Das mit dem Ausblenden des Geräuschs geht schon deshalb schwer, da die Dinger nicht konstant vor sich hin tuckern. Die Drehzahl regelt sich offenbar nach dem Stromverbrauch. Schaltet jemand einen Verbraucher ein, gehen Drehzahl und Lärmpegel schlagartig nach oben, um dann irgendwann wieder abzufallen.
Gruß Stefan
Beiträge von Canoe
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Diesen Sommer waren wir insgesamt fast 7 Wochen in Kanada meist auf Primitivplätzen (Forestry Rec. Sites oder Provincial Parks) unterwegs. Die haben außer traumhafter Natur nur Plumpsklo und Wasser, aber keinen Strom. Leider können immer mehr Camper auch in der Natur nicht auf Microwelle, Fernsehen und Klimaanlage verzichten, so daß viele Generatoren laufen. Dabei ist mir aufgefallen, daß gerade in an sich sehr stillen Gegenden der Schall der Generatoren sehr weit trägt und extrem nervt. Selbst die Honda Generatoren waren in 100 m Abstand noch nervig. Ich habe dann an einem regnerischen Tag zuhause mal das Thema Schalldämmung bei Generatoren recherchiert und bin auf diesen Link (http://www.wohnmobilforum.de/w-t93566.html) gestoßen. Der Thread ist beeindruckend und zeigt, wie schwierig das in der Praxis ist. Für mich bedeutet das, daß wenn man nicht die Nachbarn extrem nerven möchte, das Thema "Kochen mit Strom" in einem kompakten Womo erst realistisch wird, wenn es kompakte, zuverlässige und bezahlbare Lithium Batterien mit etwa 1.000 Ah auf dem Markt gibt.
Schade. Gruß Stefan -
Hallo Campo,
wenn Du mit Elektronik selbst klar kommst, ist das natürlich etwas anderes. Ich bin Jurist und nicht Elektroniker und daher froh, daß ich mit konventioneller Elektronik einigermaßen klar komme, Elektronik überfordert mich. Da kann ich höchstens austauschen, wenn denn irgendjemand herausgefunden hat, was eigentlich kaput ist.
Weiter gute Reise
Stefan -
Ich kann da Kurt nach meinen Erfahrungen nur zustimmen. Parks haben häufig Größen- oder Gewichtsbeschränkungen (von den Brücken möchte ich gar nicht reden), die Wege und Spuren sind häufig eng und mit Bäumen und Büschen zugewachsen. Spurbreite und Lichtraumprofil auf Nebenwegen werden halt von den lokalen Pick-ups und Klein-LKW definiert. Ich habe zwei gute Freunde, die mit ihren großen LKW deswegen Probleme hatten und irgendwann aufgegeben haben. Einer ist auf Toyota umgestiegen, der andere hat den Kontinent gewechselt. Ein 10 Tonner ist halt nicht wirklich für Pirschfahrten geeignet. Lithium Batterien oder sonstige komplizierte Aufbautechnik (zentraler Steuercomputer mit Bussystem und Tablet! Wie finde und repariere ich da einen Fehler?) würde ich erst nach Afrika (oder sonstwo in die 3. Welt) nehmen, wenn es Standardtechnik ist (also im nächsten Leben). Da gibt es zumindest in den Hauptstädten recht moderne KfZ- und LKW Werkstädten aber außerhalb von Südafrika bestimmt Niemanden, der sich mit moderner Wohnmobiltechnik auskennt. Auch was Stromverbrauch angeht kann ich Kurt nur zustimmen. Ich habe 160 Ah und 160 Wp Solar und hatte nie ein Stromproblem. Dass moderne Euro 5 oder gar 6 Motoren mit Harnstoffeinspritzung und DPF bis auf weiteres ungeeignet für Langzeitreisen in der 3. Welt sind, haben wir schon ausführlich diskutiert. Ein neues Diesel Basisfahrzeug ist daher ohne aufwendige Rückrüstaktionen (wenn das bei Euro 6 überhaupt geht, ich habe noch keinen auf Euro 3 rückgerüsteten Euro 6 gesehen) für Kurt´s (und meine) Bedürfnisse schlicht keine Option. Robust und einfach ist da wirklich von Vorteil. Nur ein Beispiel: Das Einzige, was bei mir an der sonst sehr simplen Aufbautechnik wirklich kaput gegangen ist waren die Dachluken, die einen fragilen Kurbelmechanismus mit Kabelzügen hatten. Staub und Sand haben diesen Mechanismus zerstört und ich habe jetzt Dachluken mit einem simplen Aufstellhebel.
Gruß Stefan -
Hallo Kurt,
schön Dich in meinem Lieblingsforum wieder zu treffen. Das letzte Mal haben wir uns an einem Wasserloch im Hwange NP in Zim gesehen, als wir beide ein Rudel Löwen beim Verspeisen eines Impalas beobachtet und fotografiert haben. Wir hatten ein grau/blaues Wohnmobil auf Ford Transit Basis. Schade, daß Deine Kabine nicht gehalten hat. Die Neue sieht super aus und scheint mir beinahe kugelsicher zu sein. Viel Spaß weiterhin in Afrika.
Gruß Stefan -
Ein System, wo der Einlass für das Grauwasser ist, habe ich in Europa noch nicht feststellen können. Unser Auslass ist rechts, aber nur, weil es vom Grundriss sich so ergeben hat. Wir haben ein Kugelventil und können einen Schlauch bei Bedarf ansetzen. Den Schlauch haben wir aber selten gebraucht.
Gruß Stefan -
Schau mal beim Yachtbedarf. GFK Boote werden immer gestrichen und die Farben müssen strapazierfähig sein.
Gruß Stefan -
Hallo,
Katalyt Gas-Heizstrahler sind in den USA in vielen Staaten für den Einsatz in Wohnmobilen zugelassen, wenn sie eine automatische Abschaltung bei Sauerstoffmangel haben. Beim Gebrauch muß die Lüftung gewährleistet sein (Fenster und Dachluke einen Spalt offen) und ein CO Warner muß installiert sein. Ich habe so ein Gerät (http://www.mrheater.com/sporting/portable-buddy-heater.html). Der Sauerstoffsensor ist so sensibel, daß ich morgens erst einmal lüften muß, damit er startet. Diese Art Geräte ist sehr weit verbreitet. Ich habe ihn nur kurz in der Wachphase genutzt.
Gruß Stefan -
Hallo Jörn,
Willkommen in Kanada. Ihr werdet sicher viel Spaß haben, aber BC ist weit, laut Google Maps 6.158 km von Halifax nach Vancouver. Zum Vergleich: Von Frankfurt nach Halifax sind es 5.274 km Luftlinie. Ihr habt also noch nicht die Hälfte geschafft.
Wenn bei anderen Forenmitgliedern Interesse besteht : Auf unserer Website http://reisephant.blogspot.de/ haben wir einen kleinen Reisebericht einer Fahrt von Banff über Vancouver, Vancouver Island, die Inland Passage und Dawson Creek nach Banff.
Gruß
Stefan -
Absorbergeräte erfüllen durchaus ihren Zweck und für einen Einsatz in "zivilisierten" Gebieten würde ich sie auch einbauen, wenn ich sowieso Gas an Bord habe. Sie haben meiner Erfahrung nach 2 Besonderheiten, die sie für den Einsatz auf Piste und in den Tropen ungeeignet machen: Sie brauchen sehr großzügige Belüftung nach außen, was bei längeren Pistenfahrten dazu führt, daß das ziemlich filigrane "Innere" (Brenner, Düse etc. ) total verstaubt und wahrscheinlich mit der Zeit erheblich leidet. Darüberhinaus ist bei großer Hitze die Kühlleistung häufig nicht ausreichend. Das ist aber in vielen Einsatzgebieten irrelevant. Kompressorkühlgeräte sind dagegen DER wesentliche Stromverbraucher und benötigen erhebliche, schwere Batteriekapazität. Mit Absorber kann Wolfgang sicher 30-40 kg Blei und 10 kg Solarpanele einsparen, wenn das erhebliche Gewicht der Gasanlage als gesetzt (sowieso da) angenommen wird.
Gruß Stefan -
Hallo Wolfgang,
wiegt Dein T 5 leer wirklich 2.100 kg ohne Pritsche? Mein Transit hat als Fahrgestell angeblich 1.800 kg gewogen. Selbst dann sind die 3,5t urlaubsfertig mit vollen Tanks sportlich.
Es ist schade, daß es in Deutschland keine Durchlauferhitzer für Womos gibt. Da sind die Amis ausnahmsweise weiter. Da gibt es so etwas. Vorteil: Man erhitzt nur soviel Wasser, wie man braucht und nicht immer gleich 14 l. Außerdem wärmen Wasserboiler den Wohnraum ziemlich stark auf, denn trotz Isolierung geben sie die Wärme des warmen Wassers langsam an den Wohnraum ab. Das ist im Sommer ziemlich störend. Ein Durchlauferhitzer ist auch leichter und im Winter leichter zu entleeren. Wäre also für Dich ideal.
Gruß aus den Rockies, Stefan -
Spannende Diskussion mit vielen guten Ideen. Nach meiner Erfahrung liegt aber beim Gewicht das größte Einsparpotential beim Ausbau. Da würde ich heute vieles anders machen. Schon alleine bei der Menge an Holz, die man im Inneren verbaut (bei mir 10 Möbelbauplatten von Reimo) sind das bei einer Gewichtsersparnis von 50% mit anderem Möbelbau (ist kein Problem) über 120 kg. Der PVC Bodenbelag (gute Qualität) sind über 20 kg, das muß leichter gehen. Ich bin sicher, daß ich ohne großen Aufwand gut 200 kg alleine bei der Inneneinrichtung sparen könnte. Und ich habe keine Klimaanlage oder Spülmaschine... Noch ein Punkt. Du hast offenbar einen Kühlschrank vorgesehen. Der bestimmt in der Praxis die Batteriekapazität, da die anderen Verbraucher (LED, Wasserpumpe, manchmal Computer) nicht erheblich sind. Ich habe in meinem Transit einen 80 l Kompressorkühlschrank von Engel und in meinem Nissan eine 65 l Kompressorkühlbox von Indel. Die Kühlbox verbraucht in der Praxis nur etwa halb soviel Strom (beide Fahrzeuge haben einen Batteriecomputer, mit dem ich das gut abschätzen kann). Beim Kühlschrank "fällt", anders als bei der nach Oben öffnenden Box, bei jedem Öffnen die Kälte heraus. Ich vermute auch, daß gerade auf schlechten Straßen bei der senkrecht angeschlagenen Kühlschranktür die Abdichtung gegen Kälteverluste nicht so gut ist, wie bei dem Deckel der Box. Ich würde nie mehr einen Kühlschrank verbauen. Resultat: Im Nissan komme ich ohne Solar locker 3-4 Tage mit einer 115 Ah Batterie aus, im Transit brauche ich trotz 160 Ah Batterie nach 2 Tagen Solar.
Gruß Stefan -
Der erste Eindruck ist positiv.
Stefan -
Hallo,
nachdem mein Auto aus der Werkstadt wieder da ist (neue Bremsbeläge vor der Verschiffung) konnte ich mit meiner Truma ein paar Tests machen: Solange die Heizung nicht durch Drehen an dem Knopf der Bedieneinheit eingeschaltet wird, leuchtet keine Diode. Auch wenn das "Telefonkabel" komplett abgezogen wird, leuchtet nichts. Damit scheint die Bedieneinheit als Ein-Aus Schalter für die Steuerplatine zu funktionieren. Ich würde daher erst einmal versuchen zu messen, ob überhaupt Spannung an der Bedieneinheit (das ist der Drehknopf zur Temperatursteuerung etc.) anliegt oder ob die Stromversorgung schon zwischen der Heizung und der Bedieneinheit unterbrochen ist. Wenn da schon nichts ankommt, obwohl noch nach der Feinsicherung auf der Platine Spannung anliegt, ist das Kabel kaput oder irgendwas auf der Platine zwischen Feinsicherung und Kabelanschluß. Wenn an der Bedieneinheit Spannung anliegt, sie aber nicht einschaltet, vermute ich den Fehler dort.
Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter. Wenn Du noch weitere Hilfe brauchst, kann ich morgen (MIttwoch) noch an die Heizung, danach fliegen wir für einige Monate nach Kanada.
Gruß Stefan -
Hallo Olle,
vor ein paar Jahren stand ich genau vor der gleichen Frage. Ich habe folgende Fahrzeuge gefunden mit Allradantrieb:
Bis 3,5 t (Vorteil: Gilt bezüglich Maut, Geschwindigkeitsbegrenzung, Überholverboten etc. als PKW): Transit, Sprinter/Crafter. Es ist schwer, gute Gebrauchte zu finden. Sie sind auch weniger robust, als die "Dicken". Daher nach meiner Meinung nur neu oder wenig km (sehr schwer zu finden). Die sind dann aber meist mit den neuesten Abgastechnologien ausgestattet, die die Fernreisetauglichkeit einschränken. Ausbau innerhalb der Gewichtsgrenze schwierig. Es gibt auch Toyota HZJ 79 mit Kabine (nur sehr kompakte Kabinen möglich) oder diverse kleinere Pickup (Amorok, Ford, Japaner etc.) mit sehr leichten und kleinen Kabinen.
Bis 7,5 t (alter 3er Führerschein): 5 t Sprinter (s.o.), Iveco (gibt es neu derzeit mit Allrad nicht), Bremach (Basisfahrzeug etwa 70.000 € neu), Mercedes Vario (als Allrad selten, aber solide, langsam), Unimog (nur bezahlbar als Behörden-Oldtimer, eingeschränkter Fahrkomfort), diverse abgelastete LKW(mit allen Vor- und Nachteilen eines richtigen LKW). US Pick-up ( bezahlbar, meist Benzin- oder LPG Motoren, E-Teile in D. möglicherweise schwierig, zuverlässig).
Da ich Reisen und nicht basteln wollte, habe ich mir extische Oldtimer (Prinzgauer, Volvo etc.) nicht angeschaut.
Gekauft habe ich dann ein neues Transit Allrad-Fahrgestell und eine Ormocarkabine montiert und in Kanada (2. Wohnsitz) einen älteren Pickup mit Fourwheel Hubdachkabine. Bin mit Beiden zufrieden.
Gruß Stefan -
Es gibt durchaus mobile Gas-Durchlauferhitzer: http://www.hotcampshowers.com/eccotemp_tankless_water_heaters und http://www.coleman.com/product/hot-wa…00#.U4HF59KSxMc und http://www.campchef.com/triton-5l-portable-water-heater.html.
Es gibt auch eingebaute für Womos: http://greenrvproducts.com/girard-tankless-rv-water-heater/
Ich fürchte aber, die haben in D. keine Zulassung -
Ist mir schon klar, daß keine LED leuchtet. Deswegen vermute ich ja, daß die Elektronik gar keinen Strom bekommt. Leider kann ich derzeit nicht an mein Auto, um ein paar Fehler zu simulieren (beispielsweise "Telefonkabel" zwischen Heizung und Bedieneinheit abziehen, um zu sehen, was passiert). Ich habe Dir aber die Liste der Fehlercodes angefügt, aus der Du siehst, daß z.B ein Defekt in der Bedieneinheit oder dem Kabel einen Fehlercode auslösen müßte, genauso wie so ziemlich jeder andere denkbare Fehler. Deswegen meine laienhafte Vermutung, die Elektronik bekommt gar keinen Strom. Kannst Du messen, ob Spannung an der Platine anliegt?
Kann denn keiner der anderen Forumsmitglieder mal nachsehen, ob die Dioden leuchten, wenn die Anlage mit Spannung versorgt, aber nicht eingeschaltet wird?
Einen leider hilflosen Gruß Stefan -
Ich habe eine Truma 4 (Gas), die in Afrika mal nicht gehen wollte. Dabei haben sowohl am Bedienteil, als auch an der Steuereinheit die LED´s munter geblinkt. Das Blinken der LED´s an der Steuereinheit an der Heizung war bei mir in einem bestimmten immer wiederkehrenden Rhythmus, also einem Code. Den Code habe ich ausgelesen und an Truma gemailt. Innerhalb von 24h hatte ich Antwort mit den möglichen Fehlerursachen, die zu dem Fehlercode paßten. Damit konnte ich das Problem (ein durchgescheuertes Kabel am Temperaturfühler) schnell finden und beheben. Also: Der Trumaservice antwortet auf Mails schnell und kompetent. Wenn die Steuereinheit am Boiler noch lebt und Strom bekommt, müßten LED´s leuchten. Wenn am Kabel zur Bedieneinheit oder an sonst einer periphären Einheit etwas kaputt ist, blinken die LED´s an der Steuereinheit. Wenn nichts an der Steuereinheit leuchtet ist die meines Erachtens tot oder bekommt keinen Strom. Sorry, mehr kann ich nicht beitragen.
Gruß Stefan -
Hallo Peter,
ich würde den 3,5t nehmen. Wenn ich mich nicht irre, bekommst Du den auch mit einer auf 1850 kg Achslast verstärkten Vorderachse. Gerade bei einem Alkovenmobil wie Du es planst ist eine gute Achslastreserve vorne beruhigend. Ich habe (mit mir am Steuer) über 1500 kg auf der Vorderachse obwohl ich nur einen kleinen Gepäckalkoven habe. Das zusätzliche Gewicht des Allradantriebs ist übrigens zu 100% auf der Vorderachse. Auch die größeren 16 Zoll Räder sind kein Schaden (höhere Bodenfreiheit, höher belastbar).
Gruß Stefan -
Vielen Dank an Wolfgang und Anja, aber auch an Herby (Balu) und Peter (MuPeDe), die mit ihrem Einsatz das Treffen zu einem Erfolg gemacht haben.
Gruß Stefan