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  1. womobox & Leerkabinen-Forum
  2. restler

Beiträge von restler

  • Crafter 4x4 Planung

    • restler
    • 15. Januar 2016 um 23:55

    Hallo visual
    Ich bin auch jemand, der darauf wetten würde, dass du dein Gewicht nicht einhalten wirst, wenn du deine Anforderungen nicht massiv herunter schraubst. Ich würde dir gönnen, dass du es schaffst, aber wenn man bei solch einem Kapitaleinsatz ein Hauptkriterium nicht erreichen würde - extrem ärgerlich.
    In meinen Augen liegen die Haupt-Fehleinschätzungen bei folgendem
    1. Fahrgestell: Das wäre das erste Fahrzeug, das ich kenne, das mit Prospektgewicht ausgeliefert würde. Die Falschangaben sind aus verschiedenen Gründen gewollt. Deine 1725 Kg werden vermutlich eher bei >2050 liegen. Könntest du nur verifizieren, wenn du solch ein Fahrzeug (ähnliche Sonderausstattung, 3 Sperren) wiegen lassen könntest oder du jemanden kennst, der ...
    2. Kabine:

    Zitat von visual

    Okay, wenn ich mir die aussenschicht dicker laminieren lasse (wären jetzt 1-1,3mm) kann ich ja trotzdem ohne großes Zusatzgewicht wesentlich stärkere Außenwände generieren. und ich denke 5-6mm Gfk sollte so einiges an Ästen aushalten?!

    Ich dachte, du redest von Plattenmaterial (Moser). Platten mit außen GFK 1 mm kannst du vergessen. Das hält nicht einmal "normalen" Hagel aus. Ich habe außen 2 mm. Nach starkem Hagel hatte ich mir mehr gewünscht. Innen sind es bei mir 1,3 mm, sehr grenzwertig. Da gibt es inzwischen etliche Beulen. Minimum für Außen 1,5 mm.
    Dann redest du von 5-6 mm GFK außen :?: . Was heißt "ohne großes Zusatzgewicht"? Wenn du bei deinem Projekt so mit Positionen von mehr als 150 kg umgehst, wirst du dein Ziel sicher nicht erreichen. Oder habe ich da etwas völlig missverstanden?
    Der Kabinenboden hat sicher mehr als 6,x kg/mm2, sind Verstärkungen drin. Klappen und Tür wiegen deutlich mehr als Wand.
    Durchgang zum Fahrerhaus möchtest du vermutlich nicht und auch keine eingetragenen Sitzplätze in der Kabine? Die würden nämlich recht schwer, Pro Sitz ca 25 kg.
    3. Kleinteile: Ich könnte jetzt ohne weiteres 100 Einzelteile aufzählen, die man gerne verdrängt, die aber später einen ganzen Sack voll ergeben und in Summe vermutlich weit über 50 kg wiegen (ist natürlich sehr individuell). Beispiel: wenn ich Gastankflasche sage, dann heißt das auch doppelte Halterung, Gasschlauch, Druckminderer, Metallleitungen mit Befestigung, Absperrventil, vtl. externer Füllstutzen mit Klappe und Befestigung, Fittige, ... Das ist bei allen anderen Hauptpunkten nicht anders. Ein Abwassertank fängt mit Leitungen an und hört beim Ablassschieber nicht auf. Und das Thema Elektrik ist bezüglich nicht berücksichtigter Teile extrem ertragreich.

    Noch ein Wort zum Einsatz. Die 3 Sperren und der Zwischenrahmen (Verwindung) deuten ja durchaus auf anspruchsvolles Gelände hin. Der "lange" Radstand wurde bereits erwähnt. Bei "winterfest" gibt es da einen Zwischenboden, der die 200 Liter Wasser vor Minusgraden schützt? Geschätztes Mehrgewicht Zwischenboden >60 kg. Verschiebt den Schwerpunkt zusammen mit deinem 22 kg (Schiebe-?) Dachfenster dann nicht in die günstigste Richtung. Und das Ganze im günstigsten Fall nie unter 3,5 Tonnen Fahrzeuggewicht? Bist du dir wirklich sicher, dass das Konzept schlüssig ist? Ich wünsche es dir.
    Gruß Restler

  • Ford Transit 4x4 Allrad Probleme / Schwachstellen / Erfahrungen?

    • restler
    • 9. Januar 2016 um 23:18

    Hallo Leute,
    Gorje hat in diesem Forum bisher EINE Frage gestellt: "Wer hat Informationen über den neuen Ford Transit 4x4?
    Kann es sein, dass wir da etwas vom Thema abgekommen sind?
    Ich kann nur noch etwas vom Vorgängermodell beisteuern. In wie weit das übertragbar ist, musst du selbst heraus finden.
    Karosserie hatte nur "schlampige" Konservierung. Breite Außenspiegel werden für 2,3 m Kabinenbreite angeboten, 10-20 cm weniger wäre korrekter. Motor (2,4l, 140 PS) angenehm in Akustik und Kraftentfaltung, aber ab 3000-3500 U/min total drehunwillig (trotz der kurzen Hinterachse). Getriebe macht bei sehr warmem Öl unter Last bei niedrigen Drehzahlen wegen fehlendem Zweimassenschwungrad zum Teil furchtbare Rattergeräusche. Wegen HA-Übersetzung 2,47 Anfahren im 2 Gang möglich 1. Gang für "Gelände" daher angenehm kurz. Blattfedern (2+1) nicht für Wohnmobile ausgelegt, bei Dauerbelastung von ca 300 kg unter maximaler HA-Last liegen obere Federblätter bereits auf Fanglage auf (Plattfeder). Auf ebenem Boden gute 4x4-Verteilung auf die Achsen bei Bedarf, bei unebenem Boden Verschränkung nahe Null. Bei Grenzbelastung (3500kg) Komfort auf Stoßfugen, Querrillen und Kanaldeckeln für meine Begriffe "unter aller Sau". Hinten besonders störend, weil die Kabine bei diesen Fahrzeugen quasi starr befestigt ist. Bevor die Achse federt, wird der erste Stoß nur durch die Reifen und die Gummilager der Blattfedern "abgefedert". Technische "Hotline" des Werkes kann man zu 100% vergessen. Dort gibt es keine Informationen, die über sowieso bekannte technische Daten hinaus gehen. Der übrige Rest ist akzeptabel.
    Aber ob das alles bei der Konkurrenz besser ist?
    Gruß Restler

  • Ford Transit 4x4 Allrad Probleme / Schwachstellen / Erfahrungen?

    • restler
    • 9. Januar 2016 um 11:27
    Zitat von Balu

    Wenn ein Motor nicht verträgt, dass das Fahrzeug bis zur maximalen Nutzlast beladen wird, dann ist da konzeptionell wohl etwas in die Hose gegangen.

    Hallo Herby, das ist bereits seit einiger Zeit anders. Für die Firmen stimmst es konzeptionell genau, wenn ihre Ware NICHT auf die Kunden mit dem höchsten Belastungsprofil abgestimmt sind . Die Lebensdauer wird an Hand der Beanspruchung festgelegt, und die wird definiert. Für nahezu ALLES werden Lastkollektive festgelegt, die sich natürlich nicht nach den Kunden mit Maximalbelastung richten. Das ist immer eine Gradwanderung. Es wird alles so schlecht gemacht, dass es nicht zu teuer wird, und das die meisten Kunden es noch (zähneknirschend) hinnehmen. Die Zertifizierung nach DIN ISO 9000 und folgende haben uns da ein großes Stück weiter gebracht in Richtung reproduzierbarer (schlechter) Qualität! Man sollte also zu den Endverbrauchern gehören, die ein unterdurchschnittliches Belastungsprofil für das jeweilige Produkt haben.
    Wie lange aber diese Strategie noch aufgeht ist fraglich, nachdem der Einbau von "Sollbruchstellen jeglicher Art" bei nahezu allen Produkten
    dermaßen stark Einzug gehalten hat.
    Gruß Restler

  • Was tun bei Gewitter ?

    • restler
    • 9. Januar 2016 um 10:57

    Endlich mal wieder ein Thema, bei dem alle mitreden können - ich auch :D .
    Prinzipiell würde ich mit meinem Womo gerne irgendwo oben im Gebirge stehen und Gewitter aus der Nähe bestaunen. Deshalb hatte ich mich vor meinem (Sandwich- /Alkoven-) Kabinenbau mit der Gewittertauglichkeitserhöhung beschäftigt und sogar einige Leute bei entsprechenden "Einrichtungen" angeschrieben. Keine schriftlichen Antworten. Es kam lediglich zu Telefonaten. Von daher meine ich, folgendes zu wissen.
    Statistische Abschätzung geht in Deutschland von 100-1000 Einschlägen/Jahr in Fahrzeuge aus, Personenschäden nahe/gleich Null. Defekte Elektronik durch Überspannung wird zum Teil auf Einschläge ins Fahrzeug (und in der Nähe) erklärt.
    Wo sich scheinbar niemand festlegen will/kann, ist die Definition eines Faradayschen Käfigs. Der funktioniert ja nicht nur bei geschlossenem Metall, sondern auch bei einem "Gitter". Letztlich gibt es aber ein paar Parameter, die die Abschätzung erschweren: Form des "Käfigs", wie weit darf er an welchen Stellen geöffnet werden? Welche Maschenweite, welche Drahtstärke, welches Material, welcher Materialmix an "offenen" Stellen des Käfigs usw? Bei lediglich Aluwinkeln an den Kanten wäre ich wenig entspannt.
    Entscheidend für einen Blitzeinschlag ist der Gesamtwiderstand für den Blitz von der Wolke bis zum Boden. Insofern hat sich der Blitz bereits "entschieden", dass er es bis zum Boden schafft, wenn er sich auf den Weg macht! Und je nach Weg von der Karosserie zum Boden zerschießt er dann Teile der Elektronik, einen Reifen mit Sicherheit und vielleicht noch ein paar Achsgelenke oder Radlager. Alles das, wo der Energiefluss auf einen kleinen Raum begrenzt wird.
    Ich glaube, eine kleine Hilfe bei der Abschätzung der Gefährdung im Fahrzeug kann es sein, wenn man sich bei seinem Fahrzeug alles Metallische weg denkt. Bei meinem Letzten blieb nicht einmal ein geschlossenes Fahrerhausdach. Dann erkennt man auch eher ob und wo man einen Käfig hat oder eher einen Blitzableiter!
    Bastian, wenn du nun die Struktur mit Metallstangen "nachbessern" möchtest, solltest du dir überlegen, ob diese Maßnahme in Richtung Käfigverbesserung geht. Oder ob du damit in Richtung besserer Blitzableiter gehst und du damit möglicherweise den Wettstreit für den geringeren Gesamtwiderstand zwischen Himmel und Erde gewinnst, den sonst ein niedriges Bäumchen neben dir gewonnen hätte. Das wird von Fahrzeug zu Fahrzeug (und Baum zu Baum) unterschiedlich sein. Fazit also: Nichts Genaues weiß man nicht.
    Ich versuche bei Gewitter jedenfalls, auch bei geschlossenem Käfig, exponierte Schauplätze zu vermeiden :wink:
    Gruß Restler

  • Zukunft des Forums und des Forum-Treffens

    • restler
    • 7. Dezember 2015 um 19:59

    Eigentlich hatte ich meine Meinung ja schon geshrieben, hat aber keine Resonanz gefunden (Überlesen? Völlig abwegiger Standpunkt?). Ich nehme einen zweiten Anlauf.
    In meinen Augen ist die Abstimmung für / gegen Bodenheim noch sehr interpretationsbedürftig, egal wie das Ergebnis aussieht - bringt uns also im Grunde nicht wirklich weiter.
    Die Beurteilung von Alternativplätzen sollten wir erst dann diskutieren (oder auch nicht), wenn der erste Punkt erledigt ist.

    Zitat von Balu

    Das Thema ist doch: Weg vom "beengten" Bodenheim oder nicht.

    . Ich würde es anders formulieren: Weg von Bodenheim, wenn es beengt ist! Ich persönlich gehe von folgenden Tatsachen aus.
    - Wir hatten in keinem Jahr zu viele Teilnehmer.
    - Wir hatten die letzten Jahre diese elende Dauerdiskussion, wen man denn vielleicht ausschließen könnte. Meganervig.
    - Für mich steht fest, das WEGEN dieser nervenden "möglichst Engpark-Diskussion" einige "Alte", aber auch diverse potentielle "Neue" schlicht nicht erschienen sind. Das war bereits in der Vergangenheit und auch jetzt wieder aus etlichen Beiträgen sehr deutlich zu entnehmen. In meinen Augen weiß niemand, wieviele sonst gekommen wären.

    Zitat von Balu

    Das Argument, wie die Gemeinde bei nassem Boden ihr Inventar für ein Weinfest auf eine durchweichte Wiese bringen will/kann, ist für mich auch nicht sonderlich stichhaltig. Da hat die Gemeinde ein Problem. Wenn die Wiese von unseren Fahrzeugen versaut wird, hat der Wolfgang ein Problem

    Und genau hier scheiden sich die Geister. Wenn die Gemeinde dieses Weinfest auf der Wiese erlaubt (oder gar initiiert), dann muss sie ein gewisses Grundvertrauen in diese Wiese haben. Das wird vermutlich sogar dadurch gestärkt, dass unser Treffen trotz der Nutzung in den letzten Jahren und auch wenn es feucht war, keine Zerstörungen verursacht hat (kann mich jedenfalls nicht daran erinnern).
    Bei dieser Sachlage möchte ich Wolfgang vorschlagen, völlig emotionslos die Nutzung EINES GROßTEILS DER WIESE zu beantragen. Und zwar OHNE SEINE Übernahme der kompletten Verantwortung für eventuelle (wirklich nicht sehr wahrscheinliche) Schäden. Seine bisherige "Vereinbarung" mit der Gemeinde kann gar keine gewesen sein. Mit Sicherheit wurde nie definiert, ob er nun ab EINER Spur mit 5cm Tiefe, 2 Spuren mit 10 cm Tiefe oder ab dem Fehlen von soundsoviel Quadratzentimeter Grasnarbe in Anspruch genommen werden kann. Und wenn, dann in welcher Form. Ich halte es für selbstverständlich, dass die Gemeinde sich an diesem "Minirestrisiko" beteiligt.
    Mit einer Entscheidung dafür oder dagegen könnte sie klar Stellung beziehen, ob sie unsere Jahresveranstaltug eher für einen Gewinn oder für eine Last hält. Die von Wolfgang im Rahmen der letzten Treffen iniziierten lokalen Aktivitäten bis hin zu einer(?) Geldspende und auch die Abwanderung des Treffens bei einem Nein sollten natürlich in dem Nutzungsantrag erwähnt werden.
    Danach ist dann diese Ewigkeitsdiskussion vom Tisch, so oder so.
    Allerdings sollte sich der Gemeinderat (oder beschließt eine Einzelperson?) bis ca Ende Januar entschieden haben. Aber dann ist endlich Ruhe.
    Läuft also unter dem Strich für mich auf das Motto hinaus: Ohne Platzdiskussion (und mit Großteil der Wiese) lieber Bodenheim, sonst lieber woanders.
    Dass Wolfgang "sein Kind" aus verschiedenen Gründen lieber "bei sich zu Hause" behalten möchte ist mir natürlich klar. Ein Grund mehr, sich beim Wiesenantrag besonders ins Zeug zu legen :D .
    Gruß Restler

  • Zukunft des Forums und des Forum-Treffens

    • restler
    • 2. Dezember 2015 um 12:30

    Hallo Gemeinde
    Also für mich wäre die Entscheidung (bzw. der Weg dahin) relativ einfach.
    Zukünftiger Standort: Solange beide Orte halbwegs zentral gelegen sind und nicht einer z. B. kurz vor der dänischen Grenze liegt, ist das verhältnismäßig wurscht. Für die einen näher, für andere weiter. Weitere Individualgesichtpunkte sind für die Gesamtheit unerheblich.
    Lage: Ich habs mir jetzt nicht auf der Karte angesehen, weiß aber aus Erfahrung, dass das Dauerrauschen einer Autobahn je nach Windrichtung noch in mehr als einem Kilometer sehr nervig sein kann. Zumal man sich dem auch nachts in einem Womo nicht entziehen kann. Der Punkt geht an Bodenheim. Da weiß man, was man hat.
    Die Platzfrage: Wir diskutieren "nur" Befürchtungen.
    Wir wissen zwar, wie viele Leute in den letzten Jahren dort waren, aber wir haben keine Ahnung, wie viele denn gerne gekommen wären!! Wir hatten doch einmal den Anspruch, eine möglichst große individuelle Fahrzeugvielfalt zu aktivieren. Und Ausbauer werden in Richtung Ausbauforum nun einmal erst aktiv, wenn sie Fahrzeuge ausbauen. Das heißt, wir müssten es mit vielen "Neulingen" zu tun haben.
    Wenn ich aber (besonders als Neuling, aber nicht nur) die Diskussionen verfolge, wer denn kommen dürfen soll, dann lass ich das doch. Zumal es KEIN vernünftiges Auswahkriterium gibt außer "Fahrzeuge mit Eigenanteil". Das scheint mir etwas aus dem Fokus geraten.
    Zu den Auswahlkritrien
    Reihenfolge der Anmeldung: Völlig untauglich. Wenn beispielsweise jemand gerne kommen würde, er aber das nicht genau weiß, wird er es wahrscheinlich ganz lassen. Der 1 Mai bietet viele Alternativen. Denn wer möchte schon jemandem (mit quasi verbindlicher Anmeldung und dann noch als Neuling) einen Platz weg nehmen und dann 2 Tage vorher sagen, dass er jetzt doch nicht kommen kann. Dann hat er es sich mit dem Forum bereits verdorben.
    Begrenzung auf bestimmte Anzahl Fahrzeuge: Wie viele sagen vorher ab? Wie groß (oder schwer) sind die Fahrzeuge?
    Dauer der Forumszugehörigkeit: Dann bekommen wir keine "Neulinge" und die Platzfrage erledigt sich automatisch.
    Alter des Fahrers? Besitzdauer des Fahrzeugs? Wie lange habe ich den Führerschein? Habe ich bereits genügend Beiträge verfasst? Werden weitere Kriterien erfunden? Alles Quatsch. Und alles geht für die Betroffenen in die Richtung: Man möchte mich nicht haben.
    Allerdings möchte jeder potenzielle Besucher für sich Planungssicherheit!

    Noch einmal zum Zentralpunkt Wiese. Wir hatten auch schon einmal ein nasses Jahr. Allerdings kann ich mich nicht an eine zerstörte Wiese erinnern oder an Fahrspuren. In der Regel fahren die Fahrzeuge einmal drauf und einmal runter. Gäbe es dort irgendwo eine Fahrspur, schön mit Bändchen gekennzeichnet, über die zig Fahrzeuge fahren, sähe das vermutlich anders aus. In so fern ist die bisherige Benutzung der GESAMTEN Wiese vielleicht sogar ein Vorteil gewesen.
    Nur so am Rande. Was macht die Gemeinde eigentlich, wenn beim Aufstellen von Weinbuden die Wiese nass ist?

    Wenn die Wiese Schaden nehmen sollte/würde/täte, dann wäre das auch der Fall, wenn ich dort 2 Reihen Fahrzeuge aufstellen würde. Also ob so wie bisher oder extrem sortiert (parallel verdreht zueinander in 1 m Abstand) ist zweitrangig. Dann wäre sie ebenfalls kaputt. War sie aber bisher nie.

    Ja, ich merke, dass beim Schreiben jedes Gedankens der Beitrag zu lang wird.

    Zusammenfassung
    - Wichtigster Punkt: Erlaubnis der Gemeinde für die Benutzung eines Großteils der Wiese einholen (z.B. ca die ersten 50 m). Entweder sie sagt nein, dann sollte ihr (und uns) klar sein, dass sie damit das Treffen gekillt hat. Dann waren unsere Imagebefördernden Maßnahmen der Vergangenheit erfolglos. Oder sie sagt ja, dann würden wir mehr als nur eine eng stehende Fahrzeugreihe dort "etablieren". Wenn dort z.B. nur 4x4 stünden, sähe ich auch kein großes Zerstörungspotenzial. Nach einer Entscheidung hätte man endlich Klarheit. Alleine die Tatsache, dass diese Diskussion jedes Jahr von neuem geführt wird, hat negative Folgen.

    - Ende der "wie auch immer Beschränkungsdiskussion", um endlich einmal zu erfahren, wie viele denn wirklich kommen würden. Mit einer in meinen Augen unwahrscheinlichen tatsächlichen Überfüllung sollten wir auf die eine oder andere Weise spontan fertig werden.

    - Ende der Fahrzeugabstandsdiskussion. In Dänemark stand vor einem Stellplatz einmal ein riesiges "Gebotsschild": Mindestabstand 3 m. Abgesehen davon, dass ein Nachbarfahrzeug (vielleicht noch in furchterregender Größe) in 1m Abstand mein Wohlbefinden nicht steigert, ich nachts den Nachbarn nicht schnarchen hören möchte und die Markise ausfahrbar sein sollte, hatte das vermutlich auch einen feuerpolizeilichen Hintergrund (als Feuerwehrmann wäre das für mich plausibel :D ). Vor etwa einem halben Jahr habe ich die Rauchsäule eines Großbrandes bewundern dürfen. Beeindruckend, wenn 40 Wohnmobile abbrennen. Die waren nicht einmal voll getankt, standen aber leider nur ca 2 m auseinander. Wir sollten also vielleicht auch die 3m anstreben, was bei Beachtung der anderen Punkte kein Problem darstellen sollte.

    Im übrigen hatten wir die fast identische Diskussion vor 2 Jahren bereis schon einmal. Damals mit der Zielrichtung Imageverbesserung. Auch dort habe ich meine Meinung kund getan. Hat sich nicht wesentlich geändert.
    http://www.womobox.de/phpBB2/viewtop…it=wiese#p70976
    Na dann hoffentlich bis Bodenheim.
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 4. Oktober 2015 um 16:01

    Nö, eigentlich nicht. Ich habe im Kopf gespeichert: Jetzt verbaut 4 Module in Reihe, früher mal (mit anderem Regler) 2 in Reihe, 2 parallel. Die 24 Volt macht zum Schluss ja erst der Regler.
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 4. Oktober 2015 um 15:13

    Hallo Campo
    Vielen Dank, dass du dir die Mühe mit der Messerei und dem Abdecken gemacht hast. Ich bin jetzt erst dazu gekommen, die Werte etwas genauer anzuschauen.
    Leider ist meine Frage, ob eine Verschaltung der Module parallel oder in Reihe günstiger ist, nicht eindeutig beantwortet.
    1. Die Wolkenverhältnisse haben sich vermutlich verändert innerhalb deiner jeweils 2 Vergleichsmessungen.
    2. Es gibt keinen direkten Vergleich zwischen parallel- und Serienschaltung.

    Dennoch meine ich folgendes zu erkennen.
    1. Je geringer die Sonnenintensität desto geringer der Verlust an Leistung durch Abschattung.
    2. Der Leistungsverlust durch Abschattung ist bei deiner Reihenschaltung überproportional hoch. Und es ist fast egal, ob du nur eine Zelle verdeckst oder 2 Zellen, 1/4 ode 1/2 Modul. In einem Fall hast du sogar fast 34% Verlust durch Abschattung von nur 2 Zellen!
    Mir liegt inzwischen die Stellungnahme eines Technikers von Votronic vor, der mir bezüglich der Frage in Serie oder besser parallel folgendes geantwortet hat.
    "Eine Reihenschaltung wirkt sich negativ bei Teilverschattungen der Module aus. Abgeschattete Zellen haben einen höheren Widerstand. Dieser Widerstand begrenzt die Gesamtleistung des Strings. (Heutige Module besitzen zwar Bypass Dioden, diese sind jedoch nicht für jede Zelle verfügbar). Unsere Tests haben gezeigt, dass eine Parallelschaltung der Module auch bei MPP-Reglern die bessere Wahl ist."
    Für mich heißt das, ich lasse meine beiden Module parallel geschaltet.

    Weitaus mehr (eigentlich am meisten) ist natürlich durch die Ausrichtung der Module zu gewinnen. Vor einer Woche habe ich jemanden getroffen, der sein relativ kleines Modul neben dem Fahrzeug hatte und dieses ca 3-4 mal am Tag passend Richtung Sonne ausgerichtet hat. Ich schätze der hatte ca die gleiche Ausbeute wie ich mit meiner 4 fachen Modulfläche flach auf dem Dach.
    Du und Mobilix ihr hattet euch über den Einfluss des Aufstellwinkels unterhalten. Das ist bei sonst gleichen Randbedingungen einzig eine Funktion der Geometrie. In einem Beitrag weiter vorn hatte ich ja bereits 2 Beispiele ausgerechnet. Bei 70 % Einstrahlwinkel bleiben noch 88%, bei 45% Winkel bleiben noch 50%. Wenn das nächste mal die Sonne scheint, brauchst du nur eine Pappe nehmen und sie im passenden Winkel zur Sonne auf den Boden stellen. Dann wirst du schnell erkennen, wie viel Schattenfäche hinter dem Karton noch übrig bleibt. Erst bei sehr flachem Winkel wird es dann noch schlechter als bereits durch die Geometrie, weil dann immer mehr Strahlung reflektiert wird.
    Gruß Restler

  • Renault Master Hohlraumversiegelung

    • restler
    • 30. September 2015 um 22:12

    Hallo Guido
    Ich kann dir noch diese Fa. bei Stuttgart nennen.
    http://der-saubermacher.com/
    Nach meiner Erinnerung sollte dein Fahrzeug dort (knapp) in die Halle passen. Musst halt anfragen.
    Gruß Restler

  • Trenn - Toilette im Selbstbau

    • restler
    • 26. September 2015 um 19:05
    Zitat von stejo

    Mein Abgasrohr geht am im oberen Bereich des Hecks nach hinten ins Freie.

    Hallo Jonas, ich habe zwar geschrieben, im Heck sei Unterdruck, dass muss aber nicht unbedingt so sein. Wenn z.B. die Dachkante hinten sehr eckig ist, kann durchaus im oberen Heckbereich Unterdruck herrschen.
    Auf Verdacht überall Löcher bohren würde ich natürlich auch nicht. Ich hatte z.B. an einen kleinen (Solar-) Lüfter gedacht. Zuvor würde ich aber andere Dinge probieren. Mit Zigarette oder Räucherstäbchen ließen sich die Strömungsverhältnisse relativ leicht heraus finden. Sollte das Abgasrohr sehr weit oben sein, könnte z.B. eine "Dachverlängerung" Verbesserung bringen (z.B. ein Stück Plexiglas ankleben). Kleinste Veränderungen bewirken manchmal sehr viel. Da gibt es viele Parameter, und wie bei deinem Fahrzeug alles strömt und wirbelt, wird niemand aus der Ferne sagen können.
    Gruß Restler

  • Trenn - Toilette im Selbstbau

    • restler
    • 24. September 2015 um 20:43

    Hallo Jonas
    ein paar Worte zu deinen durchs Fahrzeug wabernden Gerüchen.
    Jedes Fahrzeug hat bestimmte Zonen, in bzw. an denen Über- oder Unterdruck herrscht.
    Einlass der Lüftung: In der Regel vorn im Staudruckbereich >>> Lüftung öffnen.
    Seitenscheiben: In der Regel Unterdruck >>> also möglichst geschlossen halten.
    Hinterer seitlicher und hinterer Dachbereich: Meist Überdruck >>> Wenn dort Fenster oder Dachlüfter ist, möglichst Spalt auf.
    Heckseite: Unterdruck >>> Fenster Spalt auf

    Kommt also ganz drauf an, was du wo öffnest oder auch nicht. Die Strömungen im Fahrzeug werden ein Resultat aus dem "Kampf" dieser Unter- und Überdrücke sein. Da musst du vielleicht auch ein wenig experimentieren. Möglicherweise wäre auch irgendwo eine weitere (Mini-) Öffnung an geeigneter Stelle hilfreich. Frage ist auch, wo dein Abgasrohr ins Freie geht. Wenn das im Überdruckbereich liegt, hat der Lüfter keine Chance.
    Gruß Restler

  • LiFe(Y)Po-Akkus als Starterbatterien?

    • restler
    • 18. September 2015 um 22:33
    Zitat von holger4x4

    Daher bin ich weiter für eine strikte Trennung zwischen beiden Batterien.

    Man könnte doch auch die Starterbatterie als LiFeYPo ohne Balancer nehmen und dann wie gewohnt trennen. Spart auch Gewicht. Die Aufbaubatterie dann mit Balancer.
    Was ich nicht verstehe.
    Warum braucht eine Starterbatterie keinen Zellenausgleich, die hat doch auch mehrere Zellen?
    Und wieso bieten Shops LiFeYPo Starterbatterien als gut geeignet an und schreiben auf der gleichen Seite bei den Technischen Daten "Temperaturbereich für Stromentnahme: 0°C bis xxx°C"? Soll ich jeden Herbst umbauen auf Bleiakkus? Wie verhalten sich die Akkus, wenn sie auf minus 20°C durchgekühlt sind?
    Gruß Restler

  • Wo bleibt mein Solarstrom?

    • restler
    • 17. September 2015 um 13:07
    Zitat von campo

    Ich habe vor mahl ein versuch zu tun um es zu messen das mit der Teilbeschattung.

    Super Campo. Im Netz findet man beide Meinungen zu etwa gleichen Teilen. Und die jeweiligen Befürworter haben für ihre Meinungen jeweils "elektrische" Begründungen, die ich als Laie nicht nachvollziehen kann (Hotspott, Schottky Dioden, usw.).

    Zitat von campo

    Eine andere Sache der ich wissen wolle ist wieviel der Eigenverbrauch ist vom MPPT wenn die Sonne nicht scheint.
    Da steht immer 0,0Amp aber stimmt das ?

    Der Standby-Verbrauch des MPP Reglers von Votronic ist mit 4,5 mA (12V) bzw. 6,5 mA (24V) an gegeben.

    Zitat von campo

    Und mus dann auch meine Batterien mal leermachen, was schwieriger ist

    Ich denke, das muss nicht sein. Das sollte auch funktionieren, wenn du einen großen Verbraucher an deinen Inverter hängst, z.B. einen Staubsauger oder einen Fön. Dann jeweils die Differenz mit und ohne Solareintrag vom Batteriecomputer ablesen.
    Und wenn schon, dann bitte außer der Teilabschattung (Abschattung von Gesamtfläche UND Abschattung einzelner Zellen) auch den Unterschied bei flacher Einstrahlung messen :wink: . Dann sollte endlich klar sein, ob prinzipiell die Serienschaltung oder die Parallelschaltung mehr Ertrag bringt. Ich bin gespannt.
    Gruß Restler

  • Renault Master Hohlraumversiegelung

    • restler
    • 15. September 2015 um 22:34

    Hallo Guido
    Man kann alles selbst machen, aber aus verschiedenen Gründen würde ICH es nicht tun.
    Erstens reden die "Gelegenheitsversiegeler" laut verschiedenen Aussagen im Netz nicht einmal von einer einheitlichen Temperatur, auf die sie das Fett erhitzen sollten.
    Zweitens braucht man nicht nur eine Spritzpistole, sondern besser auch noch (verschiedene) Sonden.
    Die Sauerei wurde bereits erwähnt.
    Und des Weiteren kann auch etwas Übung nicht schaden, wie man die korrekte Menge versprüht. Zu wenig ist nicht gut, zu viel aber auch nicht. Am besten so wenig zu viel wie möglich :). Beim ersten mal könnte ich vermutlich nicht besonders exakt dosieren. Man sieht schließlich nicht hin.
    Ich habe vor knapp 4 Jahren glaube ich an die 400,- € bezahlt, alle Hohlräume eines Transporter Fahrgestells. Inklusive B-Säulen, Türen und Motorhaube, insgesamt knapp 10 kg. Nur in der Motorhaube hat der Profi es damals etwas zu gut gemeint. Selbst heute noch fließt an heißen Tagen Fett raus. Beim Haube öffnen hat man die Hände voll Fett und die Kunststoffteile der Front glänzen großflächig. Mit Spülmittel geht das nicht ab.
    Und mit Fettflecken unter dem Fahrzeug an heißen Tagen musst du in jedem Fall rechnen. Das Fahrzeug ein zu fetten ist aber sicher kein falscher Gedanke.
    Gruß Restler

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • restler
    • 15. September 2015 um 13:35

    Wolfgang,
    nachdem du immer dermaßen auf das Gewicht fixiert warst (bist?), hatte ich nicht damit gerechnet, dass du nun Bleiklötze verbaust. Die Lithium-Fertigpakete von Victron sind bezüglich Gewichtsersparnis und Kosten nicht gerade das Optimum.
    Gerade habe ich kurz bei ibä reingeschaut, und dort wiegt eine 90 AH Batterie von Winston 15 kg und kostet gerade mal 260 € mehr als deine Optimas. Vorsicht, dieser schnelle Vergleich hinkt, denn es handelt sich um eine Starterbatterie. Aber ich könnte mir vorstellen, dass du dir dort etwas Passendes zusammen stellen könntest, immerhin gibt es Aussicht auf ca 35 Kg Gewichtsersparnis. Falls du die Optimas natürlich brauchst, um sie liegend in eine Niesche zu schieben ...
    War nur so ein Gedanke.
    Gruß Restler

  • Arbeitsname: 'Happy Hobo'

    • restler
    • 15. September 2015 um 12:11
    Zitat von Leerkabinen-Wolfgang

    ..... und 60kg Batterien ..... und ....ca. 75AH nutzbare Batteriekapazität

    ????? Vermutlich meintest du nicht Batterien, sondern Elektrik mit allem, was dazu gehört???
    Insgesamt echt ehrgeizige Ziele, aber natürlich auch höchst anspruchsvoll und interessant. Da wären zum Schluss nicht nur das technische Ergebnis sehenswert, sondern auch ein paar kostenmäßige Eckdaten für diesen "Prototyp" (z.B. Kosten pro eingespartes Kilo :wink: ). Ich melde mich schon mal an für Bodenheim. Das wird eine lange Besichtigungsschlange ...
    Gruß Restler

  • Mein "Zyklenirrtum" beim Akkuvergleich (Blei-Lithium)

    • restler
    • 13. September 2015 um 22:15
    Zitat von holger4x4

    Schöne Rechnung, nur baut sich keiner 300Ah rein wenn er nur 2A an Last hat :roll:

    Holger, dass du aber auch immer widersprechen musst :) . Ich habe geschrieben, die 2 A seien die NETTOentnahme. Natürlich habe ich ohne Sonnenunterstützung auch mal bis zu 8A, aber das ist nicht die Regel (z.B Kühlschrank + Fernseher + Licht). Sehr oft geht die Entnahme tagsüber aber auch runter bis 0. Und diese geringen Werte sind es, die die mögliche Entnahme in die Höhe treiben (Exponenzialfunktion).
    Lies es an deinem eigenen Batteriecomputer ab, wenn das Fahrzeug in Gebrauch ist. Mein Victron BMV 600 zeigt mir den Ladezustand (SOC, im Moment 89,5%) und die entnommene Enrgie (CE, im Moment -48,3AH). Daraus errechne ich, wenn ich mit dieser NETTOentnahme so weiter mache, kann ich insgesamt 460AH entnehmen. Wenn die Sonne nie scheint, ist der Saft nach 4-5 Tagen auch futsch. So daneben find ich die 300AH gar nicht.
    Allerdings habe ich geschrieben, das sei für EINEN Zyklus. Das ist eigentlich nicht ganz korrekt, ist etwas mehr. Denn es geht auf dem Weg zur vollständigen Entladung zwischendurch auch wieder (etwas) Solarstrom in die Batterie. Aber die Kernaussage stimmt. Es wird deutlich mehr Strom entnommen bis sie leer ist, als man nach den offiziellen Werten erwarten würde.
    Und übrigens, ich freue mich, wenn du mit deiner Lithiumbatterie zufrieden bist :) .
    Gruß Restler

  • Mein "Zyklenirrtum" beim Akkuvergleich (Blei-Lithium)

    • restler
    • 13. September 2015 um 17:13
    Zitat von ThomasFF

    Wenn die Bleibatterieen so schlecht bei den Vergleichen abschneiden, wieso haben dann meine popeligen 130 AH Starterbattereien ... 15 Jahre in meinem 609 D ausgehalten ...

    Erstens habe ich nicht geschrieben, dass die Bleiakkus schlecht abschneiden. Ich habe nur geschrieben, was man beim Vergleich beachten sollte. Zweitens ist deine Frage zwar rhetorisch, aber dennoch ....

    Bisher hatte ich versucht zu erklären, warum doppelte Zyklenanzahl NCHT doppelte Lebensdauer bedeutet.
    Für die jenigen, die von den bisherigen Zahlen noch nicht genervt sind, noch ein weiterer, wie ich finde, sehr wichtiger Aspekt für den Vergleich von Blei- und Lithiumakkus.
    Meine bisherige Berechnung des nutzbaren Energieinhaltes über die Lebensdauer gilt nur für EINEN Spezialfall, der eigentlich nur selten eintreten dürfte. Nämlich für den Fall, dass die Akkus bei ihrer Verwendung genau die Kapazität haben, die für sie angegeben ist. Aber ist das auch so? Bei mir eher nicht.
    MEIN Beispiel:
    300AH sind angegeben unter der Voraussetzung, dass ich den Akku in 20 Stunden zu 100% leer ziehe. Meiner Meinung nach ein Ettikettenschwindel, denn ein Bleiakku sollte ja möglichst nur zu 50% entladen werden. Wieso steht dann ein Wert drauf, den ich als Kunde garnicht nutzen soll? Bei 100% Entladung wird er es nicht lange machen. Ok, ist im Moment nebensächlich.
    In 20 Stunden wären meine Akkus bei einer Entladerate von 15 A zu 100 % leer. Ich entnehme aber bei mir in der Regel weitaus kleinere Ströme bis hin zu Null (Solar). Und bei geringerer Stromentnahme kommt bedeutend mehr aus meinen Akkus. Jetzt kommt der Peukertexponent zum tragen, über den mich die Unterlagen zu meinem Batteriecomputer aufgeschlaut haben. Den muss man beim Einrichten des Batteriecomputers eingeben, bei Bleiakkus 1,25.
    Bereits wenige Tage nach der Nullung (bei voll geladenen Batterien wird automatisch oder manuell resettet) kann man auch am Batteriecomputer ablesen, dass die Entladetiefe in % und die entnommenen AH sich immer mehr unterscheiden, und zwar massiv. Wenn ich jetzt 3 Tage nach der „Nullung“ auf 100% zu entnehmende AH hoch rechne, dann liege ich bei ca 450 AH (ich habe aber nur 300AH verbaut).
    Es gibt da einen schönen „Peukert-Rechner“
    http://en.wikipedia.org/wiki/Peukert's_law
    (unten bei "external links" die zweite Zeile)
    Für meine 300AH heißt das für EINEN Zyklus
    Verbrauch konstant 30A, hält 8,4h und liefert 252AH bis komplett leer (nutzbar 252*0,5=126AH)
    Verbrauch konstant 15A, hält 20h und liefert 300AH bis komplett leer (nutzbar 300*0,5=150AH, das entspricht der Angabe)
    Verbrauch konstant 5A, hält 79h und liefert 395AH bis komplett leer (nutzbar 395*0,5=197AH)
    Verbrauch konstant 2A hält 248h und 496AH (nutzbar 496*0,5=248AH)
    Das wären immerhin 248AH statt 150AH, die ich bei flüchtigem Hinsehen bei meinen verbauten 300AH vermuten würde!
    Gemein ist, dass es sich um unterschiedliche Exponenzialkurven handelt und nicht um lineare Abhängigkeiten.

    @TFF So kommen vermutlich die von dir erwähnten vielen Jahre Lebensdauer bei der Bleibatterie zu Stande. Selten gebraucht und wenn, dann minimale Stromentnahme. Da brauchst du ewig, bis du die „brauchbare“ Lebensleistung erreicht hast. Dass sie nicht vorher durch Sulfatierung verreckt ist, kann Zufall sein (Plattenabstand?) oder/und sie war immer gut geladen. Dazu kommt, dass du bei solch geringem Stromanspruch garnicht merkst, dass sie für Normalbeanspruchung bereits lange Schrott wären.

    Wieder zu Peukert. Bei Lithiumakkus liegt der Peukertwert um 1,15 (laut victron energy). Für 200AH Lithium (könnten evtl. 300AH Blei ersetzen, wären aber bereits tierisch teuer) sähe das dann aus wie folgt. Ich setze jetzt voraus, dass die Nennkapazität genauso wie bei Bleiakkus für eine Entladedauer für 20 Stunden an gegeben ist. Habe ich aber bisher noch nirgends bestätigt gefunden.
    Verbrauch 30A, dauert 6h und liefert 169AH bis 100% leer (nutzbar 169*0,8=135AH)
    Verbrauch 15A, dauert 12h und liefert 188AH bis 100% leer (nutzbar 188*0,8=150AH)
    Verbrauch 5A, dauert 44h und liefert 222AH bis komplett leer (nutzbar 222*0,8=178AH)
    Verbrauch 2A, dauert 127h und liefert 255AH bis komplett leer (nutzbar 255*0,8=204AH)

    So und was sollen jetzt die vielen Zahlen?
    Jeder sollte sich vor einem Vergleich klar machen, was er üblicherweise für einen Verbrauch hat. Ich zum Beispiel backe mit meinen 12V weder Brot, noch lasse ich eine Klimaanlage laufen oder heize mein Wasser mit 12V bei stehendem Motor. Bei meinen Kleinverbrauchern, die meist nicht einmal gleichzeitig laufen, und die noch ein wenig von Solar unterstützt werden, werde ich netto eher bei 2 oder 3A Konstantverbrauch liegen. Das bedeutet für MICH, bei Ersatz von 300AH Blei durch 200AH Lithium (was ja bereits tierisch teuer wäre) könnte ich bei Dauerverbrauch um die 2A ca 21% (248:204) mehr aus meinen jetzigen Bleiklötzen pro Zyklus saugen als aus der neuen Lithiumbatterie!
    Na, wenn das keine Überraschung ist.

    Um für MEINEN Fall mit der Bleibatterie gleich zu ziehen, müsste ich in noch mehr Lithium investieren. Dann würde auch der Gewichtsvorteil weiter schmelzen (3x100AH Blei = 62,5 kg, 200AH Lithium bei victron energie bereits 42kg).

    Natürlich sind bei so vielen Parametern bezüglich Verbrauch und verbauter Akkukapazität tausende von Varianten denkbar, und die Ergebnisse werden unterschiedlich sein, aber ich denke, man sollte es berücksichtigen, um keine Überraschung zu erleben.

    Klar, die Lithium-Akkus sind über die Lichtmaschine schneller wieder geladen, aber wenn meine Bleiklötze tatsächlich leer sind, kann ich da vermutlich mit laufendem Motor zu Beginn auch 70 oder 80A rein schieben (hab es noch nie gemessen). Und für diesen (seltenen) Fall müsste ich die Akkus dann auch nicht im Stand komplett laden, bei der Stromstärke reichen zunächst 10 oder 20 Minuten. Voll werden sie dann irgendwann wieder durch Solar oder durch Fahren.

    Hoffentlich habe ich jetzt keine Rechenfehler gemacht. Hat wahrscheinlich sowieso kaum jemand bis hier gelesen :) .
    Gruß Restler

  • Mein "Zyklenirrtum" beim Akkuvergleich (Blei-Lithium)

    • restler
    • 13. September 2015 um 14:40
    Zitat von holger4x4

    Ich habe die Vermutung, dass gerade diese vielen kleinen Zyklen der Batterie geschadet haben. Beweisen kann ich das aber nicht.

    Ich denke nicht, dass es daran liegt. Meine Vermutung ist eher, dass du mit Solar auf dem Dach schlicht mehr verbraucht hast. Möglicherweise öfter genutzt, vielleicht auch ein weiterer/stärkerer Verbraucher. Deshalb hast du dir das Teil doch drauf gemacht, weil du dich dann nicht so einschränken musst. Und dann sind wir wieder bei der möglichen Gesamtentnahmeleistung über der Lebenszeit. Vielleicht dann blöderweise noch eine Tiefentladung und schon gibt es Riesenunterschiede in der Lebensdauer.
    Gruß Restler

  • Mein "Zyklenirrtum" beim Akkuvergleich (Blei-Lithium)

    • restler
    • 11. September 2015 um 20:47

    Holger, ich wollte auf einen weit verbreiteten Denkfehler hinweisen.
    Natürlich muss ich nur EINE Zyklenzahl der Lithiumbatterie mit der Bleibatterie vergleichen, wenn ich die beiden vergleichen will. Das ist doch sebstverständlich. Die Bleibatterie hatte ich doch erwähnt.
    Ich habe die zwei Werte einer Batterie genommen, weil man auch dabei gut zeigen kann, dass doppelte Zyklenzahl (bei der jeweiligen Entladetiefe) eben NICHT doppelte Lebensdauer bedeutet.
    Ein Trugschluss könnte z.B. auch lauten: wenn ich den Lithiumakku immer bis 80% entlade, dann hält er nur halb so lange, als wenn ich ihn nur immer bis 50 % entladen würde. Und die Überlegung wäre genauso falsch.
    Ist garnicht so leicht, etwas zu erklären.
    Gruß Restler

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