Beiträge von restler
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Zitat von dreamteam
Dann gäbe es noch diese runden Gumidinger mit einem Loch mittig die zB. in ein 30mm Loch im Blech passen.
Hi dreamteam, die heißen auch Tülle, Gummitülle, Kabeldurchführung, Rohrdurchführung, ... Und wenn du das Loch selbst Bohren möchtest, Stopfen.
Ich hab das Loch mit Sika zu geschmiert. ist bis jetzt dicht. Mit Platte davor würde wohl auch Dekalin funktionieren. Hauptsache du führst das Kabel von unten an das Loch und nicht von oben (also evtl auch den Durchbruch schräg machen).
Gruß Restler -
Zitat von Sonnentau
Bms Systeme haben manchmal Eigenverbrauch von 500 mAh und mehr. Hier ist es so , das alles zusammen 5mAh hat. Mit LED.
Hallo Sonnentau, betrifft das jetzt nur irgendwelche "komplexe Monsteranlagen" oder kann einem das auch im kleinen Womo passieren?
Konstruierter Fall: Jemand möchte seine Mini-Batteriekapazität durch Einsatz einer Lithiumbatterie aufwerten. Er hat KEIN Solar auf dem Dach. Wenn er dann solch einen Eigenverbraucher erwischt, ist sein Akku nach 2 Wochen Standzeit OHNE Verbrauch (tief-) entladen! Das wird ihn nicht sehr glücklich machen.
Solltest du also solch hohe Eigenverbräuche von Angeboten kennen, die für kleine Fahrzeuge in Frage kommen, könntest du doch eigentlich hier konkrete Hinweise für intensiveres Hinschauen diesbezülich geben. Aber nur, wenn du ganz sicher bist. Nicht, dass du noch Ärger bekommst.
Gruß Restler -
Zitat von nunmachmal
Deutschland halt, da dürfte es keine weitere sachliche Erklärung geben.
Allerdings habe ich noch nie eine holländische Goldwing mit Anhänger, die man ja manchmal auf deutschen Straßen sieht, mit 60 km/h fahren sehen. Vielleicht ist das Durchsetzen dieser "Geschwindigkeit" sogar unseren Ordnungshütern zu peinlich?
Wie lautet denn grundsätzlich die Vorschrift für das Anhängergewicht in Bezug auf das Zugfahrzeug?
Gruß Restler -
Zitat von wiru
Nach der Fertigstellung leuchten die Balancer-LEDs schön grün und auch die Kontroll-Leuchte des Relais...ich hoffe, die ziehen mir nicht die Batterie in die Unterspannung...;-)) (bei 1,5mA Standby-Verbrauch sollte das bei der 200Ah-Batterie schon eine Weile dauern...da hilft dann allerdings auch der Unterspannungsschutz nix, weil das ja vor dem Schutz verbaut ist...)
Ich dachte bisher, die Kontrollleuchten würden mehr verbrauchen als 1,5mA. In der Regel die mit 3V 12mA und die mit 12V 20(!)mA Bei den KFZ-Schaltern mit Leuchtdiode habe ich noch nie eine Angabe gesehen. Wieviele Lämpchen hast du denn an deinen Balancern?
Nachdem man mittlerweile etliche Zusatzelektroniken verbaut (verbauen muss) und jede davon ein oder mehrere permanent brennende Kontrollämpchen besitzt, käme da mittlerweile je nach Standdauer ein durchaus namhafter Stromverbrauch heraus. Zählt mal spaßeshalber zusammen, wie viele Lämpchen bei euch mittlerweile brennen. Mein Unterspannungswächter begrünt mir mein Fahrerhaus nachts sicher mit mehr als nur mir 1,5mA.
Ok, so lange Solar auf dem Dach ist, wird es nicht so schlimm werden. Aber mancher "optimiert" vielleicht gerade deshalb, weil er kein Kraftwerk auf dem Dach hat. Und Wohnmobile haben manchmal lange Standzeiten. Ich habe zwar eine Solaranlage, die war aber bei dem düsteren Wetter midestens 2 Wochen außer Gefecht - dick Schnee drauf.
Weiß jemand, wieviel die Kontrollämpchen tatsächlich verbrauchen?
Gruß Restler -
Hallo Hartwig
Nach wie vor: Starke Leistung!
In diesem Fall möchte ich die Vorschreiber allerdings unterstützen. Dreamteam hat es auf den Punkt gebracht. Sowohl die Beanspruchungsart als auch dein "Prüfkörper" haben eigentlich nichts mit der Praxis zu tun.
Mit solch einem Versuch könntest du beispielsweise beweisen, dass kein Haus gebaut werden dürfte! Wenn du EINE Wand auf eine Bodenplatte mauerst wird es dir leicht fallen, die Wand gewaltsam umzureißen. Folglich, ein Haus ist nicht stabil!?!
Wenn dir der Holzleim zu spröde ist, könntest du über PU-Leim nachdenken, aber ich glaube nicht, dass fehlende Elastizität in diesem Fall das Problem ist.
Andererseits, ein paar Aluwinkel mehr ...
Gruß Restler -
Hallo Leute
im Rahmen des Batteriekastenentlüftungsthemas (nettes Wort) habe ich folgenden Artikel gefunden
http://www.zvei.org/Verband/Fachve…n%202004-10.pdf
Dort wird ganz nebenbei beschrieben, dass ab dem Zeitpunkt, wo die Akkus geladen sind, aller weiterer Ladestrom ausschließlich für die Zersetzung des Wassers in Wasserstoff und Sauerstoff (also Knallgas) verwendet wird. Zumindest bei Nassbatterien. Dort steht sogar, aus wieviel Strom wieviel Knallgas wird. Das soll eine Verschlammung bewirken und auch sonst eher zur Verkürzung der Batterielebensdauer beitragen.
Beim Fahren wird zwar vermutlich die Ladeschlussspannung häufiger erreicht, aber das ist nichts gegenüber dem wochen- oder monatelangen "überladen" von Akkus durch die Solaranlage. Auch mit geladenen Batterien kann ich bei meinem Fahrzeug bis zu 3A beobachten, die weiterhin in die Batterien fließen.
Auch Lithiumbatterien sollen meines Wissens nicht immer randvoll geladen sein, schon gar nicht über Monate hinweg.
Also mein Regler schickt häufig (oder immer?) zusätzlichen Strom in die vollen Akkus, und ich kenne auch keine Schaltung, die die Solaranlage bei Lithiumakkus komplett von der Solaranlage trennt. Nach welcher Logik sollte das auch passieren?Weiß jemand von den Experten von euch, wie groß eine (theoretische?) Lebensdauerverkürzung sein könnte? Und würde es Sinn machen, die Solaranlage bei Nass- oder Lithiumbatterien während langer Standzeiten komplett ab zu klemmen?
Gruß Restler -
Zitat von GroundControl
Ok, vielen Dank schonmal, ich lass mir was einfallen...
Habe hier eine (eigentlich zu ausführliche) Entlüftungsvorschrift und -Berechnung gefunden.
http://www.zvei.org/Verband/Fachve…n%202004-10.pdf
Nachdem deine Batterien keinen Schlauchanschluss haben und du einen Raum entlüften möchtest, hier noch ein Hinweis. Im Gegensatz zu Propangas ist Knallgas leichter als Luft.
Allerdings stand in dem Beitrag so ganz nebenbei noch etwas bezüglich Ladeschlussspannung und Überladung. Dafür fange ich allerdings ein neues Thema an.
Gruß Restler -
Morgen Hartwig
Probier mal den Multimaster mit feinzahnigem Sägeblatt
http://www.ebay.de/itm/Sageblatt-…JsAAOSw2xRYfb9Y
Gruß Restler -
Zitat von ThomasFF
Ich weiß zwar nicht, wie das beim Transporter ist, aber beim PKW altern die Winterreifen schneller.
Im Prinzip altern alle Reifen. Weichere allerdings eher schneller als welche, die von Hause aus etwas härter sind. "Weiche" Gummimischung (bei bestimmter Temperatur) heißt mehr Griffigkeit und mehr Verschleiß. Der Winterreifen hat also manches an Weichmachern drin. Die verliert er vermehrt bei höheren Temperaturen. Heize ich damit z.B. 2 Sommer auf der Autobahn durch (im doppelten Wortsinn) oder parke ich grundsätzlich in der Sonne, so werden sich diverse Öle und was sonst noch drin ist schneller verflüchtigen. Das kann allerdings schlecht genau beziffert werden. Zudem wird er bei hoher Geschwindigkeit evtl noch wärmer als ein Sommerreifen, bei dem vielleicht schon durch Maßnahmen am Profil die Reifenkühlung gefördert wurde. Kann schon sein, dass er bereits nach 2 Jahren weit ausgehärtet ist. Die Regel ist das allerdings nicht. Kann aber auch sein, dass er nach diesen 2 Jahren erst auf dem Niveau ist, wo ein Ganzjahresreifen bereits als Neureifen war
. Ich bekomme übrigens meine Reifen im Sommer nicht nur durch hohe Geschwindigkeit auf hohe Temperatur (die ja bei unseren Fahrzeugen eher nicht der Fall ist), sondern bei unseren Radlasten auch ganz schnell durch geringen Luftdruck.Eigentlich hat das ja alles nicht unbedingt mit dem Fuso Canter zu tun. Ich hätte den Vorschlag, dass wir den alten Thread wieder ausgraben, falls wir weiter über Reifen sinnieren möchten.
http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…m+profil#p96449
Gruß Restler -
Zitat von Gode_RE
Doppelbereifung ... und idealerweise Ganzjahresreifen. Ich möchte im Winter an Talstationen von Skiliften stehen, und auch mal aus ner schlammigen nassen Wiese raus kommen, oder nen unbefestigten Feldweg mit Schlaglöchern überstehen. Schweres Gelände oder querfeldein ist nicht angedacht, die überwiegenden Kilometer im Jahr werden ganz sicher auf Asphalt zurückgelegt.
Hallo Gode_RE, Für MICH gäbe es da nur reine Winterreifen das ganze Jahr über. Erläuterung:
Auf unseren Fahrzeugen mit entsprechender Fahrweise (sind schließlich keine Sportwagen) kann man im Sommer mit nahezu jedem Reifen fahren. Zumindest Markenreifen haben akzeptables Nasshandling, Bremswege und Spurtreue (neben 30 weiteren Eigenschaften).
Da du auch auf Schnee (und vielleicht auch Eis) unterwegs sein möchtest, würde ich den Reifen daraufhin optimieren, keinen Ganzjahresreifen! Die Abstriche im Sommer bezüglich Nasshaftung sind eher kaum zu erwarten (Aquaplaning), der Bremsweg bei Notbremsung auf trockener Straße ist mittlerweile selbst bei manchem Ganzjahresreifen schlechter als bei Sommerreifen, weil die Ganzjahresreifen aufgrund der Kritik für winterliche Verhältnisse immer mehr Richtung Winterreifen entwickelt werden. Aber Reifen altern kontinuierlich, und mit vielleicht 5 oder 6 Jahren hat die Gummimischung bereits erheblich nachgelassen. Fährst du deine Reifen also nur jeweils eine Saison, verlängert sich die Lebensdauer und in gleichem Maß werden sie schlechter.
Man sollte sich aber mal genauer überlegen, was es bedeutet, wenn z.B. von "längerem" bzw "schlechterem" Bremsweg gesprochen wird. Da liegen im Sommer und im Winter Welten dazwischen! Der Bremsweg des Winterreifens mag gegenüber dem Sommerreifen bei warmem Reifen (also im Sommer) aus 100 km/h vielleicht 3 m länger sein.
Der Bremsweg eines AT-Reifens, der mit Wintersymbol angeboten wird (ist vielleicht gleich zu setzen mit einer Art Ganzjahresreifen) verlängert sich auf "festem Schnee" um 11 m (!) aus 40 km/h (!). Entsprechend früher fährt man natürlich in der Kurve schonmal geradeaus.
Also ich nehme lieber die (geringe) Verschlechterung auf griffiger Straße in Kauf.
Ein Kompromissreifen für den Winter sollte auf jeden Fall viele Lamellen auf weisen, denn die sind nahezu gleich wichtig für die Griffigkeit bei Eis und Schnee wie die Gummimischung.
Was das Herauskommen aus nassen, schlammigen Wiesen betrifft, werden sich vermutlich alle Reifen gleich zu schmieren. Da wirst du erst mit gröberen Stollen bessere Chancen haben. Vielleicht tritt der Fall aber gar nicht so häufig ein, denn dein 4x2 ist mit der Doppelbereifung ja eigentlich ein 6x4
und auch nicht zu verleichen mit einem Fronttriebler mit vielleicht noch zusätzlichem langen Überhang. Für den Ernstfall schaust du ja bereits nach Schleuderketten. Über Schneeketten, Bleche und kinetisches Abschleppseil könnte man auch noch nachdenken.
Übrigens, die letzte Diskussion über das Reifenthema hatten wir hier http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…t=reifen#p96473
Gruß Restler -
Um was für denkbare Reifenvarianten geht es überhaupt? Single- statt Doppelbereifung? Andere Reifengröße? Unterschiedliche Profile? Winter- statt Sommerreifen? Kommt ja auch drauf an, wo du später bevorzugt unterwegs bist und ob du zum Winter immer umbereifen möchtest oder ob es ein reines Sommerfahrzeug wird.
Zu Schleuderketten kann ich leider nichts sagen.
Gruß Restler -
Zitat von Anton
Hallo müssen wir diese Aussage verstehen?
Jürgen, ich bitte um Aufklärung. 
Dass ich diese absurde Option aufgeführt habe sollte indirekt meine Verwunderung ausdrücken. Darüber, dass jemand ein Fahrzeug bestellt und sich DANACH Gedanken darüber macht, was es eventuell für Bereifungsvarianten gibt. Als ich es jetzt im Nachhinein noch einmal gelesen habe, kam es mir auch etwas blöd und missversändlich vor
, habs gelöscht.
Der Rest bezüglich der AT und MT war aber ernst gemeint.
Soweit ich weiß, hat Sasisust auf seinem Fuso eine recht kleine Bereifung und ist damit recht zufrieden (das ist aber glaube ich ein 4x4). Die Bereifung des Fuso auf der Abenteuer Allrad war meines Wissens "etwas" größer. kann aber sein, dass das eine Sondergröße war (die Fahrzeuge waren tierisch teuer). Wenn serienmäßig hier keine Alternativen angeboten werden muss es mich auch nicht wundern, wenn Gode darüber nicht nachdenkt.
Bei meinem Transit ist z.B. mit Unterstützung von Ford NICHTS möglich. Eventuell aber im Rahmen einer Einzelabnahme. Teile vorausgesetzt, und die scheint es ja grundsätzlich zu geben. In diesem Fall kann man aber tatsächlich getrost auf das Auto warten und das Räderthema bei Bedarf später noch einmal angehen.
Gruß Restler -
Hallo Gode
also abwarten und gucken was kommt würde ich sicher nicht.
Als erstes würde ich fragen, welche Rädervarianten bei deiner gewählten Ausführung und Tonnage überhaupt grundsätzlich zur Verfügung stünden. Vielleicht hängt davon auch weitere Technik ab (bei Singlebereifung andere HA, Tachoeinstellung, vielleicht andere Hinterachsübersetzung). Bei 4x4 wäre das vielleicht wieder anders als bei 4x2.
Und dann musst du schauen, was dir wichtig ist.
Als 4x2 mit Doppelbereifung eher bessere Traktion als mit 4x2
Bei größeren Reifen wird dein Fahrzeug natürlich höher. Drehzahl bei Reisegeschwindigkeit natürlich auch anders.
Sogenannte Traktionsreifen werden dann wohl AT-Reifen (All Terrain) oder MT-Reifen sein (Mud Terrain). MT-Reifen sind aber nicht geeignet, um damit überwiegend auf Straßen zu fahren. AT sind geringfügig lauter als Straßenreifen, MT nochmal einen Tick schlechter. AT und MT gibt es nicht in allen Größen. AT nur sehr begrenzt als Winterreifen verfügbar, MT meines Wissens gar nicht. Mehrverbrauch mit AT ca 0,5 Ltr/100, MT eher 1Ltr/100. Selbst die AT als "wintertauglich" sind auf Schnee und Eis nochmal einen Tick schlechter als Straßen-Ganzjahresreifen, da kommen dann mal locker bis zu 30% Bremsweg mehr zusammen als mit reinen Winterreifen.
So, das wären im Moment mal meine grundsätzlichen Gedanken zu deinen Fragen.
Gruß Restler
Edit: Missverständliche Bemerkung gelöscht. -
Zitat von Leerkabinen-Wolfgang
es ist tatsächlich so, daß wir als Feuerwehr nichts tun dürfen, womit wir mit Firmen in Konkurrenz träten.
Danke Wolfgang, jetzt weiß ich wenigstens, wovon du gesprochen hast. Wenngleich ich weiterhin der Meinung bin, dass das in diesem Fall nicht zutrifft, weil niemandem ein Auftrag entgehen würde.
Hättest du gesagt, dass das weitere zusätzliche Arbeit für dich bedeuten würde, hätte ich das sofort eingesehen.Vermutlich würde trotz der unentgeldlichen Nutzung der Übungsanlage dennoch Geld für Löschmittel erforderlich. Ich wäre auch gerne bereit, z.B. 15 € statt 10 € zu bezahlen, und soweit man vor Ort helfen könnte, würden sich sicher Leute finden.
Ich hätte halt lieber im größeren Stil "gezündelt" als zuzusehen, wie jemand eine Dose Löschmittel ins Lagerfeuer sprüht
.
Gruß Restler -
Zitat von Leerkabinen-Wolfgang
Ansonsten darf die Anlage aber nicht verwendet werden, weil wir dann ja entsprechenden Firmen die Einnahmen weg nehmen würden.
Das verstehe ich nicht, wem nehmen wir in diesem Fall etwas weg, wenn wir die Anlage unentgeltlich nutzen dürften?
Das würde ja nur der Fall sein, wenn "entsprechende Firmen" Einnahmen hätten, wenn wir nichts machen.

Gruß Restler -
Hallo Hartwig,
ich habs so gemacht wie in dem von Anton verlinkten Thema. Das HPL (ich meine 0,6 mm) wurde mit Pattex Classic aus der Dose auf die Tischplatte geklebt. Zum Andrücken habe ich einfach ein KG-Rohr genommen und mich so gut es ging da drauf gestützt. Es ging ja darum, wenigstens kurz punktuell den geforderten Mindestdruck aufzubringen. Hat gut funktioniert, die Platte hat nur 10 mm Stärke, ist aber mit dem "Rahmen" keineswegs irgendwie labil. Ich habe nie auch nur den geringsten Verzug fest stellen können.
Die Küchen"platte" (besteht im Wesentlichen ja aus 2 großen Ausschnitten) wurde mit dem gleichen HPL beschichtet. Um Verzug zu vermeiden, habe ich 2 10 mm Platten genommen und ein paar Hölzchen an den Ausschnitten für Spüle und Kocher dazwischen geklebt. Vorne eine Abschlussleiste und es sieht aus und fühlt sich auch so an wie eine massive Platte.
Gruß Restler -
Zitat von nunmachmal
Heute mit den Lamellenreifen und weichen Gummimischungen braucht man das anscheinend nicht mehr. Die Bremswege sind mit entsprechenden Reifen ähnlich gut.
Das kann ich voll bestätigen. Solange sie nicht alt oder schon halb abgefahren sind oder es sich um ungetestete Chinareifen handelt. Ich bin etliche Male geschäftlich in die Gegend um den Polarkreis gefahren, mit vielen verschiedenen Fahrzeugen. Zwar waren das "nur" PKW, aber dennoch. Die Reifen sind dermaßen gut - auch auf den bereits gezeigten "Eisrillenstraßen" - dass man dort wirklich manchmal (zu) zügig unterwegs ist. Je kälter, desto besser die Haftung. Die Gefahr liegt gerade deshalb darin, zu vergessen, dass man auf Eis fährt. Denn tatsächlich ist der Bremsweg natürlich länger, und das erfordert folglich eine andere Fahrweise, die einem die Einheimischen jedoch vormachen. Die warten zum Beispiel ewig lange auf ein sich näherndes Fahrzeug, wenn sie von einer Seitenstraße auf die Hauptstraße einbiegen wollen. Unsereins hätte ohne Fahranpassung eher den Gedanken: Das reicht mir gut (und das würde auch reichen
). Aber genau darin liegt der Unterschied.
Niemand von uns wäre jemals auf den Gedanken gekommen, Spikes haben zu wollen! Denn die haben (vielleicht) höchstens einen minimalen Vorteil auf blankem Eis. Auf trockener Fahrbahn sind sie eben deutlich mehr als das Quätchen schlechter das man sich auf Eis von ihnen Vorteile erhofft. Unter anderem sind die Vorteile der Spikes gegenüber den Zeiten ihrer Erfindung nicht nur wegen der Reifen geschrumpft, die mit den damaligen nur noch die runde Form gemeinsam haben, sondern auch wegen ABS, ASR und ESP. Vom organisatorischen und finanziellen Aufwand ganz abgesehen. Und wo will ich die dann montieren lassen? Im südlichen Schweden gibt es meines Wissens die "Rillenfräserei garnicht, es wird auch Salz gestreut und es gibt häufig trockenen oder nassen Asphalt.
Selbst Ketten sind in Nordschweden vermutlich nicht erforderlich. Erstens liegt in der Regel dort nicht die Unmenge Schnee wie das in den Alpen sein kann und wenn es zu Verwehungen kommt, warten die vor dir Steckenden auf die in der Regel schnell erscheinenden Räumfahrzeuge.
Scheint aber auch ein Glaubensthema zu sein. Die einen haben 99% der Fahrzeuge mit Spikes gesehen, woanders liest man von 50%. Ich hatte eher den Eindruck, dass es deutlich weniger als 50 % waren, zumindest bis etwa Kiruna.
Sinnvoller als Spikes ist auf jeden Fall eine Sonnenbrille für stundenlange Fahrten gegen die tiefstehende Sonne über der vereisten Fahrbahn
(gab ja bereits ein treffendes Foto hier).
Also ich würde mir den Aufwand mit den Spikes nicht antun (nur bei Winterreifen, die eher suboptimal sind
).
Gruß Restler -
Zitat von Leerkabinen-Wolfgang
Sollte Interesse bestehen, könnte ich versuchen, eine Demoflasche zu bekommen und das beim nächsten Treffen einmal ausprobieren zu lassen.
Da wird kaum jemand nein sagen.
Die Beschaffung solcher Spraydosen wird nicht das Hauptproblem sein. Die größere Schwierigkeit sehe ich darin, wer seine Kabine zur Verfügung stellt. Eigentlich hat Hartwig ja jetzt das Thema provoziert, und außerdem ist es sein Thread ...
Gruß Restler -
Hallo Myk
Wirklich sauber und platzoptimiert umgesetzt. 2 Anregungen bezüglich des (zu kleinen oder hoffentlich nicht zu kleinen) Kanisters. Wenn der Frontausschnitt ein wenig tiefer ginge, wäre vermutlich eine bessere Füllstandkontrolle möglich, besonders ohne Deckel. Den Deckel, den du erwähnt hast, willst du aus optischen Gründen machen? Oder wegen lufttechnischer Abschottung? Damit würde ich bis nach der ersten größere Ausfahrt warten. Zum einen hast du dich vermutlich dann dran gewöhnt, zum anderen liegt der Kanister garnicht im direkten Sichtbereich, weil du in dem kleinen Raum wohl eher fast ausschließlich aus der Vogelperspektive schaust.
Gruß Restler