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Beiträge von restler

  • Winterdiesel

    • restler
    • 6. Januar 2017 um 23:04
    Zitat von wiru

    Der Sommerdiesel flockt unterhalb etwa -10 bis-15 Grad aus (Paraffine).

    Das trifft wahrscheinlich auf die wenigsten Kraftstoffe in Deutschland zu. Ausnahmen sind z.B. Aral Diesel Ultimate, für das Aral das ganze Jahr über bis -24 °C die Winterfestigkeit garantiert. Tatsächlich liegt sie angeblich meist um 30°C. Laut Normvorgabe muss in Deutschland übers Jahr für folgende Temperaturen die Filtrierbarkeit von Diesel gewährlestet sein:
    15. April – 30. September CFPP höchstens 0°C
    01. Oktober – 15. November CFPP höchstens -10°C
    16. November – 28. Februar CFPP höchstens -20°C (Winterdiesel)
    01. März – 14. April CFPP höchstens -10°C

    Ob sich das allerding auf den Diesel bezieht, der bei der Tankstelle angeliefert wird oder auf die sich ergebende Mischung, die dann aus der Zapfsäule kommt, weiß ich nicht. Ich vermute ersteres, denn Tankstellen, die nur wenig Umsatz haben, würden das vor dem Winter nur schwer einhalten können.
    Gruß Restler

  • Günstiger Motorradträger

    • restler
    • 6. Januar 2017 um 17:18

    Ein guter Anlass, eine grundsätzliche Frage zu stellen.
    Wie lauten eigentlich die Vorschriften?
    Darf ich mit jedem beliebigen Fahrrad- oder Motorradträger am Kugelkopf herumfahren?
    Mein Wissensstand war bisher der: Teile von renomierten Herstellern haben "Begleitpapiere", aus denen die maximale Beladung hervorgeht. Dann geht es auch den TÜV nichts an.
    Für den hier verlinkten habe ich keine Technischen Angaben gesehen (von 50-650 ccm halte ich nicht für eine solche). Da steht nur, es kommt auf die AHK an. Das ist für mich gleich bedeutend mit selbst gemacht.
    Dann soll man damit zum TÜV fahren, aber was soll der arme TÜVler sich für eine maximal zulässige Traglast aus den Rippen leiern. Ich wüsste jetzt nicht, wieviel 3 Schrauben, die man an / in den Kugelkopf jagt, tragen können. Hängt ja auch vom Hebelarm ab.
    Bei Fahrzeugen bis 3,5t wird wird es aufgrund der begrenzten Stützlast vermutlich sowieso nicht für eine 650er reichen. Da das Eigengewicht des Trägers abgezogen werden muss, reicht es vielleicht nicht einmal für eine 125er.
    Aber noch einmal, wie sieht es mit der Vorschrift aus?
    Gruß Restler

  • Winterdiesel

    • restler
    • 15. Dezember 2016 um 00:56

    Hallo Willi
    zu dem Thema fällt mir auch was ein.
    - Du hast nicht zufällig die letzte Tankfüllung in der Schweiz ein gefüllt? Habe mal gelesen, dort gäbe es das ganze Jahr über "Winterdiesel", ohne dass er so bezeichnet wird.
    - Hatte mit meinem 2011er Transit auch mal Winterprobleme. Mitte Januar hatte ich zu maximal 5 Litern Sommerdiesel 95 Liter Winterdiesel dazu getankt. Fahrzeug war bei -15 Grad gut durch gekühlt. Motor sprang zwar super an, aber nach ca einer Minute war Ende. Weil ich vermutete, dass der Filter zu ist, habe ich eine Weile gefönt. Anschließend das gleiche Spiel. Nach einer Minute war wieder Schluss. Habe dann auf wärmeres Wetter gewartet. Ich weiß bis heute nicht, ob der Winterdiesel nur bedingt tauglich war (was laut ADAC-Tests nicht selten vorkommt) oder ob der Transit einen besonders engmaschigen Kraftstofffilter hat.
    - Seit mehreren Jahren habe ich ein Gefäß mit paraffiniertem Heizöl im Freien stehen. Selbst heiße Sommertage haben da nichts verflüssigen können. Mit einem Fön kann man das allerdings hin bekommen. Die bereits erwähnten notwendigen ca 50 Grad hätte ich jetzt auch geschätzt. Solange also nur vereinzelt im Diesel schwimmende Paraffinflöckchen den Filter verstopfen wird man das lösen können. Sollte man aber bei viiiel zu tiefen Temperaturen an nicht zugänglichen Stellen massive Paraffinverstopfungen haben, dürfte es ernsthafte Probleme geben.
    - Manche Motoren haben serienmäßig eine Kraftstoffvorwärmung (weiß nicht, wie das bei dir ist). Meist funktioniert die aber mit Kühlwasser, und das hätte mir bei meiner damaligen Panne wohl auch nicht geholfen, denn nach einer Minute wird wohl noch kein warmes Wasser an der gewünschten Stelle zur Verfügung stehen. Eine elektrische Kraftstoffvorwärmung wäre für diesen Fall deutlich sinnvoller.
    - Ford hat vor Hitze deutlich mehr Angst. Kälte wird nirgends erwähnt, aber sehr häufig wird erwähnt, dass man bloß nichts an der Lage oder der Anströmung des fetten Alu-KraftstoffKÜHLERS ändern soll. Falls man also auf Erwärmung durch rückströmenden Kraftstoff hofft, sollte man wissen, ob man nicht einen Kraftstoffkühler in seinem Fahrzeug verbaut hat. Ich nehme an, ein Alukühler in -15 Grad kaltem Fahrtwind ist sehr effizient. Irgendwelche Verhaltensmaßnahmen für den Kraftstoffkühler im Winter erwähnt Ford natürlich nicht, wäre wohl auch nicht zumutbar.
    - Ich habe beim Mischen zu meinen Sommerdieselresten bisher immer Aral Ultimate Diesel getankt. Der garantiert angeblich ganzjährig Motorbetrieb bis -24 Grad und Filtrierbarkeit bis -30 Grad. Mit Wohnmobilen, die wenig bewegt werden, könnte die Umstellung auf Winterdiesel also auch vor Mitte November erfolgen. Da sich das aber sicher auf irgendeinen Normfilter bezieht, weiß ich natürlich nicht, wie das bei MEINEM Filter ist, der vielleicht besonders engmaschig ist.
    - Den Sprit ablassen und im nächsten Sommer verheizen halte ich auch für eine Alternative. Bei 7,- oder 8,- € für einen 20 Liter Kanister ist das doch eine Überlegung wert.
    - Manche Fließverbesserer sollen oberhalb 0 Grad und VOR dem Tanken eingefüllt werden. Wie die Vermischung erfolgt, wenn man es nachträglich in einen vollen Tank kippt - keine Ahnung.
    Gruß Restler

  • Ihr seid es selber schuld...

    • restler
    • 24. Oktober 2016 um 11:00
    Zitat von Marv

    ... zumindest ist mein Kabelfach, das sich an der Stelle befinden 120x25x25 ...

    Mit einem umfunktionierten 250er KG-Rohr ginge das Richtung 60 Liter. Das wäre als Abwassertank doch eine brauchbare Größe. Und wäre sicher günstiger als eine Einzelfertigung, falls es diese Größe nicht von der Stange gäbe.
    Gruß Restler

  • Wasserdruck

    • restler
    • 23. Oktober 2016 um 11:16

    Hi Christopher,
    noch ein Gedanke. Manche Brauseköpfe (incl. der "Spiralschlauch") werden an geboten als Eco- oder Wassersparbrause. Die Maßnahme besteht frech aus einer Dichtung oder einer zusätzlichen Kunststoffscheibe, die ein besonders kleines Durchgangsloch hat. Vielleicht hast du an einer Trennstelle eine Drosselscheibe drin?
    Gruß Restler

  • Wasserdruck

    • restler
    • 22. Oktober 2016 um 23:33

    Christopher,
    Größerer Druckabfall Richtung Bad ist logisch. Ist nur die Frage, ob er irgendwo außergewöhnlich hoch ist. So viele Quellen für den Druckabfall gibt es ja nicht. Wenn verschiedene Duschköpfe und verschiedene Armaturen ähnliche Ergebnisse zeigen, ist das wohl normal. Wenn auch die Schläuche keinen Knick haben, bleibt eigentlich nur noch eine Verschmutzung in den Schläuchen oder ein auffälliger Druckverlust im Warmwasserboiler. Du hast vor deiner Pumpe vermutlich keinen Filter. Meiner hat mittlerweile etwa einen Eierbecher voll grobe Kunststoffspäne von der Tankherstellung gesammelt (Mike13, kontrollier vor dem Einsatz mal deinen Dieseltank). Wenn auch das ok ist, wird es wohl die zu schwache Förderkennlinie der Tauchpumpe sein.
    Gruß Restler

  • Wasserdruck

    • restler
    • 22. Oktober 2016 um 22:58

    nunmachmal
    Muss dir in allen Punkten widersprechen.
    Nicht hinschauen nahezu nicht möglich.
    Pumpe ist so leise verbaut, dass man selbst nachts große Ohren braucht. Tagsüber nur schwer hörbar, klick klick vom Nachregeln sowieso nicht.
    Lämpchen in den Schaltern sind auch bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich sichtbar.
    Stromverbrauch der Kontrolllampen ist verschmerzbar, so lange läuft die Pumpe nicht.
    :D:wink::!:
    Gruß Restler

  • Wasserdruck

    • restler
    • 22. Oktober 2016 um 21:37

    Hallo Cristopher
    Campo hat schon recht mit seiner Bemerkung: Druck ODER Fördermenge. Ohne Gegendruck 22 (oder 25) L/min bei 2,1 bar Gegendruck Fördermenge 0,nix L/min. Allerdings sind das schon ordentliche Werte! Wenn ich mir dagegen die Daten meiner Shurflo Druckpumpe an schaue, kann ich nicht mit halten. 1,4 bar, ich glaube 7 L/min :oops: . Prinzipiell ist das aber bei allen Pumpen so, bei irgendeinem Gegendruck ist Schluss. Nur werden nicht alle Förderkurven bis zur Fördermenge Null gezeichnet. Wegen der unterschiedlichen Pumpentechnik verlaufen die Kurven allerdings unterschiedlich.
    Weder von deiner Tauchpumpe noch von meiner Druckpumpe habe ich je ein Diagramm gesehen.
    Ich weiß auch nicht, ob das bei den Shurflos der Betriebspunkt sein soll. Angeboten werden sie mit MAX x bar und MAX x L/min. Das würde ich zunächst mal so interpretieren wie bei deiner Pumpe: ab 1,4 (!) bar Gegendruck würde trocken geduscht. Und da hättest du ja weitaus mehr (Druck-) Reserve.
    Kann es also sein, dass dein hoher Gegendruck in der Dusche z.B. durch einen Knick im Schlauch entsteht? Vielleicht kannst du einen Schlauch mit gleicher Länge wie dein installierter an der Tauchpumpe an schließen. An der Höhe des Duschkopfes wird es kaum liegen. Vielleicht findest du so etwas heraus. Wäre doch ärgerlich, wenn der Aufwand mit der Druckpumpe vergeblich wäre.
    Schalter an den Armaturen find ich nicht so prickelnd, hatte mit den Mikroschaltern immer Theater mit dem Schaltpunkt. Mit Druckpumpe und Haushaltsarmaturen ist die Dosierung wie zu Hause möglich.

    Zitat von nunmachmal

    Mit einer Wechselschaltung kannst du in jedem Bereich die Pumpe ein- und ausschalten

    Ich habe es noch weiter getrieben. Ein Schalter im Bad, einer an der Küchenspüle. Jeder Schalter mit fetter integrierter Leuchte. Schaltbar von jedem Schalter. Sobald die Pumpe Strom hat, leuchten beide Schalter. Nennt sich dann Wechselkontollschaltung oder Kontrollwechselschaltung. Vergessen praktisch nicht möglich.
    Gruß Restler

  • Anzahl der Solarmodule

    • restler
    • 21. Oktober 2016 um 09:59
    Zitat von mrmomba

    Hat sich schon mal jemand ein "echtes" Solarpanel (Warmwasser) aufs Dach geschnallt????

    http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…it=solar#p57097

    Das Thema sollte man aber in einem separaten Faden durch kauen.

  • Anzahl der Solarmodule

    • restler
    • 16. Oktober 2016 um 13:32

    Hi Börni

    Zitat von Börni

    Aber eine Frage zum MPPT Regler. Ich habe gelesen dass dieser auch bei diffusem Licht eine deutliche Verbesserung beim Ladestrom bringen soll ...

    Solarzellen erreichen bereits bei (mittlerer bis starker) Bewölkung ihre volle Zellenspannung von ca 0,5 V. Deshalb wurde dir bereits zu Modulen mit höherer Zellenzahl geraten. Du erntest dann bei Bewölkung einen geringen Strom und eine hohe Spannung. Die MPPT Regler musst du dir wie eine Art Transformator vorstellen. Die schneiden dir nicht die zu hohe Spannung einfach ab wie die einfachen Regler, sondern schaffen es, mehr von der Leistung (Strom x Spannung) zu nutzen, indem sie die Spannung herabsetzen UND den Strom "hochtransformieren". Bei z.B. 18 V Modulspannung hätte der MPPT-Regler nichts zu "transformieren" und wäre nutzlos.
    Gruß Restler

  • Anzahl der Solarmodule

    • restler
    • 15. Oktober 2016 um 23:14

    Hallo Börni
    Du willst die Module aufstellbar machen, find ich grundsätzlich gut. Hat gegenüber geklebten Modulen den Vorteil, dass das Dach wesentlich kühler bleibt und dass der Ertrag durch die niedrigere Zellentemperatur deutlich höher ist. Wenn sie klappbar sind, kann mann wenigstens ab und zu Moos, Algen und Blätter unter den Modulem entfernen. Aber ... aufstellbare Module brauchen halbwegs stabile Rahmen, sind also schwer. 3 schwerer und teurer als 2.
    und Aufstellen macht nur Sinn, wenn die Sonne niedrig steht. Erstens solltest du dann strategisch richtig stehen und zweitens schatten sich die Kollektoren u.U. gegenseitig ab. Ist nämlich garnicht so einfach, eine sinnvolle "Aufstellerei" zu kreieren. Mit 3 Modulen sicher noch schwerer als mit 2.
    Und dass du nicht die volle Nennleistung ernten wirst, hast du vermutlich hier im Forum schon ein paar mal gelesen.
    Allerdings habe ich den Eindruck, dass deine Eckdaten (280 Ah Verbrauch, 240Wp Solarmodule und 200 Ah nutzbare Akkukapazität) nicht so ganz miteinander harmonieren.
    Gruß Restler

  • Federung optimieren

    • restler
    • 14. Oktober 2016 um 17:22

    Hallo Urs

    Zitat von Urs

    Wäre es nicht kontraproduktiv nur die unteren aufzusprengen? Ich denke da an zügig gefahrene, lange Kurven. Jetzt neigt sich das Fahrzeug leicht zur Seite, nach 10mm fangen die oberen 2 Blätter an mitzutragen, die weitere Neigung wird durch die grösser werdende Federkraft erschwert. Wenn ich jetzt nur die unteren Blätter aufsprenge heisst das doch dass die Seitliche Neigung in Kurven grösser werden muss bis die 2 Zusatzblätter greifen, sprich mehr Seitenneigung in zügig gefahrene, lange Kurven. Oder mache ich einen Denkfehler? Vermutlich wäre das beanstandete Poltern weg, die Frage ist nur zu welchem Preis.

    Nein, du machst keinen Denkfehler, im Gegenteil, du denkst mit :wink: .
    Das Poltern wäre vermutlich weg, UND die zusätzliche "Härte" von 4 Blättern bereits bei minimalen Einfederungen (ab 10 mm!) würde fehlen. Das Aufsprengen der tragenden Blätter würde bei Kurvenfahrt das Abstützen durch die oberen 2 Federn an den Punkt verlegen, bei dem er auch bei etwas weniger beladenen Fahrzeugen ist. Ich denke aber, dass die Wirkung nicht sehr groß ist. Denn die beiden Federn (wenn sie auch kürzer sind) bringen deutlich weniger Kraft auf als die 5 Hauptblätter. Und der Stabi - egal an welcher Achse - wirkt weiterhin. Ich halte dich für experimentierfreudig. Falls die Anschläge an der Karosserie einfach ab zu schrauben sind, würde ich zur Probe durch eine lange Kurve (und vielleicht zusätzlich über ein Geschwindigkeitsverringerungserzwingungshindernis) ohne diese fahren (auch wenn du jetzt alles so schön ein gefettet hast). Übrigens, bei der Wankabstützung durch härtere Federn in der Kurve wird häufig vergessen, dass zu Beginn des Wankens nicht nur die kurvenäußeren Federn abstützen, sondern auch die kurveninneren Federn hoch drücken :wink: .

    Zitat von Urs

    Gibt es eine Faustregel wo der optimale Bereich liegen würde (Max möglicher Weg minus x mm von beiden mechanischen Endanschlägen)?

    Kenne ich nicht. Nachdem dein Heck aber nur 3-5 cm "hängt", würde ich den Gedanken nicht weiter verfolgen. Das ist ja nichts.
    Aber nochmal zu deinem Wankproblem im Gelände. Wenn das Fahrzeug 3-4 mal hin und her wankt, ehe die Schwingung ab gebaut ist, dann halte ich das schon für sehr viel. Wie bereits erwähnt, warum sollte auf der Straße beim Anreißen mehr Wankenergie ab gebaut werden? Grob überlegt: Bei mehrmaligem Schaukeln gehen alle 4 Dämpfer auch mehrmals durch die Zug- und die Druckstufe. Wenn du viermaliges Schaukeln z.B. auf die Hälfte reduzieren wolltest hieße das die "Vernichtung" von doppelter Energie! Gegenüber den jetzigen Dämpfern würde da wohl ein bisschen härter kaum reichen. Das käme dir auch auf der Straße bei plötzlichen Ausweichmanövern zu gute, denn die beiden oberen Federblätter würden die Situation vermutlich nicht retten, wenn die Unterstützung durch die Dämpfer so gering ist. Dann müsste man hoffen, dass das ESP nicht nur verbaut wurde, weil es ab 2011 Pflicht wurde.
    Gruß Restler

  • Federung optimieren

    • restler
    • 12. Oktober 2016 um 10:28

    Hallo Urs, kurze Ergänzung.
    Ich weiß nicht, wie viel höher dein Fahrzeug bei "normaler" Beladung stehen würde. Wenn das Heck jetzt sehr tief hängt, arbeiten möglicherweise die Stoßdämpfer nicht im optimalen Bereich. Auch die haben nur einen begrenzten Arbeitsbereich. Das heißt jetzt nicht, dass beim Höhersetzen des Hecks dein Schaukelproblem merklich verbessert wird. Im Umkehrschluss heißt es aber, falls es so wäre, würden auch die neuen Stoßdämpfer außermittig arbeiten (hat das evtl. einen Einfluss beim Überfahren der Geschwindigkeits-Schwellen?).

    Das Aufsprengen der tragenden Federn würde auch die beiden Zusatzblätter auf Geschwindigkeits-Schwellen später oder garnicht zum Einsatz kommen lassen. Das sollte die Katapultwirkung an der Hinterachse theoretisch minimal verringern.
    Gruß Restler

  • Federung optimieren

    • restler
    • 12. Oktober 2016 um 00:52

    Hallo Urs
    nun auch noch mein Gedanken zu deinem "Problem".
    Ausgangslage: Du bemängelst eigentlich nur das seitliche Aufschaukeln bzw mehrfaches Nachwippen im Gelände. Mit den Fahreigenschaften auf der Straße bist du zufrieden.
    In den Beiträgen wurde bereits viel angesprochen. In Kurzform würde ich es so formulieren.
    Das Fahrzeug hat, wie du bereits richtig bemerkt hast, von Hause aus eine Kompromiss-Fahrwerksabstimmung für alle bei den Kunden vorkommenden Beladungszustände. Es stellt sicher nicht das Optimum für deine recht hohe Dauerbeladung UND deinen relativ hohen Schwerpunkt dar. Und es ist ganz ganz sicher nicht darauf abgestimmt, in diesem Zustand mit einem Rad von 40 cm hohen Steinen zu rutschen :D .

    Ich schreib aber mal etwas ausführlicher.
    Blattfedern
    - Modifikationen ändern an deinem Wank-/Schaukelproblem im Gelände nichts.
    - Zusätzliche Blätter machen die Federung natürlich härter, möchtest du nicht.
    - Die beiden oberen Blätter aufsprengen, um sie immer mit tragen zu lassen, macht die Federung härter, möchtest du nicht.
    - Die tragenden Blätter aufsprengen, um das Heck etwas höher zu bekommen, macht das Federpaket NICHT härter. Halte ich für gut, wenn der Einsatz der beiden Fangblätter später kommt. Aufsprengen pro Blatt so um die 40 €, man sollte die Blätter anschließend kugelstrahlen lassen (erhöht die Oberflächenhärte und vermindert das Setzvehalten).
    - Gummipuffer, wie Stefan vorgeschlagen hat, würde ich nicht empfehlen. Wenn ich deine Federpakete ansehe, müsste der Puffer massiv dimensioniert sein. Die beiden Federlagen sind quasi der Anschlagpuffer! Falls das Anschlagen der Federn an dem stählernen Gegenstück akustische Probleme macht, es gibt an Federn manchmal dünne "Gummi-Überzieher" an den Enden.
    - Das frühe Einsetzen der beiden oberen Federblätter verstärkt das mehrmalige Wanken im Gelände nicht. Du hast bei dieser Kippbelastung bestimmte Kräfte. Diese Kräfte landen in den Federn, egal wie viele, wie hart und wann sie einsetzen.

    Luftfeder
    - Ist wie mit der Modifikation an der Blattfeder, ändert an dem Schaukelproblem nichts.
    - Was du "Hilfsluftbälge" nennst, sind Zusatzluftfedern. Die können niemals das komplette Achsgewicht aufnehmen. Die 8"-Bälge können bei 5 bar theoretisch um die 600kg aufnehmen. Sie entlasten die Blattfedern um diesen Betrag (je nachdem, wo und wie sie genau eingebaut werden). Vermutlich gibt es ein Problem mit der Zulassung für dein Fahrzeug. Außerdem macht eine Zusatzluftfeder die Gesamtfederung ... härter (wenn auch vermutlich nicht sehr viel). Nur für den Fall, dass durch die Zusatzluftfeder irgendwelche anderen Federelemente (Blattfedern oder Anschlagpuffer) am Einsatz gehindert werden, ist das nicht so.

    Stabilisator
    - Einbau bzw Verstärkung im Gelände kontraproduktiv (Verschränkung). Ideal wäre ein verstellbarer, vermutlich wird es den aber für dein Fahrzeug nicht geben. Die werden über E-Motor verstellt.
    - Wie du schon schreibst, wird durch einen stärkeren Stabilisator hinten das Fahrzeug mehr übersteuernd. Wirkt sich aus, sobald die Räder keine optimale Haftung mehr haben (z.B. enger werdende Kurve bei Nässe). Bei Fahrzeugen mit ESP ist der Algorithmus auf die Serienabstimmung ausgelegt und nicht auf geänderte Teile! Weil man das Fahrwerk ändert, sollte man dem TÜV nichts davon erzählen.
    - Auf der Straße vermindert der Stabilisator die Schräglage bei Kurvenfahrt. Aber du schreibst, damit bist du zufrieden. Der Stabi hat aber auch einen Nachteil, er kann das Fahrzeug "unruhiger" machen. Und zwar überall dort, wo ich NICHT durch eine Kurve fahre UND ein Rad der Achse mehr federt als das andere. Stell dir z.B eine Landstraße vor, die zum rechten Fahrbahnrand hin uneben ist. Bei einem Fahrzeug OHNE Stabis würden die rechten Räder den Unebenheiten einfach folgen, die linken Räder würden auf der Straßenmitte der ebenen Fahrbahn folgen. Die Karosserie wird also nur auf der rechten Seite auf und ab bewegt. MIT Stabi folgen die rechten Räder genauso den Unebenheiten. Über den Stabi bewirken sie aber jetzt auch auf der linken Achsseite Federbewegungen. Die Karosserie bewegt sich also nun auf beiden Seiten auf und ab, obwohl links die Straße völlig eben ist. Der Fahrer wird also MIT (stärkeren) Stabis stärker bewegt als ohne. Ist im Gelände im Prinzip das gleiche. Üblicherweise bleibt das immer unbemerkt, weil wir keinen Vergleich haben und uns das Fahrverhalten immer "normal" vorkommt.

    Stoßdämpfer
    Ich denke, wie die anderen auch, hier ist der Lösungsansatz. Allerdings habe ich keinen Schimmer, was es da für dein Fahrzeug gibt. Mit verstellbarer Zug- und Druckstufe wäre wünschenswert. Dabei ist es unerheblich, wenn sie nur schwer oder umständlich zu verstellen wären. Wenn du die richtige Einstellung gefunden hast, wird sie nicht mehr für das Gelände und die Straße verstellt werden. Denn ... wenn dein Fahrzeug im Stand schaukelt, schaukelt es auch auf der Straße! Hat dein Fahrzeug ESP? Wenn nein, wäre es mit Sicherheit sehr leicht, dein Fahrzeug umzukippen! Als vor vielen Jahren zum ersten Mal das Thema Elchtest in die Öffentlichkeit kam, hat man fest gestellt, dass nahezu jedes Fahrzeug (insbesondere Geländewagen) auch ohne Zusatzbeladung auf die Seite gelegt werden kann. Ist nur eine Frage der "Schaukelfrequenz" (Ausweichen - Gegenlenken -Gegenlenken). ESP verbreitete sich erst danach.

    Ich hoffe, es waren ein paar brauchbare Details für dich dabei.
    Gruß Restler

  • Flexible Solarmodule auf Lackschutzfolie aufkleben

    • restler
    • 26. August 2016 um 23:56
    Zitat von Myk

    Gibt es damit Erfahrungen oder Meinungen dazu? ...und würde sie mit ein paar Probestücken ausprobieren. Was meint Ihr?

    Erfahrung nein, Meinung ja. Wenn du "Versuche" machst, solltest du davon aus gehen, dass die flexiblen Module wohl mindestens so heiß werden wie die starren Module. Mit bis zu 70 oder 80 °C wird man da schon rechnen müssen, auch wenn die Alukabine die Wärme deutlich besser ableitet als GFK.
    Gruß Restler

  • Automatik Satanlage

    • restler
    • 4. August 2016 um 09:06
    Zitat von chrisi

    hoi Rainer,
    Wie hoch ist das Teil, eingefahren?

    Hallo chrisi,
    Du fragst wiederholt nach der Höhe, scheint dir wichtig zu sein. War mir auch wichtig. Die niedrigste, die ich gefunden habe, hat 11 cm. Ist im abgelegten Zustand selbst bei meinen 3m Fahrzeughöhe nicht zu sehen.
    https://crystop.de/autosat-light-…4-ac5598bb-887c
    Gruß Restler

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • restler
    • 28. Juli 2016 um 14:28
    Zitat von Hartwig

    Ich werde auch zwei 230V-Stromkreise installieren, einen für externe Einspeisung und einen vom Wechselrichter.

    Muss nicht sein. Kannst auch EINEN 230V-Stromkreis installieren und über eine Vorrangschaltung laufen lassen. Ist glaub ich einfacher zu bauen und zu handhaben.
    https://www.fraron.de/einbauzubehoer/netzvorrangschaltungen/
    Gruß Restler

  • Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

    • restler
    • 27. Juli 2016 um 22:27

    Halllo Hartwig
    Zunächst vielen Dank für deine ausführliche Dokumentation aus dem Bereich des puren (Schwer-) Maschinenbaus. Ist irgendwie erfrischend, wenn nicht jede Lösungsfindung durch Leichtbaubedenken verwässert wird.

    Nun ein paar Worte zur Klimaanlage.

    Zitat von Hartwig

    Mal sehn...ich sinniere da noch drüber...

    Einige Dinge solltest du mit einbeziehen.
    1. Die Leistung solch einer Truma-Kiste ist nicht mit der gewohnten Leisung einer Fahrzeug-Klimaanlage zu vergleichen. Im PKW kannst du von 6 KW ausgehen, zudem ist der zu kühlende Raum beim Womo deutlich größer. Kühlleistung/Raumvolumen ist in Summe im Womo also geschätzt um den Faktor 10 geringer. Dennoch hast du bei längerer Laufzeit natürlich einen spürbaren Kühleffekt.
    2. Die "Kiste" sollte auf dem Fußboden liegen mit den beiden Öffnungen des Kondensators (Zu- und Abluft) direkt ins Freie.
    3. Die Rückströmung aus der Kabine zur Klimaanlage soll mindestens 300 qcm betragen.
    4. Die Ausströmer in der Kabine sollten sinnvollerweise OBEN sein. Das bedeutet mindestens 3 (teure) Schläuche / Rohre vom Boden bis zur Decke, was auch Platz benötigt.
    5. Nur an wenigen Stellen findest du den Anlaufstrom des Teils. Dieser beträgt 15 A für 150 ms und ist auch nur ein gemittelter Wert. Solltest du die Klimaanlanlage während der Fahrt betreiben wollen (Trocknung, Niedrighaltung der Temperatur) brauchst du einen Wechselrichter, der das kann. Nicht einmal alle mit 2000/4000 W können diesen Anlaufstrom. Truma bietet einen speziellen Wechselrichter an (ich glaube ca 1000 W und über 1000,-€). Da geht dann aber nichts zusätzlich.
    Wie bzw ob die Überlast-Abschaltung eines Generators auf diesen kurzen Anlaufstrom reagiert (immerhin ca 3500 W), weiß ich nicht.

    Viel Freude beim weiteren Sinnieren.
    Gruß Restler

  • Solaranlage effektiver mit Lithium-Akkus?

    • restler
    • 12. Juni 2016 um 16:56
    Zitat von restler

    Zunächst dachte ich, die Akkus würden nicht mehr auf nehmen - Bleiakkus eben. Bis ich dann auf die Idee kam, den Motor zu starten und eine kleine Messreihe durch zu führen. Kann leider die Zahlen nicht mehr finden.

    Habe heute das Zettelchen der alten Ablesung gefunden.

    Wenn es um die schnellere Stromaufnahme der Lithiumbatterien ging blieb immer etwas im Verborgenen, wieviel denn die Bleibatterien tatsächlich aufnehmen können, wenn sie in Richtung "voll" wandern.
    Für Interessenten ein paar gemessene Werte. Angeschlossen sind 3 nasse Bleiakkus mit je 12V und 100 Ah. Während des Ladens mit Solarstrom habe ich immer wieder den Motor gestartet um zu sehen, was die Akkus sich denn noch genehmigen würden, sofern ich es ihnen anbiete.
    Hier also die Werte Ladezustand - Ladestrom: 83,6%-39A; 87-34; 87,3-33; 91,7-30; 92,7-26,5; 94-26; 94,8-22; 95,6-18; 96,3-15; 97,9-8,5; 98,8-6; 99-5,5; 100-1,5
    Auf meine Verhältnisse bezogen heißt das, dass die Akkus bis in den Bereich von 98% Ladezustand bei voller Strahlung Solarstrom aufnehmen können und er nicht "verweigert/verschwendet" wird. Bei senkrechtem Sonnenstand ca bis 96,5% Ladezustand.
    Hat jemand nur eine 100 Ah Batterie und möchte z.B. 15 A Solarstrom nutzen, so beginnt bei ihm die Verschwendungsphase des Solarstroms bereits in der Gegend von ca 82 % Ladezustand!
    Mindestens eine genauso große Rolle bei dem Vergleich Lithium - Blei dürfte allerdings der Ladewirkungsgrad spielen. Denn auch wenn MEINE Akkus bis nahezu "voll" die identische Strommenge aufgenommen haben wie Lithiumbatterien, so ist doch weniger Strom verfügbar (je nachdem, was man da als Ladewirkungsgrad ansetzt, möglicherweise 25 % weniger!?).
    Hoffe, wieder ein wenig zum allgemeinen Verständnis beigetragen zu haben.
    Gruß Restler

  • Biete Gas, Schneekette

    • restler
    • 25. Mai 2016 um 01:06

    Tankflasche ist verkauft.

    Gruß Restler

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