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  2. Canoe

Beiträge von Canoe

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • Canoe
    • 26. April 2011 um 17:56

    Hallo Jürgen,
    einigermaßen Bodenfreiheit und Containerfähigkeit geht wohl nur, wenn man auf die Stehhöhe verzichtet (für eine Langzeitreise jedenfalls für miich nicht komfortabel genug) oder ein Hubdach einbaut. Aber inzwischen gehen von Deutschland Fähren praktisch überall hin. Sind auch nicht wesentlich teurer als ein Container und man hat keine Höhenbeschränkung. Schau mal bei http://www.seabridge-tours.de.
    Ich habe mich letztendlich für Gasheizung und Warmwasser entschieden, da ich die Heizung wahrscheinlich nur im Südamerikanischen Hochland brauche (und da ist Dieselheizung kritisch) und zum Wärmen von Wasser (ich bin bekennender Warmduscher). Öfter kurz anstellen, um Wasser zu wärmen ist auch nicht die Stärke von Dieselbrennern, die Strom und Zeit brauchen, um auf Betriebstemperatur zu kommen.
    Für das Klo ist, wie Du sagst, eine Kassettentoilette wohl optimal. Die neuen kann man sogar wie einen Trolley hinter sich her ziehen, wenn der Weg zum Entleeren weiter ist.
    Was bei mir weiterhin auf keiner Fernreise fehlt sind Sandbleche, Schaufel und Bergeseil- oder Gurt. Mit dieser Ausstattung bin ich immer irgendwie weiter gekommen. Mehr Bergematerial geht immer, braucht aber Platz und Gewicht und ist "nice to have" aber es geht auch ohne. Bewährt (mußte ihn leider schon mehrfach nutzen) hat sich auch ein Flickset für Schlauchlosreifen. Kostet keine 20€ und man kann den Reifen flicken ohne ihn von der Felge zu nehmen.
    Noch ein Punkt: Du hast erwähnt, in Deutschland ein Auto kaufen zu wollen und es über deutsche Freunde zuzulassen, da Du in D keinen Wohnsitz hast. Als Ausländer ohne deutschen Wohnsitz kannst Du ein Auto hier mit einem sog. Ausfuhrkennzeichen legal auf Dich zulassen. Die sind dann einigen Monate in der EU gültig, danach mußt Du die EU verlassen. Soviel ich weiß, spart man dabei auch die Mehrwertsteuer auf das Auto. Könnte für Dich interessant sein.
    Gruß
    SG

  • Ideen-Checkliste für Wohnkabinen-Ausstattung

    • Canoe
    • 19. April 2011 um 11:59

    Hallo Jürgen,

    erst einmal willkommen hier im Forum. Ich habe mit Begeisterung Euren Panamericana Blog verfolgt, da das bei uns auch noch ansteht. Aber erst wollen wir mal nach Afrika (im Herbst).
    Wohin geht denn Eure nächste Reise?
    Ein paar Bemerkungen zu der Liste. Sind wirklich nur ein paar Bemerkungen, da die schon sehr vollständig ist.
    Elektroaußenanschluß für den Reifen- Kompressor: Ein halbwegs leistungsfähiger Kompressor hat eine Leistungsaufnahme von etwa 30 A. Normale 12 V Steckdosen sind meines Wissens nur bis 15 A ausgelegt. Ich schließe den Kompressor lieber über ein kurzes dickes Kabel mit Krokodilklemmen direkt an der Batterie oder dem Anschluß im Motorraum für das Starthilfekabel (so bei meinem Transit) an und verwende einen langen Druckluftschlauch.
    Wasserfilter: Ich habe keinen kompletten 2.Wasserranschluß mit Filter, sondern einen Katadynfilter, den ich bei Bedarf (schlechtes Wasser) direkt an den Küchenwasserhahn anschließen kann. Ist einfacher und flexibler. Gebraucht habe ich den Filter allerdings bisher sehr selten.
    Wassertanken: Ich benutze wenn ich nicht direkt mit dem Wasserschlauch an einen Wasserhahn komme oder es keinen gibt, schlicht eine Plastikgießkanne. Beim Einfüllen in den Tank einen großen Trichter verwenden und ein Küchenhandtuch darüber spannen, um Schwebeteilchen rauzufiltern. Funktioniert erstaunlich gut.
    Gegen herunterfallende Kleiderbügel habe ich die Kleiderstange relativ knapp an die Decke des Kleiderschranks gebaut und benutze große Kleiderbügel, wie man sie auch an Gardaroben verwendet. Nachteil ist, daß man die Bügel nur mit kannten rein oder raus bekommt, Vorteil ist, sie bleiben auch auf schlechten Wegen auf der Stange. Wäscheklammern helfen, die Kleidung auf dem Bügel zu halten.
    Für die Gasversorgung im Ausland (außerhalb Europas) sollte man jeden erreichbaren Adapter mitführen und eine LPG Tankflasche, die man an der Tankstelle (inzwischen überall in Europa und vielen anderen Ländern) oder, wie eine normale Gasflasche bei Gasfüllstationen über das Entnahmeventil füllen kann (Das geht nicht bei allen Tankflaschen!). So habe ich immer irgenwie meine Flasche füllen können.

    Gruß
    SG

  • 4x4 Offroad Womo für Langzeitreise gesucht

    • Canoe
    • 30. März 2011 um 14:50

    Hallo Nunmanchmal,
    hast Du auch einen Unterfahrschutz ? Ich suche so etwas für meinen Transit. Wo hast Du deinen her?
    Gruß
    SG

  • Navi????

    • Canoe
    • 15. März 2011 um 18:06

    Daß Navis eine Erleichterung sind, ist inzwischen wohl unstreitig. Beim Navigieren in Europa geben sich die verschiedenen Typen m.E. heute kaum etwas. Sind alle ziemlich gut, aber nicht perfekt. Wichtig für mich ist ein möglichst großer Bildschirm, da im Womo der Navi ziemlich weit weg an der Frontscheibe angebracht wird. Befestigt man ihn auf dem Armaturenbrett, leidet der Empfang, da er dann "unter Dach" (bzw. Alkoven) ist. Blöderweise haben die neuen Navis keinen Anschluß für Außenantennen mehr. Wichtig ist auch die Verfügbarkeit von Karten. Da ist Garmin unschlagbar. Für einen Thailandurlaub mit Mietwagen konnte ich eine Asien SD Karte kaufen, jetzt für Israel gibt es die Israel Karte etc. Da kann kein anderes Unternehmen mithalten. Wenn jetzt Garmin den ganzen sonstigen Kram (TV, Bilder etc.) weglassen würde und dafür einen 7´´ Bildschirm und einen Antennenaußenanschluß vorsehen würde, wäre ich wunschlos glücklich.
    SG

  • 4x4 Offroad Womo für Langzeitreise gesucht

    • Canoe
    • 1. März 2011 um 17:21

    Hallo Surfy,

    das wird "kuschelig" in einem L 200, wobei das fahrerisch natürlich ein Top-Auto ist. Ich habe ihn mal Probe gefahren und mich dann aber für einen Mercedes ML 420 CDI entschieden, da der noch besser geht. Ein HZJ ist vernünftiger, aber Fahrspaß ist nicht die Nummer 1 im Lastenheft gewesen. Ein Freund von mir hat mal bei einem Landcruiser einfach ein Dachzelt wie das (http://www.dachzelt.de/index.php?Maggiolina-Safari) obendrauf gesetzt und hat unten eine Öffnung in den Boden des Dachzeltes geschnitten, die so groß war, wie sein Schiebedach. Dachzelt und (offenes) Schiebedach hat er mit einem Balg aus LKW-Plane verbunden. Damit konnte er vom Inneren des Fahrzeuges ins Dachzelt durchsteigen. Ist zwar nicht so gut, wie ein Hubdach, da es im Fahrzeuginneren keinen Platzgewinn zum Leben bringt, war aber ein preiswerter und leicht rückrüstbarer Kompromiß.
    Gruß
    SG

  • Nicht-permanent Bett Varianten

    • Canoe
    • 28. Februar 2011 um 16:44

    Hallo Jan,
    ich habe in meinem Transit ein Ausziehbett. Während der Fahrt ist es ein 90 cm breites Querbett, bei dem die beiden Matrazen aufeinander liegen. Zum Schlafen wird der Lattenrost über die Küche und einen Teil der Dinette auf bis zu 180 cm Breite ausgezogen und die Matrazen dann nebeneinander gelegt. Ich ziehe nur auf 160 cm aus, da uns 2 Matrazen 80 x 200 cm reichen. Funktioniert gut und mit Spannbettüchern hält sich der Umbauaufwand in Grenzen.

    Gruß
    SG

  • Ganz neu hier ; mein fast fertiges Projekt :Allradreisemobil

    • Canoe
    • 28. Februar 2011 um 16:28

    Hallo RAN,

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Jetzt gibt es hier schon 2 Allrad Transen. Ich habe auch eine Allrad Transe mittlerer Radstand mit Ormocar Kabine. Super sieht Deiner aus. Wie bist Du an eine fertige Kabine drangekommen?
    Mein Transit wird morgen fertig. Endlich ist es warm genug, daß ich die letzten Außenarbeiten (Solarpanele, Airline-Zurrschienen für Sandbleche etc.) ankleben kann. Dann kann es losgehen. Mal sehen wie er sich im harten Alltag bewährt. Bei mir soll es nämlich im Herbst ins südliche Afrika gehen.

    Gruß

    SG

  • Unser Toki-Mobi-Umbau

    • Canoe
    • 25. Februar 2011 um 10:00

    Hallo Cordula, Michael,

    Euer Ausbau ist wirklich schön. Der knappe Platz ist optimal genutzt und auch optisch ist er schön. Ich hatte bisher nicht geschrieben, da die Beschreibung klar und umfassend war und Ihr auch keine Fragen hattet. Wo soll es denn damit hingehen?
    Gru? SG

  • Hilfe erbeten bei Farbwahl

    • Canoe
    • 23. Februar 2011 um 10:11

    Auch ich habe grau genommen. Ist unauffällig, man sieht den Schmutz nicht so stark wie bei weiß und sieht auch noch gut aus (findet jedenfalls meine Frau).
    Gruß
    SG

  • Grundriss

    • Canoe
    • 13. Februar 2011 um 18:28

    Hallo Pit,
    4 Sitzplätze. Allerdings im Aufbau nur die Sitze entgegen der Fahrtrichtung, da ich bei dieser Lösung naturgemäß nur 2 Punkt Gurte installieren konnte.

    Gruß

  • Grundriss

    • Canoe
    • 13. Februar 2011 um 17:18

    Fortsetzung:

    Bilder

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  • Grundriss

    • Canoe
    • 13. Februar 2011 um 17:12

    Hallo Pit, hallo Joop,

    da Ihr ganz ähnliche Fragen gestellt habt, möchte ich Euch zusammen antworten. Es ist ein Ford Transit mit Allradantrieb und 140 PS Motor. Joop: Ford gab bei mir 25% Rabatt. Die Kabinenmaße ohne Alkoven sind (jeweils lichte Innenmaße): Länge 3,60 m, Breite: 2,05 m, Höhe 2,00 m. Ich bin ü1,90 m groß und wollte in der Dusche, deren Boden wegen der Abflüsse leicht erhöht ist, noch stehen können. Bei der Innenbreite habe ich auf die 2 m Matratze noch ein wenig zugegeben, damit sie leichter verschoben werden kann. Einen Grundriss und ein paar weitere Bilder habe ich beigefügt. Das Bad ist etwa 1,40 m breit und zwischen 60 cm (rechts am Kleiderschrank) und 80 cm (links an der Dinette ) tief. Der Alkoven über dem Fahrerhaus ist nur Stauraum (riesig) mit etwa 60 cm lichter Höhe.

    Gruß
    SG

    Bilder

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    • Bett Tag.jpg
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  • Grundriss

    • Canoe
    • 12. Februar 2011 um 14:41

    Hallo Pit,

    wie wäre es mit folgender Idee: Ich habe rechts in Fahrtrichtung eine Küche, davor die Eingangstüre. Links gegenüber ist eine Dinette (190 x 90). Hinten quer ein Querbett mit 200 x 90. Der Lattenrost ist ausziehbar auf bis zu 200 x 180 (gibt es bei Sport Berger). Wärend des Tages ist das Querbett nicht ausgezogen. Darauf liegen 2 handelsübliche 7 Zonen Kaltschaummatratzen 200 x 80 übereinander. Nachts wird das Bett über einen Teil der Küche und die Dinette (geht etwa bis zum ersten Drttel des Tisches) ausgezogen, die Matratzen liegen dann nebeneinander. Bettgröße 200 x 160. Die Kaltschaummatratzen sind nicht schwer, so daß sich der Umbauaufwand (mit Spannbetttüchern auf den Matratzen) sehr in Grenzen hält. Die eine Hälfte der Dinette ist dann noch für einen Langleser nutzbar. Für den Notfall haben wir auch noch ein Notbett, da auch die Dinette in ein Bett umbaubar ist und der Schläfer dort halt seine Füße unter dem ausgezogenen Bett hat. Da das Querbett entsprechend der Küchenhöhe auf 90 cm Höhe liegt, ist der Abstand von den Dinettepolstern zu der Bettunterkante erträglich. Ist ungewöhnlich, aber funktioniert.

    Gruß
    SG

  • Wieder ein neue die Hilfe braucht!

    • Canoe
    • 11. Februar 2011 um 09:22

    Hallo Joop,

    herzlich willkommen. Mein Auto entspricht ziemlich genau Deinen Anforderungen (bis auf Automatik). 3,5t, 6,10m lang, 2,85 hoch, (bei 2m lichte Innenhöhe),Tür zum Fahrerhaus und mit Allradantrieb (etwa 4.5oo € Aufpreis) auch sehr wintertauglich. Wenn Ihr mit 6m auskommen wollt, schaut Euch genau die Länge des Fahrerhauses an. Da gibt es große Unterschiede (bis zu 40 cm) und die fehlen Euch dann in der Kabine.
    Die Abtrennung zum Fahrerhaus ist bei mir aus dem gleichen Sandwichmaterial wie die Außenhaut. Diese Abtrennung macht einen Riesenunterschied bei der Isolation. Das habe ich beim Ausbau erlebt, den ich nämlich diesen Winter gemacht habe. Oktober bis jetzt habe ich im Schnitt 2 Tage die Woche gebaut (auch als es so kalt war), natürlich bei laufender Heizung bei uns im Garten und gestern erst war die 11kg Gasflasche leer. Sobald ich die Tür zum Fahrerhaus aufmachen mußte, weil ich dort gebaut habe, wurde es kalt und die Heizung lief mindestens 3 mal so oft.
    Gruß

    SG

  • Sprinter Allraderfahrungen

    • Canoe
    • 10. Februar 2011 um 17:23

    Hallo,
    Sprinter Allrad mit Wohnaufbau und 3,5t ist m.E. nicht realistisch machbar. Der Sprinter Allrad kann nicht aufgelastet werden. Das habe ich damals, als ich mein Basisfahrzeug gesucht habe recherchiert. Ich hätte daher den 519 genommen. Herr Bohrer hat da eine Quelle und kann sehr gute Preise für das Basisfahrzeug machen. Mein Transit Allrad ist deutlich leichter, als der Sprinter. Ich bin mit 3,5t hingekommen. Mit einem 4x2 und Ketten bei Schlamm kommt man erstaunlich weit nach meiner Erfahrung. Im Sand hilft nur Allrad oder schaufeln. Die erste Fahrt in die Sahara habe ich noch mit 4x2 versucht, danach war ich bedient und habe mir für weitere Saharatouren einen 4x4 zugelegt. Wie Tag und Nacht. Aber in die Sahara kann man zur Zeit sowieso nicht (Sicherheit). Wenn Du nur auf Schotter und Naturstraßen fährst geht es auch mit 4x2. Aber ab und an kommt halt immer eine Situation (Baustellenumfahrung, starker Regen, Erdrutsch) in der eine bessere Traktion das Leben drastisch erleichtert.

    Gruß
    SG

  • 4x4 Offroad Womo für Langzeitreise gesucht

    • Canoe
    • 24. Januar 2011 um 22:08

    Hallo Surfy,

    Ich bin durch eine ähnliche Findungsphase gegangen, da ich im Herbst zu Reisen unbestimmter Länge nach Afrika, Nord- u. Südamerika und später andere Gegenden aufbrechen werde (Frührentner). Ich hatte allerdings 2 Vorteile: Mein jetziges WoMo ist mein 8. und ich kenne alle relevanten Zielgebiete aus langjärigen beruflichen Erfahrungen (Bergbau).
    Ich habe mir zuerst ein Lastenheft geschrieben. Das enthält auch Komfortthemen, die man bei einer mindestens mehrmonatigen Reise (bis zur nächsten Unterbrechung) nicht unterschätzen sollte. Für mich wichtig sind da Stauraum. Man braucht einfach genug Klamotten für unterschiedliche Temperaturen, Lesestoff, Spiele, Werkzeug, Ersatzteile, Lebensmittel, Bergematerial, Bettwäsche, Handtücher, Grill, Campingstühle u.-tisch etc. Mach mal eine Liste von allem Wichtigen. Ich habe jedenfalls gestaunt. Weiter wichtig (für mich) ist ein großes und bequemes Bett mit genug Kopffreiheit. Spätestens seit einer Tour durch Rumänien und Bulgarien in den 80-ger Jahren ist eine eigene Toilettte und Dusche wichtig für uns. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, daß jedenfalls bei weiblicher Begleitung dieses Thema atmosphärisch bei einer Langreise nicht unterschätzt werden soll. Versuche all das in einen Pick-up gar noch mit Absetzkabine zu bringen und die Zuladung einzuhalten. Ich habe das rechnerisch nur bei einem großen amerikanischen PU geschafft. Nicht bei einem HZJ und schon gar nicht bei einem Hilux etc.
    Bei dem Basisfahrzeug ist Robustheit und technische Einfachheit wichtig. (Mercedes hat mir geraten keinen Mercedes Diesel, sondern einen Benzinmotor zu nehmen, da er technisch weniger anfällig und komplex, als ein Euro 5 Motor ist). Allerdings sind moderne Fahrzeuge einfach zuverlässiger, als ältere (Ausnahme Toyota HZJ, der ist unschlagbar).
    Wichtig ist auch das Servicenetz weltweit. In den Ländern der 3. Welt sind überall japanische und koreanische (und zunehmend indische und chinesische) Pick-up und Klein-LKW (Toyota Dyna, Mitsubischi Canter, Hyundai etc.) verbreitet. Dafür ist auch die Straßen-Infrastruktur ausgelegt. Für die Oberklasse gibt es noch flächendeckend Mercedes mit wirklich guten Werkstätten weltweit. GM und Ford gibt es auch überall, abermit eingeschränktem Produktprogramm
    Wenn man nicht gerade Dünenfahrten in der Sahara macht oder Westafrika in der Regenzeit durchquert (habe ich beides gemacht) ist Geländegängigkeit sehr relativ zu sehen. Unabdingbar sind Bodenfreiheit und Robustheit. Hilfreich in gelegentlichen Situationen (Überschwemmungen, Erdrutsche, Baustellen, Pisten in und zu Parks oder Übernachtungsplätzen) ist zusätzliche Traktionshilfe (Allradantrieb). Lokale Transporteure haben in aller Regel keinen Allradantrieb. Die warten entweder, bis die Lage sich entspannt oder sie nehmen eine Umleitung oder sie haben mehr Streß (graben, schieben etc).
    Nachdem ich all das versucht hatte zu berücksichtigen (kein DPF), blieben noch übrig die asiatischen Klein-LKW ( Toyota Dyna, Mitsubishi Canter etc, allerdings in Europa nur ohne Allradantrieb und nicht sehr bequem), ältere amerikanische Pick-Up, Toyota HZJ (dann aber mit Komfort-Minimalprogramm wegen der Größe), teure Exoten wie Bremach oder Ford Transit Allrad. Fürchterlich uncool, aber ohne DPF, relativ bezahlbar, in vielen Ländern vertreten und mit einer dem VW Syncro entsprechenden Geländegängigkeit (also in den meisten Fällen gerade noch ausreichende Reserven).
    Wie Du die Schwerpunkte setzt ist natürlich Deine Entscheidung. Es ist immer ein Kompromiß, mit dem man dann leben muß. Vor 30 Jahren habe ich auch Vieles anders priorisiert. Aber bedenke, Du hast auch in exotischen Ländern über 90% "Alltag" und der darf nicht Streß sein, weil Du z.B. kein vernünftiges Bett oder Streß mit der Partnerin hast. In 15 Jahren im Durchschnitt 2 Monaten pro Jahr in Südamerika habe ich vieleicht 5 Mal den Allrad zugeschaltet; und Bergwerke sind nicht in der Hauptstadt.
    Das Wichtigste ist aber, daß Du los fährst. Wenn Du ein limitiertes Budget hast, spar am Equipment (Du kommst schon irgendwie durch, und sei es mit dem lokalen Bus, den es Überall gibt) und nicht an den Reisezielen.
    Nur so ein paar Gedanken.
    Gruß
    SG

  • 4x4 Offroad Womo für Langzeitreise gesucht

    • Canoe
    • 21. Januar 2011 um 20:22

    Hallo Surfy,

    wenn Du einen Ranger oder Hilux als Doppelkabiner mit einer Hubkabine ausrüstest, wird es seeeehr eng, zum Leben und vor allem für Gepäck. Auch die Zuladung ist knapp (etwa 1.000 kg für Kabine und Gepäck). Bei Deinen Wünschen (und Budget) würde ich entweder einen gebrauchten HZJ mit Wohnaufbau kaufen. Die sind auch mit + 100t km zuverlässiger als die meisten Neuwagen. Ich habe da Erfahrung. Wir hatten über 100 von denen im Einsatz in unseren Bergbaubetrieben. Die andere Möglichkeit ist einen großen Pick up in den USA kaufen. Bei Diesel entweder GM oder Chrysler (Dodge RAM). Ford Diesel taugt nichts. Diesel Pick ups sind in den USA sehr verbreitet. Kauf aber keinen Neuen, da die Abgasreinigungsanlagen sehr anfällig sind. Nimm das letzte Baujahr bevor DPF Pflicht wurden (war glaube ich 2006 oder 2007). Die Motoren halten mehrere 100t km. Da kannst Du dann eine ordentliche US-Absetzkabine draufsetzen. Gerade die Hubkabinen sind auch stabil. Aber Achtung: Diesel Pick ups sind in Europa nicht leicht zuzulassen. Wenn Du das vorhast, dann erkundige Dich erst.

    Gruß

    SG

  • Bestimmung des Schwefelgehalts in Diesel

    • Canoe
    • 11. Januar 2011 um 17:09

    Hallo,

    dann muß man einen neueren LKW schon ganz abmelden. Ein "Abrüsten" auf Euro 3 bei einem Fahrzeug, das schon eine höhere Schadstoffklasse hatte, ist unzulässig und die Betriebserlaubnis erlischt. Nur alte Fahrzeuge haben Bestandsschutz für ihre Schadstoffklasse (außer in Umweltzonen natürlich). Soweit die juristische Theorie. Was man mit dem Fahrzeug außerhalb der EU macht, kann natürlich in D. niemand kontrollieren. Kennt jemand Fahrzeughersteller, die für den Auslandseinsatz Rückrüstsätze anbieten?
    SG

  • Bestimmung des Schwefelgehalts in Diesel

    • Canoe
    • 10. Januar 2011 um 21:20

    Säure im Öl ist sicher auch ein Problem. Das ist aber wohl nicht neu, da auch "alte" Motoren davon in der Vergangenheit betroffen waren. Da war der Diesel in allen Ländern schwefelhaltig und man hatte halt relativ kurze Ölwechselintervalle. Das größere Problem ist sicher die Abgasreinigung. In der neuesten Promobil berichtet in einem Leserbrief ein Fahrer eines neuen Sprinters (2009), der die Panamericana von Süden her befahren hat, von großen Problemen. Er habe praktisch in jedem Land die Mercedes Werkstatt besucht, um Probleme, die durch die Dieselqualität verursacht wurden (zugesetzter Partikelfilter) beheben zu lassen. Das deckt sich mit den Erfahrungen, die mir ein T5 Fahrer von seiner Südamerikatour berichtet hat. Er mußte Fahrten in großer Höhe (über 3.500m) abbrechen, da sich sein Filter in der permanenten Regeneration befand (Leistungsverlust, Verbrauch von 45l/100) und die Motorkontrolleuchte immer länger brannte. Offenbar ist der Partikelfilter tatsächlich empfindlich und eine wengstens provisorische Abhilfe (wie z.B. öfter Ölwechsel) ist mir nicht bekannt, jedenfalls keine legale.
    SG

  • Ami-Expeditionsmobil

    • Canoe
    • 22. Dezember 2010 um 10:24

    Hallo Urs,

    habe auf der canadischen Website (heißt dort GMC Sierra) nachgeschaut. Die ist aussagekräftiger, außerdem ist die mir einfach vertrauter, da ich dort gelebt habe und derzeit zumindest einen Teil des Jahres wieder lebe. Die Gewichtsangaben habe ich aus Tests amerikanischer Autozeitschriften. Dort wurde die gewogene Zuladung bei einem Vergleichstest der 3500 er Diesel in 2010 mit 2200 bis 2300 lbs. angegeben. Habe aber leidet die Fundstelle nicht mehr. Ein gutes Forum, wo Du amerikanische Selbstbauer triffst ist http://www.expeditionportal.com/forum/.
    Gruß
    SG

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