so gehandhabt wird weiss ich allerdings nicht.

    Ein weiterer Punkt den man in der Thematik bedenken sollte ist dass die Hersteller fast immer die Maximallast der Lima angeben. Bei mir sind das 160A. Das Datenblatt dazu sagt aber dass eine Dauerlast von maximal 115A zulässig ist.

    Gruss

    Urs

  • Grauwasserpumpe - Rückschlag

    • Urs
    • 14. August 2021 um 07:43

    Hallo Joachim,

    Ich hab eine Gulper 220. Diese sollte zumindest vom Prinzip her baugleich mit der 320 sein. Die kam bei mir mit einem Rückschlagventil ab Werk. Um deine Frage zu beantworten, ja, die Pumpen können mit einem Rückschlagventil arbeiten, ich würde soweit gehen und sagen dass die ohne gar nicht richtig funktionieren können.

    Wenn ich es recht im Kopf habe ist der Rückschlagventil aber in der Ausgangsleitung der Pumpe verbaut, was durchaus zu so einem Effekt wie bei dir führen könnte. Bei mir ist es so dass ich von einem Zwischentank abpumpe und keine Dusche habe, daher weiss ich nicht ob und wie ausgeprägt das bei mir auftritt.

    Hier sieht man den Rückschlagventil, es ist das Teil welches auf einer Seite rund, auf der anderen drei Ecken hat. Klick mich ganz fest.

    Ich denke das Phänomen ist Prinzipbedingt. Ein (zusätzliches) Rückschlagventil in der Ansaugleitung würde wahrscheinlich helfen. Aber etwas konkretes kann ich dir nicht empfehlen, weil die Typen die ich kenne (mit Kugel oder Klappe und mehr oder weniger starker Feder) würdenwohl nach kurzer Zeit durch Haare usw verstopft oder undicht würden. Also vielleicht sowas wie Gulper verbaut aber mit eigenem Gehäuse...aber da müsstest du selber danach suchen...

    Gruss

    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 12. August 2021 um 22:16

    Und wie im anderen Thread kurz angesprochen noch etwas zum Thema Lichtmaschine.

    Hab ein paar Tests zum Laden der Lifepo im Stand ausgeführt. Mein BtoB hat unter anderem einen Temperatursensor für die Lichtmaschine. Dieser ist einfach aussen am Gehäuse angebracht. Im innern werden daher noch höhere Temperaturen herrschen. Die Lima ist laut GM für 160A spezifiziert. Bei den Tests hat die Lima so ungefähr 73A total geliefert, ungefähr 45A an den Eingang vom BtoB, den Rest für das Fahrzeug selber. Aussentemperatur war um die 12-15 Grad. Standgas. Motor und Lima vor dem Test nicht galaufen, also kalt. Nach etwa 20 bis 25 Minuten zeigte der BtoB folgende Temperatur an der Lima (ALT):

    Kurz darauf, bei 100 Grad C stellte der BtoB ab und wartet bis die Lima sich auf 80 Grad C abgekühlt hat um diese vor Überhitzung zu schützen.

    Ging ich nur auf 1200 1/min ging die Temperatur auch bei dem Strom runter wieder langsam runter. Haube auf oder zu machte keinen wesentlichen Unterschied.

    Fazit für mich: Dass Thema dass eine Lima bei Standgas nicht genug gekühlt wird und unter gewissen Umständen sogar abfackeln kann ist meines Erachtens sehr präsent. Könnte man mit einem entsprechenden Pulley wohl entschärfen, aber da ich persönlich (ausser bei den ersten Tests) nur während der Fahrt lade und ich weiss dass der BtoB sich abschaltet wenn sie zu heiss wird werde ich da nichts weiter unternehmen.

    Dass das mit nicht mal der halben spezifizierten Leistung passiert zeigt mir allerdings auch dass die Limas (es soll Ausnahmen geben) deffinitiv nicht für die Maximalleistung über längere Zeit ausgelegt sind. Und ganz sicher nicht bei tiefen Drehzahlen und hohen Aussentemperaturen. Wenn jetzt Leute im Netz schreiben dass sie eine Lima bis an die Grenze belasten (wollen) und/oder dass genau das seit geraumer Zeit problemlos funktioniert gibt das mir zu denken. Aber die Leute werden dann wohl eher selten schreiben wenn sie ihre Lima nach ein paar Jahren gegrillt haben...und schon gar nicht wenn sie ihr Fahrzeug abgefackelt haben.

    Fazit II: Wenn der Sterling-BtoB mal ausgetauscht werden muss und der neue nicht ab Werk mit einer Temperaturabschaltung für die Lima ausgerüstet ist (was wohl bei den meisten der Fall sein wird) werde ich einen 100 Grad Thermostaten an der Lima anbringen und diesen in der Ladeabschaltung einschlaufen.

    Gruss

    Urs

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 12. August 2021 um 21:39

    Gut zu wissen dass es Sommer ist: Links: Innentemperatur, Rechts: Aussentemperatur

    Und noch was für die Datenjunkies:

    Und es lädt...

    ...und lädt...

    ...und entlädt wieder...

    Kurz vor diesem Punkt ging der BtoB auf Störung Überspannung. Das deswegen weil ich einen Denkfehler gemacht habe und den Ausgang zur Batterie abschalte wenn die Erste Zelle 3.55V erreicht. Dummerweise meint dann der BtoB er müsse die Spannung hoch schrauben da kein Strom mehr fliesst, was dann bis zur Abschaltung wegen Überspannung führt. Ziemlich genau in der Zeit zeigte mir eine App folgende Meldng welches die Situation so ziemlich auf den Punkt brachte:

    Das muss ich noch ändern und den Eingang schalten...keine grosse Sache.

    Ansonsten bin ich happy. Der BtoB bringt am Anfang fast 40 A, davon 36 in die Batterie. Das bricht dann etwas ein und pendelt sich bei 36A, 33 davon für die Batterie ein...passt.

  • Umbau auf Lifepo

    • Urs
    • 12. August 2021 um 21:16

    Noch ein paar Fotos was in den letzten 2 Wochen so gelaufen ist.

    Erste Anprobe. Passt als ob es dafür gebaut worden wäre ;)

    Angeschlossen

    Ein bisschen zusätzliche Sicherheit kann auch nicht schaden.

    Es lebt! ...naja, zumindest halbwegs, denn nach 5 Minuten war immer noch nicht mehr zu sehen...hmmm...

    ...was man alles erreichen kann wen man es dann schafft den Stecker endlich richtig einzustecken... :whistling: :rolleyes:8)

    Das war es mit der Batterieseite, aber dann ging es eigentlich erst richtig los...

    Ladegeräte wurden versetzt. Zu üppig dimensionierte Leitungen verkleinert. Nicht mehr gebrauchte Leitungen rausgerissen...

    Manchmal muss man auch ein wenig zerstören um was neues aufbauen zu können

    Die wenigen Sonnenstunden wurden dazu genutzt um von Aussen auf einer angenehmen Höhe arbeiten zu können. Ich wäre zwar auch von Innen dran gekommen, aber hey, irgendwie bin ich schon zu alt um auf den Knien in den Schränken rum zu kriechen ;) Blöderweise waren die Sonnenstunden sehr spärlich gesäht... aber das ist eine andere Geschichte.

  • Alkovensandwichkabine mit festem Hubdach für Mercedes G-Klasse W463 lang

    • Urs
    • 12. August 2021 um 20:39

    Hallo Arno,

    Ohne dein Thread zu sehr zu zerpflücken noch ein Feedback: Inzwischen hab ich eine Antwort bekommen. Die liefern nicht direkt nach CH, haben aber von sich aus die Paketweiterleitungs-Firmen angesprochen. Es wäre also eine Möglichkeit vorhanden um das zumindest technisch abzuwickeln. Aber der Preis inkl. Versand hin und zurück, Mwst, Zoll usw. wäre unter dem Strich zu hoch.

    Vor kurzem hab ich eine Firma gefunden welche eine solche Beschichtung auch in der Schweiz anbietet. Aber der Preis wäre praktisch gleich hoch wie der Gesammtpreis inkl Versand aus DE, daher preislich auch nicht attraktiver. Ich hab mich jetzt entschieden noch eine 2 Silikon-Form zu kaufen und lasse es dann gut sein.

    Danke trotzdem für Deine Bemühungen

    Gruss

    Urs

  • LiFePo und Sterling B2B Laderegler - BBC242430 / BBC2430

    • Urs
    • 12. August 2021 um 20:20

    Hallo Stefan,

    Und dabei hab ich mich so bemüht praxisbezogen und nicht akademisch zu argumentieren ;)

    Aber im Ernst, die 80% über die Spannung regeln glaube ich nicht dass es funktioniert. Da sind zu viele Faktoren welche die eh schon sehr flache Ladekurve beeinflussen dass das meines Erachtens eher ein Glücksspiel wird. Aber das ist nur meine Meinung und ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Das vom Holger eingeworfene Balancer-Problem würde ich allerdings auch nicht auf die leichte Schulter nehmen und die einzelnen Zellen zumindest im Auge behalten dass die nicht davon driften.

    Wenn du die 80% nicht überschreiten möchtest dann müsstest du das meines Erachtens nicht über die Spannung sondern über den SOC machen. Den SOC kannst du aber auch nur sicher ermittlen indem du entweder die Zellen voll lädst und dann wenn die Ladekurve steil nach oben geht auf 100% setzt (genau darum will mein BMS mindestens einmal im Tag voll laden) oder allenfalls entlädst und wenn die Entladekurve steil nach unten geht auf 0 setzt und dann den Strom in und aus den Akkus ganz genau misst und anhand dessen den aktuellen SOC errechnest. Dümpelst du längere Zeit ohne eine solche "Kalibrierung" irgendwo bei 20-80% SOC rum summiert sich jede Ungenauigkeit der Strommessung und schlimmstenfalls wird die irgendwann so gross dass du meinst noch 80% zu haben, hast aber vielleicht nur noch 30%...

    Das Argument nur bis 80% laden sei gesünder für die Zellen da bin ich bei dir, das hab ich sogar so schon in mehr oder weniger wissenschaftlich fundierte Publikationen gelesen. Allerdings hab ich bisher keinerlei Zahlen oder gar Erfahrungswerte gefunden welche die zu erwartende längere Lebensdauer in irgend einer Form beziffern. Auch habe ich bisher keine Anzeichen gefunden dass die Zellen nach wenigen Jahren reihenweise sterben wenn sie doch immer auf 100% geladen werden (wobei auch 3.55 oder 3.65V streng genommen nicht 100% sind...aber das wird dann wieder akademisch ;) ). Daher halte ich das für mich ganz einfach. Ich lade sie auf 100%, schalte ab und fertig. Auch zum Lagern werde ich eher voll laden da ich für mich das Gefühl habe dass es wesentlich weniger schädlich sein wird sie einige Zeit zwischen 80-100% zu hallten als eine Tiefentladung zu riskieren.

    Auf die Antworten von Sterling bin ich aber sehr gespannt. Wer weiss, vielleicht ändere ich danach meine Meinung diesbezüglich...

    Gruss

    Urs

  • LiFePo und Sterling B2B Laderegler - BBC242430 / BBC2430

    • Urs
    • 12. August 2021 um 18:44

    UVP und OVP und somit auch Verbraucher und Ladung werden bei mir unabhängig voneinander geschalten. Es macht ja keinen Sinn bei Überspannung die Verbraucher abzuschalten, genau so wenig macht es Sinn bei UVP die Ladegeräte abzuschalten, im Gegenteil.

    Desweiteren kann ich meinen BMS so einstellen dass er einmal am Tag auf 100% lädt, dann aber den Ladekreis nicht mehr zuschaltet bevor entweder ein bestimmter SOC unterschritten wurde (im Moment hab ich 90% gewählt) oder Mitternacht wieder vorbei ist. Das sorgt dafür dass die Batterien einmal im Tag voll geladen werden, verhindert aber dabei ein ständiges Ein- und Ausschalten der Ladegeräte bei 100%/99%.

    Zitat von JStefan

    Sterling hat noch nicht endgültig geantwortet, aber Ihre erste Einschätzung war GEL & AGM - USA Spezifikation...14.1V bei 20Grad... sollte dann bei 40Grad auf ca 13.5 zu drücken sein .... bei Verwendung eines Potentiometers anstatt fixem Widerstand wäre die Spannung in Grenzen einstellbar.... so meine unmassgebliche Überlegung....

    Das verstehe ich irgendwie nicht ganz warum du die Spannung so tief drücken willst. 13.5V ergibt im Idealfall gerade mal eine Zellspannung von 3.375V. Wie ja aus deinem Bild mit der Lade-/Entladekurve zu entnehmen ist, ist das eigentlich genau die Spannung welche so zwischen 5 und 95% SOC zu erwarten ist. Wenn man jetzt noch die Verkabelungswiderstände und den Innenwiderstand der Lifepo (der halt auch bei Lifepo nicht 0 sondern durchaus Messbar ist) mit einbezieht wirst du einen gewissen Spannungsabfall haben womit die Batterie dann wohl gar nicht mehr lädt, oder mit irgend einem Strom der sich dann einstellen wird. Dabei bekommst du dann je nach Umweltfaktoren von Tag zu Tag einen mehr oder weniger hohen SOC irgendwo zwischen 5 und 95%. Das halte ich nicht für Zielführend.

    Oder willst du die Lifepo über eine (über den Poti) regelbare Spannung laden? Meines Erachtens wird auch das nicht funktionieren da eine Lifepo nicht nach IUoU geladen wird sondern eigentlich einzig und alleine nach I und der sollte nicht grösser als C2 (oder waren es C3?), was ja durch den BtoB eh nicht passieren kann. Auch da sehe ich nicht welche Vorteile ein Absenken der Spannung bringen soll, aber ich sehe eigentlich die gleichen Nachteile wie oben schon beschrieben, nämlich einen nicht vorhersehbaren Ladezustand.

    Aber vielleicht hab ich deinen Konzept noch nicht ganz verstanden und du willst ganz was anderes damit erreichen?

    Gruss

    Urs

  • LiFePo und Sterling B2B Laderegler - BBC242430 / BBC2430

    • Urs
    • 12. August 2021 um 12:54

    Hallo Stefan,

    Das mit der Lima-Temperatur finde ich eine coole Idee.

    Und ja, der Sensor ist bei mir in Benutzung und anhand meiner Beobachtungen der letzten 2 Wochen würde ich auch keinen BtoB ohne Temperaturüberwachung an der Lima betreiben, notfalls wenn das BtoB ohne daher kommt würde ich da einen billigen China-Thermostaten noch dazwischen schalten. Zu den Gründen schreibe ich dann bei Gelegenheit mal in meinem Lifepo-Umbau-Thread was...

    Zu den Spannungen: Die Lade- und Entladekurven sind mir durchaus bekannt. Ich schalte OVP bei 3.55V und UVP bei 2.9V ab, also relativ konservativ ab genau weil, wie du schreibst, darüber und darunter nur wenig mehr nutzbare Energie zur verfügung steht.

    Aber da reden wir von der Lade*schluss*spannung (und der Entlade*schluss*spannung). Die Ladespannung ist für mich die welcher der Sterling am Ausgang einstellt. Aber ich denke das ist ein klassisches aneinander Vorbeischwätzen ;)

    Ich hab die AGM Einstellung gewählt, welche mit bis zu 12 Stunden mit 14.8V lädt. Würde theoretisch auf eine Zellspannung von 3.7V hinauslaufen (oder bei nicht balancierten Zellen sogar bei einzelne Zellen auf mehr), aber die Spannung ist eben nicht relevant da der BMS ja die Ladung abschaltet sobald die erste Zelle 3.55V erreicht.

    Gruss

    Urs

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