Ich habe jetzt mit Ormocar besprochen, was sich als Fenstersicherung, die nicht zu häßlich ist, machen läßt. Wir haben beschlossen, daß in dem Sandwich, rechts und links neben den Fenstern, ein Holzrahmen eingebaut wird. In die Fenster zwischen Scheibe und Rollo kommt dann eine Querstange, die im Rahmen verankert wird. Das ist natürlich, wie alle Einbruchsschutzsysteme, nur einbruchshemmend. Ich habe das aber bei einem anderen Auto gesehen und es ist noch ein vertretbarer Kompromiß zwischen Gefängnis und keinem Schutz.
Die Fähre nach Südafrika ist gebucht, am 14.11. geht sie ab Bremerhaven nach Port Elizabeth. Wir erkunden dann in mehreren Etappen Afrika, soweit es politisch geht (das ändert sich ja dauernd, da muß man flexibel sein), bis wir keine Elefanten mehr sehen können. Ich bin mal gespannt, wie der "Softallrad (Ford Transit)" sich bewährt.
Gruß
Stefan
Beiträge von Canoe
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Hi Ronald,
das ist ja ein Superauto. Mir ist aufgefallen, daß Ihr ein Webasto Dieselheizung verwendet. Ihr wißt sicher, daß die keine Höhenkompensation hat. Die vergleichbare Truma Dieselheizung hat die. Das ist wichtig, wenn Ihr die Heizung über etwa 2.000 m Höhe einsetzen wollt. Bei der Webasto müßt Ihr sonst sehen, ob Ihr eine 2.Pumpe mit geringerer Förderleistung einbauen könnt, wenn Ihr mal nach Südamerika fahrt.
Sonst ist ja Alles vom Feinsten.
Gruß
Stefan -
Hallo Ingo,
Ich sehe keine unlösbaren Probleme. Aus vielen privaten und vor allem beruflichen Reisen nach Lateinamerika und Afrika weiß ich, daß die Einheimischen Flaschengas (LPG) häufiger als in Europa zum Kochen verwenden. Gas gibt es also. Das Problem ist aber, das in die Flasche zu bekommen. Da ich zumindest in Schwarzafrika und Lateinamerika noch nicht mit dem eigenen Auto unterwegs war, habe ich hier keine eigenen Erfahrungen.
Hier kann Dare2Go sicher seine Erfahrungen von seiner Panamericana Reise berichten.
Aus Gesprächen mit Fernreisenden und aus Reiseberichten entnehme ich aber, daß sie immer einen Weg gefunden haben, wenn sie Gas brauchten. Eine Flasche hält bei mir im Sommer und der Übergangszeit gut 6 Wochen und mehr. Da ich 2 Flaschen habe, habe ich also Zeit, eine Füllstation zu finden, wenn eine Flasche leer ist. Als 1. Flasche habe ich eine 11kg Alu-Tankflasche, die ich an jeder LPG oder Autogastankstelle die inzwischen in vielen Ländern verbreitet sind, (Achtung kein Erdgas, CNG einfüllen!!) füllen kann oder, wie eine normale Flasche, auch an einer Flaschenfüllstation. Achtung, das geht nicht mit allen Tankflaschen. Eine Tankflasche ist insoweit flexibler, als ein Tank, der sich ohne Auto nirgends hinbewegt. Als Reserve nehme ich die normale graue 11kg Flasche. Schlimmstenfalls werfe ich die im Land weg und ersetze sie durch eine lokale. Darüberhinaus habe ich sowohl für den Flaschenfüllanschluß, als auch für den Tankanschluß jede Menge Adapter. Eine gute Quelle für All das ist http://www.gasfachfrau.de/.
Soweit die Theorie. Wie es in der Realität funktioniert, kann ich ab Dezember berichten, wenn ich in Südafrika nach der Fähre das erste Mal die Flaschen füllen muß.
Gruß
Stefan -
Hallo,
habe vor ein paar Monaten ähnliche Überlegungen angestellt wie Du, als ich mein Womo geplant habe. Nach meiner Erfahrung nutzen wir das warme Wasser praktisch täglich (spülen, duschen), die Heizung eher selten und wenn, dann nur kurz morgens vor dem Aufstehen. Bei unseren geplanten Reisezielen (Afrika, Lateinamerika) würden wir die Heizung vermutlich nur in der Höhe (Anden) benutzen. Ich habe dieses Profil auf der Caravan mit Mitarbeitern von Webasto und Truma besprochen. Der Mitarbeiter von Webasto riet mir dringend von der Thermotop ab, da sie keine Höhenkompensation habe. Truma riet mir zu Gas, da zum Einen die Höhenkompensation der Truma D (sie hat immerhin eine) nicht über 3.000 m gehe und zum Anderen bei meiner Nutzung (häufiges aber nur kurzes Einschalten) der "stromintensive" Teil des Betriebsprogrammes überproportional hoch sei. Im übrigen neigten die Diesel-Heizungen bei schlechter Dieselqualität zum Verrussen. Daraufhin habe ich Gas genommen, das ich sowieso zum Kochen nutze.
Gruß
Stefan -
Hallo Mobilix,
bei mir ist nichts zu Bruch gegangen. Ich habe die Seitz Rahmenfenster (S4) und sie standen "auf Schlitz", d.h. sie waren in der Postion verriegelt, bei der noch etwas Luft durch das leicht geöffnete Fenster kommt. Das Problem ist, daß in dieser Stellung mit bloßen Händen genug "Grip" besteht, daß ein nicht zu kräftiger Mensch den Widerstand der 3 oder 4 Verriegelungshebelchen überwinden und das Fenster schlicht öffnen kann. Rahmen und Hebelchen sind so weich, daß sich das einfach aufbiegt, ohne in meinem Fall zu brechen. Muß aber nicht sein. Wenn etwas bricht, dann die Hebelchen oder ihre Befestigung.
Etwas Einbruchhemmung mit einer Stange oder einer Makralonscheibe (gute Idee, werde ich bei mir mal prüfen) ist m.E. keine übertriebene Sicherheitsphobie, da in so einem Womo jedenfalls auf längerer Fahrt doch einiges drin ist, das man nicht immer mitschleppen will. Wir wollen mit dem Womo einige Jahre durch Afrika und Lateinamerika fahren, da mache ich mir über das Thema schon ein paar Gedanken.
Gruß
Stefan -
In der Geländegängigkeit geben sich ein Sprinter, ein Syncro oder ein Transit Allrad nicht viel. Alle haben ungefähr gleiche Reifengröße und damit vergleichbare Bodenfreiheit unter der Achse, die Übersetzung im kleinsten Gang dürfte beim Syncro und Transit etwa gleich sein (sehr kurzer 1. Gang aber keine Untersetzung) und beim Sprinter etwas kürzer sein ( "normaler" erster Gang, aber "etwas" Untersetzung). Das reicht nach meiner Erfahrung für sogar verschlammte Wiesen und Sandpassagen, wobei dort die Reifengröße entscheidend ist und die sind bei allen umgebauten Transportern bei tiefem Boden und schwerem Gewicht schlicht zu klein. Echtes Offroadfahren mit starken Steigungen oder gar Schräglagen ist mit einer Kabine von 1,5t Gewicht und über 3m Höhe sowieso nicht möglich.
Der "alte" (vor 2006) Sprinter ist kleiner und leichter als das gegenwärtige Modell und dürfte nicht viel schwerer als der Transit sein. Wenn Du wirklich an Einbauten und Gewicht knauserst, wo es geht, halte ich 3,5 t für möglich. Mein Transit Allrad hat mit Gas und vollem 103l Dieseltank aber ohne Wasser und Fahrer 2.900 kg. Dabei habe ich über 200kg Holz innen verbaut und schwere Extras (170 Wp Solar, 2x80AH Wohnraum-Akku, 1.500 W Inverter, 40kg Gurtbock für zugelassene Sitze im Wohnraum, 2 große dicke Kaltschaummatrazen aus dem Möbelmarkt etc.).
Bei Alkoven und einer Kabinenhöhe unter 3,2m geht an sich nur Transit oder Syncro. Der Sprinter ist schlicht zu hoch dafür. Alkoven und 130km Geschwindigkeit geht nach meiner Erfahrung nur mit starker Maschine und 18-20l Verbrauch.
Vielleicht helfen Dir diese Erfahrungen.
Gruß
Stefan -
Hallo,
Mit meinem Transit Allrad, den ich ja schon vorgestellt habe, war ich jetzt auf ausgiebiger "Testreise" durch das Baltikum und Skandinavien. Ich konnte Alles ausgiebig testen, auch den Allradantrieb (funktioniert erstaunlich gut) und die Stabilität (einige hundert km auf sehr schlechten ungeteerten Wellblechpisten in Lettland). Nach über 11.000km habe ich bisher weder am Basisfahrzeug noch am Aufbau die geringste Panne. Zu verbessern gibt es natürlich immer etwas (Schrankeinteilung, Haken für Wäscheleinen etc.) So weit, so gut.
Ein wesentliches Problem hat sich jedoch gezeigt, das ich vor der Verschiffung nach Südafrika im November noch lösen muß: Die Seitz S4 Fenster sind auch nicht annähernd einbruchssicher. Wir hatten unser Fenster "auf Schlitz" gestellt und alle Riegel geschlossen. Das Fenster ist in fast 2 m Höhe und mit 80x40 cm nicht gerade riesig. Trotzdem hat es jemand aufgehebelt und ist durch das Fenster reingekrochen. Geklaut wurde nicht viel (MP3 Spieler, der Monitor meiner Rückfahrkamera, die wichtigen Sachen waren in einem gesicherten Geheimfach, das der Täter nicht gefunden hat). Aber trotzdem ist das ärgerlich. Der Rahmen und die Riegel des Seitz-Fensters sind so lächerlich schwach, daß sie durch das aufhebeln noch nicht einmal beschädigt wurden. Das biegt sich, wie ich entzwischen ausprobiert habe bei mäßiger Kraftanstrengung einfach elegant weg.
Meine Frage ist nun, wie sichere ich das Fenster? Riegel verstärken? Fenstergitter ? (nicht sehr schön und wo befestigen, wie bauen?).
Hat jemand von Euch schon so ein Problem gelöst oder eine Idee?
Danke für die Hilfe.
Stefan -
Vielleicht geht es auch einfacher. Schau Dir mal die amerikanischen "Pop Top Camper" an. Die haben ungefähr Deine Dachgröße und keine Scherenkonstruktionen oder ähnliche komplizierte Technik. Im Video der Website des deutschen Importeurs der führenden Herstellers siehst Du, wie das geht. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß es wirklich relativ leicht und zuverlässig geht. http://www.wohnkabinencenter.de/wohnkabinenneu…axis/index.html. Dort kannst Du Dir die Kabinen ansehen.
Gruß
Stefan -
Habe das Thema auch schon intensiv recherchiert, da ich im Herbst mit dem Auto in das südliche Afrika gehe. 215/75 R 16 AT Reifen mit der nötigen Traglast habe ich nirgends gefunden. Auch eine Nachfrage bei einem spezialisierten Reifenhändler auf der Messe in Bad Kissingen war erfolglos. Die am Nächsten liegende Größe ist 225/75, die gibt es von mehreren Herstellern( Goodrich, Hankook, Toyo) als AT Reifen. Die sind aber von den Herstellern nicht für die 5,5 Zoll Felgen des Transit freigegeben, da braucht es mindestens 6 Zoll. Die Felgen gibt es aber nur als Alufelgen von Autec für den Transit (teuer!!). Die haben dann ein Typ Gutachten für Transit, aber nicht für die Reifengröße 225/75. Also brauch man dann eine Einzelfreigabe des TÜV. An dem Punkt habe ich dann aufgegeben, denn ich weiß nicht, ob eine Alufelge geeignet ist, wenn ein lokaler Reifenflicker in Afrika oder Südamerika (das kommt danach) mit seinem Einfachwerkzeug darauf neue Reifen aufzieht.
Gruß
Stefan -
Der Transit sieht sehr gut aus. Welche Reifen hast Du denn jetzt drauf? Auch ich habe bei meinem Allrad Transit jetzt den Allrad ausgiebig ausprobieren können. Bei dem Därr Treffen in Zellereit waren die Campingwiesen wieder sehr matschig und von den großen Expeditions LKW zerwühlt. Der Transit hat sich brav durchgewühlt, wobei kein Unterschied etwa zu den Allrad Pick-up erkennbar war. Die Verblüffung der umstehenden Geländewagenfahrer, die sich schon auf Bergeaktionen gefreut hatten, war allerdings groß. Der Transit ist ja nicht als Allradfahrzeug erkennbar und auch praktisch unbekannt. Ich kann also bestätigen: Es funzt.
Gruß
Stefan -
Hallo Leerkabinen Wolfgang,
wo stehst Du? Ich komme am Do. und habe vor, eine Nacht zu bleiben, bevor ich zum Därr-Treffen weiterfahre. Wäre schön, wenn wir abends klönen könnten.
Gruß
Stefan -
Hallo .
nach meiner Erfahrung mit einer zwischen Fahrerhaus und Kabine offenen und jetzt einer durch eine Tür geschlossenen Verbindung zum Fahrerhaus kann ich sagen, daß eine offene Verbindung zum Fahrerhaus einen Riesenunterschied in der Isolierung macht. Das Fahrerhaus hat ja große Fensterflächen und ist praktisch nicht isoliert. Ich hätte aber trotzdem nicht einen so großen Unterschied in der Erwärmung erwartet.
Wenn Du Gewicht sparen willst, spreche mit Herrn Bohrer über sein neues, relativ dünnes, aber hochfestes GFK Material. Ich habe es innen genommen und das machte tatsächlich 50 kg aus. Nach meiner Erfahrung ist es sehr hart aber spröder als das konventionelle GFK. Für außen würde ich es nur nehmen, wenn Du die 50kg weniger wirklich dringend brauchst. Er baut auch leichtere Bodenplatten mit 12 mm Sperrholz anstelle von 15mm Multiplex. Großer Gewichtsunterschied und nach meiner Erfahrung völlig ausreichend für eine kleinere Kabine. Bei den Eingangstüren gibt es auch eine schwere (das ist ein Tresor) und eine leichtere Version. Auch die leichtere ist wirklich stabil und reicht vollkommen. Holz ist ein weiteres Thema. Ich habe letztendlich 10 Reimoplatten verbaut. Das sind trotz Verschnitt locker 250 kg. Da gibt es auch leichtere Möglichkeiten. Gegen die von mir genannten Möglichkeiten ist der Schaum wirklich nebensächlich.
GrußStefan
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Hallo Surfy,
laß Dich nicht ärgern. Mir wäre Dein Auto zwar auch zu klein (wenn man älter ist liebt man halt sein bequemes Bett und seine tägliche Dusche), aber Spaß macht es und eine Reise kann man damit auch machen. Ich war über 10 Jahre für die Suche und den Erwerb neuer Bergbauprojekte (Metalle) für ein kanadisches Unternehmen weltweit verantwortlich. Dafür bin ich ungefähr 30% des Jahres in den entferntesten Weltgegenden (die Erzkörper in den zivilisierten Ländern sind leider schon weg) mit allen möglichen Geländewagen herumgetrieben. Wir hatten natürlich nie Wohneinrichtung oder gar Expedtionsausrüstung. Wir haben immer irgendwo eine Art Hotel (z.T. Seeeehr rustikal) gefunden, um zu übernachten. So reisen ja auch die Motorradfahrer und Rucksackreisenden, die noch weniger Gepäckraum haben, als Du. Jeder wie er will, Hauptsache reisen.
Der moderne Landcruiser ist (wie auch die anderen SUV) bei den lokalen Potentaten und Profiteuren der Entwicklungshilfe sehr beliebt. Jedenfalls in den Hauptstädten gibt es Werkstädten. Wenn Du eine Panne hast kommt immer irgendjemand vorbei (solange Du auf Pisten bleibst). Wirklich einsam hatte ich es bisher nur in der Sahara (geht heute eh nicht), im australischen Outback und in Canada bei Kanutouren.
Bezüglich des Einbaus würde ich nicht versuchen, auf das Auto ein Hubdach zu bauen. Das macht dann Sinn, wenn Dir mit Dach auf ein Minimum an Lebensraum im Auto bleibt, so daß Du Dich tatsächlich dort aufhalten möchtest. Dafür scheint er mir zu klein. Geh zur Abenteuer Allrad nach Bad Kissingen, such Dir dort ein Schubladen/Auszugsystem für Geländewagen (gibt es dort in Variationen) und setz ein Dachzelt drauf. So habe ich viele Reisen durch Nord- und Südafrika und Australien gemacht und solange das Wetter ok ist, geht das auch. So machen es auch die Südafrikaner und Australier (für die Outbacktouren mit Womo unbekannt sind). Bei schlechtem Wetter mußt Du halt ins Hotel oder zur Not auf den Staukästen schlafen.
Gruß
Stefan -
Ich möchte den alten thread noch einmal hervorziehen, da ich Euch meine Erfahrungen mit dem Lüfter nicht vorenthalten wollte.
Im Bootszubehör gibt es in der Tat stabilere (Metall)Lüfter. Für mich als wichtig hat sich auch herausgestellt, daß der Lüfter einen Ein/Aus Schalter hat (haben die bei Reimo und Sport Berger nicht!) da das Ding sonst die ganze Zeit läuft, wenn ich den Wagen zwischen Reisen abstelle. Das tut der Lebensdauer nicht gut. Er sollte auch verschließbar sein, da er sonst bei schneller (na ja 110 km/h ist nicht wirklich schnell) Fahrt arg rauscht und es auch reinzieht. Diesen Verschluß gab es nicht, also habe ich mir selbst eine Abdeckung gebastelt.
Sonst erfüllt das Lüfterchen seinen Zweck (entlüften des sich stark bei Sonne aufheizenden Fahrerhauses) ordentlich und regendicht ist er auch.
Gruß
Stefan -
Hallo,
erst einmal willkommen im Forum. Das Projekt klingt ja schon sehr realistisch. Zu Deinen Fragen ein paar Bemerkungen:
- Der Vario ist m.E. in der Klasse für einen Ausbau das Beste. Er hat Frontmotor (erleichtert den Durchgang zum Fahrerhaus) und hohe Zuladungsreserven. Die Zuverlässigkeit ist legendär. Theoretisch gibt es noch Iveco Daily (bis 6 t) und die asiatischen Frontlenker (Canter, Isuzu etc.), die aber alle einen Motor unter dem Führerhaus und ein Kipp-Führerhaus haben, was einen Durchgang zwischen Fahrerhaus und Kabine zumindest sehr erschwert. Zu den einzelnen Modellen des Varios und ihren Vor- und Nachteilen gibt es sicher Berufenere als mich.
- Standard-LKW Koffer vs. Eigenbaukoffer ist im Endeffekt eine Geldfrage. Ein Eigenbaukoffer hat nur Vorteile (Maße sind variabel, bessere Isolierung, Türen da wo Du willst), kostet aber deutlich mehr. Ich fürchte aber, wenn Du wirklich im Winter länger im Womo wohnen willst, wirst Du mit einem Standard-Koffer nicht glücklich (mangelnde Isolation, große Hecktüren)
- Die 4,70 m Aufbaulänge sind nicht so eng zu sehen. Sie sind eine "Empfehlung" von Mercedes und 5 m sollten kein Problem sein.
- Bei der Konzeption solltest Du aber mit jedem cm in Länge und Breite geizen, da Größe zwar gut für den Wohnkomfort aber schlecht für die Mobilität ist. Ich würde mich da an der Mittelklasse der Standard-Womos orientieren (2,20-2,30 m breit und 6,50-7m lang), da die ganze "Womo Infrastruktur" (Stellplätze etc.) hier noch paßt. 7m Länge sollte aber zu der von Dir angedachten Kabinenlänge passen.
- Der Langzeit Wintereinsatz stellt bestimmte Anforderungen an die Energieversorgung (am Besten Landstrom), Tanks (alle innen im beheizten Bereich) und Isolierung (keine Kältebrücken im Aufbau wegen Schwitzwasser, Möglichkeit den Durchgang zum Fahrerhaus isoliert zu verschließen).
Soweit ein paar erste Ideen.
GrußStefan
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Hallo Manfred,
da ich sowohl 2 VW (T3 und T4) als einziges Alltagsauto und jetzt 2 Transit als Womo gefahren habe bzw. noch fahre, möchte auch ich ein paar Bemerkungen machen. Entscheidend ist m.E. zunächst, ob Du ohne Kabine zumindest gelegentlich in ein Parkhaus fahren willst oder nicht. Wenn Parkhaus gefordert ist (und für mich wäre für ein Alltagsauto das schon wichtig), fallen Ducato und Sprinter schon mal raus. Da bleiben schon wegen der Höhe nur Transit und VW. Der Transit ist etwas breiter und auch höher als der VW und in der ganzen Anmutung (Qualität des Innenraumes, Federung, Ausstattungsoptionen etc.) eher ein gewerbliches Nutzfahrzeug, hat aber den Vorteil der serienmäßig höheren Zuladung und er ist billiger. Der Listenpreis ist beim Transit nach meiner Erfahrung nur ein Anhaltspunkt. Der VW ist eindeutig als Alltagsfahrzeug nutzbar, wenn auch der Doka mit langem Radstand in engen Parkhäuser oder Parklücken etwas unhandlicher ist, als ein Multivan. Sogar meine Frau hat unseren California gerne im Alltag gefahren, da er so schön übersichtlich war und der Kinderwagen ohne Probleme reinging.
Gruß
Stefan -
Hallo Carlo,
na das ist ja mal ein Geschoß.
Was bedeutet eigentlich "hydrostatischer Antrieb" beim Unimog? Ist das auch das Richtige für eine lange Autobahnfahrt? Soviel ich weiß handelt es sich dabei jedenfalls bei Baumaschinen um ein System, bei dem der Dieselmotor eine Hydraulikpumpe antreibt, die dann an den Radnaben angebrachte Hydraulikmotoren antreibt. Wenn das stimmt, entfällt dann das konventionelle Getriebe und die Wellen. Ist das bei Deinem Mog so ein System? Dann ist es jedenfalls für Wohnmobile eher ungewöhnlich.
Gruß
SG -
Schönes Auto. Warum hast Du beim Heckbett eine Klappkonstruktion verwendet? Ich habe bei einem ähnlichen Grundriss einen Ausziehlattenrost verwendet, den es bei Sport Berger fertig zu kaufen gibt. Tagsüber ist das Bett 90x207 (ich bin groß) und die Matratzen (normale hochwertige Kaltschaummatratzen aus dem Möbelhaus) liegen aufeinander, nachts wird der Lattenrost einfach ausgezogen und das Bett hat 180 x 2007. Da habe ich die von dare2go erwähnten Probleme nicht, da ich tagsüber für die Siesta auch mal einfach auf eine doppelte Matratze liege. Ist ganz einfach zu bauen und hat sich bestens bewährt.
Gruß
SG -
Vielen Dank für die Infos. Das hilft mir weiter. Euch ein schönes Treffen. Da ich während dieser Zeit nach Israel "muß", kann ich leider nicht teilnehmen.
Gruß
SG -
Ich überlege mir, einen Solarlüfter (das sind die Pilzlüfter, die oben eine eigene kleine Solarzelle zum Antrieb des Ventilators haben) einzubauen. Hat schon jemand Erfahrung mit den Lüftern? Wenn ja, wäre ich für Erfahrungsberichte dankbar.
Gruß
SG