Hallo Wolfgang
auch mich bitte für alle 3 Tage vormerken. Diesesmal komme ich mit dem hoffentlich bis dorthin halbwegs bewohnbaren Transit mit Alkovenkabine von Ormocar. Und wer wissen möchte, was man trotz langer Planung so alles "falsch" machen kann, kann mich gerne fragen :).
Gruß Restler
Beiträge von restler
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Hallo Leute,
üblicherweise werden die Möbel an Sandwichwänden geklebt, direkt oder indirekt über Befestigungsleisten.
Nun möchte man aber während des Innenausbaus manchmal auch andere Dinge befestigen, sei es irgendeine große Befestigungsschelle, irgendwelche Halterungen oder das "Wandrohr" zur Auflage des Tisches. Und nicht überall möchte ich zunächst ein Stuck Leiste /Holz an die Wand kleben, um danach meine Schraube plazieren zu können.Klasi46 hat kürzlich geschrieben: "... Sortimentskasten mit Blechspreizdübeln und Schrauben mit M4-Gewinde. Mit diesen Dübeln und Sikaflex habe ich die Alu-Vierkantrohre für das Garagenfachwerk angedübelt. Ich war überrascht, wieviel die dünne (1,3 mm) GFK-Schicht an der Innenseite aushält."
Ist natürlich stark davon abhängig, welche Kraft und welche Belastungsrichtung die spätere Befestigung aushalten muss, aber man kann an einem Musterstück dann mal einen Praxistest durchführen.
Bei mir ist die Innenschicht auch nur 1,3 mm dick, äähh, 1,3 mm dünn.
Mich würde folgendes interessieren
Wer hat an GFK- belegten Sandwickwänden erfolgreiche Befestigungen vor genommen mit was für Dübeln, Nieten, Spreizmuttern, Einziehmuttern oder sonst was, und welche "flankierenden" Maßnahmen wurden noch durchgeführt? Genauere Beschreibung (z.B. hnter der Wand Schaum raus gekratzt und mit Sika gefüllt) wäre wünschenswert.
Bin auf euren Einfallsreichtum gespannt.
Gruß Restler -
Zitat von halber
es gibt vereinzelt tanks auf dem markt ..., die haben ZWEI entnahmebohrungen. da kannst du parallel aus der flüssigphase UND aus der gasphase entnehmen. leider hat man(n) dann eine nicht so ganz erfolgversprechende tüv-odyssee vor sich um das eingetragen zu bekommen.
Hallo halber,
das Thema haben wir doch bereits vor einem Jahr diskutiert (http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…Cssiggas#p58314 ). Ich hatte damals geschrieben, das der Experte des "Deutscher Verband Flüssiggas e.V." dein Vorhaben als gesetzeskonform einstuft, sofern die jeweiligen Vorschriften für Fahren mit LPG und Heizen/Kochen mit LPG eingehalten werden. Einziger Einwand von ihm war, dass auch zum Heizen das höher versteuerte LPG verwendet werden muss.
Mein Einwand, dass die meisten TÜVler und selbst Tankhersteller das für verboten halten, kommentierte er folgendermaßen: "...so muß der angeblich Sachkundige entweder aus dem Gedächtnis korrekt zitieren oder die betreffende Stelle in Schriftform beibringen können. Jede andere Form der Auseinandersetzung mit Vorschriften ist anfängerhaft und nur geringfügig werthaltig."
Einschränkung meiner Ausführungen, mein Schriftwechsel stammt aus dem Jahr 2008.
Mein Vorschlag, schreibe mir eine PN, falls du an weiteren Textstellen meines damaligen Schriftwechsels interessiert bist oder besser noch, du wendest dich an den Deutschen Verband Flüssiggas e.v. in Berlin. Dann ist die Auskunft auch aktuell.
Gruß Restler -
Zitat von Thomas Frizen-Fischer
Ich finde, die Investition amortisiert sich nicht, zumal Du den Tank nach 10 Jahren erneut zur Druckprüfung geben musst.
Bei den Tanks von Whynen (oder vielleicht auch bei allen neuen Tanks?) entfällt seit einiger Zeit die Überprüfung alle 10 Jahre.
Zitat von pseudopolisLPG und flaschengas ist das selbe.
Nicht unbedingt. In den Flaschen ist in der Regel Propan, das LPG enthält je nach Jahreszeit bis zu 60 % Butan. Über 0°C kein Problem, aber darunter wird das Butan nicht mehr verdampfen. Dann kann es passieren, dass man nicht mehr heizen oder kochen kann, obwohl der Tank (beinahe) voll ist. Da wäre dann Heizen des Tanks angesagt.
Zitat von nunmachmalMit Flüssiggas kannst du keinen Kocher und Co betreiben!!!!
Natürlich kann man. Nunmachmal, du nimmst es doch sonst immer so genau
. Ich formuliere mal um: Heizen , Kochen usw nicht möglich mit flüssig entnommenem Gas aus einem LPG-KFZ-Tank.
Gruß Restler -
Mamuag
sieht doch sauber aus. Jetzt fehlt nur noch die Langzeiterprobung (wie bei mir).dafodil
Dieses Pattex scheint nicht so ungewöhnlich zu sein für diesen Einsatzzweck. Auch mein Schreiner hat es schon verwendet. Von ihm kam der Tipp, es bei nur einseitiger HPL-Beschichtung dem Leim vor zu ziehen.Über Leichtbauversuche habe ich vor ein paar Jahren mal etwas gelesen, vermutlich war das dein Beitrag. Wäre ein eigenes Thema wert. In diesem Tröt ging es ja nur um die Verklebung. Damals waren glaube ich auch Gewichtsvergleiche an gegeben, war jedenfalls sehr interessant. Alle Leichtbaualternativen haben natürlich ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Die vermeintlich leichten beschichteten "Möbelbauplatten" von Reimo gehören allerdings eher zu den schweren Varianten, auch wenn einem das Wort Pappelsperrholz etwas anderes suggeriert.
Eine ordentliche Bewertung von Leichtbauvarianten kann man so wie so erst durch führen, wenn man für sein konkretes Projekt einmal die genaue Gewichtsersparnis kennt. Ich denke allerdings, dass die wenigsten sich die Mühe machen, das genau aus zu rechnen (die LKWler am wenigsten
)
Vielleicht könntest du den Link zu deinen damaligen Versuchen nach reichen.
Gruß Restler -
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Zitat von holger4x4
Die Leisten oben drauf sind doch auch nur ins Blech geschraubt.
Nö, die Leisten sind alle geklebt. Außer 2 schmalen Blechstreifen an den Seiten gibt es an meinem Kühli keine Flächen, denen ich Schrauben zumuten würde.
Zitat von holger4x4Wenn man von der Seite durch die Möbelwand schraubt,ist das ja auch nichts Anderes.
Glaube ich schon. Die Schrauben müssten dann Wandabstände von ca 7 cm überbrücken. Und um eine Schraube in Schraubenrichtung aus 0,8 mm Blech zu ziehen, braucht es nicht viel Kraft. So habe ich statt weniger Punktlasten die Kräfte sowohl am Boden als auch oben auf weitaus größere Flächen verteilt. Überleg einmal, wie viele kg bereits bei einer Bremsung an deinen Schräubchen zerren.
Aber jeder hat eine andere Einbausituation. Und ich habe ja bereits zu gegeben, dass die Lösung schon aus ästhetischen Gründen keinen Anspruch auf einen Preis erhebt
Gruß Restler -
Die (fehlende) Befestigungsmöglichkeit bei Kühlschränken hat mich auch schon geärgert. Rein technisch könnte man da für wenig Geld durchaus Lösungen kreieren, wenn mann wollte. Will man aber wohl nicht. Nicht bei Waeco, nicht bei Kissmann und wohl auch sonst nirgendwo.
Bei den Wohnmobilen von der Stange sitzen die Kühlschränke überwiegend mit Presspassung in irgendwelchen Möbeln. Bei meiner Planung habe ich mir die Option für verschiedene Kühlschränke offen halten wollen, außerdem muss man bei Defekt ja tauschen, vielleicht gegen ein Teil mit anderen Maßen. Das heißt, der Kühlschrank wird vermutlich bei den selbst ausgebauten Womos zur linken und zur rechten Wand etwas Abstand haben.
Dem Rat, mal eben von "außen" ein paar Spax rein zu schrauben, stehe ich mehr als skeptisch gegenüber.
Erstens würden mich (bei meinem Ausbau) die Schrauben optisch stören, zweitens ist bei mir die eine Wand eine Sandwichwand.
Wenn ich mir außerdem die Außenseiten der Kühlschränke anschaue, habe ich erhebliche Zweifel, ob die Schrauben in der Isolation auf irgend ein festes Material treffen, dass diesem Vorgehen irgend einen Sinn gibt. Ich vermute dort überall entweder Isolations-Formteile oder gespritzte Isolation.Bei meinem Kissmann-Gerät sagte mir der Seniorchef, ich solle in die beiden Metallstreifen schrauben, die sich an den beiden Seiten befinden. Aber erstens befinden sich diese Streifen fast vorne an der Tür (weiter hinten an den Seiten gibt es keine weitere Befestigungsmöglichkeit), und zweitens ist mein Vertrauen in einen ca. 0,8 mm dicken Blechstreifen mehr als begrenzt. Das hält nicht einmal einen kleinen Auffahrunfall aus (wie gesagt, der Kühlschrank hat zu beiden Seiten Spiel).
Diese beiden Varianten schieden für mich deshalb aus.
So sieht meine prinzipielle Einbausituation aus
Ich habe jetzt eine "Lösung" hin gemurkst, die zwar auch keinen echten Crash aus hält, der ich aber etwas mehr zu traue als Schrauben in Isolationsschaum. Kühlschrank ist jetzt am Boden durch geklebte Leisten fixiert und oben "angekettet"
Vielleicht kann jemand mit dem Ansatz etwas anfangen.
Gruß Restler -
Hallo Ben,
ich habe den Eindruck, du bist noch in der Konzeptphase (die hat bei mir sehr lange gedauert :)). Andererseits möchtest du dir alle Optionen offen lassen (kenne ich auch gut).
Wenn ich das nun richtig verfolgt habe, möchtest du
- kompakte 3,5 t
- kürzer als 6 m
- Basis wahrscheinlich Sprinter. Weil du FIAT nicht magst und vermutlich, weil dieser die Option 4x4 bietet
- Möglichst Alkovenfestbett, dessen Raumgewinn du eigentlich gar nicht brauchst
- viel Platz beim Schlafen.Der Sprinter ist weder ein Leichtgewicht noch hat er eine geringe Bauhöhe.
Gewicht: Die offiziell angegebenen Gewichte von Mercedes sind in der Regel stark geschönt. Dazu kommt jedes noch so kleine Extra, wobei du für den Allrad je nach Ausführung bis weit über 120 kg rechnen musst (wenn ich mich richtig erinnere. Ist schon eine Weile her, dass ich mich mit dem Sprinter befasst habe). Klimaanlage, wenn nicht im Serienumfang enthalten, wiegt meist mehr als 30 kg, Selbsausbau wird in der Regel schwerer als geplant, usw.
Frage: Hast du dir die Gewichte schon einmal genauer ausgerechnet?Fahrzeughöhe: Du möchtest viel Platz beim Schlafen. Auch in der Höhe? Wenn dir ein "Kinderalkoven" genügt, kannst du auch ein Womo von der Stange kaufen. Du möchtest aber vermutlich einen "Erwachsenenalkoven". Da ist der Bedarf natürlich sehr individuell (z.B. mit Lattenrost? dicke, handelsübliche Matratze?).
Zudem muss der Sprinter an der Vorderachse aus technischen Gründen beim Umbau auf 4x4 um ca 80 mm höher gesetellt werden. Da kann es sein, dass du hinterher irgendwo bei 3,30 m Dachhöhe landest. Und eine Dachluke oder gar eine Satelitenantenne soll ja eventuell auch noch aufs Dach. Der ADAC bringt dich übrigens nur bis zu einer eingetragenen Fahrzeughöhe von maximal 3,20 m im Schadensfall wieder heim.Warum ich das schreibe? Vielleicht gehst du von sehr optimierten Bedingungen aus. Aber wenn du beispielsweise den Sprinter ausgewählt hast, weil er den 4x4 bietet, der Allrad dir aber vielleicht andere Bedingungen (z.B. Höhe oder 3,5 t) kaputt macht, dann könnte sich am derzeitigen Konzept vielleicht das eine oder andere ändern?! Viel Spaß beim weiteren Planen.
Gruß Restler -
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Zitat von Mamuag
Die Heizbare Werkstatt ist kein Problem, sogar 25 bis 30 Grad wären möglich.
Ich muss zu geben, da keimt bei mir ein gewisser Neid auf.
Zitat von MamuagMit DIESEN Tipps werde ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr an den
Möbelbau machen.... Jetzt muss ich nur noch sehen woher ich den PATTEX AIR CLASSIC und die Pattexrolle bekomme.Die bisherigen Tipps bezogen sich auf Pattex KRAFTKLEBER Classic. Du hast dir jetzt den Sprühkleber ausgeguckt. Der wird zwar ausdrücklich für deine Verwendung angepriesen, bietet aber sicher andere "Fußangeln". Der Hersteller empfiehlt auch ausdrücklich seine eigene Sprühpistole bzw. stellt an diese recht genaue Anforderungen (z.B.Düsenstärke). Und dann empfiehlt er einerseits das Sprühen über Kreuz, andererseits soll man "überlappenden Sprühauftrag" vermeiden. Wie soll das gehen
? Wenn das jetzt keine Verwechselung, sondern gezielte Auswahl ist, wäre es nett, wenn du über deine Klebeaktion hinterher ein paar Worte verlieren könntest.
Gruß Restler -
Zitat von Anton
Nicht recht hat Restler wenn er sagt: Man muß sich bei großen Flächen beeilen.
Hallo Anton, warum bist du denn so streng zu mir
?
Das bezog sich auf das Auftragen des Klebers. Das Zeug ist, wenn es aus der (frischen) Dose kommt, zähflüssig aber fließfähig. Bei einer angebrochenen Dose, die bereits ein paar Wochen steht, ist das bereits einen "Ticken" schlechter. Nach dem Auftrag beginnt sich der Kleber in eine Art weiches Kaugummi zu verwandeln, am schnellsten dort, wo er am dünnsten ist. Und am dünnsten ist er dort, wo ich noch einmal nachträglich auftragen möchte, auch an den Rändern. Dann setzt sich auch noch der 1mm Zahnspachtel zu und/oder es es bilden sich kleine, unförmige, zähe "Kaugummigebilde", die man wiederum entfernen sollte, damit sich unter dem Schichtstoff keine Beulen bilden.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man vor dem Auftrag nicht zuu entspannt sein sollte. Alles griffbereit, Azeton (für unabsichtlich versaute Hände oder Spachtel), zweiter Spachtel in Reserve, ... Ich hatte während des Auftrages des Klebers jedenfalls keine Langeweile, im Gegenteil. Kann aber auch an meiner fehlenden Routine gelegen haben.
Mit dem Ablüften hast du sicher recht, lieber etwas länger als zu kurz warten. Wenn man da zu schnell ist, können sich im Extremfall sogar Beulen von den ausgasenden Lösungsmitteln bilden.
Ansonsten ist es immer wieder schön zu sehen, wie man hier auf die Tipps anderer Leute zurück greifen kann (habe ja auch bereits in der Vergangenheit brav gemacht, was du mir gesagt hast
).
Gruß Restler -
Hallo Mamuag,
Hier noch ein paar Infos, die ich behalten habe, seit ich mich damit beschäftigt habe.
- Einseitiges Bekleben mit HPL in der Presse ergibt, insbesondere wenn es keine Spanplatte ist, Verzug der Platte (angeblich mit Heißverklebung mehr als bei Kaltverklebung), also möglichst von beiden Seiten beschichten (lassen).
- Die erforderlichen Kräfte bei der flächigen Verklebung wirst du "von Hand" über die erfordeliche Zeit kaum aufbringen können.Für Kontaktkleber (wie z. B. Pattex Kraftkleber Classic) gilt wohl folgendes.
- Gefahr des Verzuges bei einseitiger Beschichtung kleiner (könnte mir vorstellen, dass die fehlende Feuchtigkeit, die ich sonst mit Leim einschließe, sich positiv aus wirkt).
- Es ist nicht die Dauer der Pressung maßgeblich, sondern die Höhe der Anpresskraft, > 5kp/qcm, mit einer Rolle am besten zu machen.
- Verarbeitung nicht unter 15°C.
- Nach dem Ablüften von wenigen Minuten und dem ersten Kontakt der Klebeflächen nicht mehr korrigierbar. Man sollte recht zügig arbeiten, weil beide Klebeflächen bestrichen werden müssen (je größer die Flächen, desto mehr Hektik).
- Warum/ob Pattex sich bei Temperaturschwankungen lösen soll, weiß ich nicht. Temperaturbeständigkeit meines Wissens bis 120°C(?).
Wünsche gutes Gelingen
Gruß Restler -
Zitat von sasisust
Wir haben eine Türe mit Alurahmen und im Winter leider sehr viel Kondenswasser, dass ab Minus 10 Grad , im unteren Bereich zu frieren beginnt, ...
Wer bei solchen Temperaturen unterwegs ist, hat in der Regel auch eine Heizung
. Ich werde meinem im unteren Türbereich einen Warmluftaustritt spendieren. Das sollte hoffentlich bei sehr tiefen Temperaturen die Entstehung von Gletschern verhindern und in der Übergangszeit auch kein Fehler sein.
Gruß Restler -
Hallo elli
Zitat von ellihabe ein paar Fragen zur Schneidringverschraubung (am Kupferrohr):
Bei Kupferrohr brauchst du halt unbedingt die Stützhülsen. Und soweit ich mich erinnere, sind die üblichen Stahl-Schneidringe (z.B. bei Reimo) auch nicht zulässig.
Was das "Gasdichtmittel" betrifft: Schneidringverschraubung wird durch das Eingraben des Schneidrings im Rohr dicht und durch sonst nichts. Das einzige "Gasdichmittel" , das ich kenne, sind Sprühflaschen, die zur Suche von Undichtigkeiten verwendet wird. Gibt schöne kleine Blblblblbläschen.
Gruß Restler -
Zitat von mike13
zu 1, ja ist so gewünscht. Was spricht dagegen?
Wenn es gewünscht wird, spricht natürlich gar nichts dagegen. Ich möchte wählen können, ob ich schnell warmes Wasser haben möchte oder vielleicht gar keins und lieber alles durch die Heizung schicke. Oder beides.
Ich gebe aber zu, das es wichtigere Dinge gibt, über die man sich den Kopf zerbrechen könnte.Zitat von mike13ich hatte auch schon zwei dreiwege Ventile besorgt, bis ich gemerkt habe, dass diese nicht geeignet sind in beide Wege gleichzeitig etwas durchzulassen. Gleichzeitig wollte ich alle Wege zumachen können, falls es mal Probleme gibt.
Wenn du die 3-Wege Ventile schon hast, würde ich eines einbauen statt der beiden linken Einzelventile in deiner Zeichnung. Dann gibt es keine Fehlbedienung bezüglich Wasserfluss komplett verhindern. Damit stellst du (für den Kofferraum und den Fußboden) um zwischen Sommer- und Winterbetrieb. Das "Zumachen wollen, wenn es mal Probleme gibt" geht meines Erachtens auch mit deinen Einzelventilen nicht. Zumachen schon, aber absperren kannst du damit eigentlich keinen einzigen Strang oder irgendein Bauteil.
Gruß Restler -
Hallo Mike,
da du bereits alles eingebaut hast und alles funktioniert, erübrigen sich eigentlich eventuelle Änderungshinweise.
Wärst du noch in der Planungsphase, würde ich noch folgendes ansprechen
1. Sehe ich das richtig, das Brauchwasser wird immer erwärmt (auch, wenn man es gar nicht wollte), wenn die Heizung läuft, mal mehr, mal weniger, je nach Abzweig des Warmwassers durch den Badheizkörper?
2. Das komplette Warm-/Heißwasser läuft nach deinem Plan DURCH den Druckausgleichsbehälter. Falls du einen Behälter mit Ausgleichsvolumen und Membran hättest, würde es der Membran auf Dauer nicht so gut bekommen, wenn sie permanent mit über 70 Grad heißem Wasser beaufschlagt wird. Eine (lange) Stichleitung wäre vermutlich "gesünder". Ich habe mich für eine drucklose Variante entschieden.
3. Wie Picco bereits geschrieben hatte, wenn du versehentlich die falschen Absperrhähne geschlossen hälst, muss die Pumpe gegen stehendes Wasser arbeiten und wird vermutlich nicht lange durch halten. Ein Überströmventil habe ich nicht entdeckt.
4. Wenn das eine Ventil direkt vor der Fußbodenheizung säße, könntest du Fußboden- und Heckheizung wahlweise einzeln abstellen. So wie du es gezeichnet hast, ist das nicht möglich.Picco: Bei dieser Gelegenheit eine Frage. Die einstellbaren Überströmventile gibt es für unterschiedliche Druckbereiche. Welcher Druckbereich tritt in diesem Fall (bei dieser Pumpe) auf?
Gruß Restler -
Zitat von guenster
kostet 2400 € weniger
und sollte auch funktionieren..??Glaube ich eher nicht! Habe für die gleiche Klimaanlage wie du einen Wechselrichter mit 2000/4000W besorgt (allerdings noch nicht in Betrieb). Ein Riesending mit reinem Sinus. Und alles wegen des Anlaufstroms der Klimaanlage. Für den Betrieb könnte er ja deutlich kleiner sein. Die braucht nämlich 15 Ampere, wenn auch nur für 150 ms. Ich habe es auch erst kleiner haben wollen, aber auf Nachfrage hieß es dann immer, dass die kleineren Geräte die fast 3500 W Anlaufstrom sicher/wahrscheinlich nicht schaffen.
Es gibt von Truma einen speziellen Regler für die Klimaanlagen, den TG 1000. Hat geringe, aber ausreichende Leistung, kleine Abmessungen, ist aber auch nicht wirklich billig. Der verkraftet den Anlaufstrom.
Gruß Restler -
Zitat von halber
meinst du ein szenario wie:
- abends warme bude mit wasserdampfgesättigter innenluft
- abkühlung über die nacht
- kondensation des wassrrdampfes an kalten oberflächen???Nein, ich meine es genau so, wie Leerkabinen-Wolfgang es geschrieben hat. Es geht um die "Anwärmphase" des kalten Fahrzeugs. Aber eigentlich ging es ja um deine Heckleiter, und da wollte ich nicht so ausführlich abschweifen.
Kürzliches Beispiel: Mein Fahrzeug war über Nacht ausgekühlt, dann habe ich einen Heizlüfter pusten lassen, um es zum Basteln im Fahrzeug etwas verschlagen zu haben. Unter dem Zwischenboden habe ich ein paar Aluplatten (6 mm stark). Die waren nach über 2 Stunden noch tropfnass, obwohl der Zwischenboden nur zu einem geringen Teil geschlossen war. Es dauert schon recht lange, ehe sich Metallteile aufwärmen (bei Alu fast doppelt so lange wie bei Stahl, natürlich auf die gleiche Masse bezogen).
Noch ne Anekdote, Beispiel 2: Vor etlichen Jahren waren wir zur Fahrzeugerprobung im nordischen Winter. Morgens mit den ca minus 20 Grad kalten Autos los gefahren und natürlich kräftig den Innenraum geheizt. Nach weit über einer Stunde Fahrt lies sich bei einem Halt die Rückenlehne des Fahrersitzes nicht mehr nach vorne klappen. Ursache: Der Bowdenzug der Lehnenverriegelung verlief innerhalb eines massiven Gussteils des Sitzes. Diese Metallteile hatten auch nach langer Fahrt im geheizten Fahrzeug noch Temperaturen unter Null Grad. Die Luftfeuchtigkeit kondensierte am Bowdenzug und gefror sofort, was aus dem dünnen Zug eine kräftige Eisstange machte. Hat mich damals beeindruckt, weil ich da im Vorhinein wirklich nicht drauf gekommen wäre.
Gruß Restler -
Zitat von HerrBert
Ich überlege, ob ich mir daraus (aus den Aluprofilen) mein neues Bett ggf. auch den Küchenschrank bastele.
Das würde ich mir zweimal überlegen. Ich versuche, so gut es geht, Metall aus dem Wohnmobil zu verbannen. Je nach Belüftung, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit können die Metallteile noch Stunden nach Heizungsbeginn (z.B. nach einer kühlen Nacht) tropfnass sein. Kann also passieren, dass dir manchmal an deinen schönen Aluprofilen das Wasser runter läuft.
Das hat jetzt nichts mit Kältebrücken zu tun, sondern mit der spezifischen Wärmekapazität. Und da gehört Alu mit zu den ungünstigsten Metallen (wird eigentlich nur noch vom Wasser in den Tanks übertroffen, und zwar deutlich).
Gruß Restler