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Beiträge von restler

  • Mein "Zyklenirrtum" beim Akkuvergleich (Blei-Lithium)

    • restler
    • 11. September 2015 um 19:17

    Hallo Leute
    Diese Überlegungen sind gedacht für diejenigen, die sich mit der eventuellen Anschaffung von Lithiumbatterien befassen und ...die noch immer so „blöd“ sind wie ich bis vor kurzem war :oops: . Nachdem ich in letzter Zeit wegen meiner Solaranlage gedanklich etwas „elektrisch unterwegs“ war, hatte ich einen Gedankenblitz, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

    Wer sich mit den Lithiumakkus befasst, wird irgendwann einen Kostenvergleich anstellen. Zentrale Größe ist dabei die Zyklenzahl.
    Beispiel für Lebensdauerangabe:
    Bei 50% Entladung 5000 Zyklen, bei 70% Entladung 3000 Zyklen, bei 80% Entladung 2500 Zyklen

    Die falsche Rechnung
    Das wird dann verglichen mit der Zyklenzahl von Bleibatterien. Die Zyklenzahl wird häufig gleichgesetzt mit Lebensdauer. Und auch in diesem Forum habe ich schon Rechnungen gefunden, die beispielsweise so aussahen.
    5000 Zyklen: 5000 / 365 Tage = 13,7 Jahre
    2500 Zyklen: 2500 / 365 Tage = 6,8 Jahre
    500 Zyklen (Blei): 500 / 365 Tage = 1,4 Jahre
    „Logische“ Schlussfolgerung: Eine Batterie, die doppelt so viele Zyklen schafft, die hält auch doppelt so lange. Dann noch die Anschaffungskosten vergleichen und schon weiß ich, ob sich das „rechnet“ (ich weiß, es gibt noch weitere Dinge zu bedenken :wink: )
    Meine Vermutung ist, ich bin nicht der einzige, der bisher so gedacht hat (oK, vielleicht bin ich es ja doch). Aber leider: Alles Blödsinn!

    Die bessere Überlegung.
    Ich versuche mal, das an Hand der Betrachtung einer Lithiumbatterie mit 100 AH zu erklären (bei Lithium gibt es bessere Herstellerangaben).
    Bei obigem Gedankengang bleibt völlig unberücksichtigt, dass die Zyklenzahl sich auf Grund der unterschiedlichen Entladungstiefe ergibt.
    5000 Zyklen bedeuten, ich kann die Batterien 5000 mal um 50% entladen. Das sind 5000*50AH=250000 AH
    2500 Zyklen bedeuten, ich kann die Batterien 2500 mal um 80% entladen, das sind 2500*80AH=200000AH
    Und diese Energiemenge ist die wesentliche Vergleichszahl, die bezüglich der Akkunutzbarkeit interessant ist. Wieviel Energie kann ich während ihrer Lebenszeit in die Batterie hineinstecken und wieder herausholen? In welcher tatsächlichen Zeit das letztlich passiert, ist eigentlich wurscht und sowieso bei jedem unterschiedlich.

    Die Litiumbatterie, die mit 5000 Zyklen angegeben ist, hält also NICHT doppelt so lange wie eine mit 2500 Zyklen, sondern, wenn wir die 2500 Zyklen als 100 % annehmen, lediglich 25 % länger (100%/200000AH*250000AH= 125%).
    Oder anders herum, die mit 2500 Zyklen hält nicht halb so lange, sondern sie hält 80% von der mit 5000 Zyklen. In gleicher Weise muss natürlich auch die Bleibatterie verglichen werden.
    Und schon sieht der Kostenvergleich in € unter dem Strich etwas anders aus.
    Aber die meisten von euch werden das immer schon so betrachtet haben, oder :wink: ?
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 11. September 2015 um 18:44

    Stefan, danke für das Angebot, aber es ist nicht nötig, dass du nach der Reglerspannung schaust. Die Spannungen sind schon ok. Der Solarregler bringt bei eiskalten Batterien laut Ladekurve bis zu 14, 8V(!). Auf 14,4V hat er die Spannung der Batterien schon des öfteren gebracht.
    Wenn im Moment dar Ablesung die Batterie "nur" 13,5V hat, dann heißt das nicht, dass der Regler nicht mehr schafft. Es heißt lediglich, dass die Batterie auf dem Weg zu höherer Spannung gerade bei 13,5V ist. Mit der Lichtmaschine ist es das gleiche. Auch die funktioniert.
    Thomas und wiru
    Das mit der nicht optimalen geringen Eingangsspannung beim MPP-Regler ist schon nachvollziehbar. Ich habe jetzt zum wiederholten Male in die Votronic Reglerunterlagen geschaut (MPP320). Und siehe da, in den Technischen Daten lese ich "Modulspannung max 50 V".
    Was ich bisher immer gelesen hatte steht im gleichen Dokument dick eingerahmt neben dem Anschlussschema "12V: Solarmodule mit 36-40 Zellen (Leerlaufspannung Voc 20-23V)". Na wenn das nicht verwirrt! Ich werde wohl mal Votronic kontaktieren.
    Demnach wäre jetzt doch Serienschaltung denkbar, die Umverkabelung auf em Dach würde aber etwas "blöd".
    Der Grund für diesen Fred war aber eigentlich die geringe Ausbeute bei gutem Wetter :D . Aber das ist ja inzwischen geklärt. Danke für euer Mitdenken.
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 11. September 2015 um 00:06
    Zitat von holger4x4

    Du hast "12V" Module und einen MPPT Regler? Der bringt zwar was Gewinn, aber bei schwächerem Licht hilft der auch nicht mehr viel.
    Besser ist dann Module in Reihe zu schalten, so dass die auch bei schwacher Einstrahlung noch Ertrag bringen.

    Der Vorschlag kam schon. Aber nochmal. Der Votronic Regler verlangt 36-40 Zellen, geht also nicht in Reihe. Die 36 Zellen-Module liefern aber bei Sonne mehr als 21V und bei STARKER Bewölkung (Regen) immer noch mehr als 15 V. Da wird dann allerdings auch kein Strom mehr erzeugt. Und ohne Strom nützt höhere Spannung einem MPPT-Regler auch nichts. Mag sein, dass Module mit höherer Spannung und einem anderen Regler bei Abschattung besser wäre.
    Ein weiteres Modul passt nicht gut aufs Dach. Bei längerer Standzeit könnte ich notfalls jeweils ein Modul hochklappen. Das wäre allerdings etwas umständlich, und in so großer Not war ich noch nicht.
    Vielleicht sollte man auch mit dem zufrieden sein, was man hat :mrgreen: ?!
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 10. September 2015 um 21:17

    Hallo Solarplaner und -besitzer
    Meine Enttäuschung über die geringe Solarausbeute ist Ernüchterung gewichen.

    Zur Erinnerung: Bei 90% Ladezustand meiner Nassbatterien, einer 300W Solaranlage, 70° Sonneneinstrahlung und blauem Himmel zeigte mein Batteriecomputer nur maximal 10 bis 11A Einspeisung in die Akkus an. Als ich jedoch mit laufendem Motor ca 21A Einspeisung ablesen konnte, musste ich daraus schließen, dass nicht die Akkus der „Begrenzer“ waren, sondern dass einfach nicht mehr Solarstrom kommt.

    Nun habe ich mal Alles überschlagen, was man zwar im Prinzip weiß, was aber durch den offiziellen Peakwert der Module im Kopf völlig verdrängt wird, bei mir zumindest. Für diejenigen, die an der Annäherung an die solarproduzierende Wirklichkeit interessiert sind, werfe ich wieder ein paar Zahlen in die Runde. Ich habe sie übrigens nicht zurecht gerechnet, das war der einzige „Durchgang“.
    Ich nehme für jedes meiner Module an: maximaler Strom = 8A, Leerlaufspannung 20V (gerade Zahlen, habe zum Nachschauen die Module nicht abgeschraubt).
    Die Peakangabe ist grundsätzlich ein Laborwert: Einstrahlung 1000W/m2, Zellentemperatur (nicht Luft) 25°C

    Alterung (üblich 0,4 bis 0,65 %/Jahr, ich rechne 0,5% und 4 Jahre)
    300W -2% = 294W

    Sonnenintensität (1000W/m2 nur bei senkrecht stehender Sonne auf einem hohen Berg oder bei allerklarster Sicht, sonst wohl eher bei 900W/m2 bei schönem Wetter)
    294W-10% = 264,6W bei senkrecht stehender Sonne
    Die Sonne steht aber nicht immer senkrecht. Die Intensität lässt vom Mittag bis zum Abend erheblich nach, abhängig vom Weg durch die Atmosphäre. In meinem Ablesebeispiel waren es ca 70° Einstrahlwinkel. Ich schätze mal, die Intensität (auf eine senkrechte Fläche) könnte vielleicht 850W/m2 betragen haben. Bei 45° Einstrahlwinkel kommen wir dann vielleicht noch auf 800, 700, 600W/m2?
    Für 70° Einstrahlwinkel also
    264,6W /900*850 = 249,9W

    Einstrahlwinkel, geometrisch (könnte eine Rolle spielen, ob die Module längs oder quer liegen? Ich nehme mal ein Quadrat an)
    Bei 70° werden von 1 m2 Strahlung noch ca 0,88 m2 auf gefangen
    Bei 45° werden von 1 m2 Strahlung noch ca 0,5 m2 aufgefangen
    Bei meinen 70° also 249,9W*0,88 =219,9W

    Zellentemperatur (Bei meiner Ablesung gab es immer nur kurz blauen Himmel, meistens war abgeschattet, geschätzt 35°C, dh. 10°K über Laborbedingung. Erwärmung auf 50°C ist aber nicht außergewöhnlich. Verringerung der Leistung ca 0,4%/°K)
    219,9-4% = 211,1W

    Falls mein MPPT-Regler mit 100% Wikungsgrad auf 13,5 V transformiert, (Spannung der Batterien zur Zeit der Ablesung) dann würde das 211,1W/13,5V = 15,6A ergeben. Ich schätze jetzt grob 10% Verluste des Reglers.
    15,6A-10% = 14A

    Und dann sollte man berücksichtigen, dass diese 14A nicht zu 100% in den Akkus landen. Sagen wir mal, 90% gehen rein.
    14-10% = 12,6A Dies müsste der Ablesewert auf dem Batteriecomputer sein!!

    Ich hatte maximal 11A abgelesen.
    Bei den vielen Annahmen in der „Rechnung“ ist das eine akzeptable Differenz, wie ich finde.

    Erschreckend wird es bei schlechteren Randbedingungen.
    Sonnenstand 45°, Zellentemperatur 50°C >>> Ausbeute knapp 8A
    Willkommen in der Wirklichkeit

    Schlüsse daraus.
    Man sollte sich nicht zusätzlich mit einem Billigregler bestrafen, der im Grunde nur die Spannung begrenzt und somit nochmal 20% oder mehr "wegwirft".
    Ein geringer Einstrahlwinkel bewirkt einen enorm hohen Verlust (50% bei 45°). Klappbar, schwenkbar, mobil?
    Mehr Fläche gibt auch mehr Strom. Aber auch nur wieder viel weniger als man auf Grund des Peakwertes gerne meinen würde :wink: .
    Gruß Restler

  • Stromaufnahme von Bleiakkus und Schlussfolgerungen (Lithium)

    • restler
    • 10. September 2015 um 20:16

    Da habe ich mich wohl unscharf ausgedrückt.
    Eigentlich wollte ich mit meiner Messung endlich selbst wissen, wieviel Strom die Bleiakkus gegen Ende Ihrer Befüllung aufnehmen können. Habe gedacht, das könnte den ein oder anderen für die Auslegung seiner Elektrik interessieren. Für mich folgte daraus die Gewissheit, dass meine geringen Solarströme nicht durch die geringe Aufnahmebereitschaft der Bleiakkus erfogte, wie es auch von einigen von euch vermutet wurde.

    Zitat von restler

    Ein Argument für Lithium (ich weiß, es gibt noch weitere) ist die angeführte mögliche kleinere Auslegung der Solarmodulfläche, weil ja durch den Lithiumakku die Stromaufnahme in kürzerer Zeit erfolgt.

    Der Blick auf die Lithiumakkus sollte einzig den Aspekt beleuchten, dass man für die Auslegung der Solaranlage nicht AUTOMATISCH Ersparung durch Downsizing gegenrechnen kann. Für Solarkraftwerke im Bereich von 1KW und höher kann das schon eher der Fall sein.
    Das war nicht als Entscheidungskriterium für oder gegen Lithiumakkus gedacht. Wenn Strom zur Verfügung steht, sind die Dinger natürlich unschlagbar. Ebenfalls wichtig für MICH wäre die Gewichtsersparnis. Aber die Gesamtabwägung sollte nicht Inhalt des Beitrags sein.
    Ja Holger, mehr Solarmodule bringen natürlich mehr, aber ich denke, es wird bei meiner Fläche bleiben. Um ausgewogener zu werden, könnte ich vielleicht noch eine Batterie entfernen. Würde mir auch beim Gewicht helfen und wäre billiger als Lithium :D .
    Gruß Restler

  • Stromaufnahme von Bleiakkus und Schlussfolgerungen (Lithium)

    • restler
    • 10. September 2015 um 11:00

    Hallo Leute
    In einem anderen Faden habe ich meine geringe Stromausbeute der Solaranlage bemängelt.
    Bereits mehrfach habe ich im Netz gelesen und auch in diesem Fall wurde die Tatsache als Argument bemüht, dass die Bleiakkus ihren Widerstand eben so weit erhöhen, dass sie nur noch wenig Strom aufnehmen.
    Da man heutzutage permanent angelogen wird :wink: - nicht nur von Politik und Medien - und auch technische Halbwahrheiten, wenn sie im Netz oft genug abgeschrieben werden, Halbwahrheiten bleiben, habe ich ein paar mal meinen Motor angeworfen.
    Vorgehen: Batteriecomputer tags zuvor bei vollen Akkus „genullt“ und dann im oberen Ladezustandsbereich der Akkus ab und zu den Motor laufen lassen. Nach jeweils 30 Sekunden hatte sich die Anzeige eingeregelt (Schwankungen von ca 1A blieben). Akkus sind 3x 100 A Blei, nass. Sie wurden damals als Traktionsbatterien verkauft, die aber auch genügend große Anlassströme liefern könnten (Beschreibung war eher marketingmäßig als technisch). Hier das ErgebnisDaraus kann man jetzt interessante Schlüsse ziehen.

    Die von mir bemängelte geringe Solarleistung liegt NICHT an den Akkus, sondern tatsächlich an der Solaranlage.

    Noch interesanter aber finde ich die Konsequenzen im Hinblick auf den Einsatz von Lithiumbatterien. Ein Argument für diese (ich weiß, es gibt noch weitere) ist die angeführte mögliche kleinere Auslegung der Solarmodulfläche, weil ja durch den Lithiumakku die Stromaufnahme in kürzerer Zeit erfolgt. Für meine Anlagenkonfiguration (300 Watt, 300 AH) ist das wohl schlicht falsch (ich kann zumindest keinen Denkfehler entdecken)!
    Meine realistische Ausbeute zu dieser Jahreszeit beträgt kurz einmal am Tag 10 bis 10 A, überwiegend also darunter (in meinem anderen Beitrag „Wo bleibt mein Solarstrom?“ werde ich das noch näher beschreiben). Also würden die Lithiumzellen erst ab einem Ladezustand von 97 % (bei 10A) beginnen, sich einen Vorteil zu verschaffen und etwas mehr aufnehmen. Wahrscheinlich aber erst später (z.B. bei 98,5 % Ladezustand und ca 7 A, denn es ist unwahrscheinlich, dass der Ladezustand von 97 % gerade zu dem Zeitpunkt auftritt, an dem der maximale Strom zur Verfügung steht.
    Wir sprechen also von einem Vorteil während der Ladung von 1,5 % von 300AH = 4,5AH! Dafür bräuchten dann die Lithiumakkus knapp eine Stunde, die Bleiakkus vielleicht noch 2 Stunden. Nach einer Stunde dürfte das Defizit mit den Bleiakkus also ca 2 AH (!!!) betragen.
    Um wieviel soll ich dann dafür meine Solarfläche kleiner machen können???

    Dies alles gilt für meine 300 AH Batterieinhalt. Hätte nun jemand nur 100 AH, würde sich natürlich auch die Stromaufnahme auf ein Drittel reduzieren. In der Kurve würde man dann bezüglich des Ladezustandes an eine andere Stelle rutschen. Aber ist das realistisch? Dann hätte derjenige vermutlich auch keine 300 W-Anlage. Das kann sich jeder für seinen eigenen Fall selbst skizzieren.
    Ich wollte lediglich darauf hin weisen, dass man das Argument mit der Reduzierung der Solaranlagenleistung durch Einsatz einer Lithiumbatterie etwas relativiert betrachten sollte. Es gibt, wie gesagt, weitere Argumente für die Lithiumakkus, über die man sich den Kopf zerbrechen kann.

    Für weitaus interessanter halte ich die realistische Einschätzng der Solarleistung. Da lerne ich gerade nachträglich kräftig dazu, obwohl ich bereits seit über 20 Jahren Solarmodule mit mir spazieren fahre.
    Gruß Restler

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    • restler
    • 10. September 2015 um 10:35
    Zitat von Urs

    Hab demnächst ein paar Tage Frei, da sollte es noch drin liegen mal Tagsüber irgendwo sowas aufzutreiben...wird schon klappen.

    Hallo Urs,
    vor Jahren habe ich einmal Brunnenschaum im Baustoffhandel gekauft. Das war so ein Betrieb, der Rohre, Kanaldeckel und Schachtringe auf dem Hof liegen hatte. Vielleicht hast du dort Glück.
    Gruß Restler

  • Zweite Lichtmaschine für 12V Aufbaubatterieversorgung

    • restler
    • 8. September 2015 um 23:27
    Zitat von mrmomba

    Aber in einem andere Ton!!

    Und da haben wir es wieder. Die alte Sache mit "Ton" in Geschriebenem. Wollte dich nicht beleidigen. Hatte ja auch bereits im Beitrag Sorry geschrieben.
    In diesem Fall rührt es wohl auch daher, dass wir weiterhin unterschiedlicher Meinung sind bezüglich der Herangehensweise. Ich halte es weiterhin für nicht sinnvoll, die Riemenscheibengrößen von eventuellen Spenderfahrzeugen zu recherchieren (in diesem Falle sind es ja einige, die dort in Frage kommen), weil diese Fahrzeuge allesamt extrem abweichende Maximaldrehzahlen haben. Das sind erstens PKW und zweitens Benziner. Ok, ich kenne deren Durchmesser dann, aber ich fange nichts damit an.
    Unterschiedliche Meinungen sind erlaubt.

    Zitat von mrmomba

    Daher würde ich das mit der Ahnung zählen lassen..

    Ich habe nichts von Ahnung (vermutlich keine Ahnung?) geschrieben. Ich habe geschrieben, du hättest keinen Plan. Damit meinte ich die Vorgehensweise bei diesem speziellen "Problem". Ich würde nie schreiben, du hättest keine Ahnung. Im Gegenteil, an deinen Capri-T3-T4-Mondeo- Umbau hätte ich mich vermutlich nie herangewagt.

    Zitat von nunmachmal

    Die beste Übersetzung ist die, welche man hat.

    Peter, du bringst es auf den Punkt. Ich war mir aber nicht sicher, ob 24V-Generatoren auf die gleiche Lima-Höchstdrehzahl ausgelegt sind wie die kleineren 12V-Schwestern, weil sie eben überwiegend in Nutzfahrzeugen verbaut werden und die Drehzahlverhältnisse dort nicht so kritisch sind. Würde man die Übersetzung übernehmen und die 24 V-Generatoren wären weniger drehzahlfest, wäre man zwar auf der sicheren Seite, aber man hätte Leistung im Leerlauf verschenkt. Deshalb die Variante mit meiner "Schätzrechnung". Zudem muss man auch die gewünschten Riemenscheiben beschaffen, und vielleicht ist das am einfachsten bei denen, die verbaut sind?!
    Gruß Restler

  • Zweite Lichtmaschine für 12V Aufbaubatterieversorgung

    • restler
    • 8. September 2015 um 19:59

    Hi Wiebke

    Zitat von Manouche

    Ich schätze mal, die liegt 15 Jahre?!?! Meinst du das mit "richtig lange"?

    Nee, die ist in meinen Augen noch nicht „richtig alt“. Vor 10 Jahren waren die Bosch Limas auf jeden Fall schon bis 12000 U/min drehzahlfest.

    Zitat von mrmomba

    Wenn du jetzt den Durchmesser der KW-Riemenscheibe kennst (vom G2 o.Ä.) dann könntest du dir das zurecht rechnen... Ich glaube die muss so um die 13,5cm liegen (Beim Riemenauflagepunkt) kann ich aber nicht genau sagen.

    Sorry mrmomba, aber wenn du selbst keinen Plan hast, wieso schreibst du dann so etwas :roll: ? Das ist doch keine Hilfe, das verwirrt nur. Warum sollte man jetzt wissen wollen, was irgendein VW Golf2 für eine weitere Riemenscheibe drauf hat? Was könnte man sich "da zurecht rechnen"? Höchstens die Übersetzung beim Golf. Aber die interessiert nicht. Golf ist Golf und MAN ist MAN! Nochmals sorry, aber das musste jetzt raus. Zurück in Normalmodus :D .

    Zitat von Manouche

    Das muss ich mir aber noch mal in Ruhe zu Gemüte führen, damit ich das auch verstehe 8)

    Dann habe ich es wohl unverständlich erklärt.
    Ich versuch es noch einmal.
    Nehmen wir an, du hättest eine maximal erreichbare Motordrehzahl von 3000 U/min und eine Leerlaufdrehzahl von 500 U/min (keine Ahnung, was ihr tatsächlich habt). Zulässige Drehzahl der Lima sei 12000 U/min.
    Beispiel 1: 12000/3000 = 4. Ihr bräuchtet eine Übersetzung von i=4 für die Lima (wäre natürlich bereits grenzwertig, wobei ein LKW-Motor eigentlich nie in die Nähe des roten Bereichs kommt). Bei i=4 hättet ihr im Leerlauf dann 500*4 =2000 U/min eurer Lima. Das wären dann etwa geschätzte 60 A (ca 2/3 der vollen Leistung).

    Beispiel 2: Ihr seid gaaaaanz vorsichtig und sagt, nee, mehr als 8000 U/min soll die Lima auch im Extremfall nicht erleiden. Dann wären das 8000/3000 (eure maximale Motordrehzahl), i=2,66. Bei dieser Übersetzung hättet ihr jedoch im Leerlauf nur 500*2,66 = 1330U/min der Lima. Das wären dann gschätzte 30A (für die Auslegung in einem PKW viel zu wenig, ihr seid damit für eure Anwendung vielleicht zufrieden?).
    Also bei diesen beiden Beispielen bereits ein UNTERSCHIED von ca 30 A im Leerlauf . So wie in diesem Beispiel solltet ihr das Ganze mit euren Zahlen eingrenzen.
    Und danach kommt dann die Darstellung der von euch angestrebten Übersetzung mittels verschiedener Riemenscheibengrößen.

    Bei den von dir geschilderten 45 mm Scheibe an der Lima und einer gewünschten Übersetzung von beispielsweise i=3 läge die andere Scheibe also so um die 135 mm (wie bereits erwähnt, genau schauen, wo auf den Scheiben der Riemen wirklich läuft).
    Voraussetzung ist natürlich, dass die große Scheibe an der Kurbelwelle sitzt, wovon ich ausgehe :wink: . Sonst wird es ein klein wenig komplizierter.
    Alternativ: Ihr werft euer 24V/12V-Konzept um, da sind ja bereits Vorschläge gekommen.
    Gruß Restler

  • Zweite Lichtmaschine für 12V Aufbaubatterieversorgung

    • restler
    • 8. September 2015 um 10:15

    Hallo Manouche
    sieht für mich aus wie eine moderne Drehstromlichtmaschine. Ich dachte immer, bei denen sei die Drehrichtung egal (bin verunsichert). Mit lange liegen hatte ich "richtig lange" gemeint.
    Prinzipiell sieht die Leistungsangabe so aus.Bei extrem heißer Lima sind es dann in diesem Beispiel ca 20 bis 30A weniger. Der Ausgangspunkt der Kurve ist aber immer unten links an der gleichen Stelle (ist aber nebensächlich).
    Ich würde von einer zulässigen Höchstdrehzahl von 12000U/min ausgehen. Die Übersetzung müsst ihr nun an Hand eurer maximal erreichbaren Motordrehzahl selbst berechnen. Aber nicht einfach den Außendurchmesser der Scheiben nehmen, sondern schauen, wo die "Mitte der Biegeebene" des Riemens tatsächlich läuft. Kleine Unterschiede in der Übersetzung machen da sofort große Unterschiede bei der Enddrehzahl der Lima aus.
    Gruß Restler

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  • Zweite Lichtmaschine für 12V Aufbaubatterieversorgung

    • restler
    • 7. September 2015 um 22:46
    Zitat von mrmomba

    Solange die antriebsrolle nicht weeeesentlich größer oder kleiner ist...

    Etwas systematischer sollte man vielleicht schon an die Sache gehen.
    Mechanisch sollte die Sache stimmen, ist klar. Also zu einander passende Riemenscheiben, richtiger Riemen, ordentliche Flucht der Scheiben.
    Die 12V Limas erreichen etwa bei 2000 U/min 2/3 Ihrer Leistung, bei 3000-4000 U/min schon beinahe ihre Höchstleistung. Ab ca 6000U/min bleibt die Leistungsausbeute nahezu gleich. Also versucht man die Übersetzung so zu wählen, dass man bei höchster Drehzahl des Motors noch ein Stück weit weg bleibt von der zulässigen Drehzahl der Lima. Bei meinem könnten da theoretisch bei Erreichen des roten Bereichs um die 11000 U/min an der Lima auftreten. Also statt i=3 mal eben die Übersetzung auf 4 oder gar 5 zu ändern wäre keine gute Idee. Dann währen wir bei 18000U/min ...
    Man nutzt den Drehzahlbereich der Lima, um auch im Leerlauf bereits höhere Drehzahlen und somit auch mehr A zu erhalten. Würdet ihr jetzt zuu vorsichtig sein, damit ihr die Lichtmaschine nicht überdreht, dann würdet ihr möglicherweise im Leerlauf zu viel Generatorleistung verschenken.
    Ich würde so vorgehen. Was ist das für eine neue Lichtmaschine? Von dieser oder notfalls von einer anderen ähnlichen ein Leistungsdiagramm besorgen. Und dann müsst ihr ein wenig mit euren Leerlauf- und Maximaldrehzahlen rechnen. Das würde ich dann vielleicht noch ein wenig in Richtung Sicherheit verschieben (vielleicht ist die unbenutzte Lima ja auch schon ein paar Jahre alt).
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 4. September 2015 um 22:01
    Zitat von holger4x4

    Bei 90% Ladezustand kann ja auch nicht mehr viel Ladestrom ins Blei fließen, das ist schon plausibel.

    Ist nicht ganz richtig, Holger. WEIL bei 90% Ladezustand 21A von der Lichtmaschine in die Batterien geflossen sind und nicht wie zuvor maximal 10 bis 11A aus den Kollektoren bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es wohl am wenigen Solarstrom liegt und nicht an den zu vollen Akkus.

    Zitat von holger4x4

    Was passiert denn, wenn die Sonne scheint und die Batterien mal gut geleert sind, so auf 50% ?

    Habe ich noch nie beobachtet. Aber ich nehme an, das gleiche wie bei 90%, nämlich 10-11A (bei gleichen Randbedingungen).

    Zitat von dreamteam

    ... da nicht weiter helfen, ausser 7A ist eindeutig zu wenig!

    Die 7A bezogen sich auf sonstige häufige Beobachtungen, wo die Batterien noch voller waren.

    Zitat von dreamteam

    Ich gehe immer grob davon aus das ich von der Nennkapazität der Kolektoren (in deinem Fall 300Wp oder 36 A) im Schnitt die hälfte ausbeute.

    Da hast du jetzt aber irgend einen groben Fehler drin. Bei verlustfreier Umwandlung wären das z.B. bei 14V etwa 21,4A!

    Zitat von dreamteam

    Zu berücksichtigen ist auch die Ladungsveränderung wenn die Batts über 80% voll sind. Hier fängt der Regler an runter zu regeln.

    Hat nunmachmal ja bereits geschrieben, dass der Regler da keinen Strom runter regelt. Der reagiert eigentlich nur auf bestimmte Spannungen, wenn diese erreicht werden.

    Zitat von dreamteam

    Das habe ich des öfteren an unserem BMV mitbetrachtet, der dann anfängt z.B. zwischen 30 und 35W "incoming" stark hoch und runter zu pendeln. Und, wie gesagt, je voller desto weniger Durchfluss- was dann irgedwann so aussieht das er z.B. zwischen 10 und 15W pendelt. Am meisten habe ich bis jetzt eine ca. 200W Ladung gesehen, bei unserer 240W Anlage.

    Das kapier ich jetzt gar nicht. Mein Batteriecomputer zeigt mir keine Watt an. Meinst du "zwischen 30 und 35 W" oder A? Wenn es wirklich Watt sind, dann wären das knapp 3A. Auf diese Größenordnung wird die Ladung bei mir erst bei grob 98% gedrückt. Und A kannst du eigentlich nicht meinen, denn die gibt eine 240W-Anlage nicht her.

    Zitat von Picco

    Kann es sein dass die Paneele nur wenig über 12V liefern?

    Nein, bei Sonne 21,6V am Reglereingang, bei starker Bewölkung immer noch über 15V.

    Zitat von nunmachmal

    Nur mal so am Rande. Nun der bei diesem Regler wichtige Satz:
    Mindestanzahl der in Reihe geschaltenen Zellen: 36 (12 V Panel)
    Empfohlene Zellenanzahl für den höchsten Wirkungsgrad des Reglers:72 (2x12 V Paneele in Serie oder 1x24 V Paneel)
    Maximum: 108 Zellen (3 x 12 V Paneele in Serie)
    Ich weiß jetzt nicht was dein Regler für Vorgaben macht, aber mit diesen Infos würde ich die Paneele in Reihe schalten.

    Intressant, was es da für Unterschiede gibt. Ich habe einen Mppt-Regler von Votronic, und der verlangt nach 36-40 Zellen. Ich habe ihm 36 gegeben.

    Zitat von wiru

    Bei einem mppt-regler solltest du deutlich über 50V panel Leerlauf Spannung haben, damit auch bei teilabschattung noch was geht (und dünnere Kabel von den panels benötigst).

    Scheint mir plausibel. Aber wie gesagt ich habe jetzt den Regler von Votronic mit passenden 36 Zellen. Diesen Gedanken hatte ich damals beim Bau noch nicht so vertieft. Allerdings dürfte das auf meine derzeitige Frage mit der scheinbar geringen Ausbeute bei hohem Sonnenstand keinen so großen Einfluss haben.

    Kann mir noch jemand weitere Leistungsdaten seiner Solaranlage mit den dazugehörigen Randbedingungen nennen?
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 2. September 2015 um 21:21

    Hallo ihr Stromer
    Schon seit Beginn meiner Solarinstallation hatte ich mich manchmal gewundert, dass laut meinem Bordcomputer immer relativ wenig in die Verbraucherbatterien fließt, 7 A war da schon viel.
    Da diese aber meistens fast oder ganz voll waren, habe ich es immer auf den erhöhten Innenwiderstand der Aufbaubatterien geschoben (bei komplett voll geladenen Batterien fließen laut Anzeige weiterhin ca 1,5A in die Batterien).
    Dann konnten sie eben nicht mehr aufnehmen und gut.

    Nun bin ich wieder über dieses Problem gestolpert, weil meine Starterbatterie zu schwächeln scheint. Wenn ich Starter- und Aufbaubatterien (manuell) zusammen schalte, bleibt fast kein Solarstrom mehr für die Aufbaubatterien übrig oder sie werden sogar leer gesogen.
    Deshalb hab ich mal genauer hin geschaut.

    Bei fast senkrechtem Sonnenstand (ca 70 °), wolkenlosem Himmel und 90 % Ladezustand fließen laut Batteriecomputer gerade mal um die 10 A in die Batterien!?!
    Und jetzt kommts.
    Mit angeworfenem Motor fließt etwa das Doppelte! So ganz genau kann ich es nicht sagen, weil die Anzeige immer bis zu 2A pendelt.
    Am hohen Innenwiderstand kann es demnach wohl nicht liegen.

    Ist das für eine „300 W-Anlage“ nicht ein bisschen wenig? Ich weiß, die 300 W sind Peak, aber dennoch.

    Verbaute Anlage: allles 12V, Aufbaubatterien 3x 100AH (Traktionsbatterien Blei nass), Starterbatterie 80AH, Trennrelais manuell, Solar 2x 150W parallel, MPPT-Regler mit Temperaturfühler.

    Sollte ich da nicht eigentlich mehr ernten? Habe ich bereits vor Jahren gemurkst, aber warum tuts dann überhaupt?

    Bringen die Kollektoren zu wenig? Wenn ich jeweils einen Kollektor abdecke, gibts auch jeweils nur die Hälfte auf der Anzeige. Sie scheinen also zumindest beide gleich sein.
    Schickt der Regler zu wenig? Wie kann ich das prüfen? Batterien abhängen? Beide Komponenten arbeiten schließlich abhängig von den Batterien, die dahinter hängen.

    Wie würdet ihr vorgehen? Habt ihr Anregungen für mich?
    In welcher Größenordnung spielt sich das bei euch ab?
    Im Moment mag ich mich mit dieser Ausbeute noch nicht zufrieden geben.
    Gruß Restler

  • Klimaanlage nachrüsten

    • restler
    • 15. Juni 2015 um 00:11
    Zitat von TOSCH

    Also ziemlich Essig während der Fahrt.

    Hallo Tosch,
    jetzt erschreck doch den Martin nicht so. Ich muss deine Beratung etwas korrigieren. Du setzt die Kälteleistung mit der Stromaufnahme gleich.
    Bei mir sieht die Rechnung so aus: Staukastenanlage mit gutem Wirkungsgrad. Kälteleistung 1800W, Stromaufnahme 2,8(!) A. Das entspricht umgerechnet auf 12 V knapp 54 A. Meine Lichtmaschine schafft das locker :D . Allerdings der heftige Anlaufstrom (für 15 ms) muss berücksichtigt werden.
    Die 2400 W-Klimaanlagen liegen etwa bei 80 A (aber nicht bei 200 A)
    Gruß Restler

  • Klimaanlage nachrüsten

    • restler
    • 14. Juni 2015 um 16:57

    Hallo Martin
    zu dem Thema habe ich vor langer Zeit bereits etwas geschrieben. Ist prinzipiell immer noch gültig.
    http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…maanlage#p60410
    Gruß Restler

  • Backen - womit ?

    • restler
    • 1. Juni 2015 um 23:28

    Hallo Leute
    habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema befasst. Der Omnia (Alu) ist zwar extrem leicht, mit seinem Loch in der Mitte aber einfach zu klein. Es passen zum Aufbacken knapp 4 Brötchen im Miniformat rein. Brötchen mit normaler Größe müssen bereits hineinvergewaltigt werden.
    Bei meiner Suche bin ich auf ein interessantes Produkt gestoßen.

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    oder suchen unter Wonderchef (ist die Firme) / gas oven tandoor
    Scheint ein Alleskönner zu sein. Je nach Koch-/ Brat-/ Backgewohnheit des Benutzers könnte das für den einen oder anderen interessant sein. Könnte auf einem Einflammenkocher außerhalb des Fahrzeugs auch Grillersatz sein.
    Nachteile: Ca. 3 Kg schwer und mit etwa 30 cm Durchmesser nur schwerlich auf einem 3-Flammen-Campingkocher zu platzieren. Herstellung in Indien (kostet dort ca 70,- €), einmal habe ich ein US-Angebot für umgerechnet 200,- € gesehen, aber hier habe ich das Teil noch nirgends im Angebot gefunden. Aber die Weltenbummler unter euch könnten ihn sich ja mit bringen, wenn sie mal in der Gegend vorbei kommen :wink:
    Gruß Restler

  • Was schlucken unsere Fahrzeuge denn so? Diskusionen zum Thema

    • restler
    • 27. Mai 2015 um 23:05

    Hallo Leute
    Einige von uns rechnen ganz gerne manchmal - oder gar regelmäßig - ihren Verbrauch aus.
    Die Liter, die man nachfüllt, hat man beim Volltanken auf der Tankquittung. Zumindest ich habe mich allerdings manchmal gefragt, wie genau denn die Angabe auf der Km-Anzeige im Tacho ist.

    Bei Autobahnfahrten muss man manchmal die Zeit totschlagen, und letztens habe ich beim Totschlagen km gezählt.
    Ergebnis meiner km-Vergleicherei: Tachovoreilung bei 100 km/h beim derzeitigen Reifenzustand ca 5,5% (GPS). Die Km-Anzeige zeigt maximal 0,5% zu viel (vielleicht nur 0,3%). Das sind jetzt zwar keine (über-) lebenswichtigen Erkenntnisse, hatte ich so aber eigentlich nicht erwartet. Jetzt weiß ich es. Meine Verbrauchsrechnungen sind also korrekt. Eure auch :D?
    Gruß Restler

  • Plattenwärmetauscher

    • restler
    • 24. Mai 2015 um 13:44
    Zitat von sieschonwieder

    Wenn der WT Motornah verbaut ist klappt das meisst noch mit dem Ausdehnungsvolumen.

    Da hast du natürlich recht. Ich hatte nicht von der Motorseite, sondern vom Heizkreis bzw. Brauchwasserkreis an der Aufbauseite gesprochen. Je nach Menge der Wasservolumina in den Kreisen und der Temperatur, die vom Motor "importiert" wird, kann das durchaus eine Rolle spielen. Ich nehme allerdings an, das der Motor von Beni noch die guten alten 80 Grad als Regelthemperatur hat. Da sollte das unkritisch sein.
    Gruß Restler

  • Elgena Nautic Therm druckfeste Wasserboiler

    • restler
    • 24. Mai 2015 um 13:21
    Zitat von Picco

    vorausgesetzt die Isolation ist was wert und Ihr braucht erst 7 Stunden nach Sonnenaufgang warmes Wasser...

    Hallo Picco,
    deine Rechnung ist natürlich richtig, aaaber deine Formulierung vermittelt den Eindruck, als müsste er bei der Erwärmung mit 200 W-Patrone ("so nebenher") bis zum Abend warten, um seine morgentliche Dusche nehmen zu können. Das ist doch beinahe ein Weiterdenkkiller. Für mich stellt sich das etwas positiver dar.
    1. So eine Boilerisolation lässt sich recht einfach verbessern.
    2. Wieso gehst du davon aus, dass der Boiler morgens grundsätzlich kalt ist?
    3. Bei Benis Wahl eines 20 Liter Boilers gehe ich nicht unbedingt davon aus, dass er grundsätzlich lange Duschorgien plant.
    4. Wer zwingt ihn, 7 Stunden zu warten, um dann 65 Liter Duschwasser verbrauchen zu können. Nach 3,5 Stunden ist er immerhin bereits 30 Grad über der Ausgangstemperatur.
    5. Ohne Sonne sieht es sowieso anders aus, aber er hätte ja ZUSÄTZLICH einen 600 W oder 1000 W Heizer mit 230V im Brauchwasser. Da könnte er bei dringendem Bedarf entweder kurz den Motor starten, oder er bewegt das Fahrzeug vielleicht regelmäßig, oder er lässt noch kurz ETWAS Lithiumstrom durch sein Duschwasser :wink:. Ein Fernthermometer wäre da hilfreich. Und dann hat Beni ja noch sein Schmuckstück, seinen Holzofen ...
    Gruß Restler

  • Plattenwärmetauscher

    • restler
    • 24. Mai 2015 um 10:40

    Hallo Beni
    Ich habe mich vor einiger Zeit ebenfalls mit dem Thema beschäftigt. Ergebnis: Der WT liegt immer noch bei mir rum :D . Daher alles Folgende rein theoretisch.

    Zitat von dreamteam

    ich mache mir gerade Gedanken wie ich den Boiler wärend der Fahrt warm mache

    Mach dir zusätzlich auch Gedanken, ob du die Wärme während der Fahrt nicht auch zur Raumheizung nutzen können möchtest (mehr Absperr- bzw. 3-Wege-Hähne). Nach dieser Entscheidung kennst du deinen ungefähren Wärmebedarf.

    Zitat von dreamteam

    Dabei stellt sich mir die Frage worin sich diese untereinander unterscheiden

    Wie du bereits schreibst: Im wesentlichen durch Größe und Leistung . Und das wiederum bedeutet Durchflussmenge und Wärmetauscherfläche.

    Zitat von dreamteam

    Wenn ich nun einen PWT verwende muss ich ja dringend ein Umwälzpumpe in den Aufbau Kreislauf verbauen?

    Nicht nur in den Aufbaukreis. Beide Seiten des WT benötigen Durchfluss, sonst läuft nix. Auf der Aufbauseite hast du sowieso mindestens eine Pumpe, auf der Primärseite kommt es drauf an, ob du die Motorwasserpumpe mit ein beziehst. Willst du den Motor vorwärmen können, gehts aber auch auf der Motorseite nicht ohne separate Pumpe.

    Ich würde an deiner Stelle so vorgehen.
    Ermittlung des ungefähren Wärmebedarfs. Und dann schau nicht nach den Leistungsangaben der WT. Die kannst du in der Pfeife rauchen. Wenn da z.B. 100 KW stehen, kann es sein, dass bei deinem Betriebszustand vielleicht 5 KW raus kommen. Die WT-Leistung hängt wesentlich von der Differenztemperatur ab, und ich habe bisher noch nie gesehen, dass die bei den Leistungsangaben dabei stand. Wenn da ein Solarwärmetauscher angeboten wird, rechnen die vielleicht mit 60 Grad Kelvin Unterschied. Du hast später aber vielleicht nur 5 Grad? Manchmal ist auch angegeben: bis zu .... KW. Dann ist auch noch der maximal mögliche Durchfluss (auf beiden Seiten) voraus gesetzt.
    Schau dir als erstes die Leistung (Durchfluss abhängig vom Gegendruck) deiner in Frage kommenden Förderpumpen an. Zuschlag wegen Glykolmischung nicht vergessen. Mit dem Durchfluss schaust du bei einem Plattentauscher nach. Die Kurven für Volumenstrom abhängig vom Gegendruck sind verschiedentlich zu finden. Und dann noch dran denken, dass dein Gesamtkreislauf vermutlich den Gegendruck noch weiter erhöht (also möglichst nicht alles in Reihe verbauen :wink: ).
    Zum Schluss bei einem Verkäufer, der auch weiß, was er da verkauft, fragen, was für einen WT er für deine Eckdaten empfehlen kann. Ich bin damals auf diese Weise bei einem PWT von Hrale mit 30 Platten gelandet (kann aber, wie bereits erwähnt, wegen fehlender Praxis nichts bestätigen :oops: ).
    Übrigens stell dir die schönen kleinen PWT mal mit Schraubanschlüssen, eventuellen Bögen, und den angeschlossenen druckfesten Schläuchen vor (die Schläuche haben auch Armaturen). Da ist dann schnell Schluss mit "klein".
    Bei modernen Fahrzeugen kommt noch ein weiterer Punkt dazu. Da kann das Kühlwasser im Extremfall auch an die 100 Grad Celsius oder auch darüber sein. Nein, muss man als Fahrer nicht unbedingt merken, weil es einem nicht angezeigt wird. Man will die Kunden doch nicht verunsichern. Das Temperaturniveau des Kühlwassers hat sich (gewollt) in den letzten Jahren allerdings erhöht. In jedem Fall also auch die Größe des Ausgleichbehälters überprüfen (ausgehend von 0 Grad Wassertemperatur erhöht sich das Volumen bei 75 Grad um ca 2,5 %, bei 110 Grad ist es ca das Doppelte!).
    Ich hoffe, da waren jetzt einige Denkanstöße dabei. Und in deinem Boilerthread gibts auch noch (elektrische) Hinweise.
    Gruß Restler

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