Glückwunsch,
sieht ja aus wie neu das gute Stück. Und das mit dem Verbrauch das wird noch. Das Fahrzeug ist mit 16 000 km noch nicht mal eingefahren. Dann noch einen Spoiler vor den Kasten...
Hoffentlich ist die Umstellung nicht zu groß, wenn ihr von der jetzigen Kompaktwohnung in die neue "Halle" umziehen müsst
. Ich seh es bereits vor mir. Zentral die Sitzgruppe um den Edelstahl-Kaminofen ....
Viel Freude beim Umbau.
Gruß Restler
Beiträge von restler
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Hallo Leute,
in gewissem Rahmen kann man natürlich auch den zukünftigen Verbrauch seines Fahrzugs ab schätzen und evtl beeinflussen. Besonders, wenn man seine Kabine selber plant/baut.
Ich habe mal mit einer kleinen "Schätzrechnung" ein vergleichendes Beispiel konstruiert.
Nehmen wir an, 2 Kumpels kaufen sich identische Fahrzeuge. Beide setzen sich eine Kabine drauf.
Hein Klein mit Höhe 2,80 m und Breite 2,10m
Nick Big mit Höhe 3,20 m und Breite 2,30 m.
Anschließend braucht Hein auf der Autobahn bei 80 km/h Konstantfahrt genau 9 L/100 km.
Nehmen wir an, der Anteil des Luftwiderstandes beträgt 50% (bei PKWs geht man von 70% aus, allerdings bei höheren Geschwindigkeiten), dann muss er 4,5 der 9 Liter für den Luftwiderstand verbrennen.
Mit diesem Gedankenansatz und unter vereinfachenden Randbedingungen wie z.B. identische Cw-Werte, ergibt das dann folgende Werte.
Hein bei 80 km/h ca 9 l/100 km >>>>>>>>>> Nick bei 80 km/h ca 10,1 l/100
und jetzt ohne die Einheiten
Hein bei 100 ca 10,1 l >>>>>>>>>>>>>>>>>> Nick bei 100 ca 11,5 l
Hein bei 110 ca 13 l >>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Nick bei 110 ca 15,1 l
Hein bei 120 ca 14,6 l >>>>>>>>>>>>>>>>>> Nick bei 120 ca 17,2 lWenn Nick also wüsste, dass er sich auf der Autobahn nicht zurück halten kann, hätte er besser mit kleinerer Stirnfläche bauen sollen
. Oder anders gesagt: Je größer die Schrankwand, die man spazieren fährt, desto erbarmungsloser schlägt die zweite Potenz der Geschwindigkeit zu.
Mit ein paar Annahmen auch auf Grund der bereits an gegebenen Verbräuche von euch könnte man also mindestens Abschätzungen machen. Mit etwas Mühe ginge das auch noch genauer, wenn man z.B. die prozentualen Anteile von Reifen und interner Aggregatereibung mit berücksichtigen würde.
Ach ja, an gegebene Verbräuche. Wenn jemand z.B an gibt, er braucht bei 100 km/h 12 l/100 km und sein Tacho eilt z.B. 7 km/h vor, dann würde er bei echten 100 ungefähr einen Liter mehr brauchen. Hat er also schon wieder um einen Liter besc.. äh gemogelt. Ist einfach Physik.
Aber im Prinzip weiß das alles sowieso jeder. Je länger die Achse, desto weniger Verbrauch und Rollwiderstand um die 20%.
All Terrain ca 0,4 l/100 km Mehrverbrauch gegenüber Straßenreifen. Unterschied bei Straßenreifen zwischen etwas zu hohem und etwas zu niedrigem (aber noch lange nicht gefährlichem) Luftdruck nochmals bis zu 0,4 l/100 km, habe ich oft genug probiert.
Eine Möglichkeit übrigens, einen hohen Verbrauch zwischenzeitlich länger zu verdrängen, ist der Einbau eines größeren Kraftstofftanks
.
Gruß Restler -
Zitat von Balu
restler hat geschrieben:Falls du an Dangel für die Nachrüstung denkst, die rüsten nur Neufahrzeuge um. Zumindest war das bis vor wenigen Jahren so. Denke, daran hat sich nichts geändert.
Ich glaube, das stimmt nicht ganz. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gab es mal den Fall einer Anfrage, ein neues Wohnmobil mit Allrad auszurüsten. Daniel sagte zu, wenn das Fahrzeug durch die Produktionsstraße passt.
Hallo Herby,
ich kann da gerade nichts Falsches an meiner Aussage erkennen. Mit Neufahrzeugen meinte ich Fahrzeuge, die noch nicht auf der Straße rum gefahren sind. Der km-Stand ist unerheblich. Es geht um den Dreck. Habs damals schriftlich bekommen. Hab mir auch das (Hoch-) Band dort an geschaut und konnte schon nach vollziehen, dass sie dort keine verdreckten Fahrzeuge drüber laufen lassen wollen. Ein Werkstattumbau für Kunden in irgendeiner Halle war zumindest damals nicht vor gesehen. Auf jeden Fall sind wir uns einig, dass man voreiner Fearzeugbestellung fragen sollte, wenn man sich solch eine Option offen halten will.
Ein weiterer Killer bei mir wäre damals gewesen, dass Dangel nicht von jeder Ducato-Baureihe jede Fahrzeugvariante nach rüstet. Ich hätte damals eine kleine Motorvariante nehmen müssen. Und die Ausführung mit 16"-Rädern wäre ebenfalls nicht möglich gewesen. Das hat dann für mich für den nicht gerade geringen Preis unterm Strich keinen Sinn mehr gemacht.
Aber jezt warten wir erst mal, was es bei Peter für ein Fahrzeug werden soll
.
Gruß Restler -
Zitat von nunmachmal
Dann könnte ich sorglos bauen und am Ende wenn 150kg und ein paar Euros übrig sind, sogar den Allrad nachrüsten.

Falls du an Dangel für die Nachrüstung denkst, die rüsten nur Neufahrzeuge um. Zumindest war das bis vor wenigen Jahren so. Denke, daran hat sich nichts geändert.
Gruß Restler -
Hallo Peter,
da bin ich ganz der Meinung von Christopher, auf 10 g genau zu rechnen ist schon sehr optimistisch.
Aber vermutlich gibt es in deiner Rechnung auch Platzhalter. Oder duu rechnest vorsichtshalber verschiedene Szenarien oder Wörst Käs.
Ich glaube z.B. kaum, dass dein Fahrgestell das wiegen wird, was im Prospekt steht. Ich denke mal, mindestens den Gegenwert von 100 Kartuschen musst du da als Korrekturfaktor berücksichtigen :). Ist schon ein komischer Zufall. Ein zu geringes Gewicht hat glaube ich noch nie ein Hersteller an gegeben.
Bei mir ist es auch so, wie Dreamteam es beschrieben hat. Seit Jahren wächst im Schnitt alle 2 Wochen etwa 1 kg ins Auto. Irgendwie versteh ich das garnicht
.
Gruß Restler -
Zitat von Leerkabinen-Wolfgang
...relativ schlechte Bremsleistung - die Lamellen sind halt für's Vorankommen, nicht für's Bremsen gemacht...
Ich denke, das stimmt nicht ganz. Es gibt mittlerweile Untersuchungen, wonach ein Fahrzeug mit Lamellen auf Schnee einen bis zu 30 % kürzeren Bremsweg haben kann als ohne. Die Amis "ritzen" wohl auch gerne nach. Sogar bei Schulbussen. Die Lamellen sind mittlerweile genauso wichtig wie die Gummimischung.
Zitat von Picco... auf meinem Nissan erst vor kurzem Yokohama-Winter-Geländereifen ...
Bei Fahrzeugen in der Transporterklasse wird die Auswahl leider extrem dünn. Dafür gibt es keine Winter-Geländereifen, weil die Traglast meistens zu gering ist. Ich brauche für meinen 3,5 Tonner beispielsweise Traglast 115.
Zitat von sharkrideraber das kommt leider der eierlegenden Wollmilchsau gleich - zumal das Optimum für jeden anders ausschaut
Da hast du vollkommen recht. Deshalb habe ich auch MEIN Optimum geschrieben und Optimum auch noch in Anführungszeichen gesetzt
. Die Überlegungen, wo mein Optimum liegen soll, können noch etwas dauern. Ich muss erst noch ein paar mm von den jetzigen Reifen verbrauchen. Die haben schließlich auch Geld gekostet.
Gruß Restler -
Zitat von Leerkabinen-Wolfgang
... und der Fahrzeugschein verlangt Reifen 205/65 R16C 103T. 215/65 wäre auch noch möglich - alles andere braucht vermutlich eine Sondereintragung.
Du könntest auch deine Werkstatt im Steuergerät nach schauen lassen. Wenn vom Hersteller weitere Reifengrößen frei gegeben sind, könnten sich diese auch dort finden, damit man den Tacho bei zu großen Umfangsänderungen anpassen kann. Einzelabnahme weiterer Reifengrößen ist bei Einhaltung verschiedener Voraussetzungen natürlich immer möglich. Für AT-Reifen müsstest du wohl ca 0,5 Ltr/100km mehr rechnen. Alles nicht so einfach. Wenn ich allerdings irgendwo ein kleines Stück durch "unwegsames Gelände" fahren wollte, hätte ich gerne mein "Optimum" bereits montiert. Ich wollte nicht erst zig Reifengurte durch meine Felge fädeln müssen. Aber darüber wird es wohl unterschiedliche Meinungen geben.
Gruß Restler -
Klasse bis 3,5tDucato 100 Multijet, Ich fahre pro Tag 2 x 35km macht 70/Tag, Höhendifferenz 2x300m, Dabei wiegt mein Fahrzeug mit mir 2500kg, Der Bordcomputer zeigte mir für diese Woche einen Durchschnitt von genau 7,0L an, mit Winterreifen. (Axel Kleitz)
Ford Transit 4x4, 2011, 3.5 t, 140 PS/2400ccm, Alkoven 3,00 m hoch, 2,30 m breit, sehr kurz übersetzt, Autobahn knapp 100 km/h, sonst "normale" Fahrweise. In unterschiedlichem Mischbetrieb 10,5-12 ltr/100km (Restler)
MB ML 350 CDI V6, Wohnwagen Fendt, 615 cm Aufbaulänge, Zuggesamtgewicht über 4300 kg, Winterreifen, Verbrauch Durchschnitt: 13,2 ltr. (Emsländer)
MB Sprinter 316CDI, 2012, 3,5 to, 163 PS, Ormocar-TI-Aufbau, bei ca. 110-120 km BAB- ca. 11,5 L/100km (klasi46)
MB Sprinter 316 CDI, 2002, 163 PS, Kastenwagen, knapp 9 l/100 km in langjährigem Duchschnitt (Pelzerli)
VW Amarok+Wohnkabine: 2011, 2,8to schwer, 163PS/2000ccm, AT-Reifen, 100km/h-11lt., 120km/h- 12lt. Amarok solo 9lt.(hoss09)
VW T3 Transporter - Hochdach Ford V6: 1984, 1,9to schwer, 140PS/2800ccm, ca: 14L im Durchschnitt. (mromba)
VW T5 4-Motion, 2007, 3,5t ZGG, 131PS-2500ccm, Alkoven Aufbau, 10l/100km (Sommer) - 11l/100km (Winter), ca. 83/km/h Gemütliches Reisen auf der Autobahn und Landstraßen im Urlaubsgebiet. Eher sanft und gemütlich wie ein Reisebus. (Balu)
VW T5 Doka mit Absetzkabine ( 320cm hoch, 220cm breit ) bei Tacho 110Km/h Autobahn, Landstraße was eben erlaubt ist mit Motorradanhänger 11Liter/100Km ( VWBusman )
Klasse von 3,5t bis 7,5tIveco Turbo Daily 49-12, 1994, 5t ZGG/4,5t schwer, 116PS-2500ccm, Alkoven Aufbau, hauptsächlich Landstrassen, 13,4l/100km bei Vmax 90km/h (dreamteam)
Mercedes 609 D Ex - KKW der Johanniter OM 364 90 PS kurze Hinterachse V-Max ca. 91- 93 Reisegeschwindigkeit ca. 80 - 85 km/h Leergewicht 3,8 t Reisefertig ca. 4,2 t normale Fahrweise Verbrauch 10,5 - 14 L häufig mit Trailer und Moped oder Gespann drauf und alles durchschnittlich dann so 11,2 sog. Eine sog. Kladde mit Notizen über Tankorte, Liter Diesel, Kilometerstände und Durchschnittsverbrauch wird seit 2008 mit ca. Km-Stand 145.000 mitgeführt und ständig weitergeführt (E J)
MB Sprinter 519CDI 4x4, 2012, 5,3t zGG, Schaltgetriebe, kürzeste Achsübersetzung, Alkovenkabine 3,3 m Höhe von Ormocar, BAB 100 km/h lt. GPS, ansonsten was erlaubt ist, über 45.000 km gemessen 15,8 l/100 km (TorstenS)
Klasse Ab 7,5tMAN TGM 13290 E5EEV BL Tipmatic 12V kurz Fhs, 10,5T vol beladen 365/80R20 XZL 7,22L x 2,42B x 3,44H vmax 147km/h theoretisch, Verbrauch 23,0 l/100km über die erste 20.000 km Rekordfahrt 19,1 l/100km (Campo)
MAN TGM 13290 E5 BL 8 Manual 365/80R20 XZL Lang Fhs 10,6T vol beladen 365/80R20 XZL 7,60L x 2,50B x 3,55H vmax 130km/h theoretisch, Verbrauch 24,5l/100km
MAN TGM 13280 E4 BL 8 Manual 365/80R20 XZL Kurz Fhs 10,4T vol beladen 365/80R20 XZL 6,90L x 2,48B x 3,55H vmax 120km/h theoretisch, Verbrauch 26,0l/100km
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Zitat von Stoppie
Es gibt ja, z.Bsp. von Papst extra leise Lüfter.
Hallo Stoppie,
vielleicht kannst du auch den Lüftertausch umgehen, Hardware tauschen könnte fummelig werden. Michi schreibt, die beiden Lüfter rennen gleichzeitig los. Ich vermute, die werden jeder mit 24 V an gesteuert. Vielleicht lassen sie sich ohne Aufwand in Reihe schalten. Dann hast du auch eine Drehzahlreduktion durch die geringere Spannung von 12 V pro Lüfter und das Suchen passender Lüfter entfällt.
Gruß Restler -
Zitat von muk
Ich wollte damit andeuten,das ich etwas Tageslicht gut finde.
Sollte eigentlich kein Problem sein. Eine Fa. die Cabrioverdecke näht / repariert, wird dir auch Fenster einsetzen. Da gibt es unterschiedlichste Formen und Größen als flexible Ersatzscheiben. Von innen noch die Möglichkeit, zur Verdunkelung ein Stück "Stoff" herunter zu rollen - perfekt. Die Scheiben dürfen lediglich nicht scharf geknickt werden, ansonsten kannst du bezüglich Platzwahl kreativ werden.
Gruß Restler -
Zitat von S t e f a n
du sprichst von Peckfitz in der Altmark beim Wurzelsepp.
Nicht nur. Ich sprach von den 3 Orten, die im Titel des Filmchens angegeben waren, Peckfitz, Trüstedt, Zichtau. In der Einschätzung von Peckfitz sind wir uns einig. Hatte ich ja auch geschrieben. Ob die anderen beiden etwas mit Südheide zu tun haben, weiß ich nicht. Scheint (nach Wikipedia) sowieso ein etwas eigenwilliges verwaltungstechnisches Konstrukt zu sein, wenn eine Stadt (Gardelegen) knapp 50 ehemalige Gemeinden "frisst", die sich nun Ortsteile nennen dürfen. Vielleicht liegt auch das Südheide-Galände auf dem Gebiet dieser Mammutstadt (oder auch nicht)?? Flächenmäßig drittgrößte Stadt in Deutschland, den Namen habe ich allerdings noch nie gehört
.
Gruß Restler -
Zu 1. Im Prinzip ja (siehe Rostschutzhinweise im Link)
Zu 2. Hier
https://www.wynen-gas.de/produkte.html
Gruß Restler -
Hallo Leute,
da scheint es gleich 3 unterschiedliche Teilorte/Fahrgelände innerhalb einer Großgemeinde zu geben, ca 40 km von Wolfsburg. Die eine Strecke bietet wohl "Freude" bis hin zum Panzer, viel "Sandschlamm" (macht auf mich eher einen völlig ungeeigneten Eindruck für Softcore 4x4-Mobilisten, könnte aber auch für diesen Zweck besser ausgestattete Liebhaber finden ), die anderen scheinen überwiegend aus trockenem Sand und vielen verschiedenen Steigungen zu bestehen. Die scheinen mir nicht völlig ungeeignet zu sein, einen vollständigen Überblick bekommt man vom Tuben natürlich nicht. Vielleicht kennt das jemand? Ich habs lediglich beim Stöbern gefunden. Einen See gibts wohl dort auch irgendwo.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Gruß Restler -
Hallo Leute
Vielleicht sollte man noch einmal darauf hin weisen, was Walter38 eigentlich bezweckt. Da gibt es offensichtlich unterschiedliche Auffassungen bei den Kommentatoren und Ratgebern.
So wie ich das verstanden habe, hätte er gern ein Mobil nach eigenen Vorstellungen. Und die Voraussetzung dafür ist, das darin keine Schadstoffe freigesetzt werden, die ihm und seiner Frau das Leben darin erschweren oder gar unmöglich machen. Darum hat er auch die Überschrift "Schadstoffarm" gewählt.
Kann ich gut verstehen. Ich hatte einen Arbeitskollegen, der bei Meetings selbst mit höchsten Chefs fluchtartig den Raum verlassen hat, wenn der Vortragende am Flipchart einen dieser dicken Stifte mit Lösungsmittelbestandteilen zückte. Folge wären sonst mehrere Tage Arbeitsausfall gewesen ...
Ich glaube nicht, dass es Walter darauf an kam, die Welt zu retten. Dann hätte er vermutlich auch das Wort "umweltfreundlich" verwendet. Auch wenn Thomas FF für sein berechtigtes Plädoyer gegen die allgegenwärtige Verwendung von allen möglichen Aluminiumprodukten extra die Überschrift in "umweltfreundlich" ausgetauscht hat, möchte Walter38 sich in erster linie in seinem neun Mobil "unbelastet" aufhalten können. So hab ich es verstanden.
Gruß Restler -
Hallo Urs
Goodyear gibt beispielsweise für seine Offroadreifen als Daumenwerte an: Schotter/Fels -10%, Sand -25 bis -40%, Schlamm -30%, lockerer Boden bei niedrigen Geschwindigkeiten und kurzen Pausen bis zu -50%, jedoch nicht unter 0,8 bar.
Wohlgemerkt, das gilt für Offroadreifen, hast du ja. Das gilt nicht für Straßenreifen.
Bei deiner Reifendimension kann ich mit meinen 215/75R16 nur vor Neid erblassen
.Vielleicht besteht noch ein wenig Interesse an "Hintergrundinformationen".
Diese Offrodempfehlungen beziehen sich auf die Luftdruckangaben des Herstellers. Aber wie kommen die zu Stande?Jeder Reifenhersteller hat für seine Reifen eine Tabelle, die genaue Auskunft darüber gibt, mit welchem Luftdruck der Reifen mit einer bestimmten Radlast/Achslast belastet werden darf, ohne dass er einem bei der für ihn zulässigen Höchstgeschwindigkeit um die Ohren fliegt. Manche Hersteller geben diese Daten auch an Endkunden heraus.
Fahrdynamik: Wenn die Fahreigenschaften "fest gelegt" werden, wird auch eine bestimmte Hardware fest gelegt (z.B. Stabilisatordurchmesser). Logisch, dass der verwendete Luftdruck nur in Richtung "sicher" verändert wird, also höher wird.
Herstellerbindung: Bis zum Jahr 2000 wurden parallel zur Fahrzeugentwicklung dazu die "passenden" Reifeneigenschaften zusammen mit der Reifenindustrie entwickelt. Seit Wegfall dieser Bindung müssen die Luftdrücke so fest gelegt werden, dass eigentlich alle Reifenfabrikate das aus halten. Tendenzmäßig ging der Reifenluftdruck natürlich auch eher hoch als runter.
Fahrzeugspezifische Eigenheiten: Ich kann mich an einen Fahrzeugtyp erinnern, der bei Beladung an der Hinterachse durch die Einfederung so starken negativen Sturz bekam, dass die Reifen bei Höchstgeschwindigkeit an ihre Grenze kamen. Folge in diesem Fall: es wurde für die Hinterachse eine Niveauregulierung serienmäßig beschlossen. Nicht jeder hat so etwas. Das muss mit den Reifendruckvorgaben ab gefangen werden.
Reifendruckangaben für den Kunden: Je nach Geschwindigkeit und Beladung (und noch weiterer Dinge wie Temperatur) könnte man also eigentlich immer andere Luftdrücke fahren, wenn man beispielsweise bestimmte Eigenschaften nutzen wollte. Der eine möchte maximalen Komfort, der andere minimalen Spritverbrauch. Dabei sollten aber immer die Fahreigenschaften auf der Straße im Auge behalten werden. Solch ein "Reifendruckschild" ist für den Endkunden schlicht nicht darstellbar! Eigentlich müsste das eine mehrdimensionale Kurvenschar sein. Und was erfordert wohl die einfache Angabe der Luftdrücke? Richtig, immer auf der sicheren Seite bleiben.
Die von Fahrzeugseite angegebenen Luftdrücke werden also in der Regel zu hoch sein - wieviel weiß vermutlich niemand.Bei Umstellung auf andere Reifengrößen (oder letztlich auf einen höheren Lastindex) wäre es besonders interessant, die reifenspezifischen Daten zu kennen, denn da könnte bei gleicher Leistung des Reifens der Druck schon mal um mehr als ein oder gar 2 bar ab gesenkt werden. Ist aber ein sehr komplexes Thema, denn das Fahrzeug könnte ja z.B. schwammig werden oder, oder. Allgemeine Empfehlungen gibt es da nicht.
Zumindest sollte aber das Verhältnis der Drücke an Vorder- und Hinterachse letztlich auf der Straße wieder halbwegs den Fahrzeugvorgaben entsprechen. Ist auch im Programm von ESP indirekt so hinterlegt (ich weiß, hat nicht jeder, aber manche eben doch). Und das soll doch im Eventualfall weiterhin korrekt funktionien.
Bei LKWs liegen die Prioritäten dann wieder etwas anders, aber in nassen Kurven beispielsweise haben auch LKWs unter Umständen mit "Fahrdynamik" zu kämpfen
. Genug gelabert.
Gruß Restler -
Der Gedanke daran, im Gelände zu spielen, ist ja schon verlockend.
Zitat von mrmombaAber es soll alles nach der Devise, "Sicher und Bruchfrei" ablaufen.
Voll einverstanden. Aber ich fürchte , hier könnte das Problem liegen.
Normalerweise sind bei solchen Veranstaltungen vergleichbare Fahrzeuge am Start. Das wäre bei uns vermutlich anders. Bei den "Gleichartigen" möchte der Instruktor die Teilnehmer an ihre Grenzen (und natürlich an die Grenzen der Fahrzeuge) führen. Wenn jeder die gleiche Strecke fahren darf / soll, stellt sich allerdings ein gewisser Gruppenzwang ein. Im Netz gibt es hunderte von Videos, in denen die Teilnehmer in Hohlwegen meterweise die Seiten ihrer Sonntagskarosserien verkratzen, ihren kompletten Unterboden über Kuppen schleifen oder mittels Seilwinde beim anschließenden Bergen schleifen lassen. Auch das Ramponieren von Bug oder Heck ist eine beliebte Übung.
Das Schadenspotenzial ist bei Wohnmobilen auf Grund von Gewicht und beispielsweise am Boden verbauten Tanks, Heizungen oder Ähnlichem sicher nicht geringer.
Bei den meisten Hindernissen weiß ich vorher, was mein Fahreug nicht kann und warum. Und es kann bedeutend mehr nicht, als es kann! Bodenfreiheit zu gering (quasi tiefer gelegt, weil die Federn mit Maximalgewicht belstet werden), Radstand zu lang, Straßenreifen ohne Gripp, keine Untersetzung, zu hoher Schwerpunkt usw. Und bei mir als Krönung mein Schleppanker. Soll heißen, eine AHK weit hinter der Hinterachse, viel zu tief installiert und unnötigerweise in einer sehr geländefeindlichen Ausführung.
Sollte ich also dabei sein, würde ich vermutlich 90 % der Strecken einfach ohne Probieren verweigern. Ich würde das Motto von mrmomba "Sicher und bruchfrei" noch konkretisieren. Mein Motto wäre "Nicht ein Euro extra für Reparaturen".Was bliebe, würde die Bezeichnung "offroad" sicher nicht verdienen. Ich würde bei der Bezeichnung dieser Veranstaltung auch den Begriff Schlechtweg bevorzugen. Zudem frage ich mich, ob es in so einem Offroadpark überhaupt solch weichgespültes "Gelände für Straßenwohnmobile" gibt.
Natürlich gibt es auch "geländegängigere Teilnehmer". Von Pickups über den VW-Bus des Alten Hans mit abgeschrägtem Kabinenheck bis hin zum Hanomag von Anton, der nach so vielen Jahren ohne Geländenotwendigkeit dort noch ein paar Werbefotos für den Verkauf seines Schätzchens im Gelände schießen könnte. Höhere Schwierigkeitsgrade als eine schräge Wiese wird man dort immer finden.
Warum schreibe ich das so breit? Weil ich ja möglicherweise doch vorbei komme, wenn meine Überlegungen genügend Berücksichtigung finden. Für den Instruktor wird es bei einer inhomogenen Gruppe, zudem bei "solchen" Fahrzeugen, jedenfalls nicht einfach.
Gruß Restler -
Hallo Windfriend
Zitat von windfriendHat dazu jemand schon Erfahrung?
Ich hatte 3 Stück mit dem Klebering an der GFK-Decke hängen. Vor dem Kleben wische ich immer kurz mit Aceton sauber. Außerdem drücke ich solche Kebstreifen immer ca 10 Sekunden kräftig an. Bei manchen Klebern soll das etwas nützen. Nach ca einem Jahr wollte ich die Lampen dann aus tauschen (war mir vom Verkäufer bereits frühzeitig zugesagt worden). Ich habe die Dinger beinahe nicht ab bekommen (meine Fingerkuppen schmerzen immer noch
). War von der Klebekraft damals echt beeindruckt. Ich würde mir nicht mal Sorgen machen, wenn die Lämpchen 1 kg wiegen würden. Die paar Gramm halten bis zum jüngsten Tag.
Die Lampen haben übrigens eine Super Qualität und mit dem Verkäufer kommt man auch sehr gut zu recht.
Gruß Restler -
Hi Michi
Das Display ist dieses Modell.
http://www.ebay.de/itm/7-Zoll-Ruc…=item1e8c97522f
Verarbeitung macht auf mich einen guten Eindruck. Aber Funktionsaussage ... Liegt bei mir bereits seit 2 Jahren herum und wartet auf den Einbau
.
Gruß Restler -
Noch ein Wort zum Bildschirm.
Zitat von clerkDiesen Monitor habe ich eingebaut: http://www.carlights.de/7-monitor-cm-mrfs72.html
Bist du dir da sicher? Der hat eigentlich "nur" eine Menütaste. Weiter oben hattest du nämlich geschrieben, dass du zum Umschalten auf die verschiedenen Kameras Tasten am Bildschirm hättest. Und genau auf diesen gravierenden Unterschied wollte ich hinweisen.
Ich habe meine Kamera noch nicht ein gebaut, wollte aber einen Bildschirm mit 4 Kameraeingängen. Beinahe hätte ich eine Hightec-Kamera gekauft. Dann fiel mir eine Bedienungsanleitung in die Hände und ich hätte über die Menütaste 6 oder 8x eine Taste drücken müssen (Menü, scrollen, auswählen usw.), um auf eine andere Kamera um zu schalten. Und das wohl noch währnd der Fahrt!
An meinem jetzigen Bildschirm sind 4 schöne Tasten, Ch1, Ch2, usw. Da wird das Umschalten dann hoffentlich mit EINEM Klick erledigt sein.
Gruß Restler -
Zitat von holger4x4
Na mit so einem riesen Teil muss dir auch klar sein, dass du nur auf wenigen großen Stellplätzen, Busparkplätzen o.ä. unter kommst.
Und kleine Bergstraßen durch die Alpen, Pyrenäen, Italien und z.B. Elsass sind damit tabu!Und etliche Campingplätze ebenfalls. Fährpreise sind auch nicht ohne.
Habe vor 3 Wochen jemanden mit einem Ami-Aufliegergespann gesprochen. Er hat mir dann erzählt wie er auf einer seiner ersten Fahrten in Holland für längere Zeit einen Kreisverkehr lahm gelegt hat, weil er sich satt fest gefahren hatte. Darauf könnte ich verzichten.
Wenn ich aber an das Raumgefühl im Trailer denke. Nachdem er die beiden gegenüber liegenden Slideouts aus gefahren hatte war seine Wohnraumbreite etwa so wie bei mir die Länge ... Das hätte ich dann wiederum gerne gehabt.
Gruß Restler