Ich habe gute Erfahrungen mit einer Stange innen am Fenster gemacht. Man kann das Fenster mit Sicherung öffnen und mit Sicherung bei geöffnetem Fenster schlafen. Bei uns hat es jedenfalls einen Einbruchsversuch von Pavianen verhindert.
Gruß aus Laos. Stefan
Beiträge von Canoe
-
-
Hallo,
meine Frau und ich kommen auch gerne, nachdem es letztes Jahr nicht geklappt hat (der Reisestreß eines Rentners). Anreise wahrscheinlich am 1.5.Wir kommen im Reisephant (6,10 x 2,10). Die Weinbergfahrt wäre schön. Essensmäßig sind wir flexibel.
Gruß
Stefan -
Hallo Eric,
bei mir hat der Kabinenbauer keinen Blechrand gelassen, sondern innen an den Seitenwänden und der Decke des Fahrerhauses einen Holzrahmen gebaut. Aber den Blechrahmen zu lassen wäre auch kein Problem, da die Sitzlehnen (das ist das kritische Maß) noch innerhalb des Blechrandes sind. Der Kabinenbauer könnte hinten auf den Blechrand die Vorderseite der Kabine kleben und nur den Teil, der zwischen den Blechrändern liegt nach hinten versetzen oder auch nur dort, wo die Fahrerlehne ist. Die Kabinenvorderseite muß ja nicht durchgängig auf einer Ebene sein.
Ich habe keinen Hilfsrahmen. Der Boden (2mm GfK unten,40 mm Schaum, 12 mm Sperrholz innen) ist direkt auf den Rahmen geschraubt und vermutlich auch geklebt. Dort, wo die Schrauben durchgehen, sind Verstärkungen im Boden.
Die Wände und Decke sind 1,5 mm GfK außen, 40 mm Schaum, 1,3 mm Spezial-GfK (besonders hart) innen.
Auf der Fahrerseite vor der Hinterachse ist in der Seitenschürze ein Stauraum, auf der Beifahrerseite liegen dort der Abwassertank (unisoliert, auch bei Nachtfrost keine Probleme, aber kein Wintercamping) und die Trittstufen für die Tür.
Ich habe bisher keinerlei Risse und, außer Kratzern von Ästen, keinerlei sonstige Beschädigungen am Aufbau trotz etwa 10-15.000 km Piste. Allerdings mußte ich in Afrika die hinteren Stoßdämpfer ersetzen, die haben die Pisten nicht ausgehalten.
Gruß
Stefan -
Hallo Eric,
wenn Du an der Feinplanung bist, überlege Dir, die Fahrerkabine zu verlängern. Du bist ja etwa so groß wie ich und mir war bei der Überführungsfahrt des Fahrgestells zum Kabinenbauer die Fahrerkabine zu kurz. Ich habe dann mit dem Kabinenbauer vereinbart, daß er die Blechrückwand der Fahrerkabine herausnimmt und die Sandwichtrennwand etwa 10 cm nach hinten versetzt einbaut. Das war offenbar problemlos möglich und ich sitze jetzt in der bequemen Entfernung zu Pedalen und Lenkrad.
Gruß
Stefan -
Hallo Eric,
mein Alkoven ist nur für Gepäck. Er ist innen ca 60 cm hoch. Wenn Du im Alkoven schlafen willst, mußt Du natürlich höher bauen. Dann wird auch das ganze Auto höher und Du hast entweder sehr viel Innenhöhe oder einen Doppelboden. Restler hat einen Schlafalkoven auf Transit. Der kann dazu sicher mehr sagen. Zum Boden: Wenn Du keine Holzplatte im Boden hast, wirst Du wahrscheinlich noch eine auf den Sandwich drauflegen? Sonst wäre ich nicht sicher, ob 1,5 mm GfK die Punktbelastung durch das Laufen auf die Dauer aushält und auch die Befestigung von Möbeln und Technik wird schwieriger. Hast Du keine Holz- oder Aluverstärkung im Boden dort, wo er mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt wird? Irgendeine Verstärkung brauchst Du da, die verhindert, daß die Schrauben den Sandwich zusammendrücken und ausbrechen.
Gruß
Stefan -
Hallo Eric,
leider habe ich das Auto das erst bei der TÜV Abnahme gewogen. Da war es fertig ausgebaut mit 75 kg "Normfahrer" und sonst leer 2.850 kg. Meine Kabine ist 3,40m lang, 2,05 m breit und 2m hoch (jeweils Innenmaße). Die nähere Beschreibung findest Du unter http://www.reisephant.blogspot.com. Reisefertig (Europa) mit mir (100kg), einer Alu-Tankgasflasche, vollem Wassertank aber noch ohne meine Frau und Lebensmittel waren es 3.200kg. Für Afrika kamen dann noch eine 2. Gasflasche, Bergematerial, Sandbleche, Ersatzteile, Werkzeug, Kompressor und Dieselkanister für 80l Diesel (habe ich nie gebraucht) also über 250kg dazu.
Gruß Stefan -
Hallo Eric,
ich habe auch ein Womo auf Basis des Transit Allrad.Ich bin 1,90m groß und meine Innenhöhe ist 2m. Das hat bisher gereicht. Die Idee mit den Platten ist gut, denn Du mußt bei dem Transit mit 3,5t Gesamtgewicht sehr auf das Gewicht achten.Die Platten sind aber durchsichtig. Willst Du sie streichen oder mit Folie bekleben?
Wir leben seit 2011 etwa 5 Monate pro Jahr in unserem Auto (bisher Europa und Afrika, ab Herbst Panamericana) und sind mit 120l Wasser immer gut ausgekommen (mit Duschen etwa 4-5 Tage).
Nach unserer Erfahrung sind Zerhackertoiletten für den Einsatz außerhalb Westeuropas und Nordamerikas wenig praktisch, da es dort praktisch keine Bodeneinlässe für Abwasser gibt. Wenn man seine Fäkalien aus dem Abwassertank nicht in die Natur entsorgen möchte, bleibt nur ein sehr langer Schlauch mit einer Pumpe, der bei Bedarf bis an eine Toilette reicht (die Lösung habe ich bei einem großen Womo in Afrika mit Zerhackertoilette gesehen). Mit einer normale Kasettentoilette mit eigenem Tank bist Du da viel flexibler.
Wenn Ihr wirklich Wintercamping in den Bergen oder dem Norden mit konstantem Frost machen wollt, würde ich den Abwassertank in einen gut isolierten Kasten unter dem Auto legen und einen Warmluftauslass in den Kasten führen, sowie einen Luftaustausch (Löcher) zum Innenraum vorsehen, um Überdruck zu vermeiden und die Zirkulation zu garantieren. Die Heizung mußt Du dann halt während der Fahrt laufen lassen, das ist bei vielen Gas- und Dieselheizungen zulässig. Alternativ kannst Du elektrische Heizdrähte um den Tank wickeln, die nur während der Fahrt angestellt werden, wenn Du sowieso genug Strom hast. Die gibt es speziell für das Beheizen von Abwassertanks im Womozubehör.
Nach meiner Erfahrung verbessert eine feste, isolierte Wand mit Tür zwischen Fahrerhaus und Kabine die Isolierung und damit den Brennstoffverbrauch beim Stehen enorm. Ich hatte vorher ein Womo ohne Abtrennung der Fahrerhauses und würde es nie mehr wählen.
Gruß Stefan -
Hallo,
auch von mir ein gutes Neues Jahr und viel Spaß beim Reisen.
Wenn ich geschrieben habe, daß mich die Idee eines 3,5t Fahrzeuges mit elektrischem Kochen (also ohne Gas) wirklich reizt meine ich das sehr ernst. Wenn man es nämlich genau betrachtet, ist das einzige "Problem" bei gaslos der Kocher (die Waschmaschine lasse ich mal weg, dazu ist Alles gesagt und jeder hat glücklicherweise andere Prioritäten). Bei meinem kanadischen Pick up Womo habe ich das mit einem Coleman Benzinkocher gelöst. Für Nordamerika ok (wenn auch umständlich in der Bedienung), da man hier überall Reinbenzin bekommt. Für eine Langzeitreise nicht sehr praktisch und kochen mit bleifrei führt entgegen den Angaben von Coleman ziemlich schnell zum Verstopfen des Generators. Auch die anderen Lösungen (Diesel, Spiritus etc.) sind meiner Meinung nach in der Realität mühsam. Der einzige Kocher, der wirklich den gleichen Bedienungskomfort wie ein Gaskocher hat ist nuneinmal ein Induktionskocher. Wenn dafür das Stromversorgungsproblem gelöst wird, ohne daß man hunderte Kilo Batterien mitschleppt, hat jemand den Königsweg gefunden. Ich werde das Projekt mit Spannu8ng verfolgen.
Gruß Stefan -
Hallo Nicole u. Alexander,
wir wohnen (falls wir nicht reisen) meistens in Canmore (bei Banff). Da waren wir natürlich schon öfters in Revelstoke, aber noch nie auf dem KOA. Wir gehen immer in einen kleinen Provincial Park am Stausee in der Nähe von Revelstoke. Hat zwar nur Wasser und Schwerkraft-Klo, ist aber viel uriger und ruhiger als die Campgrounds in Revelstoke selbst, die mit einer (meist vollen) Ausnahme nahe an der Transcanada Highway und der Eisenbahn liegen.
Gruß
Stefan -
Hallo,
kürzlich wurde in einem Thread der Earthroamer als amerikanisches Fernreise Womo vorgestellt. Das sind natürlich schöne Teile, aber total überteuert (200.000€ aufwärts).
Interessanter sind diese Womos, besonders wenn man nach einem modernen fernreise tauglichen Fahrzeug sucht, was in Zeiten von Euro 5/6 mit einem Dieselmotor kaum möglich ist. Viel Spaß beim Träumen.
http://www.tigervehicles.com/
http://www.xpcamper.com/
Gruß aus dem winterlichen Banff (Alberta) -
Hallo,
das Konzept, Gas durch elektrische Geräte zu ersetzen halte ich für sehr interessant. Ich habe da selber schon gerechnet, da Gas doch recht schwer ist und einen gewissen Wartungs- und Beschaffungsaufwand verursacht, vor allem bei Fernreisen. Freunde von mir haben ein solches rein elektrisches Konzept (mit Waschmaschine etc.) in ihrem Womo, in dem sie seit 7 Jahren Vollzeit leben. Es hat sich sehr bewährt. Allerdings haben sie einen MAN 9 Tonner und etwa 1.000 Ah Batteriekapazität. Sie nutzen den Generator praktisch nie. Das Konzept in einem 3,5t umgesetzt zu sehen mit einem mehrmals täglich laufenden Generator wird spannend.Ich bin da sehr gespannt auf die praktischen Erfahrungen, vor allem was die Lärmdämmung angeht. Dies war der Hauptgrund warum ich ähnliche Ideen bisher verworfen habe. Ich wollte abwarten, bis leistungsfähige und leichtere Batterien (inkl. Womo angepaßter Regeltechnik) ausgereift, langzeitgetestet und bezahlbar sind.
Noch etwas zur Waschmaschine (die meine Frau ursprünglich auch wollte): Wir sind mit unseren Womos seit 3 Jahren etwa 5-6 Monate pro Jahr unterwegs und zwar vor allem in Gegenden mit wenig Infrastruktur ( Afrika und West-, Nordkanada). Eine Waschmaschine haben wir ehrlich gesagt nie vermißt. In Entwicklungsländern gibt es immer Einheimische, die sich über jede Verdienstmöglichkeit freuen und die Wäsche für (nach unseren Maßstäben) geringes Entgeld waschen. In entwickelten Ländern gibt es in jeder größeren Ansiedlung Waschsalons. Der Platz- Gewichts- und Resourcenverbrauch einer Waschmaschine in einem Womo (vor allem einem kompakten) ist enorm und das für einen Einsatz von 1-2h alle 2-3 Wochen. Und dann ist da noch das Trocknen nach einer großen Wäsche...
Gruß Stefan -
Hallo,
aus Erfahrung kann ich sagen, daß ein Transit eine ziemlich zuverlässige Basis ist. Meiner (mit Allrad, Modell 2010) hat ohne ernsthafte Schäden bisher 55.000 km absolviert, davon 35.000 in Afrika. Pistenanteil war etwa 30%. Mit voller Fernreiseaustattung und vollen Tanks (180 l Diesel, 120l Wasser, E-Teile, Bergematerial etc.) hat er etwa 3600-3700kg, bei "Europa-Beladung" knapp unter 3500kg. Der Transit hat, je nach Ausführung, 1600-1850 kg zul. Vorderachslast und 2250 kg zul. Hinterachslast (also 4100 kg kombiniert). Wenn man bei 3500 kg bleibt hat man bei den Achslasten also etwas "Luft".
Gruß Stefan -
Klingt nach meiner Kabine. Habe ich vor Kurzem vorgestellt.http://www.womobox.de/phpBB2/viewtopic.php?f=17&t=7160.
Gruß
Stefan -
Hallo,
daß die Kühlbox Wechselstrom braucht ist ja interessant. Offenbar haben die Kühlboxen eine Art eingebauten Inverter, um den Gleichstrom in Wechsel oder gar Drehstrom zu wandeln (mit den entsprechenden Verlusten). Ein naiver Laie wie ich fragt sich da, ob es da nicht Sinn macht, einen 220 V Haushaltskühlschrank zu kaufen und über einen Inverter anzuschließen? Vorteile wären:
- Haushaltskühlschränke sind viel billiger
- große Auswahl
- überall Service
- es gibt hocheffiziente A+++ Geräte.
Ein Freund von mir ist den Weg gegangen, im Wohnbereich nur 220V Wechselstrom zu nutzen (er hat einen MAN TGM und wohnt Vollzeit darin) und hat daher nur "normale" Geräte und Technik. Er ist sehr zufrieden mit der Lösung
Gruß
Stefan -
Euro 5 oder gar Euro 6 ist schon ein Problem für Fernreisen, obwohl der schwefelarme Diesel LANGSAM auch in der 3. Welt verfügbar wird. Südlich von Marokko gibt es ihn jetzt immerhin in Südafrika.
Eine Alternative sind aber Benzinmotoren (das gibt es auch) und die wurden auch weiterentwickelt. Ich lebe einen Teil des Jahres in Kanada und habe dort einen Pick up mit einer 5,6l 8 Zyl. Maschine, Allrad und Automatik und (serienmäßigen) 265/75R18 Rädern (das ist doch mal eine ordentliche Größe). Mit Hubdach-Wohnkabine verbrauche ich in den Rocky Mountains ehrlich gemessen zwischen 13,5 und 15l/100. Das sind bei vergleichbarem Einsatz etwa 1-2l/100 mehr als mein Transit Allrad verbraucht. Mein Pick up ist relativ alt. Die neuesten Modelle mit Zylinderabschaltung und z.T. Direkteinspritzung verbrauchen 1-2l/100 weniger. Auch leistungsfähige moderne 6 Zyl. Motoren mit erträglichen Verbrauchswerten gibt es schon (Ford) oder kommen in 2014 (GM). Die Motoren stellen wenig Anforderungen an die Treibstoffqualität, Normalbenzin mit 86 ROZ reicht. Selbst verbleites Benzin (gibt es das irgendwo noch?) würde höchstens die Lambda Sonde ruinieren, aber nicht das Auto stoppen. Ein Bekannter von mir war mit einem vollkommen serienmäßigen GM Heavy Duty Pick up und großer Kabine 2 Jahre in Südamerika unterwegs, ohne jeden Schaden (außer Reifenpanne). Ein Heavy Duty Pick up (One Ton Truck, zb. GMC Sierra 3500) kostet neu in USA gut ausgestattet etwa 30.000-35.000 € (nach den obligatorischen Rabatten).
Sollte ich einmal mein Fernreise Womo (den Transit) ersetzen müssen, werde ich wahrscheinlich diesen Weg gehen und ohne eine abgasreinigende Chemiefabrik unterwegs sein.
Gruß
Stefan -
So jetzt ziehe ich den alten Beitrag wieder hoch. Ich habe nämlich am 2.7. meine "Shell" (so heißt eine unausgebaute Kabine bei Fourwheel Camper) bekommen und bin jetzt mit dem Ausbau fertig.
Um ehrlich zu sein, war es eher eine teilausgebaute Kabine. Details gibt es bei http://www.fourwheelcampers.com/index.php/products/shell-model/. Es ist ein Hawk mit einer Bodenlänge von 2m. Bereits drin waren: LED Innenbeleuchtung, 2 Außenlampen, ausziehbares Bett (2mx2m) mit Polstern und Kabel für Solaranlage (mal sehen, ob ich Solar wirklich brauche). Es ist eine Hubdachkabine mit einer Dachgröße von ca. 3,20m x 2m. Der Zeltbalg ist aus stabiler LKW Plane mit einer zusätzlichen ausknöpfbaren Innenisolierung ("Arcticpack"). Im Balg sind 4 große Fenster 4 lagig ( Mückengitter, zu öffnende Klarsichtfolie, Verdunklung, Isolierung).Angehoben wird das Dach ganz einfach von Hand, normalerweise sogar ohne Gasdruckdämpfer. Das geht erstaunlich problemlos, aber da ich häufig noch ein Kanu transportiere, habe ich mir als Extra Gasdruckdämpfer geleistet. Die Kabine ist als Aluskelett gebaut und wiegt ohne Einrichtung 320 kg.
Mein Einbau sollte schnell gehen, mit leicht örtlich verfügbaren Materialien, preiswert und leicht sein. Das Gewicht sollte so weit wie möglich auf oder vor der Hinterachse sei (Doppelkabiner).
Das habe ich erreicht, indem Wasserkanister (2 x 20l), 51l Kompressorkühlbox, Druckwasserpumpe und 110 Ah Solarbatteriean der Vorderwand aufgereiht sind.
Die Möbel sind aus 6 mm Bausperrholz (nicht schön, aber sonst gab es nichts Leichtes bei uns) mit einem Rahmen aus 20 x 40 mm Leisten gebaut. Alles ist verschraubt und verleimt. Die "Türen" der Schränke sind aus Vorhangstoff und werden mit Tenax Nägeln geschlossen. Das ist sehr leicht und die Türen sind beim Öffnen nicht im Weg. Gesessen wird auf dem vorderen Staukasten und auf dem Seiteneinzug der Kabine auf den Polstern, mit denen nachts das Bett gebaut wird.
Obwohl ich nur eine kleine Wasseranlage habe, habe ich eine Shureflow Whisperking. Ist zwar Overkill, war aber das Kleinste was es hier gab. Dafür konnte ich dann einen 20 € Ikea Wasserhahn einbauen. Das hat die teure Pumpe etwas ausgeglichen.
Derzeit habe ich kein Gas im Auto. Gekocht wird mit meinem 20 Jahre alten treuen Coleman Benzinkocher. Das hat den Vorteil, daß ich bei schönem Wetter, also im Normalfall, draußen kochen kann. Für kühle Abende, die es hier in den Rockies durchaus gibt, haben wir derzeit nur einen Coleman Benzin-Katalyt-Ofen, der natürlich nur bei guter Lüftung und nicht über Nacht bertieben werden kann. Wenn wir fesstellen, daß das nicht reicht, habe ich den Einbau einer Gasanlage mit Heizung oder einer Benzinstandheizung schon konstruktiv vorgesehen.
Einziger Luxus ist ein Batteriecomputer
Gesamtkosten für die neue Kabine inkl. Fracht und den Ausbau mit allen Teilen liegt bei etwas 12.000€. Das ausgebaute Gesamtgewicht mit leeren Kanistern und ohne Gepäck ist etwa 400 kg.
Bilder habe ich beigefügt.
Gruß
Stefan -
Na dann geht es jetzt ja -richtig los. Ormocar arbeitet nach meiner Erfahrung eigentlich gut. Bei einer Rohkabine habt Ihr wahrscheinlich keine Fenster oder Dachluken drin. Wenn doch, dann kontrolliert die gute Abdichtung. Sonst könnt Ihr nur die Verschraubung/Verklebung? mit dem Hilfsrahmen und die Lagerung des Hilfsrahmen prüfen. Wenn das zu schwach ist habt Ihr ernsthafte Probleme genau dort, wo Ihr es am Wenigsten brauchen könnt, nach einer rauhen Piste mitten im Busch._
Gruss,
Stefan -
Hallo,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Sie haben mir einmal sehr geholfen, als Sie mich per Ferndiagnose mit Hilfe des Fehlercodes (das sind die rythmisch blinkenden Lämpchen) auf die Ursache einer Fehlfunktion (ein abgerutschtes Kabel) meiner Truma gebracht haben. Das ging sehr schnell per email. Sonst hätte ich nämlich ein Problem gehabt, da Sie in Afrika ja vermutlich keinen Service haben.
In dem Zusammenhang habe ich gleich eine Frage: Kann man irgendwie an eine Liste der Fehlercodes (Morsezeichen der Lämpchen) kommen, so dass ich in Zukunft auch ohne Ihre Hilfe den Fehler finden kann?
Gruss
Stefan -
Hallo Wolfgang,
danke für das Angebot. Aber das Gestell für einen Schwenktisch ist wohl zu groß. Und von Toronto nach Banff sind es mehr als 3.000 km. Das Land ist groß...
Gruß
Stefan -
Natürlich kann man per Internet weltweit bestellen, aber wie bereits gesagt ist das bei Überseeversendung sehr teuer und auch kompliziert mit der Verzollung. Lohnt sich für einen Wasserhahn oder ein Tischbein nicht. Ich werde, wie von Thomas empfohlen, improvisieren und halt nur eine praktikable und nicht die optimale Lösung wählen. Das muß ich sowieso, da ich so schnell wie möglich "einsatzbereit" sein möchte. Also erst einmal die Grundbedürfnisse eher provisorisch und den Rest nach und nach, wenn das Wetter mal schlecht ist. Bei 300 Sonnentagen im Jahr in unserem Ort kann das aber dauern.
Bei meinen Recherchen habe ich aber auch einige recht pfiffige Lösungen gefunden, die ich in Deutschland noch nicht kannte. So zum Beispiel mobile Durchlauferhitzer für Warmwasser bei Außenduschen. Werde die mal sammeln und hier vorstellen.
Gruß
Stefan